getaggte Beiträge ‘Interview mit Katharina Pommer’

ZENtalks 3: Katharina Pommer – Warum Selbstliebe essentiell ist, wenn du deine Berufung leben willst

Warum Selbstliebe essentiell ist, wenn du deine Berufung leben willst: Interview mit Katharina Pommer auf zentreasures.de

ZENtalks 3: Katharina Pommer: Warum Selbstliebe essentiell ist, wenn du deine Berufung leben willst

Kennst du das? Manchmal unterhält man sich mit einem Menschen und es passt einfach?
Ihr redet und redet und dann ist eine Stunde vorüber, du hast nicht einmal die Hälfte von dem gefragt, das du wissen wolltest – und es ist vollkommen in Ordnung. Sogar besser als das, denn deine Fragen wären nicht annähernd so wertvoll wie das, was dein Gegenüber dir offenbart.
So ging es mir während meines Telefonats mit Coach und Heilpraktikerin für Psychotherapie, Katharina Pommer.

Katharina arbeitet mit Marina Friess (klicke hier um ihr Interview zu lesen) am Selfmade Woman Project. Ich durfte sie im Rahmen des letzten Feminess Kongress interviewen.

Heute stelle ich dir diese unwahrscheinlich inspirierende und sympathische Frau erst einmal ausführlich vor.
im nächsten Blogbeitrag zeige ich dir Katharinas „Erfolgsformel“, durch die du dein wahres Potenzial erkennen – und leben – lernst.

Wie das Umfeld die eigene Berufung erwecken kann

Dass Katharina Pommer heute erfolgreich andere Frauen bei der Hand nimmt, ihnen ihr Potenzial aufzeigt und beibringt, es auch zu entfalten, hat sich aus einer kontrastreichen Kindheit ergeben.
Aufgewachsen in einer streng katholischen Familie auf einem Mehrgenerationen-Hof in Österreich ist Katharina schon von klein auf mit Gegensätzen der menschlichen Natur in Berührung gekommen: Sie begleitete ihre Mutter zu Gesprächen mit Obdachlosen und Drogenabhängigen – und wird vom Vater mit zum Golfspielen und auf Kulturveranstaltungen genommen.
Ihre Großeltern nahmen sie jeden Sonntag in die Kirche mit. Früh lernte sie, dass es nur demjenigen besser ergeht, der sich an die Regeln Gottes hält – und es denen nicht gut geht, die sich nicht daran halten.

Wie ist es möglich, dass die einen da sind, wo sie sind – und die anderen an einer ganz anderen Stelle im Leben stehen?

… fragt sich Katharina schon als Kind.

Der Hunger nach Wissen sorgt dafür, dass sie mit 5 Jahren selbstständig lesen beibringt; zwei Jahre später auch die Bibel – und zu hinterfragen beginnt. Zugleich stehen in ihrem Zuhause Bücher von Gelehrten wie Platon, Sokrates, Theresa von Avila, Merton, Coelho – Katharina Pommer hat sie alle gelesen.
Sie begleitet ihre Mutter bei deren Seminaren und leitet sie bald mit ihr zusammen. Von ihrem Taschengeld bezahlte sie als 14-jährige eine Psychotherapie, um ihren Wissensdurst weiter zu stillen.

Als sie mit 18 von einem Mann schwanger wird, der alles andere als liebevoll war, entscheidet sie sich, das Kind zu bekommen – und trotzdem ihre Matura/Abitur anzugehen.

Weil ich keinen Plan habe, kann ich doch nicht daran schuld sein, dass meine Tochter das ebenfalls durchmachen muss. Sie hat doch trotzdem einen Anspurch auf ein tolles Leben.

Dann trifft sie einen Schamanen, dessen Worte ihr schließlich den Anstoß geben, sich weiter mit Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen:

Du weißt, dass du eine große Aufgabe hast. Dein Job jetzt ist es, zu erkennen, was das ist.

Katharina bildet sich zurHeilpraktikerin für Psychotherapie aus.

Ihre „Lehrzeit“ verbringt sie hauptsächlich in den USA; lernt von Menschen wie Marianne Williamson, Tony Robbins und Byron Katie alles über die menschlichen Psyche, Potenziale, Visionen und die Erfüllung dessen.

Coach und Online-Unternehmerin Katharina Pommer im Interview auf zentreasures.de

Erste Schritte in Richtung Online-Business

Viele Jahre nach ihrer Rückkehr in die Heimat schlägt sie die nächste große Gabelung auf ihrem Weg ein.
Der Verlust eines Kindes, eine Krebserkrankung – und Katharina erzählt das so, dass man denkt „Okay, wenn sie das übersteht, überstehen das wir alle!“ihr Glaube an sich selbst hilft ihr durch diese Zeit.

Sie will all das gesammelte Wissen teilen; anderen Menschen helfen. Über’s Internet!

Doch in den frühen 2000ern gab es keine Online-Seminare, Webinare oder Coaches.
Während wir anderen uns 2008 zum ersten Mal an Facebook herangetastet haben (Lokalisten war ja so viel besser), postete sie bereits auf ihrer Facebook-Seite motivierende Zitate, so, wie du heute täglich siehst (auch bei mir).

Katharina Pommers Antrieb? Frauen und Mütter, die zuhause sitzen und sich nicht weiterbilden können, weil sie natürlich Verpflichtungen ihren Kindern gegenüber haben.

Daraufhin habe ich eine Online-Ausbildung angeboten, ohne dass mir bewusst war, dass da irgendwann einmal ein richtiger Beruf draus werden könnte.

Als eine der ersten überhaupt, gründet sie ein Online-Business.

Die Entstehung von Train your Quality of Life

Wie kann ich Menschen helfen, ihr Potenzial zu erkennen, zu entfalten, und Geld damit zu verdienen?

Aus diesem Gedanken entwickelt Katharina Pommer zusammen mit ihrem Partner, der lange bei Google arbeitete und anderen StartUps zum Erfolg verhalf, eine neue Idee:

Das Online-Portal TQL – Train your Quality of Life.

Damit vernetzen die beiden auf globaler Basis Menschen, die ihre Berufung leben wollen; helfen ihnen, so Geld zu verdienen und sich weiter zu vernetzen.
Gleichzeitig geben sie ihren Mitgliedern eine Absicherung, denn über TQL werden nur hochwertige Dienstleistungen zur Verfügung gestellt. Qualität ist das Wichtigste.

Du merkst es ja vielleicht selbst immer wieder: In der Vielfalt aus Angeboten ist es für dich als Konsumenten extrem schwer, zu unterscheiden: Wem kann ich vertrauen? Wo kann ich Geld investieren und bekomme etwas zurück?
Mit TQL möchte Katharina Pommer Qualität wieder ankurbeln.

Du bist ein Leuchtturm und darfst strahlen

Katharina Pommers Herzensbotschaft:

Es ist wichtiger als je zuvor, dass Menschen ihre Potenziale leben.

Das ist es, was uns langfristig erfüllt. Selbst, wenn wir heute noch nicht ahnen, was dieses Potenzial genau ist.

Katharina vergleicht das sehr treffend mit einem Leuchtturm:

Du bist ein Leuchtturm. Trau dich, zu strahlen! (Zitat von Katharina Pommer für zentreasures.de)

Es darf kein Leuchtturm mehr an einer Supermarktkasse sitzen, nur, weil er keine Möglichkeit hat, mit seiner wahren Berufung Geld zu verdienen.

Auch ich habe vor ein paar Wochen ähnliches geschrieben:

Mein Leuchtturm bin ich selbst. Ich strahle nicht immer, aber wenn, dann umso heller. Damit motiviere mich, weiter zu leuchten.
Zu Beginn mag es dir so ergehen wie mir und nichts davon zeigt Wirkung.
Du bist an diesem Punkt jedoch dabei, aus deinem Tief herauszukommen. Aufzutauchen. Wieder Luft zu erhaschen. Du kannst dieses Tief überwinden. Sei dein eigener Leuchtturm! Es ist ganz normal, nicht immer genug Kraft zum Leuchten zu haben. Aber du hast es in dir. Zu strahlen liegt in deiner Natur!

Warum Positionierung nicht alles ist

Interessen und Positionierungen wandeln sich. Ziele ebenso.
Da überrascht es nicht, dass Katharina Pommer selbst kein Freund von Spezialisierung und Positionierung ist.

Denn jemand, der z.B. eine harte Scheidung durchmachte und dank dieser Erfahrung nun anderen dabei hilft, ihre Scheidung zu überstehen, arbeitet nur so lange gut, bis er/sie selbst wieder in einer neuen, glücklichen Beziehung ist. Plötzlich bist du so glücklich wie nie zuvor – sollst aber gleichzeitig anderen helfen, ihre Trauer über zerbrochene Ehen zu überwinden?

Das sieht Katharina Pommer jedoch nicht als Scheitern, sondern als Meilenstein auf dem Weg zu deiner wahren Berufung.

Wir sollten keine Zeit mehr vergeuden, herauszufinden, was wichtig für uns ist.

Es ist nicht schlimm, wenn du dich nicht mehr mit deinem ursprünglich gewählten Weg identifizieren kannst.

Warum wir andere Menschen brauchen, um unsere Berufung leben zu können

Menschen brauchen Menschen, die sie berühren.
Wir wollen gesehen, gehört, berührt und verstanden werden – schon als Baby. Nur so werden unsere Grundbedürfnisse erfüllt. Wenn nicht, verkümmern wir.

Katharina hat mir von einem Experiment erzählt, das der japanische Wissenschaftler Dr. Masaru Emoto durchgeführt hat:

Er besprach 3 Gläser in Wasser eingelegten Reis für die Dauer von 3 Wochen.
Zum 1. Glas sagte er: „Ich bin dankbar dass du da bist“. Zum 2. „Ich hasse, dass du da bist.“. Das letzte Glas Reis ignorierte er ganz.

Was glaubst du, ist in den folgenden Wochen passiert?

Der Reis, der liebevoll angesprochen wurde, war auch nach drei Wochen noch genießbar. Der Reis, der Emotos Hass abbekommen hatte, war zersetzt und dunkel geworden.
Am schlimmsten traf es das Glas, das mit Ignoranz gestraft worden war: Die Reiskörner verschimmelten.

Zu diesem Experiment gibt es auch ein Youtube-Video, dass du dir hier anschauen kannst.

Dieses System lässt sich 1 zu 1 auf unsere Persönlichkeit übertragen.
Wenn wir unsere Talente, Begegnungen und Fähigkeiten, Potentiale ignorieren (auch untereinander), liegt dieses Wissen brach und verschimmelt. Wir verkümmern.

Wir sind richtig, so wie wir sind und meine Mission ist es, die Menschen daran zu erinnern.

Glaubst du, nicht dafür geschaffen zu sein, deine Berufung zu leben, weil du z.B. sehr sensibel bist? Das macht überhaupt nichts.
Du bist genauso wichtig, wie jemand, der einen starken, unnachgiebigen Charakter hat.

Genauso braucht es die Menschen, die als Brücke fungieren, um die Botschaft eines anderen weiterzutragen, damit sie noch stärker gehört wird. Sie verbindet den Menschen und sein Tun.

Warum Selbstliebe essentiell ist, wenn du deine Berufung leben willst: Interview mit Katharina Pommer auf zentreasures.de

Sag ja zu dir selbst

Diese Verbindung gibt Katharina Pommer auch den Frauen weiter, die sie in ihrer Online-Akademie ausbildet. Über einen Zeitraum von 2 Jahren bekommen ihre „Schülerinnen“ nicht nur Werkzeuge, sondern einen ganzen Werkzeugkasten an die Hand; „The PROCESS Method“ genannt. Die Methode vereint u.a. Kenntnisse aus Psychotherapie, Existenzanalyse, Gestalttheraphie, Heilungsarbeit und Meditation, aber auch Businessfragen und Existenzgründung.

Die Ausbildungs-Inhalte sollen jedem helfen, weiterzukommen, ohne sich spezialisieren zu müssen. So wird ein Gesamtpaket an Fähigkeiten vermittelt.

Zuerst lernen die Frauen, diese Werkzeuge bei sich selbst anzuwenden. Selbstliebe ist ein großer Punkt dabei. Denn nur, was man selbst erprobt hat, kann man auch weitergeben. Wie soll jemand, der von sich selbst nichts hält, anderen Liebe schenken?

Am Ende der Ausbildung heiraten die Teilnehmerinnen sich quasi selbst – sie sagen „Ja!“ zu sich, ihren Talenten, Fähigkeiten und ihrer Berufung.

Wann sagst du „Ja!“ zu dir und deiner Berufung?

Möchtest du mir in den Kommentaren von deinem Weg erzählen?

 

Warum Selbstliebe auch im Online-Business am Wichtigsten ist: Interview mit Katharina Pommer auf zentreasures.de

 

0 Comments