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Monthly Recap #15 – Oktober 2017: Wertschätzung und wie du deinen Wert finden kannst

Über Wertschätzung - und wie du lernst, dich selbst wert zu schätzen

Monthly Recap #15 – Oktober 2017
Über Wertschätzung und wie du deinen eigenen Wert finden kannst

Erlebt/Gereist

Oktober – mein letzter Monat im Brotjob. Kein Wunder, dass sich alles um die Arbeit drehte. Es galt, offene Baustellen abzuschließen, Arbeitsanweisungen zu schreiben, den Bewerbungsmarathon für meine Nachfolgerin überwachen und die neue Kollegin einlernen und aufzuräumen. Teilweise wusste ich nicht mehr wo oben und unten war, wenn schon um 8 Uhr morgens die Kollegen im Büro Schlange an meinem Platz standen, um mir „noch schnell“ eine Aufgabe aufzudrücken.
Geschafft habe ich trotzdem alles (ich glaube ja, da war Magie im Spiel :)) und die Zeit ist geflogen.

Zwischendurch war ich für ein Wochenende in Prag (wenn du jetzt gähnst, weil das ja nichts Neues mehr ist, es sei dir verziehen! ;-)). Die Reisebegleitung dieses Mal? Meine Mutter. Seit sie in Rente ist, sprüht sie vor Tatendrang und wollte sich die Stadt von mir zeigen lassen.
Ganz so begeistert war ich zu Beginn nicht, weil wir bei einem Busreise-Unternehmen gebucht hatten. Zwar nutze ich gerne Fernbusse; kümmere mich um Unterkünfte und Tagesplanung jedoch selbst.
Diesmal wurden wir also zu einem Hotel gebracht, das zum Reiseveranstalter gehörte und hatten dieselben Leute dabei (dass ich den Altersdurchschnitt ziemlich nach unten zog, muss ich wohl nicht erwähnen).
Nicht meine bevorzugte Art zu reisen. Ich will unterwegs meine Ruhe, mich nicht unterhalten müssen und tun und lassen können, was ich will.
Immerhin: Die meisten Führungen waren freiwillig. Die Prager Burg schauten wir uns zusammen mit der Gruppe an, weil ich zugegebnermaßen bei weitem nicht so viele Infos dazu hätte geben können, wie der Reiseführer. Alles andere unternahmen wir zu zweit. Meine Mutter war überrascht wie bezaubernd die Stadt ist. Einziges Manko für sie als Weintrinkerin? Prag ist eine Bierstadt. 😉

Psst. Den Instagram-Recap spare ich mir, weil ich im Oktober kaum gepostet habe.

Highlight des Monats

Klar: Mein Ausstand im Brotjob.
Ich habe noch in keiner Firma eine Ausstandsfeier gegeben. Es war entweder nicht notwendig oder ich selbst wollte es nicht.
Diesmal lud ich alle Mitarbeiter zu Freibier ein; nichts großes, nichts aufwändiges. Einfach nach Feierabend ein bisschen zusammensitzen und danke sagen.
Und was für ein Fest es war! Fast alle sind gekommen (es waren mehr Leute da als auf der jährlichen Grillfeier im Sommer…); es war emotional, lustig und so viele sagten mir, sie fänden meinen Weggang schade.

Dass einer meiner Kollegen sogar von allen Geld gesammelt hat „um mir den Start in die Selbstständigkeit ein kleines bisschen zu erleichtern“, hat mich echt vom Hocker gehauen.
Der nächste – und letzte – Tag war trotz Kater ebenso emotional: Viele Kollegen haben sich nochmal verschiedet und mir alles gute gewünscht. Hach.

Wie ist das bei dir? Werden Ausstände gefeiert, wenn ein Kollege das Unternehmen verlässt oder gibt es sowas nicht?

Stolz auf

Meine Kundinnen.

Seitdem ich nebenberuflich als Virtuelle Assistentin arbeite, merke ich, wie befreiend es ist, auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten.
Da ruft die eine an und bedankt sich, weil sie einfach jemandem zum „gut zureden“ brauchte.
Die andere freut sich über die Zusammenarbeit, weil sie findet, dass ich genau die Richtige für sie bin.

Ich erzähle bald mehr zu meiner Selbstständigkeit, versprochen.

Über Wertschätzung - und wie du deinen eigenen Wert finden kannst

Geklickt

Shameless Selfpromotion: Ich durfte für LETTERS einen Gastartikel über eine Herzensangelegenheit schreiben: Mit diesen 6 authentischen Tricks erhöhrst du deine Sichtbarkeit als Texter

Bereitet es dir Probleme, der Welt zu zeigen, was du kannst? Dann ist dieser Beitrag für dich. (Auch wenn du kein Texter oder Selbstständiger bist.)

Gelesen

Im Oktober war ich tagsüber so unter Strom, dass ich meine Freizeit nicht noch mit Business-Ratgebern verbringen wollte.
Klassische Urban Fantasy musste her!
Glücklicherweise ist mein Bücherregal da bestens ausgerüstet: Ich habe wieder mit der Reihe „Gilde der Jäger“ von Nalini Singh angefangen; Engelskuss* (Affiliate-Link) ist der 1. Teil davon.

Kurzbeschreibung: In einer Welt, die von Engeln beherrscht wird und Vampire deren Lakaien sind, sind Gilden-Jäger wie Elena Deveraux gut im Geschäft. Als sie jedoch Raphael, der himmlische Anführer ihrer Stadt, für einen riskanten Auftrag engagiert, ist sie nicht sicher, ob sie dem wirklich gewachsen ist…

Ja, Vampire spielen mit und ja, es gibt auch eine Lovestory. Beides fand ich aber nie zu aufdringlich platziert. Dagegen ist viel Action geboten und Elena eine Heldin genau nach meinem Geschmack: Mutig, realistisch, schlau. Lese-Empfehlung!

Sind hier noch andere Urban Fantasy-Fans? Lass gerne deine Lieblingstitel da!

Der vergangene Monat war außerdem eine Premiere: Ich habe ein Hörbuch gehört – und Gefallen daran gefunden.
Lange war ich Hörbüchern gegenüber ebenso ablehnend eingestellt, wie ebook-Readern: Brauchst du nicht, ein echtes Buch ist viel besser!
Stimmt. Ein echtes Buch kann beides nicht ersetzen.
Mittlerweile bin ich aber zu 100% von meinem Kindle Paperwhite* überzeugt, habe ihn auf jeder Reise dabei und lese sogar zuhause im Bett bevorzugt darauf.

Da Spotify täglich bei mir läuft, habe ich einfach die Hörbücher-Sektion durchsucht. Gefunden und geliebt habe ich „Ein ganz neues Leben“ von Jojo Moyes, die Fortsetzung ihres Bestsellers „Ein ganzes halbes Jahr“. Die Lesestimme war total angenehm (es ist die deutsche Stimme von Scarlett Johansson), die Geschichte einfach schön, die Charaktere sympathisch. Ich fand es sogar besser als Teil 1.

Hier kommst du zur Künstlerseite von Jojo Moyes auf Spotify, wo es auch die beiden Hörbücher gibt.

Gehört

Hallatar – No Stars Upon the Bridge

Ein Disclaimer vorneweg: Diese Musik ist nicht sicher nicht jedermanns Geschmack.

Die Band Hallatar entstand, weil Gitarrist Juha Raivio seiner Geliebten, seiner verstorbenen Freundin, musikalischen Partnerin und Seelenverwandten Aleah Starbridge, ein Denkmal setzen wollte. Er tat sich mit weiteren Musikern zusammen und nahm das Album auf.
Sänger Tomi Joutsen ist zudem mein absoluter Lieblingssänger, Juha’s eigentliche Band Swallow the Sun, höre ich unglaublich gerne und Drummer Gas Lipstick gehörte zu HIM, die ich als Teenie verehrt habe.

Alle Texte stammen aus Aleahs Feder; es sind teils Gedichte, teils unfertige Songlyrics.

Hallatar’s Musik ist auf eine tragische Art wunderschön. Man spürt den Schmerz, aber durch Aleahs Texte fühlt man sich trotzdem nicht „schlecht“, sondern hoffnungsvoll. Für mich ein Gänsehaut-Werk! <3

Gelernt

Du bist wertvoller, als du denken magst.

Bei Pinterest habe ich vor einer Weile folgendes Zitat gepinnt:

I just want to create beautiful things. Even if noone cares.

Je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger trifft dieser Spruch zu.
Ja, ich möchte kreiieren, erschaffen. Selbst, wenn es niemanden interessiert. Doch wahrscheinlich wäre irgendwann die Luft raus. Wie bei einem dieser donutförmigen Schwimmringe, der nach dem Sommer im Gartenhaus vergessen wurde. Er wird Luft verlieren, ganz wenig nur; langsam – bis er im nächsten Sommer hervorgeholt wird und in sich zusammengefallen ist.

Je weniger zurück kommt, desto mehr verliert man langfristig an Leidenschaft.

Mein (jetzt) Ex-Chef hielt es mit der Wertschätzung für seine Mitarbeiter immer so: Nicht gemeckert ist Lob genug.
Das pflegte er regelmäßig zu sagen und demnach erwartete ich keine Lobpreisungen. Aber immer nur angesprochen zu werden, wenn man einen Fehler macht, trägt nicht unbedingt zur „Mitarbeiter Motivation“ bei. Das habe nicht nur ich so empfunden.
Selbst bei meinem Abschied gab es kein Wort des Dankes oder der Appreciation.

Ich tue zwar immer so, als wäre mir egal, was andere sagen. In gewissen Bereichen (z.B. was meinen Kleidungsstil oder den Musikgeschmack betrifft), stimmt das auch.
Aber: Man möchte hier und da Wertschätzung erfahren.

Über Wertschätzung - und wie du deinen eigenen Wert finden kannst

Du merkst, ich bin ein wenig gefrustet. Überteibe ich? Wie siehst du das?

Zumindest kann ich es nun besser machen, weil ich – wie oben angesprochen – eigene, wunderbaren Kundinnen betreue und sie mir genauso viel Wertschätzung entgegen bringen wie ich ihnen.
In meiner letzten Arbeitswoche habe ich von den Kollegen enorm viel Wertschätzung erhalten. Von Menschen, bei denen ich mich bereits geschätzt gefühlt habe und von anderen, von denen ich gar nicht dachte, dass sie meine Arbeit und mich selbst so schätzen.

Bestimmt motiviert es dich auch, wenn jemand deine Arbeit wert schätzt und dir das auch zeigt?
Für jeden bedeutet Wertschätzung etwas anderes. Der eine möchte für seine Arbeit gelobt werden, der nächste für sein Aussehen oder für etwas was er geschaffen hat.

Doch wie kannst du Wertschätzung und deinen Wert finden, wenn es dir niemand sagt?

Es gilt, zuerst zu verstehen, dass du wertvoll bist. Du bist es wert, von anderen wertgeschätzt zu werden. Kein Aber.

Ich bin kein Fan von diesem „Stell dich vor den Spiegel, lächle und sage dir zehn Mal ‚Ich bin wertvoll.‘-Praktiken. Zwar zweifle ich nicht an, dass sie wirken, aber ich selbst fühle mich dabei einfach dämlich.
Besser finde ich tägliche Schreib-Rituale, z.B.:

  • ein Dankbarkeits-Journal, in dem du täglich 3 – 5 Dinge einträgst, die dich an diesem Tag glücklich gemacht haben und für die du dankbar bist
  • das Erfolgstagebuch, wo du ebenfalls täglich hineinschreibst, worauf du heute stolz bist

Dadurch, dass du dich täglich mit positiven Geschehnissen beschäftigst, polst du deine Einstellung um. Dir fallen schätzenswerte Dinge an dir eher auf – und du entdeckst sie auch an anderen.
Wenn du kannst, sag anderen Menschen, dass du sie wertvoll sind.
Ich habe mir angewöhnt, offen zu loben und sage, wenn ich beeindruckt davon bin, was jemand leistet. Wenn jemand mich mitgerissen hat oder ich mich durch diese Person glücklich fühle.

Schreib mir in die Kommentare, was du an dir schätzt!

Geschämt

Liebe ZENletters-Abonennten, es tut mir leid!
Da schreibe ich einen einzigen Newsletter – und lasse wieder monatelang nichts mehr von mir hören.
Dabei habt ihr alle eure E-Mailadressen „hergegeben“, um von mir mit inspirierenden Beiträgen und Mut versorgt zu werden.

Nun ist es gerade dieser Mut, der mir hier selbst fehlt. Lange Zeit wusste ich nicht, was mich blockiert. Inzwischen habe ich genauer hingehört und merke, dass ich schlicht Angst habe, dass ich nichts Hilfreiches abliefere; dass ihr keinen Wert aus meinen E-Mails zieht.
Die Krux ist: Wie könnte ich wissen, ob die ZENletters nützen, schließlich versande ich sie ja nichtmal.

Word Count

1068.
Ich setze meine Hoffnungen auf den #NaNoWriMo.

Zitat des Monats

Life is not about finding yourself, it is about creating yourself. - Zitat von George Bernard Shaw

Life is not about finding yourself, it is about creating yourself.
– George Bernard Shaw

Was im November ansteht

Der vorletzte Monat im Jahr ist für mich immer etwas besonderes. In meinem Umfeld jammern alle; es ist grau, kalt, nebelig, der Winter steht bevor,… Die Frage ist doch, was du draus machst!
Ich mache mir meinen November also seit einigen Jahren schon zu einem Highlight, in dem ich reise, Freunde wiedertreffe oder einen persönlichen Wandel durchmache und z.B. einen Sprachkurs anfange oder Challenges wie den #NaNoWriMo plane.
2017 steht der Fokus auf Veränderung und Selbstständigkeit. Ich will noch nicht zu viel vorweg nehmen, aber der neue Monat wird einige Male dafür sorgen, dass ich meine Komfortzone verlassen muss, er wird optische Veränderung bringen und Wiedersehensfreude mit einer meiner Lieblingsmenschen.
Ich hab Angst vor diesem November, das kannst du mir glauben. Gleichzeitig ist die Vorfreude riesengroß. Ein gutes Zeichen, oder?
 
Wofür wünscht du dir mehr Wertschätzung von anderen?
 

Über Wertschätzung - und wie du deinen eigenen Wert finden kannst

 

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Monthly Recap #14 – September 2017: Mit Veränderungen umgehen

Monthly Recap September 2017: Mit Veränderungen umgehen

Monthly Recap #14 – September 2017:
Mit Veränderungen umgehen

Der Übergang von Sommer auf Herbst zeigte sich diesmal besonders deutlich: Nicht nur die Jahreszeit veränderte sich, auch ich selbst musste mit Veränderungen umgehen lernen. Das war teilweise ziemlich schwierig, doch umso aufregender…

Erlebt/Gereist

In diesem vergangenen Monat habe ich die anstehende Veränderung so stark wie noch nie gespürt: Meine Selbstständigkeit hat Fahrt aufgenommen; ich musste mehr und mehr aus meiner Komfortzone herausspringen, um Preisverhandlungen zu führen, musste (teils unangenehme) Termine wahrnehmen und als Unternehmerin auftreten.

Zugleich galt es, einige unangenehme Gespräche im Brotjob zu händeln, wo es um verweigerte Urlaubstage und Arbeitszeugnisse geht. Das Thema ist noch nicht durch, aber mittlerweile bin ich über dem Status hinaus, mir deswegen noch Sorgen zu machen.

An einem Freitag Mitte des Monats zeigte sich trotzdem, dass zumindest mein Körper vorerst keine Lust mhr hätte, mit weiteren Veränderungen umgehen zu müssen: Ich hatte nach der Arbeit von einem Termin zum nächsten hetzen müssen (ich bin das nicht gewohnt!), um meine Eltern beim jährlichen Almabtrieb zu unterstützen. Dabei stürzte ich einer Kuh hinterher, die offensichtlich noch keine Lust hatte, die Bergwiesen zu verlassen (verständlich!).
Während sie darüber sprang, übersah ich die Felsspalte und fiel bis zum Oberschenkel hinein. Zwar bin ich aus eigener Kraft wieder herausgeklettert und konnte weiterlaufen, jedoch ziert meinen linken Oberschenkel nun ein blauer, geschwollener Fleck von der Größe zweier Handflächen.

Meine Energie verließ mich endgültig und ließ mich 14 Stunden schlafen (die Tage darauf konnte ich ohnehin kaum laufen).
Kennst du diese Momente, an denen du einfach fertig mit der Welt bist? Done?
Genau so fühlte sich das an.

Hinzu kommt, dass ich mich ja an das Projekt „zuckerfreie Ernährung“ gewagt habe.
Bisher habe ich es relativ strikt durchgezogen. Die ersten beiden Wochen waren überhaupt kein Problem.
Seit besagtem Freitag sank mein Energielevel jedoch gen Null – und hielt sich dort.
Ich verzichte nicht zu 100% auf Zucker, habe die Zuckerzufuhr allerdings stark reduziert. Obst esse ich seit dieser Woche wieder, um den neu eingesetzten Hunger auf Süßes entgegenzusetzen (… und weil es wieder Satsumas gibt, diese Mandarinenähnlichen Früchte, die super sauer schmecken <3 <3 <3) Trotzdem: Im Gegensatz zum letzten Sommer-Tief geht es mir gut. Ich bin glücklich und lasse mich von diesen kleinen Rückschlägen nicht ausbremsen, sondern lache sie weg.

Instagram-Recap

Das Leben hatte mich so im Griff, dass die Lust an Instagram im September ziemlich weg war. Ich kann nicht einmal genau sagen, wieso, denn ich habe bisher so viele wahnsinnig tolle Frauen darüber kennengelernt, deren Beiträge ich gerne verfolge. Im Moment mache ich die App allerdings kaum noch auf.
Möglicherweise ist es so eine Art „Sortierungs-Phase“. Ich muss mir klar werden, wie ich meine Accounts führen möchte und vorallem, wie ich sie organisiere. Falls unter meinen Lesern jemand mehrere Insta-Accounts führt – wie machst du das am effizientesten?

Monthly Recap September 2017 - Instagram Zusammenfassung mit Reisefotos aus Japan, motivierenden Zitaten und dem Achensee in Tirol
Instagram @zentreasures.de

Highlight des Monats & Stolz darauf

Wenn Menschen, auf deren Meinung du besonders Wert legst, dich bestätigen.
Und – wenn Menschen, von denen es du es nicht dachtest, zeigen, dass sie dich mögen.
Nachvollziehbar, oder?

Außerdem durfte ich an einem besonderen Interview teilnehmen: Janina von lebensbeat – eine Bloggerin, deren Artikel ich sehr schätze – stellte mir nämlich 5 Fragen über Selbstliebe. Klicke hier, um den Beitrag zu lesen.

Geweint… und Gelacht

Wie schon angesprochen, war der September diesmal eine Berg- und Talfahrt sondergleichen.
Vielleicht lag es an der #zuckerfrei Challenge und der dadurch fehlenden Energie…
Vielleicht an den vielen kleinen Veränderungen, die mich sicherheitsliebenden, introvertierten Menschen teils ganz schön aus der Bahn warfen. Jedenfalls war ich extrem dünnhäutig, oft unsicher und emotional.

Geweint…
Ich hatte einem Termin im Arbeitsamt, der schlicht ernüchternd war.
„Mit Ihrer Ausbildung müssen Sie wieder ins Büro gehen! Da brauchen Sie sich doch nicht selbstständig zu machen.“
Da saß dieser Berater, schmetterte meine Pläne sofort ab, drückte mir Vermittlungsvorschläge für verschiedene Bürostellen in die Hand – und ich saß gegenüber, wie das klassische Häufchen Elend, unfähig, ihm Widerworte entgegenzubringen.

Danach – saß ich 15 Minuten im Auto und heulte.

Dabei war mir bewusst, dass die Arbeitsagentur so reagieren würde. Schließlich ist es ihre Aufgabe, jemanden in eine neue Festanstellung zu vermitteln und nicht die Unterstützung für Gründer spielen zu spielen. Trotzdem.

und Gelacht
Ein paar Tage später saß ich erneut in einem Beratungs-Gespräch, diesmal bei der IHK.
„Ich bin so unsicher, ob das Geld reichen wird…“
„Wollen Sie diese Selbstständigkeit denn um jeden Preis?“ – „… Ja.“ – „Da haben Sie ihre Antwort.“

Ich wurde dort in meinen Plänen so bestätigt, dass ich nur noch lachen konnte.

(Zuvor hatte ich übrigens 4 Stunden Kinder-Betreuung im Brotjob hinter mir, stand dann im Stau, kam zu spät und steckte schließlich im Fahrstuhl fest. Kein Witz. KEIN WITZ.
Auch das war wieder so ein Moment im letzten Monat, in dem ich mir dachte „Scheiß drauf, ist jetzt auch egal.“ – und es weglachte. Hat funktioniert.)

Mit Veränderungen umgehen

Geklickt

Immer wieder die #blogmuse Kategorie auf Mohntage, sowie den Blog von Janneke, Blog Your Thing. Beide liefern wertvolle Tipps und Anleitungen für Blogger, die eine Selbstständigkeit aufbauen wollen.

Gelesen

Ziemlich viel!
Louise Hay’s Buch Du kannst es!*, um mich besser in das Thema Affirmationen einzufinden.
Frau Hay ist Anfang des Monats verstorben – umso wertvoller sind ihre Werke dadurch für mich geworden. Ich bin immer noch nicht mit Affirmationen warm geworden. Dennoch möchte ich ihnen jetzt nochmal eine Chance geben…

Das Café am Rande der Welt* von John Strelecky, das im Moment ja ziemlich gehypt wird.
Bis zur Hälfte fand ich das Buch… total seltsam. Ich bin nicht in die Geschchte hineingekommen, fand die Methaphern blöd und fragte mich dauernd, ob der Autor mich verarschen will.

Der Rest war dann aber besser und im letzten Drittel konnte das Buch mich wirklich mitreissen. Trotzdem: Den Hype ist es nicht wert. Oder?

Wenn ich viele Ratgeber lese, brauche ich Abwechslung in Form von richtigen Geschichten.
Derzeit läuft meist ein Podcast oder Hörbuch im Hintergrund, wenn ich zuhause arbeite. Im September habe ich „Ein ganz neues Jahr“, den 2. Teil von Jojo Moyes‘ „Ein ganzes halbes Jahr“ gehört – und wurde ziemlich gefesselt! So ein schönes Buch! (Und auch die Sprecherin hat mich beeindruckt – es ist die deutsche Stimme von Scarlett Johansson!)
Ich höre Hörbücher bisher kostenlos auf Spotify. Hier findest du „Ein ganz neues Jahr“.

Außerdem greife ich zwischendurch immer wieder zu Keas Lyrikband „Poetische Zeiten„, um abzutauchen, zu träumen und den Kopf voller schöner Worte zu bekommen.

Geträumt

Von Island. Immer wieder von Island.
Ich kriege die Insel nicht aus meinem Kopf. Spätestens zu meinem Geburtstag im März will ich wieder dort sein. Gerne früher…

Inspiriert hat mich besonders

Dieser Beitrag von „Schreibsuchti“ Walter Epp.
Er räumt damit mit der ewigen „Ohne Talent hast du eh keine Chance“-Lüge auf – und nach diesem Post willst du sofort loslegen und schreiben, schreiben, schreiben.
… Was für ein Aufrüttler!

Word Count

Trotz dem eben erwähnten Blogartikel, nur 487. (Und selbst die wären ohne diesen Artikel vermutlich nicht entstanden.)
Andere Dinge haben derzeit Priorität – und das ist okay. Spätestens ab November will ich mir feste Schreibzeiten nehmen und jeden Tag mindestens 30 Minuten für den Roman aufbringen.

Schreibst du regelmäßig? Hast du Tipps, um das Schreiben, zu einem täglichen Ritual zu machen?

Zitat des Monats

Sometimes the smallest step in the right direction ends up being the biggest step of your life.


Manchmal ist der kleinste Schritt in die richtige Richtung der, der für dich zum bisher größten Schritt deines Lebens wird.

Bestes Beispiel: Meine Unternehmenswebsite, die ich Anfang September gelauncht habe, und über die bisher schon mehrere Anfragen reingekommen sind. Ich hatte absolut nicht damit gerechnet und doch – die Anfragen kamen. Interessanterweise alle von bisherigen Bloglesern.
Für mich war es selbstverständlich, eine Firmenwebsite online zu stellen. Es war der kleine Schritt, der in die richtige Richtung führt.

Vielleicht möchtest du deine Zeichnungen oder Fotografien schon lange einmal einem Publikum präsentieren? Dann ist es an der Zeit, sie bei DeviantArt oder auf einem persönlichen Portfolio auszustellen!
Hast du schon einen ganzen Schwung handgemachter Häkeleien zuhause liegen? Wieso nicht den Schritt tun und dich bei einem Onlne-Marktplatz wie DaWanda oder Etsy anmelden und sie dort zum Verkauf anbieten?
Willst du deine Gabe in die Welt hinaustragen? Warum dann nicht damit starten und sie in Form eines spontanen Podcasts oder Videos online bringen?

Das braucht Überwindung.
Diese Schritte sind aber so klein, dass nichts schief gehen kann, wenn du sie gehst!
Was ist das Schlimmste, was passieren könnte? Dass niemand dein Werk sieht? Das dachte ich auch. Und doch sind bereits drei Anfragen auf meiner völlig unbekannten Website eingetrudelt. Für mich hat sich der Aufwand schon jetzt mehr als gelohnt. Probier es! <3

Meistgeklickter Post auf ZENtreasures

Weiterhin der mit Abstand populärste Beitrag auf ZENtreasures: Wie du dein Ikigai findest – den Grund, morgens aufzustehen. Wurde ich irgendwo verlinkt und habe davon nichts mitbekommen?! 🙂

Btw. Ich plane, neue Beiträge zukünftig nicht mehr dienstags zu veröffentlichen, da das der Tag ist, an dem die wenigsten Menschen hier auf ZENtreasures vorbeischauen.
Was ist dir lieber? Neue Artikel gleich am Montag oder lieber mittwochs?
Bitte stimme doch hier kurz für deinen Favoriten ab! Dankeschön!

Random Fact

Ich bin kein Süßigkeiten-Fan. Der Verzicht auf Naschereien im Zuge meiner Zuckerfrei-Challenge fällt mir daher gar nicht schwer.
Das Problem sind eher meine Liebe für Brot (süße Frühstücke mag ich nämlich auch nicht – da muss schon ein Wurst- oder Käsebrot herhalten) und Obst. Letzteres ist aufgrund von Fruchtzucker verboten und das bereitet mir echt Probleme…

Mit Veränderungen umgehen

Was im Oktober ansteht

Mein letzter Monat im Brotjob, bevor es endgültig in die Vollzeit-Selbstständigkeit geht! Kein Wunder, dass ich wahnsinnig aufgeregt bin und gerade quasi neu lernen muss, wie man mit entscheidenden Veränderungen umgeht…
Es beginnen einige neue Aufträge für tolle, tolle Kunden und auch das macht mich aufgeregt und gespannt zugleich.

Zwischendurch gönne ich mir nochmal ein verlängertes Wochenende in meiner Lieblingsstadt Prag habe einen weiteren Termin bei der IHK, um meinen Businessplan prüfen zu lassen.
Es bleibt also spannend und ich platze fast vor Vorfreude! 🙂

 
Mein September war aufreibend und aufregend. Wie war deiner?
 

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Monthly Recap: Juni + Juli 2017: Entscheidungen treffen und damit umgehen

Entscheidungen treffen und damit umgehen. Monthly Recap: Juni-Juli 2017

Monthly Recap #13 – Juni + Juli 2017

Der Juni wird gut, ich weiß es!

… schrieb ich im letzten Rückblick.

Da wusste ich noch nicht, dass das beinahe der letzte Beitrag für fast sieben Wochen sein würde und ich in der zwischenzeit Entscheidungen treffen würde, die diverse Hindernisse mit sich ziehen würden.

Deshalb war es hier so still oder:
Entscheidungen treffen und damit umgehen

Juni und Juli waren seltsame, teils unwirkliche Monate.
Wo ich vor einem Jahr ein absolutes Hoch hatte, fühlte es sich diesmal an, als würde mir die Zeit aus den Fingern rinnen, während ich – wie der berühmte Siebenschläfer – komplett erstarrt war.

Schweden, Finnland, Österreich. Ich war gut drei Wochen unterwegs und kam körperlich zwar zuhause an, aber seelisch nicht. Irgendwie wurde mir alles zu viel und plötzlich war keine Energie mehr da – für nichts.

Dabei war der Juli so aufregend gestartet: Ich durfte mein erstes Bloggerevent mit Pure Encapsulations besuchen und es war unglaublich! (Ich erzähle bald mehr dazu.)
Danach war ich so geflasht von all den Eindrücken, dass ich eine Woche eine Entscheidung traf:

Ich kündigte meinen Brotjob – endgültig.

Entscheidungen treffen und damit umgehen

Vielleicht erinnerst du dich an meinen Recap vom März, wo ich berichtete, dass mir eine Verlängerung der Anstellung angeboten wurde und ich überlegte, diese anzunehmen.

Nach der ersten Reaktion („Schade, aber wir verstehen das.“), hat sich das Klima im Büro zu meinen Vorgesetzten merklich verschlechtert.
Es ist offensichtlich, dass mir die Kündigung übel genommen wird.

Ein Glück stehen ausnahmslos alle Kollegen hinter mir, denn momentan entspricht die Arbeit einem Kampf. Und ich bin jeden Tag genervt.

An dieser Stelle ein Sorry & Danke an meinen Freund, der sich täglich mein Gemecker anhören muss!

Ich gebe zu: Fast wäre ich wieder eingeknickt und hätte alles zurückgenommen. Entscheidungen treffen und sich positiv verändern? More like: Das ist es doch gar nicht wert.
Aber das ist Blödsinn. Denn dieses Hochgefühl direkt nach der Kündigung, war der Wahnsinn.
Ich fühlte mich fantastisch, sah alle Türen vor mir offen stehen und meinen Weg; meinen Traum klar vor mir.
Hast du dieses Gefühl auch schon erlebt? Wann und wo?

Vielleicht werde ich irgendwann ausführlich über all das schreiben, denn ich weiß, viele von euch haben ebenfalls Probleme in der Arbeit.
Im Moment halte ich aber die Füße still, denn ich habe noch drei Monate in der Firma vor mir und will nicht im „Schlechten“ auseinandergehen. Also? Ignorieren und Zähne zusammenbeißen.

Denn ich bin froh, dass ich so entschieden habe. Trotz allem Ärger.

Bei all den Zweifeln kann ich am Ende doch nur Sunray zustimmen: „Wenn die jetzt auch doof sind, dann wars wohl die richtige Entscheidung.“ #truthspoken

Diese unterschwellige Genervtheit hinderte mich auch am Bloggen.

ZENtreasures ist der Ort, an dem ich meinen Weg zu einem positiveren Leben und zu meiner Berufung teile (= Erfahrungen, Rückschläge, Erfolge und all das, was mich vorangebracht hat).
Damit du als Leser/in selbst angespornt wirst, ins Tun kommst oder einfach neue Möglichkeiten ausprobierst.

Im Moment befolge ich kaum einen meiner eigenen Ratschläge.
Und wie soll ich z.B. weiter darüber schreiben, wie großartig eine Morgenroutine ist, wenn ich sie seit Wochen nicht mehr nutze?

Deshalb verzeih bitte meine Stille!
Ich arbeite daran, wieder Oberwasser zu gewinnen und neue inspirierende und hilfreiche Inhalte für dich zu zaubern. Denn eigentlich hat sich mein Herz aufs Neue so mit nuen Eindrücken, Ideen und Träumen gefüllt, dass es mich direkt überwältigt.

Der erste Beitrag kommt jedenfalls bald und ist – passenderweise – eine Hilfestellung, wie du dich aus einem Tief kämpfst und damit umgehst, wenn du Entscheidungen treffen musst, die anderen vielleicht nicht gefallen werden!
Außerdem beantworte ich noch alle Kommentare.

Aber jetzt legen wir endlich richtig mit dem Juni-/Juli-Recap los! 🙂

Instagram-Recap:

Egal, wie mies meine Laune ist, es bereitet mir Freude, meinen Instagram-Account durchzustöbern. Die Bilder und Farben strahlen immer so viel Positivität aus!

Wir wanderten gemeinsam vom Karwendel nach Tegernsee, an die Stockholmer Schärenregion, in die finnische Natur und nach Österreich.

Entscheidungen treffen und damit umgehen

Instagram @zentreasures.de

Hast du eigentlich Empfehlungen, welchen Accounts zu Natur/Yoga/Achtsamkeit/positivem Lifestyle/Kreativität ich unbedingt folgen sollte?

Getrauert:

Zuerst wollte ich es nicht ansprechen, aber es beschäftigt mich immer noch…
Chester Bennington, Sänger der Band Linkin Park, hat sich am 20. Juli das Leben genommen. Er verlor den Kampf gegen seine langjährigen Dämonen, Depressionen.
Diese thematisierte er in den Texten der Band, aber es schien, als ginge es ihm soweit gut.

… Das macht mich fassungslos. Immer noch.

Linkin Park war für mich der Einstieg in die Metal-Szene und Chester mein erstes Vorbild (außerdem war ich mit 15 ziemlich verknallt in ihn…).
Ich liebte nicht nur seine Stimme, sondern auch seine Texte, die mir – und vielen anderen auch – wahnsinnig viel gaben.
Als Teenager fühlte ich mich von seinen Lyrics verstanden; „Crawling“ war DER Song zu meiner Romangeschichte, die damals entstand und an der ich heute schreibe – aber im Moment kann ich keine seiner Lieder mehr anhören.

Es macht mich unglaublich traurig, dass Chester es nicht geschafft hat, obwohl er immer offen mit seinen Depressionen umging.
Es gibt mir aber auch Hoffnung, dass diese Krankheit endlich mehr Beachtung findet und anderen geholfen wird.

Stolz auf:

ZENtreasures‘ erste eigene Visitenkarten!

Sie sind mit Goldfolie verziert und super hochwertig – ich würde sie am liebstem jedem in die Hand drücken! 🙂
Das Design ist von mir. Gedruckt hat sie Moo, die ich dir sehr empfehlen kann, wenn du selbst auf der Suche nach einem Anbieter für Visitenkarten bist.

ZENtreasures.de Visitenkarten

Geklickt:

DariaDarias Abenteuer auf dem Jakobsweg. Nie hätte ich gedacht, dass das etwas für mich sein könnte. Pilgern klingt zu sehr nach Kirche – und zu der habe ich keinerlei Bezug mehr.
Aber jetzt bin ich angefixt, auch einmal eine mehrtägige Wanderung anzugehen…

Gelernt:

Gelesen:

Nachdem ich im Mai schon ihr Werk „You Are a Badass at Making Money: Master the Mindset of Wealth“* (gibt es bisher nur in englisch) verschlungen habe, musste auch Jen Sincero’s erstes Buch Du bist der Hammer!: Hör endlich auf, an deiner Großartigkeit zu zweifeln, und beginn ein fantastisches Leben* her.

Ich bin noch nicht durch, aber Jen hat mich wieder restlos begeistert! (Auch, wenn ich es lieber in englisch gelesen hätte, denn dieses Gesieze stört mich an der deutschen Version wirklich.)
Die Frau schafft es durch ihre direkte Art, mich voll abzuholen und mitzureissen. Ihre Bücher schaffen es, mich sofort zu motivieren und meine Laune zu heben – was in letzter Zeit auch wirklich nötig war.

Gehört:

So gut Bücher sind: Wenn alles nervt, hilft Musik immer noch am besten.

Deshalb habe ich bei Spotify eine Playlist mit meinen persönlichen „Happy Songs“ angelegt, die ich in letzter Zeit rauf und runter höre (seien wir ehrlich, Black Metal hilft halt nicht besonders, um die Stimmung zu heben).

Das Genre ist erstmal egal, hauptsache, ein Lied macht gute Laune.

Falls du auch eine kleine Aufmunterung nötig hast, kannst du bei Spotify reinhören – oder gleich hier:

Welches ist dein persönlicher
Gute-Laune-To-Go-Song?

Inspiriert hat mich besonders:

Michelle alias Daughter of the Woods. Ursprünglich habe ich sie bei Instagram entdeckt und bin ihr gefolgt, weil sie ein Auslandssemester in Finnland gemacht hat. Zwar ist sie inzwischen wieder zuhause in Deutschland, arbeitet aber daran, ihren Traum von einer „Cabin in the woods“ im Hohen Norden zu erfüllen.
Vielleicht liegt es daran, dass wir diesen Traum teilen; vielleicht ist es auch ihre ehrliche, ungestellte Art, die mich immer wieder mitreißt.

Vorallem in diesem Video. Wenn du heute nur ein Video schaust, nimm dieses!

Word Count:

… oder besser „page count“: 11 DIN A4 Seiten.

Ich habe nämlich meinen Businessplan geschrieben!

Der Finanzplan fehlt noch (und ich gebe zu, den schiebe ich gerade so ein bisschen vor mir her, weil ich nicht weiß, wie ich ihn angehen soll).
Dennoch: Der größte Part ist erledigt und das wäre nicht passiert, wenn ich nicht zuvor bewusst die Entscheidung nach Veränderung getroffen hätte.

Zitat des Monats:

Entscheidungen treffen und damit umgehen. Be gentle with yourself. You're doing the best you can.

Be gentle with yourself. You’re doing the best you can.

 

Ich neige dazu, mich innerlich fertig zu machen, wenn ich nicht voran komme.
Das führt allerdings zu noch schlechterer Stimmung – was mich nur weiter runter zieht. Wie so oft in letzter Zeit.

Weil ich aber aus diesem Kreis ausbrechen will, sage ich mir dieses Zitat immer wieder vor.
Sei gut zu dir. Du tust alles, was du kannst.
Gib dir selbst die Zeit. Verurteile dich nicht.

Falls du das heute auch hören musstest, speicher dir dieses Zitat gerne ab oder teile es!

Meistgeklickter Post auf ZENtreasures:

Warum du endlich anfangen musst, anstatt darauf zu warten dass die Motivation sich blicken lässt. Kann sein, dass ich auch ein paar Mal reingeklickt habe in letzter Zeit… 😉

Entscheidungen treffen und damit umgehen

Was im August ansteht:

Reisen: Nachdem es mich bisher in diesem Jahr nur in kühlere Gefilde zog, geht es nächste Woche mit meiner Mama auf einen kleinen Trip nach Südtirol.

Ernährung und Gesundheit: Mein letzter Urlaub war dagegen der metaphorische Tritt in die Magengrube für meinen Körper. Kaum Bewegung (in Stockholm lief ich wenigstens noch viel, aber in Finnland hörte auch das auf), nur ungesundes Essen (Barbecue all day long); zu viel Kaffee, noch mehr Alkohol.
Zum ersten Mal in meinem Leben fühle ich mich wirklich schlecht, weil ich meinen Körper so rücksichtslos behandelt habe. Ich merke, wie blaue Flecke sich nicht mehr so schnell verabschieden; wie trocken meine Lippen sind und wie fettig die Haut geworden ist.

Deshalb lautet der Fokus in den nächsten Wochen: Gutes tun für meinen Körper!

Trotz all den Plänen hat der Blog die höchste Priorität! Ich hoffe, du freust dich genauso auf neue Beiträge wie ich!
 
Erzähl mir doch von deinem Sommer – wie hast du die letzten Wochen verbracht? Was waren deine Highlights?
 

Entscheidungen treffen und damit umgehen
 

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Monthly Recap: April 2017 – Anti-Aufschiebe-Taktik und ein Schreibtipp, der es in sich hat

Monthly Recap: April 2017

Monthly Recap #10 – April 2017: Anti-Aufschiebe-Taktik und ein Schreibtipp, der es in sich hat

Erlebt/Gereist:

Der April war – wie seine Wetterlage – wechselhaft. Es fühlte sich an, als sei ich täglich von einem Hoch in ein Tief gerutscht, nur um tags darauf wieder die gefühlt beste Zeit meines Lebens zu haben. Erlebst du solche Momente auch manchmal?
Ich kenne das von mir jedenfalls gar nicht.

Je mehr Zeit ich damit verbringe, zu texten, zu designen, zu fotografieren, zu zeichnen – eben all die kreativen Dinge, die mich glücklich machen – desto weniger habe ich das Gefühl, dass mein Brotjob im Büro noch das Richtige ist.
Er war schon immer ein Mittel zum Zweck; ein stabiles Einkommen. Ich habe kein Interesse an der Arbeit an sich, sie erfüllt mich nicht, fordert mich nicht und langweilt meistens nur (besonders in den Momenten, in denen ich gerne an eigenen Projekten weiterarbeiten würde… also täglich).

… So fühlt es sich an, wenn man seine Berufung gefunden hat.

Ich weiß, dass ich von meiner Selbstständigkeit noch lange nicht leben kann.
Ich weiß auch, dass in einem halben Jahr noch viel passieren kann und ich hart arbeiten muss, um nach vorne zu kommen.
Und mir ist klar, dass ich gerade auf hohem Niveau jammere.

Letztlich versuche ich also, mich an meinen eigenen Ratschlag zu halten und die Dinge auf mich zukommen zu lassen.
Wenn eines sicher ist, dann das: Es wird sich alles fügen.

Instagram-Recap:

All about Iceland! Immer noch und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht daran denke.
Mittlerweile habe ich fast alle Fotos gepostet, aber selbst zwei Monate nach der Reise bin ich immer noch total im Island-Modus.

Instagram-Feed mit Bildern aus Island und motivierenden Zitaten.
Instagram @zentreasures.de

Stolz auf:

2 Jahre ohne H&M!
Ich habe das hier noch nie thematisiert, aber im April 2015 entschied ich aus einer Laune heraus, dass ich nichts mehr bei H&M kaufen werde.
Wo ich früher ungefähr alle 8 Wochen Kleidung bei H&M geshoppt habe, die ich sowieso kaum getragen habe, hat sich das total reduziert.

Es gab eine einzige Ausnahme letzten Sommer: Ich brauchte für die Festivalsaison eine kompakte, schlichte Umhängetasche und im Schweden fand sie.

Mein Kaufverhalten in Sachen Kleidung hat sich komplett geändert, nicht nur bei H&M, sondern generell. Ich kaufe kaum mehr neue Kleidung.
Zugute kommt mir dabei, dass die Kollektionen und Trends der meisten Retailer einfach meinen Geschmack nicht mehr treffen.
Ich habe in den letzten zwei Jahren überhaupt nur 2x Kleidung gekauft – im Februar Funktionskleidung von Engelbert Strauss und Jeans bei ASOS, beides für Island.

Zwar bin ich noch weit entfernt von einer Capsule Wardrobe, wie sie z.B. Sunray erfolgreich trägt und auch der Nachhaltigkeitsfaktor spielte in dieser Entscheidung keine wirkliche Rolle, aber ich habe es durchgezogen und werde weiterhin dranbleiben!

Kannst du dir vorstellen, dir auch einen (Klamotten)Shopping-Stop aufzuerlegen?

Monthly Recap April auf ZENtreasures.de. Mit einem Schreibtipp, der gold wert ist, einer Anti-Aufschieberitis-Taktik und jeder Menge Vorfreude

Geklickt:

Einen Artikel, der mir Gänsehaut verschafft hat!
Weil Lina und ich einen Traum teilen: Für eine Weile ins Ausland zu gehen.
Sie macht es nun wahr und hat gebucht. Zwar geht es für sie in eine völlig andere Gegend, aber ich kann ihre Gefühle so dermaßen nachvollziehen.

Im Gegensatz zu ihr hänge ich allerdings noch am berühmten seidenen Faden – schneide ich ihn selbst ab? Oder baumle ich noch weiter?

Gelesen:

Nichts inspirierendes; nichts, wobei man etwas lernt – sondern pure Unterhaltung: Ich habe wieder mit Harry Potter angefangen!
Diesmal in Englisch und auf dem kindle statt als Buch.
Ich war nie der große Harry Potter Fan. Zwar mochte ich die Bücher gerne, aber Kindheitshelden waren Harry & Co. nie für mich. Macht aber nichts, denn bisher ist es sehr unterhaltsam 🙂

Übrigens: Besitzt du einen kindle und bist Amazon Prime Mitglied? Dann hast du Zugriff auf die kindle Leihbücherei, wo es alle 7 HP-Teile in englisch als kostenloses Bundle zu leihen gibt!

Was liest du gerade?

Geschaut:

Girlboss, die Serie.

Das Buch, das den Weg von Sophia Amoruso (Gründerin von Nasty Gal) erzählt, habe ich verschlungen.
Ich fand es inspirierend, erheiternd, aufrüttelnd – und Sophia mit ihrer erfrischenden Art entwickelte sich sofort zu einem #girlcrush.

Als eine Netflix-Serie zum Buch verkündet wurde, war ich Feuer und Flamme. Die Beschreibung „Comedyserie“ schreckte mich allerdings ziemlich ab. Comedy mag ich nur, wenn es New Girl ist.
Trotzdem warf ich einen Blick in die erste Folge, die mit knapp 30 Minuten ohnehin nicht zu lang ist.

Und nein, als seichte Komik würde ich Girlboss nicht bezeichnen. Sicher, einiges ist arg übertrieben dargestellt, aber: Es kommt sofort dieses #girlboss Feeling hervor; man leidet mit Sophia mit, genauso wie man sich über ihr erstes erfolgreiches ebay-Geschäft freut. Auch die weiteren Folgen bleiben dem Schema treu.
Dennoch war die Serie für mich nicht mehr, als ein netter Zeitvertreib. Ich bleibe lieber bei der Buchversion.

Welche Serie guckst du gerade?

Geniale Anti-Aufschieberitis-Taktik + ein Schreibtipp, der gold wert ist

Gelernt:

Aufschieberitis kann man austricksen!

Je mehr ich mein eigenes Aufschiebeverhalten beobachte, desto häufiger fällt mir auf, dass ich nur eine Sache aufschieben muss und umso mehr Lust auf eine Andere habe.
… Okay, das klingt wirr.
Lass es mich so erklären.

Bei mir läuft das immer so:
Das Herz sagt: „Ich will schreiben!“
„Genau, du musst diesen Blogartikel nämlich noch fertigstellen!“, mischt sich der Kopf ein.
Und schon vergeht mir die Lust, den Beitrag zu schreiben.
Das heißt aber nicht, dass ich es dann ganz sein lasse – Herz und Bauch haben nämlich immer noch Lust aufs Schreiben.
Also mache ich mir das zunutze und schreibe trotzdem – nur eben keinen Blogpost, sondern zum Beispiel eine Szene für mein Romanprojekt.
So sind die „inneren Stimmchen“ zufrieden und ich bin es auch. Das klappt erstaunlich gut!

Wie findest du diesen Ansatz? … ich hoffe, es war verständlich erklärt. Ich finde mich gerade selbst etwas weird…

Word Count:

1.497 Wörter für mein Buch.

Davon abgesehen, habe ich im April so viel geschrieben wie noch nie. Aufträge, Blogposts, Website-Texte und – was mich ganz besonders freut – ich habe mit der Arbeit an meinem ersten ebook angefangen. Genaueres verrate ich noch nicht, aber wenn alles klappt, wird es im Juni erscheinen! 🙂

Schreibtipp

Manchmal fehlen uns die Worte. Oder besser: ein bestimmtes Wort.
Anstatt eine Lücke zu lassen oder eine halbe Ewigkeit im Duden nach einem Wort suchen, setz‘ einen Platzhalter ein!

Bei der späteren Überarbeitung kannst du nämlich über die Suchen- und Ersetzen-Funktion deines Schreibprogramms (meist ist es die Tastenkombi STRG + F) alle Platzhalter ausfindig machen und mit einem passenden Wort austauschen.

Ich habe das immer mit xxx gelöst – viele Texter und Autoren empfehlen aber ein Substantiv wie Elefant einzusetzen. Warum? Ich vermute, weil die Chance ziemlich gering ist, dass du es in deinem Text sonst brauchst. 🙂

Zitat des Monats:

Wenn das Herz sich schon entschieden hat, kann der Kopf einpacken.

Meistgeklickter Post auf ZENtreasures:

Der März-Recap und mein Beitrag übers Nett sein halten sich die Waage. (PS: Das Gewinnspiel geht noch bis morgen Abend!)

Ich freue mich besonders, dass meine Monatsrückblicke doch so gut ankommen! <3

Random Fact:

Mein Sternzeichen ist Fische. Das passt wie die Faust aufs Auge – ich bin ein Fisch, durch und durch. Kreativ und künstlerisch vielfältig begabt, verträumt, hilfsbereit, aber genauso ohne Disziplin, launisch und entscheidungsunfreudig.

Nur mein Element, das Wasser, mag ich gar nicht. 😉

Was im Mai ansteht:

Wien Prag haben wir verschoben, deshalb darf ich mich nun im Mai darauf freuen. Prag ist mit Abstand meine liebste Stadt und obwohl ich schon an die zehn Mal dort war, wird es nicht langweilig.

Fast noch aufgeregter bin ich allerdings über mein allererstes Fotoshooting, das Mitte des Monats stattfindet! Schon lange wollte ich neue Bilder von mir für diesen Blog und als ich die wunderbare Carolina von Foxografie entdeckt habe, war klar: Wenn ein Stil zu mir passt, dann ist es ihrer.
Die Vorfreude ist riesig!

Neuer Monat, gleiche Frage:
Wie war dein April? Welche Highlights gab es, was hat dich beschäftigt?
 

Geniale Anti-Aufschieberitis-Taktik + ein Schreibtipp, der gold wert ist
 

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Monthly Recap: März 2017 – Wie Networking Spaß macht

Monthly Recap: März 2017 - Networking für Introvertierte

Monthly Recap #9 – März 2017 – Wie Networking Spaß macht

Instagram-Recap:

Blumen, Blumen, Blumen – mein Feed ist aktuell voller Frühlingsimpressionen und ganz ehrlich, ich muss mich zusammenreißen, nicht das 100. Schneeglöckchen-Bild zu posten. Dafür gibt es die in diesem Beitrag. 😉
Bist du auch so ein Frühlings-Fan?


Ein frühlingshafter Instagram-Feed
Instagram @zentreasures.de

Für alle, die schon auf Bilder aus Island warten: Ab sofort poste ich sie auf Instagram!
Viele Fotos sowie einen ausführlichen Reisebericht gibt es bei meiner Reisebegleitung Steffi auf ihrem Blog „Lebensbummlerin“.

Highlight des Monats:

Nachdem ich ihn seit November 2016 angekündige, ist vor einer Woche endlich der erste ZENletter rausgegangen!
Das Gefühl nach Fertigstellung des Newsletters war unbeschreiblich. Ich war so glücklich!
Dann folgten die Zweifel: Werden sie es mögen? Finden sie mich nicht nervig? Wahrscheinlich melden sich gleich alle wieder ab…

Natürlich waren die Sorgen völlig unbegründet: 80% von euch haben reingelesen und fast die Hälfte sogar darauf geanwortet. Danke!

Ich hoffe, meine ZENletters geben dir ein positives Gefühl, helfen beim Verarbeiten von Zweifeln und machen deinen Montag ein bisschen besser!

… Und wenn du das nächste Mal auch einen möchtest, findest du rechts in der Sidebar das Anmeldeformular!

Stolz auf:

Hast du schonmal ausprobiert, wie toll ist es, ein altes Hobby neu wiederzuentdecken?

Nach Island musste ich wieder ein wenig Abwechslung (und Ablenkung!) in meinen Alltag bringen und dabei fiel mir Annas Beitrag ein.

Sie hat sich für 2017 vorgenommen, jeden Monat etwas Neues zu erlernen; bzw. sich endlich die Zeit für die Dinge zu nehmen, die sie schon lange einmal ausprobieren wollte.

Inspiriert davon habe ich im Januar angefangen, mich intensiver mit dem Grafikprogramm Adobe InDesign zu beschäftigen. Und dieses „sich reinfuchsen“ hat so viel Spaß gemacht!
Danach verschwand meine Euphorie allerdings wieder – bis ich vor zwei Wochen, angefixt von Svenja, einen ungenutzten Block hervorzog und zu zeichnen anfing.

… Ich habe 6 Jahre (!) lang nicht mehr gezeichnet! Und je länger ich es nicht mehr tat – desto größer wurde die Angst, total zu versagen.

Glücklicherweise habe ich nichts verlernt.
Zeichnen hat mir schon immer Spaß gemacht, allerdings bin ich nie über den Status „Abzeichnen mit Bleistift“ hinausgekommen.
Freihand „aus dem Kopf“ sehen meine Bilder eher mäßig aus, deshalb bin ich dabei geblieben, zu kopieren. Mangaart macht mir dabei am meisten Spaß, aber mittlerweile nehme ich mir auch Objekte, die ich abzeichne. Wer weiß, vielleicht entwickelt sich dadurch irgendwann ein eigener Stil.

Im Moment bin ich total verrückt nach Mandalas und übe mich darin, eigene zu entwerfen. Wie sieht’s aus, hättest du Interesse an Mandalas zum Ausdrucken? 🙂

Für den April habe ich mir übrigens wieder eine Adobe Software vorgenommen: Premiere Pro.

Welche Sache wolltest du schon immer mal ausprobieren, hast es aber bisher nicht getan?
Aus welchen Gründen?

Schneeglöckchen

Geklickt:

Angela hat einen emotionalen Beitrag darüber geschrieben, warum du, so wie du bist, genau richtig bist.
Viel zu oft halten wir uns selbst klein, kritisieren uns und trauen uns nichts zu. Genau das verarbeitet Angela in wunderschönen Worten – ich hatte jedenfalls einen ordentlichen Kloß im Hals.
Gerade, wenn dich ständige Selbstzweifel plagen, solltest du dir den Text durchlesen. Gut möglich, dass du dich danach besser fühlst.

Und noch ein zweiter Beitrag blieb mir diesen Monat ganz besonders im Gedächtnis: Die Psychologin Wiebke Rimasch befasst sich mit all unseren Ängsten und nimmt einigen „Angst-Mythen“ den Schrecken. Sie gibt viele kluge Denkanstöße, erklärt, warum wir uns nicht von der Angst übermannen lassen sollten – und zeigt neue Blickwinkel auf bekannte Ängste.

Gefreut:

Über eine spannende neue Job-Chance!
Manchmal ergeben sich ja die unmöglichsten Zufälle. So entdeckte ich neulich auf der Suche nach freien Texter-Aufträgen eine Anzeige einer Person, die mir bekannt vor kam – ich hatte sie schon eine ganze Weile auf meienr Facebook-Freundesliste. Also schrieb ich sie an, fragte nach und… unterschrieb wenige Tage später den Projektvertrag.

Desweiteren winken zwei mögliche Webdesign-Aufträge, die mir Arbeitskollegen zugetragen haben. Dazu kam es nur, weil ich reinen Tisch gemacht und ihnen von meinen Selbstständigkeits-Plänen erzählt habe. Normalerweise rede ich über sowas nicht, weil ich mir wie eine Angeberin/Spinnerin vorkomme.
Aber: Woher sollten sie wissen, dass ihnen jemand gegenübersitzt, der sich mit HTML & Co. auskennt? Jaa, manchmal ärgere ich mich selbst über meine Unfähigkeit, sowas auszusprechen. Aber ich arbeite daran.

Das zeigt wiedermal, dass sich manche Möglichkeiten einfach ergeben, sobald man bereit dazu ist.

Schneeglöckchen

Genervt:

Das Universum macht ja doch, was es will.

Kaum hatte ich offiziell gemacht (= meinen Eltern davon erzählt ;)), dass ich ab Herbst in die Vollzeit-Selbstständigkeit gehe, bot mir die Firma, in der ich derzeit noch arbeite, eine Verlängerung meiner Assistenten-Stelle an.
Eigentlich eine gute Sache, weil damit auch ein fixes Einkommen winkt – wäre die Stundenaufteilung nicht ziemlich blöd.
Ich habe inzwischen einen Alternativ-Vorschlag gemacht und warte auf die endgültige Entscheidung.

Gelernt:

Networking als Introvertierte ist schwer – aber machbar! … und macht sogar Spaß!
Während ich mich bei echten Networkung-Veranstaltungen meist so unwohl fühle, dass ich mich am liebsten in Luft auflösen würde, ist es online direkt angenehm.
In letzter Zeit habe ich mich deshalb bei einigen Blogger-Gruppen auf Facebook eintragen. Vieles ist wirklich nur „Folgst du mir, folg ich dir“-Spam, den ich meist überfliege und mir nur Beiträge herausfiltere, die für mich von Interesse sein könnten.
Wenn man Geduld hat, finden sich wirkliche Schätze!

Deshalb ein Shout-Out an all die tollen Menschen, die ich über Facebook überhaupt erst entdeckt habe: Sunray von The Organized Cardigan, Anna von Fräulein Stressfrei, Maike von Spring of Vitality, Marlene von Das Eine Alles, Sarah von Hazeleyed Nerd, Katharina von Modernslow und Kea von Hello Mrs Eve.
 

Wenn du dich dafür interessierst – ich bin in folgenden Gruppen:
Bloggeria
Gastblogger gesucht
Blogparaden
Blog Gastautoren gesucht
Bloggerinnen und Blogger gesucht

Du musst eine Beitrittsanfrage versenden (ist nur ein Klick auf den Button) und wirst im Normalfall innerhalb eines Tages als Mitglied freigeschaltet.

Inspiriert hat mich besonders:

Sandra vom Chaospony Verlag, auf die ich im Zuge meiner Facebook-Recherche gestoßen bin.
Mal davon abgesehen, dass sie mir sofort sympathisch war, wir die Liebe zu Fantasy, Festivals und Achtsamkeit teilen; hat sie mich mit ihrem Durchhaltevermögen und ihrer Power total beeindruckt.
Nachdem sie schon einige Bücher per Selfpublishing veröffentlicht hat, hat sie nun mit Chaospony ihren eigenen Verlag gegründet. #TeamChaospony

Wenn du ähniche Interessen hast, behalte unbedingt das Verlagsprogramm im Auge!
Und falls du selbst im Bereich Fantasy/Dystopie schreibst, ist der Chaospony Verlag vielleicht genau der richtige Ort für deinen Roman…!

Word Count:

2.248.

Nachdem ich im Februar gar nicht an meinem Romanprojekt geschrieben habe, habe ich mir diesen Monat endlich wieder Zeit dafür genommen.
Wie du weißt, schreibe ich alles in Evernote – Blogbeiträge, To-Do-Listen und eben Buch-Szenen.
Für einzelne Szenen ist das perfekt, um aber alles zusammenzubauen und die Einzelteile richtig zu strukturieren, war Evernote mir zu unübersichtlich. Seit kurzem benutze ich daher den FocusWriter, eine Open Source Software, die auf das Wesentliche reduziert ist. Das Schreiben.
Bisher kann ich nur sagen: Das klappt hervorragend!

Zitat des Monats:

When Women support each other, incredible things happen

When Women support each other, incredible things happen.

Wenn Frauen sich gegenseitig unterstützen, entstehen unglaubliche Dinge.
Und wieder sind wir beim Thema Networking – außerdem ist es ein passendes Motto zum International Women’s Day am 08. März.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viel Neid und Missgunst vorallem unter Frauen herrscht. Der Einen wird nicht gegönnt, dass sie erfolgreich ist, der Nächsten neidet man ihr Aussehen… mich regt das auf!
Zu Schul- und Ausbildungszeiten war ich aber genauso. Ich hielt mich für etwas besseres „weil ich kein typisches Mädchen bin und sowieso mit Jungs besser klar komme“.

Heute bin ich froh, dass ich diese Denkweise geändert habe!
Wir Frauen sollten uns zur jeder Zeit unterstützen, uns gegenseitig austauschen, anfeuern und mit Konfetti bewerfen – denn: Wer tut es sonst? Ich bin definitiv für mehr #Girlpower und gerade die oben beschriebene Networking-Situation hat mir wieder gezeigt, dass so viele tolle Frauen mit spannenden Projekten und fantastischen Ideen da draußen sind!
Ich wünsche mir mehr Austausch, mehr Zusammenarbeit, mehr gemeinsame Projekte unter Frauen!
… Zu diesem Thema könnte ich Seiten füllen und vielleicht tue ich das hier in Form eines Blogposts noch…

Wenn wir gerade dabei sind: Wer ist eigentlich dein weibliches Vorbild?

Random Fact:

Meine Lieblingsfarbe ist schwarz. (Doch, in meiner Welt ist das eine Farbe!)

Immer wenn ich mir allerdings meinen Instagram-Feed ansehe, wundere ich mich über all das Grün. Ich mochte diese Farbe nämlich nie.
Aber ZENtreasures ändert meine Meinung langsam aber sicher.

Was im April ansteht:

Die im letzten Recap angekündigten Projekte habe ich nicht fertiggestellt. Zwischenzeitlich steckte ich nämlich wieder in der Perfektionismus-Falle fest (daraus ist auch der letzte Beitrag hier entstanden) und . Nun habe ich mir vorgenommen, keine Design-Änderungen mehr vorzunehmen, sondern nur noch die Inhalte zu texten und die Webseiten online zu bringen.
Deadline: Der 10.04.2017. Drück mir die Daumen. 🙂

Außerdem will ich das Thema Networking (gerade über Facebook) weiter verfolgen und mich mit tollen Frauen vernetzen.
Hast du weitere Empfehlungen für Blogs oder Unternehmerinnen für mich?

Hättest du Bock, zwei Tage mit mir nach Wien oder Prag zu fahren?

Wenn mich so eine Nachricht erreicht, muss ich grundsätzlich erstmal grinsen. Meine Namensvetterin Chrissi weiß, wie sie mich ködern kann.
Und so geht es im April spontan noch weg. Prag ist meine absolute Lieblingsstadt, aber Wien habe ich noch nie besucht, deshalb tendiere ich eher zu Österreichs Hauptstadt.

Was empfiehlst du? Wien oder Prag?

Wie wär dein März? Was lief gut, was nicht?
Welche Pläne hast du für den April?

Erzähl mir gerne in den Kommentaren davon!
 

Networking für Introvertierte
 

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