#ZenMorning: Motivation für die dunklen Tage + Gewinnspiel Miracle Morning

So ziehst du deine Morgenroutine auch in der Winterzeit durch + Gewinnspiel Miracle Morning. ZenMorning

Denke an einen Tag zurück, an dem du sehr aufgeregt aufgewacht bist; an Weihnachten vielleicht, an deinen ersten Schultag, an deinen Geburtstag oder an den ersten Ferientag. Wäre es nicht wunderbar, jeden Tag mit diesem Gefühl zu beginnen?

– Hal Elrod, Miracle Morning

Da dachte ich, meine Morgenroutine-Postreihe sei abgeschlossen.

Dann ändert sich die Jahreszeit.

Was eigentlich selbstverständlich ist – so selbstverständlich, dass ich bei meinem Hype über das Thema Morgenroutine nie daran gedacht habe.

Denn auf ein Mal ist es gar nicht mehr so leicht, dem täglichen Weckerklingeln um 5:45 Uhr zu folgen und aufzustehen.

Wenn noch alles dunkel ist. Für mindestens anderthalb Stunden noch.
Wenn es doch im Bett so warm und gemütlich ist und man genau weiß, dass einen außer kühlen Fliesen im Bad und Dunkelheit nichts Angenehmes erwartet.

Dazu kommt, dass es ist seit Tagen grau, neblig und einfach eklig ist; ich seit Ewigkeiten nicht mehr in den Bergen war und statt wenigstens zuhause in eine Decke gewickelt an einem wärmenden Tee zu nippen, schob ich in letzter Zeit eher Überstunden.
Und Abends? Am liebsten schlafen und alle Verpflichtungen ignorieren.

Das sind die Seiten am Herbst, die in den Instagram #autumnlovers gerne vergessen werden.

Ich gestehe: Momentan fällt es mir extrem schwer, früh aufzustehen und meine Morgenroutine beizubehalten.
Schuldig im Sinne der Anklage.

Den ganzen Sommer über war ich absolut überzeugt von meiner Morgenroutine.
Es war wie im oben erwähnten Zitat: Bereits vor dem Schlafengehen war die Vorfreude auf den kommenden Morgen; die Sporteinheiten, die Meditation, das Lesen und Morgenseiten schreiben; so groß wie die eines Kindes am 24. Dezember.

Anstrengende Cardio-Übungen bei hellstem Lampenlicht? Muss ich jetzt nicht haben.
Kein Morgenrot am Himmel, das man bei einer ersten Tasse Tee auf dem Balkon bewundern kann? Meh.

Aber Fakt ist: Ich liebe meine Morgenroutine viel zu sehr, als dass ich sie einfach wieder aufgegeben hätte.
Deshalb habe ich über die letzten zwei Monate Möglichkeiten ausprobiert und Erfahrungen gesammelt, wie wir uns auch für die dunklen Tage im Jahr motivieren können, aufzustehen.

Motivation für die dunklen Tage im Herbst und Winter. So stehst du auch in der Winterzeit gerne auf! #ZenMorning

Finde deine Zeit

Wie schön wäre es, wenn es DIE perfekte Aufstehzeit gäbe.
Aber wenn du hier schon eine Weile mitliest, weißt du, dass ich von gäbe/hätte/sollte nicht viel halte.

So findest du die richtige Zeit für dich

Bist du z.B. bisher um 8 Uhr aufgestanden und möchtest künftig eine Stunde früher raus?
Stell dir den Wecker morgen 10 Minuten früher als sonst.
Stehe dann konsequent auf und schau, wie es dir geht: Fühlst du dich gut; fiel es dir leicht, früher aufzustehen?
Oder hast du eher das Gefühl, aus dem Tiefschlaf gerissen worden zu sein?

Behalte dein Empfinden im Hinterkopf – und mach die nächsten 7 Tage genauso weiter.
In unserem Beispiel stehst du somit eine Woche lang um 7:50 Uhr auf.

Klappt? Dann stelle in Woche 2 den Wecker nochmals 10 Minuten zurück – auf 7:40 Uhr.
Und so weiter.
So tastest du dich langsam ans frühere Aufstehen heran – egal, wie dunkel es draußen noch sein mag.

Von heute auf morgen einfach eine Stunde früher aufzustehen kann einschüchternd und nicht gerade angenehm sein, deshalb bringt es oft mehr, wenn du dich langsam darauf vorbereitest.

Wichtig: Mach wirklich nur kleine Schritte – 5, 10 oder 15 Minuten. Mehr muss es gar nicht sein, denn sonst demotivierst du dich mehr, als dass du dir hilfst.

Alles ist schwer, bevor es einfach wird.

– Hal Elrod

Es gibt auch sogenannte Lichtwecker, die dich durch die Simulation von Tageslicht sanft wecken. So wie diesen hier von Philips*

Hast du dein Handy sowieso immer neben dem Bett liegen, ist vielleicht auch eine App etwas für dich? Für Android gibt es Lichtwecker (kostenlos).
Ich habe sie allerdings nicht getestet, da ich iOS nutze.

Genauso wichtig: Gehe zeitig schlafen

Vielleicht hast du schon davon gehört: Die optimale Schlaf-Zeit sind sieben bis acht Stunden.
Wer zu wenig schläft, riskiert seine körperliche und geistige Gesundheit – zu VIEL Schlaf ist aber auf die Dauer ebenso schlecht.

Du möchtest um 7 Uhr aufstehen? Dann gehe spätestens gegen Mitternacht ins Bett.
5:30 Uhr soll es sein? Zwischen 22 und 23 Uhr ist die ideale Schlafenszeit für dich.

Bleibe konsequent!

Hast du die für dich passende Weckzeit gefunden, behalte sie bei!

Eine Routine ist nur dann eine Routine, wenn sie auch regelmäßig durchgeführt wird.
Also steh immer möglichst zur selben Zeit auf. Du wirst dich daran gewöhnen.
Es wird leichter. Versprochen.

Wir alle wissen, was zu tun wäre, wir folgen diesem Wissen nur nicht konsequent genug.

– Hal Elrod

Mach dir das Aufstehen so angenehm wie möglich

Wenn es keinen Grund gibt, warum sollte ich dann überhaupt aufstehen?
Berechtigte Frage.

Deshalb solltest du dir das Aufstehen so angenehm wie möglich machen. Lass es langsam angehen!
Strecke dich ein paar Mal, setz Kaffee auf und schaue zu, wie er durchläuft, während dir der Duft in die Nase steigt – oder wandere vom Bett erstmal auf die Couch und starre vor dich hin. Ja, alles schon ausprobiert.

Nur weil du „nichts“ tust, heißt das nicht, dass deine Morgenroutine hinfällig ist. Werde erstmal wach – und zwar möglichst sanft.

Wenn du bereit bist, widme dich deiner Morgenroutine.

Ich habe beispielsweise gemerkt, dass mir Sport umso schwerer fällt, je länger es dunkel ist.
Aber das ist okay. Die schweißtreibenden Übungen lasse ich daher weg und mache lieber eine längere Yoga-Einheit.

Keine Idee, wo du passende Yoga-Übungen finden sollst? Youtube ist hier wieder eine tolle Quelle; such einfach nach „Morning Yoga“ oder „Morgen Yoga“ (je nachdem, ob dir englisch oder deutsch lieber ist), und du wirst eine Menge Videos finden.
Ich mache morgens gerne diese Morgenroutine von Brett Larkin Yoga oder das Wakeup Yoga Workout von Happy And Fit Yoga.

Luft + Licht = gute Laune

Frische Luft tut gut – selbst, wenn es die kühle Nachtluft von draußen ist. Also Fenster auf!
So bläst du nicht nur den Mief aus der Wohnung, sondern dir auch den Schlaf aus den Augen.

Ein paar Minuten lüften reichen schon, schließlich besteht im Winter Erkältungsgefahr.

Mache dir außerdem ausreichend Licht. Wenn schon draußen keine Helligkeit herrscht, wollen wir es wenigstens drinnen gemütlich und uns einen schönen Tag vorgaukeln.
Licht ist, besonders im Winter, unheimlich wichtig für dein Wohlbefinden. Da die Tage nie so lange hell sind wie im Sommer, schüttet unser Körper weniger Endorphine aus – das Mittel, das uns glücklich macht. Deshalb müssen wir nachhelfen und glücklicherweise funktioniert künstliches Licht dafür ganz gut.

Tipp: Sollte dir helles Licht am Morgen zu grell sein, zünde Kerzen an! Sie machen nicht nur die Adventszeit gemütlicher, sondern auch den Morgen.

Hör‘ nicht auf deine innere Stimme!

Morgens ist unsere innere Stimme eher hinterhältiger Feind als nützlicher Ratgeber.
Sie flüstert dir Sätze zu wie „Ach komm, fünf Minuten kannst du doch noch liegenbleiben!“ oder „Sieh nur, es ist stockdunkel draußen, da kannst du deinen Wecker auch noch eine Stunde weiterstellen.“
Also, meine flüstert das mindestens einmal pro Woche. Nach über einem halben Jahr Morgenroutine. Immer noch.
Und ich? Ich ignoriere sie.

Gerade in der Winterzeit klappt das nicht immer, aber dennnoch versuche ich so gut wie möglich, das Gegenteil von dem zu tun, was die Stimme mir da einzureden versucht.

Wenn deine Stimme ähnlich penetrant ist, rufe dir ins Gedächtnis, warum du trotzdem lieber aufstehen willst. Obwohl es möglicherweise draußen schneit und ganz sicher dunkel und schweinekalt ist.
Mache dir bewusst, dass dich niemand zwingt. Du tust es, um mehr Zeit für dich zu haben und/oder dich deinen Leidenschaften zu widmen.
Dann steht es sich (fast) von selbst auf. Auch bei Dunkelheit.

Don’t stress!

… ich weiß, das klingt nach den bisherigen Punkten wie ein Widerspruch, aber: Stresse dich nicht zu sehr wegen deiner Morgenroutine!

Wenn es dir wie mir geht, neigst du dazu, dich umso mehr zu stressen, je weniger etwas klappt.

Bist du heute wieder kaum aus dem Bett gekommen und mehr wie ein Zombie denn erfolgreiche Businesswoman in den Tag gestartet?
Na und. Dann ist es eben so.
Sich darüber aufzuregen ist es nicht wert. Glaub mir – ich habe mich oft sinnloserweise darüber aufgeregt.

Die Morgenroutine an einem Tag sausen zu lassen, ist vertretbar. An zweien auch.

Aber wenn es sich häuft, solltest du überlegen, woran es liegt.
Ist es wirklich die Dunkelheit draußen?
Oder hast du eigentlich so gar keinen Bock, überhaupt je früher aufzustehen?
Willst du dich wirklich verändern oder sind deine Pläne vielleicht doch nicht die richtigen?

Möglicherweise ist es Zeit, an deiner Morgenroutine zu arbeiten; neu zu arrangieren oder auszutauschen.
Du wirst merken, wenn du die für dich richtigen Bestandteile gefunden hast.

Und vergiss nicht: Manches passt einfach nicht. Nimm es an, akzeptiere es – und lass es gut sein.

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Diese Anregungen sind nichts für dich? Frühes Aufstehen fällt dir generell schwer? Dann lies im Anschluss unbedingt noch meine 7 Tipps, um Frühaufsteher zu werden.

Bonus: Mach deinen Morgen zu einem „Miracle Morning“!

Erinnerst du dich noch, wie alles angefangen hat?
Ohne das Buch „Miracle Morning“ von Hal Elrod* wäre ich wohl nie auf das Thema Morgenroutine gestoßen – und man, was hätte ich verpasst!

Inzwischen ist das Werk auch auf deutsch erschienen; der Verlag hat dazu ein ausführliches Special online gestellt, wo du dir einen Überblick verschaffen kannst.
Auf der deutschen „Miracle Morning“-Seite gibt es außerdem eine Menge Bonusmaterial, das du dir kostenlos herunterladen kannst. Dazu gehören unter anderem die Affirmationen, die Hal Elrod auch selbst anwendet. Das erwähne ich, weil dieser Bereich bisher der ist, den ich in meiner Morgenroutine am häufigsten „vergesse“. Denn sich selbst quasi über den Klee zu loben ist nichts, was den meisten von uns leicht fällt, nicht wahr?
Ich will mich daher unbedingt noch ausführlicher befassen – auch hier am Blog.

Motivation für die dunklen Tage im Herbst und Winter. So stehst du auch in der Winterzeit gerne auf! #ZenMorning

Win win win!

Na, habe ich dich angefixt mit all den #ZenMorning-Beiträgen? Sehr gut!
Denn heute gibt es noch ein Bonus obendrauf: In Zusammenarbeit mit dem Irisiana Verlag darf ich nämlich zwei Exemplare von „Miracle Morning“ verlosen!

Das Gewinnspiel aus ausgelost und die Bücher wurden verschickt.

Herzlichen Dank an Frau Kochseder von der Verlagsgruppe Random House GmbH für den freundlichen Kontakt!

Motivation für die dunklen Tage im Herbst und Winter. So stehst du auch in der Winterzeit gerne auf! #ZenMorning

Hier geht es zu den anderen #ZenMorning Beiträgen:

#1 – Finde deine Morgenroutine
#2 – Morgenseiten schreiben
#3 – Miracle Morning von Hal Elrod
#4 – Blogparade: Mit diesen 7 Tipps wirst du zum Frühaufsteher

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