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Monthly Recap: Februar 2017 – Was so eine Island-Reise anrichten kann.

Monthly Recap: Februar 2017 - ZENtreasures.de Monatsrückblick

Monthly Recap #8 – Februar 2017

Heute ist der 15. März, was bedeutet, dass ich seit fast zwei Wochen an diesem Recap hänge und eine unfreiwillige Blogpause eingelegt habe.
Nicht, dass es an Beiträgen mangeln würde. Im Gegenteil. Es mangelte an mir und meiner Einstellung.
Island war schuld. Zumindest zum Teil.

Inzwischen bin ich im Alltag angekommen und kann darüber schreiben, was mich blockiert hat.
… Und natürlich ein paar Reise-Eindrücke mit dir teilen!

Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Monthly Recap: Februar 2017 - ZENtreasures.de Monatsrückblick - Dyrholaey Klippen im Süden von Island
Island – Kap Dyrhólaey

Erlebt/Gereist:

Schneemassen. Glatte Straßen. Orkanböen.
Monströse Berggipfel. Kilometerlange Gletscher. Gigantische Wasserfälle – einer beeindruckender als der Andere. Der schwarze Sand und das tosende Meer. Diese gar unwirkliche Natur.
Islandpferde (-pferde, nicht -ponys!).
Offene, freundliche Menschen. Ohne Aufdringlichkeit, aber mit Gelassenheit.
Schnuckelige kleine Häuser mit bunten Fassaden. Reykjavik.

Island hat mich völlig umgehauen.
Ich meine, mir war bewusst, dass dieses Land etwas besonderes ist. Dass es mir gefallen würde.
Träume ich doch schon seit ich Kind bin davon, hinzureisen. (Damals allerdings nur wegen den Pferden.)

Unsere Reise führte uns von Keflavik über den Golden Circle nach nach Vik, Hof; rauf bis zur Jökusarlon Gletscher Lagune und zurück nach Reykjavik.
Eine machbare Route im Winter.

Den größten Teil meines Herzen verlor ich in Vìk, einem kleinen Ort im Süden Islands.
Die Lage ist perfekt für Ausflüge und die Mischung aus Bergen und Meer hat mich total umgehauen.

Die raue Natur hat mir teilweise einen ordentlichen Respekt eingejagt.
Du willst nicht mit dem Rücken zur Brandung stehen.
Es verursacht Herzklopfen, wenn du durch eine Szene wie aus einem Dystopie-Roman fährst: Der Himmel seltsam orange-grau, die Sicht schlecht; Sturmwind, der an deinem Auto zerrt, zerklüftete Felsen, die wie Lanzen aus dem Boden ragen und kein einziges Auto; keine Menschen in der Nähe.

Doch dieses Gesamtbild aus schroff und bezaubernd macht Island zu einem ganz besonderen Ort.

Monthly Recap: Februar 2017 - ZENtreasures.de Monatsrückblick - Dyrholaey Klippen im Süden von IslandIsland – Kap Dyrhólaey

Erkannt:

Je mehr man verreist, desto kleiner wird das Fernweh? Nein. Es wird nur noch größer.
Ich muss einfach für längere Zeit ins Ausland gehen. Ich muss es wahr machen.
Dieser Traum wächst schon seit so vielen Jahren in mir, war aber nie wichtig genug, um ihn aktiv anzugehen.

Inzwischen hat die Planung Form angenommen und weiß, wie ich vorgehen werde.
Ob es Island wird? Vielleicht. Aber zu 90% wird es mich in den Hohen Norden verschlagen.

Interessiert dich meine Planung in Form eines Blogbeitrags?
Schreib mir gerne deine Meinung!

Gedacht:

Manchmal bist du vielleicht von dir selbst genervt.
Dann wieder richtig zufrieden.
Stolz sogar.

Doch es gibt auch noch diese Zeiten, in denen du dich schlicht selbst ankotzt.

Oder – um es mit Rangers weisen Worten aus dem „Schuh des Manitu“ zu formulieren:

Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden!

Kennst du das?

Mir ging es in den letzten beiden Wochen so.

Oft werde ich gefragt „Chrissi – wie machst du das? Du bist so positiv eingestellt und wirkst immer happy!“
Well. Bei mir ist nicht ständig Happiness und Motivation.
Nach Island wollte ich nichts lieber tun, als mich unter einer Decke zu verkriechen und zu schlafen. Winterschlaf halten.

In der Arbeit war ich kurz angebunden (as in „ich könnte heulen, wenn mich jemand nach Island fragt“) und genervt (as in „erst nen halben Tag wieder im Büro und schon kotzt mich alles an“). Zuhause landete ich – nach ungesundem Irgendwas als Mahlzeit – auf der Couch und schaute Youtube-Videos… die mich gar nicht interessierten.

Es ist die klassische Nach-Reise-Depression. Wenn du selbst gerne und häufig verreist, kennst du dieses Gefühl der Leere danach vielleicht.
Diesmal hat es mich besonders heftig erwischt. In kurzer Zeit so viele Eindrücke – Gehirn und Herz sind noch gar nicht in der Lage, sie zu verarbeiten.

Ich weiß, das sind Luxusprobleme.
Und glaub mir, ich bin unheimlich dankbar, dass ich so viel reisen kann.

Dennoch sind solche „Alles doof“-Löcher tief und fordern eine Menge Anstrengung, um wieder aus ihnen herauszuklettern. Anstrengung, die ich erstmal nicht bereit war, zu investieren.

Monthly Recap: Februar 2017 - ZENtreasures.de Monatsrückblick - Dyrholaey Klippen im Süden von IslandIsland – Kap Dyrhólaey

Wie ich wieder herausgekommen bin?

Indem ich erstmal in dem Loch blieb, Serien schaute, nicht nachdachte und mir erlaubte, mich mies zu fühlen.

Als das Gefühl, endlich wieder etwas tun zu wollen, anwuchs, nahm ich mir kleine Aufgaben vor.
Fotos auf die Festplatte laden und aussortieren.
Unkomplizierte Grafiken erstellen.
Kommentare beantworten.
Bücherregale sortiert und gelesen.
Den Recap schreiben.

Kleine Dinge eben, um wieder in den Rhythmus zu kommen.
Und – es hat funktioniert.

Gelesen:

Reiseführer. Blogs. Alles, was ich las, hatte mit Island zu tun.
Ich freue mich auf leichte Lektüre und habe mir erstmal die neue Happinez geholt und alle sieben Harry Potter Teile auf meinen kindle geladen.

Word Count:

Null. Ups.

Ganz untätig war ich trotzdem nicht: Ich plottete die Story, arbeitete Charakterbeschreibungen aus und organisierte meinen Inspirations-Ordner.

Außerdem hat meine Reise die Fantasie ordentlich angeregt. Zwar spielt mein Roman in einer Metropole, aber in Islands Natur fanden sich durchaus brauchbare Ideen dafür.

Inspiriert hat mich besonders:

… Neben der „Insel aus Feuer und Eis“ auch ein Video!
Glücklicherweise habe ich mir letzten Monat nicht nur uninteressanten Mist bei Youtube reingezogen, sondern DariaDarias Video „How and why I love my body“:

Ich bin die Erste, die die Stange für #BodyPositivity hochhält und zehn Dinge an dir aufzählt, die wunderschön sind. Nur bei mir selbst fällt mir das schwer. In und nach Island habe ich mich total ungesund ernährt, Alkohol getrunken und war zeitweise nicht nur angeekelt von mir, sondern auch von meinem Körper.

Maddies Video kam daher zur richtigen Zeit. Auf ihre großartige Art bringt sie uns näher, wie wir unseren Körper (wieder) lieben lernen. Must watch!

Gelernt:

Die Sache mit dem Mehrwert.

Seit gut drei Monaten arbeite ich mit einem Redaktionsplan und plane meine Beiträge vor.
Nur die Monatsrückblicke schreibe ich spontan; meist stückchenweise.

Das funktionierte wirklich gut – bis jetzt. Vor lauter Island, Island, Island, kam ich plötzlich ins Grübeln: Wo ist denn der Mehrwert für meine Leser, wenn ich nur schreibe, wie mein Urlaub war?
Das ist jetzt überspitzt gesagt, aber dennoch wurde es zu einer kleinen Blockade, die dafür sorgte, dass ich das ganze Konzept hinterfragte.

Die Monthly Recaps gibt es, damit du als Leser ein bisschen mehr Einblick in mein Privatleben bekommst. Mich besser kennenlernen kannst.
Ändern oder gar rausnehmen werde ich sie bis auf Weiteres nicht – denn sie lockern den Blog schön auf.

Trotzdem kann es nicht schaden, auch alteingesessene Dinge zu hinterfragen.

Zitat des Monats:

Zitat des Monats Februar auf ZENtreasures.de

Leb‘ dein Leben wie du willst. Die Anderen meckern sowieso.

Meistgeklickter Post auf ZENtreasures:

Der Geburtstags-Post mit meinen Learnings aus einem Jahr ZENtreasures!

Random Fact:

Ich hasse Autofahren wie die Pest. Dass ich es trotzdem unbeschadet über Islands winterliche Straßen geschafft habe, macht mich ziemlich stolz. 🙂

Was im März ansteht:

Endlich arbeite ich wieder aktiv an meiner Selbstständigkeit.
Vor und nach Island war ich (wie schon geschrieben) völlig blockiert. Seit ein paar Tagen geht es aber wieder aufwärts und ich kann mich a) wieder motivieren und b) habe mein Feuer wieder gefunden.

So ist für diesen Monat der Launch zweier neuer Projekte geplant: Meiner „digitalen Visitenkarte“, auf der ich Texter- und Virtuelle Assistenz-Dienste anbiete sowie einem neuen Blog zum Thema Selbstständigkeit und Introversion. Das ist übrigens diese Idee, die unbedingt ihre Schublade verlassen musste. 🙂 Wenn du magst, schau dir gerne schonmal den zugehörigen Instagram-Account an, den ich gestern live gestellt habe. @chrissi.intropreneur

Gebastelt:

… habe ich auch noch eine Kleinigkeit, nämlich ein Desktop Wallpaper; Auflösung 1920 x 1080!

Motivierendes Desktop Wallpaper in 1920 x 1080 in grün, gold und Marmor.

Du brauchst eine andere Größe? Schreib mir einfach deine Bildschirmauflösung in die Kommentare, dann passe ich das Wallpaper an.

Und jetzt erzähl mir gerne, wie dein Februar so war!
Was waren deine Highlights; wer/was hat dich letzten Monat besonders motiviert?

 

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Monthly Recap: Januar 2017

Monthly Recap #7 – Januar 2017

Erlebt/Gereist:

Januar ist der Monat, in dem alle dem Winter entfliehen – oder gar nichts machen.

Und zum ersten Mal in meinem Recap habe ich hier nichts zu erzählen. Ich war viel zuhause, bin wenig feiern gewesen, habe mich einzig um mich alleine gekümmert. Sowas tut – gerade zu Anfang des Jahres – wahnsinnig gut. Ende Januar gab es ein kleines Tief, aber selbst das konnte ich ausgleichen.
Denn: Es läuft. Und zwar größtenteils dank mir selbst.
Eine Erkenntnis, die ich vermutlich zum ersten Mal in meinem Leben so bewusst habe und die mich nur noch mehr pusht.

Instagram-Recap:

Instagram Recap auf ZENtreasures.de mit Fotos aus Japan.
Instagram @zentreasures.de

Stolz auf:

Zuerst wollte ich schreiben „Ich will mir ja nicht selbst auf die Schulter klopfen…“
Aber es ist so: Ich WILL mir auf die Schulter klopfen; mich selbst loben. Wir müssen öfter stolz auf uns sein, findest du nicht?
Denn, wie zu Beginn dieses Beitrags angedeutet, lief der Januar richtig gut.
Ich habe es geschafft, fast täglich zu meditieren und Yoga zu machen, mindestens 1x pro Woche Sport zu treiben, meine Morgenroutine wieder zu dem zu machen, was sie ist – nämlich einer täglichen Routine. Außerdem konnte ich Mitte des Monats bereits die Hälfte meiner Januar-Ziele als „Geschafft!“ abhaken. Meinen Kalender benutze ich täglich,

Worauf bist du diesen Monat besonders stolz?

Geklickt:

Einen Beitrag, der zwar schon ein paar Monate alt ist, aber mich trotzdem ins Herz getroffen hat:
Die Welt braucht dich – mach dich jetzt sichtbar!

Sichtbar sein, der Welt zuzurufen „Hier bin ich! Seht, was ich kann!“ fällt mir unheimlich schwer.
Schon als ich vorhin schrieb, was ich im Januar alles geschafft hatte, meldete sich mein Gewissen… Wobei, ein Gewissen kann das eigentlich nicht sein. Nenne wir es die „falsche Bescheidenheit“.
Sie flüsterte „Du Angeberin!“ und wollte, dass ich den Text kürze. Damit bloß nicht so offensichtlich wird, für wie „ach so toll“ ich mich halte.
Ich hasse diese Stimme. Ebenso weiß ich ganz genau, dass sie Unsinn redet und zuhören sollte ich ihr schon gar nicht.
Wie Andrea in ihrem Beitrag schreibt:

Wer bist du, dich klein zu machen?

Sie hat recht.
Doch etwas, das man Jahrzehntelang „aufgebaut“ hat; lässt sich schwer ablegen.
Ich arbeite daran und werde das hier auch noch auf dem Blog thematisieren.

Erzähl mir bis dahin doch, ob du dieses Problem auch hast? Und wenn ja, was tust du dagegen?

Gelesen:


Mein Blind Date mit dem Leben*
Das Buch von Saliya Kahawatte ist eine kurzweilige Angelegenheit. Was aber nicht heißt, dass es langweilig wäre. Im Gegenteil: Immer wieder markierte ich mir Stellen daraus; verfluchte den Autor für das, was er sich alles aufbürdete – und bewunderte zugleich seine Stärke. Das Zusammenspiel aus körperlichen und seelischen Leiden und Buddhismus wird ausführlich beschrieben und war für mich auch der Grund, wieso dieses Buch überhaupt meine Aufmerksamkeit erweckt hat.

Derzeit läuft auch der Film dazu im Kino (laut des Autors ist er aber nicht allzu nahe an der Original-Geschichte und mehr humorvoll als düster).

Brauchst du noch Buch-Inspirationen für 2017? Mirjam Helder hat eine ganz fantastische Lese-Liste zusammengestellt. Dank ihr ist meine persönliche Wunschliste um einige Punkte gewachsen! 🙂

Gehört:

Ganz viel Sólstafir, was perfekt passt, wenn ich mir meine Reisepläne so ansehe… 🙂

Zwei Worte: Gänsehaut-Musik.

Gelernt:

Jemandem einfach mal so zu sagen, wie gerne man ihn hat; wie sehr man ihn schätzt, macht nicht nur diese Person glücklich, sondern auch dich selbst.

Franzi schrieb neulich unerwartet „Ich hab dich lieb“.
Diese vier kleinen Worte zauberten mir nicht nur sofort ein Lächeln ins Gesicht, sondern haben meinen Tag von „okay“ zu „besonders“ erhoben.

Wem sagst du heute, dass du ihn lieb hast?

Word Count:

5.043

Damit habe ich den 1. Meilenstein erreicht und die 50.000 Wörter für meinen Roman geschafft.
Im Januar ging schreibtechnisch ordentlich was voran.
Pinterest ist hierbei Helfer Nr. 1. Auf geheimen Boards lege ich mir Inspirationen für Charaktere, World Building und den Plot an und sammle Schreibtipps. Mehrmals die Woche gehe ich alles durch und freue mich über die Entwicklung.

Wenn du selbst schreibst, kann ich dir das nur ans Herz legen!

Wie du ein geheimes Pinterest Board anlegst, erkläre ich übrigens hier ausführlich.

Zitat des Monats:

Motivational Quote für Instagram. One Day or Day One. You decide. ZENtreasures.de Januar Recap

One Day or Day One. You decide.

Im Grunde sagt dieses Zitat nichts anderes als: Irgendwann oder Heute. Es liegt an dir.
Mich beschäftigte diese Frage vorallem, wenn es um das leidige Thema Sport ging: Jedes Mal, wenn ich dachte, den Sport heute sein zu lassen, hielt ich inne. Stattdessen sagte ich mir,
dass ich morgen nur wieder vor demselben Problem stehen würde. „Also kannst du es auch gleich machen, Chrissi.“
Das funktionierte überraschend gut – zwar nicht jedes Mal – aber häufiger als erwartet.

Sieh‘ es von dieser Seite: Wenn dich heute dafür entscheidest, etwas anzugehen, kannst du morgen stolz auf dich sein. Und nicht erst irgendwann.

Wie du siehst, habe ich mich diesmal an einer anderen Form der Insta Quotes versucht – wie findest du das Design? Beibehalten oder lieber das Alte weiter nutzen?

Meistgeklickter Post auf ZENtreasures:

Mein Beitrag über einen „kleinen Satz mit großer Wirkung: So kriegst du, was du willst“, in dem ich der Sache auf den Grund gehe, warum wir uns eigentlich so wenig trauen, nach etwas zu fragen – obwohl wir es unbedingt tun sollten.

Random Fact:

Ich glaube, meine Washi Tape Sucht wurde so eben geheilt:
Es auf einem Fensterbrett aufzubewahren, ist nämlich keine so gute Idee…
Merkte ich beim Knipsen der heutigen Beitragsbilder – die Tapes sind nämlich alle vertrocknet und reißen oder rollen sich von selbst auseinander.
Keins davon klebt mehr. Neiiiin.

Instagram Recap auf ZENtreasures.de. Washi Tape in IKEA Blumentöpfen Japan.

Was im Februar ansteht:

Die erste große Reise in diesem Jahr: Island!
Schon als Kind war ich Island-Fan – wegen der Ponys. Die interessieren mich zwar inzwischen nicht mehr, aber die Natur der „Insel aus Feuer und Eis“ umso mehr.
Vermutlich kann ich mir nicht ansatzweise vorstellen, wie schön dieses Land ist.

Warst du schon auf Island? Ich bin über jede Art von Tipp dankbar!
Ich nehme dich auf jeden Fall über Instagram und Insta Stories mit.

Auf ZENtreasures erwartet dich außerdem nächste Woche eine neue Beitragsreihe, auf die ich mich schon lange freue. 🙂

Wie lief der Januar für dich? Erzähl mir doch in den Kommentaren von deinen Highlights!

 

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Monthly Recap: Jahresrückblick 2016 + Leserumfrage

Monthly Recap: Dezember 2016 - ZENtreasures Monatsrückblick

Bevor wir mit meinem Dezember- und Jahresrückblick beginnen, habe ich noch eine besondere Bitte an dich.
Im neuen Jahr möchte ich mich mehr nach den Wünschen meiner Leser richten. Damit ich weiß, worauf du und alle anderen Leser wert legen, habe ich eine Umfrage erstellt. Du würdest mir unheimlich helfen, wenn du dir kurz die Zeit nimmst und sie bearbeitest. Vielen, vielen Dank!

ZENtreasures.de Leserumfrage 2016 - Bitte mach mit!

Erlebt/Gereist:

London, Peking, Rom, Prag. Dazu diverse Festivals und Deutschland-Trips.
Das hört sich auf den ersten Blick übertrieben viel an. Eigentlich war es aber zu wenig. Für mich jedenfalls.

Ich habe mich 2016 sehr oft sehr ausführlich für meine Reisen rechtfertigen müssen.
Warum so oft? Woher hast du das Geld; die Urlaubstage?
Wenn ich den Leuten dann erzähle, dass die drei Tage Prag vermutlich billiger waren als ein Party-Wochenende oder dass viele Trips nur dank zuvor angehäuften Überstunden stattfanden konnten, glaubt das meist keiner.
Mittlerweile ist es mir aber egal. Denn Reisen zählt für mich am meisten und das lasse ich mir sicher nicht nehmen.

Für 2017 sind einige Trips bereits gebucht, andere zumindest fest eingeplant.
Ab der 2. Jahreshälfte möchte ich aber wirklich kürzer treten und sparen, denn für 2018 stehen mindestens 3 Monate am Stück im Ausland leben ganz oben auf der Prioritätenliste.

Welches Erlebnis/welche Reise aus 2016 blieb dir besonders hängen?

Instagram-Recap:

Im Dezember habe ich kaum Fotos geschossen. Trotzdem möchte ich dir zumindest meine #2016bestnine nicht vorenthalten! Das sind die Bilder, die am meisten Anklang fanden.

Instagram Recap auf ZENtreasures.de
Instagram @zentreasures.de

Natur (vorallem die Berge, natürlich), Reisebilder und meine Montagsmotivationen waren die Hauptbestandteile von ZENtreasures‘ Instagram-Account.
Es sind auch meine liebsten und ich werde das in jedem Fall so beibehalten.

Hier kannst du deine eigenen #2016bestnine auswerten lassen.

Highlight des Monats:

Weihnachten. Und zwar nicht unbedingt das, wo man drei Tage lang durchgehend frisst ;), sondern die kleine, private Heiligabend-Feier mit meiner Schwester.
Wir packten uns warm ein, luden heißen Tee, Wein und eine Brotzeit in unsere Rucksäcke und wanderten auf verschneiten Wegen zu einer Alm. Es war schlicht magisch.

Monatsrückblick Dezember 2016 auf ZENtreasures.de Weihnachten auf einer Alm.

Stolz auf:

Auf mich selbst. Darf man das sagen? Doch, darf man.
Es hat nichts mit Egoismus zu tun, sich auch selbst einmal zu loben – egal, was Andere sagen.

Warum genau ich stolz bin? Weil ich selbst aktiv dazu beigetragen habe, mein Leben positiver zu gestalten.
Manchmal fühlte es sich zwar so an, als sei ich kaum gewachsen; andererseits hat sich 2016 so viel getan wie schon lange nicht mehr.
Es zeichnete sich eine Richtung ab, in die ich gehen will.
Ich habe mich wieder mehr ausprobiert, war neugierig; bin gescheitert, habe so aber auch gelernt, mal um Probleme herumzudenken.
Reisen ist immer noch das wichtigste Gut für mich.

Natürlich liegt noch ein weiter Weg vor mir. Aber inzwischen kenne ich meine Fehler; habe sie mir eingestanden und kann daran arbeiten.
Allein dieses Bewusstsein macht 2016 zu einem sehr guten Jahr!

Worauf bist du 2016 besonders stolz gewesen?

Gelesen:

Die Lesebilanz war mau. Leider. Ich habe so wenig Romane wie nie gelesen, aber gleichzeitig mehr Sachbücher/Ratgeber als in meinem bishrigen Leben.
Trotzdem bleibt die Bilanz für meine sonstigen Leseverhältnisse schlecht: 10 Bücher in 12 Monaten, aiaiai.

Mein absolutes Lieblingsbuch im Bereich Belletristik ist „Kernstaub“. Hier schrieb ich schon einmal ausführlicher darüber.
Ansonsten war „Big Magic“ der literarische Wegbegleiter für mich (Ich habe ihm hier sogar einen ganzen Beitrag gewidmet.). Inzwischen habe ich es schon drei Mal durch und schlage es immer mal wieder auf, wenn ich gerade unter einem KreaTief leide.

Was war dein persönlicher Buchfavorit 2016?

Word Count:

Im Dezember – naja, nichts.
Gesamt bin ich auf ca. 37.000 Wörter gekommen, was… nicht wirklich viel ist. Zumindest, wenn man ernsthaft daran denkt, etwas zu veröffentlichen.

Mit Svenja habe ich jemanden gefunden, die ebenfalls schreibt. Gemeinsam wollen wir uns im neuen Jahr mehr reinhängen.

Gelernt:

Wie entspannend es sein kann, mal keinen Plan B zu haben.
Du musst wissen, ich bin eine Planerin. Habe für alles eine To-Do-Liste und Häkchen setzen gibt mir den größten Motivationskick.

Nachdem ich im März allerdings meinen Flug nach London verpasste, änderte sich meine Einstellung.
Denn in dieser Situation – einer, vor der ich immer Angst hatte, seitdem ich verreise – blieb ich cool.
Es war egal.
Oder besser: Es war schlicht nicht schlimm. Kein Beinbruch; die Welt drehte sich weiter. Es war wirklich egal.
Wir buchten kurzerhand neue Flüge und verbrachten schließlich doch noch ein grandioses Wochenende in London.

Einen Monat später war ich in Peking und stand erneut vor einem Problem, das meiner Planungswut ordentlich in den Hintern trat: Unser Rückflug wurde gecancelt.
Ja, ich war beunruhigt. Einen Flug im Heimatland zu verpassen, ist das Eine. Aus einem völlig fremden Land – ohne Sprach- und Ortskenntnisse – keinen Weg nachhause mehr zu haben, das Andere. Aber sobald die Airline uns eine Alternative vorgelegt hatte, war es… egal.
Auch als mein Gepäck dann noch in China hängen blieb, war ich – anstatt in Panik zu verfallen – total gechillt.
Passt schon, sagt man bei uns.

Nichtsdestotrotz will ich unbedingt organisierter werden. Ich plane immer noch, wenn es um meinen Alltag geht, schreibe mir To-Do-Listen und hake diese gerne ab.
Aber gerade auf Reisen lasse ich die Dinge mittlerweile einfach auf mich zukommen. Bisher hat mir das nicht geschadet.
Und so entspannt wie 2016 war ich auf Reisen schon lange nicht mehr.

Ein weiteres, wichtiges Learning, das ich gerade im Dezember wieder machen musste: Manchmal passt es einfach nicht.
Nicht jede Idee ist so gut, wie sie anfangs scheint und man muss nachjustieren und neu zusammenschrauben.
Dazu bald in einem seperaten Beitrag mehr.

Was hast du im vergangenen Jahr gelernt?

Zitat des Monats:

Motivations Quote.

If it’s still in your mind, it’s worth taking a shot.

Dieses (und ähnliche Zitate) haben mich 2016 besonders geprägt.
Geistert dir nicht auch so manche Idee seit Tagen, Wochen, Monaten im Kopf herum, von der du denkst „Eigentlich wäre das echt genial, aber das schaffe ich eh nicht…“?
Eines meiner Geister war ZENtreasures – und schau, wo wir jetzt stehen! 🙂

Wenn du diese Idee nicht losbekommst, ist es an der Zeit, sie umzusetzen.
Und wenn du erst eine „offizelle Erlaubnis“ dafür brauchst: Es ist ein neues Jahr, ein neuer Monat – go for it!

Meistgeklickter Post auf ZENtreasures:

Im Dezember: Mein 5. Beitrag der #ZenMorning Reihe.
Random Fact: Hätte mir zum Start von ZENtreasures jemand gesagt, dass ich mich einmal so ausführlich mit dem Frühaufstehn auseinandersetzen und eine Morgenroutine entwickeln würde – ich hätte dieser Person den Vogel gezeigt.

Meistgeklickter Beitrag im ganzen Jahr 2016 war übrigens dieser hier.

Random Fact:

Ich mache schon seit 2006 jedes Jahr einen privaten Jahresrückblick. Dieser hier ist der erste, der tatsächlich im Internet erscheint. 🙂

Was im Januar ansteht:

Im Dezember habe ich so ziemlich alles schleifen lassen: Morgenroutine, Sport, Ernährung.
Zudem streckte mich kurz vor Weihnachten eine fiese Grippe nieder und bis jetzt bin ich so nicht vollständig los.
Daher das Motto für Januar: Getting back on track!
Bisher läuft es sehr gut, aber wir sind ja auch erst bei Tag 3. 🙂 Aber hey, ich bin zuversichtlich!

Hast du dir Vorsätze gemacht? Oder lässt du das Jahr lieber auf dich zukommen?

Happy New Year Grafik

Zum Schluss wünsche ich dir ein grandioses neues Jahr! Gemeinsam kriegen wir das schon hin, oder?
Danke, dass du hier mitliest!

PS: Falls du es noch nicht gemacht hast, nimm doch bitte noch an meiner Leserumfrage teil. Ich wäre dir unheimlich dankbar für dein ehrliches Feedback! Es dauert auch nur ein paar Minuten; du musst dich nirgends registrieren und wirst auch nicht mit Werbung belästigt.

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Monthly Recap #5: November 2016

Monthly Recap: November 2016 - ZENtreasures Monatsrückblick

Monthly Recap #5 – November 2016

Erlebt/Gereist:

Ich habe wieder Heimaturlaub gemacht. Oder besser: Jemand hat bei mir Urlaub gemacht: Jolly war nämlich eine Woche lang zu Besuch! Und es war besser als gedacht. <7i>Vielvielviel besser! Obwohl wir uns nicht so oft sehen konnten, wie ich es gerne gehabt hätte.
Hier kannst du nachlesen, wie Jolly ihre Bayern-Woche erlebte.

Du musst wissen, wir kannten uns in Persona noch gar nicht, sondern nur über’s Internet. Die Aufregung war also nicht gerade klein. Man weiß ja nie, wer einen erwartet.
Hast du schonmal jemanden getroffen, den du bisher nur aus dem Internet kanntest? Wie war es?

Außerdem habe ich wieder einen Punkt meiner Bucketlist abgehakt: Ich war bei einem Poledance-Workshop!
Zwar war ich alles andere als ein Talent an der Stange, aber cool war es trotzdem. Vorallem der Kopfstand an der Stange – dass ich das geschafft habe, obwohl ich in meinem Leben noch nie einen gemacht habe – genial!
Wer nun denkt, „wie billig, sich an der Stange zu räkeln“, dem sei gesagt: Poledance ist wunderschön anzusehen, graziös, und sexy zugleich.
Außerdem ist es echt. Harte. Arbeit. Mir fehlten definitiv die Muskeln und die Beweglichkeit dazu. (Dass ich doch ein paar Muskeln besitze, wurde mir schon auf dem Heimweg klar – der Kater begleitete mich dann noch die halbe Woche.)

Ein richtiger Kurs wird es für mich nicht werden, aber es war ein tolles Gefühl, diesen Punkt abhaken zu können.

Instagram-Recap:

Derzeit fotografiere ich so wenig, sodass ich lieber ein wenig in Reise-Erinnerungen schwelgen wollte und vorallem Bilder aus meiner Peking-Reise im Frühling postete.

Instagram Recap auf ZENtreasures.de mit Reisebildern aus Peking.
Instagram @zentreasures.de

Highlight des Monats:

Definitiv die Woche mit Jolly.
Nicht nur, dass wir uns hervorragend verstanden (kennst du das, wenn du jemanden triffst und es sofort klick macht? Wenn das Zusammensein sich anfühlt, als würde man sich schon ewig kennen? Genau so.). Sie steckte mich mit ihrer Begeisterung an und so fühlte ich mich schon am ersten Tag, als sei ich im Urlaub und würde literweise neue Energie tanken und die Ideen nur so sprudeln.
Ein fantastisches Gefühl!

Gelesen:

Wie fließendes Wasser: 33 Zen-Geschichten aus Korea
Die einzelnen Geschichten sind immer nur wenige Seiten lang und lassen sich so zum Beispiel gut in deine Morgenroutine einbauen. Ich lese jeden Morgen ein, zwei Kapitel daraus.

Auch, wenn erst nicht so wirkt – am Ende lernst du aus jeder Erzählung etwas (das wird nach jedem Kapitel auch erklärt – und ich gebe zu, meist waren mir die Bedeutungen nicht so wirklich klar – bis ich die Erklärung dazu las).
Ein schönes Buch für zwischendurch, das man nicht in einem Rutsch durchlesen muss, sondern immer wieder aufgreifen kann.

Der nächste Beitrag auf ZENtreasures wird übrigens ein Gift Guide mit Leseempfehlungen sein und dieses Buch hat dort auch einen Platz.

Gehört:

Rammstein in Klavier-Form.

Meine Stimmung lässt sich wahnsinnig gut von Musik beeinflussen. Was nicht immer von Vorteil ist, denn letzten Samstag saß ich nur vor meinem Bildschirm, tausend Tabs geöffnet, der Mauszeiger anklagend blinkend – während im Hintergrund dieses Album lief und mich hypnotisierte.
Deshalb höre ich es inzwischen nur noch, wenn ich nichts wichtiges bearbeite.

Hörenswert ist es trotzdem, selbst, wenn du Rammstein nichts abgewinnen kannst. Die Piano-Versionen sind rein instrumental und längst nicht so brachial wie die Songs der Band sonst.
Das Album gibt’s im Stream bei Spotify.

Gelernt:

Wie toll so eine 4-Tage-Woche, bzw. drei Tage Wochenende wirklich ist und was man alles schaffen kann. Hier gibt’s mehr dazu.

Inspiriert hat mich besonders:

Regina hat wieder einmal einen Blogpost rausgehauen, bei dem mir wirklich Tränen in die Augen stiegen. BE SMALL.

Kennst du Regina und ihren Blog byRegina bereits? Falls ja: High Five dafür, mein Ninja Freund!

Falls nicht, lies jetzt bitte weiter: Wenn du in irgendeiner Form kreativ bist (und meiner Meinung nach ist jeder Mensch kreativ, also keine Ausreden!), dich selbst verwirklichen und ein Online-Business aufbauen willst. Wenn du einfach nur gerne Texte liest, die ziemlich authentisch und mitreißend geschrieben sind.
Dann ist byRegina der place to be. Oder besser, der place to learn and grow.

Ein Tipp: Melde dich für ihren Newsletter an. Du bekommst 1x wöchentlich Post von ihr und egal, worum es geht: Mitnehmen kannst du immer etwas daraus.
Selbst wenn ein Newsletter bei dir normalerweise vom Posteingang direkt in Ablage P wandert: Wenn ich dich dazu überreden könnte, dich nur bei einem einzutragen, wäre es der Newsletter von byRegina.

Ich erzähle das übrigens nicht, weil ich in irgendeiner Form davon profitiere, Regina so über den Klee zu loben. Aber du profitierst von ihren Tipps, glaub mir.
Solltest du dich anmelden, lass mich gerne wissen, wie du sie findest!

Word Count:

2.380
… Gut, dass ich ohnehin nicht am NaNoWriMo teilnehmen wollte. 😉

Zitat des Monats:

Nochmal Regina. Ich hatte mich schon Anfang des Monats für ein Zitat entschieden – dann kam sie und twitterte das:

Twitter Zitat von byRegina: Those days when you can go to bed knowing you did something that mattered for other people. Lets all have those days everyday.

Those days when you can go to bed knowing you did something that mattered for other people. Let’s all have those days everyday.

Diese Tage, an denen du beim Zubettgehen weißt, du hast etwas getan, das anderen Menschen etwas bedeutet. Lasst uns alle solche Tage haben – jeden Tag.

Der Tweet bezieht sich auf den oben angesprochenen Blogpost und war wie ein Weckruf.
Denn genau das will ich.
Und du?

Random Fact:

Ich habe mir tatsächlich einen eigenen Adventskranz gebunden.
Die Jahre zuvor kaufte ich immer Tannenkränze, die ich selbst dekorierte. Fertige Kränze sind mir meist zu kitschig und zu voll. Aber komplett selbst binden? Viel zu aufwändig. Oder?
Na, von wegen. In zwei Stunden war der Adventskranz fertig, was ich vollkommen okay finde. Außerdem war es wirklich einfach. So sieht er aus.
Obendrauf macht mich sein Anblick ziemlich stolz. 🙂

Was im Dezember ansteht:

Dezember. Zeit für Christkindlmärkte, Glühwein, Lana del Rey, Lichterketten, für melancholische Rück- und freudige Ausblicke.
Und genau das werde ich diesen Monat ausgiebig zelebrieren.
Nachdem der November die „Ruhe vor dem Advents-Sturm“ war, sind im Dezember wieder alle Leute genervt, gestresst und überfordert. Um mich davon nicht mitreißen zu lassen, werde ich mich nur um die Dinge kümmern, die meine Zeit und Aufmerksamkeit auch wert sind. Ohne Kompromisse.
Dem familiären Massen-schenken haben wir schon vor ein paar Jahren abgeschworen, indem jeder einen Herzenswunsch erfüllt bekommt. Alles ist bereits organisiert und muss nur noch verpackt werden.
Wie handhabst du die Geschenkefindung? Hast du schon alles beisammen?

Mitte des Monats geht es auf ein Indoor-Festival in München. Außerdem wird wieder der Nürnberger Christkindlasmarkt unsicher gemacht.
Doch davon abgesehen gibt es keine Pläne, keine Termine – und das darf gerne so bleiben!

Erzähl mir von deinem November! Was hast du erreicht, was erlebt? Worauf bist du stolz? Welches Lied lief am häufigsten in deiner Playlist?

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Monthly Recap: Oktober 2016

Monthly Recap: Oktober 2016 - ZENtreasures Monatsrückblick

Monthly Recap #4 – Oktober 2016

Der Oktober Recap.
Damit ist ZENtreasures schon neun Monate online. Ich sag’s ja echt nur ungern, aber: Wie die Zeit vergeht…!

Jetzt aber ohne viele Worte rein in den Recap:

Erlebt/Gereist:

Dieser Monat war gut, aber reise-technisch ganz schön mau. Mein Fernweh ist akut und Besserung ist bisher nicht in Sicht.
Zudem war meine Schwester aka No. 1 Wander-Begleitung krank, sodass ich, bis auf zwei Mini-After-Work-Touren, kaum in die Berge kam.

Taubenberg. Bergfotos im Oktober. ZENtreasures.de

Auch der Insta-Recap fällt diesmal aus, weil ich schlicht zu wenig gepostet habe. Macht aber nichts.
Wenn du mir folgen möchtest, kannst du das hier tun: @zentreasures.de

Gehört – in Dauerschleife:

Musik war hier nie ein großes Thema, dabei gehört sie eigentlich zu DEN Hauptbestandteilen meines Lebens.

In den letzten Wochen fühlte ich mich wieder in meine Teenie-Zeit zurückversetzt.
Bands wie Metallica und Green Day brachten neue Songs heraus – und ich fand sie gut!
Highlight des letzten Monats war musikalisch aber das neue KoRn-Album „The Serenity Of Suffering“. Sie klingen wie 2002 – yesss!

„Rotting in Vain“ ist zwar nicht mein Fav aus dem neuen Album, aber da Tommy Flanagan – Chibs in Sons of Anarchy mitspielt, ist es allein schon ein Augenschmaus für mich!

Stolz auf:

Ich habe fleißig ausgemistet!
Bei Facebook schrieb ich dazu folgendes:

„‚Manchmal müssen wir mehr tun, als nur umzublättern. Wir müssen das ganze Buch zuklappen.‘
Voriges Wochenende habe ich aussortiert:
Kleiderschrank um die Hälfte reduziert, Geschenke weggeworfen, ungelesene Bücher zum Verschenken gestapelt, Postkarten und Briefe (manche von meiner Grundschulzeit!) entsorgt.

Am schwierigsten war es aber, mich von angefangenen Projekten zu trennen. Analog wie digital.
Die Armbänder, die ich unbedingt knüpfen wollte (und nie mehr als ein Halbfertiges geschafft habe) mussten genauso gehen wie alte Designentwürfe für Websites, die ich nie fertiggestellt habe. Denn wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, war das Interesse jedes Mal schnell wieder vorbei. Zuerst hat mir dieses rigorose „löschen“ ein Ziehen im Bauch verursacht. Mittlerweile fühlt sich das Loslassen aber ziemlich gut an und ich werde so eine Ausmistaktion sicher wieder veranstalten.“

Sometimes we have to do more than turn the page. We have to close the book. Zitat Minimalismus. ZENtreasures.de

Es war nicht einfach – gerade Stücke, die wirklich mit Erinnerungen verbunden waren, wie alte Briefe – hielt ich eher zu lange in der Hand, als sie auf den „Wegwerfen-Stapel“ zu legen.
Aber ich bin froh, dass ich angefangen habe.

Geklickt:

Pinterest! Okay, ich bin süchtig. Und eine Spätzünderin.
Obwohl ich schon seit mehreren Jahren einen Account besitze, habe ich nie reingeschaut, geschweige denn, irgendetwas gepinnt.
Vor einigen Wochen stieß ich allerdings auf die Funktion „Geheime Boards“ und pinnte von da an wie wild Inspirationen für meinen Roman… Ich war Pin-fiziert, quasi. (Ich sag ja, Spätzünder.)

Da mir aber drei Accounts parallel schlicht zu viel sind (ja, ich habe für jede meiner Seiten einen), habe ich alle Boards zusammengelegt. Nach und nach überarbeite ich auch noch meine Blogposts hier und versehe sie mit Pin-fähigen Bildern.
Bis dahin kannst du gerne unter @chrissitreasure vorbeischauen.

Pinterest Boards Übersicht. Oktober Recap. ZENtreasures.de

Hast du selbst einen Pinterest Account! Wenn ja, her mit dem Link!

Gelesen:

Nobody Wants to Read Your Sh*t: Why That Is and What You Can Do About It*
Langer Titel, klare Message: Niemand will mehr lesen, vorallem nicht das, was du fabrizierst.

Also schreib so gut, dass sie gar nicht anders können, als deinen Artikel anzuklicken, dein Buch zu kaufen oder dich auf ihre Leseliste zu packen.

Ansonsten stand dieser Monat ganz im Zeichen von kannenweise Tee („Heiße Liebe“ von Teekanne!), ersten Lebkuchen, dicken Flauschdecken und Zeitschriften.
Ich habe mir nach einer halben Ewigkeit wieder eine Flow geholt und auch, wenn die mich optisch immer noch nicht anspricht: Die Inhalte tun es!
Dazu die aktuelle Happinez (weiterhin mein Fav!) und die Servus in Bayern, die ich – gerade zur Herbst- und Winterzeit – total gerne lese.
3x Leseempfehlung, würde ich sagen! 😀

Gelernt:

Die Menschen, die nicht wissen worum es geht, sind vielleicht gar nicht Deine Zielperson.
Andrea Drexl

… Ich muss noch eine Menge über das Thema Zielperson lernen, aber diesen Satz werde ich nicht mehr vergessen.
Worum genau es geht? Du kennst mich, dazu kommt bald ein Blogbeitrag.

Inspiriert hat mich besonders:

Die fantastische Marie Forleo hat ein Interview mit Seth Godin geführt.
Bisher kannte ich Mr. Godin nur vom Namen her und war umso überraschter, was dieser Mann bereits geleistet hat!

Gefühlt habe ich alle 30 Sekunden einen Screenshot dies Videos gemacht, weil Marie oder Seth etwas Inspirierendes gesagt haben.
Mein Fav. ist folgendes Zitat:

Seth Godin Quote. ZENtreasures.de

Eigentlich weiß ich das schon. Du auch, oder?
Trotzdem fallen wir darauf rein.
Immer und immer wieder warten wir darauf, dass etwas oder jemand mit dem Finger schnippt und ruft: „JETZT kannst du loslegen! Der richtige Zeitpunkt ist da!“

Der ‚richtige Zeitpunkt‘ ist aber IMMER.
Beispiel: ZENtreasures. Diese Seite hätte schon im November 2014 online gehen können.
Warum ich dennoch 1,5 Jahre gebraucht habe?
Weil ich darauf gewartet habe, dass jemand (… wer? Das Universum? Mein Freund? Meine Mutter? Ich?) mir das Okay dafür gibt. Wenn du dir dieses Okay nicht gibst; den Startpunkt nicht festlegt, wer soll es sonst tun?

… Schau dir as Interview an. Wirklich. Nimm dir die Zeit.

Word Count:

Es lief gut diesen Monat: 8.203.

… dazu eine (möglicherweise) seltsame Frage: Bin ich die einzige, die Ideen für ihre Geschichten aus ihren Träumen zieht?

Zitat des Monats:

Shame on me, ich weiß leider nicht mehr, wo ich dieses Bild gefunden habe (es war bei tumblr).
Im Orginalbeitrag war die rechte Seite verdeckt.

Meine Reaktion, als ich das gesehen habe? Fassungslosigkeit. Und Wut zugleich.
… Dann wurde im Bild darunter das Ganze enthüllt und ich habe feuchte Augen gekriegt…

Ganz große Liebe für das hier:

Art. ZENtreasures.de

Meistgeklickter Post auf ZENtreasures:

Der Post zum Thema „Stille“, den ich im Rahmen einer Blogparade geschrieben habe. Der Oktober bestand ohnehin nur aus „Omg, da muss ich mitmachen!“-Blogparaden, aber diese hier wurde mit Abstand am meisten angeklickt – obwohl sie erst ein paar Tage online ist.

Random Fact:

Ich bin so leicht zu überzeugen: Lass es aus Japan kommen oder irgendwie damit zu tun haben – ich kaufe es. Aus Prinzip.
Außerdem mag ich Nagellack ziemlich gerne.
Dass sich die essie Fall Collection nun ausgerechnet um Japan dreht, macht den „Do-Want!“-Faktor nicht unbedingt kleiner.
Ich habe allerdings die Hoffnung, dass ich mich erfolgreich zurückhalten kann, nachdem bei meiner Ausmist-Aktion bereits 10 Nagellacke gehen mussten…

Was im November ansteht:

Mein „Blogzwilling“ Jolly kommt mich besuchen! Bessergesagt, macht sie Urlaub in Bayern und wir werden uns auf einen Kaffee treffen. Mindestens.
Ich freue mich riesig darauf!

Halloween, NaNoWriMo, Weihnachten. So zähle ich die letzten drei Monate des Jahres durch.
Im November findet also wieder der NaNoWriMo statt und diesmal – nehme ich teil! Zwar weiß ich jetzt schon, dass das mit den 50.000 Wörtern nicht klappen wird, aber ich möchte mindestens 10.000 schaffen. Je mehr desto besser.
Wer ist dabei?

Und mein persönliches Highlight: Ab Mitte des Monats arbeite ich in einer 4-Tage-Woche! Damit habe ich nicht nur einen Extra-Tag, den ich dem Aufbau meiner Selbstständigkeit widmen kann, sondern auch: weg mit dem Monday-Blues! Denn ja, dieser freie Tag wird Montag sein.
Der November ist sowieso einer meiner Lieblingsmonate, aber ab sofort steigen die Montage wohl von meinen Hass- zu meinen Lieblings-Wochentagen auf.

Worauf freust du dich diesen November besonders?

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