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Verwirkliche deine Träume – mit einem Pinterest Vision Board

Verwirklich deine Träume - mit einem Pinterest Vision Board

Verwirkliche deine Träume – mit einem Pinterest Vision Board

Hast du schon eine Vorstellung davon, wie dein ideales Leben aussieht?

… hättest du mich das vor 2 Jahren gefragt, hätte ich dir – außer einem langgezogenen „ähh… ich will gesund sein…“ – keine Antwort geben können.

Also. Stell dir diese Frage jetzt (gerne auch mit einem Stift zur Hand, um deine Gedanken gleich aufzuschreiben): Hast du schon eine Vorstellung davon, wie dein ideales Leben aussieht?

Wenn du noch keine Antwort weißt – keine Panik.
Wir widmen uns heute gemeinsam einer genialen Variante, um deine zukünftigen Ziele und Träume sichtbar zu machen.

Denn Ziele erfüllen sich eher, wenn du sie visualisierst.

Nicht jeder von uns ist ein visueller Typ und merkt sich Dinge am besten, wenn er sie sieht.
Aber wenn du eine Möglichkeit hast, dir deine Träume und Pläne regelmäßig vor Augen zu führen, tut sich dennoch etwas in dir:
Du erinnerst dich damit, dranzubleiben; weiterzumachen – oder einfach an den nächsten Schritt, wenn du gerade nicht mehr weiter weißt.

Wie das geht?
Mit einem Vision Board.

So erstellst du dir dein Vision Board mit einem geheimen Pinterest-Board
Man könnte meinen, ich hätte ein Faible für Winkekatzen, so oft wie ich sie fotografiere. … Spoiler: habe ich.

Was ist ein Vision Board?

Der Name spricht für sich: Mit einem Vision Board visualisierst du deine Ziele und Wünsche; stellst sie bildlich dar. So hast du sie immer vor Augen und kannst neue Motivation schöpfen, wenn du gerade einen Durchhänger hast.

Ein Vision Board lässt sich digital, wie analog sehr leicht umsetzen.

Warum habe ich damit angefangen?

Vor 2, 3 Jahren bastelte ich schon einmal an einem Versuch, damals mit ausgedruckten Bildern auf einer Pinnwand. Ich habe es allerdings nie fertig gestellt und während meiner letzten Ausmist-Aktion alle Überbleibsel weggeworfen. Das war so. Viel. Papier.

Vor kurzem hatte ich dann doch wieder Lust, eines anzufangen. Schnell sollte es gehen und wenig Platz wegnehmen.

Erst hatte ich eine Photoshop-Collage im Sinn. Zu aufwändig.

Dann: Pinterest! Da ich dort sowieso regelmäßig vorbeischaue, entpuppte sich das als die ideale Variante für mich.
Zuerst pinnte ich nur verhalten, dann wie im Wahn. Innerhalb gut zwei Stunden entstand so mein persönliches Vision Board.

Und nun bin ich so verliebt in diese Vision meiner Zukunft, dass ich sie täglich mehrmals anschaue.

Welche Kategorien soll dein Vision Board haben?

Das liegt ganz bei dir.
Ich habe auf meinem Board beispielsweise Bilder aus dem Bereich motivierende Zitate & Sprüche, Arbeitsplatz, Mode, Wohnungseinrichtung, Farben und Designs, die mir gefallen. Außerdem sind Speisen dabei, die ich in Zukunft kochen möchte sowie meine Sport- und Yogaroutine eingebaut.

Ich empfehle dir, deine Wunsch-Kategorien zu Anfang aufzuschreiben. Bei der Auswahl, die Pinterest zu bieten hat, wird man nämlich gerne mal erschlagen. 😉

Und nun geht’s endlich ans basteln! Mach entweder parallel gleich mit oder lies diesen Beitrag erst zuende und starte dann.

Die digitale Version mit einer geheimen Pinterest-Pinnwand

Was sind geheime Boards überhaupt?

Normalerweise ist jedes Pinterest-Board automatisch öffentlich, also für jeden Nutzer zugänglich.
Geheime Boards kannst jedoch nur du anschauen und darauf pinnen. Andere User bekommen sie auch nicht angezeigt.

Das ist ganz nützlich, wenn du zum Beispiel Blog-Ideen sammeln willst oder DIY-Geschenkideen für Weihnachten suchst.
Und – wir kennen vermutlich alle den Running Gag mit den geheimen Hochzeits-Pinnwänden, die gefühlt jede Frau hat, oder? Wobei es bei mir eher Tattoo-Ideen sind… 😉

„Pinnwand“ und „Board“ sind in Pinterest dasselbe. Ich verwende hier beide Begriffe.

So erstellst du dir dein Vision Board mithilfe eines geheimen Pinterest-Boards:

  • Logge dich in deinen Pinterest-Account ein, bzw. registriere dich, falls du noch keinen Account hast. (Das kostet nichts und geht ganz schnell.)
  • Auf deiner Profil-Seite findest du unten den Button geheime Pinnwand erstellen. Klicke darauf.
  • Gib einen Namen für dein Board ein. „Geheim“ muss auf ja gesetzt sein (macht Pinterest automatisch). Bestätige mit OK.
  • Jetzt sollte dir dein neues, leeres Board angezeigt werden.
  • … und damit sind die Vorbereitungen auch schon erledigt und du kannst loslegen! Nimm dir deine Liste zur Hand und tippe die Begriffe in das Suchfeld oben. Besonders viele Ergebnisse erzielst du, wenn du nach den englischen Bezeichnungen suchst.
    Zum Liken klickst du einfach auf das Herz.
    Über die kleine Nadel im roten „merken“-Button pinnst ein Bild auf dein Board.

Du kannst nach herzenslust Bilder liken, pinnen und speichern.
Dein Board lässt sich außerdem jederzeit erweitern und bearbeiten.

Noch Fragen?
Stell sie doch gleich unten in den Kommentaren oder schreibe mir privat über das Kontaktformular.

So erstellst du dir dein Vision Board mit einem geheimen Pinterest-Board

So erstellst du dir dein Vision Board mit einem geheimen Pinterest-Board

So erstellst du dir dein Vision Board mit einem geheimen Pinterest-Board

Die analoge Version für deine Wand

Du möchtest dein Board lieber sichtbar und zum Anfassen über den Schreibtisch hängen?
Auch kein Problem, wobei diese Variante etwas zeitintensiver ist.

Im Grunde musst du nun ordentlich Bildmaterial sammeln, welches dein zukünftiges Traumleben angemessen darstellt.

Tolle Bild-Quellen sind:

  • Zeitschriften
  • Kataloge
  • Ausgedruckte Bilder aus dem Internet
  • Postkarten
  • Aufkleber
  • Fotos

Du kannst die einzelnen Stücke mit Washi Tape an deiner blanken Wand befestigen, allerdings würde ich der Haltbarkeit wegen eher zu einer Pinnwand, einem Metallgitter oder einem großen Stück Karton raten.

Die Bilder ordnest du am besten „trocken“ auf dem gewünschten Untergrund an, um eine stimmige Collage zu erhalten. Wenn du zufrieden bist, klebe alle Teile fest. And you’re done.

Weitere Möglichkeiten, dein Vision Board zu gestalten

– als (Doppel-)seite in deinem Journal
– als gedrucktes Poster
– oder in einem Bilderrahmen als Collage
– als Desktop-Hintergrund auf dem PC

Ein kleiner Hinweis am Rande: Übertreib es nicht.
In alten Magazinen kann man genauso gut versinken wie bei Pinterest. Es ist zwar wunderbar, sein zukünftiges Leben zusammenzuträumen, aber du brauchst keine 20 Lieblingszitate oder fünf Versionen deines Traum-Schlafzimmers. Diese kannst du ruhig „im Geheimen“ noch sammeln, aber dein Vision Board sollte nicht überquellen.

… und wenn wir schon dabei sind: Falls dieser Beitrag dir weitergeholfen hat, teile ihn gerne bei Pinterest! 🙂

So erstellst du dir dein Vision Board mit einem geheimen Pinterest-Board

Und, wie gefällt dir die Idee eines Vision Boards? Hast du vielleicht sogar schon eines? Wenn ja, wo?

Happy pinning!

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Montagsmotivation: Wie mein Traumleben an einem Montag begann

Warum mein Traumleben an einem Montag begann. #Montagsmotivation

In letzter Zeit gab es hier viele Blogparaden, viel Achtsamkeit, weniger richtig Privates.
Ein Bereich kam besonders kurz: Selbstverwirklichung.
Eigentlich ein großes Thema und der Hauptgrund für die Gründung von ZENtreasures.

Deshalb möchte ich dir heute erzählen, wie sich meine Montage von „Urgh, ich will nicht!“ zu #Montagsmotivation hoch zehn gewandelt haben.

Vielleicht findest du dich ja wieder oder wirst in irgendeiner Form wachgerüttelt?

Er kann doch nichts dafür! Montag ist nur ein Scheiß-Tag, weil wir ihn dazu machen.

Vor einer Wochen war Stichtag:
Der erste freie Montag, den ich ganz dem Aufbau meiner Selbstständigkeit widmen wollte. Und, ich übertreibe nicht, wenn ich sage: Es war fantastisch! Einer der besten, produktivsten, „sich richtig anfühlenden“ Tage seit Langem.

Mit einer großen Tasse Tee saß ich bereits um 8 Uhr am Rechner und bastelte an einem Freebie.
Das klingt so erstmal nicht besonders außergewöhnlich, hänge ich doch dauernd in Photoshop.
An diesem Freebie feilte ich jedoch schon seit Wochen; verwarf immer wieder Ideen und Entwürfe. Das einzige, das sich steigerte? Meine Frustration.

Willkommen in der klassischen Perfektionsfalle.

An diesem neuen Montag aber, startete ich neu.
Neue Woche, neuer Lebensabschnitt, quasi. Neues, weißes Dokument.
1,5 Stunden später war es gefüllt und fertig.

Draußen schneite es dicke Flocken. Immer wieder sah ich aus dem Fenster und fühlte mich wohl.
Ich hasste den Winter eigentlich mein ganzes bisheriges Erwachsenenleben lang. In meinen Augen war jeder, der „Schnee ist toll!“ rief, ein Lügner.
Schnee assozier(t)e ich damit, täglich mein Auto freikratzen und auf vereisten Straßen herumschlittern zu müssen.

An diesem Montag war es aber egal, dass ich später noch mit dem Auto los musste. Die Laune war super, das Ego hoch erhoben und außerdem stand ohnehin ein Treffen mit Jolly an. Was ist da schon ein bisschen Schnee. Außerdem tanzen die Flocken so schön…

Hört sich das nicht nach einem perfekten Wochenstart an? Einem, den jeder von uns regelmäßig haben sollte?

Montagsmotivation. Warum mein Traumleben an einem Montag begann

Wenn du plötzlich merkst, wie es sein kann…

Klingt das Wort „Montagsmotivation“ wie ein Paradoxon für dich?
Nervt dich die Vorstellung, Montag wieder für „den Ernst des Lebens“ aufstehen zu müssen – motivieren fällt da ganz schön schwer?!

Bei mir sind es die Sonntage. Die fand ich sogar noch unangenehmer, weil sie für das Ende des Wochenendes standen.
Anstatt diesen freien Tag zu genießen, habe ich spätestens um 16 Uhr mit Grauen an die kommende Arbeitswoche gedacht – und konnte nicht mehr damit aufhören.
Anstatt mich einfach nur über die ruhigen Stunden zu freuen und etwas draus zu machen, ließ ich mir von den Gedanken an den Montag den restlichen Tag versauen.
Total bescheuert eigentlich.

Nicht die Wochentage sind schuld, sondern unsere Einstellung.

Letzten Montag habe ich zum ersten Mal einen echten Einblick in das bekommen, was bisher nur in meiner Vorstellung (und meinem geheimen Vision Board bei Pinterest) existierte.

Nur Dinge zu tun, weil ich sie tun will und sie mich weiterbringen – obwohl es Arbeit ist.
Mir meine Zeit völlig frei einzuteilen – und trotzdem (oder gerade deswegen) viel zu schaffen.
… Überhaupt etwas zu schaffen, wohinter man zu 100% steht und was einem niemand diktiert hat.
Ideen einfach umzusetzen, anstatt erst über fünf verschiedene Stellen gehen zu müssen, in der Hoffnung, vielleicht ein „Go!“ dafür zu bekommen.

Wie anders sich die eigene Motivation mit einem Mal anfühlt!

Und das waren nur 2 Stunden.

Am Nachmittag machte ich eine weitere neue Erfahrung: Videos drehen!
Jolly fragte mich, ob ich Lust hätte, ebenfalls für ihren Youtube-Kanal mit vor die Kamera zu treten. Hatte ich!
Auch, wenn es seltsam war, und ich meine Stimme hasse und mir dauernd durch die Haare gefahren und viel zu schnell geredet habe – wie war das mit der Perfektionsfalle? – es war eine witzige Erfahrung, die ich definitiv wiederholen werde.

Montagsmotivation. Warum mein Traumleben an einem Montag begann

Montagsmotivation: „Old ways won’t open new doors“

Sicher, mein positives Montags-Gefühl lag auch – oder vorallem – an Jolly. Wenn du jemanden triffst, der so vor Ideen sprüht, so verrückt und offen ist – steckt das an.
Obwohl wir uns während ihres Bayern-Aufenthalts nur ein paar Mal treffen konnten, war es eine der ergiebigsten Wochen in diesem Jahr. In jeder freien Minute schrieb ich. Oder feilte an Ideen. Nicht nur der Montag allein, sondern diese ganze Woche waren ein Vorgeschmack auf das Leben, das ich mir erarbeite.

Als ich am nächsten Morgen wieder in meinen „Brotjob“ musste, sträubte sich innerlich alles dagegen.
Mir war richtig übel vor der Vorstellung, wieder ins Büro zu gehen.

„Bestimmt liegt so viel Zeug auf meinem Schreibtisch, dass ich erstmal eine Stunde brauche, um alles zu sortieren.“
„Wer weiß, was sie wieder zu kritisieren haben!“

Alles Gedanken, die ich mir jeden Sonntag aufs Neue stellte.

Ich habe sogar immer Angst, dass ich aufwache und das dieser neue, freie Montag nur ein Produkt meiner Phantasie war – bis ich mich bewusst daran erinnere, dass er sehr wohl in meinem Arbeitsvertrag festgelegt ist.

Es fügt sich alles so, wie es sein soll. Auch für dich.

Was ich dir aus diesem Beitrag mitgeben will?
Wenn du dir etwas wünscht, glaub daran. Arbeite daran.
Irgendwann erfüllt es sich.
Vielleicht in winzig kleinen Schritten.
Vielleicht erst in einigen Jahren.
Aber bis dahin wirst du immer wieder kleine Höhepunkte erleben. Siege erringen. Erfolgserlebnisse verzeichnen.
Probier dich aus, teste neue Wege. Ich dachte, Videos drehen sei nicht meine Welt. Und inzwischen bin ich total begeistert davon – nach einem Mal ausprobieren. Vielleicht denkst du das in manchen Situationen auch? Akzeptiere das und probiere es dennoch. Selbst, wenn es nicht so war, wie du es dir vorgestellt hattest: Es ist doch besser, es wenigstens versucht zu haben, nicht wahr?

Ich wünsche dir, dass auch du Montags voll motiviert und glücklich aufstehen kannst!

Ich habe nie wirklich daran geglaubt, aber: Es fügt sich alles schon so, wie es sein soll.
Auch, wenn es gerade nicht so aussieht und dein Traum mit schwarzen Wolken verdeckt oder im Gedankennebel verschluckt ist – er ist da. Und er läuft dir nicht weg.

Jetzt, wo ich wirklich einen ersten Vorgeschmack auf das Leben bekommen habe, das ich mir wünsche, weiß ich, dass mein Weg der Richtige ist.
Ich weiß, dass meine Träume wirklich wahr werden können.
Dass deine es auch werden.

Gemeinsam werden wir uns im nächsten Beitrag der aktiven Umsetzung deiner Träume und Ziele setzen – mit deinem persönlichen Vision Board.

Bis dahin – erzähl‘ mir doch solange, wie es um deine eigene Montagsmotivation steht!

Montagsmotivation. Warum mein Traumleben an einem Montag begann. ZENtreasures.de

 

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Neustart – Meine Pläne für die Selbstständigkeit

Selbstständigkeit

Ein wesentlicher Bestandteil von Zentreasures ist das Thema Selbstständigkeit – „Going Freelance“.
Heute möchte ich dir erzählen, was mich antreibt, bzw. wie eigentlich meine konkreten Pläne in Sachen „Beruf“ sind.

Mein Arbeitsvertrag in der Firma, in der ich derzeit als Bürokraft angestellt bin, läuft noch acht Monate.
Im September 2014 habe ich als Elternzeitvertretung für 2 Jahre angefangen. Mehr als die Hälfte dessen ist nun vorüber.
Und ich habe meinen Kopf so voller Pläne, dass ich gar nicht mehr weiß, wo ich anfangen soll.

Als ich zuletzt 2014 Bewerbungen schrieb, stand darin „mein Metier liegt in der Büroarbeit, in diesem Bereich will ich noch lange tätig sein.“
Damals erschien mir das passend – Bürokauffrau gelernt, sonst keine beruflichen Pläne. Was also sonst?
Von Selbstständigkeit war nie die Rede.

Inzwischen ist mir längst klar geworden, dass es eben „nicht meins“ ist, im Büro zu sitzen und Arbeiten zu erledigen, auf die ich keine Lust habe. Weder tut das mir gut, noch ist es fair meinem Arbeitgeber gegenüber.
Stattdessen ist da draußen die Welt. Und die will ich.

Lange hatte ich keine rechte Vorstellung, was ich denn statt einem Bürojob machen soll.
Nun (nach viel, viiiel Recherche) kristallisiert sich immer mehr ein konkreter Plan heraus:
 

  1. Ich will unabhängig sein. Arbeiten können, wo ich will, solange es mir ein Laptop und funktionierendes WIFI erlauben
  2. Ich will nicht tagein tagaus dasselbe machen, sondern in verschiedenen, kreativen Bereichen tätig sein (schreiben, designen, verwirklichen)
  3. Meine Zeit will ich mir selbst einteilen können – und wenn ich nachts um 1 noch am PC arbeite, dafür aber vormittags um 10 zum Sport gehen kann – why not?
  4. Ich will – passend zu Punkt 1 – reisen, reisen, reisen! (Lesetipp: Meine Bucketliste.) Dementsprechend muss es möglich sein, auch passives Einkommen zu generieren, sodass auch Geld reinkommt, wenn ich grade durch Kyoto streife oder in Finnland im Camper rumfahre
  5. Ich will auch Anerkennung. Das etwas bleibt und die Leute sagen, „Schau, das hat die Tante von Zentreasures gemacht, genial!“. Anerkennung für etwas, was ich mit Freude geschaffen habe und kein halbherziges Danke, weil ich so freundlich am Telefon weitergeholfen habe.

Du merkst schon – der große Oberbegriff muss lauten: Selbstständigkeit.
Als mir das wirklich klar wurde, hat mich die Angst gepackt. Dazu aber demnächst mehr. Schließlich möchte ich dir erstmal zeigen, was ich mir vorstelle, damit du dir ein Bild meiner Situation machen kannst.

Lernen? Weiterbilden? Kommt drauf an.

Meine Wünsche klingen theoretisch super, aber wie die sich in der Praxis umsetzen lassen…?
Denn ehrlichgesagt habe ich weder Bock auf „lebenslang“ denselben Beruf, noch auf irgendwelche beruflichen Weiterbildungen. Ich schiebe das auf diesen „Kreativling“-Status – liebe Kreative, wie seht ihr das?
 

Story of my life

 
In Sachen „Bildung“ muss man sowieso differenzieren:
„Berufliche Weiterbildungen“ im Sinne von Betriebswirt oder Business Englisch, o.ä. interessieren mich nicht.
Stattdessen bilde ich mich darin weiter, was mich interessiert; was mir Bock macht: WordPress und Programmierung, Fremdsprachen (aktuell spanisch), Content-Optimierung, Social Media Management an der Web-Front; Adobe Illustrator, Handlettering, zeichnen an der Kreativ-Front.

Drum herum denken!

Nur weil es ein grüner Apfel ist, muss er nicht sauer sein.
Äh, Chrissi? – Ja, das habe ich mir gerade ausgedacht. Und dennoch, es stimmt, oder nicht? Ich mag nämlich saure Äpfel. Und dachte immer, alle Grünen sind sauer. Falsch gedacht.
Ein Granny Smith ist sauer. Ein Golden Delicious nicht. Beide sind grün. Das habe ich gerade gegoogelt. Denn mit Äpfeln kenne ich mich null aus, weswegen ich im Supermarkt auch ständig die süßen grünen Äpfel erwische. #expertenstatus #confirmed

Was ich damit sagen will?
Man muss lernen, drum herum zu denken. Nur weil man einen Beruf gelernt hat/ein bestimmtes Studium abgeschlossen hat, bedeutet es nicht, das sein Leben lang machen zu müssen.
Nur weil es „beruflich weiterbilden“ heißt, muss es nicht ein Abend-Kurs in BWL sein, sondern kann auch ein Fotografie-Kurs sein.
Wenn du natürlich den BWL-Kurs machen möchtest – go for it!

Ich will schon seit Jahren als Webdesignerin tätig sein. Tatsächlich habe ich es vor ein paar Jahren schon einmal versucht – und bin gescheitert. Arzt-Praxen und Landmaschinen-Verkäufer als Kunden waren überhaupt nicht mein Fall. Ich tat mich schwer, deren Wünsche umzusetzen, hatte keinerlei Freude dabei und habe durchaus auch Aufträge abgebrochen.
Glaube mir, ich bin nicht stolz darauf.

Das Schlimmste: Diese ganze Zeit war ich der Meinung, es länge an mir. Ich bin nicht gut genug. Kann mich nicht richtig in die Wünsche der Kunden hineinversetzen.

You’re totally wrong, girl!

Irgendwann – ich hatte das Webdesignen als Nebenerwerb längst wieder aufgegeben und arbeite im Layout einer Zeitschrift – kam mir aus heiterem Himmel die Erkenntnis: Es liegt eben nicht an dir.
Das Einzige, das ich mir vorwerfen kann, ist, mir nicht die richtigen Kunden ausgesucht zu haben.
Wie soll auch jemand, der seine Zeit damit verbringt, zu bloggen, einen Fantasy-Roman zu schreiben und Anime Grafiken zu basteln, eine Seite für jemanden erstellen, der Aufsitzrasenmäher verkauft.
Nicht falsch verstehen – es gibt genug Menschen, die genau das können. Sie können sich in jeden hineinversetzen und seine/ihre Wünsche entsprechend umsetzen. Ich kann das nicht.

Nur weil ich Websites für andere Menschen erstellen will, muss das nicht heißen, dass ich mir nicht meine Lieblingsbereiche herauspicken kann.
Seitdem mir das klar geworden ist, ist es ganz leicht, sich meine berufliche Zukunft vorzustellen.

Verstehst du? Nur weil bestimmte Berufe eine bestimmte Laufbahn vorgeben, muss es nicht heißen, dass du dieser folgst.
Wenn du schon seit 10 Jahren in einem Autohaus arbeitest, aber viel lieber für eine Zeitung schreiben würdest (wie eine gute Freundin von mir) – tu es! Versuch dein Glück. Bewirb dich, mach Praktikas, übe in deiner Freizeit. Meine Freundin hat es übrigens geschafft.
Wenn du gerade Mathematik studierst, aber sich soziale Arbeit für dich viel besser anfühlt – wechsle. Klar redet sich das nun leicht, denn ich kenne ja deine persönlichen Gegebenheiten nicht. Dennoch: Stelle dir vor, wie es dir in fünf Jahren geht. Was machst du? Was bereitete dir Freude? Ist es deine Arbeit als Mathematik-Professorin oder als Sozialarbeiterin?

Das Zauberwort heißt Selbstständigkeit!?

… Zumindest so halb. Vorerst. Nachfolgend meine konkreten Pläne für meine berufliche Zukunft:

1. Designtreasures.de Ein Design-Business, das sich hauptsächlich an von Frauen geführte Blogs, Handmade-Unternehmen und andere kreative Menschen richtet und Branding, Blogdesigns, Header und andere Webgrafiken erstellt. Zudem werde ich auch meine Schreibfähigkeiten als Texterin anbieten.

2. Punkt = mein jetziger Bürojob. Ich habe auf jeden Fall vor, die nächsten Monate noch Vollzeit zu arbeiten und meine Kreativfirma nebenberuflich aufzuziehen. Es wird stressig werden, ja. Aber „wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, nicht wahr?

Ob es dann wirklich so kommt, ob ich es packe und überhaupt Erfolg haben werde… wir werden sehen. Mit Zentreasures ist der erste Schritt getan, denn dieser Blog begleitet mich auf meinem Weg. Ehrlich und ungeschönt.

Es sind noch acht Monate. Und in dieser Zeit will ich den Grundstein für meine berufliche Zukunt legen.
 

Create a vision that makes you wanna jump out of bed in the morning

Wie sieht es bei dir aus?

Erzählst du mir/uns, wie es bei dir beruflich so läuft?
Ist das, was du gerade machst, dein Traumjob oder machst du es auch „weil es nichts besseres gibt“?
Was würdest du gerne machen?

 
Krokodil-Bild via tumblr, alle anderen Bilder selbstgemacht

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Willkommen auf zentreasures.de

ZENtreasures - Herzlich Willkommen

Gurus, Life-Coaches, Guides zu bewussterem Leben – es gibt unendliche Anleitungen, dein Leben zu verbessern und dich zu ändern; für die richtige Portion Zen in deinem Leben zu sorgen.

So genau – weiß ich das selbst noch nicht. (Jetzt bitte bloß noch nicht wegklicken!)
Aber ich bin dabei, es herauszufinden und werde meine Reise auf diesem Blog mit dir teilen!

… „Ich“, das ist übrigens Chrissi, Mittzwanzigerin aus dem Süden Bayerns und Gründerin von ZENtreasures. Mehr über mich findest du unter About.

Begleite mich auf ZENtreasures auf meinem, unserem Weg zu mehr Positivität, Produktivität, einem gesünderen Lifestyle und der richtigen Prise Zen im Leben.

Was ich erreichen will

  • mehr Positivität! Weg von negativen Gedanken, schlechter Laune am Morgen und unnötigem Gemeckere
  • einen gesunden Lebensstil! Bewegung in den Alltag integrieren, eine für mich passende Ernährungsweise finden
  • Produktivität steigern! Wieder Motivation an den Dingen, die ich liebe, finden, besseres Zeitmanagement lernen
  • Do what you love – ein eigenes Business aufbauen! Ideen ausbauen, Ängste überwinden, einfach

Folgende Kategorien sind die Herzstücke von Zentreasures

Mindfulness

Schlechten Tag gehabt? Oder eine schlechte Woche? Ich bin eine Pessimistin durch und durch, die sich zudem ständig über alles Gedanken (sprich, Sorgen) macht – und habe es satt. Andere Gedanken müssen her und genau diese Tipps und Ideen werde ich hier mit dir teilen (ja, auch die, die vielleicht nichts gebracht haben).

Positive Life

Ich möchte mich hier (vorerst?) nicht spezialisieren; du wirst also Beiträge zu Kreativität, Ernährung, Sport, Spiritualität oder klitzekleine (oder große) Mutproben finden.

Going Freelance

Der Name ist Programm! Ich werde mich selbstständig machen (meine Beweggründe kannst du hier nachlesen) und nehme dich auf meinem Weg dahin mit. Wenn du selbst mit dem Gedanken spielst, deinen alten Job zu verlassen oder auf der Suche nach Anregungen bist, wie du vorgehen musst, um dein eigenes Business zu gründen – in dieser Kategorie findest du sie zukünftig.

Digital Zen

…das passt aber nicht zusammen, Chrissi!? Vielleicht doch. Unter diesem Oberbegriff gibt es regelmäßig die volle Ladung Inspiration. Tolle Websites, hilfreiche Bücher, praktische Apps – und was mir sonst noch so in die Finger kommt. Kurz gesagt: All das, was uns einen Schritt näher zu einem positiveren Leben bringt. Klingt gut, oder?

Treasures

„Mein Schatzzz“ – das Reisen und die Berge. Fernweh und Höhenrausch. Wenn ich Ersteres gerade nicht haben kann, zieht es mich oft auf einen nahegelegenen Berggipfel und ich genieße es so sehr wie einen Urlaub. Und mit den Bildern und Posts dazu, kann ich dich hoffentlich ein wenig mit meiner Euphorie anstecken.

Denn es gibt nur ein richtiges Wo und Wie:

Jetzt. Hier.

Begleitest Du mich?

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