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7 Dinge, die ich in 1 Jahr Morgenroutine gelernt habe & Auswertung Blogparade

#ZenMorning 6: 7 Dinge, die ich in einem Jahr Morgenroutine gelernt habe & Auswertung Blogparade 'Guten Morgen - Meine Morgenroutine'. ZENtreasures.de Blogpost

7 Dinge, die ich in 1 Jahr Morgenroutine gelernt habe & Auswertung Blogparade

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich meinen Wecker eine Stunde früher gestellt.
Seither hat sich eine Menge getan. Ich habe ausprobiert, verworfen, nachjustiert – und die für mich ideale Morgenroutine gefunden.

Und weil ich so überzeugt davon bin, wollte ich wissen, wie andere darüber denken.
Das war der Startschuss für die erste Blogparade auf ZENtreasures!

Blogparade „Guten Morgen! Meine Morgenroutine“

… Was war ich nervös, als ich den Startbeitrag dazu online gestellt habe!

Obwohl jeder eine andere Morgenroutine hat, eins haben alle gemeinsam: Sie haben sie vor kurzem – oder vor längerer Zeit – in ihren Alltag integriert und wollen sie nicht mehr missen.

Das sind die Beiträge im Überblick

Lebensbummlerin steht eine Stunde früher auf als ich – obwohl sie absolut kein Morgenmensch ist. Warum sie es trotzdem tut? Weil sie es genießt, Zeit und Ruhe für sich zu haben; „herumzudümpeln“.

Außerdem gibt sie ihre Tipps weiter. Einen davon hat sie von ihrer Heilpraktikerin bekommen und ich kann dir sagen: Er funktioniert. 😉

Auch Shin springt jeden Morgen sehr früh aus den Federn. Zwar praktiziert er keine große Morgenroutine, eine Sache gibt es allerdings, die er regelmäßig für sich tut: Auf dem Weg zur Arbeit Podcasts hören!

Was mir an Josefs Morgenroutine besonders gefällt, ist die Wichtigkeit, die er dem Frühstück mit seiner Frau einräumt. Die beiden essen jeden Morgen zusammen, obwohl sie in Schichten arbeitet und so die Frühstückszeiten immer variieren.

Josef empfiehlt außerdem, sich Vorbilder zu suchen: Besonders für (angehende) Selbstständige kann es äußerst hilfreich sein, sich an Anderen zu orientieren – auch bei der Morgenroutine!

Eine gute Morgenroutine bedeutet weniger Stress – das lässt sich schon mit wenig Aufwand umsetzen. Anna erklärt auf Fräulein Stressfrei fünf Basic-Schritte, die sie auch selbst umsetzt und sich so von der notorisch gestressten Snoozerin zu einem entspannten, gut gelaunten Menschen entwickelt hat.

Dass es sich im Winter schwerer aufsteht, hat auch Vanessa gemerkt und davon in den Kommentaren erzählt. Dennoch liebt sie ihre Morgenroutine und will sie jetzt wieder richtig angehen.

ZenMorning 6: 7 Dinge, die ich in einem Jahr Morgenroutine gelernt habe & Auswertung Blogparade 'Guten Morgen - Meine Morgenroutine'. ZENtreasures.de Blogpost

Sirka berichtet, wie sich ihr Morgen über die Jahre gewandelt hat – unbewusst. Ihr Leben lang war sie erklärter Morgenmuffel, bis sie ihren Freund kennengelernt und sich an seinen Rhythmus angepasst hat. Mittlerweile steht sie gerne auf und frühstückt gemeinsam, anstatt liegenzubleiben.

Sport, Meditieren oder Zeichnen? Von wegen. Jollys Art, in den Tag zu starten, hat mich doch ein wenig überrascht: Sie putzt! Dass das auf Dauer jedoch nur Druck schafft, wurde ihr bald bewusst und sie entschied, etwas zu ändern. Alles nach dem Credo:

Die Morgenroutine tut gut, wenn man Dinge tut, die einem gut tun.

Well said, Jolly!

Jo kümmert sich morgens besonders um ihren Körper. Im Beitrag stellt sie ihre Beauty-Routine vor und die Produkte, die sie verwendet.
Denn auch die Entscheidung, ob du ein pflegendes, gut duftendes Duschgel verwendest oder irgendeines, trägt zum Wohlbefinden bei!

Marlene stellt in ihrem Post ihr frühes Leben ohne bewusste Morgenroutine ihrem jetzigen Ich mit Routine gegenüber. Die positiven Veränderungen sind bemerkenswert. Inspiration garantiert!

Hinter jeder unserer Handlungen ist eine bestimmte Intention versteckt. Ich wünsche mir, dass du dir deinen Intentionen bewusst wirst (ob sie nun positiv sind oder nicht), dir selbst auf den Grund gehst und in Zukunft achtsamer in den Tag startest und bewusster durchs Leben gehst!
Marlene – daseinealles.de

Im Gegensatz zu den Meisten hier, führt Robert schon seit einigen Jahren eine Morgenroutine durch, die ihn „gleich zu Beginn des Tages in Hochform bringt“. Er erklärt die einzelnen Bestandteile und was sie ihm bringen. Besonders das von ihm angesprochene Thema Sport hat mich mitgerissen, da mir das immer noch am Schwersten fällt.

Denise muss extrem früh raus. Ihr Tag startete meist mit schlechter Laune, Demotivation und Durchhängern. Kein Wunder, dass es ihr irgendwann reichte. Seit sie von Morgenroutinen erfahren hat, ist sie entschlossen, selbst eine zu etablieren. Lies hier, was sie sich vorgenommen hat!

Danke an euch alle!

ZenMorning 6: 7 Dinge, die ich in einem Jahr Morgenroutine gelernt habe & Auswertung Blogparade 'Guten Morgen - Meine Morgenroutine'. ZENtreasures.de Blogpost

So sieht meine Morgenroutine aus (Stand: Mai 2017)

    Ein Glas lauwarmes Wasser trinken: Die erste Amtshandlung! Lange fiel mir das schwer; mittlerweile steht das Glas schon neben der Spüle, wo ich es auffülle und trinke, bevor ich irgendetwas anderes tue.
  • Sport: Ich geb’s zu, Sport war der Punkt, den ich am schnellsten „vergaß“ und der sich am schwersten wieder etablieren lässt. Außer Montagmorgen . Eine Lösungsidee: An den Tagen, an denen ich keinen Sport mache, will ich zumindest Yoga machen, um etwas Bewegung zu haben. Hast du weitere Tipps?
  • Meditation: Dieser Punkt hat sich – ganz entgegen meiner Erwartungen! – zu dem Morgenritual entwickelt, dass ich immer einbaue. Zwar meditiere ich noch lange nicht täglich, aber selbst an Tagen, an denen ich länger im Bett bleibe, lege ich wenigstens eine 5 Minuten Meditation ein.
  • Morgenseiten: Mein liebster Bestandteil damals – und auch heute noch. Drei Din A4 Seiten vollzuschreiben schaffe ich auch jetzt nicht, aber eine wird es jeden Tag.
  • (Weiter-)Bildung: 10 – 15 Minuten gebe ich mir, um in einem Sachbuch zu lesen (aktuell ENDLICH ‚The Power of now!‘ von Eckhart Tolle*) oder ein interessantes Youtube-Video zu schauen (z.B. TED-Talks).
  • Frühstück: Gefrühstückt wird täglich (außer, ich habe am Vortag vergessen, Brot zu kaufen). Mit süßen Breakfasts wie Porridge oder Overnight Oats kann man mich leider nur selten hinterm Ofen hervorlocken. Darauf muss ich Lust haben und so gibt es normalerweise ein Brot.
    Dafür habe ich mir angewöhnt, Obst in die Arbeit mitzunehmen und als Vormittagssnack zu essen.

Das Wochenende ist in diese Morgenroutine nicht miteinbezogen. Hier genieße ich die Zeit mit einer Tasse Tee und meiner Lieblings-TV-Serie, einem ausgiebigen Frühstück mit dem Freund – und ohne Zeitvorgaben.

7 Dinge, die ich in 1 Jahr Morgenroutine gelernt habe

Du merkst, meine Morgenroutine hat sich in den letzten 12 Monaten verändert.
Nachdem ich mich anfangs strikt an die S.A.V.E.R.S. aus Hal Elrods „Miracle Morning“ gehalten habe, wurde mir das irgendwann zu… aufgesetzt.

Deshalb habe ich über die Monate meine eigene Routine etabliert.

Hier die wichtigsten Dinge, die ich in einem Jahr Morgenroutine gelernt habe:

1. Die wichtigste Regel: Es gibt keine Regeln

Egal, was dir Blogger oder Online-Gurus verkaufen wollen; welche Methode „die einzig Wahre für (d)ein besseres Leben ist!!!11“: glaub bitte nicht daran.

Jeder muss für sich die optimale Routine herausfinden und das geht nur, indem man viel aus- und rumprobiert.

Also lass dich nicht stressen. Betrachte solche „Vorgaben“ lieber als Ideen.
Lass dich davon inspirieren, aber fühl dich nicht gezwungen, sie genau so umsetzen zu müssen und nur dann eine Morgenroutine kreiieren zu können. Das führt nämlich eher dazu, dass du es am Ende ganz sein lässt. #storyofmylife

2. Mach dich nicht fertig, wenn es nicht klappt

Bei mir gab und gibt es immer wieder Durchhänger. Letzten Herbst kam ich beispielsweise überhaupt nicht mehr aus dem Bett – trotz fast 6 Monaten Morgenroutine.
Ich stand sogar wieder zu meiner alt-gewohnten Zeit auf. Die Stunde extra? Wurde zum Schlafen genutzt.

Zu Beginn hat mich das tierisch genernvt. Ich fand mich schwach und faul und wasweißich.

Irgendwann entschied ich aber, mich deswegen nicht mehr aufzuregen und diesen Zustand zu akzeptieren.

3. Wie viel Zeit am Morgen ist zu viel?

Eine Morgenroutine von anderthalb Stunden ist wunderbar, wenn man sie an einem freien Tag durchführen kann – ohne Zeitdruck.
Im Alltag hat sich das auf Dauer so nicht bewährt und mir – trotz Meditation & Co. – letztlich mehr Stress bereitet als vorher.
Ich wollte sie gerne weiterführen, so ist es nicht! Dennoch war es zu viel.

Deshalb habe ich mich auf das beschränkt, was mir am Wichtigsten ist und verteile den Rest über den Tag.
Yoga mache ich beispielsweise immer öfter am Abend. Zwar wird es in jeder Morgenroutine empfohlen, jedoch bringt es mich vor dem Schlafen runter.
That being said, Yoga ist morgens wie abends entspannend! 🙂

4. Wenn du mies gelaunt bist, ist es dein Morgen auch

Es gibt diese Tage, da nützt selbst die längste Meditation; das leckerste Frühstück nichts.
Um dem vorzubeugen, nutze ich folgenden Trick:

Sage dir bereits vor dem Einschlafen, dass morgen ein guter Tag wird!

Oft jammern wir ja schon nach einem langen Abend, weil wir früh raus müssen und viiiel zu wenig Schlaf haben werden – warum das nicht mal umdrehen?
Denke stattdessen, dass du super schlafen und erholt aufwachen wirst. Fünf Stunden Schlaf hin oder her.

Für mich funktioniert das in den meisten Fällen!

Motivierendes Zitat 'It's a good day to have a good day' ZENtreasures.de

It’s a good day, to have a good day!

5. „Alle erfolgreichen Menschen besitzen eine Morgenroutine!“

Quatsch, sage ich! Du musst keine Morgenroutine haben, um erfolgreich zu sein.
Was ist denn mit all den Nachteulen da draußen; denen, die erst nach Mitternacht so richtig aufblühen?

Gezwungen zum Frühaufsteher werden, nur um dann im Halbschlaf Morgenseiten zu schreiben?
Bitte nicht. Wenn du das wirklich umsetzen willst, taste dich langsam ran.

Für mich ist die Morgenroutine wirklich eins der besten Dinge, die ich meinem Leben geben konnte. Aber ich hatte auch nie Schwierigkeiten damit, um 6 Uhr morgens fit zu sein.
Du bist nicht weniger wert, wenn du dir diese Rituale auf den Vorabend legst! Denn vor dem Schlafengehen wünschen wir uns Entspannung (Yoga, Meditation, Lesen), sind aber gleichzeitig sehr aufnahmefähig (Morgenseiten, Affirmationen, Lesen).
Und wo wir schon dabei sind…

6. „Du bist ein guter Mensch“ – Affirmationen

Affirmationen und ich – wir wurden nicht recht warm bisher. Zu ihrer Verteidigung muss ich sagen, ich habe sie schnell wieder aufgegeben und mich nicht mehr weiter damit beschäftigt, auch wenn sie im Miracle Morning als essentiell angesehen werden.
Wie stehst du zu dem Thema Affirmationen? Interessiert dich ein Blogbeitrag dazu?

7. Push für die Schreibroutine

Morgenseiten sind immer noch meine liebste Beschäftigung. Schreiben gibt mir so viel und so habe ich dank der Morgenseiten inzwischen eine Schreibroutine etabliert, die ich auch am Wochenende einhalte. Einfach, weil es mir Freude bereitet.

Wenn auch du Probleme damit hast, regelmäßig zu schreiben, versuch dich doch mal an Morgenseiten!
 

… Du siehst, selbst nach einem Jahr ist das Thema Morgenroutine extrem präsent bei mir.
Was hältst du davon? Welche Tipps setzt du um; welche würdest du gern noch umsetzen? 

ZenMorning 6: 7 Dinge, die ich in einem Jahr Morgenroutine gelernt habe & Auswertung Blogparade 'Guten Morgen - Meine Morgenroutine'. ZENtreasures.de Blogpost
 

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„Guten Morgen! Meine Morgenroutine“ Blogparade

Guten Morgen! Meine Morgenroutine - Blogparade auf ZENtreasures.de. Mach mit!

Heute war wieder so ein Tag.
Du kennst ihn; wir kennen ihn alle.

Ein Tag, an dem schon beim Aufstehen irgendetwas schief läuft und du das Gefühl nicht loswirst, dass der Tag schon jetzt für die Tonne ist.
Wie zäher, schwarzer Kaugummi zieht sich dieser Gedanke durch den ganzen Tag – und lockt so alles an negativen Einflüssen, Fettnäppfchen, Peinlichkeiten und Ärgernissen an, die das Universum zu bieten hat.
Und das Universum ist in der Hinsicht ziemlich einfallsreich.

Schlecht geschlafen, hundemüde, der Himmel um 6:15 Uhr morgens dunkel und dicke Regenschauer klopfen ans Fenster. Nichts, was mir den Blick aus dem Fenster versüßt.
Im Bad trödle ich länger als üblich und ärgere mich anschließend, dass ich nur noch 15 Minuten Zeit zum Lesen und der obligatorischen Tasse Tee habe.
Den Gedanken an Sport habe ich bereits beim Zähneputzen verdrängt, außerdem fehlt mir die Lust, noch 10 Minuten meiner Zeit für eine Meditation zu opfern.

Um 7:10 Uhr verlasse ich das Haus.
Noch immer ist es duster und der Regen nicht weniger geworden.
Gestern waren wir zu faul, um noch einkaufen zu gehen, deshalb gehe ich im Kopf die Einkaufsliste durch, entriegle mein Auto, öffne die Tür… und KLATSCH, schlage ich mir diese an den Kopf.

Türrahmen-Ecke trifft Hirn, mich der Schmerz und mir entfährt ein lauter Fluch.

In der Arbeit erzähle ich kleinlaut von meinem Malheur, weil ich fürchte, die Kollegen würden sonst nur auf die Beule an meinem Haaransatz – inzwischen ist sie rot und deutlich sichtbar – starren.

Weiter jammern kann ich nicht, denn die Kinder der Chefs wollen bespaßt werden – vor der Schule und von mir.
Als mir die Aufgabe übertragen wird, Unterlagen von weit vor meiner Zeit zu finden und ich zwei Stunden erfolglos mit der Sucherei verbringe, ist meine Stimmung im Keller. Das einzige, das aufblüht, ist die Beule auf meiner Stirn – und der zugehörige Kopfschmerz.
Und es ist erst 10 Uhr morgens… Heute kommt sicher noch mehr Mist auf mich zu.

Guten Morgen! Meine Morgenroutine. Eine Blogparade zum Thema Morgenroutine finden auf ZENtreasures.de
Szenenwechsel – Einige Wochen später.
Ich wache auf, weil es hell in meinem Schlafzimmer geworden ist. Ein Blick auf den Wecker verrät mir, dass er erst in 10 Minuten klingeln wird – aber das ist egal, denn ich habe Lust, jetzt schon aufzustehen.
Nach ein paar Dehnübungen, rolle ich meine Yoga-Matte aus und beginne meine Morgenroutine. Erst Sport – dann ist der weg und ich bin stolz! – dann Yoga und schließlich eine Morgen-Meditation. In der Zwischenzeit ist mein Tee trinkbereit. Ich genehmige mir eine Tasse und setze mich mit meinem Block auf die Couch. Morgenseiten schreiben.
Ich kritzle ganze drei Seiten voll und würde am liebsten noch länger, aber es wird Zeit, mich für die Arbeit fertigzumachen.

Aus einem Implus heraus frage ich meine Schwester per WhatsApp, ob wir am Wochenende wandern gehen. Es ist erst Dienstag, aber ein bisschen Vorfreude kann man sich ruhig schon machen.
Allein der Gedanke daran verursacht mir ein warmes Gefühl im Bauch.

Im Anschluss, so habe ich gerade beschlossen, werde ich zwei Freunden schreiben, die beide schon ziemlich lange auf eine E-Mail von mir warten – und mir trotzdem wunderschöne, lange Kommentare hinterlassen haben.
Das hat mich glücklich gemacht und nun will ich sie glücklich machen.

Obwohl ich spät dran bin, weil ich an der Tankstelle länger als gewohnt warten musste, lasse ich mich nicht hetzen.

Kaum auf den Firmenparkplatz, werde ich schon von den Kindern meiner Chefs begrüßt. Der Große erzählt mir im Vorbeigehen, dass er heute Wandertag mit seiner Schulklasse hat und die Kleine, noch im Schlafanzug, lobt mein blaues Kleid. (Später wird sie übrigens ordentlich angezogen ins Büro watscheln – auch in einem blauen Kleid, weil „wir beide Kleid“, wie sie mir erklärt. Und obwohl ich bekanntlich nicht der größte Kinder-Freund bin, werde ich nicht umhin kommen, mich zu freuen.)

Im Büro habe ich noch nichtmal meine Tasche abgesetzt, das klingelt das Telefon sturm.
Kaum aufgelegt, muss ich mich wiedereinmal auf die Suche nach uralten Akten machen. Innerlich graut es mir, aber diesmal werde ich mit einem Kollegen, der mir spontan seine Hilfe anbietet, schnell fündig.

Kurz geht der Griff zum Handy. Ein Kommentar und eine E-Nail von einem Verlag! Mein Herz klopft und ich bin jetzt schon aus dem Häuschen.

Es ist erst 10 Uhr morgens! Heute kommen sicher noch einige großartige Dinge auf mich zu.

Guten Morgen! Meine Morgenroutine. Eine Blogparade zum Thema Morgenroutine finden auf ZENtreasures.de

An welchem dieser beiden Tage bin ich glücklich ins Bett gegangen?

Natürlich am zweiten Tag.

Warum das so ist?
Durch ein Zusammenspiel verschiedener Dinge war ich von Anfang an gut gelaunt: Das Wetter hat gepasst; ich hatte mehr Zeit, war entspannter.
Und: Ich führte meine Morgenroutine durch.

… ich behaupte nicht, dass es allein der Verdienst der Morgenroutine ist, die meinen All-Tag zu einem guten Tag gemacht hat.

Es ist eine Sache der Einstellung.

Wenn dich so eine Kleinigkeit wie schlechtes Wetter schon dazu bringt, deinen ganzen Tag – diese rund 15 Stunden, die noch vor dir liegen – zu verfluchen – dann liegt es möglicherweise an einer negativen Grundeinstellung.
Für mich war es an diesem Tag/zu dieser Zeit jedenfalls so.

Aber so ein neuer Morgen kann erstmal nichts dafür, wie du ihn findest. Er ist einfach.
Deshalb ist es unheimlich wichtig, den Tag mit einer positiven Einstellung zu starten. Und dafür ist die Morgenroutine da.

Viele Menschen setzen Frühaufstehen eher mit einem Albtraum gleich als mit Etwas, worauf sie sich freuen.

Dass ich total überzeugt von meiner Morgenroutine bin, habe ich oft genug erzählt.
Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich sie jeden Tag praktiziere. Gerade im Winter war es wirklich schwer und oft habe ich die Stunde Extra-Schlaf ausgenutzt, anstatt den Tag mit Yoga, Meditation & Co. zu beginnen.

Aber ich merke, wie viel positiver und motivierter ich bin, wenn ich mir Zeit für die Routine am Morgen nehme.

Ein weiterer großer Vorteil ist nicht von der Hand zu weisen: Die Zeit, die du dir damit schenkst.
Für die meisten von uns sind die Morgenstunden die einzige Möglichkeit, etwas in Ruhe für sich zu tun.

Ich kann mich zum Beispiel nach der Arbeit nicht mehr zum Sport aufraffen, also mache ich ihn morgens gleich als Erstes. Sonst würde ich gar keinen Sport treiben.

Morgens etwas zu tun, auf das man stolz ist, bildet die Basis für einen guten Tag!

Vorhang auf für die Blogparade
„Guten Morgen! Meine Morgenroutine“

Zum Thema Morgenroutine habe ich hier ja schon eine Menge erzählt.
Aus diesem Grund steht die allererste, von ZENtreasures organisierte, Blogparade genau unter diesem Motto!

Erzähl mir von deiner ganz persönlichen Morgenroutine!

Ein paar Anregungen als Hilfestellung:

  • Wie hast du sie gefunden?
  • Seit wann praktizierst du sie?
  • Wann stehst du auf?
  • Was machst du alles?
  • Kannst du bestimmte Übungen/Meditationen/Bücher/ect. empfehlen?

Du solltest eine Morgenroutine haben oder gerade eine einführen.
Mach dir dabei keine Sorgen, wenn sie ganz anders ist als meine. Selbst wenn du dich morgens nur für die Arbeit/Uni fertigmachst und dabei Musik hörst, ist das eine kleine Morgenroutine.
Und genau davon möchte ich in dieser Blogparade erfahren!

Für mehr Inspirationen klick dich doch durch meine #Zen-Morning Reihe.

Was macht deinen Morgen zu einem Guten Morgen? Chrissi von @zentreasures_de möchte deine Morgenroutine in ihrer Blogparade dabei haben!

Guten Morgen! Meine Morgenroutine. Eine Blogparade zum Thema Morgenroutine finden auf ZENtreasures.de
Teile dieses Bild gerne!

So nimmst du an der Blogparade teil

Stelle bis Freitag, 28.04.2017, deinen Beitrag zum Thema online.
Du kannst auch gerne einen vorhandenen Post wiederverwenden!

Erwähne diese Blogparade dabei namentlich und verlinke auf meinen Ausgangspost.
Die URL: http://zentreasures.de/blogparade-guten-morgen-meine-morgenroutine

Wenn du fertig bist, hinterlasse mir unter diesem Beitrag einen Kommentar mit dem Link zu deinem Post.

Ich sammle alle Beiträge in einer ausführlichen Zusammenfassung und teile sie hier und auf meinen Social Media Kanälen.
Die schönsten Beiträge werde ich zudem in einem ebook veröffentlichen.

Und jetzt bin ich neugierig: Was für eine Morgenroutine hast du? Erzähl mir im Rahmen dieser Blogparade davon!
Du kannst diesen Beitrag auch gerne mit allen teilen, für die das Thema interessant sein könnte. 🙂

Guten Morgen! Meine Morgenroutine. Eine Blogparade zum Thema Morgenroutine finden auf ZENtreasures.de
 

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#ZenMorning: Motivation für die dunklen Tage + Gewinnspiel Miracle Morning

So ziehst du deine Morgenroutine auch in der Winterzeit durch + Gewinnspiel Miracle Morning. ZenMorning

Denke an einen Tag zurück, an dem du sehr aufgeregt aufgewacht bist; an Weihnachten vielleicht, an deinen ersten Schultag, an deinen Geburtstag oder an den ersten Ferientag. Wäre es nicht wunderbar, jeden Tag mit diesem Gefühl zu beginnen?

– Hal Elrod, Miracle Morning

Da dachte ich, meine Morgenroutine-Postreihe sei abgeschlossen.

Dann ändert sich die Jahreszeit.

Was eigentlich selbstverständlich ist – so selbstverständlich, dass ich bei meinem Hype über das Thema Morgenroutine nie daran gedacht habe.

Denn auf ein Mal ist es gar nicht mehr so leicht, dem täglichen Weckerklingeln um 5:45 Uhr zu folgen und aufzustehen.

Wenn noch alles dunkel ist. Für mindestens anderthalb Stunden noch.
Wenn es doch im Bett so warm und gemütlich ist und man genau weiß, dass einen außer kühlen Fliesen im Bad und Dunkelheit nichts Angenehmes erwartet.

Dazu kommt, dass es ist seit Tagen grau, neblig und einfach eklig ist; ich seit Ewigkeiten nicht mehr in den Bergen war und statt wenigstens zuhause in eine Decke gewickelt an einem wärmenden Tee zu nippen, schob ich in letzter Zeit eher Überstunden.
Und Abends? Am liebsten schlafen und alle Verpflichtungen ignorieren.

Das sind die Seiten am Herbst, die in den Instagram #autumnlovers gerne vergessen werden.

Ich gestehe: Momentan fällt es mir extrem schwer, früh aufzustehen und meine Morgenroutine beizubehalten.
Schuldig im Sinne der Anklage.

Den ganzen Sommer über war ich absolut überzeugt von meiner Morgenroutine.
Es war wie im oben erwähnten Zitat: Bereits vor dem Schlafengehen war die Vorfreude auf den kommenden Morgen; die Sporteinheiten, die Meditation, das Lesen und Morgenseiten schreiben; so groß wie die eines Kindes am 24. Dezember.

Anstrengende Cardio-Übungen bei hellstem Lampenlicht? Muss ich jetzt nicht haben.
Kein Morgenrot am Himmel, das man bei einer ersten Tasse Tee auf dem Balkon bewundern kann? Meh.

Aber Fakt ist: Ich liebe meine Morgenroutine viel zu sehr, als dass ich sie einfach wieder aufgegeben hätte.
Deshalb habe ich über die letzten zwei Monate Möglichkeiten ausprobiert und Erfahrungen gesammelt, wie wir uns auch für die dunklen Tage im Jahr motivieren können, aufzustehen.

Motivation für die dunklen Tage im Herbst und Winter. So stehst du auch in der Winterzeit gerne auf! #ZenMorning

Finde deine Zeit

Wie schön wäre es, wenn es DIE perfekte Aufstehzeit gäbe.
Aber wenn du hier schon eine Weile mitliest, weißt du, dass ich von gäbe/hätte/sollte nicht viel halte.

So findest du die richtige Zeit für dich

Bist du z.B. bisher um 8 Uhr aufgestanden und möchtest künftig eine Stunde früher raus?
Stell dir den Wecker morgen 10 Minuten früher als sonst.
Stehe dann konsequent auf und schau, wie es dir geht: Fühlst du dich gut; fiel es dir leicht, früher aufzustehen?
Oder hast du eher das Gefühl, aus dem Tiefschlaf gerissen worden zu sein?

Behalte dein Empfinden im Hinterkopf – und mach die nächsten 7 Tage genauso weiter.
In unserem Beispiel stehst du somit eine Woche lang um 7:50 Uhr auf.

Klappt? Dann stelle in Woche 2 den Wecker nochmals 10 Minuten zurück – auf 7:40 Uhr.
Und so weiter.
So tastest du dich langsam ans frühere Aufstehen heran – egal, wie dunkel es draußen noch sein mag.

Von heute auf morgen einfach eine Stunde früher aufzustehen kann einschüchternd und nicht gerade angenehm sein, deshalb bringt es oft mehr, wenn du dich langsam darauf vorbereitest.

Wichtig: Mach wirklich nur kleine Schritte – 5, 10 oder 15 Minuten. Mehr muss es gar nicht sein, denn sonst demotivierst du dich mehr, als dass du dir hilfst.

Alles ist schwer, bevor es einfach wird.

– Hal Elrod

Es gibt auch sogenannte Lichtwecker, die dich durch die Simulation von Tageslicht sanft wecken. So wie diesen hier von Philips*

Hast du dein Handy sowieso immer neben dem Bett liegen, ist vielleicht auch eine App etwas für dich? Für Android gibt es Lichtwecker (kostenlos).
Ich habe sie allerdings nicht getestet, da ich iOS nutze.

Genauso wichtig: Gehe zeitig schlafen

Vielleicht hast du schon davon gehört: Die optimale Schlaf-Zeit sind sieben bis acht Stunden.
Wer zu wenig schläft, riskiert seine körperliche und geistige Gesundheit – zu VIEL Schlaf ist aber auf die Dauer ebenso schlecht.

Du möchtest um 7 Uhr aufstehen? Dann gehe spätestens gegen Mitternacht ins Bett.
5:30 Uhr soll es sein? Zwischen 22 und 23 Uhr ist die ideale Schlafenszeit für dich.

Bleibe konsequent!

Hast du die für dich passende Weckzeit gefunden, behalte sie bei!

Eine Routine ist nur dann eine Routine, wenn sie auch regelmäßig durchgeführt wird.
Also steh immer möglichst zur selben Zeit auf. Du wirst dich daran gewöhnen.
Es wird leichter. Versprochen.

Wir alle wissen, was zu tun wäre, wir folgen diesem Wissen nur nicht konsequent genug.

– Hal Elrod

Mach dir das Aufstehen so angenehm wie möglich

Wenn es keinen Grund gibt, warum sollte ich dann überhaupt aufstehen?
Berechtigte Frage.

Deshalb solltest du dir das Aufstehen so angenehm wie möglich machen. Lass es langsam angehen!
Strecke dich ein paar Mal, setz Kaffee auf und schaue zu, wie er durchläuft, während dir der Duft in die Nase steigt – oder wandere vom Bett erstmal auf die Couch und starre vor dich hin. Ja, alles schon ausprobiert.

Nur weil du „nichts“ tust, heißt das nicht, dass deine Morgenroutine hinfällig ist. Werde erstmal wach – und zwar möglichst sanft.

Wenn du bereit bist, widme dich deiner Morgenroutine.

Ich habe beispielsweise gemerkt, dass mir Sport umso schwerer fällt, je länger es dunkel ist.
Aber das ist okay. Die schweißtreibenden Übungen lasse ich daher weg und mache lieber eine längere Yoga-Einheit.

Keine Idee, wo du passende Yoga-Übungen finden sollst? Youtube ist hier wieder eine tolle Quelle; such einfach nach „Morning Yoga“ oder „Morgen Yoga“ (je nachdem, ob dir englisch oder deutsch lieber ist), und du wirst eine Menge Videos finden.
Ich mache morgens gerne diese Morgenroutine von Brett Larkin Yoga oder das Wakeup Yoga Workout von Happy And Fit Yoga.

Luft + Licht = gute Laune

Frische Luft tut gut – selbst, wenn es die kühle Nachtluft von draußen ist. Also Fenster auf!
So bläst du nicht nur den Mief aus der Wohnung, sondern dir auch den Schlaf aus den Augen.

Ein paar Minuten lüften reichen schon, schließlich besteht im Winter Erkältungsgefahr.

Mache dir außerdem ausreichend Licht. Wenn schon draußen keine Helligkeit herrscht, wollen wir es wenigstens drinnen gemütlich und uns einen schönen Tag vorgaukeln.
Licht ist, besonders im Winter, unheimlich wichtig für dein Wohlbefinden. Da die Tage nie so lange hell sind wie im Sommer, schüttet unser Körper weniger Endorphine aus – das Mittel, das uns glücklich macht. Deshalb müssen wir nachhelfen und glücklicherweise funktioniert künstliches Licht dafür ganz gut.

Tipp: Sollte dir helles Licht am Morgen zu grell sein, zünde Kerzen an! Sie machen nicht nur die Adventszeit gemütlicher, sondern auch den Morgen.

Hör‘ nicht auf deine innere Stimme!

Morgens ist unsere innere Stimme eher hinterhältiger Feind als nützlicher Ratgeber.
Sie flüstert dir Sätze zu wie „Ach komm, fünf Minuten kannst du doch noch liegenbleiben!“ oder „Sieh nur, es ist stockdunkel draußen, da kannst du deinen Wecker auch noch eine Stunde weiterstellen.“
Also, meine flüstert das mindestens einmal pro Woche. Nach über einem halben Jahr Morgenroutine. Immer noch.
Und ich? Ich ignoriere sie.

Gerade in der Winterzeit klappt das nicht immer, aber dennnoch versuche ich so gut wie möglich, das Gegenteil von dem zu tun, was die Stimme mir da einzureden versucht.

Wenn deine Stimme ähnlich penetrant ist, rufe dir ins Gedächtnis, warum du trotzdem lieber aufstehen willst. Obwohl es möglicherweise draußen schneit und ganz sicher dunkel und schweinekalt ist.
Mache dir bewusst, dass dich niemand zwingt. Du tust es, um mehr Zeit für dich zu haben und/oder dich deinen Leidenschaften zu widmen.
Dann steht es sich (fast) von selbst auf. Auch bei Dunkelheit.

Don’t stress!

… ich weiß, das klingt nach den bisherigen Punkten wie ein Widerspruch, aber: Stresse dich nicht zu sehr wegen deiner Morgenroutine!

Wenn es dir wie mir geht, neigst du dazu, dich umso mehr zu stressen, je weniger etwas klappt.

Bist du heute wieder kaum aus dem Bett gekommen und mehr wie ein Zombie denn erfolgreiche Businesswoman in den Tag gestartet?
Na und. Dann ist es eben so.
Sich darüber aufzuregen ist es nicht wert. Glaub mir – ich habe mich oft sinnloserweise darüber aufgeregt.

Die Morgenroutine an einem Tag sausen zu lassen, ist vertretbar. An zweien auch.

Aber wenn es sich häuft, solltest du überlegen, woran es liegt.
Ist es wirklich die Dunkelheit draußen?
Oder hast du eigentlich so gar keinen Bock, überhaupt je früher aufzustehen?
Willst du dich wirklich verändern oder sind deine Pläne vielleicht doch nicht die richtigen?

Möglicherweise ist es Zeit, an deiner Morgenroutine zu arbeiten; neu zu arrangieren oder auszutauschen.
Du wirst merken, wenn du die für dich richtigen Bestandteile gefunden hast.

Und vergiss nicht: Manches passt einfach nicht. Nimm es an, akzeptiere es – und lass es gut sein.

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Diese Anregungen sind nichts für dich? Frühes Aufstehen fällt dir generell schwer? Dann lies im Anschluss unbedingt noch meine 7 Tipps, um Frühaufsteher zu werden.

Bonus: Mach deinen Morgen zu einem „Miracle Morning“!

Erinnerst du dich noch, wie alles angefangen hat?
Ohne das Buch „Miracle Morning“ von Hal Elrod* wäre ich wohl nie auf das Thema Morgenroutine gestoßen – und man, was hätte ich verpasst!

Inzwischen ist das Werk auch auf deutsch erschienen; der Verlag hat dazu ein ausführliches Special online gestellt, wo du dir einen Überblick verschaffen kannst.
Auf der deutschen „Miracle Morning“-Seite gibt es außerdem eine Menge Bonusmaterial, das du dir kostenlos herunterladen kannst. Dazu gehören unter anderem die Affirmationen, die Hal Elrod auch selbst anwendet. Das erwähne ich, weil dieser Bereich bisher der ist, den ich in meiner Morgenroutine am häufigsten „vergesse“. Denn sich selbst quasi über den Klee zu loben ist nichts, was den meisten von uns leicht fällt, nicht wahr?
Ich will mich daher unbedingt noch ausführlicher befassen – auch hier am Blog.

Motivation für die dunklen Tage im Herbst und Winter. So stehst du auch in der Winterzeit gerne auf! #ZenMorning

Win win win!

Na, habe ich dich angefixt mit all den #ZenMorning-Beiträgen? Sehr gut!
Denn heute gibt es noch ein Bonus obendrauf: In Zusammenarbeit mit dem Irisiana Verlag darf ich nämlich zwei Exemplare von „Miracle Morning“ verlosen!

Das Gewinnspiel aus ausgelost und die Bücher wurden verschickt.

Herzlichen Dank an Frau Kochseder von der Verlagsgruppe Random House GmbH für den freundlichen Kontakt!

Motivation für die dunklen Tage im Herbst und Winter. So stehst du auch in der Winterzeit gerne auf! #ZenMorning

Hier geht es zu den anderen #ZenMorning Beiträgen:

#1 – Finde deine Morgenroutine
#2 – Morgenseiten schreiben
#3 – Miracle Morning von Hal Elrod
#4 – Blogparade: Mit diesen 7 Tipps wirst du zum Frühaufsteher

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#ZenMorning 1 – Finde deine Morgenroutine

Zenmorning Morgenroutine finden, Blogserie, Zentreasures Blogpost

Blogreihe: #ZenMorning 1 –
Finde deine Morgenroutine

Fit, wach, motiviert und gut gelaunt in den Tag starten?
Glücklich aus dem Haus gehen?

Wenn Du nicht zu den Leuten gehörst, die tatsächlich genau solche Morgenmenschen sind, klingt das alles erstmal wie ein Märchen. Das Märchen vom glücklichen Morgen. Vom #ZenMorning.

Ein schönes Märchen, zugegeben.

… Und eines, das Wirklichkeit werden kann.

Ich habe mich vor knapp vier Wochen auf eine kleine Challenge mit mir selbst eingelassen:
Eine Stunde früher aufstehen und den Morgen nutzen.

Klingt wortwörtlich nach „gähhhn!“?
Von wegen!

Mit dem Aufstehen an sich hatte ich noch nie Probleme (verkaterte Bar-Vorabende mal außen vor). Dank meiner zuverlässigen inneren Uhr wache ich meist ein paar Minuten vor dem Weckerklingeln auf. Danke, innere Uhr!

Bin ich dann allerdings auf, wird es haarig.
Im Spiegelbild blicke ich nicht mich, sondern eine hellbraune Katze mit dunklen Flecken und einem richtig mies gelaunten Gesichtsausdruck an.

Diese Grumpy Cat faucht jedem ein „Sprich‘ mich bloß nicht an!“ entgegen, will am liebsten überhaupt nicht reden und in Ruhe gelassen werden.

Ja, ich bin nicht gerade die angenehmste Gesellschaft am Morgen.

Grumpy Cat musste schleunigst weg.

Also habe ich mich eingelesen. Und wurde motiviert, etwas zu ändern:

Früher aufstehen, den Tag nutzen; etwas für mein Wohlbefinden zu tun, Produktivität steigern – klingt doch nach „The Dream“, oder?

Zenmorning, Finde deine Morgenroutine, die Blogserie auf Zentreasures Blogpost
Zurück zu dem Märchen vom glücklichen Morgen.
Denn: Es gibt ein Zauberwort! Morgenroutine

Möglicherweise hast du schon davon gehört; wenn nicht, erzähle ich dir hier ein bisschen darüber.

Was ist eine Morgenroutine überhaupt?

„Routine“ wie in ‚ins Auto einsteigen, losfahren, ankommen – und nicht wahrnehmen, dass du überhaupt gefahren bist‘? Hört sich nicht nach besonders viel Spaß an.

Aber so ist es bei der Morgenroutine nicht.

Du nimmst dir nämlich bewusst vor, wie du deinen Morgen gestaltest – und ebenso, was du tust.
Indem du dich für einen entspannten, glücklichen Morgen entscheidest, hast du alle Freiheiten, ihn so zu gestalten, wie du möchtest.

Die Benefits: Was bringt mir eine Morgenroutine?

Entspannung, Klarheit, Freude auf den Tag – zusammengefasst: einen positiven Effekt.

Durch Meditations- oder Schreib-Einheiten startest du fokussierter in den Tag und bist gleichzeitig entspannter.

Und – auch das finde ich wichtig: Alles, worauf du keine große Lust hast (wer denkt jetzt ebenfalls an Sport?), ist damit schon erledigt.

Das Schöne: Eine Morgenroutine lässt sich an dein Leben anpassen.
Egal ob du um 5 Uhr oder erst um 10 Uhr aufstehst – integrieren kannst du sie immer.

Ich weiß für mich, dass meine produktive Hochphase morgens und am Vormittag ist. Deshalb macht eine fokussierte Routine am Morgen für mich am meisten Sinn.

Wenn du eine ganz andere Ausgangslage hast (z.B. durch Nachtschicht), kannst du deine Morgenroutine auch auf den (Feier-)Abend verschieben.

Wann immer es dir am besten passt.

Finde deine Morgenroutine!

Bedenke bei der Planung: Es ist nicht nur früh am Morgen, sondern höchstwahrscheinlich noch früher, als du es gewöhnt bist.
Das ist hart.

Deshalb mach dir deine neue Routine so angenehm und leicht umsetzbar wie möglich. Das Kleinvieh und der Mist, du weißt? 🙂

Überlege dir also, was du alles in die Routine einbauen willst.

Hier ein kleiner Überblick, was sich besonders gut für einen #ZenMorning eignet:

Inspirationen für deine Morgenroutine

  • Ein Glas Wasser trinken (am besten: lauwarm und mit Zitrone als Vitamin-Kick für deinen Kreislauf)
  • Dehnübungen machen
  • Yoga – oder nur einzelne Übungen wie den Sonnengruß
  • Lesen
  • die erste Tasse Kaffee/Tee am Fenster genießen
  • … oder auf dem Balkon
  • Meditieren oder beten
  • Atemübungen
  • Tagebuch schreiben; generell schreiben (egal ob mit Papier und Stift oder Digital
  • einen Frühstückssmoothie zubereiten
  • Affirmationen aufsagen
  • einem lieben Menschen einen „Guten Morgen“ wünschen
  • eine To-Do-Liste schreiben
  • Dankbarkeits-Journal führen
  • Sport
  • alle Fenster aufreißen und durchlüften
  • den Lieblings-Podcast hören
  • kritzeln oder ein Malbuch ausmalen
  • Frühstücken
  • usw.

Wie immer gilt: Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Bitte nur noch 5 Minuten, Mama!

Die Königsdisziplin: Das frühere Aufstehen.
Ich wiederhole mich, aber ja, es IST hart.
Sich umzudrehen ist so viel leichter, als raus aus dem warmen Bett zu kriechen.

Nur: Sei ehrlich – du willst diese Morgenroutine, um dein Leben positiver zu gestalten und mehr Zeit für dich zu haben. Zeit, die sich den Tag über so leicht nach hinten verschieben lässt – bis es 23 Uhr ist und du wieder nichts geändert hast.

Bist du es dir nicht selbst wert, dir diese Zeit zu geben?

Du musst keinen so großen Schritt machen und wie ich den Wecker eine ganze Stunde vorstellen. Vielleicht reichen dir 10 Minuten mehr schon aus; oder 20.

Früher aufstehen klappt entweder auf die sanfte (1) oder die knackige (2) Tour:

1. Schrittweise früher aufstehen. Für morgen stellst du den Wecker 5 Minuten früher, übermorgen 10 Min., usw.

2. Der Biss in den „sauren Apfel“ (der am Ende gar nicht so sauer schmeckt!). Stelle dir den Wecker eine Stunde früher. Und behalte es bei.

So sieht meine persönliche Morgenroutine derzeit aus

Froh um jede Minute mehr Schlaf, stand ich bis vor wenigen Wochen erst 30 Minuten, bevor ich aus dem Haus musste, auf.

In dieser halben Stunde musste ich mich fertig machen, entscheiden, was ich anziehe und etwas zu essen für die Mittagspause vorbereiten.
Dadurch hetzte ich mich schon um 7 Uhr morgens so sehr, dass ich grundsätzlich mit mieser Laune zur Arbeit ging. Wenn du jetzt nickend vor dem Bildschirm sitzt, lies unbedingt weiter.

Inzwischen habe ich mich rigoros umgestellt.

Zenmorning, Finde deine Morgenroutine, die Blogserie auf Zentreasures Blogpost

Bestandteile meiner Morgenroutine

Aufstehen: 5:50 Uhr. Und jetzt alle mal applaudieren, bitte!

Ein Glas Wasser, um den Körper wieder mit Flüssigkeit zu versorgen und schonmal die große Tasse Tee für später aufbrühen.

5 – 10 Minuten Meditation. Ich nutze entweder Zenfriend oder suche bei Youtube nach „guided meditation“.

20 Minuten Sport. Derzeit mache ich abwechselnd Yoga und Blogilates über Youtube.
Du musst wissen, ich mache sonst – mit Ausnahme vom Wandern – nie Sport. Ich hasse Sport.
Genauso weiß ich aber, dass ich Sport treiben muss, um mein Wohlbefinden und meine Fitness zu steigern.
So wie wir alle das wissen.
Also integriere ich den Sport in meine Morgenroutine. Hier habe ich meine Ruhe und kann es für den Rest des Tages abhaken.

Morgenseiten schreiben. Grumpy Cat hat spätestens jetzt keine Chance mehr, denn dies ist mein absoluter Lieblingsteil am Morgens.

Danach duschen, fertig machen, Snack für die Mittagspause vorbereiten.
Die letzten ~10 Minuten zuhause verbringe ich mit lesen oder Videos schauen und frühstücken.

So starte ich entspannt und voller Tatendrang in den (Arbeits-)Tag. Grumpy Cat? Sehe ich mir jetzt nur noch im Internet an, anstatt im Spiegel.

Das Märchen vom glücklichen Morgen – klappt das wirklich?

„Das klingt ja alles ganz wunderbar“, denkst Du dir nun vielleicht, „aber so eine Veränderung kann man doch NIE innerhalb weniger Tage durchziehen!“.

Da hast du recht. Eigentlich.

Normalerweise halte ich von Menschen/Büchern/Blogs Abstand, die mir schnellen Erfolg, quasi über Nacht, versprechen.
Weil sie es nicht halten können.
Märchen eben.

Diesmal habe ich aber selbst gemerkt, dass es schnell gehen kann. Schon am Abend des 1. Challenge-Tages freute ich mich auf den nächsten Morgen. Nach zwei Wochen habe ich gar den Wecker von 6:00 Uhr auf 5:50 Uhr vorgestellt.
Und freue mich immer noch auf jeden neuen Tag.

Zu kämpfen habe ich allerdings noch an der Routine an sich.
Während ich nämlich alle Tätigkeiten unterbringe, die meinen Morgen komplett machen, klappt das mit der geordneten Reihenfolge schlecht bis gar nicht.

Hast du einen Tipp, wie ich da mehr Routine reinkriege?

Zenmorning, Finde deine Morgenroutine, die Blogserie auf Zentreasures Blogpost
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Und, bist du motiviert, morgen früher aufzustehen?

Falls nicht, keine Sorge: In den folgenden Wochen kommen noch weitere Beiträge zum Thema #ZenMorning.
Unter Anderem erfährst du, was es mit den bereits angesprochenen Morgenseiten auf sich hat, wie du meditieren lernst und – was mein absoluter game changer in Sachen Morgenroutine ist.

Hast du Lust, von deiner eigenen Morgenroutine zu erzählen?
Dann hinterlasse mir doch hier einen Kommentar oder tagge deine Beiträge mit #ZenMorning!

Bis dahin; hier noch weiterer Lesestoff zum Thema „Morgenroutine“:
Hal Elrod’s Buch „Miracle Morning“
Carinas Blogpost „Um 12 Uhr noch im Pyjama?“
DariaDarias Morgenrituale
Morning Habits of successful people

ZenMorning 1 - Finde deine Morgenroutine. ZENtreasures.de Blogpost
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