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Gift Guide: Geschenke für Minimalisten, Yogis & Wanderlust-Infizierte

Gift Guide Geschenke für Minimalisten, Abenteurer & Wanderlust-Infizierte

Gift Guide: Geschenke für Minimalisten, Yogis & Wanderlust-Infizierte

Ich liebe Geschenke. Und noch viel mehr liebe ich es, zu Schenken. Etwas auszusuchen, einzupacken; mir vorzustellen, wie der Beschenkte auspackt und sich dieses freudige Grinsen auf seine/ihre Züge schleicht, weil man genau den Geschmack getroffen hat.

So wie damals, als meine Schwester mir einen Walkman samt Backstreet Boys Kasette geschenkt hat und meine Freudentränen gar nicht mehr aufhörten.

Seit ich jedoch vor zwei Jahren beschlossen habe, mir möglichst nichts Materielles mehr zu wünschen, haben Familie und Freunde es schwerer, mir etwas Passendes zu Anlässen wie Weihnachten oder dem nächsten Geburtstag zu schenken.

Geschenke für Minimalisten: Was kann ich jemandem schenken, der schon alles hat?

Collect moments, not things.

Ein schönes Motto, das ich für absolut wahr halte. Aber Geschenke für Minimalisten finden oder Menschen, die sich sowieso alles selbst kaufen, wenn sie es brauchen?!

„Ich wünsche mir nichts, du brauchst mir nichts zu schenken!“

Oder auch: Die die größte Hürde an Weihnachten. Man will ein Geschenk machen, um der Person zu zeigen, dass man an sie denkt und sie gern hat… Nur was tun, wenn man keine Ideen hat und auch keine geliefert bekommt.

Ich selbst habe da je nach Person unterschiedliche Vereinbarungen getroffen. Beides kann ich dir weiterempfehlen, wenn du Menschen beschenken willst, die schon alles haben:

  1. Ihr schenkt euch nichts zu Weihnachten und verbringt stattdessen Zeit miteinander. Meine Schwester und ich gehen z.B. lieber zusammen wandern oder in eine tolle Cocktailbar.
  2. Ihr sprecht rechtzeitig eure Wünsche ab. Dafür könnt ihr auch einen finanziellen Rahmen vereinbaren.

Ich bekomme seither hauptsächlich Gutscheine. Meine Mutter findet das furchtbar unpersönlich und ich weiß, vielen geht es so. Aber auch einen Umschlag mit einer Gutscheinkarte darin kann ma hübsch verpacken!
Je nachdem, wofür du einen Gutschein verschenken möchtest, findet sich bestimmt etwas passendes als kleine Beigabe. Eine Tüte selbstgemachtes Popcorn zum Kino-Gutschein oder der Lieblingstee zum neuen ebook-Reader. Jeder Gutschein lässt sich individualisieren.
Meine Tante (die Frau mit den Büchern) hat vor ein paar Jahren einen Holzofen gekauft und brauchte Feuerholz. Das haben wir ihr geschenkt.

Klingt ziiiemlich unromantisch, nicht wahr?

Ich habe den Gutschein mit zwei Holzscheiten in einen Karton gepackt, Glitzer und Tannenzweige dazwischen verstreut und das Geschenk außen mit Kraftpapier, Masking Tape und einem geschnitzten Holz-Anhänger verziert. Fertig war ein ganz besonderes Geschenk. Spiel da einfach mal ein bisschen mit deiner Kreativität!

Gift Guide: Geschenke für Minimalisten, Yogis & Wanderlust-Infizierte

Abgesehen von Gutscheinen wird es tricky.
Wer schonmal wirklichen Mist unterm Christbaum gefunden hat, wird mir da vermutlich zustimmen. Wenn ich schenke, möchte ich einen Nutzen weitergeben. Aus diesem Grund bin ich auch davon abgekommen, von jeder meiner Reisen Souvenirs für meine Familie mitzubringen. Miniaturen von japanischen Toriis sehen zwar wunderschön aus, setzen aber auch schnell Staub an – insbesondere bei jemandem, der damit ohnehin nichts anfangen kann.

Das mit der Wunschliste klappt trotzdem nicht? I got you covered. 🙂
Hier findest du Geschenke für Minimalisten, Yogis, Wanderlust-Infizierte und generell Menschen, die „eigentlich nichts brauchen“ – und über die sie sich trotzdem freuen werden.

Weihnachts Geschenke für Minimalisten, Yogis & Wanderlust-Infizierte

Museen und Ausstellungen

Museen und Ausstellungen sind immer eine Frage des Interessengebiets.

Die jährlichen Schulausflüge ins Deutsche Museum waren einfach nur langweilig.
Andererseits bin ich schon extra nach Paris gereist, um die Ausstellung des japanischen Anime-Studios „Ghibli“ zu sehen.

Halte also nach etwas ausschau, was die/den Beschenkte/n interessiert.
Diese Person solltest du also wirklich gut kennen.

Viele größere Orte bieten auch jährliche Dauerausstellungen an. Ihr könnt zusammen hingehen oder du verschenkst einen Gutschein. So oder so hat die/der Beschenkte einen erlebnisreichen Tag, ohne zuhause etwas rumstehen zu haben. Perfekt für Minimalisten.

Zeitschriften-Abonnements

Ich liebe schöne Magazine. Ein Abo würde ich mir selbst jedoch nie gönnen, denn mal ehrlich, hochwertige Zeitschriften sind nicht billig. Also lässt man sich sowas lieber schenken.

Magazine für alle, die sich für Achtsamkeit, positiven Lifestyle und Spiritualität interessieren und Wert auf ansprechende Optik legen:

… oder wie wäre es mit einer Zeitschrift, deren Thema zu den Interessen des anderen passt? Von Haus & Garten über Wintersport bis hin zu Eisenbahnen, gibt es für (fast) alles das passende Magazin.

Du hast schon eine Idee, welches Magazin es sein soll? Dann schenke doch die aktuelle Ausgabe zusammen mit einem handgemachten Gutschein! Schleife drum, ein Tannenzweig hineinsteckt – und fertig ist ein umkompliziertes Geschenk, wovon die/der Beschenkte das ganze Jahr etwas hat.

Legst du lieber Buch Geschenke unter den Weihnachtsbaum? Hier findest du meine 20 Buch-Empfehlungen zu Persönlichkeitsentwicklung, Selbstverwirklichung, Selbstständgkeit und Achtsamkeit.

Buch-Wichteln auf Spring of Vitality
Und weil es so gut passt: Wichtelst du auch so gerne wie ich?
Auf Spring of Vitality gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal eine Bücher-Wichtel-Aktion. Die Teilnehmer schenken sich gegenseitig ihre Buchfavoriten zum Thema Persönlichkeitsentwicklung.
Eine klasse Sache, wie ich finde!

Bis zum 17.12.2017 kannst du dich noch anmelden. Alle Infos hier: Das große Bücherwichteln 2017 (ich nehme übrigens auch teil!)

Geschenke für Yogis – oder alle, die schnell gestresst sind und es sich endlich mal wieder gut gehen lassen sollten

Produkte von Rituals

Kennst du jemanden, der gerne hochwertige Beauty-Produkte verwendet oder sich ausgiebig mit langen Schaumbädern und reichhaltigen Körperölen verwöhnt?
Dann könnte die Marke Rituals das Richtige sein!

Zum ersten Mal habe ich Rituals während einer richtig miesen Woche und in Jetzt-ist-es-auch-schon-egal-Stimmung benutzt. How little did I know! Ich war hin und weg von dem Duft und dem Pflegeeffekt des Sakura-Duschschaums und seither sind die Produkte regelmäßig in Benutzung.
Die Produkte (z.B. die Rituals-Geschenksets) sind nicht nur eine Wohltat für Körper und Geist, sondern nachhaltig und aus natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt – ohne Tierversuche.

Es muss natürlich keine teure Pflegeserie wie Rituals sein. Wenn jemand am liebsten Balea-Produkte nutzt, besorge ihr/ihm davor eine Special Edition oder ein Geschenkset. Am Ende willst du der Person etwas zu Weihnachten schenken, wodurch sie von ihrem stressigen Alltag entspannen kann.

Oder stelle einen individuellen Geschenkkorb zusammen: Duschschaum, Body Butter, Badesalz & Co. zusammen in einem hübschen Körbchen ergeben ein himmlisches Spa-Geschenk.

Für alle Yogis: Malas

Hätte Andrea nicht bei Instagram hin und wieder ihre selbstgemachten Malas gezeigt, wüsste ich wohl heute noch nichts davon.
Malas sind buddhistische Gebetsketten mit genau 108 Perlen – entsprechend den 108 irdischen Leidenschaften eines Menschen.

Eine Mala unterstützt dich beim Meditieren und auch in deiner Yoga-Praxis.
Es ist kein preiswertes, weil sehr individuelles Geschenk. Du solltest dir hier also wirklich sicher sein, dass du den Geschmack des Anderen triffst oder dich mit anderen zusammentun und gemeinsam schenken. Der Anbieter Mira Mala hat die unterschiedlichsten Malas – passend zu den Bedürfnissen seines Trägers. Ich finde z.B. „Pure Love“ als Geschenk sehr schön. Selbst würde ich mir wohl „North Fairy“ wünschen.

Nichts dabei? Du kannst dir bei Mira Malas auch individuell eine Mala anfertigen lassen.

Yoga-Abo über Yogaeasy.de

Du willst jemanden beschenken, der mit Yoga anfangen möchte oder sogar schon praktiziert, aber noch nicht das richtige Studio für sich gefunden hat?
Dann ist vielleicht eine Mitgliedschaft bei dem Online Yoga Studio Yogaeasy.de das richtige!
Hier findest du eine Übersicht der angebotenen Programme.

Für alle, die lieber in der Gruppe trainieren: Gut möglich, dass dein lokales Yogastudio 10er Karten oder Gutscheine anbietet! Am besten einfach hingehen und nachfragen.

Gift Guide: Geschenke für Minimalisten, Abenteurer & Wanderlust-Infizierte

Geschenke für alle Fernweh-Infizierten

Sind deine Herzensmenschen auch #travelbug infiziert und würden am liebsten ständig Reisen?
Wer viel auf Reisen ist, hat meist schon alles, was er braucht: Rucksack oder Koffer, Nackenkissen oder kleine Duschgel-Proben für’s Handgepäck.
Ich lasse mir deshalb am liebsten die Reisen an sich schenken. Keine Sorge, dadurch muss sich niemand mehr in Unkosten stürzen, denn es gibt Reise-Gutscheine aller Art; auch für kleines Geld.

Flug-/Fernbus-/Bahngutscheine

Gutscheine sind ideal, wenn du unsicher bist, wohin der Andere gerne reist, ihm aber trotzdem eine Freude zu Weihnachten machen willst.
Ideen für Reise-Gutscheine:

Gutscheine für Reiseportale

Wer lieber eine Art „Rundum Sorglos Paket“ verschenkt: Wie wäre es mit einer Reise?
Portale wie Travelbird oder Ab in den Urlaub bieten fertige Reiseangebote aller Preisklassen. Wunschziel finden, Datum auswählen, buchen.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann auch einen Gutschein für den jeweiligen Anbieter schenken.

Care-Paket für Vielreisende

Falls du dir nicht sicher bist, ist ein kleines Reise-Care-Paket mit den wichtigsten Dingen für unterwegs eine schöne, schnell umsetzbare Geschenkidee für Weihnachten. Darin kannst du z.B. folgende Dinge packen (Affiliate-Links):

Ebenso eignen sich auch Kosmetik- oder Beauty-Pröbchen, Campingausrüstung (z.B. Reisebesteck oder Emailletassen), eine Laptop-Hülle oder eine extra Speicherkarte für die Kamera, usw. Je nachdem, was der/die Beschenkte auf Reisen unternimmt.

Geschenke für Minimalisten, die WIRKLICH nichts wollen

Manchmal gibt es sie eben: Die Leute, die wirklich, ganz ehrlich, keine Geschenke zu Weihnachten haben wollen.

Mein Tipp: Spende in ihrem Namen!

Viele gemeinnützige Organisationen bieten die Möglichkeit, im Namen eines Anderen zu spenden. So kannst du z.B. den lokalen Tierschutzverein unterstützen oder die Tafel im Ort.

Ähnlich funktioniert auch das Prinzip von Oxfam. Mit deinem Geld spendest z.B. eine Ziege oder einen Baum an die Menschen, die sie dringend nötig haben, und erhältst eine Spendenurkunde.

Selbst habe ich beides noch nicht gemacht, finde die Idee dahinter aber spannend! Du solltest dir aber auch hier 100% sicher sein, dass du an eine Organisation spendest, die auch die andere Person unterstützenswert findet.
 

It’s a wrap! Ich hoffe, diese Liste mit Geschenken für Minimalisten, Yogis & Wanderlust-Infizierte hat dir gefallen!

Was verschenkst du in diesem Jahr an deine Liebsten?

Gift Guide: Geschenke für Minimalisten, Yogis & Wanderlust-Infizierte
 

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Gift Guide: 20 Buch-Geschenke für spirituelle Träumerinnen und angehende Girlbosses

Gift Guide: 20 Bücher für spirituelle Träumerinnen und angehende Girlbosses

Gift Guide: 20 Buch-Geschenke für spirituelle Träumerinnen und angehende Girlbosses

Jedes Jahr am 1. Weihnachtsfeiertag kommt meine Tante zu Besuch.

Diese Frau hat Vorbildcharakter.
Sie ist Mitte 60 und verreist seit jeher allein als Frau. 2014 zog es sie in den Oman und während wir alle wie auf Kohlen saßen, erlebte sie ihre bis dato beste Reise. Selbstredend will ich seitdem auch in den Oman. Und mich ohne Ticket in ein Konzert der Rolling Stones schleichen und damit durchkommen, denn das hat sie auch schon gemacht.

Wir kochen, tauschen den ganzen Abend Geschichten aus und weil Weihnachten ist, werden einander Geschenke gemacht.

Meine Tante liest viel und gerne und so verschenkt sie jedes Jahr ihre Buchfavoriten der vergangenen Saison. Jedes Familienmitglied bekommt eines, von dem sie denkt, es würde zu ihm passen.
Ich lese meines meist schon in der Nacht auf den 26.12. und hole mir dann Stück für Stück die Bücher der anderen.

Nicht immer trifft meine Tante ins Schwarze; es waren schon ordentliche Reinfälle dabei. Aber der Großteil ist ziemlich fantastisch.
Ich bekam letztes Jahr beispielsweise „Leben“ von Karl Ove Knausgard geschenkt – eine grandiose Erzählung, die mein Faible für den Hohen Norden nur noch mehr anstachelt.

Heute will ich also in die Fußstapfen meiner Tante treten (sie sind noch arg groß, aber mit zwei, drei Paar Socken und einer großen Leseliste sollte es klappen…) und dir quasi meine „ZENtreasures“ in Sachen Bücher vorstellen.
Falls du noch Buch-Geschenke suchst – oder auf deiner eigenen Wunschliste noch Platz ist – all diese Bücher habe ich bereits gelesen und kann sie uneingeschränkt weiterempfehlen.

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links.
Wenn du hier schon länger mitliest, weiß ich, dass ich Affiliate Links sehr spärlich platziere. Alles, was ich dir empfehle, habe ich selbst getestet, bzw. in diesem Fall gelesen.

Solltest du über einen dieser Links bei Amazon einkaufen (ganz egal, was), bekomme ich eine prozentuale Provision dafür. Für dich bedeutet das keine Extra-Kosten.
Ich freue mich, wenn du mich mit einem Klick unterstützt. Aber nur, wenn du dich damit wohlfühlst und der Beitrag dir geholfen hat. Hier kannst du mehr darüber lesen.

Gift Guide: 20 Bücher für spirituelle Träumerinnen und angehende Girlbosses

Gift Guide: 20 Buch-Geschenke für spirituelle Träumerinnen und angehende Girlbosses

Hier sind meine Buch-Geschenke & Lese-Empfehlungen für Weihnachten (… oder für den nächsten Geburtstag oder einfach mal so :)). Für alle, die sich verändern wollen, sich für Achtsamkeit interessieren; für Yogis, Träumerinnen, Macher oder endlich-Macher-werden-Woller und alle, die einfach gerne lesen.

Buch-Geschenke für kreative Menschen, die mit Achtsamkeit ihre Berufung finden wollen

Big Magic: Creative Living Beyond Fear* – Elizabeth Gilbert
Elizabeth Gilbert kann motivieren, ohne mit erhobenem Daumen zu predigen; kann mitreißen, ohne dick auftragen zu müssen.
Ein wunderbares Buch und mein All-Time-Fave für alle Kreativen, die mit ihrer Muse hin und wieder auf Kriegsfuß stehen. Meinen ausführlichen Beitrag zu „Big Magic“ findest du hier.
Die deutschsprachige Ausgabe kannst du hier bestellen.

Die Kunst, ein kreatives Leben zu führen: oder Anregung zu Achtsamkeit* – Frank Berzbach
Wer in einer kreativen Branche arbeitet oder selbstständig ist, hetzt meist von einem Termin zum Anderen und versucht gezwungen, neue Ideen zu finden. Achtsamkeit wird da schnell vergessen. Kreativität und Achtsamkeit sind jedoch fest miteinander verbunden und dieses Buch lehrt uns, wie wir durch achtsames, bewusstes Leben und Arbeiten unseren Ideenreichtum ankurbeln.
Außerdem macht sich „Die Kunst ein kreaives Leben zu führen“ auch hervorragend als Coffee Table Book. 🙂

Das Café am Rande der Welt: eine Erzählung über den Sinn des Lebens* – John Strelecky
An diesem Buch ist 2017 wohl niemand vorbei gekommen. Zu Beginn war ich enttäuscht – ich fand die Metaphern überzogen und konnte mich mit dem Stil nicht anfreunden. Doch ab dem 2. Drittel überraschte es mich total und ich schrieb mir sätzeweise Zitate heraus. Man muss sich darauf einlassen, ja. Aber „Das Cafe“ ist eine kurzweilige, leicht verdauliche Geschichte, die dazu anregt, sein Leben, sein Weltbild und seine Wünsche zu überdenken.

Mögest Du glücklich sein* – Laura Seiler
Laura Seiler kennst du vielleicht schon: Die junge Frau ist die deutsche Vorreiterin, wenn es um Selbstliebe und Selbstverwirklichung geht. In ihrem ersten Buch beschreibt sie, wie wir die individuelle Schöpferkraft in uns finden und daraus unser Traumleben erschaffen können. Dabei schreibt sie gefühlvoll und lesernah – und kommt genauso sympathisch rüber wie in ihren Podcasts!

Lesefreude verschenken mit diesen 20 Buch-Empfehlungen für spirituelle Träumerinnen, Yogis und angehende Girlbosses

Buch-Geschenke für deine Liebsten, die sich auch selbst lieben lernen sollten

I Am That Girl* – Alexis Jones
Selbstliebe mal anders. Für alle, die irgendwie aus der Reihe tanzen, sich selbst noch nicht gefunden haben oder zu viel auf die Meinung anderer geben. In diesem Buch erzählt Alexis Jones, wie sie gelernt hat, sich selbst zu lieben und wie sich ihr Leben und ihre Beziehungen dadurch positiv verändert haben. Hier ist die deutsche Ausgabe.

Radikale Selbstliebe: Feier dich selbst!* – Gala Darling
Und nochmal Selbstliebe von einer weiteren „spirituellen Revolutionärin“, diesmal aber verpackt in einem wundervollen, warmen Schreibstil. Gala Darling zeigt, wie wir unseren Wert erkennen und uns (endlich) selbst akzeptieren lernen – weil wir gut so sind, wie wir sind.

Light Is the New Black* – Rebecca Campbell
Du darfst strahlen; darfst deine Potentiale ausleben und dich selbst gern haben – das macht Rebecca Campbell in ihrem wunderbaren Buch deutlich. Sie zeigt, wie wir lernen, uns nicht kleiner zu machen als wir sind und welche großartigen Fähigkeiten in uns stecken. Die deutsche Version ist mittlerweile erhältlich und nennt sich Dein Licht steht dir gut*.

Be the lighthouse, not the electricity

Buch-Geschenke für alle, die sich endlich verändern wollen

The Secret* – Rhonda Byrne
Die „Bibel“, wenn es um Achtsamkeit und das Gesetz der Anziehung geht. Ich habe es tatsächlich erst in diesem Jahr gelesen, weil ich Angst hatte, dass es ZU spirituell für meinen Geschmack wird. Doch die Ansätze und Lehren sind so unfassbar aufschlussreich, dass ich es jedem empfehle, der sich für ein achtsameres Leben interessiert.

You Are a Badass at Making Money: Master the Mindset of Wealth* – Jen Sincero
Mehr Geld könnten wir ja alle gebrauchen, stimmt’s? Aber warum haben wir eigentlich nicht genug und wie vermehren wir unseren Kontostand? Jen Sincero zeigt anhand ihrer eigenen Geschichte, welche Glaubenssätze uns in Sachen Finanzen blockieren und wie wir endlich lernen, uns nicht mehr unter Wert zu verkaufen. (Bisher nur auf englisch zu haben!)

… und der Nachfolger: Du bist der Hammer! Hör endlich auf, an deiner Großartigkeit zu zweifeln, und beginn ein fantastisches Leben* – Jen Sincero
Wenn Jen Sincero sagt, „Du bist der Hammer“ – ist da was dran. Zumindest vermittelt dieses Buch genau das. Selten habe ich ein Buch gelesen, das mich so anspricht, motiviert und aufrüttelt! Für mich zusammen mit „You’re a badass at making money“ das Buch des Jahres!

Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast* – Barbara Sher
Wer sich insgeheim schon immer gefragt hat, ob es normal ist, hunderte Interessen zu haben: Ja, ist es! Das bedeutet, du bist eine Scanner-Persönlichkeit. In diesem Ratgeber erklärt die Autorin, was es damit auf sich hat, wie du kurzzeitigen Interessen von echten Leidenschaften erkennst – und lernst, deiner Passion zu folgen.

Miracle Morning: Die Stunde, die alles verändert* – Hal Elrod
Früh aufstehen ist nichts für dich? Nach diesem Buch überlegst du es dir. Denn Hal Elrod beschreibt so überzeugend die Vorteile des Nachtigall-Daseins und wie du den Morgen nutzen kannst, um dein Leben zu bereichern.
Eine ausführliche Review dazu gibt es übrigens hier.

20 Buch-Geschenke für spirituelle Träumerinnen und angehende Girlbosses

Buch-Geschenke für (angehende) Girlbosses

Die 4-Stunden-Woche* – Tim Ferriss
Das hier ist eine Ausnahme. Ich mochte es nämlich überhaupt nicht. Für meinen Geschmack ist Tims Welt viel zu weit weg im Vergleich zu mir kleinen Büroangestellten. Dennoch sind interessante Anregungen dabei und gerade, wenn du (oder der Mensch, dem du damit eine Freude machen willst) sich für digitales Nomadentum und Automatisierung der eigenen Arbeit interessiert, kommt man an der 4-Stunden-Woche kaum vorbei.

GIRLBOSS* – Sophia Amoruso
Sophias Rockstar-Attitüde, ihr Wille und ihr Durchsetzungsvermögen und die wertvollen Tipps, die sich auf jede (zukünftige) Business-Idee anwenden lässt. Für mich eines der wichtigsten Bücher der letzten Jahre, das ich immer wieder lese und jedem angehenden #girlboss empfehlen kann.

Freiberufler für Dummies*
Kennst du jemanden, der davon träumt, sich im neuen Jahr selbstständig zu machen? Dann ist dieses Buch ein Must-Read. Kurz, knackig, leicht verständlich und anschaulich erklärt. Ich war ehrlichgesagt überrascht, dass es so hilfreich ist (dementsprechend ist mein Exemplar schon total verknittert, mit Textmarkern vollgeschmiert und mit Post its verziert). Ein Werk zum mal schnell nachschlagen für alle, die mit dem Gedanken spielen, sich selbstständig zu machen.

Ich habe bisher noch nicht mehr aus der „… Für Dummies“-Serie gelesen, habe mir jedoch sagen lassen, dass die Reihe generell ziemlich gut ist.

Mach dich unbeliebt und glücklich!* – Diana Dreeßen
… und das zugehörige Workbook Durchsetzen leicht gemacht*
Gehörst du auch zu den Menschen, die ständig „Ja“ sagen und die 10. ungeliebte Aufgabe annehmen, obwohl sie es eigentlich gar nicht wollen? Diana Dreeßen erklärt in ihrem Buch sehr anschaulich, warum es vielen Menschen so schwer fällt, etwas abzulehnen und eben auch mal „nicht nett“ zu sein. Meine Rezension und einen Blick ins Buch findest du hier.

Mein bestes Jahr 2018: Für selbständige Frauen und ihre Geschäftsjahresplanung 2018*
Vom Mindset zum Jahresplan, von Zielsetzung zur Stundensatzberechnung: Dieses Workbook ist der ideale Begleiter für alle Selbstständigen! Es erklärt anschaulich und verständlich wichtige Business-Vorgänge und gibt Einblicke in den Alltag erfolgreicher Unternehmerinnen. Prima zum Mitarbeiten!
(Psst, falls du noch ein bisschen Überzeugungsarbeit brauchst: ich arbeite dieses Buch gerade durch! Mein Beitrag dazu erscheint in 14 Tagen.)

20 Buch-Geschenke für spirituelle Träumerinnen und angehende Girlbosses

Romane, Erzählungen und „was für Zwischendurch“

… bis auf das Letzte empfohlen von meiner Tante. 🙂

Zehn* – Franka Potente
Dieses Buch hat mir meine Tante vor einigen Jahren geschenkt und es ist eines meiner absoluten Lieblingswerke. Franka Potente (die man ja nun nicht unbedingt als Autorin auf dem Schirm hatte – ich zumindest nicht) gewährt Einblicke in die Leben verschiedener Japaner. Familien, Paare, flüchtige Begegnungen. Es schwingt immer ein wenig Melancholie in den einzelnen Geschichten mit. Wer so etwas mag, sollte sich „Zehn“ schenken lassen.

Wie fließendes Wasser: 33 Zen-Geschichten aus Korea*
Und noch ein Buch von meiner Tante: 33 kleine Zen-Geschichten zum Lernen, Lächeln und den Alltag loslassen. Ich habe jeden Abend vorm Schlafengehen eine Geschichte daraus gelesen und mochte die beruhigende Stimmung jedes Mal sehr. Ein schönes, lehrreiches Wohlfühl-Buch für zwischendurch.

Leben* – Karl Ove Knausgard
Das harte Leben in Norwegen und die Probleme und Leidenschaften eines jungen Erwachsenen – welche in den 1960er Jahren nicht anders waren als heute. Diese autobiografische Reise bewegt sich durch Stress mit den Eltern, Liebe, Freunde, Sex und Partys und begleitet Karl Ove, wie er dennoch nie sein Ziel aus den Augen verliert: Das Schreiben.
„Leben“ ist bereits der vierte Teil dieser Reihe, kann aber als ein für sich stehendes Einzelwerk gelesen werden.

Tee-Gestöber – Eine Tee-Anthologie
13 Autoren erzählen 13 völlig unterschiedliche wie außergewöhnliche Kurzgeschichten rund um das beliebte Heißgetränk. Dieses Buch habe ich als einziges nicht gelesen, wollte es aber als Fan des Chaospony Verlags dennoch nicht unerwähnt lassen. Schließlich lässt es sich prima mit ein paar ausgewählten Lieblings-Sorten Tee verschenken… 🙂

Welches dieser Bücher würdest du verschenken – und an wen?

20 Buch-Geschenke für spirituelle Träumerinnen und angehende Girlbosses
 

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Wie Dankbarkeit entsteht – Das Dankbar Prinzip (Buchreview)

Dankbarkeit erlernen mit dem Buch "Das Dankbar Prinzip" von Sabine Dankbar und Monika Homann

Wann warst du zuletzt richtig dankbar?
Und damit meine ich nicht, dass du „Danke“ zum Kellner sagst, der dir die Rechnung bringt. Das setze ich voraus.

Hast du jemandem eine Freude gemacht oder ein Lieblingsmensch hat dir etwas Gutes getan?
Hast du inne gehalten und darüber nachgedacht, wofür du in deinem Leben eigentlich dankbar sein kannst?

Wenn du jetzt die Stirn runzelst – I feel you.
Dankbarkeit war für mich nie relevant. Natürlich habe ich mich brav überall bedankt, aber weiter darüber nachgedacht…?

Natürlich kannst du von heute auf morgen entscheiden, dankbarer zu werden. Und das ist der erste Schritt.
Aber: Dankbarkeit ist eine Einstellung, die Übung bedarf; bewusst und regelmäßig praktiziert werden muss.
Dankbarkeit kann man lernen.

Mein Begleiter auf dieser Reise ist das Buch Das Dankbar-Prinzip: Kraft und Gelassenheit im Alltag finden* von Sabine Dankbar und Monika Homann. Der PATMOS Verlag hat es mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt, weil ich das Thema interessant fand, aber gleichzeitig selbst so wenig über „Dankbarkeit“ wusste, als dass ich dir hier einen fundierten Beitrag hätte zaubern können. Danke! (Und da haben wir es ja schon, das „danke“! ;-))

Dankbarkeit erlernen mit dem Buch Das Dankbar Prinzip von Sabine Dankbar und Monika Homann
Das Dankbar-Prinzip von Sabine Dankbar & Monika Homann. // Affiliate-Link. Hier erfährst du mehr dazu.

Dankbarkeit ist eine Kraft. […] Man erkennt und anerkennt, dass das Leben auf allen Ebenen viel zu schenken hat.
– Sabine Dankbar + Monika Homann (Das Dankbar Prinzip)

Dankbarkeit als höflicher Reflex

Ich sage oft danke.
Genauso wichtig ist mir, dass andere „danke“ und „bitte“ beherrschen.
Die Autorinnen des Buchs „Das Dankbar Prinzip“ nennen das einen „höflichen Reflex“ – und ehrlichgesagt hat mich das kalt erwischt. Denn sie haben recht. „Danke sagen“ ist für mich meist eine reine Reflexhandlung.
Danke für den Kugelschreiber.
Danke, dass du mir hilfst.
Danke für das Essen.
Danke, dass du die Rechnung übernimmst.

Selten spüre ich richtige, tiefe, ehrliche Dankbarkeit, die man z.B. erfährt, wenn einem Jemand buchstäblich den Arsch gerettet hat.
Wie steht’s mit dir?

Mir geht es gut weil ich dankbar bin

Warum überhaupt bewusst dankbar sein? Weil du dir damit Gutes tust. Und ich bin stark dafür, dass sowas Ansporn genug ist! (auch, wenn ich da selbst noch kein Vorbild bin. *hust* Sport… *hust*)

Dankbarkeit…

  • hilft dir, besser mit Stress umzugehen
  • verringert deine Selbstzweifel
  • lässt dich liebevoller mit dir selbst und mit Anderen sein
  • schenkt dir Zufriedenheit und sorgt dafür, dass du glücklich bist, mit dem was du hast
  • gibt dir eine optimistischere Einstellung

Den Autorinnen nach gibt es drei Problemzonen, die bei uns Unzufriedenheit auslösen:

  1. die vielen Möglichkeiten, aus denen wir heutzutage wählen können
  2. der Vergleich mit Anderen
  3. der Druck, immer besser sein zu müssen

Um diese Faktoren zu überwinden und Dankbarkeit zu praktizieren geht am besten in Verbindung mit zwei weiteren, wesentlichen Dingen:

Dankbarkeit und Achtsamkeit

In der Dankbarkeit nimmt Achtsamkeit einen großen Platz ein. Das eine existiert ohne das andere nicht.
Wie sollst du erkennen, wofür du dankbar sein kannst, wenn du dich nicht achtsam damit auseinandersetzt?
Macht Sinn? Macht Sinn.

Je dankbarer du bist, desto achtsamer wirst du sein – und umgekehrt.
Durch die daraus entstehende bessere Selbstwahrnehmung nimmst du auch das Lenkrad deines Lebens wieder in die Hand.

Ein achtsames Gedankenexperiment

In „Das Dankbar Prinzip“ schlagen die Autorinnen vor, einen ganzen Tag lang achtsam dankbar zu sein.
Das klingt erstmal sehr unspektakulär, ich weiß.

Tatsächlich ist es eine ganz schöne Challenge. Du nimmst dir damit nämlich vor, genaustens auf dich und deine Umgebung zu achten und alles aufzunehmen, wodurch sich in dir ein Gefühl der Dankbarkeit einstellt.

Tipp: Notiere dir am besten jede Situation direkt oder tippe sie in dein Handy! Sonst kann es sein, dass du am Abend die Hälfte vergessen hast. Gerade bei den „kleinen Dankbarkeiten“ (das Wetter, das du am liebsten magst; ein Plausch beim Bäcker am Morgen, usw.) passiert das häufig.

Ich habe es gestern ausprobiert; an einem Montag, den ich vertretungsweise ins Büro musste und – sorry – in Gedanken schon wieder kotzen musste.
Schon Mittags war ich überrascht, wie viele Dinge ich in meine Gratitude-Liste aufnehmen konnte (klicke hier, um meine Liste anzusehen).

Wie wär es also morgen mit deiner eigenen achtsamen Dankbarkeits-Tag?

Dankbarkeit erlernen mit dem Buch Das Dankbar Prinzip von Sabine Dankbar und Monika Homann

Dankbarkeit und Wertschätzung

Um dankbar sein zu können, müssen wir wertschätzen, was wir haben.
Um den Wert von etwas zu schätzen zu lernen, müssen wir dankbar dafür sein.

Aber was mache ich, wenn ich unverschuldet in eine Situation komme, die ich nicht ändern kann (Arbeitslosigkeit, Krankheit, Todesfall)?
Wie kann ich eine richtig miese Situation denn überhaupt wertschätzen?

Etwas Wertzuschätzen bedeutet

  • ihm einen Wert beizumessen
  • ihm einen Stellenwert/eine Bedeutung zu geben
  • einen Sinn darin zu sehen
  • einen Nutzen daraus ziehe

… und letztlich Dankbarkeit für den Lerneffekt empfinden kann.

Dazu eine kleine Geschichte:

Frisch nach der Ausbildung angestellt, durfte ich einen Bereich übernehmen, der es in sich hatte.
Ich organisierte Helfer für durch Krankheit oder Todesfälle in Not geratene Landwirts-Familien – eine Art Nachbarschaftshilfe.
Verantwortung war gefragt und ich war stolz, dass meine Vorgesetzten mir das zutrauten.

… Die Arbeit machte mich fertig.

Zum Einen hatte ich täglich mit dem Leid der Menschen zu tun; musste weindene Mütter am Telefon trösten und verzweifelte Söhne beruhigen.
Zum Anderen stand mir zwar ein Pool an Helfern zur Verfügung, doch da diese freiwillig arbeiteten, konnten sie einen Job einfach ablehnen. So stand ich täglich vor dem Problem, zu viele Bedürftige und zu wenig Hilfe vermitteln zu können. Und sag das mal einer Familie, in der die Ehefrau viel zu jung gestorben ist und drei kleine Kinder ihre Mutter verloren haben.

Mir ging das alles so dermaßen nahe. Ich konnte nicht mehr schlafen, weil ich Angst hatte, von den Menschen und ihren Schicksalen träumen zu müssen – und von meinem eigenen Versagen, ihnen nicht helfen zu können.
Wertschätzen? Konnte ich an meiner Arbeit gar nichts mehr, auch die kleinen Erfolge und dankbaren Anrufe nicht mehr.

Irgendwann bekam ich Bauchschmerzen, die nicht mehr aufhören wollten. Ein fieses Ziehen, das keine Wärmflasche, keine Medikamente lindern konnten. Über Wochen hinweg.
Als ich endlich zum Arzt ging und dieser mich abtastete, war die erste Frage: „Was arbeiten Sie?

Es war krass.
Im Nachhinein denke ich mir: Sowas kann man einer 19-jährigen ohne irgendeiner Art von psychologischer Ausbildung nicht aufhalsen – schon alleine der Familien wegen.

Den Rest der Woche ließ ich mich krankschreiben.
Anschließend bat ich meinen Chef um ein Gespräch und… fing direkt zu heulen an.

Was er daraufhin tat, werde ich nie vergessen: Er bedankte sich bei mir. Erklärte, dass meine Arbeit so wertvoll für die Familien war. Ob ich das denn nicht selbst sehen könnte?

Damals konnte ich das nicht.

Normalerweise erzähle ich das niemandem. Nur, was ich gearbeitet habe und dass es „heftig“ war, ja. Aber wir sind ja hier quasi unter uns. 😉
Ich hielt mich lange für schwach, weil ich diese Situationen so nah an mich heran ließ.

Jetzt erkenne ich langsam, dass ich dankbar für diese Erfahrung sein kann – und was ich getan habe, wirklich wertvoll war.

So lernst du, dankbarer zu sein

Die 3 schönsten Übungen aus Das Dankbar Prinzip

Change it, love it or leave it

Mein absoluter Favorit aus „Das Dankbar Prinzip“ ist das Konzept „Change it, love it or leave it“.
Erfunden von Henry Ford, ist es ein geniales Tool, um Entscheidungen zu treffen, mit Altlasten umzugehen oder mögliche Veränderungen einzuleiten.

Ändere es, liebe es oder lass es sein

Wenn du mit einem Bereich in deinem Leben nicht zufrieden bist (Beispiel: Job), dann

  • Ändere es (= ändere etwas an der Situation, z.B. indem du mit deinem Arbeitgeber sprichst und nach möglichen Optionen zur Verbesserung deiner Lage suchst)
  • Liebe es (= akzeptiere, wie es ist und bleibe dabei)
  • Lass es (= ziehe einen Schlusstrich, z.B. indem du deinen Job kündigst)

Ich selbst habe dieses Prinzip schon seit längerem unbewusst in mein Leben eingebaut. Im Rahmen meiner Aufschieberitis habe ich reinen Tisch mit meinen „To-Do-Listen“-Leichen gemacht und alles von der To-Do-Liste gestrichen, das mich eigentlich nicht (mehr) interessiert. Damit lebt es sich leichter!

Zehn Finger der Dankbarkeit

10 Dinge aufzuzählen ist schwer!
Versuch trotzdem, Finger für Finger abzuzählen. Du wirst überrascht sein, dass dir am Ende doch für jeden Finger ein Punkt eingefallen ist.
Ich habe mir angewöhnt, diese Übung immer vor dem Schlafengehen in Kombination mit meinem Dankbarkeits-Journal zu machen.
Erst zähle ich die zehn Punkte auf, dann notiere ich sie.

Verwandle eine Klage in etwas Konstruktives

„Mein Leben ist scheiße!“
„Dieser Job geht mir so auf die Nerven!

Was machen solche Klagen mit uns? Sie rauben Energie, verankern sich im Kopf und ziehen uns runter.
Denn das Problem wird nicht gelöst, sondern macht nur unsere Stimmung schlechter.
Das Buch liefert hier eine effektive Übung:

Wenn du das nächste Mal merkst, dass du dich über etwas beschweren musst, probiere doch mal den Weg des konstruktiven Klagens:

1. Klage! Beschwer dich!

Formuliere deine Klage in einem prägnanten Satz. (Du darfst dich hier auch ruhig auskotzen!)

2. Halte dagegen!

Überlege dir fünf konstruktive Äußerungen, die der Klage den Wind aus den Segeln nehmen und beschreiben, warum du damals so entschieden hast/warum deine Situation eben gerade so ist, wie sie ist. Finde etwas Gutes daran!

3. Bedanke dich!

Egal wie beschissen die Ausgangssituation ist – bedanke dich. Sei es nur für die Erfahrung, für die Lehre; für das, was du später daraus ziehen wirst.

Das kann zum Beispiel so aussehen:
Klage: Dieser Job geht mir so auf die Nerven und ist eine reine Zeitverschwendung!

Fünf konstruktive Äußerungen*:

  1. „Momentan ist meine Selbstständigkeit noch nicht so weit, dass ich sie hauptberuflich führen könnte. Deshalb muss ich mir mit diesem Job etwas dazuverdienen.“
  2. „Einige Kollegen sind im Urlaub und ich muss sie vertreten, weshalb eine Mehrbelastung herrscht. Das Ende der Vertretungszeit ist aber absehbar.“
  3. „Ich werde mich trotzdem reinhängen und die Arbeit so gut es geht ausführen, damit die Anderen nicht vor einem übervollen Schreibtisch stehen, wenn sie wiederkommen.“
  4. „Diese Arbeit ist nicht von Dauer; in einem halben Jahr läuft der Vertrag sowieso aus.“
  5. „Selbst, wenn es in der Arbeit heute stressig ist. Dann freue ich mich auf heute Abend und werde mich meinen Projekten widmen anstatt vor der Glotze zu landen.“

*Du musst diese Sätze nicht so ausführlich formulieren, wie ich das hier gemacht habe.

Dankbarkeit zeigen: „Ich bin dankbar, dass ich die Stelle damals angenommen habe und mir damit ein festes Einkommen sichere, das mich reisen und an meinen persönlichen Projekten arbeiten lässt.

In meinem Gastbeitrag bei Doris Pia Höbinger stelle ich noch eine weitere Dankbarkeits-Methode vor: Das Gratitude-Journal.

 
Dankbarkeit ist ein so umfangreiches Thema – wir kratzen heute nur an der Oberfläche. Dennoch trägt ein regelmäßiges Bewusstmachen all dessen, wozu wir „danke“ sagen können, wesentlich zu einer positiveren Einstellung bei. Das merke ich immer wieder.
 
Wo wünscht du dir mehr Dankbarkeit?
Und wofür bist du heute dankbar?
 

Bist du dankbar?
 

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Blogparade: Meine Kindheitshelden

Kindheitshelden - Die Helden meiner Kindheit

Blogparade: Meine Kindheitshelden

Können fiktive Figuren einen prägen?
Ich sage: Ja!

Bei mir hat das besser funktioniert als so mancher Eltern- oder Lehrer-Ratschlag.
Selbst, wenn diese Figur nicht echt ist – man kann sich an ihr orientieren, sich etwas abschauen und lernen.

In meiner Kindheit gab es so einige Charaktere, die ich als Helden bezeichnen würde.

Junge Frauen, die für ihre Geschwister sorgen mussten.
Gewievte Diebinnen, die nachts auf Kunstraub gingen.
Toughe Vampirjägerinnen mit frechen Sprüchen auf den Lippen.
Mädchen, die im Brautkleid gegen die Bösen kämpften.
Mädchen ohne Eltern, die sich in einer neuen Umgebung zurecht finden mussten, aber dennoch ohne Vorurteile durch die Welt gingen.
Einhörner auf der Suche nach sich selbst und Zauberer ohne Magie.
Kleinen Jungen auf großer Reise in weichen Gänsefedern.
Tiere, die sich aufmachten, eine neue Heimat zu finden.
Na, hast du jemanden wiedererkannt? 🙂

Wer sind deine Kindheitshelden?

Von starken Frauen und Wanderlust – Chrissis Kindheitshelden

Sag das Zauberwort und du hast die Macht

Meine Kindheitshelden waren instinktiv immer die starken Frauen.
Außerdem zogen (und ziehen) mich Charaktere an, die anders sind; die für sich einstehen und an sich glauben. Das hat mich als kleines Mädchen schon beeindruckt.

Im heutigen Beitrag stelle ich dir deshalb die vier fiktiven Personen vor, die mich besonders beeindruckt haben. Kindheitshelden eben.
Ich bin gespannt, wen davon du kennst!

Übrigens: Weil immer wieder danach gefragt wird, wie mein Grafikstil eigentlich aussieht: So wie auf den folgenden Bildern zu meinen Kindheitshelden!
Für ZENtreasures und meine Kundenprojekte arbeite ich ganz anders, wenn ich aber „just 4 fun“ oder für meine Anime-Seite Treasure-Chest.org Grafiken erstelle, mache ich das in diesem Collagen-Stil.

Oscar François de Jarjayes / Lady Oscar (Die Rosen von Versailles)

Kindheitshelden: Oscar aus Lady Oscar/Die Rosen von Versailles

When I think about Oscar, I feel no fear of the unkown path in front of me.
– Marie Antoinette

Als seine 6. Tochter auf die Welt kommt, hat der französische General Jarjayes genug: Er tauft das Mädchen Oscar und beginnt, sie wie einen Jungen zu behandeln – und auch so zu erziehen.
Oscar lernt fechten, reiten, kämpfen – all das, was im Frankreich des 18. Jahrhunderts den Frauen verwehrt blieb. Mit einer enormen Leidenschaft und grenzenlosem Talent gesegnet, schafft sie es als erste Frau in die Leibgarde des französischen Kaiserhauses, wo sie sich schließlich mit Marie Antoinette anfreundet und sie ihr Leben lang begleiten wird – auch in die französische Revolution hinein…

Warum Oscar eine Heldin ist

… weil sie sich selbst akzeptiert!

Was du von ihr lernen kannst

Für Oscar war es zu Anfang schwer, ihre weibliche Seite zu akzeptieren, nachdem sie als Mann erzogen wurde. Doch setzte sie sich ausgiebig mit ihren Gefühlen auseinander, hinterfragte und erkannte sich schließlich selbst an.
Für mich ist das heute für eine Metapher: Egal, wie du erzogen wurdest, du hast es in der Hand, dich zu verändern.

Zudem setzte sie sich immer für ihre Überzeugungen ein und bot jedem die Stirn – egal wer er/sie war. Oscar machte nie einen Unterschied und behandelte das Volk genauso großherzig, wie ihre Liebsten.

Random Fact

Die Serie Lady Oscar war mit Sicherheit der Auslöser für meine Vorliebe für tragische Liebesgeschichten. Und der Film „Eiskalte Engel“.

Haruka Tenno / Sailor Moon

Kindheitshelden: Haruka aus Sailor Moon

Gender doesn’t make a difference. Do you think just because you’re a girl you’re always going to lose to a guy? If you think that, you can’t protect the ones you love.
– Haruka Tenno

Haruka ist ein eher androgyner Typ und wird deshalb immer wieder für einen Mann gehalten, auch wegen ihrer Vorliebe für Motorräder, Rennautos und – süße Mädchen.
Als erfolgreiche Formel-1-Pilotin ist sie es gewohnt, in einer von Männern dominierten Welt zu bestehen und weiß, sich durchzusetzen; durch Worte, wie durch Können.
Ihr Alter Ego Sailor Uranus ist die Kriegerin des Windes. Sie steht Sailor Moon zur Seite. Zuerst zwar nicht unbedingt als Freundin, später aber als unerlässliche Stütze.

Warum Haruka eine Heldin ist

Weil sie keinen Wert auf die Norm legt.

Was du von ihr lernen kannst

Haruka ist das klassische „Harte Schale, weicher Kern“-Persönlichkeit (den auch die vorgenannte Oscar besitzt). Sie wirkt schroff, überspielt damit aber nur ihre Sorge um Andere.
Sie steht zu ihrer Meinung und setzt meist durch, was sie will. Das heißt jedoch nicht, dass sie blind nur ihrer Wahrheit folgt: Auf wessen Meinung sie wert legt, den unterstützt und beschützt sie, mit allem, was sie hat – selbst, wenn sie selbst dadurch zurückstecken muss.

Und egal, welchem Geschlecht man angehört, für Haruka zählt nur dies: Man liebt, wen man liebt.

Random Fact

Mit Sailor Moon begann für mich eine Liebe, die bis heute anhält: die für Japan und Animes/Mangas.
Gefühlt jede Sailor Kriegerin war schon mein Liebling (mit Ausnahme von Usagi Tsukino/Sailor Moon selbst). Haruka bin ich schließlich ganz verfallen. Als Kind interessierte ich mich auch sehr für Astronomie und aus jetzt nicht mehr nachvollziehbaren Gründen war Uranus schon immer mein Lieblingsplanet… könnte also in die Entscheidung nach der Lieblings-Sailor-Kriegerin eine Rolle gespielt haben… 😀

Phoebe Halliwell / Charmed

Kindheitshelden: Phoebe Halliwell aus Charmed

Just because I protect the innocent doesn’t mean I have to be innocent all of the time.
– Phoebe Halliwell

Die jüngsten Geschwister haben Narrenfreiheit, so auch die Hexe Phoebe Halliwell. Dass das nicht nur Vorteile mit sich bringt, lernt sie schnell, denn als eine der „Charmed Ones“ hat sie täglich mit allerhand magischen – und nicht gerade netten – Wesen zu tun.
Acht Staffeln lang kämpft sie sich durch Dämonen, Liebesbeziehungen und Geschwister-Probleme. Dabei ist sie nicht auf den Mund gefallen und glänzt mit dem besten Modestil aller Hexen. (<- meine Meinung :D) Phoebes große Stärke dabei? Ihre empathische Art. Sie kann nicht nur durch Visionen in die Zukunft oder Vergangenheit sehen, sondern erkennt Probleme sofort und hat fast immer eine Lösung parat.

Was du von ihr lernen kannst

Es ist egal, was andere von dir denken, solange du dich gut so fühlst, wie du bist.

Warum Phoebe eine Heldin ist:

Weil sie immer so lebt, wie sie es will. Sie für ihre Überzeugungen eintritt. Und trotz ihrem toughen Auftreten immer zuerst an das Wohlergehen anderer denkt.

Phoebe war immer die „schlechte“ Schwester; die, die ihre Familie schnell verließ und sich in Partys und Männergeschichten stürzte. Nach ihrer Rückkehr nachhause gab es vor allem mit ihrer ältesten Schwester Prue ständig Zoff, weil diese ihren Lebensstil nicht nachvollziehen konnte.

So gefrustet und rebellisch wie Phoebe deshalb manchmal war – sie hat sich nicht unterkriegen lassen.
Sie hat ihr Leben immer so gelebt, wie sie es für richtig hielt – und so schließlich nach Jahren voller Ungewissheit ihre Berufung mit ihrer Zeitungskollumne gefunden.

Random Fact:

Mitten in meinem Charmed-Hype bekamen wir zuhause einen Internetanschluss. Ich durfte eine Stunde täglich online gehen und das erste, was ich suchte, waren Infos über Alyssa Milano, Phoebes Schauspielerin. Ich saugte alle Infos über sie auf, las Episodenguides und hatte sogar einen Ordner voller ausgedruckter Bilder mit ihr.
Außerdem war da ja noch ihre Liebschaft mit dem Dämonen Cole… (wie war das noch gleich mit tragischen Liebesgeschichten?).

Snufkin / Die Mumins

Kindheitshelden: Snufkin/ aus Die Mumins

All things are so very uncertain, and that’s exactly what makes me feel reassured.
– Snufkin

Jeden Frühling, wenn die ersten Blütenknospen zu sprießen beginnt, sind die Mumins in freudiger Erwartung, denn Snufkin, der „philosophierende Vagabund“ kehrt zurück!
Die trollartigen Wesen aus Tove Janssons Comics lieben seine Geschichten und die Weisheiten, die er verbreitet.
Niemand weiß so recht, was Snufkin eigentlich ist: Er trägt einen übergroßen Hut und sieht einem Menschen recht ähnlich. Unvergessen auch: Seine Mundharmonika (Diese Melodie ist Kindheitserinnerung pur!)

Was du von ihm lernen kannst

Mit Offenheit durch die Welt zu gehen!

Warum Snufkin ein Held ist

Snufkin war schon damals das, was man heute als „wanderlustinfiziert“ bezeichnen würde. Er war monatelang auf Reisen und jedes Mal, wenn er ins Mumintal zurückkehrte, hatte er Geschichten zu erzählen. Als kleines Kind habe ich das noch gar nicht so richtig verstanden und mich wie die Mumins einfach an seinen Erzählungen erfreut.
Heute kenne ich die andere Seite; die des Verreisens, des Staunenes und Erfahrungen machens, des Heimkommens und Weitererzählens.

Autoritäten beeindrucken ihn nicht und so hat er kein Problem, ihnen mitzuteilen, wenn er Dinge anders sieht.
Dennoch respektiert er alle Wesen und teilt sein Wissen gern, wenn er anderen dadurch weiterhelfen kann.

Random Fact

Ich bin als 7-jährige jeden Samstag für die Mumins um 6 Uhr früh aufgestanden, um sie im TV zu sehen. Damals wusste ich noch nicht, dass sie aus Finnland stammen – heute stärkt das meine Liebe zu diesem Land nur noch mehr.
 

Dieser Beitrag entstand für die Blogparade 'Meine Kindheitshelden'
Dieser Beitrag entstand ursprünglich für die Blogparade „Erzähl‘ mir von deinen Kindheitshelden“ von Tellyventure.
Aufgrund meines Tiefs in der letzten Zeit habe ich es jedoch nicht geschafft, den Text pünktlich fertigzustellen. Da ich aber sowieso einmal darüber schreiben wollte, wer mich schon in der Kindheit geprägt hat, gibt es diesen Post eben jetzt.

Hier findest du alle weiteren Infos zur Blogparade.

Warum auf meiner Liste weder Pippi Langstrumpf, noch Disney-Heldinnen zu finden sind?
Erstere mochte ich zwar, aber mir ist tatsächlich nichts im Kopf geblieben, dass sie getan oder gesagt hätte.

Und tatsächlich kenne ich kaum einen Disney-Film.
Soweit ich mich erinnere, war es in den späten ´90ern/frühen ´00ern einfacher, das Anime-Programm zu sehen, als einen Disney-Film. Die liefen tagsüber nicht und wir hatten keinen VHS-Player, um die Filme wenigstens auf Videokasette zu sehen. Aber wie so oft, hatte auch das sein Gutes, wie wir sehen.

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Der heutige Beitrag ist eher leichte Kost, dennoch hatte ich sehr viel Freude beim Schreiben.
Die nächsten Themen werden wieder besser zu ZENtreasures passen, versprochen.

Und wer sind deine Kindheitshelden?
 
 

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Kill them with kindness – oder: Mach dich unbeliebt und glücklich

Mach dich unbeliebt und glücklich und nimm dir vom Leben, was du willst - Buch und Workbook von Diana Dreeßen

Ach, Sie schon wieder.

… sind das nicht die Worte, die du an einem Dienstagmorgen hören willst?

Ich auch nicht.

Ausgesprochen hat sie dieser überaus sympathische Mann – vermutlich ein Vertreter – der zum dritten Mal in zwei Wochen im Büro auftauchte und meine Chefin sprechen wollte.
„Sie ist im Urlaub.“, erklärte ich ihm schon damals.

Der Mann aber regte sich furchtbar auf und unterstellte mir, zu lügen.
Auf mein „Erklären Sie mir doch, worum es geht oder lassen Sie eine Visitenkarte da. Dann kann ich es weitergeben und Frau XXX meldet sich bei Ihnen, sobald sie wieder da ist.“
Das wollte er nicht – warum auch immer.

… In solchen Momenten bin ich die Ruhe in Person.
Je lauter mein Gegenüber wird, desto breiter wird mein freundliches Lächeln.

Aber dieser Kerl trieb es mit seinem erneuten Besuch auf die Spitze.
Er ging auf nichts ein, wollte nichts preisgeben und warf mir stattdessen ein „Wie soll jemand wie Sie mir helfen können?“

Und da platzte zum ersten Mal der Knoten in mir.

Mit erhobener Stimme teilte ich ihm mit, dass er mit so einem Niveau auf der Stelle das Büro verlassen soll. Das Gespräch war für mich beendet.

… Und tatsächlich. Ohne ein weiteres Wort verließ er daraufhin das Büro.

Glaub mir, danach zitterten meine Hände wie blöd und das Herz pochte mir bis zum Hals!
Selbst meine Kollegen waren überrascht – das waren sie von mir nicht gewöhnt.

Be kind…

In meinen Beitragsentwürfen gammelt schon seit 2015 ein Text über’s Nett sein vor sich her.
Immer mal wieder schrieb ich daran, aber… irgendetwas fehlte.

Weißt du, ich war schon immer die Nette.
Als Kind brachte es mich voran. Als Erwachsene iebenfalls.
Aueßerdem – bin ich gerne nett.

Gerade im Arbeitsalltag kristallisiert sich aber immer deutlicher heraus: Nettigkeit reicht nicht.
Es heißt: Beiß dich durch, sei dreist – so kommst du weiter!

Oft ärgere ich mich über Leute, die für ihre Dreistigkeit und Unverfrorenheit auch noch belohnt werden.
Du kennst das bestimmt:
Der Vordrängler an der Supermarktkasse, der dich halb umrennt, um nach vorne zu kommen.
Der Autofahrer, der sich im Kreisverkehr schnell vor dir hinein quetscht, wodurch du eine Vollbremsung machst und dein Herz ebenfalls.
Die Designerin, die viel mehr Aufträge bekommt als du, weil sie in jedem Gespräch erwähnt, was sie macht.

Ich für meinen Teil will mich aber nicht aufdrängen und nicht unhöflich sein.
Also bin ich nett und warte, bis ich an der Reihe bin. Denn ich will auf meine Art vorwärts kommen.
Zumindest war das immer meine feste Überzeugung.

Inzwischen frage ich mich, ob Nett sein nicht auch eine Grenze erreichen kann. Nämlich die, an der du nicht mehr weiterkommst, und härtere Geschütze auffahren musst. Worte oder gar Ellenbogen.

Mach dich unbeliebt und glücklich – und nimm dir vom Leben was du willst

Was meine doch sehr naive Einstellung ins Wanken gebracht hat?
Das Buch „Mach dich unbeliebt und glücklich – und nimm dir vom Leben was du willst“ von Diana Dreeßen.*

Mach dich unbeliebt und glücklich und nimm dir vom Leben, was du willst

Die Autorin beschreibt ein spannendes Konzept: Du magst vielleicht nicht überall beliebt sein, aber du bist glücklich und lebst dein Leben so, wie du es willst.

Und Diana Dreeßen hat es wahr gemacht: Nachdem sie jahrelang an der Frankfurter Börse arbeitete, folgte sie fast 20 Jahre später endlich ihrer Berufung und wurde Managementtrainerin.

Wir können unser Leben nur dadurch verändern, dass wir uns selbst verändern. Wenn wir selbst anders denken und handeln, müssen auch die Menschen um uns herum anders mit uns umgehen.

So einfach gesagt, so schwierig umzusetzen.

Etwas, das du als Kind von deinen Eltern beigebracht oder vorgelebt bekommst; das sich zehn, 20, 30 Jahre lang in deinem Bewusstsein verankert hat, kannst du nicht einfach so ablegen.

Diana Dreeßen nennt die Hauptursache für dieses Verhalten – und erklärt, wie man sie überwinden kann.

Die Harmoniefalle

Neulich schrieb ich noch über die Perfektionismus-Falle – nun haben wir die nächste Falle, aus der man sich ähnlich schwer befreien kann.

Wie wichtig ist es dir, dass du beliebt bist und von anderen als „nett“ beschrieben wirst?
Wie viel Wert legst du darauf, wie andere dich wahrnehmen?

Dahinter stecken meist Selbstzweifel.
„Ich habe Angst, etwas falsch zu machen.“
„Ich will mit Niemandem streiten.“
„Was werden die Anderen denken, wenn ich keine Antwort weiß?“

Wenn du lieber schweigst, anstatt ein unangenehmes Thema anzusprechen, machst du dir vermutlich genau um solche Fragen Gedanken. Willkommen in der Harmoniefalle.

Diana Dreeßen bringt es auf den Punkt:

Wer nichts sagt, spielt nicht mit.

Das heißt, es kann sich lohnen, einfach zu fragen und deine Wünsche und Bedürfnisse auszuformulieren.

… but don’t take no bullshit

Das Kontroverse an diesem Buch – und zugleich der Kern: Wenn du glücklich sein willst, wirst du immer wieder anecken.
Die große Frage ist: Nimmst du das in Kauf, oder bist du lieber allseits beliebt, aber unglücklich?

Ging dein erster Gedanke auch lautstark in die Richtung „Klar will ich glücklich sein, egal, was die Anderen denken!“?
Meiner natürlich auch.
Aber ich habe lange Zeit lieber selbst zurückgesteckt, als jemanden vor den Kopf zu stoßen oder mich gar unbeliebt zu machen.

Meinen Geburtstag im März beispielsweise verbrachte ich im Ausland.
Du kannst dir nicht vorstellen, wie viel Gejammer es Vorab von allen Seiten deswegen gab:
Ist dir deine Familie denn gar nicht wichtig?
Das kannst du doch den Leuten nicht antun, die dir gratulieren wollen!

… doch, kann ich. Tat ich. Und hatte eine fantastische Zeit.

Glaub mir, früher hätte ich die Reise verschoben. Nicht meinetwegen. Sondern, weil Andere (Familie/Verwandte/Freunde/Kollegen) es von mir erwarteten.

Warum es sich und Anderen nicht leichter machen und von vorneherein das tun, was man selbst will?

Und hier ging es nur um einen Geburtstag.

Vielleicht hast du angeeckt; manche vor den Kopf gestoßen, aber das Gemecker kannst du ausblenden. Wirklich.
Klar, gewisse Dinge im Leben haben wir nicht in der Hand: Krankheiten, Todesfälle, Arbeitslosigkeit.

Dennoch bin ich der Meinung; ein Abenteuer, eine außergewöhnliche Erfahrung – oder einfach nur ein gutes Gefühl im Bauch – ist so viel mehr wert, als Andere zufriedenzustellen.

Was ist wichtiger als dein eigenes Glück?

Ja, das Glück deiner Lieblingsmenschen ist wichtig; soll es sein.
Aber sieh es einmal so: Wenn du unglücklich bist, wie sollst du jemand anderen happy machen?
Genauso liegt diesen Menschen auch DEIN Glück am Herzen!
Du bist glücklich, sie sind glücklich – eine Win-Win-Situation. 🙂

Be nice but take no bullshit.

So eine Einstellung legt man sich natürlich nicht von heute auf morgen zu.
In „Mach dich unbeliebt und glücklich“ nennt Diana Dreeßen die „Sieben Schlüssel“ als nützliches Werkzeug.

Die Sieben Schlüssel

Ich reiße sie hier nur kurz an, sonst müsste ich den Rahmen nur noch mehr sprengen.
Wenn du Fragen dazu hast, stell sie gerne in den Kommentaren oder per Mail – oder lies das Buch!

1. Dein persönlicher Kompetenzraum

Dein Kompetenzraum ist quasi ein imaginärer Raum, an dem du all deine Fähigkeiten, Talente und Erfolge sammelst und dir so für Tage voller Selbstzweifel einen Ort schaffst, an dem du neue Kraft schöpfen kannst.

2. Lass Altes los und fang an, an dich zu glauben!

Um ein neues Selbstbewusstsein aufzubauen, musst du dich vom Altem trennen. Egal, ob das Denkmuster, Glaubenssätze oder sogar Menschen sind.
Einfach ist das nicht.

Diana Dreeßen schlägt da eine ungewöhnliche, aber sehr effektive Methode vor: Den Container.
Stell dir doch mal vor, ein riesiger Container würde vor deinem Haus stehen und nur darauf warten, dass du dein Leben entrümpelst.
In diesen packst du

  • deine Ängste (a la „Warum tue ich dieses und jenes nicht? Was könnte schief gehen?“)
  • deine Glaubenssätze (Dinge, die du schon von Klein auf so beigebracht bekommen hast, wie z.B. „Ich muss immer nett und bescheiden sein, damit ich gemocht werde“ oder „Arbeit darf keinen Spaß machen“)
  • deine Werte (wie stehst du zu Geld, zu Arbeit, zu Pünktlichkeit, usw. und vorallem: Sind diese Werte für dich noch aktuell?)
  • deine mögliche übertriebene Harmoniesucht (das soll dir verdeutlichen, was ich oben schon angesprochen habe: Viele Menschen kommen durch Dreistigkeit weiter und die Netten gucken blöd aus der Wäsche – es gilt, ein richtiges Maß zu finden)
  • deinen Perfektionismus (Musst du wirklich perfekt sein? Bist du nicht schon gut so, wie du bist?)

Loslassen fällt fast jedem schwer. Es wird eine also Weile dauern, bis du deinen Container voll gemacht hast und ihn abholen lassen kannst.

Ich mache solche Loslassens-Übungen übrigens immer ganz symbolisch. Dazu male ich einen Mülleimer (oder in diesem Fall einen Sperrmüllcontainer) auf ein Blatt Papier, „befülle“ ihn mit all dem, was ich „entsorgen“ will und werfe das Blatt dann tatsächlich in den Abfall. Das befreit!

Mach dich unbeliebt und glücklich und nimm dir vom Leben, was du willst. Buch und Workbook von Diana Dreeßen

3. Lerne, dich durchzusetzen!

Kennst du deine Ziele?
Wie Diana Dreeßen schreibt:

Wenn man keine Ahnung hat, wofür es sich lohnt zu kämpfen, dann ist es schwer, sich aus seinen alten Verhaltensmustern herauszubewegen.

Um dich durchsetzen zu können, musst du also wissen, warum du es tust!
Wenn du z.B. genau weißt, dass du den Anforderungen dieses neuen Jobs gerecht werden kannst, macht dich das automatisch viel selbstbewusster, als wenn du dir insgeheim nicht sicher bist, ob du es packst.
Wird dich das Wissen, dass auch dein nerviger Kollege mit dieser neuen Stelle liebäugelt, anstacheln oder gibst du direkt auf?

Begegne anderen möglichst immer mit Wohlwollen. So wie ich das in meinem Beispiel zu Beginn gemacht habe: Die ersten beiden Male war ich immer freundlich zu dem Vertreter und auch beim letzten Mal versuchte ich nach bestem Gewissen, zu helfen.

Eigentlich ist es ganz einfach: Hast du ein Ziel vor Augen, belasse es genau da: Immer im Blickfeld! Lass dich nicht vom Weg abbringen (Umwege sind okay!) und mach keine Kompromisse.
Du kannst nur das beeinflussen, was du selbst in Bewegung setzt!

4. Du bist mehr, als du denkst: Deine Rollen und Facetten

Wir Menschen ordnen uns gegenseitig zu gerne in bestimmte Rollen ein. Die graue Maus. Die falsche Schlange. Die Süße. Der Choleriker.
Gut möglich, dass auch du so eine Rolle eingenommen hast – egal, ob das von dir oder von anderen ausging.
Du kannst diese Rolle jedoch steuern. Wir alle sind so facettenreich und gerade wenn man sich neu kennenlernt, setzt sich schnell ein Bild fest, das einen bestimmten Typ darstellt und nicht die vielen verschiedenen Facetten.
So sage ich, dass ich die Nette bin. Für Franzi bin ich aber die „coole Sau aus München“. Schon ein gewisser Unterschied, nicht wahr?

Lass dich nicht in eine Rolle drängen, die dir gar nicht oder nur zum Teil entspricht!
Entscheide dich stattdessen für den Part, der du gerne sein willst und zeige das! Träumen ausdrücklich erlaubt! 🙂

5. Bereite dir Strategien für schwierige Situationen vor

Hast du es, Präsentationen oder Referate vor Publikum zu halten?
Ein gutes Bild willst du aber trotzdem abgeben, nicht wahr? Sehr wahrscheinlich hat jemand sein Vertrauen in dich gesetzt und zu kneifen wäre noch wesentlich schlimmer (… finde ich zumindest, ich trage allerdings gerne vor).

Da gibt es nur eine Lösung: Bereite dich bestmöglich darauf vor!
Übe, teste, lerne auswendig. Hab einen Plan B (und C und D) für den Notfall vorbereitet. Einen zweiten Stick mit der Präsentation, weil der erste nicht funktioniert. Oder jemanden, der für dich einspringt. You get the idea.

Ich lege mir z.B. für schwierige Telefonate immer ein Script bereit, an das ich mich, so gut es geht, halte. Das gibt mir Sicherheit und sorgt dafür, dass ich die Aufgabe eher durchziehe als völlig unvorbereitet mit dem Anruf konfrontiert zu werden.

Außerdem stelle ich mir immer vor, wie ich etwas schaffe. Das zu lernen, hat lange gedauert. Anfangs dachte ich wirklich, ich würde mich damit selbst belügen.
Mittlerweile denke ich automatisch an das bestmögliche Ergebnis – und an das Schlimmste, das passieren kannn… und das meist gar nicht so schlimm ist, wie ich meine.

6. Wo stehst du – deine Positionierung im Leben

Manchmal reicht eine Entscheidung aus, um alles über den Haufen zu werfen.
Wir haben gewisse Erwartungen, andere Menschen in unserem Umfeld ebenfalls. Manchmal decken sich diese Erwartungen, oft tun sie es nicht. Und von allen Seiten folgen gute Ratschläge und Vorwürfe.
Eins ist sicher: Dabei kristallisiert sich heraus, wer deine wahren Freunde sind und an dich glaubt.
Und selbst wenn keiner an dich glaubt, dann kannst du das doch wenigstens tun, oder?

Gib dir ruhig die Erlaubnis, das zu tun, was du willst (mehr dazu gleich) und setze dir Prioritäten!

7. Erkenne, was du willst und was nicht

Oder: Mach’s wie Pippi Langstrumpf! Sie ist sich sicher, dass sie jeder Herausforderung gewachsen ist und kein Sturm bringt ihre Einstellung ins Wanken – und wenn doch, macht sie das Beste daraus.
Was hindert dich daran, genauso zu leben wie Pippi; mit unerschütterlichem Willen und einem Ziel vor Augen? Denn findet, dass du es verdient hast, deine Träume zu leben – und das sehe ich ganz genauso.
Was macht dich glücklich? Wofür brennst du?

Diana Dreeßen schlägt in ihrem Buch vor, einen „Film“ zu drehen.
Lege dir dazu wieder ein Blatt Papier bereit und notiere alle Wünsche, die dir einfallen.
Denke dann an die „Schauspieler“; alle Personen, die in deinem Film vorkommen sollen. Selbes Spiel mit den „Drehorten“. Wo spielt der Film deines Lebens? Wo willst du leben? Wie fühlst du dich dabei?
All das verbindest du jetzt miteinander und „drehst“ die einzelnen Szenen. Das kannst du durch Schreiben, malen oder tatsächliches filmen machen.

Was das ganze bringt?
Du programmierst dein Unterbewusstsein damit auf etwas, das wirklich passiert. Es hält den Film für richtig und wird alles daran setzen, ihn auch wahr zu machen.

Mehr über das Buch + Gewinnspiel

Meine liebste Botschaft aus dem Buch ist ZENtreasures pur:

Du darfst dir erlauben, deiner Berufung zu folgen und an deinen Zielen zu arbeiten!
Du musst glücklich werden. Es ist dein Leben.

„Mach dich unbeliebt und glücklich“ ist keine steife Theorie, sondern ein Mitmach-Buch. Eins, wo du dir Stift und Notizbuch bereit legst – oder den Textmarker, wenn du lieber direkt im statt mit dem Buch arbeitest.

Die Aufmachung hat mir sofort gefallen: immer wieder pink hervorgehobene Überschriften und… Kakteen!

Außerdem mag ich die Art, wie Diana Dreeßen mit den Lesern spricht. Modern, offen, persönlich und mit jeder Menge Beispielen aus ihrer Coaching-Praxis.

Passend dazu hat der Verlag Ende 2016 ein Workbook herausgebracht.

Mach dich unbeliebt und glücklich und nimm dir vom Leben, was du willst. Buch und Workbook von Diana Dreeßen width=

Durchsetzen leicht gemacht – so werden Sie in 7 Schritten unbesiegbar!*
ist ein Intensivtraining voller Übungen, Listen und Fragebögen daher, die helfen, sich selbst und sein Verhalten besser kennenzulernen.
Es ist kein Muss, denn alles Wesentliche lernst du über das Buch.
Wenn dir aber „Adult Homework“ genauso viel Spaß macht wie mir, solltest du dir das Workbook holen.

Suchst du allerdings etwas, das du an zwei, drei Abenden abhaken kannst, ist dieses Training nichts für dich.
Hier geht es nicht um ein paar Vokabel-Übungen zum Auswendig lernen, sondern um Persönlichkeitsentwicklung. Das Ziel ist, etwas, das du im wahrscheinlichsten Fall schon seit Jahrzehnten aufgebaut hast, dauerhaft zu verändern.

Mir gingen viele Übungen leicht von der Hand (z.B. das Aufzählen der eigenen Talente und Fähigkeiten).
An anderen wiederum habe ich mir den Kopf zerbrochen, keine Lösung gefunden (oder nicht finden wollen) … und das Workbook zwei Wochen lang nicht mehr angerührt (z.B. die Rollen und den Perspektivenwechsel).

Die Aufgaben erfordern viel Ehrlichkeit mit sich selbst!

Mach dich unbeliebt und glücklich und nimm dir vom Leben, was du willst

Infos zum Buch

Mach dich unbeliebt und glücklich… und nimm dir vom Leben, was du willst!
Erschienen 2014 im dtv Verlag. Neuauflage 2016.
ISBN: 978-3-423-26050-3
237 Seiten, broschiert

Bei Amazon kaufen: Buch* || kindle Version* || Workbook*

PS: Ich freue mich, wenn du mich über die Affiliate Links hier unterstützt (das bedeutet keine Extrakosten für dich)! 🙂

Win win win!

Eine/n von euch darf ich nun glücklich (und mich beliebt ;-)) machen: Ich verlose ein Set aus Buch und Workbook!

Mach dich unbeliebt und glücklich und nimm dir vom Leben, was du willst.

Die Bücher sind neu; ich habe sie nur verwendet, um die Fotos für diesen Beitrag zu schießen.

Beides wurde mir kosten- und bedingungslos vom dtv Verlag zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank an die liebe Laura für den netten Kontakt!

Das Gewinnspiel wurde beendet und Fou wurde als Gewinnerin ausgelost!

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Unbeliebt und glücklich… oder beliebt und dafür unglücklich? Wie stehst du zu dieser Thematik?
Kennst du das Buch?
 

Mach dich unbeliebt und glücklich und nimm dir vom Leben, was du willst. Ein Plädoyer für's auch mal nicht Nett sein!
 

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