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Monthly Recap: November 2017 – Der erste Monat als selbstständige Online-Unternehmerin

Selbstständigkeit: So sieht der erste Monat als selbstständige Online-Unternehmerin aus

Monthly Recap #16 – November 2017
Der erste Monat als selbstständige Online-Unternehmerin

… und schon ist der vorletzte Monat des Jahres 2017 vorüber.

Ich habe das Gefühl, je näher wir uns in Richtung Jahreswechsel bewegen, desto schneller verfliegt die Zeit. Als wäre ihr geheimes Motto „Beschleunigen, statt entschleunigen“. Empfindest du das ähnlich?

Erlebt/Gereist

Sicher spielt da hinein, dass der November für mich der aufregendste Monat 2017 war: Seit 1.11. bin ich nun selbstständige Online-Unternehmerin und als Virtuelle Assistentin, Content Creator & Designerin tätig. Jeden Tag lerne ich aufs Neue die Höhen und Tiefen der Selbstständigkeit kennen. Oder besser: einen Vorgeschmack davon.

Die freie Zeiteinteilung ist schon jetzt der für mich größte Vorteil als selbstständige Online-Unternehmerin: Mal saß ich schon um 7 Uhr morgens am PC, mal um 23 Uhr. Wie es eben passte.
Darin findet sich gleichzeitig auch mein größtes Hindernis: Organisation und Zeitmanagement. Es fällt mir schwer, nach Prioritäten zu sortieren. Ich merkte schnell, dass es zwar wichtig ist, sich um seine Kundinnen zu kümmern, aber dadurch blieben meine eigenen Projekte liegen.
Ich bin hier also noch am Ausprobieren. Aber nach gerade einmal 4 Wochen darf man ruhig noch ein wenig schwimmen, stimmts?

Zugleich stelle ich fest, wie viel ich plötzlich in 1, 2 Stunden schaffe! Während man als Angestellte ja doch gerne mal ungeliebte Aufgaben verschiebt oder abgibt, muss ich sie jetzt natürlich selber machen. Macht aber nichts, denn bisher habe ich alles gebacken gekriegt. Das ist ein tolles Gefühl!

Trotzdem wache ich beinahe jeden Morgen dem Gedanken auf: „Du musst zur Arbeit!!“…

Mitte November war ich noch für einen Kurzbesuch in Köln beim Feminess Kongress. Der Bonus daran: Meine Freundin Franzi wieder sehen zu können (und von ihr bekocht zu werden). Das mag ich so an meinen Internetfreundschaften: Auch wenn man sich ein Jahr lang mal nicht persönlich sieht – man versteht sich sofort wieder, als würde man täglich quatschen.
Das ist so wertvoll!

Instagram-Recap

Selbstständigkeit: So sieht der erste Monat als selbstständige Online-Unternehmerin aus
Instagram @zentreasures.de

Highlight des Monats

Wenn du eine Nachricht bekommst – und dich erstmal fragst „Ups, das sollte wohl nicht an mich gehen…“.
Doch, sollte es. Und da Jollys Angebot so herausfordernd wie aufregend zugleich ist, freue ich mich schon jetzt auf die Umsetzung im neuen Jahr… Auch einer der Vorteile der Selbstständigkeit: Man bekommt unerwartete neue Aufgaben, von denen man nie geträumt hätte! 🙂

Außerdem: Ich hab‘ jetzt grün-blaues Mermaid-Hair! Naja, mehr oder weniger.
Seit Monaten gewünscht, jetzt nach Ende meiner Festanstellung endlich umgesetzt. 5 Stunden, 4 Töpfe Directions „Alpine Green“ und 3 Blondierungsgänge später bin ich super happy mit meinen neuen bunten Haaren.
(Über die Blicke der Leute bei mir im Dorf reden wir aber lieber nicht…)

Stolz auf

Meine oben schon erwähnte Freundin Franzi.

Sie hat über die Jahre eine bemerkenswerte Wandlung durchgemacht – vom schüchternen Mädchen, das sich selbst verachtet hat, zu einer jungen Frau, die immer mehr lernt, das Positive an sich zu schätzen, die sich Neues traut, auf Menschen zugeht und Rückschläge überwindet.

Auf ihrem Blog hat sie ihren Weg beschrieben und ich könnte nicht stolzer sein!

Warum du auch als Selbstständige ruhig auf's Universum vertrauen darfst

Geklickt

Yoga-Blogs! Und wow – es gibt ja so viele im deutschsprachigen Raum!
Hintergrund: Ich beteilige mich mit ZENtreasures an einem ganz wunderbaren Yoga-Adventskalender.

Die teilnehmenden Blogs:

Ganzwunderbar, Yoga Gypsy, House of Grace, Mutwärts, MOMazing, Ayla Yoga, Yogareich, The Soulfood Traveller, Miris Way, Monkey Yoga, Lotte Laib, Soul & Yoga, Medizin und Yoga, Follow your Trolley und Travel Yoga Love

Es sind ein paar wahre Schätze dabei, also klick dich gerne mal durch!

Der Yoga Blog Adventskalender 2017

Mein Türchen öffnet sich übrigens am 16.12.2017!

Gelesen

Du musst nicht verreisen, um bei dir anzukommen*, der neue Ratgeber von Diana Dreeßen. Sie überzeugte mich schon mit „Mach dich unbeliebt und glücklich“ (vorgestellt hier) und der neue Titel gefällt mir noch besser, weil er sich mehr auf Achtsamkeit und Sinnsuche bezieht. Spannendes Thema, das ich sicher auch hier noch ausführlicher thematisieren werde.

Erst vor ein paar Tagen habe ich „Die Schöpfer der Wolken*“ angefangen. Das ist das neue Werk von Marie Graßhoff, dieser jungen und so wahnsinnig talentierten deutschen Autorin.
Ihre Kernstaub*-Reihe ist ein All-Time-Favorite meinerseits.

Gehört

Podcasts! Oh, ich bin süchtig.
Meine Favoriten (immer noch):

In mir formt sich derweil der Wunsch, endlich einen eigenen Podcast aufzunehmen. Ich sammle immer mal wieder Ideen, nehme auf… und hadere dann doch. Ist das, was ich zu erzählen habe, interessant genug?
Momentan ganz oben auf der „Sprich doch darüber!“-Liste: Meine Learnings, Zweifel und die Glücksgefühle in meiner neuen Arbeit als selbstständige Online-Unternehmerin.
Was sagst du – klingt das hörenswert?

Geschaut

Flesh and Bones! Was für eine intensive Serie!

Dabei bin ich nur zufällig darauf gestoßen, da es keine neuen Folgen meiner Lieblingsserien gab und ich Amazon nach interessanten Alternativen durchforstete.
Flesh and Bones wird mit dem Film „Black Swan“ verglichen und das machte mich neugierig. Den Film fand ich extrem gut.
Die Serie – ist noch besser!

Wir begleiten die junge Ausreisserin Claire auf ihrem Weg weg aus der Armut hinein an die Spitze der New Yorker Ballett Academy.
Gewalt, Sex, Drogen, Missbrauch, die Intrigen unter Sportlern und Abgründe der menschlichen Psyche sowie die explizite Darstellung all dessen machen diese Miniserie zu einer heftigen Erfahrung.

Ich saß wie gebannt vor dem Bildschirm, konnte mir so manchen geschockten Aufschrei jedoch nicht verkneifen. Die Serie ist ab 16, ich muss aber sagen, dass ich sie als so psychisch verstörend empfunden habe, wie bisher keine andere (und ich bin großer Fan der Hannibal-Serie!).

Die 8 Episoden von Flesh and Bones kannst du hier bei Amazon Prime Video streamen.

Selbstständigkeit: So sieht der erste Monat als selbstständige Online-Unternehmerin aus

Gelernt

Age is just a number.

Das klingt jetzt dramatischer als es ist, deshalb lass mich erklären.
In diesem Monat traf ich außergewöhnlich viele junge Frauen, die wissen, wo sie hin wollen oder ihre Träume bereits leben – und das mit gerade einmal 23.

Irgendwie bedrückte mich das. Ich werde nächstes Jahr 30 und diese Zahl hängt schon über mir seit ich 18 bin. Weil die Gesellschaft uns zu gerne suggeriert, dass eine Frau mit 30 „abbaut“ und sie ihre goldenen Zeiten hinter sich lässt.
Manchmal wünschte ich, ich wäre auch 23; gerade frisch selbstständig und mit noch genügend Zeit.
Nur: Zeit wofür?

Versteh mich nicht falsch. Ich weiß genau, dass diese Gedanken totaler Blödsinn sind. Das hat mich gleichzeitig unheimlich froh gemacht, denn ich wusste mit 23 noch nicht, wo mich mein Weg hinführen sollte. Deshalb bin ich lieber 29 und habe jetzt meine Berufung gefunden. Und selbst, wenn ich 53 wäre, würde ich so fühlen. Das hoffe ich zumindest.

Inspiriert hat mich besonders

Katharina Pommer. Wer meine Blogbeiträge über sie gelesen hat, kann das vielleicht nachvollziehen. Diese Frau ist so dermaßen inspirierend – ich habe eine Stunde lang mit ihr telefoniert und war danach schlicht baff vor lauter wertvollem Input und neuen Erkenntnissen.

Hier findest du die Artikel dazu: Interview | Katharina Pommers Erfolgsformel

Zitat des Monats

Warum du immer auf das Universum vertrauen solltest

Trust in divine timing. The universe always has your back.

Vertraue auf das Universum, es steht immer hinter dir.
Nach der Autorin Jen Sincero arbeitet das Universum (auch: Gesetz der Anziehung) mit dem, was es von dir bekommt. Es ist neutral.
Schickst du ihm aber negative Gedanken (z.B. weil du dich in Selbstmitleid windest), wird es dir mehr negative Gedanken aufhalsen. Wer sich aber in Selbstliebe übt und eine positive Einstellung ausstrahlt, den reflektiert das Universum genauso positiv.

Ich finde diesen Gedanken ziemlich spannend und habe dadurch instinktiv angefangen, mehr auf meine inneren Gedankengänge zu achten.

Random Fact

Wenn ich eines nicht verstehe, dann ist es dieser Einhorn-Hype derzeit! Einhorn-Cookies, Einhorn-Shampoo, Einhorn-Pyjamas, Einhorn-Plüschtiere.
Das einzig wahre Einhorn ist für mich „Das letzte Einhorn“. Ich liebe den Film, ich liebe die Geschichte, die Optik und die Musik. So möchte ich meine Einhörner, nicht bunt und pummelig.

Was im Dezember ansteht

Das kommende Wochenende (oder besser: Jedes kommende Wochenende, ha!) mache ich die Christkindlmärkte in der Umgebung unsicher. Für den ersten geht es direkt nach Meran, Südtirol. Ich liebe das! Die Lichter, die Gerüche, den Glühwein, die Crepes, die Stände und die Kälte – das sind mir sogar die Menschenmassen relativ egal.

Und mal ehrlich, ich kann den 1. Dezember gar nicht mehr abwarten: Endlich wieder ungeniert Weihnachts-Musik hören! Insbesondere „Last Christmas“, das wohl immer mein liebster Weihnachtssong bleibt. Wie steht’s mit dir: Team „Jaaaa, Last Christmas“ oder Team „Bloß nicht!“

Und was ist für ZENtreasures geplant, Chrissi?

Im Dezember stehen noch drei Blogartikel an, bevor ich mich in die Feiertage verabschiede und mich vorrangig meiner Neu-Selbstständigkeit widmen werde.

  • ein Gift Guide mit meinen Buchfavoriten und Empfehlungen für alle, die sich für Selbstverwirklichung, Achtsamkeit und mehr Selbstbewusstsein/Selbstliebe sehnen
  • die Review zu einem ziemlich coolen Planer für Girlbosses
  • mein Adventskalender-Türchen, das sich um Achtsamkeit und Entschleunigung drehen wird – eben das, was im November gefehlt hat.

Ich freue mich drauf – du hoffentlich auch!

Wie war dein November? Gibt es ein Zitat, das du teilen möchtest oder hast du etwas Neues in diesem Monat gelernt?

Selbstständigkeit: So sieht der erste Monat als selbstständige Online-Unternehmerin aus

 

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Monthly Recap #15 – Oktober 2017: Wertschätzung und wie du deinen Wert finden kannst

Über Wertschätzung - und wie du lernst, dich selbst wert zu schätzen

Monthly Recap #15 – Oktober 2017
Über Wertschätzung und wie du deinen eigenen Wert finden kannst

Erlebt/Gereist

Oktober – mein letzter Monat im Brotjob. Kein Wunder, dass sich alles um die Arbeit drehte. Es galt, offene Baustellen abzuschließen, Arbeitsanweisungen zu schreiben, den Bewerbungsmarathon für meine Nachfolgerin überwachen und die neue Kollegin einlernen und aufzuräumen. Teilweise wusste ich nicht mehr wo oben und unten war, wenn schon um 8 Uhr morgens die Kollegen im Büro Schlange an meinem Platz standen, um mir „noch schnell“ eine Aufgabe aufzudrücken.
Geschafft habe ich trotzdem alles (ich glaube ja, da war Magie im Spiel :)) und die Zeit ist geflogen.

Zwischendurch war ich für ein Wochenende in Prag (wenn du jetzt gähnst, weil das ja nichts Neues mehr ist, es sei dir verziehen! ;-)). Die Reisebegleitung dieses Mal? Meine Mutter. Seit sie in Rente ist, sprüht sie vor Tatendrang und wollte sich die Stadt von mir zeigen lassen.
Ganz so begeistert war ich zu Beginn nicht, weil wir bei einem Busreise-Unternehmen gebucht hatten. Zwar nutze ich gerne Fernbusse; kümmere mich um Unterkünfte und Tagesplanung jedoch selbst.
Diesmal wurden wir also zu einem Hotel gebracht, das zum Reiseveranstalter gehörte und hatten dieselben Leute dabei (dass ich den Altersdurchschnitt ziemlich nach unten zog, muss ich wohl nicht erwähnen).
Nicht meine bevorzugte Art zu reisen. Ich will unterwegs meine Ruhe, mich nicht unterhalten müssen und tun und lassen können, was ich will.
Immerhin: Die meisten Führungen waren freiwillig. Die Prager Burg schauten wir uns zusammen mit der Gruppe an, weil ich zugegebnermaßen bei weitem nicht so viele Infos dazu hätte geben können, wie der Reiseführer. Alles andere unternahmen wir zu zweit. Meine Mutter war überrascht wie bezaubernd die Stadt ist. Einziges Manko für sie als Weintrinkerin? Prag ist eine Bierstadt. 😉

Psst. Den Instagram-Recap spare ich mir, weil ich im Oktober kaum gepostet habe.

Highlight des Monats

Klar: Mein Ausstand im Brotjob.
Ich habe noch in keiner Firma eine Ausstandsfeier gegeben. Es war entweder nicht notwendig oder ich selbst wollte es nicht.
Diesmal lud ich alle Mitarbeiter zu Freibier ein; nichts großes, nichts aufwändiges. Einfach nach Feierabend ein bisschen zusammensitzen und danke sagen.
Und was für ein Fest es war! Fast alle sind gekommen (es waren mehr Leute da als auf der jährlichen Grillfeier im Sommer…); es war emotional, lustig und so viele sagten mir, sie fänden meinen Weggang schade.

Dass einer meiner Kollegen sogar von allen Geld gesammelt hat „um mir den Start in die Selbstständigkeit ein kleines bisschen zu erleichtern“, hat mich echt vom Hocker gehauen.
Der nächste – und letzte – Tag war trotz Kater ebenso emotional: Viele Kollegen haben sich nochmal verschiedet und mir alles gute gewünscht. Hach.

Wie ist das bei dir? Werden Ausstände gefeiert, wenn ein Kollege das Unternehmen verlässt oder gibt es sowas nicht?

Stolz auf

Meine Kundinnen.

Seitdem ich nebenberuflich als Virtuelle Assistentin arbeite, merke ich, wie befreiend es ist, auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten.
Da ruft die eine an und bedankt sich, weil sie einfach jemandem zum „gut zureden“ brauchte.
Die andere freut sich über die Zusammenarbeit, weil sie findet, dass ich genau die Richtige für sie bin.

Ich erzähle bald mehr zu meiner Selbstständigkeit, versprochen.

Über Wertschätzung - und wie du deinen eigenen Wert finden kannst

Geklickt

Shameless Selfpromotion: Ich durfte für LETTERS einen Gastartikel über eine Herzensangelegenheit schreiben: Mit diesen 6 authentischen Tricks erhöhrst du deine Sichtbarkeit als Texter

Bereitet es dir Probleme, der Welt zu zeigen, was du kannst? Dann ist dieser Beitrag für dich. (Auch wenn du kein Texter oder Selbstständiger bist.)

Gelesen

Im Oktober war ich tagsüber so unter Strom, dass ich meine Freizeit nicht noch mit Business-Ratgebern verbringen wollte.
Klassische Urban Fantasy musste her!
Glücklicherweise ist mein Bücherregal da bestens ausgerüstet: Ich habe wieder mit der Reihe „Gilde der Jäger“ von Nalini Singh angefangen; Engelskuss* (Affiliate-Link) ist der 1. Teil davon.

Kurzbeschreibung: In einer Welt, die von Engeln beherrscht wird und Vampire deren Lakaien sind, sind Gilden-Jäger wie Elena Deveraux gut im Geschäft. Als sie jedoch Raphael, der himmlische Anführer ihrer Stadt, für einen riskanten Auftrag engagiert, ist sie nicht sicher, ob sie dem wirklich gewachsen ist…

Ja, Vampire spielen mit und ja, es gibt auch eine Lovestory. Beides fand ich aber nie zu aufdringlich platziert. Dagegen ist viel Action geboten und Elena eine Heldin genau nach meinem Geschmack: Mutig, realistisch, schlau. Lese-Empfehlung!

Sind hier noch andere Urban Fantasy-Fans? Lass gerne deine Lieblingstitel da!

Der vergangene Monat war außerdem eine Premiere: Ich habe ein Hörbuch gehört – und Gefallen daran gefunden.
Lange war ich Hörbüchern gegenüber ebenso ablehnend eingestellt, wie ebook-Readern: Brauchst du nicht, ein echtes Buch ist viel besser!
Stimmt. Ein echtes Buch kann beides nicht ersetzen.
Mittlerweile bin ich aber zu 100% von meinem Kindle Paperwhite* überzeugt, habe ihn auf jeder Reise dabei und lese sogar zuhause im Bett bevorzugt darauf.

Da Spotify täglich bei mir läuft, habe ich einfach die Hörbücher-Sektion durchsucht. Gefunden und geliebt habe ich „Ein ganz neues Leben“ von Jojo Moyes, die Fortsetzung ihres Bestsellers „Ein ganzes halbes Jahr“. Die Lesestimme war total angenehm (es ist die deutsche Stimme von Scarlett Johansson), die Geschichte einfach schön, die Charaktere sympathisch. Ich fand es sogar besser als Teil 1.

Hier kommst du zur Künstlerseite von Jojo Moyes auf Spotify, wo es auch die beiden Hörbücher gibt.

Gehört

Hallatar – No Stars Upon the Bridge

Ein Disclaimer vorneweg: Diese Musik ist nicht sicher nicht jedermanns Geschmack.

Die Band Hallatar entstand, weil Gitarrist Juha Raivio seiner Geliebten, seiner verstorbenen Freundin, musikalischen Partnerin und Seelenverwandten Aleah Starbridge, ein Denkmal setzen wollte. Er tat sich mit weiteren Musikern zusammen und nahm das Album auf.
Sänger Tomi Joutsen ist zudem mein absoluter Lieblingssänger, Juha’s eigentliche Band Swallow the Sun, höre ich unglaublich gerne und Drummer Gas Lipstick gehörte zu HIM, die ich als Teenie verehrt habe.

Alle Texte stammen aus Aleahs Feder; es sind teils Gedichte, teils unfertige Songlyrics.

Hallatar’s Musik ist auf eine tragische Art wunderschön. Man spürt den Schmerz, aber durch Aleahs Texte fühlt man sich trotzdem nicht „schlecht“, sondern hoffnungsvoll. Für mich ein Gänsehaut-Werk! <3

Gelernt

Du bist wertvoller, als du denken magst.

Bei Pinterest habe ich vor einer Weile folgendes Zitat gepinnt:

I just want to create beautiful things. Even if noone cares.

Je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger trifft dieser Spruch zu.
Ja, ich möchte kreiieren, erschaffen. Selbst, wenn es niemanden interessiert. Doch wahrscheinlich wäre irgendwann die Luft raus. Wie bei einem dieser donutförmigen Schwimmringe, der nach dem Sommer im Gartenhaus vergessen wurde. Er wird Luft verlieren, ganz wenig nur; langsam – bis er im nächsten Sommer hervorgeholt wird und in sich zusammengefallen ist.

Je weniger zurück kommt, desto mehr verliert man langfristig an Leidenschaft.

Mein (jetzt) Ex-Chef hielt es mit der Wertschätzung für seine Mitarbeiter immer so: Nicht gemeckert ist Lob genug.
Das pflegte er regelmäßig zu sagen und demnach erwartete ich keine Lobpreisungen. Aber immer nur angesprochen zu werden, wenn man einen Fehler macht, trägt nicht unbedingt zur „Mitarbeiter Motivation“ bei. Das habe nicht nur ich so empfunden.
Selbst bei meinem Abschied gab es kein Wort des Dankes oder der Appreciation.

Ich tue zwar immer so, als wäre mir egal, was andere sagen. In gewissen Bereichen (z.B. was meinen Kleidungsstil oder den Musikgeschmack betrifft), stimmt das auch.
Aber: Man möchte hier und da Wertschätzung erfahren.

Über Wertschätzung - und wie du deinen eigenen Wert finden kannst

Du merkst, ich bin ein wenig gefrustet. Überteibe ich? Wie siehst du das?

Zumindest kann ich es nun besser machen, weil ich – wie oben angesprochen – eigene, wunderbaren Kundinnen betreue und sie mir genauso viel Wertschätzung entgegen bringen wie ich ihnen.
In meiner letzten Arbeitswoche habe ich von den Kollegen enorm viel Wertschätzung erhalten. Von Menschen, bei denen ich mich bereits geschätzt gefühlt habe und von anderen, von denen ich gar nicht dachte, dass sie meine Arbeit und mich selbst so schätzen.

Bestimmt motiviert es dich auch, wenn jemand deine Arbeit wert schätzt und dir das auch zeigt?
Für jeden bedeutet Wertschätzung etwas anderes. Der eine möchte für seine Arbeit gelobt werden, der nächste für sein Aussehen oder für etwas was er geschaffen hat.

Doch wie kannst du Wertschätzung und deinen Wert finden, wenn es dir niemand sagt?

Es gilt, zuerst zu verstehen, dass du wertvoll bist. Du bist es wert, von anderen wertgeschätzt zu werden. Kein Aber.

Ich bin kein Fan von diesem „Stell dich vor den Spiegel, lächle und sage dir zehn Mal ‚Ich bin wertvoll.‘-Praktiken. Zwar zweifle ich nicht an, dass sie wirken, aber ich selbst fühle mich dabei einfach dämlich.
Besser finde ich tägliche Schreib-Rituale, z.B.:

  • ein Dankbarkeits-Journal, in dem du täglich 3 – 5 Dinge einträgst, die dich an diesem Tag glücklich gemacht haben und für die du dankbar bist
  • das Erfolgstagebuch, wo du ebenfalls täglich hineinschreibst, worauf du heute stolz bist

Dadurch, dass du dich täglich mit positiven Geschehnissen beschäftigst, polst du deine Einstellung um. Dir fallen schätzenswerte Dinge an dir eher auf – und du entdeckst sie auch an anderen.
Wenn du kannst, sag anderen Menschen, dass du sie wertvoll sind.
Ich habe mir angewöhnt, offen zu loben und sage, wenn ich beeindruckt davon bin, was jemand leistet. Wenn jemand mich mitgerissen hat oder ich mich durch diese Person glücklich fühle.

Schreib mir in die Kommentare, was du an dir schätzt!

Geschämt

Liebe ZENletters-Abonennten, es tut mir leid!
Da schreibe ich einen einzigen Newsletter – und lasse wieder monatelang nichts mehr von mir hören.
Dabei habt ihr alle eure E-Mailadressen „hergegeben“, um von mir mit inspirierenden Beiträgen und Mut versorgt zu werden.

Nun ist es gerade dieser Mut, der mir hier selbst fehlt. Lange Zeit wusste ich nicht, was mich blockiert. Inzwischen habe ich genauer hingehört und merke, dass ich schlicht Angst habe, dass ich nichts Hilfreiches abliefere; dass ihr keinen Wert aus meinen E-Mails zieht.
Die Krux ist: Wie könnte ich wissen, ob die ZENletters nützen, schließlich versande ich sie ja nichtmal.

Word Count

1068.
Ich setze meine Hoffnungen auf den #NaNoWriMo.

Zitat des Monats

Life is not about finding yourself, it is about creating yourself. - Zitat von George Bernard Shaw

Life is not about finding yourself, it is about creating yourself.
– George Bernard Shaw

Was im November ansteht

Der vorletzte Monat im Jahr ist für mich immer etwas besonderes. In meinem Umfeld jammern alle; es ist grau, kalt, nebelig, der Winter steht bevor,… Die Frage ist doch, was du draus machst!
Ich mache mir meinen November also seit einigen Jahren schon zu einem Highlight, in dem ich reise, Freunde wiedertreffe oder einen persönlichen Wandel durchmache und z.B. einen Sprachkurs anfange oder Challenges wie den #NaNoWriMo plane.
2017 steht der Fokus auf Veränderung und Selbstständigkeit. Ich will noch nicht zu viel vorweg nehmen, aber der neue Monat wird einige Male dafür sorgen, dass ich meine Komfortzone verlassen muss, er wird optische Veränderung bringen und Wiedersehensfreude mit einer meiner Lieblingsmenschen.
Ich hab Angst vor diesem November, das kannst du mir glauben. Gleichzeitig ist die Vorfreude riesengroß. Ein gutes Zeichen, oder?
 
Wofür wünscht du dir mehr Wertschätzung von anderen?
 

Über Wertschätzung - und wie du deinen eigenen Wert finden kannst

 

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Monthly Recap #14 – September 2017: Mit Veränderungen umgehen

Monthly Recap September 2017: Mit Veränderungen umgehen

Monthly Recap #14 – September 2017:
Mit Veränderungen umgehen

Der Übergang von Sommer auf Herbst zeigte sich diesmal besonders deutlich: Nicht nur die Jahreszeit veränderte sich, auch ich selbst musste mit Veränderungen umgehen lernen. Das war teilweise ziemlich schwierig, doch umso aufregender…

Erlebt/Gereist

In diesem vergangenen Monat habe ich die anstehende Veränderung so stark wie noch nie gespürt: Meine Selbstständigkeit hat Fahrt aufgenommen; ich musste mehr und mehr aus meiner Komfortzone herausspringen, um Preisverhandlungen zu führen, musste (teils unangenehme) Termine wahrnehmen und als Unternehmerin auftreten.

Zugleich galt es, einige unangenehme Gespräche im Brotjob zu händeln, wo es um verweigerte Urlaubstage und Arbeitszeugnisse geht. Das Thema ist noch nicht durch, aber mittlerweile bin ich über dem Status hinaus, mir deswegen noch Sorgen zu machen.

An einem Freitag Mitte des Monats zeigte sich trotzdem, dass zumindest mein Körper vorerst keine Lust mhr hätte, mit weiteren Veränderungen umgehen zu müssen: Ich hatte nach der Arbeit von einem Termin zum nächsten hetzen müssen (ich bin das nicht gewohnt!), um meine Eltern beim jährlichen Almabtrieb zu unterstützen. Dabei stürzte ich einer Kuh hinterher, die offensichtlich noch keine Lust hatte, die Bergwiesen zu verlassen (verständlich!).
Während sie darüber sprang, übersah ich die Felsspalte und fiel bis zum Oberschenkel hinein. Zwar bin ich aus eigener Kraft wieder herausgeklettert und konnte weiterlaufen, jedoch ziert meinen linken Oberschenkel nun ein blauer, geschwollener Fleck von der Größe zweier Handflächen.

Meine Energie verließ mich endgültig und ließ mich 14 Stunden schlafen (die Tage darauf konnte ich ohnehin kaum laufen).
Kennst du diese Momente, an denen du einfach fertig mit der Welt bist? Done?
Genau so fühlte sich das an.

Hinzu kommt, dass ich mich ja an das Projekt „zuckerfreie Ernährung“ gewagt habe.
Bisher habe ich es relativ strikt durchgezogen. Die ersten beiden Wochen waren überhaupt kein Problem.
Seit besagtem Freitag sank mein Energielevel jedoch gen Null – und hielt sich dort.
Ich verzichte nicht zu 100% auf Zucker, habe die Zuckerzufuhr allerdings stark reduziert. Obst esse ich seit dieser Woche wieder, um den neu eingesetzten Hunger auf Süßes entgegenzusetzen (… und weil es wieder Satsumas gibt, diese Mandarinenähnlichen Früchte, die super sauer schmecken <3 <3 <3) Trotzdem: Im Gegensatz zum letzten Sommer-Tief geht es mir gut. Ich bin glücklich und lasse mich von diesen kleinen Rückschlägen nicht ausbremsen, sondern lache sie weg.

Instagram-Recap

Das Leben hatte mich so im Griff, dass die Lust an Instagram im September ziemlich weg war. Ich kann nicht einmal genau sagen, wieso, denn ich habe bisher so viele wahnsinnig tolle Frauen darüber kennengelernt, deren Beiträge ich gerne verfolge. Im Moment mache ich die App allerdings kaum noch auf.
Möglicherweise ist es so eine Art „Sortierungs-Phase“. Ich muss mir klar werden, wie ich meine Accounts führen möchte und vorallem, wie ich sie organisiere. Falls unter meinen Lesern jemand mehrere Insta-Accounts führt – wie machst du das am effizientesten?

Monthly Recap September 2017 - Instagram Zusammenfassung mit Reisefotos aus Japan, motivierenden Zitaten und dem Achensee in Tirol
Instagram @zentreasures.de

Highlight des Monats & Stolz darauf

Wenn Menschen, auf deren Meinung du besonders Wert legst, dich bestätigen.
Und – wenn Menschen, von denen es du es nicht dachtest, zeigen, dass sie dich mögen.
Nachvollziehbar, oder?

Außerdem durfte ich an einem besonderen Interview teilnehmen: Janina von lebensbeat – eine Bloggerin, deren Artikel ich sehr schätze – stellte mir nämlich 5 Fragen über Selbstliebe. Klicke hier, um den Beitrag zu lesen.

Geweint… und Gelacht

Wie schon angesprochen, war der September diesmal eine Berg- und Talfahrt sondergleichen.
Vielleicht lag es an der #zuckerfrei Challenge und der dadurch fehlenden Energie…
Vielleicht an den vielen kleinen Veränderungen, die mich sicherheitsliebenden, introvertierten Menschen teils ganz schön aus der Bahn warfen. Jedenfalls war ich extrem dünnhäutig, oft unsicher und emotional.

Geweint…
Ich hatte einem Termin im Arbeitsamt, der schlicht ernüchternd war.
„Mit Ihrer Ausbildung müssen Sie wieder ins Büro gehen! Da brauchen Sie sich doch nicht selbstständig zu machen.“
Da saß dieser Berater, schmetterte meine Pläne sofort ab, drückte mir Vermittlungsvorschläge für verschiedene Bürostellen in die Hand – und ich saß gegenüber, wie das klassische Häufchen Elend, unfähig, ihm Widerworte entgegenzubringen.

Danach – saß ich 15 Minuten im Auto und heulte.

Dabei war mir bewusst, dass die Arbeitsagentur so reagieren würde. Schließlich ist es ihre Aufgabe, jemanden in eine neue Festanstellung zu vermitteln und nicht die Unterstützung für Gründer spielen zu spielen. Trotzdem.

und Gelacht
Ein paar Tage später saß ich erneut in einem Beratungs-Gespräch, diesmal bei der IHK.
„Ich bin so unsicher, ob das Geld reichen wird…“
„Wollen Sie diese Selbstständigkeit denn um jeden Preis?“ – „… Ja.“ – „Da haben Sie ihre Antwort.“

Ich wurde dort in meinen Plänen so bestätigt, dass ich nur noch lachen konnte.

(Zuvor hatte ich übrigens 4 Stunden Kinder-Betreuung im Brotjob hinter mir, stand dann im Stau, kam zu spät und steckte schließlich im Fahrstuhl fest. Kein Witz. KEIN WITZ.
Auch das war wieder so ein Moment im letzten Monat, in dem ich mir dachte „Scheiß drauf, ist jetzt auch egal.“ – und es weglachte. Hat funktioniert.)

Mit Veränderungen umgehen

Geklickt

Immer wieder die #blogmuse Kategorie auf Mohntage, sowie den Blog von Janneke, Blog Your Thing. Beide liefern wertvolle Tipps und Anleitungen für Blogger, die eine Selbstständigkeit aufbauen wollen.

Gelesen

Ziemlich viel!
Louise Hay’s Buch Du kannst es!*, um mich besser in das Thema Affirmationen einzufinden.
Frau Hay ist Anfang des Monats verstorben – umso wertvoller sind ihre Werke dadurch für mich geworden. Ich bin immer noch nicht mit Affirmationen warm geworden. Dennoch möchte ich ihnen jetzt nochmal eine Chance geben…

Das Café am Rande der Welt* von John Strelecky, das im Moment ja ziemlich gehypt wird.
Bis zur Hälfte fand ich das Buch… total seltsam. Ich bin nicht in die Geschchte hineingekommen, fand die Methaphern blöd und fragte mich dauernd, ob der Autor mich verarschen will.

Der Rest war dann aber besser und im letzten Drittel konnte das Buch mich wirklich mitreissen. Trotzdem: Den Hype ist es nicht wert. Oder?

Wenn ich viele Ratgeber lese, brauche ich Abwechslung in Form von richtigen Geschichten.
Derzeit läuft meist ein Podcast oder Hörbuch im Hintergrund, wenn ich zuhause arbeite. Im September habe ich „Ein ganz neues Jahr“, den 2. Teil von Jojo Moyes‘ „Ein ganzes halbes Jahr“ gehört – und wurde ziemlich gefesselt! So ein schönes Buch! (Und auch die Sprecherin hat mich beeindruckt – es ist die deutsche Stimme von Scarlett Johansson!)
Ich höre Hörbücher bisher kostenlos auf Spotify. Hier findest du „Ein ganz neues Jahr“.

Außerdem greife ich zwischendurch immer wieder zu Keas Lyrikband „Poetische Zeiten„, um abzutauchen, zu träumen und den Kopf voller schöner Worte zu bekommen.

Geträumt

Von Island. Immer wieder von Island.
Ich kriege die Insel nicht aus meinem Kopf. Spätestens zu meinem Geburtstag im März will ich wieder dort sein. Gerne früher…

Inspiriert hat mich besonders

Dieser Beitrag von „Schreibsuchti“ Walter Epp.
Er räumt damit mit der ewigen „Ohne Talent hast du eh keine Chance“-Lüge auf – und nach diesem Post willst du sofort loslegen und schreiben, schreiben, schreiben.
… Was für ein Aufrüttler!

Word Count

Trotz dem eben erwähnten Blogartikel, nur 487. (Und selbst die wären ohne diesen Artikel vermutlich nicht entstanden.)
Andere Dinge haben derzeit Priorität – und das ist okay. Spätestens ab November will ich mir feste Schreibzeiten nehmen und jeden Tag mindestens 30 Minuten für den Roman aufbringen.

Schreibst du regelmäßig? Hast du Tipps, um das Schreiben, zu einem täglichen Ritual zu machen?

Zitat des Monats

Sometimes the smallest step in the right direction ends up being the biggest step of your life.


Manchmal ist der kleinste Schritt in die richtige Richtung der, der für dich zum bisher größten Schritt deines Lebens wird.

Bestes Beispiel: Meine Unternehmenswebsite, die ich Anfang September gelauncht habe, und über die bisher schon mehrere Anfragen reingekommen sind. Ich hatte absolut nicht damit gerechnet und doch – die Anfragen kamen. Interessanterweise alle von bisherigen Bloglesern.
Für mich war es selbstverständlich, eine Firmenwebsite online zu stellen. Es war der kleine Schritt, der in die richtige Richtung führt.

Vielleicht möchtest du deine Zeichnungen oder Fotografien schon lange einmal einem Publikum präsentieren? Dann ist es an der Zeit, sie bei DeviantArt oder auf einem persönlichen Portfolio auszustellen!
Hast du schon einen ganzen Schwung handgemachter Häkeleien zuhause liegen? Wieso nicht den Schritt tun und dich bei einem Onlne-Marktplatz wie DaWanda oder Etsy anmelden und sie dort zum Verkauf anbieten?
Willst du deine Gabe in die Welt hinaustragen? Warum dann nicht damit starten und sie in Form eines spontanen Podcasts oder Videos online bringen?

Das braucht Überwindung.
Diese Schritte sind aber so klein, dass nichts schief gehen kann, wenn du sie gehst!
Was ist das Schlimmste, was passieren könnte? Dass niemand dein Werk sieht? Das dachte ich auch. Und doch sind bereits drei Anfragen auf meiner völlig unbekannten Website eingetrudelt. Für mich hat sich der Aufwand schon jetzt mehr als gelohnt. Probier es! <3

Meistgeklickter Post auf ZENtreasures

Weiterhin der mit Abstand populärste Beitrag auf ZENtreasures: Wie du dein Ikigai findest – den Grund, morgens aufzustehen. Wurde ich irgendwo verlinkt und habe davon nichts mitbekommen?! 🙂

Btw. Ich plane, neue Beiträge zukünftig nicht mehr dienstags zu veröffentlichen, da das der Tag ist, an dem die wenigsten Menschen hier auf ZENtreasures vorbeischauen.
Was ist dir lieber? Neue Artikel gleich am Montag oder lieber mittwochs?
Bitte stimme doch hier kurz für deinen Favoriten ab! Dankeschön!

Random Fact

Ich bin kein Süßigkeiten-Fan. Der Verzicht auf Naschereien im Zuge meiner Zuckerfrei-Challenge fällt mir daher gar nicht schwer.
Das Problem sind eher meine Liebe für Brot (süße Frühstücke mag ich nämlich auch nicht – da muss schon ein Wurst- oder Käsebrot herhalten) und Obst. Letzteres ist aufgrund von Fruchtzucker verboten und das bereitet mir echt Probleme…

Mit Veränderungen umgehen

Was im Oktober ansteht

Mein letzter Monat im Brotjob, bevor es endgültig in die Vollzeit-Selbstständigkeit geht! Kein Wunder, dass ich wahnsinnig aufgeregt bin und gerade quasi neu lernen muss, wie man mit entscheidenden Veränderungen umgeht…
Es beginnen einige neue Aufträge für tolle, tolle Kunden und auch das macht mich aufgeregt und gespannt zugleich.

Zwischendurch gönne ich mir nochmal ein verlängertes Wochenende in meiner Lieblingsstadt Prag habe einen weiteren Termin bei der IHK, um meinen Businessplan prüfen zu lassen.
Es bleibt also spannend und ich platze fast vor Vorfreude! 🙂

 
Mein September war aufreibend und aufregend. Wie war deiner?
 

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Monthly Recap #13 – August 2017

Monthly Recap August 2017

Monthly Recap #13 – August 2017

Mit dem heutigen Monthly Recap machen wir tatsächlich ein Jahr Monatsrückblicke voll!
Ich hoffe, du liest diese Beiträge immer noch so gerne! Mir macht das Schreiben jedenfalls Spaß, weil ein wenig Lockerheit in diesen Blog kommt.
Legen wir los!

Erlebt/Gereist & Highlight des Monats

Ich war Mitte August zusammen mit meiner Mama in Südtirol. Neben der Hauptstadt Bozen besuchten wir auch Kaltern und den Kalterer See.
Zu Beginn war dort für mich super unangenehm: MenschenMASSEN, lärmende Kinder und alle wie die klassischen Sardinen nebeneinander ausgebreitet. Da ich aber meiner Mama zuliebe niemals umgedreht wäre, verdrängte ich meinen Fluchtreflex und wir liehen uns ein Boot aus.

Keine halbe Stunde später dämpfte sich die Geräuschkulisse und ein fabelhafter Bergblick ersetzte bunte Schwimmreifen und wackelnde Stand-Up-Paddler. Und ich entspannte mich.
Auf der gegenüberliegenden Seeseite wagte ich mich sogar ins Wasser. (Dazu sei gesagt: Ich bin total wasserscheu und war seit Jahren nicht mehr schwimmen!)
Anwesend außer mir: Ein paar Enten, die jedoch genauso entspannt waren wie ich.
Es war einfach schön.

Mein Highlight des Monats: Mit dem Tretboot um den Kalterer See zu fahren!

Monthly Recap August 2017 - Bild vom Kalterer See

Die Rückkehr zum Standbad wirkte schließlich wie das Aufwachen nach einem angenehmen Traum. Back to reality. Trotzdem: Das mache ich wieder!
Wir müssen sowieso alle mehr Tretboot fahren, finde ich! 😀

Instagram-Recap

Zwar haben die Südtirol-Bilder nicht mehr drauf gepasst, aber dieser August stand sowieso für etwas anderes: Runterkommen – und neu starten.
Ich habe mein vergangenes Sommer-Tief endgültig überwunden, fühle mich motiviert und gestärkt. Dafür steht auch das Zitat oben mittig, das mich wie ein Schlag getroffen hat, weil es so gut passt. Hier kannst du es dir in groß ansehen.

Monthly Recap August 2017 - Instagram Zusammenfassung mit einem Portrait von Chrissi, motivierenden Zitaten, Lady Oscar und dem Buch Das Dankbar Prinzip
Instagram @zentreasures.de

Stolz darauf

Mein Durchhaltevermögen wiedergefunden zu haben. Ich hatte lange diesen Glaubenssatz in mir, von natur aus ein disziplinloser Mensch zu sein.
Aber Disziplin kann man lernen.
Es bringt nichts auf Motivation zu warten.

Ich übe mich also gerade im Neues ausprobieren, durchhalten und Gewohnheiten ändern. Bisher läuft es gut!

Geklickt

Sicher schon zum dritten Mal: Marlenes Erfahrungen auf der Digitale Nomaden Konfernz (DNX).
Ich spiele sehr stark mit dem Gedanken, nächstes Jahr hinzugehen! Wer noch?

Außerdem derzeit meine tägliche Anlaufstelle: Maddies Instagram Profil. Die Bloggerin ist aktuell in Irland und teilt in ihren Stories Bilder von ihrer Reise. Die irische Landschaft haut mich jedes Mal aufs Neue wieder um… und Irland rutscht auf der Wanderlust-Liste nach oben!

Welche Instagram-Accounts verfolgst du derzeit besonders gerne?

Geschaut

Machen wir uns nichts vor – wenn der Winter da ist, hat man sich ihm zu beugen.
In meinem Umfeld suchten fast alle derzeit Game of Thrones. Ich bin ein riesen Fan der Serie (und der Bücher), meinen Freund jedoch hatten die vorigen Staffeln nicht mehr so gepackt.
Diesmal konnten wir beide uns dem Hype nicht entziehen und kauften schließlich bei Amazon die neue Staffel.
Sie ist es wert!

Meine Lieblingscharaktere sind übrigens nicht Jon oder Daeny, sondern Bronn und Ser Davos. Mal sehen, ob die beiden am Leben bleiben…
Schaust du Game of Thrones?

Gelernt

Japanisch!
Das ist ein Bereich der schon angesprochenen neu gefundenen Disziplin. Ich habe bisher 15 Tage am Stück japanisch gelernt – normalerweise halte ich keine 3 Tage hintereinander durch.
Dabei nutze ich die App Duolingo, die den Lernprozess eher spielerisch darstellt. Mir gefällt das aber. 🙂

Gibt es eine Sprache, die du sprechen willst?

Monatsliebling

Ich weiß, ich weiß… Lavendaire kommt bei mir in jeden zweiten Monthly Recap unter die Lieblinge.
Doch sie ist so sympathisch, mitreißend, liebenswürdig und einfach angenehm – ich kann sie dir nur immer wieder empfehlen.

Überraschenderweise war auch ihr Sommer von einem persönlichen Tief geplagt, obwohl sie reiste und eine fantastische Zeit hatte.
In diesem Video erklärt sie ihre Stille und geht zugleich auf Ursachenforschung. Mich hat das Video emotional wirklich mitgenommen, weil ich mich sehr in sie hineinfühlen konnte.

Inspiriert hat mich besonders

Ellathebee’s Brainstorming-Trick:

Zuerst war ich nicht besonders angetan davon, doch die Neugier ließ mich ihre 100-Dinge-Liste ausprobieren.
Es half mir überraschend gut bei einem Projekt, das ich damit kürzlich fertigstellen konnte.
Vielleicht hilft es dir ja ebenfalls!

Word Count

538.
Auch meinen Roman taste ich mich laaangsam wieder heran. Die Zahl mag nicht hoch sein, dennoch ist sie mehr, als ich seit einigen Monaten geschafft habe. Tendenz? Steigend! 🙂

Zitat des Monats

Monthly Recap August 2017: Zitat des Monats: Der beste Wecker ist Begeisterung!

Der beste Wecker ist Begeisterung
– Christian Bischoff


Well. Genau so ist es.

Müssen wir jeden Morgen für einen ungeliebten Job das Bett verlassen, ist Aufstehen ein Kampf.
Wissen wir aber, dass uns am nächsten Tag etwas wunderbares bevorsteht, wachen wir gerne auf, richtig?

Wenn ich am nächsten Tag etwas spannendes vor hatte – eine Reise, ein Trip zu Freunden in die nächste Stadt, ein Tattoo-Termin – wachte ich nachts oft auf. Mein Unterbewusstsein freute sich so sehr, dass es mich jedes Mal hoffnungsvoll weckte: „Ist es schon Tag, Chrissi?!“
Ich glaube, das ist es, was Christian Bischoff meinte.

Dieses Gefühl hatte ich schon lange nicht mehr. Der Alltag ist so omnipräsent, dass sich wahre (Vor)Freude oft nur kurz zeigt und schnell wieder verpufft, als wir überhaupt merken, dass wir happy sind.

Das Zitat habe ich übrigens in einem Interview aufgeschnapt, das Laura Seiler mit Christian Bischoff in ihrem Podcast geführt hat. Hör es dir an, es ist ein richtiger Confidence-Boost! Hier findest du es bei Spotify: „Wenn du dich nicht aufhältst, hält dich niemand auf“

Meistgeklickter Post auf ZENtreasures

Mein letzter, sehr offener Rückblick.
Danke für alle Kommentare, die mich dazu erreicht haben – nicht nur hier am Blog, sondern auch bei Instagram und Facebook!

Einigen von euch ging es nicht anders als mir. Wir hatten alle ein Tief, das es zu überwinden galt.
Du kommst da wieder raus. Ich glaube ganz fest daran.

Random Fact

Obwohl Frühlingskind, freue ich mich schon sehr auf den Herbst und den Winter. Dass ich das mal sagen würde…
In den dunklen Jahreszeiten kann man endlich wieder kannenweise Tee trinken. Ich mag Tee viel lieber als Kaffee, trinke im Sommer aber verhältnismäßig wenig davon.
Ein Hoch auf kommende Waldspaziergänge, goldenes Licht, Hagebutten, Lichterketten, Kerzenschein und Tee!

Monthly Recap August 2017 - Bild vom Kalterer See

Was im September ansteht

Im letzten Monthly Recap schrieb ich bereits, dass ich meinen Körper endlich wieder ernst nehmen muss. Ein großes, großes Projekt habe ich mir im Zuge dessen für den September vorgenommen: #projektzuckerfrei – 40 Tage auf Zucker zu verzichten.
Schon als meine Freundin Chrissi davon erzählte, dass sie in der Fastenzeit keinen Zucker konsumiert hat, war ich angetan. In der letzten Ausgabe der Happinez entdeckte ich dann einen umfangreichen Bericht und kurz darauf postete Hannah Frey von Projekt Gesund Leben, dass ihre „40 Tage Zuckerfrei Challenge“ ab September wieder an den Start geht.

… Diese Winks waren überdeutlich.

Mir gruselt es jetzt schon davor, aber wir wissen ja, ohne die richtige Einstellung läuft es nicht.
So bin ich vergangenes Wochenende schon „sanft“ eingestiegen, habe zuckerfreie Rezepte herausgesucht und eingekauft. Seit gestern mache ich offiziell bei der CHallenge mit. Bisher kann ich mich nicht beklagen, auch wenn mein Freund mir schon Heißhungerattacken und Wutanfälle prophezeit.
Drück mir die Daumen, dass ich durchhalte!

Du willst noch mit einsteigen? Hier gibt es alle Infos zur Challenge:
Alles über #projektzuckerfrei
zuckerfreie Ernährung

Ein ganz anderes Thema ist im September wichtig: Die Bundestagswahl am 24.09.!
Zu meiner Schand ist Politik für mich sonderlich interessant gewesen. Ich kenne nur das, was man eben so in der Zeitung liest.
Da ist es kein Wunder, dass ich noch ziemlich planlos bin, für wen ich denn meine Stimme einsetze. Es gibt keine Partei, die zum Großteil meine Interessen vertritt. Aber – es gibt Parteien, die unter keinen Umständen an Macht gewinnen dürfen. Deshalb werde ich wählen gehen.

Bist du wahlberechtigt? Dann informier dich, lies Parteiprogramme und: Geh‘ wählen! Nutze deine Stimme, um zu zeigen, dass rechtes Gedankengut hier keinen Platz hat.
Selbst, wenn du auf Reisen bist, kannst du per Briefwahl wählen.Hier steht, wie das geht.

Wenn du – so wie ich – noch eine Entscheidungshilfe brauchst, kann dich der Wahl-o-Mat unterstützen.
 
Wie war dein August?
Welche Highlights hast du erlebt, wofür warst du besonders dankbar?

 

Der Monatsrückblick für August 2017. Teile diesen Beitrag gerne bei Pinterest, wenn er dir gefallen hat! ZENtreasures.de
 

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Monthly Recap: Juni + Juli 2017: Entscheidungen treffen und damit umgehen

Entscheidungen treffen und damit umgehen. Monthly Recap: Juni-Juli 2017

Monthly Recap #13 – Juni + Juli 2017

Der Juni wird gut, ich weiß es!

… schrieb ich im letzten Rückblick.

Da wusste ich noch nicht, dass das beinahe der letzte Beitrag für fast sieben Wochen sein würde und ich in der zwischenzeit Entscheidungen treffen würde, die diverse Hindernisse mit sich ziehen würden.

Deshalb war es hier so still oder:
Entscheidungen treffen und damit umgehen

Juni und Juli waren seltsame, teils unwirkliche Monate.
Wo ich vor einem Jahr ein absolutes Hoch hatte, fühlte es sich diesmal an, als würde mir die Zeit aus den Fingern rinnen, während ich – wie der berühmte Siebenschläfer – komplett erstarrt war.

Schweden, Finnland, Österreich. Ich war gut drei Wochen unterwegs und kam körperlich zwar zuhause an, aber seelisch nicht. Irgendwie wurde mir alles zu viel und plötzlich war keine Energie mehr da – für nichts.

Dabei war der Juli so aufregend gestartet: Ich durfte mein erstes Bloggerevent mit Pure Encapsulations besuchen und es war unglaublich! (Ich erzähle bald mehr dazu.)
Danach war ich so geflasht von all den Eindrücken, dass ich eine Woche eine Entscheidung traf:

Ich kündigte meinen Brotjob – endgültig.

Entscheidungen treffen und damit umgehen

Vielleicht erinnerst du dich an meinen Recap vom März, wo ich berichtete, dass mir eine Verlängerung der Anstellung angeboten wurde und ich überlegte, diese anzunehmen.

Nach der ersten Reaktion („Schade, aber wir verstehen das.“), hat sich das Klima im Büro zu meinen Vorgesetzten merklich verschlechtert.
Es ist offensichtlich, dass mir die Kündigung übel genommen wird.

Ein Glück stehen ausnahmslos alle Kollegen hinter mir, denn momentan entspricht die Arbeit einem Kampf. Und ich bin jeden Tag genervt.

An dieser Stelle ein Sorry & Danke an meinen Freund, der sich täglich mein Gemecker anhören muss!

Ich gebe zu: Fast wäre ich wieder eingeknickt und hätte alles zurückgenommen. Entscheidungen treffen und sich positiv verändern? More like: Das ist es doch gar nicht wert.
Aber das ist Blödsinn. Denn dieses Hochgefühl direkt nach der Kündigung, war der Wahnsinn.
Ich fühlte mich fantastisch, sah alle Türen vor mir offen stehen und meinen Weg; meinen Traum klar vor mir.
Hast du dieses Gefühl auch schon erlebt? Wann und wo?

Vielleicht werde ich irgendwann ausführlich über all das schreiben, denn ich weiß, viele von euch haben ebenfalls Probleme in der Arbeit.
Im Moment halte ich aber die Füße still, denn ich habe noch drei Monate in der Firma vor mir und will nicht im „Schlechten“ auseinandergehen. Also? Ignorieren und Zähne zusammenbeißen.

Denn ich bin froh, dass ich so entschieden habe. Trotz allem Ärger.

Bei all den Zweifeln kann ich am Ende doch nur Sunray zustimmen: „Wenn die jetzt auch doof sind, dann wars wohl die richtige Entscheidung.“ #truthspoken

Diese unterschwellige Genervtheit hinderte mich auch am Bloggen.

ZENtreasures ist der Ort, an dem ich meinen Weg zu einem positiveren Leben und zu meiner Berufung teile (= Erfahrungen, Rückschläge, Erfolge und all das, was mich vorangebracht hat).
Damit du als Leser/in selbst angespornt wirst, ins Tun kommst oder einfach neue Möglichkeiten ausprobierst.

Im Moment befolge ich kaum einen meiner eigenen Ratschläge.
Und wie soll ich z.B. weiter darüber schreiben, wie großartig eine Morgenroutine ist, wenn ich sie seit Wochen nicht mehr nutze?

Deshalb verzeih bitte meine Stille!
Ich arbeite daran, wieder Oberwasser zu gewinnen und neue inspirierende und hilfreiche Inhalte für dich zu zaubern. Denn eigentlich hat sich mein Herz aufs Neue so mit nuen Eindrücken, Ideen und Träumen gefüllt, dass es mich direkt überwältigt.

Der erste Beitrag kommt jedenfalls bald und ist – passenderweise – eine Hilfestellung, wie du dich aus einem Tief kämpfst und damit umgehst, wenn du Entscheidungen treffen musst, die anderen vielleicht nicht gefallen werden!
Außerdem beantworte ich noch alle Kommentare.

Aber jetzt legen wir endlich richtig mit dem Juni-/Juli-Recap los! 🙂

Instagram-Recap:

Egal, wie mies meine Laune ist, es bereitet mir Freude, meinen Instagram-Account durchzustöbern. Die Bilder und Farben strahlen immer so viel Positivität aus!

Wir wanderten gemeinsam vom Karwendel nach Tegernsee, an die Stockholmer Schärenregion, in die finnische Natur und nach Österreich.

Entscheidungen treffen und damit umgehen

Instagram @zentreasures.de

Hast du eigentlich Empfehlungen, welchen Accounts zu Natur/Yoga/Achtsamkeit/positivem Lifestyle/Kreativität ich unbedingt folgen sollte?

Getrauert:

Zuerst wollte ich es nicht ansprechen, aber es beschäftigt mich immer noch…
Chester Bennington, Sänger der Band Linkin Park, hat sich am 20. Juli das Leben genommen. Er verlor den Kampf gegen seine langjährigen Dämonen, Depressionen.
Diese thematisierte er in den Texten der Band, aber es schien, als ginge es ihm soweit gut.

… Das macht mich fassungslos. Immer noch.

Linkin Park war für mich der Einstieg in die Metal-Szene und Chester mein erstes Vorbild (außerdem war ich mit 15 ziemlich verknallt in ihn…).
Ich liebte nicht nur seine Stimme, sondern auch seine Texte, die mir – und vielen anderen auch – wahnsinnig viel gaben.
Als Teenager fühlte ich mich von seinen Lyrics verstanden; „Crawling“ war DER Song zu meiner Romangeschichte, die damals entstand und an der ich heute schreibe – aber im Moment kann ich keine seiner Lieder mehr anhören.

Es macht mich unglaublich traurig, dass Chester es nicht geschafft hat, obwohl er immer offen mit seinen Depressionen umging.
Es gibt mir aber auch Hoffnung, dass diese Krankheit endlich mehr Beachtung findet und anderen geholfen wird.

Stolz auf:

ZENtreasures‘ erste eigene Visitenkarten!

Sie sind mit Goldfolie verziert und super hochwertig – ich würde sie am liebstem jedem in die Hand drücken! 🙂
Das Design ist von mir. Gedruckt hat sie Moo, die ich dir sehr empfehlen kann, wenn du selbst auf der Suche nach einem Anbieter für Visitenkarten bist.

ZENtreasures.de Visitenkarten

Geklickt:

DariaDarias Abenteuer auf dem Jakobsweg. Nie hätte ich gedacht, dass das etwas für mich sein könnte. Pilgern klingt zu sehr nach Kirche – und zu der habe ich keinerlei Bezug mehr.
Aber jetzt bin ich angefixt, auch einmal eine mehrtägige Wanderung anzugehen…

Gelernt:

Gelesen:

Nachdem ich im Mai schon ihr Werk „You Are a Badass at Making Money: Master the Mindset of Wealth“* (gibt es bisher nur in englisch) verschlungen habe, musste auch Jen Sincero’s erstes Buch Du bist der Hammer!: Hör endlich auf, an deiner Großartigkeit zu zweifeln, und beginn ein fantastisches Leben* her.

Ich bin noch nicht durch, aber Jen hat mich wieder restlos begeistert! (Auch, wenn ich es lieber in englisch gelesen hätte, denn dieses Gesieze stört mich an der deutschen Version wirklich.)
Die Frau schafft es durch ihre direkte Art, mich voll abzuholen und mitzureissen. Ihre Bücher schaffen es, mich sofort zu motivieren und meine Laune zu heben – was in letzter Zeit auch wirklich nötig war.

Gehört:

So gut Bücher sind: Wenn alles nervt, hilft Musik immer noch am besten.

Deshalb habe ich bei Spotify eine Playlist mit meinen persönlichen „Happy Songs“ angelegt, die ich in letzter Zeit rauf und runter höre (seien wir ehrlich, Black Metal hilft halt nicht besonders, um die Stimmung zu heben).

Das Genre ist erstmal egal, hauptsache, ein Lied macht gute Laune.

Falls du auch eine kleine Aufmunterung nötig hast, kannst du bei Spotify reinhören – oder gleich hier:

Welches ist dein persönlicher
Gute-Laune-To-Go-Song?

Inspiriert hat mich besonders:

Michelle alias Daughter of the Woods. Ursprünglich habe ich sie bei Instagram entdeckt und bin ihr gefolgt, weil sie ein Auslandssemester in Finnland gemacht hat. Zwar ist sie inzwischen wieder zuhause in Deutschland, arbeitet aber daran, ihren Traum von einer „Cabin in the woods“ im Hohen Norden zu erfüllen.
Vielleicht liegt es daran, dass wir diesen Traum teilen; vielleicht ist es auch ihre ehrliche, ungestellte Art, die mich immer wieder mitreißt.

Vorallem in diesem Video. Wenn du heute nur ein Video schaust, nimm dieses!

Word Count:

… oder besser „page count“: 11 DIN A4 Seiten.

Ich habe nämlich meinen Businessplan geschrieben!

Der Finanzplan fehlt noch (und ich gebe zu, den schiebe ich gerade so ein bisschen vor mir her, weil ich nicht weiß, wie ich ihn angehen soll).
Dennoch: Der größte Part ist erledigt und das wäre nicht passiert, wenn ich nicht zuvor bewusst die Entscheidung nach Veränderung getroffen hätte.

Zitat des Monats:

Entscheidungen treffen und damit umgehen. Be gentle with yourself. You're doing the best you can.

Be gentle with yourself. You’re doing the best you can.

 

Ich neige dazu, mich innerlich fertig zu machen, wenn ich nicht voran komme.
Das führt allerdings zu noch schlechterer Stimmung – was mich nur weiter runter zieht. Wie so oft in letzter Zeit.

Weil ich aber aus diesem Kreis ausbrechen will, sage ich mir dieses Zitat immer wieder vor.
Sei gut zu dir. Du tust alles, was du kannst.
Gib dir selbst die Zeit. Verurteile dich nicht.

Falls du das heute auch hören musstest, speicher dir dieses Zitat gerne ab oder teile es!

Meistgeklickter Post auf ZENtreasures:

Warum du endlich anfangen musst, anstatt darauf zu warten dass die Motivation sich blicken lässt. Kann sein, dass ich auch ein paar Mal reingeklickt habe in letzter Zeit… 😉

Entscheidungen treffen und damit umgehen

Was im August ansteht:

Reisen: Nachdem es mich bisher in diesem Jahr nur in kühlere Gefilde zog, geht es nächste Woche mit meiner Mama auf einen kleinen Trip nach Südtirol.

Ernährung und Gesundheit: Mein letzter Urlaub war dagegen der metaphorische Tritt in die Magengrube für meinen Körper. Kaum Bewegung (in Stockholm lief ich wenigstens noch viel, aber in Finnland hörte auch das auf), nur ungesundes Essen (Barbecue all day long); zu viel Kaffee, noch mehr Alkohol.
Zum ersten Mal in meinem Leben fühle ich mich wirklich schlecht, weil ich meinen Körper so rücksichtslos behandelt habe. Ich merke, wie blaue Flecke sich nicht mehr so schnell verabschieden; wie trocken meine Lippen sind und wie fettig die Haut geworden ist.

Deshalb lautet der Fokus in den nächsten Wochen: Gutes tun für meinen Körper!

Trotz all den Plänen hat der Blog die höchste Priorität! Ich hoffe, du freust dich genauso auf neue Beiträge wie ich!
 
Erzähl mir doch von deinem Sommer – wie hast du die letzten Wochen verbracht? Was waren deine Highlights?
 

Entscheidungen treffen und damit umgehen
 

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