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Gift Guide: Geschenke für Minimalisten, Yogis & Wanderlust-Infizierte

Gift Guide Geschenke für Minimalisten, Abenteurer & Wanderlust-Infizierte

Gift Guide: Geschenke für Minimalisten, Yogis & Wanderlust-Infizierte

Ich liebe Geschenke. Und noch viel mehr liebe ich es, zu Schenken. Etwas auszusuchen, einzupacken; mir vorzustellen, wie der Beschenkte auspackt und sich dieses freudige Grinsen auf seine/ihre Züge schleicht, weil man genau den Geschmack getroffen hat.

So wie damals, als meine Schwester mir einen Walkman samt Backstreet Boys Kasette geschenkt hat und meine Freudentränen gar nicht mehr aufhörten.

Seit ich jedoch vor zwei Jahren beschlossen habe, mir möglichst nichts Materielles mehr zu wünschen, haben Familie und Freunde es schwerer, mir etwas Passendes zu Anlässen wie Weihnachten oder dem nächsten Geburtstag zu schenken.

Geschenke für Minimalisten: Was kann ich jemandem schenken, der schon alles hat?

Collect moments, not things.

Ein schönes Motto, das ich für absolut wahr halte. Aber Geschenke für Minimalisten finden oder Menschen, die sich sowieso alles selbst kaufen, wenn sie es brauchen?!

„Ich wünsche mir nichts, du brauchst mir nichts zu schenken!“

Oder auch: Die die größte Hürde an Weihnachten. Man will ein Geschenk machen, um der Person zu zeigen, dass man an sie denkt und sie gern hat… Nur was tun, wenn man keine Ideen hat und auch keine geliefert bekommt.

Ich selbst habe da je nach Person unterschiedliche Vereinbarungen getroffen. Beides kann ich dir weiterempfehlen, wenn du Menschen beschenken willst, die schon alles haben:

  1. Ihr schenkt euch nichts zu Weihnachten und verbringt stattdessen Zeit miteinander. Meine Schwester und ich gehen z.B. lieber zusammen wandern oder in eine tolle Cocktailbar.
  2. Ihr sprecht rechtzeitig eure Wünsche ab. Dafür könnt ihr auch einen finanziellen Rahmen vereinbaren.

Ich bekomme seither hauptsächlich Gutscheine. Meine Mutter findet das furchtbar unpersönlich und ich weiß, vielen geht es so. Aber auch einen Umschlag mit einer Gutscheinkarte darin kann ma hübsch verpacken!
Je nachdem, wofür du einen Gutschein verschenken möchtest, findet sich bestimmt etwas passendes als kleine Beigabe. Eine Tüte selbstgemachtes Popcorn zum Kino-Gutschein oder der Lieblingstee zum neuen ebook-Reader. Jeder Gutschein lässt sich individualisieren.
Meine Tante (die Frau mit den Büchern) hat vor ein paar Jahren einen Holzofen gekauft und brauchte Feuerholz. Das haben wir ihr geschenkt.

Klingt ziiiemlich unromantisch, nicht wahr?

Ich habe den Gutschein mit zwei Holzscheiten in einen Karton gepackt, Glitzer und Tannenzweige dazwischen verstreut und das Geschenk außen mit Kraftpapier, Masking Tape und einem geschnitzten Holz-Anhänger verziert. Fertig war ein ganz besonderes Geschenk. Spiel da einfach mal ein bisschen mit deiner Kreativität!

Gift Guide: Geschenke für Minimalisten, Yogis & Wanderlust-Infizierte

Abgesehen von Gutscheinen wird es tricky.
Wer schonmal wirklichen Mist unterm Christbaum gefunden hat, wird mir da vermutlich zustimmen. Wenn ich schenke, möchte ich einen Nutzen weitergeben. Aus diesem Grund bin ich auch davon abgekommen, von jeder meiner Reisen Souvenirs für meine Familie mitzubringen. Miniaturen von japanischen Toriis sehen zwar wunderschön aus, setzen aber auch schnell Staub an – insbesondere bei jemandem, der damit ohnehin nichts anfangen kann.

Das mit der Wunschliste klappt trotzdem nicht? I got you covered. 🙂
Hier findest du Geschenke für Minimalisten, Yogis, Wanderlust-Infizierte und generell Menschen, die „eigentlich nichts brauchen“ – und über die sie sich trotzdem freuen werden.

Weihnachts Geschenke für Minimalisten, Yogis & Wanderlust-Infizierte

Museen und Ausstellungen

Museen und Ausstellungen sind immer eine Frage des Interessengebiets.

Die jährlichen Schulausflüge ins Deutsche Museum waren einfach nur langweilig.
Andererseits bin ich schon extra nach Paris gereist, um die Ausstellung des japanischen Anime-Studios „Ghibli“ zu sehen.

Halte also nach etwas ausschau, was die/den Beschenkte/n interessiert.
Diese Person solltest du also wirklich gut kennen.

Viele größere Orte bieten auch jährliche Dauerausstellungen an. Ihr könnt zusammen hingehen oder du verschenkst einen Gutschein. So oder so hat die/der Beschenkte einen erlebnisreichen Tag, ohne zuhause etwas rumstehen zu haben. Perfekt für Minimalisten.

Zeitschriften-Abonnements

Ich liebe schöne Magazine. Ein Abo würde ich mir selbst jedoch nie gönnen, denn mal ehrlich, hochwertige Zeitschriften sind nicht billig. Also lässt man sich sowas lieber schenken.

Magazine für alle, die sich für Achtsamkeit, positiven Lifestyle und Spiritualität interessieren und Wert auf ansprechende Optik legen:

… oder wie wäre es mit einer Zeitschrift, deren Thema zu den Interessen des anderen passt? Von Haus & Garten über Wintersport bis hin zu Eisenbahnen, gibt es für (fast) alles das passende Magazin.

Du hast schon eine Idee, welches Magazin es sein soll? Dann schenke doch die aktuelle Ausgabe zusammen mit einem handgemachten Gutschein! Schleife drum, ein Tannenzweig hineinsteckt – und fertig ist ein umkompliziertes Geschenk, wovon die/der Beschenkte das ganze Jahr etwas hat.

Legst du lieber Buch Geschenke unter den Weihnachtsbaum? Hier findest du meine 20 Buch-Empfehlungen zu Persönlichkeitsentwicklung, Selbstverwirklichung, Selbstständgkeit und Achtsamkeit.

Buch-Wichteln auf Spring of Vitality
Und weil es so gut passt: Wichtelst du auch so gerne wie ich?
Auf Spring of Vitality gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal eine Bücher-Wichtel-Aktion. Die Teilnehmer schenken sich gegenseitig ihre Buchfavoriten zum Thema Persönlichkeitsentwicklung.
Eine klasse Sache, wie ich finde!

Bis zum 17.12.2017 kannst du dich noch anmelden. Alle Infos hier: Das große Bücherwichteln 2017 (ich nehme übrigens auch teil!)

Geschenke für Yogis – oder alle, die schnell gestresst sind und es sich endlich mal wieder gut gehen lassen sollten

Produkte von Rituals

Kennst du jemanden, der gerne hochwertige Beauty-Produkte verwendet oder sich ausgiebig mit langen Schaumbädern und reichhaltigen Körperölen verwöhnt?
Dann könnte die Marke Rituals das Richtige sein!

Zum ersten Mal habe ich Rituals während einer richtig miesen Woche und in Jetzt-ist-es-auch-schon-egal-Stimmung benutzt. How little did I know! Ich war hin und weg von dem Duft und dem Pflegeeffekt des Sakura-Duschschaums und seither sind die Produkte regelmäßig in Benutzung.
Die Produkte (z.B. die Rituals-Geschenksets) sind nicht nur eine Wohltat für Körper und Geist, sondern nachhaltig und aus natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt – ohne Tierversuche.

Es muss natürlich keine teure Pflegeserie wie Rituals sein. Wenn jemand am liebsten Balea-Produkte nutzt, besorge ihr/ihm davor eine Special Edition oder ein Geschenkset. Am Ende willst du der Person etwas zu Weihnachten schenken, wodurch sie von ihrem stressigen Alltag entspannen kann.

Oder stelle einen individuellen Geschenkkorb zusammen: Duschschaum, Body Butter, Badesalz & Co. zusammen in einem hübschen Körbchen ergeben ein himmlisches Spa-Geschenk.

Für alle Yogis: Malas

Hätte Andrea nicht bei Instagram hin und wieder ihre selbstgemachten Malas gezeigt, wüsste ich wohl heute noch nichts davon.
Malas sind buddhistische Gebetsketten mit genau 108 Perlen – entsprechend den 108 irdischen Leidenschaften eines Menschen.

Eine Mala unterstützt dich beim Meditieren und auch in deiner Yoga-Praxis.
Es ist kein preiswertes, weil sehr individuelles Geschenk. Du solltest dir hier also wirklich sicher sein, dass du den Geschmack des Anderen triffst oder dich mit anderen zusammentun und gemeinsam schenken. Der Anbieter Mira Mala hat die unterschiedlichsten Malas – passend zu den Bedürfnissen seines Trägers. Ich finde z.B. „Pure Love“ als Geschenk sehr schön. Selbst würde ich mir wohl „North Fairy“ wünschen.

Nichts dabei? Du kannst dir bei Mira Malas auch individuell eine Mala anfertigen lassen.

Yoga-Abo über Yogaeasy.de

Du willst jemanden beschenken, der mit Yoga anfangen möchte oder sogar schon praktiziert, aber noch nicht das richtige Studio für sich gefunden hat?
Dann ist vielleicht eine Mitgliedschaft bei dem Online Yoga Studio Yogaeasy.de das richtige!
Hier findest du eine Übersicht der angebotenen Programme.

Für alle, die lieber in der Gruppe trainieren: Gut möglich, dass dein lokales Yogastudio 10er Karten oder Gutscheine anbietet! Am besten einfach hingehen und nachfragen.

Gift Guide: Geschenke für Minimalisten, Abenteurer & Wanderlust-Infizierte

Geschenke für alle Fernweh-Infizierten

Sind deine Herzensmenschen auch #travelbug infiziert und würden am liebsten ständig Reisen?
Wer viel auf Reisen ist, hat meist schon alles, was er braucht: Rucksack oder Koffer, Nackenkissen oder kleine Duschgel-Proben für’s Handgepäck.
Ich lasse mir deshalb am liebsten die Reisen an sich schenken. Keine Sorge, dadurch muss sich niemand mehr in Unkosten stürzen, denn es gibt Reise-Gutscheine aller Art; auch für kleines Geld.

Flug-/Fernbus-/Bahngutscheine

Gutscheine sind ideal, wenn du unsicher bist, wohin der Andere gerne reist, ihm aber trotzdem eine Freude zu Weihnachten machen willst.
Ideen für Reise-Gutscheine:

Gutscheine für Reiseportale

Wer lieber eine Art „Rundum Sorglos Paket“ verschenkt: Wie wäre es mit einer Reise?
Portale wie Travelbird oder Ab in den Urlaub bieten fertige Reiseangebote aller Preisklassen. Wunschziel finden, Datum auswählen, buchen.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann auch einen Gutschein für den jeweiligen Anbieter schenken.

Care-Paket für Vielreisende

Falls du dir nicht sicher bist, ist ein kleines Reise-Care-Paket mit den wichtigsten Dingen für unterwegs eine schöne, schnell umsetzbare Geschenkidee für Weihnachten. Darin kannst du z.B. folgende Dinge packen (Affiliate-Links):

Ebenso eignen sich auch Kosmetik- oder Beauty-Pröbchen, Campingausrüstung (z.B. Reisebesteck oder Emailletassen), eine Laptop-Hülle oder eine extra Speicherkarte für die Kamera, usw. Je nachdem, was der/die Beschenkte auf Reisen unternimmt.

Geschenke für Minimalisten, die WIRKLICH nichts wollen

Manchmal gibt es sie eben: Die Leute, die wirklich, ganz ehrlich, keine Geschenke zu Weihnachten haben wollen.

Mein Tipp: Spende in ihrem Namen!

Viele gemeinnützige Organisationen bieten die Möglichkeit, im Namen eines Anderen zu spenden. So kannst du z.B. den lokalen Tierschutzverein unterstützen oder die Tafel im Ort.

Ähnlich funktioniert auch das Prinzip von Oxfam. Mit deinem Geld spendest z.B. eine Ziege oder einen Baum an die Menschen, die sie dringend nötig haben, und erhältst eine Spendenurkunde.

Selbst habe ich beides noch nicht gemacht, finde die Idee dahinter aber spannend! Du solltest dir aber auch hier 100% sicher sein, dass du an eine Organisation spendest, die auch die andere Person unterstützenswert findet.
 

It’s a wrap! Ich hoffe, diese Liste mit Geschenken für Minimalisten, Yogis & Wanderlust-Infizierte hat dir gefallen!

Was verschenkst du in diesem Jahr an deine Liebsten?

Gift Guide: Geschenke für Minimalisten, Yogis & Wanderlust-Infizierte
 

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Gift Guide: 20 Buch-Geschenke für spirituelle Träumerinnen und angehende Girlbosses

Gift Guide: 20 Bücher für spirituelle Träumerinnen und angehende Girlbosses

Gift Guide: 20 Buch-Geschenke für spirituelle Träumerinnen und angehende Girlbosses

Jedes Jahr am 1. Weihnachtsfeiertag kommt meine Tante zu Besuch.

Diese Frau hat Vorbildcharakter.
Sie ist Mitte 60 und verreist seit jeher allein als Frau. 2014 zog es sie in den Oman und während wir alle wie auf Kohlen saßen, erlebte sie ihre bis dato beste Reise. Selbstredend will ich seitdem auch in den Oman. Und mich ohne Ticket in ein Konzert der Rolling Stones schleichen und damit durchkommen, denn das hat sie auch schon gemacht.

Wir kochen, tauschen den ganzen Abend Geschichten aus und weil Weihnachten ist, werden einander Geschenke gemacht.

Meine Tante liest viel und gerne und so verschenkt sie jedes Jahr ihre Buchfavoriten der vergangenen Saison. Jedes Familienmitglied bekommt eines, von dem sie denkt, es würde zu ihm passen.
Ich lese meines meist schon in der Nacht auf den 26.12. und hole mir dann Stück für Stück die Bücher der anderen.

Nicht immer trifft meine Tante ins Schwarze; es waren schon ordentliche Reinfälle dabei. Aber der Großteil ist ziemlich fantastisch.
Ich bekam letztes Jahr beispielsweise „Leben“ von Karl Ove Knausgard geschenkt – eine grandiose Erzählung, die mein Faible für den Hohen Norden nur noch mehr anstachelt.

Heute will ich also in die Fußstapfen meiner Tante treten (sie sind noch arg groß, aber mit zwei, drei Paar Socken und einer großen Leseliste sollte es klappen…) und dir quasi meine „ZENtreasures“ in Sachen Bücher vorstellen.
Falls du noch Buch-Geschenke suchst – oder auf deiner eigenen Wunschliste noch Platz ist – all diese Bücher habe ich bereits gelesen und kann sie uneingeschränkt weiterempfehlen.

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links.
Wenn du hier schon länger mitliest, weiß ich, dass ich Affiliate Links sehr spärlich platziere. Alles, was ich dir empfehle, habe ich selbst getestet, bzw. in diesem Fall gelesen.

Solltest du über einen dieser Links bei Amazon einkaufen (ganz egal, was), bekomme ich eine prozentuale Provision dafür. Für dich bedeutet das keine Extra-Kosten.
Ich freue mich, wenn du mich mit einem Klick unterstützt. Aber nur, wenn du dich damit wohlfühlst und der Beitrag dir geholfen hat. Hier kannst du mehr darüber lesen.

Gift Guide: 20 Bücher für spirituelle Träumerinnen und angehende Girlbosses

Gift Guide: 20 Buch-Geschenke für spirituelle Träumerinnen und angehende Girlbosses

Hier sind meine Buch-Geschenke & Lese-Empfehlungen für Weihnachten (… oder für den nächsten Geburtstag oder einfach mal so :)). Für alle, die sich verändern wollen, sich für Achtsamkeit interessieren; für Yogis, Träumerinnen, Macher oder endlich-Macher-werden-Woller und alle, die einfach gerne lesen.

Buch-Geschenke für kreative Menschen, die mit Achtsamkeit ihre Berufung finden wollen

Big Magic: Creative Living Beyond Fear* – Elizabeth Gilbert
Elizabeth Gilbert kann motivieren, ohne mit erhobenem Daumen zu predigen; kann mitreißen, ohne dick auftragen zu müssen.
Ein wunderbares Buch und mein All-Time-Fave für alle Kreativen, die mit ihrer Muse hin und wieder auf Kriegsfuß stehen. Meinen ausführlichen Beitrag zu „Big Magic“ findest du hier.
Die deutschsprachige Ausgabe kannst du hier bestellen.

Die Kunst, ein kreatives Leben zu führen: oder Anregung zu Achtsamkeit* – Frank Berzbach
Wer in einer kreativen Branche arbeitet oder selbstständig ist, hetzt meist von einem Termin zum Anderen und versucht gezwungen, neue Ideen zu finden. Achtsamkeit wird da schnell vergessen. Kreativität und Achtsamkeit sind jedoch fest miteinander verbunden und dieses Buch lehrt uns, wie wir durch achtsames, bewusstes Leben und Arbeiten unseren Ideenreichtum ankurbeln.
Außerdem macht sich „Die Kunst ein kreaives Leben zu führen“ auch hervorragend als Coffee Table Book. 🙂

Das Café am Rande der Welt: eine Erzählung über den Sinn des Lebens* – John Strelecky
An diesem Buch ist 2017 wohl niemand vorbei gekommen. Zu Beginn war ich enttäuscht – ich fand die Metaphern überzogen und konnte mich mit dem Stil nicht anfreunden. Doch ab dem 2. Drittel überraschte es mich total und ich schrieb mir sätzeweise Zitate heraus. Man muss sich darauf einlassen, ja. Aber „Das Cafe“ ist eine kurzweilige, leicht verdauliche Geschichte, die dazu anregt, sein Leben, sein Weltbild und seine Wünsche zu überdenken.

Mögest Du glücklich sein* – Laura Seiler
Laura Seiler kennst du vielleicht schon: Die junge Frau ist die deutsche Vorreiterin, wenn es um Selbstliebe und Selbstverwirklichung geht. In ihrem ersten Buch beschreibt sie, wie wir die individuelle Schöpferkraft in uns finden und daraus unser Traumleben erschaffen können. Dabei schreibt sie gefühlvoll und lesernah – und kommt genauso sympathisch rüber wie in ihren Podcasts!

Lesefreude verschenken mit diesen 20 Buch-Empfehlungen für spirituelle Träumerinnen, Yogis und angehende Girlbosses

Buch-Geschenke für deine Liebsten, die sich auch selbst lieben lernen sollten

I Am That Girl* – Alexis Jones
Selbstliebe mal anders. Für alle, die irgendwie aus der Reihe tanzen, sich selbst noch nicht gefunden haben oder zu viel auf die Meinung anderer geben. In diesem Buch erzählt Alexis Jones, wie sie gelernt hat, sich selbst zu lieben und wie sich ihr Leben und ihre Beziehungen dadurch positiv verändert haben. Hier ist die deutsche Ausgabe.

Radikale Selbstliebe: Feier dich selbst!* – Gala Darling
Und nochmal Selbstliebe von einer weiteren „spirituellen Revolutionärin“, diesmal aber verpackt in einem wundervollen, warmen Schreibstil. Gala Darling zeigt, wie wir unseren Wert erkennen und uns (endlich) selbst akzeptieren lernen – weil wir gut so sind, wie wir sind.

Light Is the New Black* – Rebecca Campbell
Du darfst strahlen; darfst deine Potentiale ausleben und dich selbst gern haben – das macht Rebecca Campbell in ihrem wunderbaren Buch deutlich. Sie zeigt, wie wir lernen, uns nicht kleiner zu machen als wir sind und welche großartigen Fähigkeiten in uns stecken. Die deutsche Version ist mittlerweile erhältlich und nennt sich Dein Licht steht dir gut*.

Be the lighthouse, not the electricity

Buch-Geschenke für alle, die sich endlich verändern wollen

The Secret* – Rhonda Byrne
Die „Bibel“, wenn es um Achtsamkeit und das Gesetz der Anziehung geht. Ich habe es tatsächlich erst in diesem Jahr gelesen, weil ich Angst hatte, dass es ZU spirituell für meinen Geschmack wird. Doch die Ansätze und Lehren sind so unfassbar aufschlussreich, dass ich es jedem empfehle, der sich für ein achtsameres Leben interessiert.

You Are a Badass at Making Money: Master the Mindset of Wealth* – Jen Sincero
Mehr Geld könnten wir ja alle gebrauchen, stimmt’s? Aber warum haben wir eigentlich nicht genug und wie vermehren wir unseren Kontostand? Jen Sincero zeigt anhand ihrer eigenen Geschichte, welche Glaubenssätze uns in Sachen Finanzen blockieren und wie wir endlich lernen, uns nicht mehr unter Wert zu verkaufen. (Bisher nur auf englisch zu haben!)

… und der Nachfolger: Du bist der Hammer! Hör endlich auf, an deiner Großartigkeit zu zweifeln, und beginn ein fantastisches Leben* – Jen Sincero
Wenn Jen Sincero sagt, „Du bist der Hammer“ – ist da was dran. Zumindest vermittelt dieses Buch genau das. Selten habe ich ein Buch gelesen, das mich so anspricht, motiviert und aufrüttelt! Für mich zusammen mit „You’re a badass at making money“ das Buch des Jahres!

Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast* – Barbara Sher
Wer sich insgeheim schon immer gefragt hat, ob es normal ist, hunderte Interessen zu haben: Ja, ist es! Das bedeutet, du bist eine Scanner-Persönlichkeit. In diesem Ratgeber erklärt die Autorin, was es damit auf sich hat, wie du kurzzeitigen Interessen von echten Leidenschaften erkennst – und lernst, deiner Passion zu folgen.

Miracle Morning: Die Stunde, die alles verändert* – Hal Elrod
Früh aufstehen ist nichts für dich? Nach diesem Buch überlegst du es dir. Denn Hal Elrod beschreibt so überzeugend die Vorteile des Nachtigall-Daseins und wie du den Morgen nutzen kannst, um dein Leben zu bereichern.
Eine ausführliche Review dazu gibt es übrigens hier.

20 Buch-Geschenke für spirituelle Träumerinnen und angehende Girlbosses

Buch-Geschenke für (angehende) Girlbosses

Die 4-Stunden-Woche* – Tim Ferriss
Das hier ist eine Ausnahme. Ich mochte es nämlich überhaupt nicht. Für meinen Geschmack ist Tims Welt viel zu weit weg im Vergleich zu mir kleinen Büroangestellten. Dennoch sind interessante Anregungen dabei und gerade, wenn du (oder der Mensch, dem du damit eine Freude machen willst) sich für digitales Nomadentum und Automatisierung der eigenen Arbeit interessiert, kommt man an der 4-Stunden-Woche kaum vorbei.

GIRLBOSS* – Sophia Amoruso
Sophias Rockstar-Attitüde, ihr Wille und ihr Durchsetzungsvermögen und die wertvollen Tipps, die sich auf jede (zukünftige) Business-Idee anwenden lässt. Für mich eines der wichtigsten Bücher der letzten Jahre, das ich immer wieder lese und jedem angehenden #girlboss empfehlen kann.

Freiberufler für Dummies*
Kennst du jemanden, der davon träumt, sich im neuen Jahr selbstständig zu machen? Dann ist dieses Buch ein Must-Read. Kurz, knackig, leicht verständlich und anschaulich erklärt. Ich war ehrlichgesagt überrascht, dass es so hilfreich ist (dementsprechend ist mein Exemplar schon total verknittert, mit Textmarkern vollgeschmiert und mit Post its verziert). Ein Werk zum mal schnell nachschlagen für alle, die mit dem Gedanken spielen, sich selbstständig zu machen.

Ich habe bisher noch nicht mehr aus der „… Für Dummies“-Serie gelesen, habe mir jedoch sagen lassen, dass die Reihe generell ziemlich gut ist.

Mach dich unbeliebt und glücklich!* – Diana Dreeßen
… und das zugehörige Workbook Durchsetzen leicht gemacht*
Gehörst du auch zu den Menschen, die ständig „Ja“ sagen und die 10. ungeliebte Aufgabe annehmen, obwohl sie es eigentlich gar nicht wollen? Diana Dreeßen erklärt in ihrem Buch sehr anschaulich, warum es vielen Menschen so schwer fällt, etwas abzulehnen und eben auch mal „nicht nett“ zu sein. Meine Rezension und einen Blick ins Buch findest du hier.

Mein bestes Jahr 2018: Für selbständige Frauen und ihre Geschäftsjahresplanung 2018*
Vom Mindset zum Jahresplan, von Zielsetzung zur Stundensatzberechnung: Dieses Workbook ist der ideale Begleiter für alle Selbstständigen! Es erklärt anschaulich und verständlich wichtige Business-Vorgänge und gibt Einblicke in den Alltag erfolgreicher Unternehmerinnen. Prima zum Mitarbeiten!
(Psst, falls du noch ein bisschen Überzeugungsarbeit brauchst: ich arbeite dieses Buch gerade durch! Mein Beitrag dazu erscheint in 14 Tagen.)

20 Buch-Geschenke für spirituelle Träumerinnen und angehende Girlbosses

Romane, Erzählungen und „was für Zwischendurch“

… bis auf das Letzte empfohlen von meiner Tante. 🙂

Zehn* – Franka Potente
Dieses Buch hat mir meine Tante vor einigen Jahren geschenkt und es ist eines meiner absoluten Lieblingswerke. Franka Potente (die man ja nun nicht unbedingt als Autorin auf dem Schirm hatte – ich zumindest nicht) gewährt Einblicke in die Leben verschiedener Japaner. Familien, Paare, flüchtige Begegnungen. Es schwingt immer ein wenig Melancholie in den einzelnen Geschichten mit. Wer so etwas mag, sollte sich „Zehn“ schenken lassen.

Wie fließendes Wasser: 33 Zen-Geschichten aus Korea*
Und noch ein Buch von meiner Tante: 33 kleine Zen-Geschichten zum Lernen, Lächeln und den Alltag loslassen. Ich habe jeden Abend vorm Schlafengehen eine Geschichte daraus gelesen und mochte die beruhigende Stimmung jedes Mal sehr. Ein schönes, lehrreiches Wohlfühl-Buch für zwischendurch.

Leben* – Karl Ove Knausgard
Das harte Leben in Norwegen und die Probleme und Leidenschaften eines jungen Erwachsenen – welche in den 1960er Jahren nicht anders waren als heute. Diese autobiografische Reise bewegt sich durch Stress mit den Eltern, Liebe, Freunde, Sex und Partys und begleitet Karl Ove, wie er dennoch nie sein Ziel aus den Augen verliert: Das Schreiben.
„Leben“ ist bereits der vierte Teil dieser Reihe, kann aber als ein für sich stehendes Einzelwerk gelesen werden.

Tee-Gestöber – Eine Tee-Anthologie
13 Autoren erzählen 13 völlig unterschiedliche wie außergewöhnliche Kurzgeschichten rund um das beliebte Heißgetränk. Dieses Buch habe ich als einziges nicht gelesen, wollte es aber als Fan des Chaospony Verlags dennoch nicht unerwähnt lassen. Schließlich lässt es sich prima mit ein paar ausgewählten Lieblings-Sorten Tee verschenken… 🙂

Welches dieser Bücher würdest du verschenken – und an wen?

20 Buch-Geschenke für spirituelle Träumerinnen und angehende Girlbosses
 

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Wie Dankbarkeit entsteht – Das Dankbar Prinzip (Buchreview)

Dankbarkeit erlernen mit dem Buch "Das Dankbar Prinzip" von Sabine Dankbar und Monika Homann

Wann warst du zuletzt richtig dankbar?
Und damit meine ich nicht, dass du „Danke“ zum Kellner sagst, der dir die Rechnung bringt. Das setze ich voraus.

Hast du jemandem eine Freude gemacht oder ein Lieblingsmensch hat dir etwas Gutes getan?
Hast du inne gehalten und darüber nachgedacht, wofür du in deinem Leben eigentlich dankbar sein kannst?

Wenn du jetzt die Stirn runzelst – I feel you.
Dankbarkeit war für mich nie relevant. Natürlich habe ich mich brav überall bedankt, aber weiter darüber nachgedacht…?

Natürlich kannst du von heute auf morgen entscheiden, dankbarer zu werden. Und das ist der erste Schritt.
Aber: Dankbarkeit ist eine Einstellung, die Übung bedarf; bewusst und regelmäßig praktiziert werden muss.
Dankbarkeit kann man lernen.

Mein Begleiter auf dieser Reise ist das Buch Das Dankbar-Prinzip: Kraft und Gelassenheit im Alltag finden* von Sabine Dankbar und Monika Homann. Der PATMOS Verlag hat es mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt, weil ich das Thema interessant fand, aber gleichzeitig selbst so wenig über „Dankbarkeit“ wusste, als dass ich dir hier einen fundierten Beitrag hätte zaubern können. Danke! (Und da haben wir es ja schon, das „danke“! ;-))

Dankbarkeit erlernen mit dem Buch Das Dankbar Prinzip von Sabine Dankbar und Monika Homann
Das Dankbar-Prinzip von Sabine Dankbar & Monika Homann. // Affiliate-Link. Hier erfährst du mehr dazu.

Dankbarkeit ist eine Kraft. […] Man erkennt und anerkennt, dass das Leben auf allen Ebenen viel zu schenken hat.
– Sabine Dankbar + Monika Homann (Das Dankbar Prinzip)

Dankbarkeit als höflicher Reflex

Ich sage oft danke.
Genauso wichtig ist mir, dass andere „danke“ und „bitte“ beherrschen.
Die Autorinnen des Buchs „Das Dankbar Prinzip“ nennen das einen „höflichen Reflex“ – und ehrlichgesagt hat mich das kalt erwischt. Denn sie haben recht. „Danke sagen“ ist für mich meist eine reine Reflexhandlung.
Danke für den Kugelschreiber.
Danke, dass du mir hilfst.
Danke für das Essen.
Danke, dass du die Rechnung übernimmst.

Selten spüre ich richtige, tiefe, ehrliche Dankbarkeit, die man z.B. erfährt, wenn einem Jemand buchstäblich den Arsch gerettet hat.
Wie steht’s mit dir?

Mir geht es gut weil ich dankbar bin

Warum überhaupt bewusst dankbar sein? Weil du dir damit Gutes tust. Und ich bin stark dafür, dass sowas Ansporn genug ist! (auch, wenn ich da selbst noch kein Vorbild bin. *hust* Sport… *hust*)

Dankbarkeit…

  • hilft dir, besser mit Stress umzugehen
  • verringert deine Selbstzweifel
  • lässt dich liebevoller mit dir selbst und mit Anderen sein
  • schenkt dir Zufriedenheit und sorgt dafür, dass du glücklich bist, mit dem was du hast
  • gibt dir eine optimistischere Einstellung

Den Autorinnen nach gibt es drei Problemzonen, die bei uns Unzufriedenheit auslösen:

  1. die vielen Möglichkeiten, aus denen wir heutzutage wählen können
  2. der Vergleich mit Anderen
  3. der Druck, immer besser sein zu müssen

Um diese Faktoren zu überwinden und Dankbarkeit zu praktizieren geht am besten in Verbindung mit zwei weiteren, wesentlichen Dingen:

Dankbarkeit und Achtsamkeit

In der Dankbarkeit nimmt Achtsamkeit einen großen Platz ein. Das eine existiert ohne das andere nicht.
Wie sollst du erkennen, wofür du dankbar sein kannst, wenn du dich nicht achtsam damit auseinandersetzt?
Macht Sinn? Macht Sinn.

Je dankbarer du bist, desto achtsamer wirst du sein – und umgekehrt.
Durch die daraus entstehende bessere Selbstwahrnehmung nimmst du auch das Lenkrad deines Lebens wieder in die Hand.

Ein achtsames Gedankenexperiment

In „Das Dankbar Prinzip“ schlagen die Autorinnen vor, einen ganzen Tag lang achtsam dankbar zu sein.
Das klingt erstmal sehr unspektakulär, ich weiß.

Tatsächlich ist es eine ganz schöne Challenge. Du nimmst dir damit nämlich vor, genaustens auf dich und deine Umgebung zu achten und alles aufzunehmen, wodurch sich in dir ein Gefühl der Dankbarkeit einstellt.

Tipp: Notiere dir am besten jede Situation direkt oder tippe sie in dein Handy! Sonst kann es sein, dass du am Abend die Hälfte vergessen hast. Gerade bei den „kleinen Dankbarkeiten“ (das Wetter, das du am liebsten magst; ein Plausch beim Bäcker am Morgen, usw.) passiert das häufig.

Ich habe es gestern ausprobiert; an einem Montag, den ich vertretungsweise ins Büro musste und – sorry – in Gedanken schon wieder kotzen musste.
Schon Mittags war ich überrascht, wie viele Dinge ich in meine Gratitude-Liste aufnehmen konnte (klicke hier, um meine Liste anzusehen).

Wie wär es also morgen mit deiner eigenen achtsamen Dankbarkeits-Tag?

Dankbarkeit erlernen mit dem Buch Das Dankbar Prinzip von Sabine Dankbar und Monika Homann

Dankbarkeit und Wertschätzung

Um dankbar sein zu können, müssen wir wertschätzen, was wir haben.
Um den Wert von etwas zu schätzen zu lernen, müssen wir dankbar dafür sein.

Aber was mache ich, wenn ich unverschuldet in eine Situation komme, die ich nicht ändern kann (Arbeitslosigkeit, Krankheit, Todesfall)?
Wie kann ich eine richtig miese Situation denn überhaupt wertschätzen?

Etwas Wertzuschätzen bedeutet

  • ihm einen Wert beizumessen
  • ihm einen Stellenwert/eine Bedeutung zu geben
  • einen Sinn darin zu sehen
  • einen Nutzen daraus ziehe

… und letztlich Dankbarkeit für den Lerneffekt empfinden kann.

Dazu eine kleine Geschichte:

Frisch nach der Ausbildung angestellt, durfte ich einen Bereich übernehmen, der es in sich hatte.
Ich organisierte Helfer für durch Krankheit oder Todesfälle in Not geratene Landwirts-Familien – eine Art Nachbarschaftshilfe.
Verantwortung war gefragt und ich war stolz, dass meine Vorgesetzten mir das zutrauten.

… Die Arbeit machte mich fertig.

Zum Einen hatte ich täglich mit dem Leid der Menschen zu tun; musste weindene Mütter am Telefon trösten und verzweifelte Söhne beruhigen.
Zum Anderen stand mir zwar ein Pool an Helfern zur Verfügung, doch da diese freiwillig arbeiteten, konnten sie einen Job einfach ablehnen. So stand ich täglich vor dem Problem, zu viele Bedürftige und zu wenig Hilfe vermitteln zu können. Und sag das mal einer Familie, in der die Ehefrau viel zu jung gestorben ist und drei kleine Kinder ihre Mutter verloren haben.

Mir ging das alles so dermaßen nahe. Ich konnte nicht mehr schlafen, weil ich Angst hatte, von den Menschen und ihren Schicksalen träumen zu müssen – und von meinem eigenen Versagen, ihnen nicht helfen zu können.
Wertschätzen? Konnte ich an meiner Arbeit gar nichts mehr, auch die kleinen Erfolge und dankbaren Anrufe nicht mehr.

Irgendwann bekam ich Bauchschmerzen, die nicht mehr aufhören wollten. Ein fieses Ziehen, das keine Wärmflasche, keine Medikamente lindern konnten. Über Wochen hinweg.
Als ich endlich zum Arzt ging und dieser mich abtastete, war die erste Frage: „Was arbeiten Sie?

Es war krass.
Im Nachhinein denke ich mir: Sowas kann man einer 19-jährigen ohne irgendeiner Art von psychologischer Ausbildung nicht aufhalsen – schon alleine der Familien wegen.

Den Rest der Woche ließ ich mich krankschreiben.
Anschließend bat ich meinen Chef um ein Gespräch und… fing direkt zu heulen an.

Was er daraufhin tat, werde ich nie vergessen: Er bedankte sich bei mir. Erklärte, dass meine Arbeit so wertvoll für die Familien war. Ob ich das denn nicht selbst sehen könnte?

Damals konnte ich das nicht.

Normalerweise erzähle ich das niemandem. Nur, was ich gearbeitet habe und dass es „heftig“ war, ja. Aber wir sind ja hier quasi unter uns. 😉
Ich hielt mich lange für schwach, weil ich diese Situationen so nah an mich heran ließ.

Jetzt erkenne ich langsam, dass ich dankbar für diese Erfahrung sein kann – und was ich getan habe, wirklich wertvoll war.

So lernst du, dankbarer zu sein

Die 3 schönsten Übungen aus Das Dankbar Prinzip

Change it, love it or leave it

Mein absoluter Favorit aus „Das Dankbar Prinzip“ ist das Konzept „Change it, love it or leave it“.
Erfunden von Henry Ford, ist es ein geniales Tool, um Entscheidungen zu treffen, mit Altlasten umzugehen oder mögliche Veränderungen einzuleiten.

Ändere es, liebe es oder lass es sein

Wenn du mit einem Bereich in deinem Leben nicht zufrieden bist (Beispiel: Job), dann

  • Ändere es (= ändere etwas an der Situation, z.B. indem du mit deinem Arbeitgeber sprichst und nach möglichen Optionen zur Verbesserung deiner Lage suchst)
  • Liebe es (= akzeptiere, wie es ist und bleibe dabei)
  • Lass es (= ziehe einen Schlusstrich, z.B. indem du deinen Job kündigst)

Ich selbst habe dieses Prinzip schon seit längerem unbewusst in mein Leben eingebaut. Im Rahmen meiner Aufschieberitis habe ich reinen Tisch mit meinen „To-Do-Listen“-Leichen gemacht und alles von der To-Do-Liste gestrichen, das mich eigentlich nicht (mehr) interessiert. Damit lebt es sich leichter!

Zehn Finger der Dankbarkeit

10 Dinge aufzuzählen ist schwer!
Versuch trotzdem, Finger für Finger abzuzählen. Du wirst überrascht sein, dass dir am Ende doch für jeden Finger ein Punkt eingefallen ist.
Ich habe mir angewöhnt, diese Übung immer vor dem Schlafengehen in Kombination mit meinem Dankbarkeits-Journal zu machen.
Erst zähle ich die zehn Punkte auf, dann notiere ich sie.

Verwandle eine Klage in etwas Konstruktives

„Mein Leben ist scheiße!“
„Dieser Job geht mir so auf die Nerven!

Was machen solche Klagen mit uns? Sie rauben Energie, verankern sich im Kopf und ziehen uns runter.
Denn das Problem wird nicht gelöst, sondern macht nur unsere Stimmung schlechter.
Das Buch liefert hier eine effektive Übung:

Wenn du das nächste Mal merkst, dass du dich über etwas beschweren musst, probiere doch mal den Weg des konstruktiven Klagens:

1. Klage! Beschwer dich!

Formuliere deine Klage in einem prägnanten Satz. (Du darfst dich hier auch ruhig auskotzen!)

2. Halte dagegen!

Überlege dir fünf konstruktive Äußerungen, die der Klage den Wind aus den Segeln nehmen und beschreiben, warum du damals so entschieden hast/warum deine Situation eben gerade so ist, wie sie ist. Finde etwas Gutes daran!

3. Bedanke dich!

Egal wie beschissen die Ausgangssituation ist – bedanke dich. Sei es nur für die Erfahrung, für die Lehre; für das, was du später daraus ziehen wirst.

Das kann zum Beispiel so aussehen:
Klage: Dieser Job geht mir so auf die Nerven und ist eine reine Zeitverschwendung!

Fünf konstruktive Äußerungen*:

  1. „Momentan ist meine Selbstständigkeit noch nicht so weit, dass ich sie hauptberuflich führen könnte. Deshalb muss ich mir mit diesem Job etwas dazuverdienen.“
  2. „Einige Kollegen sind im Urlaub und ich muss sie vertreten, weshalb eine Mehrbelastung herrscht. Das Ende der Vertretungszeit ist aber absehbar.“
  3. „Ich werde mich trotzdem reinhängen und die Arbeit so gut es geht ausführen, damit die Anderen nicht vor einem übervollen Schreibtisch stehen, wenn sie wiederkommen.“
  4. „Diese Arbeit ist nicht von Dauer; in einem halben Jahr läuft der Vertrag sowieso aus.“
  5. „Selbst, wenn es in der Arbeit heute stressig ist. Dann freue ich mich auf heute Abend und werde mich meinen Projekten widmen anstatt vor der Glotze zu landen.“

*Du musst diese Sätze nicht so ausführlich formulieren, wie ich das hier gemacht habe.

Dankbarkeit zeigen: „Ich bin dankbar, dass ich die Stelle damals angenommen habe und mir damit ein festes Einkommen sichere, das mich reisen und an meinen persönlichen Projekten arbeiten lässt.

In meinem Gastbeitrag bei Doris Pia Höbinger stelle ich noch eine weitere Dankbarkeits-Methode vor: Das Gratitude-Journal.

 
Dankbarkeit ist ein so umfangreiches Thema – wir kratzen heute nur an der Oberfläche. Dennoch trägt ein regelmäßiges Bewusstmachen all dessen, wozu wir „danke“ sagen können, wesentlich zu einer positiveren Einstellung bei. Das merke ich immer wieder.
 
Wo wünscht du dir mehr Dankbarkeit?
Und wofür bist du heute dankbar?
 

Bist du dankbar?
 

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Monthly Recap: Juli 2016

Monthly Recap: Juli 2016

Vorwort: Über Persönlichkeit im Web

Im Web ist das ja immer so eine Sache mit der Persönlichkeit. Blogger, Youtuber – wir alle versuchen, ein Stück von uns mit in unsere Beiträge zu legen, damit die Person hinter dem anderen Bildschirm, du, sich angesprochen fühlt.
Oder inspiriert. Zum Nachdenken gebracht. Oder zum Lachen.

Das Ziel: Dich und mich durch ein paar geschriebene Worte oder einen unerwartet ausgesprochenen Satz und ein Lächeln verbinden.
Und wenn du dir nur denkst, „Ha, sie mag Kinder Maxi King auch lieber als alle anderen Sorten!“ Wer fühlt sich angesprochen? Kinder Maxi King 4tw!
Dann habe ich mein Ziel erreicht.

Im Witze erzählen bin ich nur eben ganz, gaaanz schlecht. Ich kann sie mir nie merken und wenn – dann sind sie immer ziemlich unter der Gürtellinie.
Hast du einen Guten für mich?

Videos mache ich ebenfalls keine, weil ich meine Stimme grauenvoll finde. Aber sag‘ niemals nie. Ich hätte jedenfalls nie gedacht, dass ich das mal sagen würde.

Obwohl ich denke, dass ich durch meine Beiträge hier doch schon sehr offen und persönlich bin (muss ja auch, denn wir wollen im Optimalfall ja beide etwas lernen), kribbelt es in meinem Hinterkopf schon eine ganze Weile. Chrissi, da geht noch was! Deine Leserinnen wissen, das eine berufliche Veränderung anstrebst, dich nie kurz fassen kannst und gerne wandern gehst. Aber was wissen sie sonst? Was steckt an Persönlichkeit von dir hier noch drin?

Deshalb gibt es ab sofort zum Ende eines jeden Monats einen kleinen Rückblick. Was war los bei mir; wohin bin ich gereist und was hat mich begeistert?
Ich mag diese Art von Recaps. Du kannst hier hoffentlich ein Stückchen meiner Persönlichkeit mitnehmen und ich werde sie hoffentlich in einem Jahr wieder lesen und mich an fantastische Erlebnisse zurückerinnern.

In diesem Sinne: Los geht’s!

Monthly Recap #1 – Juli 2016

Stolz auf:

Meine Kondition! Im Juli habe ich nicht nur die bisher anstrengendste und längste Berg-Tour geschafft, sondern bin auch zwei Tage hintereinander wandern gewesen.
Für mich, die Sport verabscheut, eine Meisterleistung!

Monthly Recap: Wandern im Tegernseer Tal

Monthly Recap: Wandern im Tegernseer Tal

Geklickt:

Dieser Post ist zwar noch aus dem Juni, aber seit ich ihn gelesen habe, bin ich dezent im Hype für Carinas Projekt: Ich erkläre der Isolation ab jetzt den Krieg. Deiner und meiner!
Wirst du dich auch bei den Femininjas anmelden?

Gelesen:

Diesmal gar keine Sach- und Fachliteratur, sondern die Romanreihe BookLess von Marah Woolf

Kurzbeschreibung 'BookLess' Teil 1
Rätselhafte Dinge ereignen sich in den unterirdischen Gewölben der Londoner Nationalbibliothek: Lucy entdeckt leere Bücher, deren Texte verschwunden sind und deren Einbände zu Staub zerfallen. Viel schwerer wiegt jedoch, dass die Menschen diese Texte vergessen haben. Niemand erinnert sich an sie – nur Lucy.
Als die Bücher sie um Hilfe bitten und das Mal an ihrem Handgelenk ein seltsames Eigenleben entwickelt, steht Lucys Welt endgültig Kopf.
Sie ist verzweifelt.
Doch dann schleicht sich Nathan in ihr Herz, und sie hofft, dass er sie mit dieser Aufgabe nicht allein lässt…

Ein Buch für jeden, der Bücher liebt.

Als jemand, der Bücher absolut liebt, musste ich es lesen.
Die Grundidee ist auch wirklich gut; die Umsetzung war aber nicht mein Fall. Besonders die Protagonisten Lucy und Nathan waren für meinen Geschmack zu eindimensional.
Fast alle Nebencharaktere – Lucys Freunde im Speziellen – waren sympathischer als die Protagonistin.
Zudem gefiel mir der Erzählstil nicht; gerade der Zeitsprung vom 2. zum 3. Band war für mich ein reiner „ugh“-Moment.
Dennoch werde ich der Autorin eine weitere Chance geben. Irgendwann.

Gelernt:

Manchmal ist es am besten, den Leuten einfach zu sagen, was man fühlt. Genau das, genau so.
Wir neigen ja oft dazu, uns für Versäumtes durch Ausflüchte á la „Ich hatte so viel zu tun!“ halbherzig zu entschuldigen.
… Ich jedenfalls.
Anfang des Monats habe ich also einigen Menschen, bei denen ich mich viel zu selten melde, einfach geschrieben. „Ich habe dich lieb“, aber auch „Es tut mir leid, dass ich mich so selten melde.“ Oft habe ich einfach keine Lust, sofort zu antworten und vergesse es später komplett. Danach meldet sich zwar das schlechte Gewissen, aber ich antworte dann erst recht nicht mehr. Klassische Verdrängungstaktik.

Und genau das habe ich ihnen gesagt. Eigentlich ist nichts dabei – und siehe da, niemand war böse, im Gegenteil!
Wieder habe ich gemerkt, wie viel Spaß es macht, mit Andereren zu kommunizieren. Das ist es, was ich diesen Monat wieder gelernt habe.

Erlebt/Gereist:

Bella Roma! Zum Geburtstag von Franzi entschieden wir uns für einen 4-tägigen Trip in die italienische Hauptstadt.
Mal abgesehen von der beeindruckenden Geschichte dieser Stadt; von den historischen, gänsehaut-verursachenden Bauwerken und von der offenen Art der Italiener, hat sich bei mir schnell eines eingestellt: Urlaubsstimmung.

Ich war super entspannt, sog die Hitze in mich auf, probierte verrückte Eis-Sorten (Limone-Basilikum! …du lachst vielleicht jetzt, aber für mich, die weder besonders auf Eis steht, noch auf ausgefallene Sorten, war das echt eine Offenbarung!), nahm jeden Abend den Room-Service in Anpruch (die hauseigene Pizza war aber auch gut!) und fühlte mich nie schlecht dabei.
Ist das dieses La dolce vita, von dem immer alle reden?

Einziger Minuspunkt: An Tag 2 lief ich mir bereits eine gigantische Blase (Ausmaß: 2-€-Münze!) und hinkte schließlich am Ende unseres Trips nur noch…

Rom - Monthly Recap

Rom - Monthly Recap

Unser Hotel war übrigens das A.Roma Lifestyle Hotel. Es liegt außerhalb der Stadt, verfügt aber über eine sehr gute Busanbindung in die Stadt sowie über einen stündlichen Shuttle-Service (für 2 Euro pro Person/pro Fahrt).
Wir ergatterten einen super Deal über Travelbird – sonst hätten wir uns wohl kaum ein Zimmer dort geleistet. Preis-Leistung stimmt aber absolut. Der Zimmerservice war genial! 😀

Warst du schon einmal in Rom?

Inspiriert hat mich besonders:

Aileen vom Youtube-Kanal Lavendaire mit diesem Video:



Do what makes you come alive. Das Video hat mich innerlich total glücklich gemacht und gleichzeitig dafür gesorgt, dass ich mich zu einem Yoga-Kurs angemeldet und wieder an meinem Roman gearbeitet habe. Direkt danach.

Word Count:

1.343.
Eine kleine Erklärung dazu: Wie vermutlich jeder, der gerne schreibt, habe auch ich dieses eine, nicht-loslassen-wollende Romanprojekt im Kopf.
Die Idee gärt schon seit mehr als 10 Jahren (die Schreibmaschine in meinem Gedächtnis ist verdammt eifrig!); seit 2014 bringe ich das Ganze auch zu Papier. Schleppend.
Deshalb werde ich hier jeden Monat festhalten, wie viel ich für meinen Roman geschrieben habe. Ein Mini-Motivator quasi.

Zitat des Monats:

Wer anderen eine Blume sät, blüht selber auf
(Original gefunden bei So little time’s Facebook-Seite)

Random Fact:

Natürlich bin ich auch im Pokémon Go Wahn. Mein Starter? Ein Glumanda.
Schon seit Pokémon rot und blau nehme ich das Feuer-Pokémon als Starter. Immer. Da gibt es keine Ausnahme.
Spielst du auch?

Instagram-Recap:

Der Instagram-Recap von ZENtreasures.de im Juli
Instagram @zentreasures.de

Was im August ansteht:

Der erste Urlaub ohne Wegfahren seit Langem! Ich habe viel vor, aber wer weiß, ob ich alles umsetze…
Außerdem geht es wieder auf mein Lieblingsfestival. … Nicht Wacken (Wacken ist klasse, aber viel zu weit weg von mir!), sondern das Summer Breeze in Dinkelsbühl.

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#ZenMorning 3: Miracle Morning von Hal Elrod Buchreview

Miracle Morning von Hal Elrod, Buchreview. #ZenMorning

#ZenMorning 3
Buchreview zu Hal Elrod’s „Miracle Morning“

Es gibt Bücher, die willst du unbedingt lesen – und sie hauen dich um. Und ich spreche hier nicht von „Das Lied von Eis und Feuer“, obwohl die auch ziiiemlich gut sind.

Es gibt Bücher, die willst du unbedingt lesen – und dann fängst du an und quälst dich und hast eigentlich gar keine Lust mehr, weiterzulesen… aber du tust es doch, denn du hast Geld dafür gezahlt. „Miracle Morning“ von Hal Elrod ist genau so eins.

Wow. Klingt absolut lesenswert, Chrissi. Erzähl bitte weiter. Nicht.

Warum dieses Buch tatsächlich hält, was es verspricht, liest du hier.

Miracle Morning von Hal Elrod, Buchreview. #ZenMorning

„Oh bitte nein.“ Der Einstieg

Der Einstieg: Ist „Weglegenswert“ ein anerkanntes Wort? Nein? Dann erschaffe ich es hiermit.
Denn die Leseprobe der ersten paar Seiten ist absolut weglegenswert.
Wir erfahren, das Hal, der Autor, schon mit Anfang 20 ein super erfolgreicher Sales Mitarbeiter war. Verdienst: 100k im Jahr. Locker.
Bis der Unfall kommt. Der schreckliche Unfall, den er gerade noch so überlebt – obwohl die Ärzte nicht dran glaubten.
Für ihn ist das einer dieser Momente, eine dieser „lifechanging experiences“, in denen Menschen nur zu gerne ihr Leben rigoros umkrempeln.
Völlig gesund. Gut gelaunt. Erfolgreich. (bzw. in Hal Elrod’s Fall noch erfolgreicher.) Ein besserer Mensch.

… Ich bekam wortwörtlich Schmerzen vom vielen Augen verdrehen. Klischee!

Es wurde nicht besser: Als Hal erzählte, wie er sein Programm „Miracle Morning“ entwickelte und wie hervorragend alles sofort klappte, war ich kurz davor, das Buch endgültig beiseite zu legen.
Etwas vornehmen und am nächsten Tag sofort durchziehen. Mhmmm.
Sein Leben von jetzt auf gleich ändern. Mhmmm.
Und doch habe ich mir das gesamte Buch noch gekauft.
Keine Ahnung, warum ich drangeblieben bin.

Jetzt wird es interessant: Die Hard Facts

Schau dir hier an, was der Autor Hal Elrod selbst dazu sagt:

On the one hand, we all want to be happy.
On the other hand, we all know the things that make us happy.
But we don’t do those things.
Why? Simple. We are too busy.
Too busy doing what? Too busy trying to be happy.
– Matthew Kelly

95% der US-Bewohner leben ein durchschnittliches Leben. Sind mal mehr, mal weniger zufrieden; wurschteln sich so durch den Tag und fragen sich, wann eigentlich ihre große Chance kommt.
Die kommt allerdings nicht. Nie.
Denn, so Elrod, diese Menschen (er)warten nur und tun nichts.

Die übrigen 5% sind die, die mehr wollen. Und dafür etwas tun. Es sind diese 5%, die raus aus dem Durchschnitt gekommen sind, weil sie an sich arbeiten und dabei sind, ihre Wünsche, Träume und Ziele zu erreichen.

Wir wollen doch alle zu diesen 5% gehören, nicht wahr?

Miracle Morning von Hal Elrod, Buchreview. #ZenMorning

Das Konzept des Miracle Morning soll aus uns solche Menschen machen.

Anfangs habe ich nicht verstanden, was eine Morgenroutine damit zu tun hat, seine Träume zu erfüllen, erfolgreich und sportlich zu werden und mehr Geld zu verdienen.
Inzwischen ist mir das „große Ganze“ klar. Für mich definiere ich das so: Die Morgenroutine hilft natürlich nicht, dich um 180 Grad zu wandeln. Aber du lernst, neue Gewohnheiten aufzubauen. Schenkst dir Zeit, die Dinge zu tun, die du gerne tust.
Und merkst, dass du es kannst – nämlich dein Leben zu verändern.

Your entire life changes the day that you decide you will no longer accept mediocrity for yourself.
– Hal Elrod

Das Life-S.A.V.E.R.S.-Prinzip

Für den Autor ist nicht nur die morgendliche Routine an sich wichtig, sondern auch das, was wir in dieser Zeit machen.
Dafür hat er sich ein cleveres Prinzip ausgedacht, dass er S.A.V.E.R.S. nennt.

Die S.A.V.E.R.S. sind kleine Rituale, die du in deinen Miracle Morning einbauen sollst kannst.


S – Silence Ruhe
A – Affirmations Affirmationen
V – Visualization Visualisierung
E – Exercise Sport
R – Reading Lesen
S – Scribe Schreiben

Hal Elrod’s S.A.V.E.R.S. kurz erklärt

S – Silence: Ruhe verschaffst du dir Meditation, durch Atemübungen, Beten – oder einfach aus dem Fenster schauen, das Handy und alle anderen Ablenkungen ganz weit weg. Wie lange du das machst, liegt ganz bei dir. Hal Elrod meditiert inzwischen 30 Minuten am Tag, aber selbst 2 Minuten konzentriertes Ein- und Ausatmen machen dich ruhiger und befreiter.

A – Affirmations: Gemeint sind damit positive Sätze und Worte, die du dir immer wieder vorsagst. Ob laut ausgesprochen oder in Gedanken spielt dabei keine Rolle. Ich sage die Affirmationen inzwischen laut vor mich her, es kostet aber ein wenig Überwindung.
Je öfter du positive Affirmationen aufsagst, umso mehr glaubt dein Unterbewusstsein daran, dass das wirklich so ist.
Sage Dinge wie „Ich verdiene es, dass sich meine Träume erfüllen.“ oder schlicht „Ich liebe mich.“
Mal ehrlich, wenn du dir nicht sagst, dass du eine Rakete bist, wer soll es sonst tun?

V – Visualization: Nachdem du dir selbst positive Worte zugesprochen hast, geht es ans Träume erfüllen. Mach es dir gemütlich, schließ die Augen und stelle dir vor, wie du endlich deine langersehnte Reise nach Bali antrittst. Oder wie du deinen Job kündigst, um endlich voll in die Selbstständigkeit zu gehen.
Was siehst du? Was fühlst du dabei? Wer ist bei dir?
Stelle dir die Situation Schritt für Schritt vor und spüre deinen Traum mit allen Sinnen! Glaub mir, du wirst dich automatisch besser fühlen.
Durch die Visualisierung deines idealen Lebens/der Erfüllung deiner Wünsche kommst du der wirklichen Erfüllung näher. Irgendwann wird es nämlich wahr.

E – Exercise: Bewege dich! Lauf eine Runde um den Block oder beginne deinen Tag mit einem Sonnengruß.
Der Vorteil, Sport schon in deine Morgenroutine einzubauen? Du hast für den Rest des Tages deine Ruhe.
Morgensport geht trotzdem gar nicht? Dann baue deine Sportroutine einfach in deinen Tag ein. Hal Elrod rät, zumindest ein paar Dehnübungen oder Yoga zu machen, um deinen Kreislauf in Schwung zu bringen.

R – Reading: Lesen bildet. Außerdem stärkt es unser Wohlbefinden und verbessert unser Sprachgeschick. Also schnapp dir diesen Roman, den du schon seit Wochen weiterlesen wolltest und lies ein paar Seiten daraus. Oder durchstöbere deine Lieblingszeitschrift (die schon seit Wochen auf deinem Couchtisch liegt, ähem) nach einem interessanten Artikel.
Von der allseits geliebten Tageszeitung würde ich übrigens abraten. Den Morgen mit lauter Negativschlagzeilen zu füllen, ist quasi reine Selbstsabotage. Wenn du auf die Zeitung nicht verzichten willst, filtere zumindest die Beiträge.

S – Scribe: Schreibe Tagebuch, kritzle ein wenig herum, tippe an deinem Roman weiter, verfasse eine Blogpost oder schreibe einer Freundin einen Brief. Oder versuche dich doch einmal an Morgenseiten!
Schreibe. Ob zwei Zeilen oder fünf Seiten; es geht nur darum, zu schreiben.
Entspannungseffekt? 10/10.

Ausführlichere Infos kannst du dir auch in Hals Podcast (englisch) anhören.

Miracle Morning von Hal Elrod, Buchreview. #ZenMorning

Simpel, variabel – gestalte deinen Miracle Morning

Die S.A.V.E.R.S. sind wirklich simpel, für jeden umsetzbar und lassen sich beliebig variieren. Und hey, sie funktionieren!

Ich kann Sport beispielsweise nicht ausstehen. Deshalb mache ich mein E gleich zu Beginn.
Anschließend wird noch ein wenig auf der Matte verweilt, für S, wo ich meditiere. A und V mache ich derzeit nicht täglich, sondern mal abwechselnd, mal direkt auf die Meditation folgend. Am liebsten sind mir guided Meditations, die Affirmationen oder Visualisierungsübungen enthalten. Diese oder diese höre ich sehr gerne.

Den Kanal der Honest Guys kann ich ohnehin nur empfehlen! Wenn du nichts gegen männliche Stimmen bei deiner Meditation hast, hör sie dir unbedingt einmal an!

Anschließend schreibe (S) ich meine Morgenseiten und lese (R) noch ein paar Minuten. Derzeit übrigens „The 4-hour Workweek“ von Tim Ferrissund den Fantasy-Roman „Die dreizehnte Fee: Erwachen“im Wechsel.

„Aber wir ham doch keine Zeit!“

Meine Morgenroutine benötigt ca. 70 Minuten.
Die hast du nicht?
Auch dafür hat Hal Elrod eine Methode entwickelt. Den 6-Minuten Miracle Morning.
Alle sechs S.A.V.E.R.S. in genau 6 Minuten abgehandelt und trotzdem einen fantastischen Morgen haben? Hier beschreibt er, wie.

Ich habe es noch nicht ausprobiert, stelle mir das Prinzip aber z.B. auf Reisen sehr praktisch vor.

Miracle Morning von Hal Elrod, Buchreview. #ZenMorninge

Was der Miracle Morning wirklich bringt? Ein Fazit.

Nach meiner anfänglichen Skepsis „Miracle Morning“ gegenüber, gebe ich zu: Das mit den „lifechanging experiences“ stimmt doch.
Es ist nur ein Buch und doch ist der Effekt auf mein Leben riesengroß.

Natürlich ist das nicht immer so. Es gibt Tage, da beginne ich drei Mal mit einer neuen Meditation, weil mir die vorherigen nicht gefallen wollten – und gebe dann doch genervt auf.
Manchmal reicht die Zeit nicht mehr zum Schreiben und ich ärgere mich darüber („Scribe“ ist mit Abstand mein Favorit unter den S.A.V.E.R.S.).

Aber: Der Miracle Morning bringt was. Ich bin morgens wesentlich besser gelaunt; happy, weil ich mich schon bewegt habe und sprudle vor Ideen.
Und das will ich in jedem Fall beibehalten.
Damit der nächste Tag wieder ein #ZenMorning wird.

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'Miracle Morning' von Hal Elrod
Miracle Morning bei Amazon: englisch deutsch Kindle Version

Hal’s Website (hier gibt es auch zwei Gratis-Kapitel zum Reinlesen!)

Nachtrag 01.10.2016: Mittlerweile ist das Buch auf auf deutsch im Irisiana Verlag erschienen! Hier geht’s zu einem ausführlichen Special und unter diesem Link kostenloses Bonusmaterial sowie Hal’s „30 Tage zum Miracle Morning“-Kurs. Damit gibt es keine Ausreden mehr! 😉

Wenn du über die Amazon-Links etwas kaufst, bekomme ich eine kleine Provision dafür. Es müssen nicht einmal die Bücher sein; alles, was du über diesen Link gekauft hast, zählt. Dich kostet das keinen Cent extra; für mich ist es aber ein kleines Zuckerl für die Arbeit an diesem Post und wird in Lesestoff für zukünftige Reviews oder Software für meine Selbstständigkeit investiert. Vielen Dank für deine Unterstützung!

Wie findest du das Prinzip des Miracle Morning nach Hal Elrod?
Was davon praktizierst du selbst, was nicht? Erzähl‘ mir in den Kommentaren davon und vergiss nicht, das Bild unten bei Pinterest zu teilen, wenn du möchtest! 🙂

Du bist auf den Geschack gekommen? Dann geht es hier und hier zu meinen früheren #ZenMorning-Beiträgen.
 

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