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Kill them with kindness – oder: Mach dich unbeliebt und glücklich

Mach dich unbeliebt und glücklich und nimm dir vom Leben, was du willst - Buch und Workbook von Diana Dreeßen

Heute präsentiere ich dir den bisher längsten Beitrag auf ZENtreasures mit über 2.700 Wörtern!
Eigentlich wollte ich ihn aufteilen, aber das passte einfach nicht. Ein High Five für alle, die ihn trotzdem bis zum Ende lesen! <3

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Ach, Sie schon wieder.

… sind das nicht die Worte, die du an einem Dienstagmorgen hören willst?

Ich auch nicht.

Ausgesprochen hat sie dieser überaus sympathische Mann – vermutlich ein Vertreter – der zum dritten Mal in zwei Wochen im Büro auftauchte und meine Chefin sprechen wollte.
„Sie ist im Urlaub.“, erklärte ich ihm schon damals.

Der Mann aber regte sich furchtbar auf und unterstellte mir, zu lügen.
Auf mein „Erklären Sie mir doch, worum es geht oder lassen Sie eine Visitenkarte da. Dann kann ich es weitergeben und Frau XXX meldet sich bei Ihnen, sobald sie wieder da ist.“
Das wollte er nicht – warum auch immer.

… In solchen Momenten bin ich die Ruhe in Person.
Je lauter mein Gegenüber wird, desto breiter wird mein freundliches Lächeln.

Aber dieser Kerl trieb es mit seinem erneuten Besuch auf die Spitze.
Er ging auf nichts ein, wollte nichts preisgeben und warf mir stattdessen ein „Wie soll jemand wie Sie mir helfen können?“

Und da platzte zum ersten Mal der Knoten in mir.

Mit erhobener Stimme teilte ich ihm mit, dass er mit so einem Niveau auf der Stelle das Büro verlassen soll. Das Gespräch war für mich beendet.

… Und tatsächlich. Ohne ein weiteres Wort verließ er daraufhin das Büro.

Glaub mir, danach zitterten meine Hände wie blöd und das Herz pochte mir bis zum Hals!
Selbst meine Kollegen waren überrascht – das waren sie von mir nicht gewöhnt.

Be kind…

In meinen Beitragsentwürfen gammelt schon seit 2015 ein Text über’s Nett sein vor sich her.
Immer mal wieder schrieb ich daran, aber… irgendetwas fehlte.

Weißt du, ich war schon immer die Nette.
Als Kind brachte es mich voran. Als Erwachsene iebenfalls.
Aueßerdem – bin ich gerne nett.

Gerade im Arbeitsalltag kristallisiert sich aber immer deutlicher heraus: Nettigkeit reicht nicht.
Es heißt: Beiß dich durch, sei dreist – so kommst du weiter!

Oft ärgere ich mich über Leute, die für ihre Dreistigkeit und Unverfrorenheit auch noch belohnt werden.
Du kennst das bestimmt:
Der Vordrängler an der Supermarktkasse, der dich halb umrennt, um nach vorne zu kommen.
Der Autofahrer, der sich im Kreisverkehr schnell vor dir hinein quetscht, wodurch du eine Vollbremsung machst und dein Herz ebenfalls.
Die Designerin, die viel mehr Aufträge bekommt als du, weil sie in jedem Gespräch erwähnt, was sie macht.

Ich für meinen Teil will mich aber nicht aufdrängen und nicht unhöflich sein.
Also bin ich nett und warte, bis ich an der Reihe bin. Denn ich will auf meine Art vorwärts kommen.
Zumindest war das immer meine feste Überzeugung.

Inzwischen frage ich mich, ob Nett sein nicht auch eine Grenze erreichen kann. Nämlich die, an der du nicht mehr weiterkommst, und härtere Geschütze auffahren musst. Worte oder gar Ellenbogen.

Mach dich unbeliebt und glücklich – und nimm dir vom Leben was du willst

Was meine doch sehr naive Einstellung ins Wanken gebracht hat?
Das Buch „Mach dich unbeliebt und glücklich – und nimm dir vom Leben was du willst“ von Diana Dreeßen.*

Mach dich unbeliebt und glücklich und nimm dir vom Leben, was du willst. Buch und Workbook von Diana Dreeßen. Ein Plädoyer für's auch mal nicht Nett sein! ZENtreasures.de

Die Autorin beschreibt ein spannendes Konzept: Du magst vielleicht nicht überall beliebt sein, aber du bist glücklich und lebst dein Leben so, wie du es willst.

Und Diana Dreeßen hat es wahr gemacht: Nachdem sie jahrelang an der Frankfurter Börse arbeitete, folgte sie fast 20 Jahre später endlich ihrer Berufung und wurde Managementtrainerin.

Wir können unser Leben nur dadurch verändern, dass wir uns selbst verändern. Wenn wir selbst anders denken und handeln, müssen auch die Menschen um uns herum anders mit uns umgehen.

So einfach gesagt, so schwierig umzusetzen.

Etwas, das du als Kind von deinen Eltern beigebracht oder vorgelebt bekommst; das sich zehn, 20, 30 Jahre lang in deinem Bewusstsein verankert hat, kannst du nicht einfach so ablegen.

Diana Dreeßen nennt die Hauptursache für dieses Verhalten – und erklärt, wie man sie überwinden kann.

Die Harmoniefalle

Neulich schrieb ich noch über die Perfektionismus-Falle – nun haben wir die nächste Falle, aus der man sich ähnlich schwer befreien kann.

Wie wichtig ist es dir, dass du beliebt bist und von anderen als „nett“ beschrieben wirst?
Wie viel Wert legst du darauf, wie andere dich wahrnehmen?

Dahinter stecken meist Selbstzweifel.
„Ich habe Angst, etwas falsch zu machen.“
„Ich will mit Niemandem streiten.“
„Was werden die Anderen denken, wenn ich keine Antwort weiß?“

Wenn du lieber schweigst, anstatt ein unangenehmes Thema anzusprechen, machst du dir vermutlich genau um solche Fragen Gedanken. Willkommen in der Harmoniefalle.

Diana Dreeßen bringt es auf den Punkt:

Wer nichts sagt, spielt nicht mit.

Das heißt, es kann sich lohnen, einfach zu fragen und deine Wünsche und Bedürfnisse auszuformulieren.

… but don’t take no bullshit

Das Kontroverse an diesem Buch – und zugleich der Kern: Wenn du glücklich sein willst, wirst du immer wieder anecken.
Die große Frage ist: Nimmst du das in Kauf, oder bist du lieber allseits beliebt, aber unglücklich?

Ging dein erster Gedanke auch lautstark in die Richtung „Klar will ich glücklich sein, egal, was die Anderen denken!“?
Meiner natürlich auch.
Aber ich habe lange Zeit lieber selbst zurückgesteckt, als jemanden vor den Kopf zu stoßen oder mich gar unbeliebt zu machen.

Meinen Geburtstag im März beispielsweise verbrachte ich im Ausland.
Du kannst dir nicht vorstellen, wie viel Gejammer es Vorab von allen Seiten deswegen gab:
Ist dir deine Familie denn gar nicht wichtig?
Das kannst du doch den Leuten nicht antun, die dir gratulieren wollen!

… doch, kann ich. Tat ich. Und hatte eine fantastische Zeit.

Glaub mir, früher hätte ich die Reise verschoben. Nicht meinetwegen. Sondern, weil Andere (Familie/Verwandte/Freunde/Kollegen) es von mir erwarteten.

Warum es sich und Anderen nicht leichter machen und von vorneherein das tun, was man selbst will?

Und hier ging es nur um einen Geburtstag.

Vielleicht hast du angeeckt; manche vor den Kopf gestoßen, aber das Gemecker kannst du ausblenden. Wirklich.
Klar, gewisse Dinge im Leben haben wir nicht in der Hand: Krankheiten, Todesfälle, Arbeitslosigkeit.

Dennoch bin ich der Meinung; ein Abenteuer, eine außergewöhnliche Erfahrung – oder einfach nur ein gutes Gefühl im Bauch – ist so viel mehr wert, als Andere zufriedenzustellen.

Was ist wichtiger als dein eigenes Glück?

Ja, das Glück deiner Lieblingsmenschen ist wichtig; soll es sein.
Aber sieh es einmal so: Wenn du unglücklich bist, wie sollst du jemand anderen happy machen?
Genauso liegt diesen Menschen auch DEIN Glück am Herzen!
Du bist glücklich, sie sind glücklich – eine Win-Win-Situation. 🙂

Be nice but take no bullshit. Motivational Instagram Quote. ZENtreasures.de

So eine Einstellung legt man sich natürlich nicht von heute auf morgen zu.
In „Mach dich unbeliebt und glücklich“ nennt Diana Dreeßen die „Sieben Schlüssel“ als nützliches Werkzeug.

Die Sieben Schlüssel

Ich reiße sie hier nur kurz an, sonst müsste ich den Rahmen nur noch mehr sprengen.
Wenn du Fragen dazu hast, stell sie gerne in den Kommentaren oder per Mail – oder lies das Buch!

1. Dein persönlicher Kompetenzraum

Dein Kompetenzraum ist quasi ein imaginärer Raum, an dem du all deine Fähigkeiten, Talente und Erfolge sammelst und dir so für Tage voller Selbstzweifel einen Ort schaffst, an dem du neue Kraft schöpfen kannst.

2. Lass Altes los und fang an, an dich zu glauben!

Um ein neues Selbstbewusstsein aufzubauen, musst du dich vom Altem trennen. Egal, ob das Denkmuster, Glaubenssätze oder sogar Menschen sind.
Einfach ist das nicht.

Diana Dreeßen schlägt da eine ungewöhnliche, aber sehr effektive Methode vor: Den Container.
Stell dir doch mal vor, ein riesiger Container würde vor deinem Haus stehen und nur darauf warten, dass du dein Leben entrümpelst.
In diesen packst du

  • deine Ängste (a la „Warum tue ich dieses und jenes nicht? Was könnte schief gehen?“)
  • deine Glaubenssätze (Dinge, die du schon von Klein auf so beigebracht bekommen hast, wie z.B. „Ich muss immer nett und bescheiden sein, damit ich gemocht werde“ oder „Arbeit darf keinen Spaß machen“)
  • deine Werte (wie stehst du zu Geld, zu Arbeit, zu Pünktlichkeit, usw. und vorallem: Sind diese Werte für dich noch aktuell?)
  • deine mögliche übertriebene Harmoniesucht (das soll dir verdeutlichen, was ich oben schon angesprochen habe: Viele Menschen kommen durch Dreistigkeit weiter und die Netten gucken blöd aus der Wäsche – es gilt, ein richtiges Maß zu finden)
  • deinen Perfektionismus (Musst du wirklich perfekt sein? Bist du nicht schon gut so, wie du bist?)

Loslassen fällt fast jedem schwer. Es wird eine also Weile dauern, bis du deinen Container voll gemacht hast und ihn abholen lassen kannst.

Ich mache solche Loslassens-Übungen übrigens immer ganz symbolisch. Dazu male ich einen Mülleimer (oder in diesem Fall einen Sperrmüllcontainer) auf ein Blatt Papier, „befülle“ ihn mit all dem, was ich „entsorgen“ will und werfe das Blatt dann tatsächlich in den Abfall. Das befreit!

Mach dich unbeliebt und glücklich und nimm dir vom Leben, was du willst. Buch und Workbook von Diana Dreeßen. Ein Plädoyer für's auch mal nicht Nett sein! ZENtreasures.de

3. Lerne, dich durchzusetzen!

Kennst du deine Ziele?
Wie Diana Dreeßen schreibt:

Wenn man keine Ahnung hat, wofür es sich lohnt zu kämpfen, dann ist es schwer, sich aus seinen alten Verhaltensmustern herauszubewegen.

Um dich durchsetzen zu können, musst du also wissen, warum du es tust!
Wenn du z.B. genau weißt, dass du den Anforderungen dieses neuen Jobs gerecht werden kannst, macht dich das automatisch viel selbstbewusster, als wenn du dir insgeheim nicht sicher bist, ob du es packst.
Wird dich das Wissen, dass auch dein nerviger Kollege mit dieser neuen Stelle liebäugelt, anstacheln oder gibst du direkt auf?

Begegne anderen möglichst immer mit Wohlwollen. So wie ich das in meinem Beispiel zu Beginn gemacht habe: Die ersten beiden Male war ich immer freundlich zu dem Vertreter und auch beim letzten Mal versuchte ich nach bestem Gewissen, zu helfen.

Eigentlich ist es ganz einfach: Hast du ein Ziel vor Augen, belasse es genau da: Immer im Blickfeld! Lass dich nicht vom Weg abbringen (Umwege sind okay!) und mach keine Kompromisse.
Du kannst nur das beeinflussen, was du selbst in Bewegung setzt!

4. Du bist mehr, als du denkst: Deine Rollen und Facetten

Wir Menschen ordnen uns gegenseitig zu gerne in bestimmte Rollen ein. Die graue Maus. Die falsche Schlange. Die Süße. Der Choleriker.
Gut möglich, dass auch du so eine Rolle eingenommen hast – egal, ob das von dir oder von anderen ausging.
Du kannst diese Rolle jedoch steuern. Wir alle sind so facettenreich und gerade wenn man sich neu kennenlernt, setzt sich schnell ein Bild fest, das einen bestimmten Typ darstellt und nicht die vielen verschiedenen Facetten.
So sage ich, dass ich die Nette bin. Für Franzi bin ich aber die „coole Sau aus München“. Schon ein gewisser Unterschied, nicht wahr?

Lass dich nicht in eine Rolle drängen, die dir gar nicht oder nur zum Teil entspricht!
Entscheide dich stattdessen für den Part, der du gerne sein willst und zeige das! Träumen ausdrücklich erlaubt! 🙂

5. Bereite dir Strategien für schwierige Situationen vor

Hast du es, Präsentationen oder Referate vor Publikum zu halten?
Ein gutes Bild willst du aber trotzdem abgeben, nicht wahr? Sehr wahrscheinlich hat jemand sein Vertrauen in dich gesetzt und zu kneifen wäre noch wesentlich schlimmer (… finde ich zumindest, ich trage allerdings gerne vor).

Da gibt es nur eine Lösung: Bereite dich bestmöglich darauf vor!
Übe, teste, lerne auswendig. Hab einen Plan B (und C und D) für den Notfall vorbereitet. Einen zweiten Stick mit der Präsentation, weil der erste nicht funktioniert. Oder jemanden, der für dich einspringt. You get the idea.

Ich lege mir z.B. für schwierige Telefonate immer ein Script bereit, an das ich mich, so gut es geht, halte. Das gibt mir Sicherheit und sorgt dafür, dass ich die Aufgabe eher durchziehe als völlig unvorbereitet mit dem Anruf konfrontiert zu werden.

Außerdem stelle ich mir immer vor, wie ich etwas schaffe. Das zu lernen, hat lange gedauert. Anfangs dachte ich wirklich, ich würde mich damit selbst belügen.
Mittlerweile denke ich automatisch an das bestmögliche Ergebnis – und an das Schlimmste, das passieren kannn… und das meist gar nicht so schlimm ist, wie ich meine.

6. Wo stehst du – deine Positionierung im Leben

Manchmal reicht eine Entscheidung aus, um alles über den Haufen zu werfen.
Wir haben gewisse Erwartungen, andere Menschen in unserem Umfeld ebenfalls. Manchmal decken sich diese Erwartungen, oft tun sie es nicht. Und von allen Seiten folgen gute Ratschläge und Vorwürfe.
Eins ist sicher: Dabei kristallisiert sich heraus, wer deine wahren Freunde sind und an dich glaubt.
Und selbst wenn keiner an dich glaubt, dann kannst du das doch wenigstens tun, oder?

Gib dir ruhig die Erlaubnis, das zu tun, was du willst (mehr dazu gleich) und setze dir Prioritäten!

7. Erkenne, was du willst und was nicht

Oder: Mach’s wie Pippi Langstrumpf! Sie ist sich sicher, dass sie jeder Herausforderung gewachsen ist und kein Sturm bringt ihre Einstellung ins Wanken – und wenn doch, macht sie das Beste daraus.
Was hindert dich daran, genauso zu leben wie Pippi; mit unerschütterlichem Willen und einem Ziel vor Augen? Denn findet, dass du es verdient hast, deine Träume zu leben – und das sehe ich ganz genauso.
Was macht dich glücklich? Wofür brennst du?

Diana Dreeßen schlägt in ihrem Buch vor, einen „Film“ zu drehen.
Lege dir dazu wieder ein Blatt Papier bereit und notiere alle Wünsche, die dir einfallen.
Denke dann an die „Schauspieler“; alle Personen, die in deinem Film vorkommen sollen. Selbes Spiel mit den „Drehorten“. Wo spielt der Film deines Lebens? Wo willst du leben? Wie fühlst du dich dabei?
All das verbindest du jetzt miteinander und „drehst“ die einzelnen Szenen. Das kannst du durch Schreiben, malen oder tatsächliches filmen machen.

Was das ganze bringt?
Du programmierst dein Unterbewusstsein damit auf etwas, das wirklich passiert. Es hält den Film für richtig und wird alles daran setzen, ihn auch wahr zu machen.

Mehr über das Buch + Gewinnspiel

Meine liebste Botschaft aus dem Buch ist ZENtreasures pur:

Du darfst dir erlauben, deiner Berufung zu folgen und an deinen Zielen zu arbeiten!
Du musst glücklich werden. Es ist dein Leben.

„Mach dich unbeliebt und glücklich“ ist keine steife Theorie, sondern ein Mitmach-Buch. Eins, wo du dir Stift und Notizbuch bereit legst – oder den Textmarker, wenn du lieber direkt im statt mit dem Buch arbeitest.

Die Aufmachung hat mir sofort gefallen: immer wieder pink hervorgehobene Überschriften und… Kakteen!

Außerdem mag ich die Art, wie Diana Dreeßen mit den Lesern spricht. Modern, offen, persönlich und mit jeder Menge Beispielen aus ihrer Coaching-Praxis.

Passend dazu hat der Verlag Ende 2016 ein Workbook herausgebracht.

Mach dich unbeliebt und glücklich und nimm dir vom Leben, was du willst. Buch und Workbook von Diana Dreeßen. Ein Plädoyer für's auch mal nicht Nett sein! ZENtreasures.de

Durchsetzen leicht gemacht – so werden Sie in 7 Schritten unbesiegbar!*
ist ein Intensivtraining voller Übungen, Listen und Fragebögen daher, die helfen, sich selbst und sein Verhalten besser kennenzulernen.
Es ist kein Muss, denn alles Wesentliche lernst du über das Buch.
Wenn dir aber „Adult Homework“ genauso viel Spaß macht wie mir, solltest du dir das Workbook holen.

Suchst du allerdings etwas, das du an zwei, drei Abenden abhaken kannst, ist dieses Training nichts für dich.
Hier geht es nicht um ein paar Vokabel-Übungen zum Auswendig lernen, sondern um Persönlichkeitsentwicklung. Das Ziel ist, etwas, das du im wahrscheinlichsten Fall schon seit Jahrzehnten aufgebaut hast, dauerhaft zu verändern.

Mir gingen viele Übungen leicht von der Hand (z.B. das Aufzählen der eigenen Talente und Fähigkeiten).
An anderen wiederum habe ich mir den Kopf zerbrochen, keine Lösung gefunden (oder nicht finden wollen) … und das Workbook zwei Wochen lang nicht mehr angerührt (z.B. die Rollen und den Perspektivenwechsel).

Die Aufgaben erfordern viel Ehrlichkeit mit sich selbst!

Mach dich unbeliebt und glücklich und nimm dir vom Leben, was du willst. Buch und Workbook von Diana Dreeßen. Ein Plädoyer für's auch mal nicht Nett sein! ZENtreasures.de

Infos zum Buch

Mach dich unbeliebt und glücklich… und nimm dir vom Leben, was du willst!
Erschienen 2014 im dtv Verlag. Neuauflage 2016.
ISBN: 978-3-423-26050-3
237 Seiten, broschiert

Bei Amazon kaufen: Buch* || kindle Version* || Workbook*

PS: Ich freue mich, wenn du mich über die Affiliate Links hier unterstützt (das bedeutet keine Extrakosten für dich)! 🙂

Win win win!

Eine/n von euch darf ich nun glücklich (und mich beliebt ;-)) machen: Ich verlose ein Set aus Buch und Workbook!

Mach dich unbeliebt und glücklich und nimm dir vom Leben, was du willst. Buch und Workbook von Diana Dreeßen. Ein Plädoyer für's auch mal nicht Nett sein! ZENtreasures.de

Die Bücher sind neu; ich habe sie nur verwendet, um die Fotos für diesen Beitrag zu schießen.

Beides wurde mir kosten- und bedingungslos vom dtv Verlag zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank an die liebe Laura für den netten Kontakt!

Das Gewinnspiel wurde beendet und Fou wurde als Gewinnerin ausgelost!

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Unbeliebt und glücklich… oder beliebt und dafür unglücklich? Wie stehst du zu dieser Thematik?
Kennst du das Buch?
 

Mach dich unbeliebt und glücklich und nimm dir vom Leben, was du willst. Buch und Workbook von Diana Dreeßen. Ein Plädoyer für's auch mal nicht Nett sein! ZENtreasures.de
 

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Über Reinhold Messners und mein Leben am Limit (Buchreview)

Der heutige Beitrag ist etwas anders als du es sonst von mir kennst.

Immer wieder werde ich gefragt, warum ich die Berge eigentlich so liebe.
Deshalb erzähle ich heute ein wenig aus meiner Kindheit – und stelle dir die Biographie eines Südtirolers, den ich ganz besonders schätze, vor.
Die Blogparade #meinBergbuch von Himmel die Berge hat den perfekten Anlass gegeben, über dieses Herzensthema zu sprechen. Eben ganz #meinBergbuch.

Woher meine Liebe zu den Bergen kommt

Klein-Chrissi war schon mit 5 Jahren dafür bekannt, die Berge rauf und runter zu laufen.

Als Bauernhof-Kind war ich jedes Jahr auf der Alm, um unsere Jungrinder zur „Sommerfrische“ bringen. Immer lief ich den Anderen voraus, kraxelte überall herum und verbrachte später sogar meine Ferien auf einer Alm.
… Letzteres war allerdings eine einmalige Sache. In meiner Fantasie sah ich mich jeden Tag in der Sonne liegen und bräunen und ein Buch nach dem Anderen lesen.
Die Realität sah etwas anders aus: Um 5:30 Uhr aufstehen, Stall vorbereiten, Rinder suchen gehen und auf Vollständigkeit durchzählen, den ganzen Tag Wanderer bedienen, nachmittags wieder Rinder zählen, Stallarbeit – und abends um 10 halbtot ins Bett fallen. Braungebrannt war ich nach diesen zwei Wochen allerdings wirklich. 🙂

Mein Papa erzählt noch heute ganz stolz die Geschichte, wie ich – noch nicht einmal ein Schulkind – stundenlang bei der Suche nach unseren Tieren half.
Die Jungrinder waren ausgebüxt und Maria, die Sennerin der Alm, total verzweifelt deswegen. Nachdem sie den ganzen Tag erfolglos gesucht hatte und ein Gewitter nahte (und ein Gewitter in den Bergen möchtest du nicht mitmachen!), zogen sie und mein Papa nochmal los. Die Rinder sich selbst überlassen kam nicht in Frage.
Die Familie sollte in der Almhütte auf ihre Rückkehr warten. Aber ich – ich wollte mitgehen.
Und das durfte ich.

Zu dritt streiften wir durch mir völlig unbekanntes Almgebiet, abseits von Wegen, durch Wälder und Moore.
Ich erinnere mich dunkel an hüfthohes, braunes Gras mit Morastlöchern dazwischen, bei denen mein Papa mich hochnehmen musste, weil ich sonst eingesunken wäre.
Außerdem ist es in meiner Erinnerung schwülheiß, mit einem seltsamen gelblichen Licht; überall zirpte es, während der Himmel dunkelgrau wurde.

Nicht der optimalste Zeitpunkt für eine Wanderung ohne Ziel.

Buchreview Reinhold Messner - Mein Leben am Limit. Blogparade #meinBergbuch. ZENtreasures.de

Drei Stunden waren wir unterwegs, bis wir die Rinder schließlich fanden; alle unversehrt.
Das Gewitter erreichte uns glücklicherweise erst auf dem Rückweg und so kamen wir völlig durchnässt wieder an der Hütte an.

Aber auch in den folgenden Jahren habe ich die Berge nie aus den Augen verloren.
Wie du vielleicht weißt, gehe ich regelmäßig wandern (momentan ist mein Instagram Account zwar voller Island-Fotos, aber normalerweise poste ich dort meine Berg-Bilder.). Ein riesen Pluspunkt ist, dass ich sehr nahe an den Alpen lebe – ich muss quasi nur umfallen, und habe schon diverse Wanderwege vor mir. (Gut, das ist eeetwas übertrieben ;-).
Für 2017 habe ich mir die bisher größte Herausforderung vorgenommen – eine Alpenüberquerung. Von Bayern über Tirol nach Italien; eine Woche lang.
Um so eine Wanderung zu packen, muss ich aber noch trainieren, was sich zuzugebenermaßen durch meine vielen Reisen verzögert.
Wenn es soweit ist, erzähle ich hier aber sicher davon. 🙂

Das Südtirol-Trauma – und was Reinhold Messner damit zu hat

Abgesehen von den Tagen in den Bergen ging mein einziger Urlaub als Kind/Jugendliche nach Südtirol. Jedes Jahr zur gleichen Zeit in den gleichen Ort; in dieselbe Unterkunft.

Mit 14 hatte ich es statt und streikte. Südtirol war blöd.

Und Reinhold Messner? Der – als gebürtiger Südtiroler – auch. Grundsätzlich.

Blöd von mir, so voreilige Schlüsse zu ziehen, immerhin war er von Klein auf ein Bergfex – wie ich.

Denn 10 Jahre später hörte ich von seinen Messner Mountain Museum Konzept. Und war Feuer und Flamme. Museen über die Berge und den Alpinismus; in alten Burgen, in Gletschern oder in Stein gehauen – das musste ich sehen!
So kam ich 2015 wieder nach Südtirol, besuchte eins seiner Museen… und war fortan sein Fan. 🙂

Ich entschuldige mich im aller Form bei allen Südtirolern – ihr habt es wunderschön und… im Sommer komme ich wieder!

Im selben Jahr habe ich Reinhold Messner dann zum ersten Mal im Rahmen seiner „Über-Leben“-Tour live gesehen.
Er redete zu schnell, wirkte irgendwie kantig und so, als würde er überall auf der Welt lieber sein als auf diesem Podest… Aber halleluja! Wie dieser Mann über Berge sprach – als seien sie eine Geliebte.
Und diese Geliebte schätzt er, ist um ihr Wohlergehen besorgt und manchmal auch ein wenig egoistisch ihr gegenüber.

#meinBergbuch:
Reinhold Messner – Mein Leben am Limit

Buchreview Reinhold Messner - Mein Leben am Limit. Blogparade #meinBergbuch. ZENtreasures.de

Reinhold Messner - Mein Leben am Limit
Reinhold Messner – Mein Leben am Limit:
Untertitel: Eine Autobiographie in Gesprächen mit Thomas Hüetlin
Erschienen 2004 im Piper Verlag. Neuauflage 2014.
ISBN 978-3-492-24535-7

Bei Amazon kaufen: Taschenbuchausgabe* kindle ebook*
PS: Ich freue mich, wenn du mich über die Affiliate Links hier unterstützt (das gibt keine Extrakosten für dich) – aber noch mehr freut sich dein lokaler Buchhändler, bei dem du das Buch mit Sicherheit auch kaufen oder zumindest bestellen kannst. 🙂

Über das Buch

23 Stunden sind Journalist Thomas Hüetlin und sein Interviewpartner Reinhold Messner angeblich zusammengesessen. 23 Stunden, in denen fast 60 Jahre eines Lebens abgehandelt werden. Eine Biographie in Dialog-Form – kann das funktionieren?
Ich bin normalerweise kein Fan davon, aber gerade durch den Dialog liest es sich auch an den unangenehmen Stellen relativ leicht und ich fühlte mich durchweg unterhalten.

Kurze Abschnitte erzählt Messner in der Ich-Form.

Thomas Hüetlin stellt kluge Fragen; hinterfragt und bringt schonungslos auf den Punkt.
Messners Antworten fallen dadurch manchmal etwas schroff aus – aber das ist einfach seine Art.

Und darum geht es in „Mein Leben am Limit“

Um Messners Leben.
Von seiner Kindheit über erste Klettertouren mit dem Vater, den Brüdern; Höhentouren in den Himalaya, und unzählige Rekorde und Erstbesteigungen.
Ungeschönt wird auch die Geschichte um den Tod seines jüngeren Bruders Günther besprochen – nach 40 Jahren ist das noch immer ein kontroverses Thema. (Viele – auch damalige Weg- und Wandergefährten, unterstellen Reinhold, dass er seinen Bruder aus Geltungssucht am Nanga Parbat zurückließ, wo dieser dann umkam. Ich persönlich glaube ihm, dass das nicht der Hintergrund war.)
Selbst als Dialog sind seine Erinnerungen an diese extreme Zeit absolut mitreißend. Mich fror es quasi instinktiv, obwohl ich beim Lesen in der Sonne saß…

Doch – so banal es klingt – das Leben geht weiter und so erzählt Reinhold Messner auch über die Zeit danach; über Kritik an seiner Person und Rechtfertigungen; über folgende Touren, seine Zeit im EU-Parlament und neue Wege in die Wüste und in Gletscherhöhlen, und über den zweiten großen Traum – den von seinen schon angesprochenen Alpin-Museen.

Diese sind ein wahrer Schatz für Bergfreunde. Ich war damals im Messner Mountain Museum Firmian bei Bozen und völlig geplättet. Einen halben Tag verbrachte ich dort und träume mich seither immer wieder hin.

„Mein Leben am Limit“ habe ich übrigens dort gekauft. Die Verkäuferin fragte, ob ich nicht ein signiertes Exemplar wollte – wollte ich! Bis heute ist es ein ganz besonderes Souvenir für mich.

Man muss Reinhold Messner nicht mögen.
Aber: Dieser Mann sprüht einfach vor Liebe und Ehrfurcht zu den Bergen, sodass mir immer wieder die Emotionen durchgehen, wenn ich ihn reden höre – oder eben lese.
Weil ich seine Ansichten absolut nachvollziehen kann.

Buchreview Reinhold Messner - Mein Leben am Limit. Blogparade #meinBergbuch. ZENtreasures.de

3 Lebensweisheiten, die du von Reinhold Messner lernen kannst

Wie oft habe ich mir gesagt: Es ist genug! Trotzdem, Wochen später, wenn die Anstrengung, die Sorgen, die Schinderei vergessen waren, begann ich von einer neuen Herausforderung zu träumen; eine neue Klettertour zu planen.

Dieser Mann lebt seine Passion mit allem, was er hat.
Ich kann das nachvollziehen. Wie steht es mit dir?

Natürlich sind wir keine Kletterer (oder bist du einer? Dann hast du meinen höchten Respekt!), aber ich kenne solche Situationen. Wie oft verfluche ich Photoshop lautstark, weil mir ein Webdesign nicht so gelingen will, wie ich es mir vorstelle. Ich werde erst sauer, später beleidigt und schalte den PC schließlich drei Tage lang nicht mehr an.
Bis… die Lust zurück kommt; die Muse sich wieder zeigt. Und ich setze ich wieder ran und es läuft und ich liebe Photoshop und die ganze Welt……

Nach meinem Verständnis ähnelt Reinhold Messners Beschreibung dem, was auch Liz Gilbert in „Big Magic“ thematisiert: Wir haben diese Leidenschaft in uns und sie will raus – egal, wie sehr wir uns dagegen sträuben.

Was ist deine absolute Leidenschaft? Wobei fühlst du diesen immer wiederkehrenden Ansporn?

Irgendwie hatte ich das Gefühl, ich versäume mein Leben. Indem ich mit allem guten Willen versuchte, meinen Ingenieur zu machen, zwang ich mich zu etwas, was ich nicht wollte.

Obwohl Messner die 60er Jahre beschreibt, ist dieses Thema so aktuell.
Wir würden gerne unseren Träumen folgen und doch drängen uns die Umstände so oft in ein anderes Leben. Das mag okay sein; manchmal aushaltbar – aber der Gedanke, sein Leben nicht vollständig und selbstbestimmt zu leben, bleibt.

Egal, wohin dich andere treiben, egal, was sie für Erwartungen an dich haben – am Ende wirst du dem Ruf deines Traumes hören und ihm folgen können.
Jeder hat eine Berufung. Für mich eine schöne Vorstellung!

Wann waren Sie zuletzt glücklich? – […] Glück. Ich sehne es nicht ständig herbei. Und wenn ich keins habe, schaffe ich es mir an.

Ich mag die Einstellung, die Herr Messner zu Glück hat. Er sagt nichts anderes aus, als dass wir für unser Glück selbst verantwortlich sind (auch, wenn wir uns das oft nicht zutrauen oder gar nicht vorstellen können).
Im weiteren Gespräch zählt er übrigens auf, was Glück für ihn bedeutet: Ein toller Satz, der beim Schreiben entstand. Ein Glas Wein mit guten Freunden. Spielende Kinder. Ein Waldspaziergang. Neue Ideen.

Zu vorhersehbar? Vielleicht.
Aber ich finde, alles, was glücklich macht, zählt. Egal wie unbedeutend es für jemand anderen sein mag.

Was ist Glück für dich?

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Vielleicht hat dich dieser Beitrag glücklich gemacht? Mich auf jeden Fall.
Und ich hoffe, Ruth ist glücklich mit all den Einsendungen für ihre Blogparade.

PS: Apropos Blogparade: Hast du Lust bei meiner mitzumachen?

Bei mir sind es die Berge – welche Leidenschaft hast du und warum? 

Buchreview Reinhold Messner - Mein Leben am Limit. Blogparade #meinBergbuch. ZENtreasures.de
 

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Was mir wirklich weitergeholfen hat: Meine Ressourcen.

Was mir wirklich weitergeholfen hat: Meine Ressourcen-Liste- ZENtreasures.e

„Es muss sich was ändern“ war der auslösende Gedanke. Aber viele weitere Menschen, Blogs und Bücher haben mich ebenso inspiriert, unterstützt und beeindruckt und dafür gesorgt, dass ich mich jetzt auf dem Weg – meinem Weg – in Richtung Selbstverwirklichung befinde.

Hier findest du eine Übersicht all meiner Ressourcen. Ich kann sie dir alle uneingeschränkt weiterempfehlen.
Und wenn dich eins davon ebenso begeistert wie mich, lass es mich gerne wissen!

Diese Liste wird immer wieder aktualisiert.

Ressourcen Zentreasures Titelbild

Blogs und inspirierende Menschen

Lavendaire von Aileen Xu:
Aileen ist mittlerweile so etwas wie mein Spirit Animal geworden. 🙂 Ihre Videos sind schon visuell ein Traum, aber vorallem inhaltlich. Du kannst aus jedem einzelnen so viel mitnehmen! Manchmal sitze ich einfach nur da, einen Kloß im Hals und möchte sofort mein Leben ändern. Und dank ihr habe ich das immer wieder geschafft.
Video-Empfehlung: Do what makes you come alive

Um 180 Grad von Carina Hermann:
Carina ist digitale Nomadin und erfolgreiche Business-Inhaberin – und die Stimme, die mir (und dir) durch ihre Blogposts den oft gebrauchten Tritt in den Hintern gibt. Ihre Beiträge sind oft ungeschönt, ja, aber jedes Mal, wenn ich sie lese, kriege ich die Motivation, selbst loszulegen.
Post-Empfehlung: Wenn Dich Selbstzweifel am Anfangen hindern

byRegina von Regina Anaejionu:
Ein absolutes Vorbild und mein Favorit in Sachen Entrepreneurship. Zwar lässt sich nicht immer alles auch für deutsche/europäische Standarts umsetzen, aber das ist mir egal. Regina ist super cool, super hilfreich und super motivierend.
Post-Empfehlung: Be consistent and small. That’s how you win at business.

Planet Backpack von Conni Biesalski:
Für mich DER Blog zum Thema Digitales Nomadentum. Durch Conni bin ich überhaupt zum ersten Mal damit in Berührung gekommen und mag ihren Blog seither sehr. Ihr Schreibstil trifft immer genau da, wo er soll.
Post-Empfehlung: Ein offener Brief an alle, die noch nicht ihr geilstes Leben führen

Ellathebee:
Ellas Youtube-Kanal fand ich während einer ziemlichen Down-Phase, 2014 und seitdem begleitet und motiviert sie mich. Immer Sonntags gibt es den „Kaffeeklatsch“, wo schwierige Themen wie Selbstliebe oder Prokrastination bespricht und ihre Erfahrungen mit uns teilt. Mein Highlight sind aber ihre Planungs- und Organisations-Videos – die stecken an, glaub mir! 🙂
Video-Empfehlung: Neustart-Routine pt. 1, pt. 2

Weitere Lieblingsblogs

  • Jen Carrington (Ich mag ihre Beiträge unheimlich gerne, weil sie meistens mitten ins Herz treffen und mich wachrütteln)
  • So little time (Andreas Beiträge zum Thema Minimalismus/sich befreien sind großartig und haben mir schon extrem viel geholfen!)
  • MyMonk (Ein Wegweiser in Sachen Achtsamkeit und dem Verändern von alten Denkweisen. Sehr zu empfehlen ist auch Tims ebook 12 Gewohnheiten, die dein Leben verändern)
  • DariaDaria (Maddie bringt mich immer wieder dazu, meinen Konsum zu hinterfragen)

(Geführte) Meditationen bei Youtube

The Honest Guys:
Hier bin ich in erster Linie hängen geblieben, weil die Sprecherstimme so angenehm war. Herausragend sind aber vorallem die Themen ihrer geführten Meditationen. Da kann es durchaus passieren, dass du am Ende mit einem dicken Kloß im Hals zuhörst.
Lieblings-Meditationen: Morning Uplift || Positive Life Affirmations

Jason Stephenson:
Zwar macht er hauptsächlich „Sleep Music“, aber auch seine Meditationen sind sehr, sehr angenehm. Durch seine wunderbar ruhige Stimme bleibt man auch als Anfänger aufmerksam.
Lieblings-Meditationen: Surrender Meditation || Guided Meditation for Grounding

Bücher und ebooks

Big Magic – Elizabeth Gilbert:
Liz Gilbert teilt in ihrem Buch ihre Ansichten und Erfahrungen zum Thema Kreativität mit uns und mal ehrlich, ich habe selten etwas inspirierenderes gelesen; mich selten so in einem Buch wiedergefunden! Wenn du ein kreativer Mensch bist – und laut Miss Gilbert sind wir das alle! – ist „Big Magic“ ein Must-Read!
Klicke hier, um mehr über das Buch zu erfahren.
 
Miracle Morning – Hal Elrod:
Dieses Buch beschreibt eine Art der Morgenroutine, den „Miracle Morning“. Du lernst, neue Gewohnheiten aufzubauen und schenkst dir schon Morgens Zeit für die Dinge, die du gerne tust.
Den Einstieg fand ich eher abschreckend, aber das ganze Prinzip ist unheimlich hilfreich. Ohne hätte ich wohl nie meine Morgenroutine angefangen.
Hier geht es zu meiner ausführlichen Review.
 
Die Kunst, ein kreatives Leben zu führen – Frank Berzbach:
Wer sich einen Einblick in die Psycho kreativer Menschen (einen ziemlich akkuraten, muss ich sagen!) wünscht, einen Anreiz zur Optimierung kreativer Arbeitsweisen sucht oder einfach optisch ansprechenden Lesestoff liebt, ist hiermit gut beraten!

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Ikigai – So findest du deinen Grund, morgens aufzustehen

Ikigai. Über den Grund, morgens aufzustehen und wie du ihn findest. ZENtreasures.de

Ikigai – Dein Grund, morgens aufzustehen

Derzeit geistern viele Trendwörter umher. Nicht nur „Ikigai“, auch das dänische „Hygge“ liest man überall.
Was sie gemeinsam haben? Sie erinnern uns daran, unser Leben positiv zu gestalten.

Gerade in Zeiten, wo wir uns vorrangig über Social Media definieren, Likes und Follower mit dem eigenen Ego gleichzusetzen sind, brauchen wir einen Ausgleich.
Ob es nun das „hyggelige“ Zuhause ist – oder berufliche und persönliche Erfüllung.

Natürlich sind es nur Worte und nur weil ich ihre Bedeutung gut finde, heißt es nicht, das sich dadurch schon etwas an meinem Leben ändert.

Ich finde das Konzept dennoch sehr spannend und möchte es dir heute näher bringen.

Wofür es sich zu leben lohnt

Der Begriff „Ikigai“ kommt aus Japan und beschreibt den Grund deines Lebens.
Das, wofür du morgens aufstehst.

Und damit meine ich nicht den ungeliebten Brötchenjob, für den du dich aus dem Bett kämpfen musst, ob du willst oder nicht.
Sondern rein deine Leidenschaften. Bei mir ist das z.B. dieser Blog.

Hast du dein Ikigai gefunden, führst du automatisch ein glückliches und langes Leben.
Kein Wunder, dass die Japaner zu den ältesten Menschen der Welt gehören.

Geld spielt in diesem Konzept erstmal eine untergeordnete Rolle. Auch die Einwirkungen von außen (z.B. Erwartungen der Gesellschaft, wie du zu leben hast) sind zweitrangig.
Es geht um dich.

Ikigai ist die Schnittmenge aus vier verschiedenen Lebensbereichen. Wenn diese im Einklang sind, weißt du, wofür du auf dieser Welt bist – in der Theorie zumindest.

Diese Grafik, die ich für dich ein wenig aufgearbeitet habe, stellt das Ganze etwas anschaulicher dar:

Grafik, die das Ikigai-Prinzip zeigt. Ikigai ist die Schnittmenge aus deiner Passion, deiner Berufung, de, was du gut kannst und dem, was die Menschen brauchen. ZENtreasures.de

Die vier Bestandteile sind:

PASSION / LEIDENSCHAFT (Was liebst du?)
MISSION (Was kannst du gut?)
VOCATION / BERUFUNG (Was braucht die Welt, das du ihr geben kannst?)
PROFESSION / BERUF (Kannst du dich dafür bezahlen lassen?)

In der Welt der digitalen Nomaden und Online-Businesses gibt es den sogenannten „Sweet Spot“. Vielleicht hast du davon schon gehört.
Interessant finde ich, dass der Begriff „Ikigai“ dem sehr ähnelt.

Dein Sweet Spot ist der Punkt, an dem dein Können und der Nutzen für andere Menschen sich überschneiden.

Wie in der Grafik oben dargestellt, geht es um die Schnittmenge aus deiner Leidenschaft, deinen Talenten, dem Nutzen für Andere – und der Möglichkeit, ob Menschen dafür zahlen würden.
Etwas zu finden, das dich nicht nur jeden Morgen freudig aus dem Bett springen lässt, sondern auch dir auch Geld einbringt. Wenn du hier mitliest, bist du höchstwahrscheinlich genau danach auf der Suche.

Ich gebe zu, mir bereitete es ziemliche Schwierigkeiten, diesen Punkt herauszufinden.

Es gibt allerdings eine Übung, die dir dabei hilft – mir hat sie jedenfalls weitergeholfen.

Finde dein Ikigai / deinen Sweet Spot

Tipp: Du kannst hier schon aktiv mitarbeiten.
Suche dir einen Platz, an dem du eine Weile ungestört sein kannst und lege dir etwas zu Schreiben bereit.

Schauen wir uns die einzelnen Eckpunkte genauer an:

Passion: Wofür schlägt dein Herz?

Womit verbringst du Stunden ohne zu merken, wie die Zeit vergeht?
Worüber könntest du immer reden?
Was kannst du besonders gut und bekommst immer wieder positives Feedback dazu?

Notiere die Antworten auf diese Fragen in Stichpunkten auf deinen Zettel.

Alles, was du aufgeschrieebn hast, sind deine Leidenschaften; die Dinge, die du liebst.

Mission: Dein Können

Jetzt geht es nicht nur um das, was du liebst, sondern das, was du besonders gut kannst!

Nimm dir wieder Zettel und Stift zur Hand und notiere deine Fähigkeiten und Talente.

Meist ist das, was du am besten kannst, auch das, was dir am meisten Freude bereitet.

Oft unterschätzen wir uns und spielen unsere Talente und Fähigkeiten herunter. Mach das nicht! Schreib wirklich alles auf, was dir einfällt.
Auf meiner Liste steht zum Beispiel „Auge für Design und Farben“ und „sprachbegabt“; ebenso wie „Kann mir Songtexte schnell merken“ und „Zunge einrollen“.

Dir fällt dieser Schritt trotzdem schwer? Dann frag bei Menschen, denen du vertraust, nach deinen Stärken. Sie werden dir wesentlich mehr verraten, als du denkst.

Auch deine (Schul-)Bildung gehört dazu.
Versteife dich allerdings nicht zu sehr darauf. Vielleicht hast du ein abgeschlossenes BWL-Studium oder warst in der Schule Klassenbeste in Biologie – aber so wirklich wichtig sind dir diese Fähigkeiten nicht. Das ist völlig okay.

Profession: Was braucht die Menschheit?

Im besten Fall willst du von dem, was du gerne tust, leben können.

Und gerade kreative Menschen haben es da nicht immer leicht. Ich weiß das.
Aber bedenke: Immer mehr Menschen sind bereit, für individuelle Dienste Geld zu bezahlen. Personalisierung wird groß geschrieben.
Mittlerweile kannst du von überall auf der Welt aus arbeiten. Gerade das Internet bietet vielfältige Möglichkeiten, Geld zu verdienen und gleichzeitig, anderen Menschen zu helfen.

Wer hätte beispielsweise vor 10 Jahren gedacht, dass man mit Blogs Geld verdienen könnte?

Schränk dich nicht ein. Es gibt meiner Erfahrung nach quasi nichts, wofür andere Menschen nicht bezahlen würden.

(Solltest du jedoch so eine bahnbrechende Idee, wie es das Handy war, haben… lass jetzt alles stehen und liegen und melde ein Patent an. ;))

Vocation: Deine Berufung

Was ist dir wichtig im Leben? Könnten Andere davon profitieren?
Worauf willst du am Ende deines Lebens stolz sein?

Es geht darum, die Welt mit deinem Können zu bereichern.

Meist kommen von Außen sofort „gute Ratschläge“ á la „such dir lieber etwas handfestes“ und „du kannst doch damit kein Geld verdienen“ (Stichwort „brotlose Kunst“).
Lass dich davon nicht verunsichern. Diese Menschen haben ihre Träume entweder längst begraben – oder können gar nicht verstehen, dass ein Beruf auch eine Berufung sein kann.

Ich dachte selbst lange genug, dass ich weiter als Sekretärin arbeiten müsste, weil meine eigentlichen Träume sowieso kein Geld einbringen würden.
Dabei will ich designen und schreiben. Was meinst du, wie viele designende Schreiberlinge es auf der Welt gibt?
Aber es gibt nur eine einzige Person, die meinen Stil hat – nämlich mich selbst.

Die Welt braucht deine individuelle Stimme, also lass dich nicht davon abhalten, dass andere das Gleiche tun.

Finde die Schnittmenge

Dir wird möglicherweise inzwischen der Kopf rauchen – und dein Blatt Papier sollte ordentlich vollgeschrieben sein.
Gut gemacht!

Nun machen wir uns daran, aus deinen Talenten, Wünschen und Leidenschaften dein Ikigai herauszufiltern.

Umkreise mit einem Stift alle Punkte, die zusammenpassen.
Ich empfehle dir, dafür eine andere Farbe zu benutzen – der Übersichtlichkeit wegen.

Betrachte die hervorgehobenen Punkte genauer: Kristallisiert sich da schon ein Schema heraus?

Machst du zum Beispiel super gerne Sport und schreibst vor dem Schlafengehen Kurzgeschichten?
Überlege, wie sich das kombinieren lässt.
Ein Sportblog? Ein Youtube-Kanal mit Übungen? Trainingspläne, die du zu einem ebook zusammenfassen und verkaufen kannst?

Stehst du auf niedliche japanische Tierfiguren und doodelst gerne herum, wenn dir langweilig ist?
Wie wäre es mit einem selbstgezeichneten Webcomic? Oder der eigenen Kawaii-Schreibwaren-Kollektion?

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt; behalte aber die vier Bestandteile aus der Grafik oben im Hinterkopf.
Du willst deine Talente und Leidenschaften ausleben und gleichzeitig den Menschen etwas zurückgeben – und natürlich Geld verdienen.

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Letzten Endes ist Ikigai nur ein weiteres Wort für unseren Wunsch nach Selbstverwirklichung.
Wenn du aber einen Wegweiser brauchst, in welche Richtung du dein Leben lenken willst, ist es ein großartiges Konzept.

Ich persönlich stelle es mir jedenfalls absolut umwerfend vor, wenn man weiß, wofür man jeden Morgen aufsteht – und zwar freiwillig und gerne.

Hast du schon einmal von diesem Konzept gehört?
Was ist dein Ikigai?

Ikigai - Dein Grund, morgens aufzustehen. ZENtreasures.de

 

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„Big Magic“ von Elizabeth Gilbert – Buchreview

Buchreview: Big Magic von Elizabeth Gilbert

Buchreview: „Big Magic“ von Elizabeth Gilbert

Es gibt Bücher, die bewirken was. Die bewirken wirklich was.

Elizabeth Gilbert war mir zuvor zwar ein Begriff, jedoch hatte ich keines ihrer Werke gelesen, auch nicht das hochgelobte „Eat, Pray, Love“.

Erst der Film dazu (den ich mir übrigens erst vor gut einem Jahr anschaute – Julia Roberts mag ich nämlich nicht besonders) hat mir die Autorin wieder ins Gedächtnis gerufen.
Denn der Film war – trotz seiner Hauptdarstellerin 😉 – wirklich schön.
Hattest du danach auch diese Aufbruchstimmung? Mir ging es jedenfalls so. Sachen packen, alle Zelte abbrechen und ab nach Bali.

So konnte ich jedenfalls gänzlich unvoreingenommen an „Big Magic“ herangehen.

Und – wow. Was Elizabeth Gilbert hier vollbringt, ist wortwörtlich Big Magic‘.

Kennst du das, wenn dich ein Buch so fesselt, dass du es gar nicht weglegen willst; nicht weglegen kannst – und schließlich ist es 2 Uhr morgens, als du es doch endlich zuklappst.
Das unangenehme „Ich will wissen, wie’s weitergeht!“-Gefühl? Das bleibt.

Big Magic ist nicht so.

Ich habe das Buch meist in meiner 30-minütigen Mittagspause gelesen, Häppchen für Häppchen.
Zwar bin ich ein schneller Leser; mehr als ein paar Kapitel schaffte ich in dieser Zeit trotzdem nicht.
Das machte aber nichts.
Denn Big Magic lässt dich nie unbefriedigt zurück, im Gegenteil: Du fühlst dich inspiriert und irgendwie gut gelaunt.

Ich denke, das macht einerseits Liz Gilberts persönliche Schreibe; andererseits die Nachvollziehbarkeit der Themen. Denn eins ist sicher: Du wirst dich darin wiederfinden. Vielleicht nicht in jedem Kapitel; aber immer mal wieder.

Dieses Buch macht etwas mit dir

Es belebt.
Es rüttelt wach.
Es reisst mit.
Es nimmt dich an die Hand und schubst dich weg. Ganz sanft.

Ich für meinen Teil liebe Liz‘ Schreibstil jetzt schon. Sie zu lesen fühlt sich an, als würden wir uns gegenübersitzen und ein persönliches Gespräch führen.

Außerdem lernt man. Und damit meine ich jetzt nicht, wie in einem Sachbuch, mit dem du Fakten auswendig lernst.
Nein, du liest und denkst dir „Ja, das habe ich auch schon erlebt!“ und „Genauso ist es!“. Oder, das Geschriebene klärt plötzlich eine Frage in deinem Unterbewusstsein, die dir bisher so noch nicht klar war.

Was ich damit meine?
Lies jetzt meine 5 liebsten Learnings aus dem Buch und lasse dich inspirieren:

Big Magic von Elizabeth Gilbert - Buchreview. ZENtreasures.de

5 Dinge, die ich durch Big Magic gelernt habe

1. Jeder ist kreativ. JEDER.

„Zeichnen? Basteln? ICH? Ich bin überhaupt nicht kreativ.“
„Ach, für’s Schreiben bin ich viel zu untalentiert, deshalb versuche ich es gar nicht erst.“
„Aber ich kann das niiicht.

Schluss mit dem Gejammer und Ohren auf! Du bist kreativ.
Manche sind es mehr, weil sie schon lange an ihren Fähigkeiten feilen. Andere wissen vielleicht noch gar nicht, was sie können, weil sie es nie ausprobiert haben.
Fakt ist: Sag nicht mehr, du seist doch eh nicht kreativ. Denn du bist es. Wie Liz so schön sagt:

Wenn du am Leben bist, bist du ein kreativer Mensch.

Das mag ich besonders an diesem Buch. Es teilt seine Leser nicht in „kreativ“ und „nicht kreativ“ ein. Die Autorin glaubt ganz einfach daran, das in jedem von uns etwas Kreatives steckt und hey – ich tue es jetzt auch!

2. Kreativität muss raus!

Als kreativer Mensch kannst du nicht anders: Du musst entwerfen. Erstellen. Kreiieren.
Tust du es nicht, schlägt sich das auf deine Psyche und deine Gesundheit nieder. Kann ich definitiv unterstreichen.

Halte dich also nicht selbst davon ab, kreativ tätig zu werden.

Und wenn es nur 15 Minuten am Tag sind, in denen du an deiner Biografie weiterschreibst, mit dem Lernen einer neuen Nähtechnik verbringst oder dich an ein paar Doodles versuchst.
Hauptsache, du machst es. Denn Kreativität muss raus!

3. Es ist egal, was Andere sagen

Wenn die Leute nicht mögen, was du kreiierst, lächle und sag‘ ihnen, sie sollen ihre eigene „fucking“ art erstellen!

Eigentlich wissen wir alle, dass uns egal sein sollte, was Andere von uns denken.

Und doch ist das immer mein Hauptproblem, wenn ich kreativ für Andere tätig bin. Werden sie es mögen? Denken sie nicht, ich bin bescheuert/schlecht/total unfähig?
Ich habe zum Beispiel ein Faible für etwas morbidere Grafiken. Es ist quasi mein Markenzeichen. Wenn du eine Web-Collage mit einem anatomisches Herz oder einen Totenschädel drauf findest; verziert mit opulenten Blumen, ist es wahrscheinlich von mir. (… aber nicht hier auf ZENtreasures, keine Sorge. ;))
Das erste Mal, als ich sowas online gestellt habe, hatte ich wahnsinng Schiss, dass mich alle für verrückt halten.
Ja, manche Besucher schrieben, dass es nicht ihr Fall sei. Aber niemand sagte „Hör‘ bloß auf!“. Und das reichte mir, um weiterzumachen.

Feedback ist super, es motiviert uns oder regt uns zum Nachdenken an.

Aber letztlich müssen wir tun, was wir für richtig halten. Besonders, wenn unsere Muse es uns vorgibt.

Big Magic von Elizabeth Gilbert - Buchreview. ZENtreasures.de

4. Die Muse und du – Wie du Rückschläge mit Abstand betrachtest

Wer selbstständig arbeitet, ist zumeist auch auf sich selbst gestellt.
Ich designe alleine, programmiere alleine, führe alleine SEO-Recherchen durch, kümmere mich alleine um mein Marketing, usw.
Ich mache alles alleine. Im Normalfalls stört mich das auch nicht, schließlich habe ich mich ja bewusst dafür entschieden. Es macht mir sogar Spaß, alles alleine zu machen.

Das Problem an dieser Einstellung: Wenn ich es versaue, bin ich alleine eben auch dafür verantwortlich. Nicht gerade optimal, wenn man eigentlich sein Selbstvertrauen stärken will, oder?

Liz Gilbert hat hier einen interessanten Ansatz: Was ist, wenn es eine höhere Macht gibt, die uns mit Kreativität und Inspiration versorgt? Eine Muse, Feenstaub oder Magie?
Der Hintergrund ist dieser: Auf einmal sind wir nämlich nicht mehr alleine dafür verantwortlich, wenn es mal nicht läuft.

Findest du nicht auch, dass allein dieser Gedanke dir schon eine ordentliche Last von den Schultern nimmt?
Wir müssen nicht alles alleine hinkriegen und sind schon gar nicht für alles alleine verantwortlich. Und können dadurch viel freier kreativ sein.

5. Dranbleiben! Dranbleiben! Dranbleiben!

Es hilft halt alles nichts, wie mein Vater so schön sagt.
Du. Musst. Am. Ball. Bleiben.
Das gilt nicht nur für den kreativen Schaffensprozess, sondern auch für’s Italienisch lernen, deinen Blog oder den Minijob, den du eigentlich nicht magst, aber der dir Geld für deine Reisen bringt.
Mit deinem Hund gehst du ja auch immer raus – egal, ob die Sonne scheint, es nieselt oder dicke, weiße Flocken vom Himmel tanzen. Es ist in diesem Moment egal, was du willst. Der Hund möchte raus; muss raus.

Genau stelle ich mir das auch mit deiner Muse/deiner Kreativität vor. Diese eine Idee muss aus deinem Kopf; die Worte zu Papier gebracht oder der Ton verarbeitet werden – bevor er hart wird.

Big Magic von Elizabeth Gilbert - Buchreview. ZENtreasures.de

Big Magic von Elizabeth Gilbert
Erschienen 2015, 320 Seiten

Big Magic bei Amazon: deutsch englisch kindle Version

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Dich kostet das keinen Cent extra; für mich ist es aber ein kleines Zuckerl für die Arbeit an diesem Post und wird in Lesestoff für zukünftige Reviews oder Software für meine Selbstständigkeit investiert. Vielen Dank für deine Unterstützung!

Big Magic von Elizabeth Gilbert - Buchreview. ZENtreasures.de

Wenn du dich in irgendeiner Form kreativ betätigst, ist „Big Magic“ ein Must-Read!

Oder kennst du das Buch schon? Dann erzähl doch, wie du es findest!

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