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Monthly Recap #15 – Oktober 2017: Wertschätzung und wie du deinen Wert finden kannst

Über Wertschätzung - und wie du lernst, dich selbst wert zu schätzen

Monthly Recap #15 – Oktober 2017
Über Wertschätzung und wie du deinen eigenen Wert finden kannst

Erlebt/Gereist

Oktober – mein letzter Monat im Brotjob. Kein Wunder, dass sich alles um die Arbeit drehte. Es galt, offene Baustellen abzuschließen, Arbeitsanweisungen zu schreiben, den Bewerbungsmarathon für meine Nachfolgerin überwachen und die neue Kollegin einlernen und aufzuräumen. Teilweise wusste ich nicht mehr wo oben und unten war, wenn schon um 8 Uhr morgens die Kollegen im Büro Schlange an meinem Platz standen, um mir „noch schnell“ eine Aufgabe aufzudrücken.
Geschafft habe ich trotzdem alles (ich glaube ja, da war Magie im Spiel :)) und die Zeit ist geflogen.

Zwischendurch war ich für ein Wochenende in Prag (wenn du jetzt gähnst, weil das ja nichts Neues mehr ist, es sei dir verziehen! ;-)). Die Reisebegleitung dieses Mal? Meine Mutter. Seit sie in Rente ist, sprüht sie vor Tatendrang und wollte sich die Stadt von mir zeigen lassen.
Ganz so begeistert war ich zu Beginn nicht, weil wir bei einem Busreise-Unternehmen gebucht hatten. Zwar nutze ich gerne Fernbusse; kümmere mich um Unterkünfte und Tagesplanung jedoch selbst.
Diesmal wurden wir also zu einem Hotel gebracht, das zum Reiseveranstalter gehörte und hatten dieselben Leute dabei (dass ich den Altersdurchschnitt ziemlich nach unten zog, muss ich wohl nicht erwähnen).
Nicht meine bevorzugte Art zu reisen. Ich will unterwegs meine Ruhe, mich nicht unterhalten müssen und tun und lassen können, was ich will.
Immerhin: Die meisten Führungen waren freiwillig. Die Prager Burg schauten wir uns zusammen mit der Gruppe an, weil ich zugegebnermaßen bei weitem nicht so viele Infos dazu hätte geben können, wie der Reiseführer. Alles andere unternahmen wir zu zweit. Meine Mutter war überrascht wie bezaubernd die Stadt ist. Einziges Manko für sie als Weintrinkerin? Prag ist eine Bierstadt. 😉

Psst. Den Instagram-Recap spare ich mir, weil ich im Oktober kaum gepostet habe.

Highlight des Monats

Klar: Mein Ausstand im Brotjob.
Ich habe noch in keiner Firma eine Ausstandsfeier gegeben. Es war entweder nicht notwendig oder ich selbst wollte es nicht.
Diesmal lud ich alle Mitarbeiter zu Freibier ein; nichts großes, nichts aufwändiges. Einfach nach Feierabend ein bisschen zusammensitzen und danke sagen.
Und was für ein Fest es war! Fast alle sind gekommen (es waren mehr Leute da als auf der jährlichen Grillfeier im Sommer…); es war emotional, lustig und so viele sagten mir, sie fänden meinen Weggang schade.

Dass einer meiner Kollegen sogar von allen Geld gesammelt hat „um mir den Start in die Selbstständigkeit ein kleines bisschen zu erleichtern“, hat mich echt vom Hocker gehauen.
Der nächste – und letzte – Tag war trotz Kater ebenso emotional: Viele Kollegen haben sich nochmal verschiedet und mir alles gute gewünscht. Hach.

Wie ist das bei dir? Werden Ausstände gefeiert, wenn ein Kollege das Unternehmen verlässt oder gibt es sowas nicht?

Stolz auf

Meine Kundinnen.

Seitdem ich nebenberuflich als Virtuelle Assistentin arbeite, merke ich, wie befreiend es ist, auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten.
Da ruft die eine an und bedankt sich, weil sie einfach jemandem zum „gut zureden“ brauchte.
Die andere freut sich über die Zusammenarbeit, weil sie findet, dass ich genau die Richtige für sie bin.

Ich erzähle bald mehr zu meiner Selbstständigkeit, versprochen.

Über Wertschätzung - und wie du deinen eigenen Wert finden kannst

Geklickt

Shameless Selfpromotion: Ich durfte für LETTERS einen Gastartikel über eine Herzensangelegenheit schreiben: Mit diesen 6 authentischen Tricks erhöhrst du deine Sichtbarkeit als Texter

Bereitet es dir Probleme, der Welt zu zeigen, was du kannst? Dann ist dieser Beitrag für dich. (Auch wenn du kein Texter oder Selbstständiger bist.)

Gelesen

Im Oktober war ich tagsüber so unter Strom, dass ich meine Freizeit nicht noch mit Business-Ratgebern verbringen wollte.
Klassische Urban Fantasy musste her!
Glücklicherweise ist mein Bücherregal da bestens ausgerüstet: Ich habe wieder mit der Reihe „Gilde der Jäger“ von Nalini Singh angefangen; Engelskuss* (Affiliate-Link) ist der 1. Teil davon.

Kurzbeschreibung: In einer Welt, die von Engeln beherrscht wird und Vampire deren Lakaien sind, sind Gilden-Jäger wie Elena Deveraux gut im Geschäft. Als sie jedoch Raphael, der himmlische Anführer ihrer Stadt, für einen riskanten Auftrag engagiert, ist sie nicht sicher, ob sie dem wirklich gewachsen ist…

Ja, Vampire spielen mit und ja, es gibt auch eine Lovestory. Beides fand ich aber nie zu aufdringlich platziert. Dagegen ist viel Action geboten und Elena eine Heldin genau nach meinem Geschmack: Mutig, realistisch, schlau. Lese-Empfehlung!

Sind hier noch andere Urban Fantasy-Fans? Lass gerne deine Lieblingstitel da!

Der vergangene Monat war außerdem eine Premiere: Ich habe ein Hörbuch gehört – und Gefallen daran gefunden.
Lange war ich Hörbüchern gegenüber ebenso ablehnend eingestellt, wie ebook-Readern: Brauchst du nicht, ein echtes Buch ist viel besser!
Stimmt. Ein echtes Buch kann beides nicht ersetzen.
Mittlerweile bin ich aber zu 100% von meinem Kindle Paperwhite* überzeugt, habe ihn auf jeder Reise dabei und lese sogar zuhause im Bett bevorzugt darauf.

Da Spotify täglich bei mir läuft, habe ich einfach die Hörbücher-Sektion durchsucht. Gefunden und geliebt habe ich „Ein ganz neues Leben“ von Jojo Moyes, die Fortsetzung ihres Bestsellers „Ein ganzes halbes Jahr“. Die Lesestimme war total angenehm (es ist die deutsche Stimme von Scarlett Johansson), die Geschichte einfach schön, die Charaktere sympathisch. Ich fand es sogar besser als Teil 1.

Hier kommst du zur Künstlerseite von Jojo Moyes auf Spotify, wo es auch die beiden Hörbücher gibt.

Gehört

Hallatar – No Stars Upon the Bridge

Ein Disclaimer vorneweg: Diese Musik ist nicht sicher nicht jedermanns Geschmack.

Die Band Hallatar entstand, weil Gitarrist Juha Raivio seiner Geliebten, seiner verstorbenen Freundin, musikalischen Partnerin und Seelenverwandten Aleah Starbridge, ein Denkmal setzen wollte. Er tat sich mit weiteren Musikern zusammen und nahm das Album auf.
Sänger Tomi Joutsen ist zudem mein absoluter Lieblingssänger, Juha’s eigentliche Band Swallow the Sun, höre ich unglaublich gerne und Drummer Gas Lipstick gehörte zu HIM, die ich als Teenie verehrt habe.

Alle Texte stammen aus Aleahs Feder; es sind teils Gedichte, teils unfertige Songlyrics.

Hallatar’s Musik ist auf eine tragische Art wunderschön. Man spürt den Schmerz, aber durch Aleahs Texte fühlt man sich trotzdem nicht „schlecht“, sondern hoffnungsvoll. Für mich ein Gänsehaut-Werk! <3

Gelernt

Du bist wertvoller, als du denken magst.

Bei Pinterest habe ich vor einer Weile folgendes Zitat gepinnt:

I just want to create beautiful things. Even if noone cares.

Je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger trifft dieser Spruch zu.
Ja, ich möchte kreiieren, erschaffen. Selbst, wenn es niemanden interessiert. Doch wahrscheinlich wäre irgendwann die Luft raus. Wie bei einem dieser donutförmigen Schwimmringe, der nach dem Sommer im Gartenhaus vergessen wurde. Er wird Luft verlieren, ganz wenig nur; langsam – bis er im nächsten Sommer hervorgeholt wird und in sich zusammengefallen ist.

Je weniger zurück kommt, desto mehr verliert man langfristig an Leidenschaft.

Mein (jetzt) Ex-Chef hielt es mit der Wertschätzung für seine Mitarbeiter immer so: Nicht gemeckert ist Lob genug.
Das pflegte er regelmäßig zu sagen und demnach erwartete ich keine Lobpreisungen. Aber immer nur angesprochen zu werden, wenn man einen Fehler macht, trägt nicht unbedingt zur „Mitarbeiter Motivation“ bei. Das habe nicht nur ich so empfunden.
Selbst bei meinem Abschied gab es kein Wort des Dankes oder der Appreciation.

Ich tue zwar immer so, als wäre mir egal, was andere sagen. In gewissen Bereichen (z.B. was meinen Kleidungsstil oder den Musikgeschmack betrifft), stimmt das auch.
Aber: Man möchte hier und da Wertschätzung erfahren.

Über Wertschätzung - und wie du deinen eigenen Wert finden kannst

Du merkst, ich bin ein wenig gefrustet. Überteibe ich? Wie siehst du das?

Zumindest kann ich es nun besser machen, weil ich – wie oben angesprochen – eigene, wunderbaren Kundinnen betreue und sie mir genauso viel Wertschätzung entgegen bringen wie ich ihnen.
In meiner letzten Arbeitswoche habe ich von den Kollegen enorm viel Wertschätzung erhalten. Von Menschen, bei denen ich mich bereits geschätzt gefühlt habe und von anderen, von denen ich gar nicht dachte, dass sie meine Arbeit und mich selbst so schätzen.

Bestimmt motiviert es dich auch, wenn jemand deine Arbeit wert schätzt und dir das auch zeigt?
Für jeden bedeutet Wertschätzung etwas anderes. Der eine möchte für seine Arbeit gelobt werden, der nächste für sein Aussehen oder für etwas was er geschaffen hat.

Doch wie kannst du Wertschätzung und deinen Wert finden, wenn es dir niemand sagt?

Es gilt, zuerst zu verstehen, dass du wertvoll bist. Du bist es wert, von anderen wertgeschätzt zu werden. Kein Aber.

Ich bin kein Fan von diesem „Stell dich vor den Spiegel, lächle und sage dir zehn Mal ‚Ich bin wertvoll.‘-Praktiken. Zwar zweifle ich nicht an, dass sie wirken, aber ich selbst fühle mich dabei einfach dämlich.
Besser finde ich tägliche Schreib-Rituale, z.B.:

  • ein Dankbarkeits-Journal, in dem du täglich 3 – 5 Dinge einträgst, die dich an diesem Tag glücklich gemacht haben und für die du dankbar bist
  • das Erfolgstagebuch, wo du ebenfalls täglich hineinschreibst, worauf du heute stolz bist

Dadurch, dass du dich täglich mit positiven Geschehnissen beschäftigst, polst du deine Einstellung um. Dir fallen schätzenswerte Dinge an dir eher auf – und du entdeckst sie auch an anderen.
Wenn du kannst, sag anderen Menschen, dass du sie wertvoll sind.
Ich habe mir angewöhnt, offen zu loben und sage, wenn ich beeindruckt davon bin, was jemand leistet. Wenn jemand mich mitgerissen hat oder ich mich durch diese Person glücklich fühle.

Schreib mir in die Kommentare, was du an dir schätzt!

Geschämt

Liebe ZENletters-Abonennten, es tut mir leid!
Da schreibe ich einen einzigen Newsletter – und lasse wieder monatelang nichts mehr von mir hören.
Dabei habt ihr alle eure E-Mailadressen „hergegeben“, um von mir mit inspirierenden Beiträgen und Mut versorgt zu werden.

Nun ist es gerade dieser Mut, der mir hier selbst fehlt. Lange Zeit wusste ich nicht, was mich blockiert. Inzwischen habe ich genauer hingehört und merke, dass ich schlicht Angst habe, dass ich nichts Hilfreiches abliefere; dass ihr keinen Wert aus meinen E-Mails zieht.
Die Krux ist: Wie könnte ich wissen, ob die ZENletters nützen, schließlich versande ich sie ja nichtmal.

Word Count

1068.
Ich setze meine Hoffnungen auf den #NaNoWriMo.

Zitat des Monats

Life is not about finding yourself, it is about creating yourself. - Zitat von George Bernard Shaw

Life is not about finding yourself, it is about creating yourself.
– George Bernard Shaw

Was im November ansteht

Der vorletzte Monat im Jahr ist für mich immer etwas besonderes. In meinem Umfeld jammern alle; es ist grau, kalt, nebelig, der Winter steht bevor,… Die Frage ist doch, was du draus machst!
Ich mache mir meinen November also seit einigen Jahren schon zu einem Highlight, in dem ich reise, Freunde wiedertreffe oder einen persönlichen Wandel durchmache und z.B. einen Sprachkurs anfange oder Challenges wie den #NaNoWriMo plane.
2017 steht der Fokus auf Veränderung und Selbstständigkeit. Ich will noch nicht zu viel vorweg nehmen, aber der neue Monat wird einige Male dafür sorgen, dass ich meine Komfortzone verlassen muss, er wird optische Veränderung bringen und Wiedersehensfreude mit einer meiner Lieblingsmenschen.
Ich hab Angst vor diesem November, das kannst du mir glauben. Gleichzeitig ist die Vorfreude riesengroß. Ein gutes Zeichen, oder?
 
Wofür wünscht du dir mehr Wertschätzung von anderen?
 

Über Wertschätzung - und wie du deinen eigenen Wert finden kannst

 

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Monthly Recap: Januar 2017

Monthly Recap #7 – Januar 2017

Erlebt/Gereist:

Januar ist der Monat, in dem alle dem Winter entfliehen – oder gar nichts machen.

Und zum ersten Mal in meinem Recap habe ich hier nichts zu erzählen. Ich war viel zuhause, bin wenig feiern gewesen, habe mich einzig um mich alleine gekümmert. Sowas tut – gerade zu Anfang des Jahres – wahnsinnig gut. Ende Januar gab es ein kleines Tief, aber selbst das konnte ich ausgleichen.
Denn: Es läuft. Und zwar größtenteils dank mir selbst.
Eine Erkenntnis, die ich vermutlich zum ersten Mal in meinem Leben so bewusst habe und die mich nur noch mehr pusht.

Instagram-Recap:

Instagram Recap auf ZENtreasures.de mit Fotos aus Japan.
Instagram @zentreasures.de

Stolz auf:

Zuerst wollte ich schreiben „Ich will mir ja nicht selbst auf die Schulter klopfen…“
Aber es ist so: Ich WILL mir auf die Schulter klopfen; mich selbst loben. Wir müssen öfter stolz auf uns sein, findest du nicht?
Denn, wie zu Beginn dieses Beitrags angedeutet, lief der Januar richtig gut.
Ich habe es geschafft, fast täglich zu meditieren und Yoga zu machen, mindestens 1x pro Woche Sport zu treiben, meine Morgenroutine wieder zu dem zu machen, was sie ist – nämlich einer täglichen Routine. Außerdem konnte ich Mitte des Monats bereits die Hälfte meiner Januar-Ziele als „Geschafft!“ abhaken. Meinen Kalender benutze ich täglich,

Worauf bist du diesen Monat besonders stolz?

Geklickt:

Einen Beitrag, der zwar schon ein paar Monate alt ist, aber mich trotzdem ins Herz getroffen hat:
Die Welt braucht dich – mach dich jetzt sichtbar!

Sichtbar sein, der Welt zuzurufen „Hier bin ich! Seht, was ich kann!“ fällt mir unheimlich schwer.
Schon als ich vorhin schrieb, was ich im Januar alles geschafft hatte, meldete sich mein Gewissen… Wobei, ein Gewissen kann das eigentlich nicht sein. Nenne wir es die „falsche Bescheidenheit“.
Sie flüsterte „Du Angeberin!“ und wollte, dass ich den Text kürze. Damit bloß nicht so offensichtlich wird, für wie „ach so toll“ ich mich halte.
Ich hasse diese Stimme. Ebenso weiß ich ganz genau, dass sie Unsinn redet und zuhören sollte ich ihr schon gar nicht.
Wie Andrea in ihrem Beitrag schreibt:

Wer bist du, dich klein zu machen?

Sie hat recht.
Doch etwas, das man Jahrzehntelang „aufgebaut“ hat; lässt sich schwer ablegen.
Ich arbeite daran und werde das hier auch noch auf dem Blog thematisieren.

Erzähl mir bis dahin doch, ob du dieses Problem auch hast? Und wenn ja, was tust du dagegen?

Gelesen:


Mein Blind Date mit dem Leben*
Das Buch von Saliya Kahawatte ist eine kurzweilige Angelegenheit. Was aber nicht heißt, dass es langweilig wäre. Im Gegenteil: Immer wieder markierte ich mir Stellen daraus; verfluchte den Autor für das, was er sich alles aufbürdete – und bewunderte zugleich seine Stärke. Das Zusammenspiel aus körperlichen und seelischen Leiden und Buddhismus wird ausführlich beschrieben und war für mich auch der Grund, wieso dieses Buch überhaupt meine Aufmerksamkeit erweckt hat.

Derzeit läuft auch der Film dazu im Kino (laut des Autors ist er aber nicht allzu nahe an der Original-Geschichte und mehr humorvoll als düster).

Brauchst du noch Buch-Inspirationen für 2017? Mirjam Helder hat eine ganz fantastische Lese-Liste zusammengestellt. Dank ihr ist meine persönliche Wunschliste um einige Punkte gewachsen! 🙂

Gehört:

Ganz viel Sólstafir, was perfekt passt, wenn ich mir meine Reisepläne so ansehe… 🙂

Zwei Worte: Gänsehaut-Musik.

Gelernt:

Jemandem einfach mal so zu sagen, wie gerne man ihn hat; wie sehr man ihn schätzt, macht nicht nur diese Person glücklich, sondern auch dich selbst.

Franzi schrieb neulich unerwartet „Ich hab dich lieb“.
Diese vier kleinen Worte zauberten mir nicht nur sofort ein Lächeln ins Gesicht, sondern haben meinen Tag von „okay“ zu „besonders“ erhoben.

Wem sagst du heute, dass du ihn lieb hast?

Word Count:

5.043

Damit habe ich den 1. Meilenstein erreicht und die 50.000 Wörter für meinen Roman geschafft.
Im Januar ging schreibtechnisch ordentlich was voran.
Pinterest ist hierbei Helfer Nr. 1. Auf geheimen Boards lege ich mir Inspirationen für Charaktere, World Building und den Plot an und sammle Schreibtipps. Mehrmals die Woche gehe ich alles durch und freue mich über die Entwicklung.

Wenn du selbst schreibst, kann ich dir das nur ans Herz legen!

Wie du ein geheimes Pinterest Board anlegst, erkläre ich übrigens hier ausführlich.

Zitat des Monats:

Motivational Quote für Instagram. One Day or Day One. You decide. ZENtreasures.de Januar Recap

One Day or Day One. You decide.

Im Grunde sagt dieses Zitat nichts anderes als: Irgendwann oder Heute. Es liegt an dir.
Mich beschäftigte diese Frage vorallem, wenn es um das leidige Thema Sport ging: Jedes Mal, wenn ich dachte, den Sport heute sein zu lassen, hielt ich inne. Stattdessen sagte ich mir,
dass ich morgen nur wieder vor demselben Problem stehen würde. „Also kannst du es auch gleich machen, Chrissi.“
Das funktionierte überraschend gut – zwar nicht jedes Mal – aber häufiger als erwartet.

Sieh‘ es von dieser Seite: Wenn dich heute dafür entscheidest, etwas anzugehen, kannst du morgen stolz auf dich sein. Und nicht erst irgendwann.

Wie du siehst, habe ich mich diesmal an einer anderen Form der Insta Quotes versucht – wie findest du das Design? Beibehalten oder lieber das Alte weiter nutzen?

Meistgeklickter Post auf ZENtreasures:

Mein Beitrag über einen „kleinen Satz mit großer Wirkung: So kriegst du, was du willst“, in dem ich der Sache auf den Grund gehe, warum wir uns eigentlich so wenig trauen, nach etwas zu fragen – obwohl wir es unbedingt tun sollten.

Random Fact:

Ich glaube, meine Washi Tape Sucht wurde so eben geheilt:
Es auf einem Fensterbrett aufzubewahren, ist nämlich keine so gute Idee…
Merkte ich beim Knipsen der heutigen Beitragsbilder – die Tapes sind nämlich alle vertrocknet und reißen oder rollen sich von selbst auseinander.
Keins davon klebt mehr. Neiiiin.

Washi Tape in IKEA Blumentöpfen

Was im Februar ansteht:

Die erste große Reise in diesem Jahr: Island!
Schon als Kind war ich Island-Fan – wegen der Ponys. Die interessieren mich zwar inzwischen nicht mehr, aber die Natur der „Insel aus Feuer und Eis“ umso mehr.
Vermutlich kann ich mir nicht ansatzweise vorstellen, wie schön dieses Land ist.

Warst du schon auf Island? Ich bin über jede Art von Tipp dankbar!
Ich nehme dich auf jeden Fall über Instagram und Insta Stories mit.

Auf ZENtreasures erwartet dich außerdem nächste Woche eine neue Beitragsreihe, auf die ich mich schon lange freue. 🙂

Wie lief der Januar für dich? Erzähl mir doch in den Kommentaren von deinen Highlights!

 

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Bist du im Einklang mit dir selbst?

Bist du im Einklang mit dir selbst?

Bist du im Einklang mit dir selbst?

Nein, wirklich.
Lies hier nicht nur drüber, sondern stelle dir genau diese Frage:

Bin ich im Einklang; im Reinen mit mir?

So wie ich gerade hier in meinem überhitzten Wohnzimmer sitze und diese Gedanken niederschreibe, kann ich ohne zu zögern antworten: Ja. Ich bin im Einklang mit mir.

Die zwei Säulen des „Mit sich im Reinen Seins“

Ich glaube, das ultimative Ziel ist es, mit sich selbst im Reinen zu sein.
Denn du bist zufrieden. Du magst dich selbst; magst, mit wem du deine Zeit verbringst; magst, was du tust – und strahlst diese Balance auch gegenüber Anderen aus.

Für mich geht das Hand in Hand mit zwei Begriffen:

Selbstliebe und Freiheit

Sobald du dich selbst liebst, kommt auch die Freiheit.
Und umgekehrt.

Je freier du bist, desto zufriedener und ausgeglichener mit deinem Leben wirst du sein – auch mit dir selbst.

Daran glaube ich ganz fest.

Im Einklang mit sich selbst sein

Nun widmen wir uns konkreten Tipps, die dich auf den Weg in Richtung Selbstliebe, Freiheit und Einklang bringen.

5 Tipps, um mehr mit dir selbst ins Reine zu kommen

1. Nur weil es Trend ist, musst du es nicht mitmachen.

Culottes.
Grillkäse.
Immer busy sein.
Das sind Trends, die mich persönlich zum Weglaufen bringen.
Aber: Ich lasse mich nicht davon stören.
Nur weil gerade jeder weite, bunte Culottes trägt, werde ich nicht auf meine schwarzen Skinny Jeans verzichten. Eigentlich klar, oder?

In der Schule, Arbeit und auch im Web sind wir ständig Konkurrenz ausgesetzt.
Trends werden gesetzt, gekauft, getragen. Wer nicht mitläuft, wird blöd angestarrt. Im besten Fall.

Dabei musst doch du dich wohlfühlen.
Egal, was du isst. Egal, welche Musik du hörst. Egal, worüber du schreibst.
Egal, worin.

Wenn ich eines mit Sicherheit sagen kann, dann das:

Trends kommen und gehen.
Lebe du so, wie es dir gefällt – damit lebt es sich leichter.

2. Hör auf zu suchen! Nimm an, was du schon hast.

Eine neue Liebe. Den Traumjob. Erfüllung.

Es liegt in unserer Natur als Mensch, immer auf der Suche nach MEHR zu sein.
Ich nehme mich da nicht aus, denn ich bin auch auf der Suche nach Erfüllung. Sonst gäbe es ZENtreasures nicht.

Hast du auch jemanden in deinem Bekanntenkreis, die nach der großen Liebe sucht – und kaum, dass sie damit abgeschlossen hat, steht diese Liebe vor ihr?
Oder mein Nebenjob: Ich war nicht auf der Suche – und bäm! – da war er und ist der Richtige.

Solche Geschichten höre ich immer wieder. Du doch auch, nicht wahr?
Sobald du dich nicht mehr krampfhaft versteifst, laufen die Motoren von selbst an.

Vergiss bei all dem „Ach, hätte ich doch nur xxx, dann wäre ich glücklicher!“ jedoch nicht das, was du schon hast und sei öfter dankbar dafür!

Tipp: Führe ab sofort ein Dankbarkeits-Journal.

Was das ist?
Schlicht ein Notizbuch (oder eine Notiz-App wie Evernote oder Scrivener, wenn dir das mehr liegt), in das du täglich einträgst, wofür du an diesem Tag dankbar bist.

Ich schreibe mir jeden Abend vorm Schlafen gehen 3 – 5 Punkte auf, für die ich heute dankbar war.
Das können Dinge sein, die ich geschafft habe, ein besonderes Erlebnis, Auszüge aus inspirierenden Gesprächen, Komplimente oder ein Lob, das ich bekommen habe.
Heute Abend werden wohl Dinge wie „Ich habe einen neuen Blogpost geschafft“ und „Der Freund hat Frühstück gemacht“ drinstehen. Denn sie machen mich glücklich.

Bonus: Wenn du einen schlechten Tag hast, wirf einen Blick in dein Dankbarkeits-Büchlein. Wetten, danach fühlst du dich besser?

Bist du im Einklang mit dir selbst?

3. Lebe im Jetzt!

Hand in Hand mit dem vorherigen Punkt geht dieser: Lebe im Jetzt. Sei präsent.

Wie oft schwelgen wir in der Vergangenheit?
Erinnerungen, nach denen wir uns sehnen.
Fehler, die wir gerne rückgängig machen würden.
Schuldgefühle, die uns verfolgen.

Doch das ist vergangen. Erledigt. Unveränderbar. Vorbei.

Von der Zukunft können wir träumen. Können planen und vorbereiten.
Aber auch sie liegt letztlich nicht in unserer Hand.

Ist es da nicht beruhigender, dass du dich eigentlich nur um eines kümmern musst?
Nämlich um das Jetzt; die Gegenwart.

All das, was du in diesem Moment tust, beeinflusst deine Zukunft.

Yesterday is history.
Tomorrow is a mystery.
Today is a gift.
That’s why they call it the Present.

4. Schalte mal auf Durchzug!

Menschen neigen dazu, immer und überall ihren Senf dazugeben zu müssen.
Ja, gute Ratschläge sind nie verkehrt.
Meist sind sie nett gemeint – mehr aber nicht.

Wenn du von etwas überzeugt bist, zieh es durch und „lasse reden“.
Selbst wenn du einmal falsch liegst: Du hast diese Erfahrung selbst gemacht; hast selbst daraus gelernt.

Und allein dadurch kommst du mit dir ins Reine, denn du hast es versucht.

5. Tue etwas für dich, ohne dich schuldig zu fühlen

Wann hast du zum letzten Mal etwas nur für dich getan?

Ich bin kein Workaholic.
Im Gegenteil. Du kennst mein Problem mit der Aufschieberitis vielleicht schon.
An so manchem faulen Sonntag, den ich höchstens mit der Auswahl einer neuen Serie auf Netflix verbracht habe, verfluchte ich mich selbst.
Die To-Do-Liste hakt sich nicht von selbst ab – und selbst, wenn ich mich nur mal wieder an meine Japanisch-Vokabeln gesetzt hätte… in Gedanken war alles besser als dieses faule Rumliegen.

… Aufgestanden bin ich aber trotzdem in den seltensten Fällen.
Stattdessen habe ich mich nur noch mehr niedergemacht.

Inzwischen akzeptiere ich das. Lasse es zu.
Manchmal braucht es diese faulen Couch-Tage einfach.

Stresse dich also nicht ständig wegen Dingen, die du gerade einfach nicht schaffst/nicht schaffen willst. Im Gegenteil, nimm es an! Vielleicht ist genau so ein Serien-Nachmittag das, was du heute brauchst. Oder ein Schaumbad. Oder eine neue Handtasche. Der Lauf um den Block.

Danach wirst du dich besser fühlen und kannst dich mit neuem Elan deiner To-Do-Liste widmen.

Im Einklang mit sich selbst sein

Abschließende Worte

Wenn wir beide, du und ich, nun ehrlich miteinander sind, wissen wir Folgendes bereits:
Ich erzähle dir hier nichts Neues. Den ein oder anderen Punkt hast du sicher schon so gelesen.
Aber warum werden solche Tipps wieder und wieder gegeben?
Weil sie helfen.

Erzähl mir, was davon du bereits schon umsetzt!

Dieser Beitrag ist Teil einer Blogparade
Dieser Blogpost ist im Rahmen der wundervollen Blogparade „Leben im Einklang mit sich selbst“ bei kreativgedacht.de.

Ich entschied schon nach dem ersten Absatz: Da machst du mit!
Und wirklich war das Thema überaus interessant! Es hat mich viel Grübelei gekostet und seit ich an diesem Beitrag feile, wurde immer wieder gelöscht und umgeschrieben. Aber das macht das Ganze ja nur umso spannender, nicht wahr?

Wie fühlt es sich für dich an, mit dir im Einklang zu sein?
Was bedeutet Freiheit für dich?

 

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