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Monthly Recap: Juni + Juli 2017: Entscheidungen treffen und damit umgehen

Entscheidungen treffen und damit umgehen. Monthly Recap: Juni-Juli 2017 - ZENtreasures.de Monatsrückblick

Monthly Recap #13 – Juni + Juli 2017

Der Juni wird gut, ich weiß es!

… schrieb ich im letzten Rückblick.

Da wusste ich noch nicht, dass das beinahe der letzte Beitrag für fast sieben Wochen sein würde und ich in der zwischenzeit Entscheidungen treffen würde, die diverse Hindernisse mit sich ziehen würden.

Deshalb war es hier so still oder:
Entscheidungen treffen und damit umgehen

Juni und Juli waren seltsame, teils unwirkliche Monate.
Wo ich vor einem Jahr ein absolutes Hoch hatte, fühlte es sich diesmal an, als würde mir die Zeit aus den Fingern rinnen, während ich – wie der berühmte Siebenschläfer – komplett erstarrt war.

Schweden, Finnland, Österreich. Ich war gut drei Wochen unterwegs und kam körperlich zwar zuhause an, aber seelisch nicht. Irgendwie wurde mir alles zu viel und plötzlich war keine Energie mehr da – für nichts.

Dabei war der Juli so aufregend gestartet: Ich durfte mein erstes Bloggerevent mit Pure Encapsulations besuchen und es war unglaublich! (Ich erzähle bald mehr dazu.)
Danach war ich so geflasht von all den Eindrücken, dass ich eine Woche eine Entscheidung traf:

Ich kündigte meinen Brotjob – endgültig.

Entscheidungen treffen und damit umgehen. Monthly Recap Juni + Juli 2017 - Bild von einer frühlingshaften Wiese und Bergen

Vielleicht erinnerst du dich an meinen Recap vom März, wo ich berichtete, dass mir eine Verlängerung der Anstellung angeboten wurde und ich überlegte, diese anzunehmen.

Nach der ersten Reaktion („Schade, aber wir verstehen das.“), hat sich das Klima im Büro zu meinen Vorgesetzten merklich verschlechtert.
Es ist offensichtlich, dass mir die Kündigung übel genommen wird.

Ein Glück stehen ausnahmslos alle Kollegen hinter mir, denn momentan entspricht die Arbeit einem Kampf. Und ich bin jeden Tag genervt.

An dieser Stelle ein Sorry & Danke an meinen Freund, der sich täglich mein Gemecker anhören muss!

Ich gebe zu: Fast wäre ich wieder eingeknickt und hätte alles zurückgenommen. Entscheidungen treffen und sich positiv verändern? More like: Das ist es doch gar nicht wert.
Aber das ist Blödsinn. Denn dieses Hochgefühl direkt nach der Kündigung, war der Wahnsinn.
Ich fühlte mich fantastisch, sah alle Türen vor mir offen stehen und meinen Weg; meinen Traum klar vor mir.
Hast du dieses Gefühl auch schon erlebt? Wann und wo?

Vielleicht werde ich irgendwann ausführlich über all das schreiben, denn ich weiß, viele von euch haben ebenfalls Probleme in der Arbeit.
Im Moment halte ich aber die Füße still, denn ich habe noch drei Monate in der Firma vor mir und will nicht im „Schlechten“ auseinandergehen. Also? Ignorieren und Zähne zusammenbeißen.

Denn ich bin froh, dass ich so entschieden habe. Trotz allem Ärger.

Bei all den Zweifeln kann ich am Ende doch nur Sunray zustimmen: „Wenn die jetzt auch doof sind, dann wars wohl die richtige Entscheidung.“ #truthspoken

Diese unterschwellige Genervtheit hinderte mich auch am Bloggen.

ZENtreasures ist der Ort, an dem ich meinen Weg zu einem positiveren Leben und zu meiner Berufung teile (= Erfahrungen, Rückschläge, Erfolge und all das, was mich vorangebracht hat).
Damit du als Leser/in selbst angespornt wirst, ins Tun kommst oder einfach neue Möglichkeiten ausprobierst.

Im Moment befolge ich kaum einen meiner eigenen Ratschläge.
Und wie soll ich z.B. weiter darüber schreiben, wie großartig eine Morgenroutine ist, wenn ich sie seit Wochen nicht mehr nutze?

Deshalb verzeih bitte meine Stille!
Ich arbeite daran, wieder Oberwasser zu gewinnen und neue inspirierende und hilfreiche Inhalte für dich zu zaubern. Denn eigentlich hat sich mein Herz aufs Neue so mit nuen Eindrücken, Ideen und Träumen gefüllt, dass es mich direkt überwältigt.

Der erste Beitrag kommt jedenfalls bald und ist – passenderweise – eine Hilfestellung, wie du dich aus einem Tief kämpfst und damit umgehst, wenn du Entscheidungen treffen musst, die anderen vielleicht nicht gefallen werden!
Außerdem beantworte ich noch alle Kommentare.

Aber jetzt legen wir endlich richtig mit dem Juni-/Juli-Recap los! 🙂

Instagram-Recap:

Egal, wie mies meine Laune ist, es bereitet mir Freude, meinen Instagram-Account durchzustöbern. Die Bilder und Farben strahlen immer so viel Positivität aus!

Wir wanderten gemeinsam vom Karwendel nach Tegernsee, an die Stockholmer Schärenregion, in die finnische Natur und nach Österreich.

Entscheidungen treffen und damit umgehen. Monthly Recap Juni + Juli 2017 - Instagram Zusammenfassung mit Bildern aus Finnland, Stockholm, Pflanzenfotos und einem Portrait von Chrissi

Instagram @zentreasures.de

Hast du eigentlich Empfehlungen, welchen Accounts zu Natur/Yoga/Achtsamkeit/positivem Lifestyle/Kreativität ich unbedingt folgen sollte?

Getrauert:

Zuerst wollte ich es nicht ansprechen, aber es beschäftigt mich immer noch…
Chester Bennington, Sänger der Band Linkin Park, hat sich am 20. Juli das Leben genommen. Er verlor den Kampf gegen seine langjährigen Dämonen, Depressionen.
Diese thematisierte er in den Texten der Band, aber es schien, als ginge es ihm soweit gut.

… Das macht mich fassungslos. Immer noch.

Linkin Park war für mich der Einstieg in die Metal-Szene und Chester mein erstes Vorbild (außerdem war ich mit 15 ziemlich verknallt in ihn…).
Ich liebte nicht nur seine Stimme, sondern auch seine Texte, die mir – und vielen anderen auch – wahnsinnig viel gaben.
Als Teenager fühlte ich mich von seinen Lyrics verstanden; „Crawling“ war DER Song zu meiner Romangeschichte, die damals entstand und an der ich heute schreibe – aber im Moment kann ich keine seiner Lieder mehr anhören.

Es macht mich unglaublich traurig, dass Chester es nicht geschafft hat, obwohl er immer offen mit seinen Depressionen umging.
Es gibt mir aber auch Hoffnung, dass diese Krankheit endlich mehr Beachtung findet und anderen geholfen wird.

Stolz auf:

ZENtreasures‘ erste eigene Visitenkarten!

Sie sind mit Goldfolie verziert und super hochwertig – ich würde sie am liebstem jedem in die Hand drücken! 🙂
Das Design ist von mir. Gedruckt hat sie Moo, die ich dir sehr empfehlen kann, wenn du selbst auf der Suche nach einem Anbieter für Visitenkarten bist.

Entscheidungen treffen und damit umgehen. Monthly Recap Juni + Juli 2017 - Bild zeigt ZENtreasures neue Visitenkarten

Geklickt:

DariaDarias Abenteuer auf dem Jakobsweg. Nie hätte ich gedacht, dass das etwas für mich sein könnte. Pilgern klingt zu sehr nach Kirche – und zu der habe ich keinerlei Bezug mehr.
Aber jetzt bin ich angefixt, auch einmal eine mehrtägige Wanderung anzugehen…

Gelernt:

Gelesen:

Nachdem ich im Mai schon ihr Werk „You Are a Badass at Making Money: Master the Mindset of Wealth“* (gibt es bisher nur in englisch) verschlungen habe, musste auch Jen Sincero’s erstes Buch Du bist der Hammer!: Hör endlich auf, an deiner Großartigkeit zu zweifeln, und beginn ein fantastisches Leben* her.

Ich bin noch nicht durch, aber Jen hat mich wieder restlos begeistert! (Auch, wenn ich es lieber in englisch gelesen hätte, denn dieses Gesieze stört mich an der deutschen Version wirklich.)
Die Frau schafft es durch ihre direkte Art, mich voll abzuholen und mitzureissen. Ihre Bücher schaffen es, mich sofort zu motivieren und meine Laune zu heben – was in letzter Zeit auch wirklich nötig war.

Gehört:

So gut Bücher sind: Wenn alles nervt, hilft Musik immer noch am besten.

Deshalb habe ich bei Spotify eine Playlist mit meinen persönlichen „Happy Songs“ angelegt, die ich in letzter Zeit rauf und runter höre (seien wir ehrlich, Black Metal hilft halt nicht besonders, um die Stimmung zu heben).

Das Genre ist erstmal egal, hauptsache, ein Lied macht gute Laune.

Falls du auch eine kleine Aufmunterung nötig hast, kannst du bei Spotify reinhören – oder gleich hier:

Welches ist dein persönlicher
Gute-Laune-To-Go-Song?

Inspiriert hat mich besonders:

Michelle alias Daughter of the Woods. Ursprünglich habe ich sie bei Instagram entdeckt und bin ihr gefolgt, weil sie ein Auslandssemester in Finnland gemacht hat. Zwar ist sie inzwischen wieder zuhause in Deutschland, arbeitet aber daran, ihren Traum von einer „Cabin in the woods“ im Hohen Norden zu erfüllen.
Vielleicht liegt es daran, dass wir diesen Traum teilen; vielleicht ist es auch ihre ehrliche, ungestellte Art, die mich immer wieder mitreißt.

Vorallem in diesem Video. Wenn du heute nur ein Video schaust, nimm dieses!

Word Count:

… oder besser „page count“: 11 DIN A4 Seiten.

Ich habe nämlich meinen Businessplan geschrieben!

Der Finanzplan fehlt noch (und ich gebe zu, den schiebe ich gerade so ein bisschen vor mir her, weil ich nicht weiß, wie ich ihn angehen soll).
Dennoch: Der größte Part ist erledigt und das wäre nicht passiert, wenn ich nicht zuvor bewusst die Entscheidung nach Veränderung getroffen hätte.

Zitat des Monats:

Entscheidungen treffen und damit umgehen. Monthly Recap Juni + Juli 2017: Zitat des Monats: Be gentle with yourself. You're doing the best you can.

Be gentle with yourself. You’re doing the best you can.

 

Ich neige dazu, mich innerlich fertig zu machen, wenn ich nicht voran komme.
Das führt allerdings zu noch schlechterer Stimmung – was mich nur weiter runter zieht. Wie so oft in letzter Zeit.

Weil ich aber aus diesem Kreis ausbrechen will, sage ich mir dieses Zitat immer wieder vor.
Sei gut zu dir. Du tust alles, was du kannst.
Gib dir selbst die Zeit. Verurteile dich nicht.

Falls du das heute auch hören musstest, speicher dir dieses Zitat gerne ab oder teile es!

Meistgeklickter Post auf ZENtreasures:

Warum du endlich anfangen musst, anstatt darauf zu warten dass die Motivation sich blicken lässt. Kann sein, dass ich auch ein paar Mal reingeklickt habe in letzter Zeit… 😉

Monthly Recap Juni + Juli 2017 - Entscheidungen treffen und damit umgehen. Bild von einer frühlingshaften Wiese und Bergen

Was im August ansteht:

Reisen: Nachdem es mich bisher in diesem Jahr nur in kühlere Gefilde zog, geht es nächste Woche mit meiner Mama auf einen kleinen Trip nach Südtirol.

Ernährung und Gesundheit: Mein letzter Urlaub war dagegen der metaphorische Tritt in die Magengrube für meinen Körper. Kaum Bewegung (in Stockholm lief ich wenigstens noch viel, aber in Finnland hörte auch das auf), nur ungesundes Essen (Barbecue all day long); zu viel Kaffee, noch mehr Alkohol.
Zum ersten Mal in meinem Leben fühle ich mich wirklich schlecht, weil ich meinen Körper so rücksichtslos behandelt habe. Ich merke, wie blaue Flecke sich nicht mehr so schnell verabschieden; wie trocken meine Lippen sind und wie fettig die Haut geworden ist.

Deshalb lautet der Fokus in den nächsten Wochen: Gutes tun für meinen Körper!

Trotz all den Plänen hat der Blog die höchste Priorität! Ich hoffe, du freust dich genauso auf neue Beiträge wie ich!
 
Erzähl mir doch von deinem Sommer – wie hast du die letzten Wochen verbracht? Was waren deine Highlights?
 

Der Monatsrückblick für Juni + Juli 2017. Entscheidungen treffen und damit umgehen. Teile diesen Beitrag gerne bei Pinterest, wenn er dir gefallen hat! ZENtreasures.de
 

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Monthly Recap: Februar 2017 – Was so eine Island-Reise anrichten kann.

Monthly Recap: Februar 2017 - ZENtreasures.de Monatsrückblick

Monthly Recap #8 – Februar 2017

Heute ist der 15. März, was bedeutet, dass ich seit fast zwei Wochen an diesem Recap hänge und eine unfreiwillige Blogpause eingelegt habe.
Nicht, dass es an Beiträgen mangeln würde. Im Gegenteil. Es mangelte an mir und meiner Einstellung.
Island war schuld. Zumindest zum Teil.

Inzwischen bin ich im Alltag angekommen und kann darüber schreiben, was mich blockiert hat.
… Und natürlich ein paar Reise-Eindrücke mit dir teilen!

Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Monthly Recap: Februar 2017 - ZENtreasures.de Monatsrückblick - Dyrholaey Klippen im Süden von Island
Island – Kap Dyrhólaey

Erlebt/Gereist:

Schneemassen. Glatte Straßen. Orkanböen.
Monströse Berggipfel. Kilometerlange Gletscher. Gigantische Wasserfälle – einer beeindruckender als der Andere. Der schwarze Sand und das tosende Meer. Diese gar unwirkliche Natur.
Islandpferde (-pferde, nicht -ponys!).
Offene, freundliche Menschen. Ohne Aufdringlichkeit, aber mit Gelassenheit.
Schnuckelige kleine Häuser mit bunten Fassaden. Reykjavik.

Island hat mich völlig umgehauen.
Ich meine, mir war bewusst, dass dieses Land etwas besonderes ist. Dass es mir gefallen würde.
Träume ich doch schon seit ich Kind bin davon, hinzureisen. (Damals allerdings nur wegen den Pferden.)

Unsere Reise führte uns von Keflavik über den Golden Circle nach nach Vik, Hof; rauf bis zur Jökusarlon Gletscher Lagune und zurück nach Reykjavik.
Eine machbare Route im Winter.

Den größten Teil meines Herzen verlor ich in Vìk, einem kleinen Ort im Süden Islands.
Die Lage ist perfekt für Ausflüge und die Mischung aus Bergen und Meer hat mich total umgehauen.

Die raue Natur hat mir teilweise einen ordentlichen Respekt eingejagt.
Du willst nicht mit dem Rücken zur Brandung stehen.
Es verursacht Herzklopfen, wenn du durch eine Szene wie aus einem Dystopie-Roman fährst: Der Himmel seltsam orange-grau, die Sicht schlecht; Sturmwind, der an deinem Auto zerrt, zerklüftete Felsen, die wie Lanzen aus dem Boden ragen und kein einziges Auto; keine Menschen in der Nähe.

Doch dieses Gesamtbild aus schroff und bezaubernd macht Island zu einem ganz besonderen Ort.

Monthly Recap: Februar 2017 - ZENtreasures.de Monatsrückblick - Dyrholaey Klippen im Süden von IslandIsland – Kap Dyrhólaey

Erkannt:

Je mehr man verreist, desto kleiner wird das Fernweh? Nein. Es wird nur noch größer.
Ich muss einfach für längere Zeit ins Ausland gehen. Ich muss es wahr machen.
Dieser Traum wächst schon seit so vielen Jahren in mir, war aber nie wichtig genug, um ihn aktiv anzugehen.

Inzwischen hat die Planung Form angenommen und weiß, wie ich vorgehen werde.
Ob es Island wird? Vielleicht. Aber zu 90% wird es mich in den Hohen Norden verschlagen.

Interessiert dich meine Planung in Form eines Blogbeitrags?
Schreib mir gerne deine Meinung!

Gedacht:

Manchmal bist du vielleicht von dir selbst genervt.
Dann wieder richtig zufrieden.
Stolz sogar.

Doch es gibt auch noch diese Zeiten, in denen du dich schlicht selbst ankotzt.

Oder – um es mit Rangers weisen Worten aus dem „Schuh des Manitu“ zu formulieren:

Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden!

Kennst du das?

Mir ging es in den letzten beiden Wochen so.

Oft werde ich gefragt „Chrissi – wie machst du das? Du bist so positiv eingestellt und wirkst immer happy!“
Well. Bei mir ist nicht ständig Happiness und Motivation.
Nach Island wollte ich nichts lieber tun, als mich unter einer Decke zu verkriechen und zu schlafen. Winterschlaf halten.

In der Arbeit war ich kurz angebunden (as in „ich könnte heulen, wenn mich jemand nach Island fragt“) und genervt (as in „erst nen halben Tag wieder im Büro und schon kotzt mich alles an“). Zuhause landete ich – nach ungesundem Irgendwas als Mahlzeit – auf der Couch und schaute Youtube-Videos… die mich gar nicht interessierten.

Es ist die klassische Nach-Reise-Depression. Wenn du selbst gerne und häufig verreist, kennst du dieses Gefühl der Leere danach vielleicht.
Diesmal hat es mich besonders heftig erwischt. In kurzer Zeit so viele Eindrücke – Gehirn und Herz sind noch gar nicht in der Lage, sie zu verarbeiten.

Ich weiß, das sind Luxusprobleme.
Und glaub mir, ich bin unheimlich dankbar, dass ich so viel reisen kann.

Dennoch sind solche „Alles doof“-Löcher tief und fordern eine Menge Anstrengung, um wieder aus ihnen herauszuklettern. Anstrengung, die ich erstmal nicht bereit war, zu investieren.

Monthly Recap: Februar 2017 - ZENtreasures.de Monatsrückblick - Dyrholaey Klippen im Süden von IslandIsland – Kap Dyrhólaey

Wie ich wieder herausgekommen bin?

Indem ich erstmal in dem Loch blieb, Serien schaute, nicht nachdachte und mir erlaubte, mich mies zu fühlen.

Als das Gefühl, endlich wieder etwas tun zu wollen, anwuchs, nahm ich mir kleine Aufgaben vor.
Fotos auf die Festplatte laden und aussortieren.
Unkomplizierte Grafiken erstellen.
Kommentare beantworten.
Bücherregale sortiert und gelesen.
Den Recap schreiben.

Kleine Dinge eben, um wieder in den Rhythmus zu kommen.
Und – es hat funktioniert.

Gelesen:

Reiseführer. Blogs. Alles, was ich las, hatte mit Island zu tun.
Ich freue mich auf leichte Lektüre und habe mir erstmal die neue Happinez geholt und alle sieben Harry Potter Teile auf meinen kindle geladen.

Word Count:

Null. Ups.

Ganz untätig war ich trotzdem nicht: Ich plottete die Story, arbeitete Charakterbeschreibungen aus und organisierte meinen Inspirations-Ordner.

Außerdem hat meine Reise die Fantasie ordentlich angeregt. Zwar spielt mein Roman in einer Metropole, aber in Islands Natur fanden sich durchaus brauchbare Ideen dafür.

Inspiriert hat mich besonders:

… Neben der „Insel aus Feuer und Eis“ auch ein Video!
Glücklicherweise habe ich mir letzten Monat nicht nur uninteressanten Mist bei Youtube reingezogen, sondern DariaDarias Video „How and why I love my body“:

Ich bin die Erste, die die Stange für #BodyPositivity hochhält und zehn Dinge an dir aufzählt, die wunderschön sind. Nur bei mir selbst fällt mir das schwer. In und nach Island habe ich mich total ungesund ernährt, Alkohol getrunken und war zeitweise nicht nur angeekelt von mir, sondern auch von meinem Körper.

Maddies Video kam daher zur richtigen Zeit. Auf ihre großartige Art bringt sie uns näher, wie wir unseren Körper (wieder) lieben lernen. Must watch!

Gelernt:

Die Sache mit dem Mehrwert.

Seit gut drei Monaten arbeite ich mit einem Redaktionsplan und plane meine Beiträge vor.
Nur die Monatsrückblicke schreibe ich spontan; meist stückchenweise.

Das funktionierte wirklich gut – bis jetzt. Vor lauter Island, Island, Island, kam ich plötzlich ins Grübeln: Wo ist denn der Mehrwert für meine Leser, wenn ich nur schreibe, wie mein Urlaub war?
Das ist jetzt überspitzt gesagt, aber dennoch wurde es zu einer kleinen Blockade, die dafür sorgte, dass ich das ganze Konzept hinterfragte.

Die Monthly Recaps gibt es, damit du als Leser ein bisschen mehr Einblick in mein Privatleben bekommst. Mich besser kennenlernen kannst.
Ändern oder gar rausnehmen werde ich sie bis auf Weiteres nicht – denn sie lockern den Blog schön auf.

Trotzdem kann es nicht schaden, auch alteingesessene Dinge zu hinterfragen.

Zitat des Monats:

Zitat des Monats Februar auf ZENtreasures.de

Leb‘ dein Leben wie du willst. Die Anderen meckern sowieso.

Meistgeklickter Post auf ZENtreasures:

Der Geburtstags-Post mit meinen Learnings aus einem Jahr ZENtreasures!

Random Fact:

Ich hasse Autofahren wie die Pest. Dass ich es trotzdem unbeschadet über Islands winterliche Straßen geschafft habe, macht mich ziemlich stolz. 🙂

Was im März ansteht:

Endlich arbeite ich wieder aktiv an meiner Selbstständigkeit.
Vor und nach Island war ich (wie schon geschrieben) völlig blockiert. Seit ein paar Tagen geht es aber wieder aufwärts und ich kann mich a) wieder motivieren und b) habe mein Feuer wieder gefunden.

So ist für diesen Monat der Launch zweier neuer Projekte geplant: Meiner „digitalen Visitenkarte“, auf der ich Texter- und Virtuelle Assistenz-Dienste anbiete sowie einem neuen Blog zum Thema Selbstständigkeit und Introversion. Das ist übrigens diese Idee, die unbedingt ihre Schublade verlassen musste. 🙂 Wenn du magst, schau dir gerne schonmal den zugehörigen Instagram-Account an, den ich gestern live gestellt habe. @chrissi.intropreneur

Gebastelt:

… habe ich auch noch eine Kleinigkeit, nämlich ein Desktop Wallpaper; Auflösung 1920 x 1080!

Motivierendes Desktop Wallpaper in 1920 x 1080 in grün, gold und Marmor.

Du brauchst eine andere Größe? Schreib mir einfach deine Bildschirmauflösung in die Kommentare, dann passe ich das Wallpaper an.

Und jetzt erzähl mir gerne, wie dein Februar so war!
Was waren deine Highlights; wer/was hat dich letzten Monat besonders motiviert?

 

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1 Jahr ZENtreasures: 10 Dinge, die sich in meinem Leben verändert haben

1 Jahr ZENtreasures.de! Denkst du, ein Blog kann dein Leben verändern? Ja, tut er! Hier erzähle ich, Was ich in einem Jahr als professionelle Bloggerin gelernt habe.

1 Jahr ZENteasures – 10 Dinge, die sich in meinem Leben verändert haben

Am 17.02.2016 ging der erste Beitrag hier online. Nach fast 1,5 Jahren des Planens, Überdenkens und sich-doch-nicht-Trauens.

Im Nachhinein betrachtet ärgere ich mich manchmal über mich selbst und meine (völlig unbegründete!) Angst. Genauso ist es aber müßig, weiter darüber nachzudenken, denn letztlich war ich noch nicht bereit.
Sicher, ich hätte in diesem Jahr mehr schaffen können. Mehr posten, mehr promoten, mehr „auf Business machen“. Aber auch das fühlte sich nicht richtig an.

Ich glaube, dass alles zu seiner Zeit kommt und passieren wird, wenn man bereit ist.

Ich so übertrieben es klingt: Bloggen kann ein Leben verändern. Und ZENtreasures ist das Beste, das mir bisher passiert ist. #nojoking

Ab ins 2. Jahr: Wo soll es hingehen?

Die Leserumfrage vom Januar (Danke für deine Teilnahme!), bestätigte mich auf meinem Weg; gab mir aber auch viel neuen Input.
Ein Großteil von euch setzt Träume aufgrund fehlender finanzieller Mittel nicht um. Okay, dabei kann ich (leider) nicht helfen.
Einige sind unzufrieden mit ihrem Leben, ruhen sich aber aus Bequemlichkeit oder mangels Alternativen aus und verändern nichts. Da mir das allzu bekannt vorkommt, werde ich in der Hinsicht sicher noch mehr Hilfestellungen bieten.

Außerdem kam mehrfach der Wunsch nach den Büchern/Blogs/Methoden, die mir weitergeholfen haben. Nächsten Dienstag gibt es dazu schon einen ausführlichen Ressourcen-Post.

Ich will in Zukunft noch mehr Content für dich kreiieren, um dich auf deinem eigenen Weg in Richtung Selbstverwirklichung zu unterstützen.
Außerdem wird es mehr Exklusiv-Inhalte für meine #ZENletters Abonnenten geben (gehörst du schon dazu?); ich arbeite an einem Podcast und seit Monaten steht auch noch diese Youtube-Idee im Raum… aber noch fehlen mir da konkrete Themen.

Gibt es etwas, das du hier gerne sehen/lesen möchtest?

Happy Birthday ZENtreasures! Denkst du, ein Blog kann dein Leben verändern? Ja, tut er! Hier erzähle ich, Was ich in einem Jahr als professionelle Bloggerin gelernt habe. ZENtreasures.de

Meine Learnings aus 1 Jahr professionellem Bloggen – und was du für dich daraus mitnehmen kannst

1.So ein Blog ist lebensverändernd. Also versuch’s doch einfach mal!

Okay. Die Überschrift ist der Witz des Jahrhunderts. Wenn es dir nur ännähernd so geht wie mir, überdenkst du jede Entscheidung tausendmal – und machst sie in den meisten Fällen doch nicht.
Es gibt kein Geheimrezept, wie du am besten deine Komfortzone verlässt. Unser Hirn ist darauf gepolt, immer den bequemsten Weg auszusuchen – den, der ihm am wenigsten Anstrengung kostet.
Und so ein Blog ist anstrengend. Die Pflege ist zeitintensiv und es gibt so viel, woran du denken musst (Themen, Design, SEO, Rechtschreibung, Verlinkungen, Fotos,…)

Aber: Für mich war ZENtreasures seit Tag Eins eine Bereicherung. Zu 100%. Ich habe immer noch genügend Postentwürfe in petto und fast täglich neue Ideen. Und vorallem ist der Spaß nach wie vor groß, wenn nicht sogar gewachsen.
Obwohl es wesentlich mehr Arbeit ist, als ich dachte.

Wenn du selbst mit dem Gedanken spielst, zu bloggen (egal zu welchem Thema), mach es!
So ein Blog ist blitzschnell erstellt und du kannst direkt loslegen.
Ich bin der festen Überzeugung, das jeder von uns etwas zu sagen hat, das die Welt hören sollte (… außer Donald Trump…).

Also trau dich!
… Das gilt übrigens für alle Bereiche des Lebens! 🙂

2. Du musst nicht alles bieten.

Würdest du vielleicht gerne – mir ging es genauso.
Ein breit gefächertes Themengebiet muss nicht unbedingt mehr Besucher bedeuten. Willst du Menschen ansprechen oder Klicks?
Es spricht nichts dagegen, dass du viele Bereiche auf deinem Blog behandeln willst. Mit der Zeit wird sich von selbst herauskristallisieren, was dir besonders Spaß macht und am besten bei deinen Besuchern ankommt.

Ich wollte beispielsweise jeden Monat über meine Ziele – und ihren Fortschritt schreiben; gab das Ganze aber schon nach einem Monat wieder auf.
Und im Gegensatz dazu hatte ich meine Interview-Reihe #ZENtalks absolut nicht auf dem Schirm, als ich angefangen habe.

Es ist keine Schande, eine Reihe nicht fertigzustellen oder einen alten Beitrag zu löschen, weil du dich damit nicht mehr identifizieren kannst.

3. Persönlicher Austausch ist essentiell

In letzter Zeit beklagten sich einige große (Mode-)Blogger über sinkendes Feedback ihrer Leser.
Das Problem ist dieses: Ich verstehe die Seite der Blogger – mir ist deine Rückmeldung auch extrem wichtig. Doch viele machen es sich leicht: Sie freuen sich über Kommentare, gehen aber selbst kein bisschen darauf ein.
Deshalb verstehe ich auch die Seite der Kommentierenden: Klar verteilt man schnell ein Like oder lobt einen Beitrag.

Aber: Wozu sollte ich mir als Leser öfter die Mühe machen, einen ausführlichen Kommentar zu hinterlassen, wenn ich nie eine Reaktion des Bloggers darauf bekomme?

Gerade zu Anfang von ZENtreasures wusste ich nicht, wie ich mit Feedback umgehen sollte und vernachlässigte die Kommentare total.
Inzwischen beantworte ich sie aber alle – einfach, weil ich finde, dass die Mühe des Kommentierenden dadurch besser wertgeschätzt wird.

Ich wiederhole mich nochmal: Behandle deine Leser wie Menschen, nicht wie Klickzahlen.
Beantworte Fragen, Kommentare und hinterlasse selbst Feedback bei Anderen aus deiner „Branche“.

4. Es gibt noch Andere da draußen…!

Andere Blogger nämlich; andere Menschen mit denselben Interessen, Sorgen, Gedanken.

Jahrelang las ich nur dieselben 5, 6 Blogs. Ich hatte gar kein Interesse daran, Neue zu suchen.
Aber wenn du selbst bloggst, besonders in so einer Nische wie hier, schaust du dich wieder nach neuen Blogs um. Plötzlich öffnest du deine Augen und entdeckst so viele tolle Webseiten; spannende Menschen und inspirierende Geschichten.

Gerade dank sozialen Netzwerken wie Instagram ist es super easy geworden, ähnlich tickende Menschen zu finden und sich zu vernetzen.

Man kann sich gegenseitig motivieren, Ideen austauschen und das ist so viel wert!

5. Organisation ist das A & O

… sonst kann es nämlich gut sein, dass du schneller wieder aufgibst, als dir lieb ist.

Ich bastle seit mehr als 12 Jahren Websites und blogge genauso lange. Aber meine Beiträge geplant habe ich nie; sah nicht einmal eine Notwendigkeit darin (und dabei habe ich sogar im Print-Bereich gearbeitet, wo ein Redaktionsplan gang und gäbe ist. Ups.).

Wenn du auf professioneller Ebene bloggen willst, musst du lernen, dich zu organisieren. Führst du „nur“ einen Hobbyblog, ist ein Plan kein Muss. Ich empfehle es dennoch; einfach, um den Überblick zu behalten.

Wie du das machst, liegt ganz bei dir. Für die Einen funktioniert vielleicht ein Wandkalender, für Andere ein Trello-Board.
Ich plane meine Beiträge und die Social Media Posts mit einem Google Pages Sheet – also quasi einer ganz normalen Excel-Tabelle. Blogentwürfe schreibe ich in Evernote, das immer noch mein Lieblings-Tool ist.

7. Curiosity makes the cat alive!

Seit ich an ZENtreasures arbeite, habe ich viele alte und neue Interessen (wieder-)entdeckt. Es macht solchen Spaß, sich in neue Themen einzulesen und frühere Leidenschaften wieder aufzunehmen.

U.a. erweitere ich gerade meinen Software-Horizont: Nach 15 Jahren nur mit Photoshop wird es Zeit, andere Adobe Programme auszuprobieren. Und ich habe den größten Spaß dabei, mich mit InDesign und Illustrator zu spielen.
Außerdem lerne ich manuelle Fotografie und meine Liebe für japanische Anime & Manga ist wieder neu entfacht.

Lernen kann unheimlich Spaß machen, wenn es etwas ist, das dich interessiert!

8. Ich war noch nie so selbstbewusst!

Durch das Feedback hier (danke!) bin ich so viel überzeugter von meinen Fähigkeiten als früher!

Ich fand zum Beispiel immer, dass ich gut schreiben kann. Aber seitdem mir fremde Menschen hier mitteilen, sie würden meinen Schreibstil mögen, glaube ich wirklich daran.

Lob und Feedback von anderen treibt an. Du solltest immer auf deine Fähigkeiten stolz sein, aber es schadet nicht, ab und an Bestätigung zu bekommen.

9. Prioritäten verschieben sich

ZENtreasures hat mich fokussierter und disziplinierter werden lassen.
Ja, ich schiebe immer noch oft genug auf. Leider.
Aber ich habe in den letzten Monaten gemerkt, wie sich meine Prioritäten hin zum Blog und weg von anderen Dingen schieben.

Mittlerweile lasse ich lieber eine Party sausen, um noch einen Blogbeitrag vorzubereiten. Früher hätte ich das nicht gemacht.

Natürlich ist bloggen ein sehr zeitintensives Hobby, aber warum solltest du nicht deine Zeit mit etwas verbringen, das du liebst?

10. Es kommt alles, wie es kommen muss

Noch so ein Satz, den ich immer für völlig übertrieben gehalten habe.
Aber er ist vermutlich der wichtigste in dieser Aufzählung: Es wird sich alles genau so fügen, wie es sein soll.

Vielleicht hast du eine Chance verpasst und ärgerst dich darüber.
Aber vielleicht musste es so kommen. Weil sich morgen oder in einem Jahr eine andere, neue Chance auftut.

Ich konnte die Arbeitszeiten in meinem Brotjob reduzieren (hätte ich nie erwartet!), ich durfte erste Kooperationserfahrungen sammeln, Gastposts und Beiträge für spannende Blogparaden schreiben – andere Menschen kamen von sich aus auf mich zu und baten mich um meine Teilnahme.
Ganz ehrlich, das ist ein unglaubliches Gefühl! Und ich weiß, das ist erst der Anfang.

Ich blicke positiver in die Zukunft als ich es noch vor anderthalb Jahren getan hätte.
Wie steht’s mit dir?

HAPPY BIRTHDAY, ZENTREASURES!
Happy Birthday ZENtreasures! Denkst du, ein Blog kann dein Leben verändern? Ja, tut er! Hier erzähle ich, Was ich in einem Jahr als professionelle Bloggerin gelernt habe. ZENtreasures.de
 

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Mein Wort für 2017. Mit Habit Tracker Printable.

Mein Wort für 2017 und drei gute Gründe, warum du dir auch eines zulegen solltest. Mit kostenlosem Habit Tracker. ZENtreasures.de

Mein Wort für 2017.

„Happy new year! Und, hast du dir etwas vorgenommen?“, schreibt sie; ein Emoji dahinter. Das, das zwinkernd seine Zunge herausstreckt. Als ob es sagen würde „Haha ja klar, du und Vorsätze. Das ist wie eine belegte Semmel mit Butter – absolut inkompatibel.“

… Diese Reaktion kommt nicht von ungefähr.
Früher behauptete ich immer ganz stolz, mir fürs neue Jahr keine Vorsätze zu machen, „weil ich sie eh nicht einhalte“.
Wow. Welches Selbstvertrauen in das eigene Durchhaltevermögen, nicht wahr?

Doch ich bin auf dem Weg der Besserung:
Seit letztem Jahr formuliere ich Ziele, die ich über das Jahr verteilt erreichen will.

2017 stelle ich mein Jahr außerdem unter ein Wort, das mich bei allem antreibt, unterstützt – und eventuell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt.
Zum ersten Mal davon gelesen hatte ich schon 2015 auf dem Blog von Jen Carrington. Irgendwie war ich aber noch nicht 100% überzeugt. Ich meine, es ist ja nur ein Wort, richtig?

Da ich inzwischen aber lieber selbst ausprobiere, als meckere, habe ich der Idee eine Chance gegeben.
Und was soll ich sagen? Mittlerweile bin ich echt angetan von dieser Idee!

3 gute Gründe, das neue Jahr unter ein Wort zu stellen

1. Du lernst (wieder), dich mit dir selbst auseinanderzusetzen

Wenn du dich ähnlich „gerne“ mit dir allein bist wie ich früher, ist dieser Punkt nicht ganz leicht.
Um dein persönliches Wort/deinen Begriff zu finden, musst du dich mit dir auseinandersetzen. Mit deinen Wünschen und deinen Gedanken.
Realistisch sein ist hier erst einmal zweitrangig – dream big!

Beantworte Fragen wie diese: Was will ich eigentlich?
Wohin will ich in diesem Jahr?
Wofür will ich stehen?

Und jetzt sag nicht, dass dir da sowieso nichts einfällt. Ausreden!
Versuch es! Ich wette, du wirst eine Antwort finden.

2. Dein Wort gibt dir eine Richtung vor

Du weißt wieder einmal nicht, worüber du auf deinem Blog schreiben kannst?
Hast keine Ahnung, warum du einfach keine Follower bekommst, obwohl du regelmäßig postest?
Bestimmt weißt du, was ich meine.

Indem du dein Jahr unter ein bestimmtes Wort oder Motto stellst, gibst du dir eine Richtung vor. Das ist dein Weg, dorthin möchtest du gehen.
Und daran kannst du dich orientieren.
Bei der Auswahl deiner Blogthemen ebenso wie bei deine Instagram-Fotos.
Ideal ist, wenn alles ein einheitliches Bild ergibt und dafür eignet sich so ein „persönliches“ Wort hervorragend.

3. Es hilft dir durch Veränderungen

Veränderungen sind schwer. Aus gewohnten Routinen (= der sogenannten Komfortzone) auszubrechen, ebenfalls.
Der Berg vor dir mag gigantisch aussehen; womöglich siehst du noch nicht einmal seinen Gipfel. Du fühlst dich klein, schwach und eigentlich hast du auch gar keine Lust mehr, ihn zu besteigen.
Das sind die – metaphorisch gesprochenen – Momente, in denen du dir wieder dein Wort des Jahres ins Gedächtnis rufen musst.

Pack es in deinen Rucksack, denn es ist Erfrischung und Wegweiser zugleich. Es gibt dir die richtige Motivation, doch hinaufzuklettern. Die Veränderung zuzulassen und durchzustehen.

Zu Veränderungen gehört auch, alte Gewohnheiten zu hinterfragen.

Hast du Lust, im neuen Jahr an deinen Gewohnheiten zu arbeiten?

Ja? Dann hol dir hier meinen „Habit Tracker“! Ich nutze ihn seit Anfang des Jahres, um alte Gewohnheiten aufzuzeichnen und mir neue anzutrainieren. Da ich absolut überrascht war, wie gut das funktioniert, habe ich einen Tracker zum Ausdrucken für dich erstellt.
Du kannst ihn in deinen Kalender kleben oder lochen und in den Filofax heften (Größe A5). Wenn du lieber am PC ausfüllst – auch das geht!

Um den Tracker zu erhalten, gib‘ bitte deine E-Mailadresse in dem Formular unten an. Du wirst so zu den ZENletters angemeldet und erhältst 1x monatlich Post von mir.
Wenn du nur das Freebie möchtest, kannst du dich danach sofort wieder austragen. 😉



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Jaaa, gib mir den Habit Tracker!




Für welches Wort soll ich mich nur entscheiden?

Alles, was dich irgendwie motiviert; an etwas erinnert – oder beschreibt, wie du gerne sein und wo du stehen willst.
Ich habe hier ein paar Beispiele für dich zusammengetragen:

  • Selbstliebe
  • #einfachmachen
  • Offenheit
  • Achtsamkeit
  • Neugier
  • Magie
  • Veränderung
  • Bewegung
  • mit ganzem Herzen
  • minimalistisch
  • furchtlos
  • ja sagen
  • loslassen
  • authentisch

Wenn hier nichts passendes dabei ist, such bei Pinterest nach „inspirational words“, o.ä.
Hilfe findest du auch bei tellyventure, die dazu kürzlich eine Blogparade gehostet hat.

Mein Wort für 2017:

Das Wort Fokus in goldener Glitzerschrift. Mein Wort für 2017. ZENtreasures.de

Fokus.

… Zuerst fand ich dieses Wort ziemlich einfallslos.

Laut der Autorin und Karriereberaterin Barbara Sher treffen wir nach einem Gedanken innerhalb von fünf Sekunden eine Entscheidung – und zwar die, die uns richtig erscheint.
Nur fünf Sekunden. Danach beginnen wir bereits, uns genauer mit unserem Einfall auseinander zu setzen; Vor- und Nachteile und Konsequenzen abzuwägen.

In den meisten Fällen wird sich dadurch der erste Gedanke ändern.

Plötzlich erscheint es uns gar nicht mehr so klug, eine Reise blind zu buchen oder diese Einladung zum Blind Dining anzunehmen.
Unsere Komfortzone meldet sich und wedelt mahnend mit dem Finger vor unseren Gesichtern.
„Bist du dir da wirklich sicher?“
„Das kannst du doch nicht machen, denk an deine Eltern, den Arbeitgeber! Was wird der Hamster deines Nachbarn von dir denken!“

„Fokus“ war so ein Fünf-Sekunden-Gedanke.
Ich überlegte trotzdem weiter, verwarf aber alle Alternativen (das waren übrigens die Begriffe „Authentizität“, „einfach machen“ und „Grenzen überschreiten“).
Es blieb bei meiner ersten Idee. Und ich bin inzwischen sicher, dass sie die richtige ist.

2017 will ich mich mehr auf das fokussieren, was mir wirklich wichtig ist. Dabei bleiben und weniger aufgeben.

2016 habe ich den Grundstein für meine Selbstverwirklichung gelegt.
Aber wenn ich ehrlich bin, hätte ich viel mehr schaffen können.
Anstatt ganze Abende vor Netflix zu verbringen, hätte ich meine Fotografie-Kenntnisse erweitern können. An meinem Mediakit arbeiten. Blogposts vorschreiben. Und und und. Die Liste ist endlis und das schlechte Gewissem war es manchmal auch.
Besonders die Frage beschäftigt mich: Wo wäre ich jetzt, wenn ich den Fokus auf die richtigen Dinge gelegt hätte?

Aber – hätte hätte Fahrradkette.
Es ist nicht zu ändern und von der Möglichkeits-Form halte ich sowieso nichts.

Es ist so einfach, wichtige To-Dos zu verdrängen und stattdessen das 20. Musikvideo bei Youtube zu schauen. Unangenehme Telefonate beispielsweise schiebe ich so lange vor mir her, in der Hoffnung, sie würden sich irgendwann selbst erledigen. Tun sie nur meistens nicht. Mist.

Kurz vor Weihnachten streckte mich die erste Grippe seit Jahren nieder – und schon war der Fokus dahin. Wo ich vorher noch voller Elan, Motivation und Freude an meinen Projekten arbeitete, blieb nichts mehr übrig.

Genau deshalb passt „Fokus“ für 2017 so gut zu mir.

Welche konkreten Pläne verfolgst du?

Planen, aber nicht ver-planen

Ich bin ziemlich verplant. Bestes Beispiel kurz vor Weihnachten, als ich begeistert meiner Freundin zusagte, am Mittwoch vor Heiligabend noch einen kleinen Umtrunk zu geben.
Bis mir am Dienstag einfiel, dass der nächste Tag schon mit meiner Firmen-Weihnachtsfeier verplant ist.
Also wieder alles absagen und in lange Gesichter sehen.

Das ist ein harmloses Beispiel, aber es ist bezeichnend für mich. Ich überplane und bin dadurch nur noch mehr verplant.
Struktur muss her, dringend.

Gehörst du auch zu den Menschen, die sich immer wieder an besserer Organisation versuchen; sich einen schicken Moleskine-Kalender zulegen, nur um ihn dann nach 5 Wochen wieder „zu vergessen“?
Das Dumme: Ich muss mir alles aufschreiben, um es mir zu merken. Bei der Flut an Gedanken und Ideen in meinem Kopf geht es einfach nicht anders.

Für 2017 werde ich also wieder einen analogen Kalender führen – und ihn überall hin mitnehmen. Bin ich zuhause, liegt er an meinem Schreibtisch; gehe ich zur Arbeit, landet er in der Handtasche.
Bisher klappt das wirklich gut.

Feste Zeiten – auch für Hobbys

Hand in Hand mit dem vorherigen Punkt geht auch das: Für die Dinge, die ich gerne tue, muss ich mir feste Termine setzen. Make time to make time.
In der Arbeit kann ich auch nicht kommen und gehen, wann ich will (keine Gleitzeit), also werden in Zukunft feste Zeiten geblockt, an denen ich an meinen Websites arbeite.
Ich erhoffe mir, so mit der Zeit eine Routine anzugewöhnen und dadurch fokussierter arbeiten zu können.

Hier auf ZENtreasures werden ab sofort alle neuen Beiträge dienstags statt wie bisher am Montag veröffentlicht.

Lieber online, als perfekt

Mit einer fokussierteren Einstellung will ich dem Perfektionismus entgegentreten.
Fakt ist, ich lasse mich gerne ablenken. Bevor ich etwas online stelle, verschwinde ich lieber 3 Tage, grüble und frage mich, welche Kleinigkeit ich nicht noch verändern könnte, bevor ich es der Welt präsentiere.

Ein Beispiel dafür ist zum Beispiel der Habit Tracker, den du dir in diesem Beitrag herunterladen kannst.
Nein, ich bin nicht zufrieden damit. Ich komme mir sogar vor wie der größte Anfänger, dabei erstelle ich schon seit über 10 Jahren Grafiken.
Aber: Er sieht gut aus und erfüllt seinen Zweck. Also wurde es Zeit, ihn zu teilen, damit du etwas davon hast.
Auf meiner Festplatte kann er schließlich niemandem helfen.

Das Credo lautet: Mehr mit ganzem Herzen hinter meiner Arbeit stehen und mich mehr trauen. Was ich mache, ist gut und es wird Zeit, dass ich das auch selbst kapiere.

Foto von Bergen und dem Wort Fokus. Mein Wort für 2017. ZENtreasures.de
Pinne dieses Bild gerne weiter!

Und jetzt bist du dran! Was ist „dein“ Wort für 2017?

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Selbstzweifel – 5 achtsame Hilfestellungen, um damit umzugehen

Mit Selbstzweifeln umgehen. 5 achtsame Hilfestellungen. // ZENtreasures.de Blogpost

Momentan steht alles still.
So unproduktiv wie in diesen letzten Tagen war ich schon lange nicht mehr.
Dafür schwirren sie wieder in meinen Gedanken. Die Selbstzweifel.

Jeder Blick aufs Handy zeigt eine „17“, die mich vorwurfsvoll anzublicken scheint – die Erinnerungs-App nämlich, mit 17 Punkten, die erledigt werden müssen. Bessergesagt, schon erledigt hätten sein sollen.

Ich ignoriere sie geflissentlich.

Stattdessen wandert die Aufmerksamkeit wieder zu meiner Flasche Bier und Richtung TV, wo Jax und seine Sons of Anarchy gerade für eine Abstimmung zusammensitzen.
Was sollen sie tun?
Den Deal mit den Iren annehmen oder ablehnen?
Demokratie ist gefragt und jeder tut seine Meinung kund, bis der Club-Präsident seinen Hammer schwingt und die Entscheidung gefallen ist.

Wenn ich so darüber nachdenke, habe ich auch abgestimmt. Nur ich allein, für mich. Für den Weg zu einem selbstbestimmteren Leben und weg von der Alltagsroutine. Raus aus der Komfortzone.
Das Votum? Ein eindeutiges ja.
Mein Ja.
Trotzdem sind sie allgegenwärtig: Die Selbstzweifel.

Warum sitze ich hier und ärgere mich über meine eigene Untätigkeit?

Vor kurzem habe ich ein fantastisches WordPress-Theme gefunden, das genau zu meinen Freelancer-Plänen passt. Es ist nicht billig, aber einfach perfekt. Jeden Tag sehe ich es mir wieder an, stelle im Kopf um, verändere, passe an. Und freue mich.
Ich weiß, sobald ich es habe, werde ich voller Elan daran arbeiten.

Gekauft habe ich es dennoch noch nicht. Denke mir: Ich muss ja sparen, denn ich fahre bald in den Urlaub.

Wenn ich ehrlich bin, ist das aber nur eine faule Ausrede.

Warum wir uns so oft selbst belügen

Warum ich mich selbst belüge?
Warum ich mich damit nur ausbremse?

Weil ich eine Scheiß Angst habe.

Ja, das muss jetzt so „extrem“ geschrieben werden. Das beschreibt es nämlich am besten.

Ich habe eine unglaubliche, scheiß Angst, es zu tun. Es zu wagen.
Den Hammer zu schwingen und allen zu sagen, seht her, ich habe mich entschieden, das zu tun!

Diese Angst kommt nicht daher, weil ich nicht an meinen Traum glaube.
Sie existiert, weil ich nicht an mich selbst glaube.
Hallooo, Selbstzweifel!

Selbstzweifel - Quote Instagram

The worst enemy to creativity is self doubt.
Sylvia Plath

An meinem Geburtstag erzählte ich meinen Eltern voller Freude, dass ich einen Webdesign-Auftrag an Land gezogen hatte.
Die Reaktion: „Schön, aber genug Geld zum Leben verdienst du damit ja nicht.“
Klatsch. Das tat weh.

Tut es jetzt noch, denn die Sache ist bereits 2 Wochen her und ich ärgere mich immer noch darüber.

Meine Eltern gehören noch zur Generation „Computer sind uns suspekt“. Sie nutzen sie nicht; auch keine Handys und das Internet finden sie zwar faszinierend, aber wirklich verstehen tun sie es nicht.
Deswegen erzähle ich ihnen normalerweise kaum von meinen „Internetaktivitäten“. Von meinem Hobby Webdesign, das ich beruflich machen möchte; von Grafikdesign und wie viel Freude es mir bringt. Davon, dass ich mir alle möglichen Programmiersprachen selbst beigebracht habe und wahnsinnig stolz darauf bin. Oder davon, was für ein tolles Gefühl es ist, Lob für seine Werke zu bekommen und anderen gleichzeitig etwas beizubringen.
Ich kann im Netz generell viel offener über solche Dinge reden, als in einem persönlichen Gespräch.
Wie ist das bei dir?

Durchhänger hat jeder Mal. Das kenne ich zur Genüge und du sicher auch.
Aber warum fühlt sich gerade wieder alles so falsch an?
Ich will so Vieles und bin doch nicht sicher, ob ich dem gewachsen bin.

All die positiven Gefühle, die mir meine Leidenschaften bringen, verschwinden nicht. Nie. Dennoch lasse ich mich von einem unbedachten Satz mehr herunterziehen als von zehn Lobliedern.

Selbstzweifel - Welchen Weg soll ich gehen?

Ey, Selbstzweifel. Wir mögen euch nicht!

Diese Zweifel. Mal sind sie mehr, mal weniger stark.

Auf Facebook habe ich gefragt: „Wie motivierst du dich, wenn die Deadline winkt?“
Die Antworten? Eindeutig: „Ich zwinge mich dazu.“

5 Hilfestellungen gegen Selbstzweifel
Wie „sich zwingen“ leichter fällt:

1. Halte dir dein Ziel vor Augen!

Immer und immer wieder!
Warum tust du, was du tust?
Warum schreibst du?
Bastelst du?
Zockst du?
Gärtnerst?
Fährst Rad?
Warum lernst du russisch?

Mein vorrangiges Ziel ist es, mich beruflich zu verändern. Deshalb gibt es diesen Blog – als Motivationsboost – und deshalb designe ich, schreibe ich, bilde mich weiter.
Um mein Ziel zu erreichen.

Warum tust du das, was du liebst?
Weil du es liebst! Weil es dir Freude bringt, dich ablenkt oder du auf eine berufliche Zukunft hinarbeitest.
Das ist es, was du dir immer wieder vor Augen führen musst. Nicht umsonst hast du damit angefangen und deine Zeit darin investiert.

2. Lege dir eine Routine zu!

Routinen werden oft als langweilig; zu wenig spontan ausgelegt. Dabei sind sie – vorallem in Sachen Produktivität – unheimlich wichtig.
Denn im Optimalfall hast du deinen Ablauf schon so fest verinnerlicht, das du dich nicht mehr zwingen musst. Du tust es einfach.
Wenn die Selbstzweifel wiedereinmal an der Tür klingeln, lässt du sie einfach draußen stehen. Es ist 18 Uhr, du hast gerade zu Abend gegessen und jetzt sind zwei Stunden rein fürs ________ geblockt. Setze hier die Tätigkeit ein, die du möchtest. 🙂
Störnungen? Jetzt nicht.
Die Zweifel werden sturmklingeln, ja. Aber irgendwann geben sie auf und verschwinden.

Ich fange gerade erst damit an, mir feste Zeiten für gewisse Tätigkeiten einzubauen und ich gebe zu, es fällt mir schwer.
Klein anfangen lautet das Zauberwort.
Ich handhabe meine Planung derzeit beispielsweise so:
Sonntags und Montags schreibe ich Blogposts für Zentreasures und bereite Instagram-Posts über Latergrame vor.
Der Dienstag ist für meine Website Treasure-Chest reserviert.

Feste Uhrzeiten klappen noch nicht, aber besser feste Tage, als gar keine Routine.

3. Belohne dich!

Hast du sicher schon gelesen. Einen leicht umzusetzenden, effektiven Motivations-Boost kannst du dir verschaffen, indem du dich immer mal wieder belohnst. Wenn du eine Aufgabe erledigt hast. 😉
Oft helfen schon Kleinigkeiten, die Motivation zu pushen: Eine Folge deiner Lieblingsserie, ein Stück dieses genialen Blueberry-Cheesecake aus deinem Lieblings-Café oder ein inspirierendes Buch.
Es geht nicht um den Wert, sondern um Wertschätzung. Für dich, für das, was du geleistet hast. Okay, wenn du einen richtig großen Brocken geschafft hast – warum nicht dann die Chloe-Tasche, um die du schon seit Monaten herumschleichst?
Alles, was sich gut anfühlt und dich antreibt, gilt.
Aber immer unter der Voraussetzung: Belohnt wird erst, wenn du erledigt hast, was du dir vorgenommen hast.

Mein Problem an dieser Variante: Oft steigerte ich mich so sehr hinein – „Ohhh, was schenke ich mir denn dafür Schönes, mal googeln… 2 Std später, ach, jetzt hab ich keine Lust mehr“ – dass ich die eigentliche Arbeit nur noch mehr vernachlässigte. Vollkommen kontraproduktiv also.

Um das zu vermeiden, habe ich einen Tipp für dich: Wunschlisten!
Ich habe mir einen Amazon-Wunschzettel namens „Belohnungen“ angelegt.
Wie das funktioniert: Einloggen -> Mein Konto -> Wunschzettel -> Eine Liste erstellen

Geht supereinfach und schon kannst du die Liste mit Produkten von Amazon befüllen (oder URLs zu anderen Webseiten hinterlegen).
Es muss natürlich nicht Amazon sein (ich denke, wir wissen alle, wie problematisch dieser Anbieter ist). Die Wunschzettel-Funktion gibt es inzwischen in vielen Shops: Von Asos über ebay bis hin zu EMP. Also Liste anlegen, ein paar Produkte darauf packen und dann ran an die To-Do-Liste!

Wenn du unschlüssig bist – probier es einfach aus!

Womit hast du dich zuletzt für eine geschaffte Aufgabe belohnt? Schreib es mir in die Kommentare.

4. Tausche dich mit Anderen aus!

… besser noch: Tausche dich mit Gleichgesinnten aus. Menschen, die dein Hobby/deinen Berufsweg/deine Leidenschaft teilen.

Da gibt es diese Person, die du bewunderst? Schicke ihr doch eine E-Mail! Formuliere aus, was dir gefällt und wie sie dir weitergeholfen hat.
Schreibe einen Kommentar auf einem Blog, den du gerne liest. Hinterlasse ein Kompliment!
Teile einen Facebook-Post, der dich anspricht und auf für deine Besucher Mehrwert hat. Like nicht nur, sondern kommentiere! Egal auf welcher Social Media Plattform – jeder freut sich über eine Nachricht!
Klinke dich in eine Konversation auf Twitter ein, zu der du etwas zu sagen hast. Noch besser: Finde jemanden, der ein Problem hat. Wenn du die Lösung dafür hast, schreibe es ihr/ihm!

Du siehst, die Möglichkeiten sind unendlich.

Und glaube mir: Jeder freut sich darüber! Du, weil du vielleicht endlich diese E-Mail, die du dich nie abzuschicken getraut hast und die Person hinter dem anderen Bildschirm wird dir dankbar sein.
Denke daran: Vielleicht hatte sie ebenfalls mit Selbstzweifeln zu kämpfen und deine Nachricht kam gerade zum richtigen Zeitpunkt.

Ich habe da zum Beispiel ein paar Bloggerinnen, denen ich schon ewig schreiben wollte. Einfach nur „danke“ für ihre Arbeit sagen und dass sie mich inspirieren, motivieren, aufheitern.
Die E-Mails sind sogar schon fertig formuliert und liegen seit Wochen in meiner Notiz-App.
… Da liegen sie immer noch. Es wird Zeit, sie abzuschicken!

5. Und wenn gar nichts hilft: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Die Zweifel sind immer noch da; im Gegensatz zur Motivation?
Dann lass es für heute gut sein. Mach den PC aus, leg das Handy weg und ab auf die Couch. Leihe dir den Film aus, den du schon lange einmal sehen wolltest. (Ich kann „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ nur wärmstens empfehlen! Die Chancen stehen hoch, dass du danach höchst inspiriert bist!)

Oder – geh nach draußen, eine Runde spazieren. Sicher hast du das schon oft gehört, aber die Effekte sind nicht von der Hand zu weisen: Du bekommst frische Luft, bist abgelenkt und dein Hirn wird so richtig durchgepustet.

Kümmere dich regelmäßig um dich selbst und nicht um deine To-Do-Liste.

Wie oft habe ich mich maßlos darüber geärgert, wenn ich die dritte Folge Sons of Anarchy gestartet habe, anstatt endlich an den PC zu gehen und zu schreiben. Schluss damit. Außer, deine eigene, schon miese Stimmung noch weiter zu verschlechtern, erreichst du damit gar nichts.
Aufschieberitis ist in solchen Situationen erlaubt.
Wichtig: Übertreibe es nicht. (Dazu habe ich hier auch schon geschrieben.)

Es ist okay, wen du ab und zu zweifelst.

Letztlich denke ich, dass es ganz normal ist, hin und wieder mit Selbstzweifeln zu kämpfen.
Dass man sich auch zu Dingen, die man eigentlich gerne macht, zwingen muss.

Einen wirklich schönen Blogpost hat Suzanne dazu geschrieben. Sie beweist, dass sich der Nebel aus Selbstzweifeln und „Wie soll es nur weitergehen?“ irgendwann wieder lichtet – egal, wie undurchdringlich er zuerst scheint. Lies ihren Post hier.

Sobald man angefangen hat, läuft es meist von selbst und genau das ist es, was wir uns mehr vor Augen halten müssen. Dann sind die Zweifel meist vergessen.

… Und wenn nicht, dann hast du jetzt ein paar Möglichkeiten an der Hand, um deine Selbstzweifel zu bekämpfen!

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Kämpfst du auch ab und zu mit Selbstzweifeln? Wie gehst damit um?
Zwingst du dich, deine Arbeiten zu erledigen oder motivierst du dich anders?
Schreib mir gerne deine Gedanken dazu!

Ich werde jetzt jedenfalls meine offenen Baustellen abschließen (sprich, E-Mails abschicken und endlich dieses Theme kaufen!) und damit meinen Selbstzweifeln und meiner Motivation hoffentlich gehörig in den Hintern treten.

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