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Monthly Recap: Juni + Juli 2017: Entscheidungen treffen und damit umgehen

Entscheidungen treffen und damit umgehen. Monthly Recap: Juni-Juli 2017

Monthly Recap #13 – Juni + Juli 2017

Der Juni wird gut, ich weiß es!

… schrieb ich im letzten Rückblick.

Da wusste ich noch nicht, dass das beinahe der letzte Beitrag für fast sieben Wochen sein würde und ich in der zwischenzeit Entscheidungen treffen würde, die diverse Hindernisse mit sich ziehen würden.

Deshalb war es hier so still oder:
Entscheidungen treffen und damit umgehen

Juni und Juli waren seltsame, teils unwirkliche Monate.
Wo ich vor einem Jahr ein absolutes Hoch hatte, fühlte es sich diesmal an, als würde mir die Zeit aus den Fingern rinnen, während ich – wie der berühmte Siebenschläfer – komplett erstarrt war.

Schweden, Finnland, Österreich. Ich war gut drei Wochen unterwegs und kam körperlich zwar zuhause an, aber seelisch nicht. Irgendwie wurde mir alles zu viel und plötzlich war keine Energie mehr da – für nichts.

Dabei war der Juli so aufregend gestartet: Ich durfte mein erstes Bloggerevent mit Pure Encapsulations besuchen und es war unglaublich! (Ich erzähle bald mehr dazu.)
Danach war ich so geflasht von all den Eindrücken, dass ich eine Woche eine Entscheidung traf:

Ich kündigte meinen Brotjob – endgültig.

Entscheidungen treffen und damit umgehen

Vielleicht erinnerst du dich an meinen Recap vom März, wo ich berichtete, dass mir eine Verlängerung der Anstellung angeboten wurde und ich überlegte, diese anzunehmen.

Nach der ersten Reaktion („Schade, aber wir verstehen das.“), hat sich das Klima im Büro zu meinen Vorgesetzten merklich verschlechtert.
Es ist offensichtlich, dass mir die Kündigung übel genommen wird.

Ein Glück stehen ausnahmslos alle Kollegen hinter mir, denn momentan entspricht die Arbeit einem Kampf. Und ich bin jeden Tag genervt.

An dieser Stelle ein Sorry & Danke an meinen Freund, der sich täglich mein Gemecker anhören muss!

Ich gebe zu: Fast wäre ich wieder eingeknickt und hätte alles zurückgenommen. Entscheidungen treffen und sich positiv verändern? More like: Das ist es doch gar nicht wert.
Aber das ist Blödsinn. Denn dieses Hochgefühl direkt nach der Kündigung, war der Wahnsinn.
Ich fühlte mich fantastisch, sah alle Türen vor mir offen stehen und meinen Weg; meinen Traum klar vor mir.
Hast du dieses Gefühl auch schon erlebt? Wann und wo?

Vielleicht werde ich irgendwann ausführlich über all das schreiben, denn ich weiß, viele von euch haben ebenfalls Probleme in der Arbeit.
Im Moment halte ich aber die Füße still, denn ich habe noch drei Monate in der Firma vor mir und will nicht im „Schlechten“ auseinandergehen. Also? Ignorieren und Zähne zusammenbeißen.

Denn ich bin froh, dass ich so entschieden habe. Trotz allem Ärger.

Bei all den Zweifeln kann ich am Ende doch nur Sunray zustimmen: „Wenn die jetzt auch doof sind, dann wars wohl die richtige Entscheidung.“ #truthspoken

Diese unterschwellige Genervtheit hinderte mich auch am Bloggen.

ZENtreasures ist der Ort, an dem ich meinen Weg zu einem positiveren Leben und zu meiner Berufung teile (= Erfahrungen, Rückschläge, Erfolge und all das, was mich vorangebracht hat).
Damit du als Leser/in selbst angespornt wirst, ins Tun kommst oder einfach neue Möglichkeiten ausprobierst.

Im Moment befolge ich kaum einen meiner eigenen Ratschläge.
Und wie soll ich z.B. weiter darüber schreiben, wie großartig eine Morgenroutine ist, wenn ich sie seit Wochen nicht mehr nutze?

Deshalb verzeih bitte meine Stille!
Ich arbeite daran, wieder Oberwasser zu gewinnen und neue inspirierende und hilfreiche Inhalte für dich zu zaubern. Denn eigentlich hat sich mein Herz aufs Neue so mit nuen Eindrücken, Ideen und Träumen gefüllt, dass es mich direkt überwältigt.

Der erste Beitrag kommt jedenfalls bald und ist – passenderweise – eine Hilfestellung, wie du dich aus einem Tief kämpfst und damit umgehst, wenn du Entscheidungen treffen musst, die anderen vielleicht nicht gefallen werden!
Außerdem beantworte ich noch alle Kommentare.

Aber jetzt legen wir endlich richtig mit dem Juni-/Juli-Recap los! 🙂

Instagram-Recap:

Egal, wie mies meine Laune ist, es bereitet mir Freude, meinen Instagram-Account durchzustöbern. Die Bilder und Farben strahlen immer so viel Positivität aus!

Wir wanderten gemeinsam vom Karwendel nach Tegernsee, an die Stockholmer Schärenregion, in die finnische Natur und nach Österreich.

Entscheidungen treffen und damit umgehen

Instagram @zentreasures.de

Hast du eigentlich Empfehlungen, welchen Accounts zu Natur/Yoga/Achtsamkeit/positivem Lifestyle/Kreativität ich unbedingt folgen sollte?

Getrauert:

Zuerst wollte ich es nicht ansprechen, aber es beschäftigt mich immer noch…
Chester Bennington, Sänger der Band Linkin Park, hat sich am 20. Juli das Leben genommen. Er verlor den Kampf gegen seine langjährigen Dämonen, Depressionen.
Diese thematisierte er in den Texten der Band, aber es schien, als ginge es ihm soweit gut.

… Das macht mich fassungslos. Immer noch.

Linkin Park war für mich der Einstieg in die Metal-Szene und Chester mein erstes Vorbild (außerdem war ich mit 15 ziemlich verknallt in ihn…).
Ich liebte nicht nur seine Stimme, sondern auch seine Texte, die mir – und vielen anderen auch – wahnsinnig viel gaben.
Als Teenager fühlte ich mich von seinen Lyrics verstanden; „Crawling“ war DER Song zu meiner Romangeschichte, die damals entstand und an der ich heute schreibe – aber im Moment kann ich keine seiner Lieder mehr anhören.

Es macht mich unglaublich traurig, dass Chester es nicht geschafft hat, obwohl er immer offen mit seinen Depressionen umging.
Es gibt mir aber auch Hoffnung, dass diese Krankheit endlich mehr Beachtung findet und anderen geholfen wird.

Stolz auf:

ZENtreasures‘ erste eigene Visitenkarten!

Sie sind mit Goldfolie verziert und super hochwertig – ich würde sie am liebstem jedem in die Hand drücken! 🙂
Das Design ist von mir. Gedruckt hat sie Moo, die ich dir sehr empfehlen kann, wenn du selbst auf der Suche nach einem Anbieter für Visitenkarten bist.

ZENtreasures.de Visitenkarten

Geklickt:

DariaDarias Abenteuer auf dem Jakobsweg. Nie hätte ich gedacht, dass das etwas für mich sein könnte. Pilgern klingt zu sehr nach Kirche – und zu der habe ich keinerlei Bezug mehr.
Aber jetzt bin ich angefixt, auch einmal eine mehrtägige Wanderung anzugehen…

Gelernt:

Gelesen:

Nachdem ich im Mai schon ihr Werk „You Are a Badass at Making Money: Master the Mindset of Wealth“* (gibt es bisher nur in englisch) verschlungen habe, musste auch Jen Sincero’s erstes Buch Du bist der Hammer!: Hör endlich auf, an deiner Großartigkeit zu zweifeln, und beginn ein fantastisches Leben* her.

Ich bin noch nicht durch, aber Jen hat mich wieder restlos begeistert! (Auch, wenn ich es lieber in englisch gelesen hätte, denn dieses Gesieze stört mich an der deutschen Version wirklich.)
Die Frau schafft es durch ihre direkte Art, mich voll abzuholen und mitzureissen. Ihre Bücher schaffen es, mich sofort zu motivieren und meine Laune zu heben – was in letzter Zeit auch wirklich nötig war.

Gehört:

So gut Bücher sind: Wenn alles nervt, hilft Musik immer noch am besten.

Deshalb habe ich bei Spotify eine Playlist mit meinen persönlichen „Happy Songs“ angelegt, die ich in letzter Zeit rauf und runter höre (seien wir ehrlich, Black Metal hilft halt nicht besonders, um die Stimmung zu heben).

Das Genre ist erstmal egal, hauptsache, ein Lied macht gute Laune.

Falls du auch eine kleine Aufmunterung nötig hast, kannst du bei Spotify reinhören – oder gleich hier:

Welches ist dein persönlicher
Gute-Laune-To-Go-Song?

Inspiriert hat mich besonders:

Michelle alias Daughter of the Woods. Ursprünglich habe ich sie bei Instagram entdeckt und bin ihr gefolgt, weil sie ein Auslandssemester in Finnland gemacht hat. Zwar ist sie inzwischen wieder zuhause in Deutschland, arbeitet aber daran, ihren Traum von einer „Cabin in the woods“ im Hohen Norden zu erfüllen.
Vielleicht liegt es daran, dass wir diesen Traum teilen; vielleicht ist es auch ihre ehrliche, ungestellte Art, die mich immer wieder mitreißt.

Vorallem in diesem Video. Wenn du heute nur ein Video schaust, nimm dieses!

Word Count:

… oder besser „page count“: 11 DIN A4 Seiten.

Ich habe nämlich meinen Businessplan geschrieben!

Der Finanzplan fehlt noch (und ich gebe zu, den schiebe ich gerade so ein bisschen vor mir her, weil ich nicht weiß, wie ich ihn angehen soll).
Dennoch: Der größte Part ist erledigt und das wäre nicht passiert, wenn ich nicht zuvor bewusst die Entscheidung nach Veränderung getroffen hätte.

Zitat des Monats:

Entscheidungen treffen und damit umgehen. Be gentle with yourself. You're doing the best you can.

Be gentle with yourself. You’re doing the best you can.

 

Ich neige dazu, mich innerlich fertig zu machen, wenn ich nicht voran komme.
Das führt allerdings zu noch schlechterer Stimmung – was mich nur weiter runter zieht. Wie so oft in letzter Zeit.

Weil ich aber aus diesem Kreis ausbrechen will, sage ich mir dieses Zitat immer wieder vor.
Sei gut zu dir. Du tust alles, was du kannst.
Gib dir selbst die Zeit. Verurteile dich nicht.

Falls du das heute auch hören musstest, speicher dir dieses Zitat gerne ab oder teile es!

Meistgeklickter Post auf ZENtreasures:

Warum du endlich anfangen musst, anstatt darauf zu warten dass die Motivation sich blicken lässt. Kann sein, dass ich auch ein paar Mal reingeklickt habe in letzter Zeit… 😉

Entscheidungen treffen und damit umgehen

Was im August ansteht:

Reisen: Nachdem es mich bisher in diesem Jahr nur in kühlere Gefilde zog, geht es nächste Woche mit meiner Mama auf einen kleinen Trip nach Südtirol.

Ernährung und Gesundheit: Mein letzter Urlaub war dagegen der metaphorische Tritt in die Magengrube für meinen Körper. Kaum Bewegung (in Stockholm lief ich wenigstens noch viel, aber in Finnland hörte auch das auf), nur ungesundes Essen (Barbecue all day long); zu viel Kaffee, noch mehr Alkohol.
Zum ersten Mal in meinem Leben fühle ich mich wirklich schlecht, weil ich meinen Körper so rücksichtslos behandelt habe. Ich merke, wie blaue Flecke sich nicht mehr so schnell verabschieden; wie trocken meine Lippen sind und wie fettig die Haut geworden ist.

Deshalb lautet der Fokus in den nächsten Wochen: Gutes tun für meinen Körper!

Trotz all den Plänen hat der Blog die höchste Priorität! Ich hoffe, du freust dich genauso auf neue Beiträge wie ich!
 
Erzähl mir doch von deinem Sommer – wie hast du die letzten Wochen verbracht? Was waren deine Highlights?
 

Entscheidungen treffen und damit umgehen
 

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Monthly Recap: April 2017 – Anti-Aufschiebe-Taktik und ein Schreibtipp, der es in sich hat

Monthly Recap: April 2017

Monthly Recap #10 – April 2017: Anti-Aufschiebe-Taktik und ein Schreibtipp, der es in sich hat

Erlebt/Gereist:

Der April war – wie seine Wetterlage – wechselhaft. Es fühlte sich an, als sei ich täglich von einem Hoch in ein Tief gerutscht, nur um tags darauf wieder die gefühlt beste Zeit meines Lebens zu haben. Erlebst du solche Momente auch manchmal?
Ich kenne das von mir jedenfalls gar nicht.

Je mehr Zeit ich damit verbringe, zu texten, zu designen, zu fotografieren, zu zeichnen – eben all die kreativen Dinge, die mich glücklich machen – desto weniger habe ich das Gefühl, dass mein Brotjob im Büro noch das Richtige ist.
Er war schon immer ein Mittel zum Zweck; ein stabiles Einkommen. Ich habe kein Interesse an der Arbeit an sich, sie erfüllt mich nicht, fordert mich nicht und langweilt meistens nur (besonders in den Momenten, in denen ich gerne an eigenen Projekten weiterarbeiten würde… also täglich).

… So fühlt es sich an, wenn man seine Berufung gefunden hat.

Ich weiß, dass ich von meiner Selbstständigkeit noch lange nicht leben kann.
Ich weiß auch, dass in einem halben Jahr noch viel passieren kann und ich hart arbeiten muss, um nach vorne zu kommen.
Und mir ist klar, dass ich gerade auf hohem Niveau jammere.

Letztlich versuche ich also, mich an meinen eigenen Ratschlag zu halten und die Dinge auf mich zukommen zu lassen.
Wenn eines sicher ist, dann das: Es wird sich alles fügen.

Instagram-Recap:

All about Iceland! Immer noch und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht daran denke.
Mittlerweile habe ich fast alle Fotos gepostet, aber selbst zwei Monate nach der Reise bin ich immer noch total im Island-Modus.

Instagram-Feed mit Bildern aus Island und motivierenden Zitaten.
Instagram @zentreasures.de

Stolz auf:

2 Jahre ohne H&M!
Ich habe das hier noch nie thematisiert, aber im April 2015 entschied ich aus einer Laune heraus, dass ich nichts mehr bei H&M kaufen werde.
Wo ich früher ungefähr alle 8 Wochen Kleidung bei H&M geshoppt habe, die ich sowieso kaum getragen habe, hat sich das total reduziert.

Es gab eine einzige Ausnahme letzten Sommer: Ich brauchte für die Festivalsaison eine kompakte, schlichte Umhängetasche und im Schweden fand sie.

Mein Kaufverhalten in Sachen Kleidung hat sich komplett geändert, nicht nur bei H&M, sondern generell. Ich kaufe kaum mehr neue Kleidung.
Zugute kommt mir dabei, dass die Kollektionen und Trends der meisten Retailer einfach meinen Geschmack nicht mehr treffen.
Ich habe in den letzten zwei Jahren überhaupt nur 2x Kleidung gekauft – im Februar Funktionskleidung von Engelbert Strauss und Jeans bei ASOS, beides für Island.

Zwar bin ich noch weit entfernt von einer Capsule Wardrobe, wie sie z.B. Sunray erfolgreich trägt und auch der Nachhaltigkeitsfaktor spielte in dieser Entscheidung keine wirkliche Rolle, aber ich habe es durchgezogen und werde weiterhin dranbleiben!

Kannst du dir vorstellen, dir auch einen (Klamotten)Shopping-Stop aufzuerlegen?

Monthly Recap April auf ZENtreasures.de. Mit einem Schreibtipp, der gold wert ist, einer Anti-Aufschieberitis-Taktik und jeder Menge Vorfreude

Geklickt:

Einen Artikel, der mir Gänsehaut verschafft hat!
Weil Lina und ich einen Traum teilen: Für eine Weile ins Ausland zu gehen.
Sie macht es nun wahr und hat gebucht. Zwar geht es für sie in eine völlig andere Gegend, aber ich kann ihre Gefühle so dermaßen nachvollziehen.

Im Gegensatz zu ihr hänge ich allerdings noch am berühmten seidenen Faden – schneide ich ihn selbst ab? Oder baumle ich noch weiter?

Gelesen:

Nichts inspirierendes; nichts, wobei man etwas lernt – sondern pure Unterhaltung: Ich habe wieder mit Harry Potter angefangen!
Diesmal in Englisch und auf dem kindle statt als Buch.
Ich war nie der große Harry Potter Fan. Zwar mochte ich die Bücher gerne, aber Kindheitshelden waren Harry & Co. nie für mich. Macht aber nichts, denn bisher ist es sehr unterhaltsam 🙂

Übrigens: Besitzt du einen kindle und bist Amazon Prime Mitglied? Dann hast du Zugriff auf die kindle Leihbücherei, wo es alle 7 HP-Teile in englisch als kostenloses Bundle zu leihen gibt!

Was liest du gerade?

Geschaut:

Girlboss, die Serie.

Das Buch, das den Weg von Sophia Amoruso (Gründerin von Nasty Gal) erzählt, habe ich verschlungen.
Ich fand es inspirierend, erheiternd, aufrüttelnd – und Sophia mit ihrer erfrischenden Art entwickelte sich sofort zu einem #girlcrush.

Als eine Netflix-Serie zum Buch verkündet wurde, war ich Feuer und Flamme. Die Beschreibung „Comedyserie“ schreckte mich allerdings ziemlich ab. Comedy mag ich nur, wenn es New Girl ist.
Trotzdem warf ich einen Blick in die erste Folge, die mit knapp 30 Minuten ohnehin nicht zu lang ist.

Und nein, als seichte Komik würde ich Girlboss nicht bezeichnen. Sicher, einiges ist arg übertrieben dargestellt, aber: Es kommt sofort dieses #girlboss Feeling hervor; man leidet mit Sophia mit, genauso wie man sich über ihr erstes erfolgreiches ebay-Geschäft freut. Auch die weiteren Folgen bleiben dem Schema treu.
Dennoch war die Serie für mich nicht mehr, als ein netter Zeitvertreib. Ich bleibe lieber bei der Buchversion.

Welche Serie guckst du gerade?

Geniale Anti-Aufschieberitis-Taktik + ein Schreibtipp, der gold wert ist

Gelernt:

Aufschieberitis kann man austricksen!

Je mehr ich mein eigenes Aufschiebeverhalten beobachte, desto häufiger fällt mir auf, dass ich nur eine Sache aufschieben muss und umso mehr Lust auf eine Andere habe.
… Okay, das klingt wirr.
Lass es mich so erklären.

Bei mir läuft das immer so:
Das Herz sagt: „Ich will schreiben!“
„Genau, du musst diesen Blogartikel nämlich noch fertigstellen!“, mischt sich der Kopf ein.
Und schon vergeht mir die Lust, den Beitrag zu schreiben.
Das heißt aber nicht, dass ich es dann ganz sein lasse – Herz und Bauch haben nämlich immer noch Lust aufs Schreiben.
Also mache ich mir das zunutze und schreibe trotzdem – nur eben keinen Blogpost, sondern zum Beispiel eine Szene für mein Romanprojekt.
So sind die „inneren Stimmchen“ zufrieden und ich bin es auch. Das klappt erstaunlich gut!

Wie findest du diesen Ansatz? … ich hoffe, es war verständlich erklärt. Ich finde mich gerade selbst etwas weird…

Word Count:

1.497 Wörter für mein Buch.

Davon abgesehen, habe ich im April so viel geschrieben wie noch nie. Aufträge, Blogposts, Website-Texte und – was mich ganz besonders freut – ich habe mit der Arbeit an meinem ersten ebook angefangen. Genaueres verrate ich noch nicht, aber wenn alles klappt, wird es im Juni erscheinen! 🙂

Schreibtipp

Manchmal fehlen uns die Worte. Oder besser: ein bestimmtes Wort.
Anstatt eine Lücke zu lassen oder eine halbe Ewigkeit im Duden nach einem Wort suchen, setz‘ einen Platzhalter ein!

Bei der späteren Überarbeitung kannst du nämlich über die Suchen- und Ersetzen-Funktion deines Schreibprogramms (meist ist es die Tastenkombi STRG + F) alle Platzhalter ausfindig machen und mit einem passenden Wort austauschen.

Ich habe das immer mit xxx gelöst – viele Texter und Autoren empfehlen aber ein Substantiv wie Elefant einzusetzen. Warum? Ich vermute, weil die Chance ziemlich gering ist, dass du es in deinem Text sonst brauchst. 🙂

Zitat des Monats:

Wenn das Herz sich schon entschieden hat, kann der Kopf einpacken.

Meistgeklickter Post auf ZENtreasures:

Der März-Recap und mein Beitrag übers Nett sein halten sich die Waage. (PS: Das Gewinnspiel geht noch bis morgen Abend!)

Ich freue mich besonders, dass meine Monatsrückblicke doch so gut ankommen! <3

Random Fact:

Mein Sternzeichen ist Fische. Das passt wie die Faust aufs Auge – ich bin ein Fisch, durch und durch. Kreativ und künstlerisch vielfältig begabt, verträumt, hilfsbereit, aber genauso ohne Disziplin, launisch und entscheidungsunfreudig.

Nur mein Element, das Wasser, mag ich gar nicht. 😉

Was im Mai ansteht:

Wien Prag haben wir verschoben, deshalb darf ich mich nun im Mai darauf freuen. Prag ist mit Abstand meine liebste Stadt und obwohl ich schon an die zehn Mal dort war, wird es nicht langweilig.

Fast noch aufgeregter bin ich allerdings über mein allererstes Fotoshooting, das Mitte des Monats stattfindet! Schon lange wollte ich neue Bilder von mir für diesen Blog und als ich die wunderbare Carolina von Foxografie entdeckt habe, war klar: Wenn ein Stil zu mir passt, dann ist es ihrer.
Die Vorfreude ist riesig!

Neuer Monat, gleiche Frage:
Wie war dein April? Welche Highlights gab es, was hat dich beschäftigt?
 

Geniale Anti-Aufschieberitis-Taktik + ein Schreibtipp, der gold wert ist
 

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Monthly Recap: März 2017 – Wie Networking Spaß macht

Monthly Recap: März 2017 - Networking für Introvertierte

Monthly Recap #9 – März 2017 – Wie Networking Spaß macht

Instagram-Recap:

Blumen, Blumen, Blumen – mein Feed ist aktuell voller Frühlingsimpressionen und ganz ehrlich, ich muss mich zusammenreißen, nicht das 100. Schneeglöckchen-Bild zu posten. Dafür gibt es die in diesem Beitrag. 😉
Bist du auch so ein Frühlings-Fan?


Ein frühlingshafter Instagram-Feed
Instagram @zentreasures.de

Für alle, die schon auf Bilder aus Island warten: Ab sofort poste ich sie auf Instagram!
Viele Fotos sowie einen ausführlichen Reisebericht gibt es bei meiner Reisebegleitung Steffi auf ihrem Blog „Lebensbummlerin“.

Highlight des Monats:

Nachdem ich ihn seit November 2016 angekündige, ist vor einer Woche endlich der erste ZENletter rausgegangen!
Das Gefühl nach Fertigstellung des Newsletters war unbeschreiblich. Ich war so glücklich!
Dann folgten die Zweifel: Werden sie es mögen? Finden sie mich nicht nervig? Wahrscheinlich melden sich gleich alle wieder ab…

Natürlich waren die Sorgen völlig unbegründet: 80% von euch haben reingelesen und fast die Hälfte sogar darauf geanwortet. Danke!

Ich hoffe, meine ZENletters geben dir ein positives Gefühl, helfen beim Verarbeiten von Zweifeln und machen deinen Montag ein bisschen besser!

… Und wenn du das nächste Mal auch einen möchtest, findest du rechts in der Sidebar das Anmeldeformular!

Stolz auf:

Hast du schonmal ausprobiert, wie toll ist es, ein altes Hobby neu wiederzuentdecken?

Nach Island musste ich wieder ein wenig Abwechslung (und Ablenkung!) in meinen Alltag bringen und dabei fiel mir Annas Beitrag ein.

Sie hat sich für 2017 vorgenommen, jeden Monat etwas Neues zu erlernen; bzw. sich endlich die Zeit für die Dinge zu nehmen, die sie schon lange einmal ausprobieren wollte.

Inspiriert davon habe ich im Januar angefangen, mich intensiver mit dem Grafikprogramm Adobe InDesign zu beschäftigen. Und dieses „sich reinfuchsen“ hat so viel Spaß gemacht!
Danach verschwand meine Euphorie allerdings wieder – bis ich vor zwei Wochen, angefixt von Svenja, einen ungenutzten Block hervorzog und zu zeichnen anfing.

… Ich habe 6 Jahre (!) lang nicht mehr gezeichnet! Und je länger ich es nicht mehr tat – desto größer wurde die Angst, total zu versagen.

Glücklicherweise habe ich nichts verlernt.
Zeichnen hat mir schon immer Spaß gemacht, allerdings bin ich nie über den Status „Abzeichnen mit Bleistift“ hinausgekommen.
Freihand „aus dem Kopf“ sehen meine Bilder eher mäßig aus, deshalb bin ich dabei geblieben, zu kopieren. Mangaart macht mir dabei am meisten Spaß, aber mittlerweile nehme ich mir auch Objekte, die ich abzeichne. Wer weiß, vielleicht entwickelt sich dadurch irgendwann ein eigener Stil.

Im Moment bin ich total verrückt nach Mandalas und übe mich darin, eigene zu entwerfen. Wie sieht’s aus, hättest du Interesse an Mandalas zum Ausdrucken? 🙂

Für den April habe ich mir übrigens wieder eine Adobe Software vorgenommen: Premiere Pro.

Welche Sache wolltest du schon immer mal ausprobieren, hast es aber bisher nicht getan?
Aus welchen Gründen?

Schneeglöckchen

Geklickt:

Angela hat einen emotionalen Beitrag darüber geschrieben, warum du, so wie du bist, genau richtig bist.
Viel zu oft halten wir uns selbst klein, kritisieren uns und trauen uns nichts zu. Genau das verarbeitet Angela in wunderschönen Worten – ich hatte jedenfalls einen ordentlichen Kloß im Hals.
Gerade, wenn dich ständige Selbstzweifel plagen, solltest du dir den Text durchlesen. Gut möglich, dass du dich danach besser fühlst.

Und noch ein zweiter Beitrag blieb mir diesen Monat ganz besonders im Gedächtnis: Die Psychologin Wiebke Rimasch befasst sich mit all unseren Ängsten und nimmt einigen „Angst-Mythen“ den Schrecken. Sie gibt viele kluge Denkanstöße, erklärt, warum wir uns nicht von der Angst übermannen lassen sollten – und zeigt neue Blickwinkel auf bekannte Ängste.

Gefreut:

Über eine spannende neue Job-Chance!
Manchmal ergeben sich ja die unmöglichsten Zufälle. So entdeckte ich neulich auf der Suche nach freien Texter-Aufträgen eine Anzeige einer Person, die mir bekannt vor kam – ich hatte sie schon eine ganze Weile auf meienr Facebook-Freundesliste. Also schrieb ich sie an, fragte nach und… unterschrieb wenige Tage später den Projektvertrag.

Desweiteren winken zwei mögliche Webdesign-Aufträge, die mir Arbeitskollegen zugetragen haben. Dazu kam es nur, weil ich reinen Tisch gemacht und ihnen von meinen Selbstständigkeits-Plänen erzählt habe. Normalerweise rede ich über sowas nicht, weil ich mir wie eine Angeberin/Spinnerin vorkomme.
Aber: Woher sollten sie wissen, dass ihnen jemand gegenübersitzt, der sich mit HTML & Co. auskennt? Jaa, manchmal ärgere ich mich selbst über meine Unfähigkeit, sowas auszusprechen. Aber ich arbeite daran.

Das zeigt wiedermal, dass sich manche Möglichkeiten einfach ergeben, sobald man bereit dazu ist.

Schneeglöckchen

Genervt:

Das Universum macht ja doch, was es will.

Kaum hatte ich offiziell gemacht (= meinen Eltern davon erzählt ;)), dass ich ab Herbst in die Vollzeit-Selbstständigkeit gehe, bot mir die Firma, in der ich derzeit noch arbeite, eine Verlängerung meiner Assistenten-Stelle an.
Eigentlich eine gute Sache, weil damit auch ein fixes Einkommen winkt – wäre die Stundenaufteilung nicht ziemlich blöd.
Ich habe inzwischen einen Alternativ-Vorschlag gemacht und warte auf die endgültige Entscheidung.

Gelernt:

Networking als Introvertierte ist schwer – aber machbar! … und macht sogar Spaß!
Während ich mich bei echten Networkung-Veranstaltungen meist so unwohl fühle, dass ich mich am liebsten in Luft auflösen würde, ist es online direkt angenehm.
In letzter Zeit habe ich mich deshalb bei einigen Blogger-Gruppen auf Facebook eintragen. Vieles ist wirklich nur „Folgst du mir, folg ich dir“-Spam, den ich meist überfliege und mir nur Beiträge herausfiltere, die für mich von Interesse sein könnten.
Wenn man Geduld hat, finden sich wirkliche Schätze!

Deshalb ein Shout-Out an all die tollen Menschen, die ich über Facebook überhaupt erst entdeckt habe: Sunray von The Organized Cardigan, Anna von Fräulein Stressfrei, Maike von Spring of Vitality, Marlene von Das Eine Alles, Sarah von Hazeleyed Nerd, Katharina von Modernslow und Kea von Hello Mrs Eve.
 

Wenn du dich dafür interessierst – ich bin in folgenden Gruppen:
Bloggeria
Gastblogger gesucht
Blogparaden
Blog Gastautoren gesucht
Bloggerinnen und Blogger gesucht

Du musst eine Beitrittsanfrage versenden (ist nur ein Klick auf den Button) und wirst im Normalfall innerhalb eines Tages als Mitglied freigeschaltet.

Inspiriert hat mich besonders:

Sandra vom Chaospony Verlag, auf die ich im Zuge meiner Facebook-Recherche gestoßen bin.
Mal davon abgesehen, dass sie mir sofort sympathisch war, wir die Liebe zu Fantasy, Festivals und Achtsamkeit teilen; hat sie mich mit ihrem Durchhaltevermögen und ihrer Power total beeindruckt.
Nachdem sie schon einige Bücher per Selfpublishing veröffentlicht hat, hat sie nun mit Chaospony ihren eigenen Verlag gegründet. #TeamChaospony

Wenn du ähniche Interessen hast, behalte unbedingt das Verlagsprogramm im Auge!
Und falls du selbst im Bereich Fantasy/Dystopie schreibst, ist der Chaospony Verlag vielleicht genau der richtige Ort für deinen Roman…!

Word Count:

2.248.

Nachdem ich im Februar gar nicht an meinem Romanprojekt geschrieben habe, habe ich mir diesen Monat endlich wieder Zeit dafür genommen.
Wie du weißt, schreibe ich alles in Evernote – Blogbeiträge, To-Do-Listen und eben Buch-Szenen.
Für einzelne Szenen ist das perfekt, um aber alles zusammenzubauen und die Einzelteile richtig zu strukturieren, war Evernote mir zu unübersichtlich. Seit kurzem benutze ich daher den FocusWriter, eine Open Source Software, die auf das Wesentliche reduziert ist. Das Schreiben.
Bisher kann ich nur sagen: Das klappt hervorragend!

Zitat des Monats:

When Women support each other, incredible things happen

When Women support each other, incredible things happen.

Wenn Frauen sich gegenseitig unterstützen, entstehen unglaubliche Dinge.
Und wieder sind wir beim Thema Networking – außerdem ist es ein passendes Motto zum International Women’s Day am 08. März.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viel Neid und Missgunst vorallem unter Frauen herrscht. Der Einen wird nicht gegönnt, dass sie erfolgreich ist, der Nächsten neidet man ihr Aussehen… mich regt das auf!
Zu Schul- und Ausbildungszeiten war ich aber genauso. Ich hielt mich für etwas besseres „weil ich kein typisches Mädchen bin und sowieso mit Jungs besser klar komme“.

Heute bin ich froh, dass ich diese Denkweise geändert habe!
Wir Frauen sollten uns zur jeder Zeit unterstützen, uns gegenseitig austauschen, anfeuern und mit Konfetti bewerfen – denn: Wer tut es sonst? Ich bin definitiv für mehr #Girlpower und gerade die oben beschriebene Networking-Situation hat mir wieder gezeigt, dass so viele tolle Frauen mit spannenden Projekten und fantastischen Ideen da draußen sind!
Ich wünsche mir mehr Austausch, mehr Zusammenarbeit, mehr gemeinsame Projekte unter Frauen!
… Zu diesem Thema könnte ich Seiten füllen und vielleicht tue ich das hier in Form eines Blogposts noch…

Wenn wir gerade dabei sind: Wer ist eigentlich dein weibliches Vorbild?

Random Fact:

Meine Lieblingsfarbe ist schwarz. (Doch, in meiner Welt ist das eine Farbe!)

Immer wenn ich mir allerdings meinen Instagram-Feed ansehe, wundere ich mich über all das Grün. Ich mochte diese Farbe nämlich nie.
Aber ZENtreasures ändert meine Meinung langsam aber sicher.

Was im April ansteht:

Die im letzten Recap angekündigten Projekte habe ich nicht fertiggestellt. Zwischenzeitlich steckte ich nämlich wieder in der Perfektionismus-Falle fest (daraus ist auch der letzte Beitrag hier entstanden) und . Nun habe ich mir vorgenommen, keine Design-Änderungen mehr vorzunehmen, sondern nur noch die Inhalte zu texten und die Webseiten online zu bringen.
Deadline: Der 10.04.2017. Drück mir die Daumen. 🙂

Außerdem will ich das Thema Networking (gerade über Facebook) weiter verfolgen und mich mit tollen Frauen vernetzen.
Hast du weitere Empfehlungen für Blogs oder Unternehmerinnen für mich?

Hättest du Bock, zwei Tage mit mir nach Wien oder Prag zu fahren?

Wenn mich so eine Nachricht erreicht, muss ich grundsätzlich erstmal grinsen. Meine Namensvetterin Chrissi weiß, wie sie mich ködern kann.
Und so geht es im April spontan noch weg. Prag ist meine absolute Lieblingsstadt, aber Wien habe ich noch nie besucht, deshalb tendiere ich eher zu Österreichs Hauptstadt.

Was empfiehlst du? Wien oder Prag?

Wie wär dein März? Was lief gut, was nicht?
Welche Pläne hast du für den April?

Erzähl mir gerne in den Kommentaren davon!
 

Networking für Introvertierte
 

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Monthly Recap: Januar 2017

Monthly Recap #7 – Januar 2017

Erlebt/Gereist:

Januar ist der Monat, in dem alle dem Winter entfliehen – oder gar nichts machen.

Und zum ersten Mal in meinem Recap habe ich hier nichts zu erzählen. Ich war viel zuhause, bin wenig feiern gewesen, habe mich einzig um mich alleine gekümmert. Sowas tut – gerade zu Anfang des Jahres – wahnsinnig gut. Ende Januar gab es ein kleines Tief, aber selbst das konnte ich ausgleichen.
Denn: Es läuft. Und zwar größtenteils dank mir selbst.
Eine Erkenntnis, die ich vermutlich zum ersten Mal in meinem Leben so bewusst habe und die mich nur noch mehr pusht.

Instagram-Recap:

Instagram Recap auf ZENtreasures.de mit Fotos aus Japan.
Instagram @zentreasures.de

Stolz auf:

Zuerst wollte ich schreiben „Ich will mir ja nicht selbst auf die Schulter klopfen…“
Aber es ist so: Ich WILL mir auf die Schulter klopfen; mich selbst loben. Wir müssen öfter stolz auf uns sein, findest du nicht?
Denn, wie zu Beginn dieses Beitrags angedeutet, lief der Januar richtig gut.
Ich habe es geschafft, fast täglich zu meditieren und Yoga zu machen, mindestens 1x pro Woche Sport zu treiben, meine Morgenroutine wieder zu dem zu machen, was sie ist – nämlich einer täglichen Routine. Außerdem konnte ich Mitte des Monats bereits die Hälfte meiner Januar-Ziele als „Geschafft!“ abhaken. Meinen Kalender benutze ich täglich,

Worauf bist du diesen Monat besonders stolz?

Geklickt:

Einen Beitrag, der zwar schon ein paar Monate alt ist, aber mich trotzdem ins Herz getroffen hat:
Die Welt braucht dich – mach dich jetzt sichtbar!

Sichtbar sein, der Welt zuzurufen „Hier bin ich! Seht, was ich kann!“ fällt mir unheimlich schwer.
Schon als ich vorhin schrieb, was ich im Januar alles geschafft hatte, meldete sich mein Gewissen… Wobei, ein Gewissen kann das eigentlich nicht sein. Nenne wir es die „falsche Bescheidenheit“.
Sie flüsterte „Du Angeberin!“ und wollte, dass ich den Text kürze. Damit bloß nicht so offensichtlich wird, für wie „ach so toll“ ich mich halte.
Ich hasse diese Stimme. Ebenso weiß ich ganz genau, dass sie Unsinn redet und zuhören sollte ich ihr schon gar nicht.
Wie Andrea in ihrem Beitrag schreibt:

Wer bist du, dich klein zu machen?

Sie hat recht.
Doch etwas, das man Jahrzehntelang „aufgebaut“ hat; lässt sich schwer ablegen.
Ich arbeite daran und werde das hier auch noch auf dem Blog thematisieren.

Erzähl mir bis dahin doch, ob du dieses Problem auch hast? Und wenn ja, was tust du dagegen?

Gelesen:


Mein Blind Date mit dem Leben*
Das Buch von Saliya Kahawatte ist eine kurzweilige Angelegenheit. Was aber nicht heißt, dass es langweilig wäre. Im Gegenteil: Immer wieder markierte ich mir Stellen daraus; verfluchte den Autor für das, was er sich alles aufbürdete – und bewunderte zugleich seine Stärke. Das Zusammenspiel aus körperlichen und seelischen Leiden und Buddhismus wird ausführlich beschrieben und war für mich auch der Grund, wieso dieses Buch überhaupt meine Aufmerksamkeit erweckt hat.

Derzeit läuft auch der Film dazu im Kino (laut des Autors ist er aber nicht allzu nahe an der Original-Geschichte und mehr humorvoll als düster).

Brauchst du noch Buch-Inspirationen für 2017? Mirjam Helder hat eine ganz fantastische Lese-Liste zusammengestellt. Dank ihr ist meine persönliche Wunschliste um einige Punkte gewachsen! 🙂

Gehört:

Ganz viel Sólstafir, was perfekt passt, wenn ich mir meine Reisepläne so ansehe… 🙂

Zwei Worte: Gänsehaut-Musik.

Gelernt:

Jemandem einfach mal so zu sagen, wie gerne man ihn hat; wie sehr man ihn schätzt, macht nicht nur diese Person glücklich, sondern auch dich selbst.

Franzi schrieb neulich unerwartet „Ich hab dich lieb“.
Diese vier kleinen Worte zauberten mir nicht nur sofort ein Lächeln ins Gesicht, sondern haben meinen Tag von „okay“ zu „besonders“ erhoben.

Wem sagst du heute, dass du ihn lieb hast?

Word Count:

5.043

Damit habe ich den 1. Meilenstein erreicht und die 50.000 Wörter für meinen Roman geschafft.
Im Januar ging schreibtechnisch ordentlich was voran.
Pinterest ist hierbei Helfer Nr. 1. Auf geheimen Boards lege ich mir Inspirationen für Charaktere, World Building und den Plot an und sammle Schreibtipps. Mehrmals die Woche gehe ich alles durch und freue mich über die Entwicklung.

Wenn du selbst schreibst, kann ich dir das nur ans Herz legen!

Wie du ein geheimes Pinterest Board anlegst, erkläre ich übrigens hier ausführlich.

Zitat des Monats:

Motivational Quote für Instagram. One Day or Day One. You decide. ZENtreasures.de Januar Recap

One Day or Day One. You decide.

Im Grunde sagt dieses Zitat nichts anderes als: Irgendwann oder Heute. Es liegt an dir.
Mich beschäftigte diese Frage vorallem, wenn es um das leidige Thema Sport ging: Jedes Mal, wenn ich dachte, den Sport heute sein zu lassen, hielt ich inne. Stattdessen sagte ich mir,
dass ich morgen nur wieder vor demselben Problem stehen würde. „Also kannst du es auch gleich machen, Chrissi.“
Das funktionierte überraschend gut – zwar nicht jedes Mal – aber häufiger als erwartet.

Sieh‘ es von dieser Seite: Wenn dich heute dafür entscheidest, etwas anzugehen, kannst du morgen stolz auf dich sein. Und nicht erst irgendwann.

Wie du siehst, habe ich mich diesmal an einer anderen Form der Insta Quotes versucht – wie findest du das Design? Beibehalten oder lieber das Alte weiter nutzen?

Meistgeklickter Post auf ZENtreasures:

Mein Beitrag über einen „kleinen Satz mit großer Wirkung: So kriegst du, was du willst“, in dem ich der Sache auf den Grund gehe, warum wir uns eigentlich so wenig trauen, nach etwas zu fragen – obwohl wir es unbedingt tun sollten.

Random Fact:

Ich glaube, meine Washi Tape Sucht wurde so eben geheilt:
Es auf einem Fensterbrett aufzubewahren, ist nämlich keine so gute Idee…
Merkte ich beim Knipsen der heutigen Beitragsbilder – die Tapes sind nämlich alle vertrocknet und reißen oder rollen sich von selbst auseinander.
Keins davon klebt mehr. Neiiiin.

Washi Tape in IKEA Blumentöpfen

Was im Februar ansteht:

Die erste große Reise in diesem Jahr: Island!
Schon als Kind war ich Island-Fan – wegen der Ponys. Die interessieren mich zwar inzwischen nicht mehr, aber die Natur der „Insel aus Feuer und Eis“ umso mehr.
Vermutlich kann ich mir nicht ansatzweise vorstellen, wie schön dieses Land ist.

Warst du schon auf Island? Ich bin über jede Art von Tipp dankbar!
Ich nehme dich auf jeden Fall über Instagram und Insta Stories mit.

Auf ZENtreasures erwartet dich außerdem nächste Woche eine neue Beitragsreihe, auf die ich mich schon lange freue. 🙂

Wie lief der Januar für dich? Erzähl mir doch in den Kommentaren von deinen Highlights!

 

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Monthly Recap: August 2016: Von Minimalismus, Mini-Urlaub und 0,09 Cent

Monthly Recap: August 2016 - ZENtreasures

Monthly Recap #2 – August 2016

Das erste Mal seit Langem (vermutlich, seit Finnland 2013) verspüre ich so etwas wie Angekommen-Sein.
Zumindest war das das Wort, das mir am letzten August-Tag unerwartet in den Kopf geschossen ist. (Darauffolgende Gänsehaut inklusive.)

Seitdem denke ich immer wieder daran und auch und bin zu folgendem Schluss gekommen: Wirklich angekommen bin ich noch nicht, aber auf dem richtigen Weg definitiv. Und das fühlt sich wahnsinnig gut an!
Dir wünsche ich, dass du dieses Gefühl ebenfalls verspüren kannst!

Erlebt:

Einen wunderschönen Tag in Nürnberg!
Gemeinsam mit zwei Freundinnen habe ich den Feiertag am 15. August genutzt und geshoppt, geschlemmt und die Nürnberger Burg besucht. Es war toll! Obwohl es nur ein Tag war, fühlte es sich an wie eine Woche Urlaub im Süden (seit Rom bin ich wirklich wieder im Urlaubsmodus angekommen, schon seltsam…).

Nürnberg

Außerdem spielte ich Tourist in der eigenen Heimat und war begeistert, was es hier alles zu sehen gibt. So viel, dass daraus noch ein Blogbeitrag entstehen wird!

Tegernsee

Highlight des Monats:

Crowdsurfing bei Arch Enemy. Realisiert habe ich es immer noch nicht.

Und: 0,09 Euro. Neun Cent. Das sind die ersten Einnahmen, die ich über das Amazon Partnerprogramm gemacht habe. Klingt lächerlich?
Jah, schon. Trotzdem bin ich schreiend durch die Wohnung gelaufen, weil da jemand über meinen Blog eingekauft und mir Provision eingebracht hat. Wer immer du warst – danke!

Stolz auf:

Mich, ha! Okay okay, lass mich ein wenig ausholen:
Es war der Morgen des 21. Augusts; letzter Tag des Summerbreeze Festivals. Ich konnte nicht schlafen – alle Anderen schon – so hatte ich also keinen Ansprechpartner. Außer meines Handys.
Und dann scrolle ich und lese sowas:
Das größte Kompliment? Jemanden zu inspirieren
Das ist das größte Kompliment, das man mir machen kann, danke Jolly!

Geklickt:

Sunrays stimmungsvolle Instagram-Fotos von ihrer Reise nach Norwegen. Akutes Fernweh inklusive!

Gelesen:

Die eBook-Erfolgsserie von Carina Herrmann.
Noch bin ich nicht durch, denn diese Bücher verlangen rege Mitarbeit – durch Kopf zerbrechen und Reflektieren, wie durch Erträumen und Aufschreiben.
Aber schon jetzt kann ich sie dir absolut empfehlen, wenn du vor hast, dich in ein unabhängiges, digitales Leben zu stürzen.

Gelernt:

Nur weil dir jemand ein Kompliment macht, muss es nicht als solches gemeint sein.
„Du bist ja nicht auf den Mund gefallen, dir wird schon was einfallen.“
„Du bist doch kreativ, du wirst schon eine Lösung finden.“

Das sind keine Komplimente, das ist „Kümmer du dich drum!“. Durch die Blume.
Aber trotzdem mies.

Monatsliebling:

(Wieder) Aileen von Lavendaire.
Diesmal hat sie, zusammen mit Youtube-Kollegin NaturallyThriftyMom, die #5DaysToMinimalism Challenge gestartet. Fünf Tage lang nahmen wir uns gemeinsam einen Bereich in unserem Leben vor und sortierten aus.

Selten war ich so motiviert, auszumisten! Nur das Auto habe ich nicht mitgemacht… das hat mich bisher doch abgeschreckt. Ähem.

Möchtest du nachträglich noch mitmachen? Hier ist die Youtube-Playlist zur Challenge!

Mein Lieblingsbeitrag auf ZENtreasures:

Das Update zur Prokrastination

Derzeit bin ich so beflügelt, dass mir die 24 Stunden am Tag schier zu wenig sind. Im August hatte ich eine Woche frei – und nahm mir rein gar nichts vor. Erst am letzten Tag klopfte die Muse an die Tür, stürmte hinein… und hat das Haus seitdem nicht mehr verlassen.
Vor lauter Ideen hat sich schnell herausgestellt, dass mir der Überblick verloren geht. Bessere Beitragsplanung muss her!
Falls du Bloggerin bist, wie handhabst du deine Blog-Planung? Per Redaktionsplan?
Ich suche ja immer noch einen. Excel wie auch ein analoger Kalender bringen mir einfach nicht den gewünschten Effekt. Hast du einen Tipp?

Word Count:

43.
Oh weh. Ich schreibe meist in Szenen und mehr als eine habe ich nicht hingekriegt (wenngleich ich sie extrem gut gelungen finde :D).

Zitat des Monats:

Concentrate on the things you achieved, not on the points that are still on your list

Random Fact:

Derzeit habe ich den totalen Frühlingszwiebel-Flash! Gefühlt wird alles damit (oder mit Lauch) gegessen. Ich stehe einfach total auf den Geschmack und überraschenderweise passt es zu allem.
Bist du auch so ein Frühlingszwiebel-Fan?

Instagram-Recap:

Der Instagram-Recap von ZENtreasures.de im August
Instagram @zentreasures.de

Was im September ansteht:

Ein Wochenend-Trip in meine Lieblingsstadt Prag! Obwohl ich in den letzten beiden Jahren relativ oft dort war, sehe ich mich an Prag einfach nicht satt.
Mit nur vier Stunden Fahrtzeit ist sie nicht so weit weg und bietet sich deshalb immer wieder für ein kleines Wochenend-Getaway an. Auf dem Plan: sich treiben lassen.
Bilder meiner Reise findest du bei Instagram.

Ende September werde ich außerdem ein Existenzgründer-Seminar der IHK besuchen. Ich bin jetzt schon aufgeregt!

Was hast du im September geplant?
Welches Highlight gab es in deinem August?

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