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7 Dinge, die ich in 1 Jahr Morgenroutine gelernt habe & Auswertung Blogparade

#ZenMorning 6: 7 Dinge, die ich in einem Jahr Morgenroutine gelernt habe & Auswertung Blogparade 'Guten Morgen - Meine Morgenroutine'. ZENtreasures.de Blogpost

7 Dinge, die ich in 1 Jahr Morgenroutine gelernt habe & Auswertung Blogparade

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich meinen Wecker eine Stunde früher gestellt.
Seither hat sich eine Menge getan. Ich habe ausprobiert, verworfen, nachjustiert – und die für mich ideale Morgenroutine gefunden.

Und weil ich so überzeugt davon bin, wollte ich wissen, wie andere darüber denken.
Das war der Startschuss für die erste Blogparade auf ZENtreasures!

Blogparade „Guten Morgen! Meine Morgenroutine“

… Was war ich nervös, als ich den Startbeitrag dazu online gestellt habe!

Obwohl jeder eine andere Morgenroutine hat, eins haben alle gemeinsam: Sie haben sie vor kurzem – oder vor längerer Zeit – in ihren Alltag integriert und wollen sie nicht mehr missen.

Das sind die Beiträge im Überblick

Lebensbummlerin steht eine Stunde früher auf als ich – obwohl sie absolut kein Morgenmensch ist. Warum sie es trotzdem tut? Weil sie es genießt, Zeit und Ruhe für sich zu haben; „herumzudümpeln“.

Außerdem gibt sie ihre Tipps weiter. Einen davon hat sie von ihrer Heilpraktikerin bekommen und ich kann dir sagen: Er funktioniert. 😉

Auch Shin springt jeden Morgen sehr früh aus den Federn. Zwar praktiziert er keine große Morgenroutine, eine Sache gibt es allerdings, die er regelmäßig für sich tut: Auf dem Weg zur Arbeit Podcasts hören!

Was mir an Josefs Morgenroutine besonders gefällt, ist die Wichtigkeit, die er dem Frühstück mit seiner Frau einräumt. Die beiden essen jeden Morgen zusammen, obwohl sie in Schichten arbeitet und so die Frühstückszeiten immer variieren.

Josef empfiehlt außerdem, sich Vorbilder zu suchen: Besonders für (angehende) Selbstständige kann es äußerst hilfreich sein, sich an Anderen zu orientieren – auch bei der Morgenroutine!

Eine gute Morgenroutine bedeutet weniger Stress – das lässt sich schon mit wenig Aufwand umsetzen. Anna erklärt auf Fräulein Stressfrei fünf Basic-Schritte, die sie auch selbst umsetzt und sich so von der notorisch gestressten Snoozerin zu einem entspannten, gut gelaunten Menschen entwickelt hat.

Dass es sich im Winter schwerer aufsteht, hat auch Vanessa gemerkt und davon in den Kommentaren erzählt. Dennoch liebt sie ihre Morgenroutine und will sie jetzt wieder richtig angehen.

ZenMorning 6: 7 Dinge, die ich in einem Jahr Morgenroutine gelernt habe & Auswertung Blogparade 'Guten Morgen - Meine Morgenroutine'. ZENtreasures.de Blogpost

Sirka berichtet, wie sich ihr Morgen über die Jahre gewandelt hat – unbewusst. Ihr Leben lang war sie erklärter Morgenmuffel, bis sie ihren Freund kennengelernt und sich an seinen Rhythmus angepasst hat. Mittlerweile steht sie gerne auf und frühstückt gemeinsam, anstatt liegenzubleiben.

Sport, Meditieren oder Zeichnen? Von wegen. Jollys Art, in den Tag zu starten, hat mich doch ein wenig überrascht: Sie putzt! Dass das auf Dauer jedoch nur Druck schafft, wurde ihr bald bewusst und sie entschied, etwas zu ändern. Alles nach dem Credo:

Die Morgenroutine tut gut, wenn man Dinge tut, die einem gut tun.

Well said, Jolly!

Jo kümmert sich morgens besonders um ihren Körper. Im Beitrag stellt sie ihre Beauty-Routine vor und die Produkte, die sie verwendet.
Denn auch die Entscheidung, ob du ein pflegendes, gut duftendes Duschgel verwendest oder irgendeines, trägt zum Wohlbefinden bei!

Marlene stellt in ihrem Post ihr frühes Leben ohne bewusste Morgenroutine ihrem jetzigen Ich mit Routine gegenüber. Die positiven Veränderungen sind bemerkenswert. Inspiration garantiert!

Hinter jeder unserer Handlungen ist eine bestimmte Intention versteckt. Ich wünsche mir, dass du dir deinen Intentionen bewusst wirst (ob sie nun positiv sind oder nicht), dir selbst auf den Grund gehst und in Zukunft achtsamer in den Tag startest und bewusster durchs Leben gehst!
Marlene – daseinealles.de

Im Gegensatz zu den Meisten hier, führt Robert schon seit einigen Jahren eine Morgenroutine durch, die ihn „gleich zu Beginn des Tages in Hochform bringt“. Er erklärt die einzelnen Bestandteile und was sie ihm bringen. Besonders das von ihm angesprochene Thema Sport hat mich mitgerissen, da mir das immer noch am Schwersten fällt.

Denise muss extrem früh raus. Ihr Tag startete meist mit schlechter Laune, Demotivation und Durchhängern. Kein Wunder, dass es ihr irgendwann reichte. Seit sie von Morgenroutinen erfahren hat, ist sie entschlossen, selbst eine zu etablieren. Lies hier, was sie sich vorgenommen hat!

Danke an euch alle!

ZenMorning 6: 7 Dinge, die ich in einem Jahr Morgenroutine gelernt habe & Auswertung Blogparade 'Guten Morgen - Meine Morgenroutine'. ZENtreasures.de Blogpost

So sieht meine Morgenroutine aus (Stand: Mai 2017)

    Ein Glas lauwarmes Wasser trinken: Die erste Amtshandlung! Lange fiel mir das schwer; mittlerweile steht das Glas schon neben der Spüle, wo ich es auffülle und trinke, bevor ich irgendetwas anderes tue.
  • Sport: Ich geb’s zu, Sport war der Punkt, den ich am schnellsten „vergaß“ und der sich am schwersten wieder etablieren lässt. Außer Montagmorgen . Eine Lösungsidee: An den Tagen, an denen ich keinen Sport mache, will ich zumindest Yoga machen, um etwas Bewegung zu haben. Hast du weitere Tipps?
  • Meditation: Dieser Punkt hat sich – ganz entgegen meiner Erwartungen! – zu dem Morgenritual entwickelt, dass ich immer einbaue. Zwar meditiere ich noch lange nicht täglich, aber selbst an Tagen, an denen ich länger im Bett bleibe, lege ich wenigstens eine 5 Minuten Meditation ein.
  • Morgenseiten: Mein liebster Bestandteil damals – und auch heute noch. Drei Din A4 Seiten vollzuschreiben schaffe ich auch jetzt nicht, aber eine wird es jeden Tag.
  • (Weiter-)Bildung: 10 – 15 Minuten gebe ich mir, um in einem Sachbuch zu lesen (aktuell ENDLICH ‚The Power of now!‘ von Eckhart Tolle*) oder ein interessantes Youtube-Video zu schauen (z.B. TED-Talks).
  • Frühstück: Gefrühstückt wird täglich (außer, ich habe am Vortag vergessen, Brot zu kaufen). Mit süßen Breakfasts wie Porridge oder Overnight Oats kann man mich leider nur selten hinterm Ofen hervorlocken. Darauf muss ich Lust haben und so gibt es normalerweise ein Brot.
    Dafür habe ich mir angewöhnt, Obst in die Arbeit mitzunehmen und als Vormittagssnack zu essen.

Das Wochenende ist in diese Morgenroutine nicht miteinbezogen. Hier genieße ich die Zeit mit einer Tasse Tee und meiner Lieblings-TV-Serie, einem ausgiebigen Frühstück mit dem Freund – und ohne Zeitvorgaben.

7 Dinge, die ich in 1 Jahr Morgenroutine gelernt habe

Du merkst, meine Morgenroutine hat sich in den letzten 12 Monaten verändert.
Nachdem ich mich anfangs strikt an die S.A.V.E.R.S. aus Hal Elrods „Miracle Morning“ gehalten habe, wurde mir das irgendwann zu… aufgesetzt.

Deshalb habe ich über die Monate meine eigene Routine etabliert.

Hier die wichtigsten Dinge, die ich in einem Jahr Morgenroutine gelernt habe:

1. Die wichtigste Regel: Es gibt keine Regeln

Egal, was dir Blogger oder Online-Gurus verkaufen wollen; welche Methode „die einzig Wahre für (d)ein besseres Leben ist!!!11“: glaub bitte nicht daran.

Jeder muss für sich die optimale Routine herausfinden und das geht nur, indem man viel aus- und rumprobiert.

Also lass dich nicht stressen. Betrachte solche „Vorgaben“ lieber als Ideen.
Lass dich davon inspirieren, aber fühl dich nicht gezwungen, sie genau so umsetzen zu müssen und nur dann eine Morgenroutine kreiieren zu können. Das führt nämlich eher dazu, dass du es am Ende ganz sein lässt. #storyofmylife

2. Mach dich nicht fertig, wenn es nicht klappt

Bei mir gab und gibt es immer wieder Durchhänger. Letzten Herbst kam ich beispielsweise überhaupt nicht mehr aus dem Bett – trotz fast 6 Monaten Morgenroutine.
Ich stand sogar wieder zu meiner alt-gewohnten Zeit auf. Die Stunde extra? Wurde zum Schlafen genutzt.

Zu Beginn hat mich das tierisch genernvt. Ich fand mich schwach und faul und wasweißich.

Irgendwann entschied ich aber, mich deswegen nicht mehr aufzuregen und diesen Zustand zu akzeptieren.

3. Wie viel Zeit am Morgen ist zu viel?

Eine Morgenroutine von anderthalb Stunden ist wunderbar, wenn man sie an einem freien Tag durchführen kann – ohne Zeitdruck.
Im Alltag hat sich das auf Dauer so nicht bewährt und mir – trotz Meditation & Co. – letztlich mehr Stress bereitet als vorher.
Ich wollte sie gerne weiterführen, so ist es nicht! Dennoch war es zu viel.

Deshalb habe ich mich auf das beschränkt, was mir am Wichtigsten ist und verteile den Rest über den Tag.
Yoga mache ich beispielsweise immer öfter am Abend. Zwar wird es in jeder Morgenroutine empfohlen, jedoch bringt es mich vor dem Schlafen runter.
That being said, Yoga ist morgens wie abends entspannend! 🙂

4. Wenn du mies gelaunt bist, ist es dein Morgen auch

Es gibt diese Tage, da nützt selbst die längste Meditation; das leckerste Frühstück nichts.
Um dem vorzubeugen, nutze ich folgenden Trick:

Sage dir bereits vor dem Einschlafen, dass morgen ein guter Tag wird!

Oft jammern wir ja schon nach einem langen Abend, weil wir früh raus müssen und viiiel zu wenig Schlaf haben werden – warum das nicht mal umdrehen?
Denke stattdessen, dass du super schlafen und erholt aufwachen wirst. Fünf Stunden Schlaf hin oder her.

Für mich funktioniert das in den meisten Fällen!

Motivierendes Zitat 'It's a good day to have a good day' ZENtreasures.de

It’s a good day, to have a good day!

5. „Alle erfolgreichen Menschen besitzen eine Morgenroutine!“

Quatsch, sage ich! Du musst keine Morgenroutine haben, um erfolgreich zu sein.
Was ist denn mit all den Nachteulen da draußen; denen, die erst nach Mitternacht so richtig aufblühen?

Gezwungen zum Frühaufsteher werden, nur um dann im Halbschlaf Morgenseiten zu schreiben?
Bitte nicht. Wenn du das wirklich umsetzen willst, taste dich langsam ran.

Für mich ist die Morgenroutine wirklich eins der besten Dinge, die ich meinem Leben geben konnte. Aber ich hatte auch nie Schwierigkeiten damit, um 6 Uhr morgens fit zu sein.
Du bist nicht weniger wert, wenn du dir diese Rituale auf den Vorabend legst! Denn vor dem Schlafengehen wünschen wir uns Entspannung (Yoga, Meditation, Lesen), sind aber gleichzeitig sehr aufnahmefähig (Morgenseiten, Affirmationen, Lesen).
Und wo wir schon dabei sind…

6. „Du bist ein guter Mensch“ – Affirmationen

Affirmationen und ich – wir wurden nicht recht warm bisher. Zu ihrer Verteidigung muss ich sagen, ich habe sie schnell wieder aufgegeben und mich nicht mehr weiter damit beschäftigt, auch wenn sie im Miracle Morning als essentiell angesehen werden.
Wie stehst du zu dem Thema Affirmationen? Interessiert dich ein Blogbeitrag dazu?

7. Push für die Schreibroutine

Morgenseiten sind immer noch meine liebste Beschäftigung. Schreiben gibt mir so viel und so habe ich dank der Morgenseiten inzwischen eine Schreibroutine etabliert, die ich auch am Wochenende einhalte. Einfach, weil es mir Freude bereitet.

Wenn auch du Probleme damit hast, regelmäßig zu schreiben, versuch dich doch mal an Morgenseiten!
 

… Du siehst, selbst nach einem Jahr ist das Thema Morgenroutine extrem präsent bei mir.
Was hältst du davon? Welche Tipps setzt du um; welche würdest du gern noch umsetzen? 

ZenMorning 6: 7 Dinge, die ich in einem Jahr Morgenroutine gelernt habe & Auswertung Blogparade 'Guten Morgen - Meine Morgenroutine'. ZENtreasures.de Blogpost
 

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Was mir wirklich weitergeholfen hat: Meine Ressourcen.

Was mir wirklich weitergeholfen hat: Meine Ressourcen-Liste- ZENtreasures.e

„Es muss sich was ändern“ war der auslösende Gedanke. Aber viele weitere Menschen, Blogs und Bücher haben mich ebenso inspiriert, unterstützt und beeindruckt und dafür gesorgt, dass ich mich jetzt auf dem Weg – meinem Weg – in Richtung Selbstverwirklichung befinde.

Hier findest du eine Übersicht all meiner Ressourcen. Ich kann sie dir alle uneingeschränkt weiterempfehlen.
Und wenn dich eins davon ebenso begeistert wie mich, lass es mich gerne wissen!

Diese Liste wird immer wieder aktualisiert.

Ressourcen Zentreasures Titelbild

Blogs und inspirierende Menschen

Lavendaire von Aileen Xu:
Aileen ist mittlerweile so etwas wie mein Spirit Animal geworden. 🙂 Ihre Videos sind schon visuell ein Traum, aber vorallem inhaltlich. Du kannst aus jedem einzelnen so viel mitnehmen! Manchmal sitze ich einfach nur da, einen Kloß im Hals und möchte sofort mein Leben ändern. Und dank ihr habe ich das immer wieder geschafft.
Video-Empfehlung: Do what makes you come alive

Um 180 Grad von Carina Hermann:
Carina ist digitale Nomadin und erfolgreiche Business-Inhaberin – und die Stimme, die mir (und dir) durch ihre Blogposts den oft gebrauchten Tritt in den Hintern gibt. Ihre Beiträge sind oft ungeschönt, ja, aber jedes Mal, wenn ich sie lese, kriege ich die Motivation, selbst loszulegen.
Post-Empfehlung: Wenn Dich Selbstzweifel am Anfangen hindern

byRegina von Regina Anaejionu:
Ein absolutes Vorbild und mein Favorit in Sachen Entrepreneurship. Zwar lässt sich nicht immer alles auch für deutsche/europäische Standarts umsetzen, aber das ist mir egal. Regina ist super cool, super hilfreich und super motivierend.
Post-Empfehlung: Be consistent and small. That’s how you win at business.

Planet Backpack von Conni Biesalski:
Für mich DER Blog zum Thema Digitales Nomadentum. Durch Conni bin ich überhaupt zum ersten Mal damit in Berührung gekommen und mag ihren Blog seither sehr. Ihr Schreibstil trifft immer genau da, wo er soll.
Post-Empfehlung: Ein offener Brief an alle, die noch nicht ihr geilstes Leben führen

Ellathebee:
Ellas Youtube-Kanal fand ich während einer ziemlichen Down-Phase, 2014 und seitdem begleitet und motiviert sie mich. Immer Sonntags gibt es den „Kaffeeklatsch“, wo schwierige Themen wie Selbstliebe oder Prokrastination bespricht und ihre Erfahrungen mit uns teilt. Mein Highlight sind aber ihre Planungs- und Organisations-Videos – die stecken an, glaub mir! 🙂
Video-Empfehlung: Neustart-Routine pt. 1, pt. 2

Weitere Lieblingsblogs

  • Jen Carrington (Ich mag ihre Beiträge unheimlich gerne, weil sie meistens mitten ins Herz treffen und mich wachrütteln)
  • So little time (Andreas Beiträge zum Thema Minimalismus/sich befreien sind großartig und haben mir schon extrem viel geholfen!)
  • MyMonk (Ein Wegweiser in Sachen Achtsamkeit und dem Verändern von alten Denkweisen. Sehr zu empfehlen ist auch Tims ebook 12 Gewohnheiten, die dein Leben verändern)
  • DariaDaria (Maddie bringt mich immer wieder dazu, meinen Konsum zu hinterfragen)

(Geführte) Meditationen bei Youtube

The Honest Guys:
Hier bin ich in erster Linie hängen geblieben, weil die Sprecherstimme so angenehm war. Herausragend sind aber vorallem die Themen ihrer geführten Meditationen. Da kann es durchaus passieren, dass du am Ende mit einem dicken Kloß im Hals zuhörst.
Lieblings-Meditationen: Morning Uplift || Positive Life Affirmations

Jason Stephenson:
Zwar macht er hauptsächlich „Sleep Music“, aber auch seine Meditationen sind sehr, sehr angenehm. Durch seine wunderbar ruhige Stimme bleibt man auch als Anfänger aufmerksam.
Lieblings-Meditationen: Surrender Meditation || Guided Meditation for Grounding

Bücher und ebooks

Big Magic – Elizabeth Gilbert:
Liz Gilbert teilt in ihrem Buch ihre Ansichten und Erfahrungen zum Thema Kreativität mit uns und mal ehrlich, ich habe selten etwas inspirierenderes gelesen; mich selten so in einem Buch wiedergefunden! Wenn du ein kreativer Mensch bist – und laut Miss Gilbert sind wir das alle! – ist „Big Magic“ ein Must-Read!
Klicke hier, um mehr über das Buch zu erfahren.
 
Miracle Morning – Hal Elrod:
Dieses Buch beschreibt eine Art der Morgenroutine, den „Miracle Morning“. Du lernst, neue Gewohnheiten aufzubauen und schenkst dir schon Morgens Zeit für die Dinge, die du gerne tust.
Den Einstieg fand ich eher abschreckend, aber das ganze Prinzip ist unheimlich hilfreich. Ohne hätte ich wohl nie meine Morgenroutine angefangen.
Hier geht es zu meiner ausführlichen Review.
 
Die Kunst, ein kreatives Leben zu führen – Frank Berzbach:
Wer sich einen Einblick in die Psycho kreativer Menschen (einen ziemlich akkuraten, muss ich sagen!) wünscht, einen Anreiz zur Optimierung kreativer Arbeitsweisen sucht oder einfach optisch ansprechenden Lesestoff liebt, ist hiermit gut beraten!

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#ZenMorning: Motivation für die dunklen Tage + Gewinnspiel Miracle Morning

So ziehst du deine Morgenroutine auch in der Winterzeit durch + Gewinnspiel Miracle Morning. ZenMorning

Denke an einen Tag zurück, an dem du sehr aufgeregt aufgewacht bist; an Weihnachten vielleicht, an deinen ersten Schultag, an deinen Geburtstag oder an den ersten Ferientag. Wäre es nicht wunderbar, jeden Tag mit diesem Gefühl zu beginnen?

– Hal Elrod, Miracle Morning

Da dachte ich, meine Morgenroutine-Postreihe sei abgeschlossen.

Dann ändert sich die Jahreszeit.

Was eigentlich selbstverständlich ist – so selbstverständlich, dass ich bei meinem Hype über das Thema Morgenroutine nie daran gedacht habe.

Denn auf ein Mal ist es gar nicht mehr so leicht, dem täglichen Weckerklingeln um 5:45 Uhr zu folgen und aufzustehen.

Wenn noch alles dunkel ist. Für mindestens anderthalb Stunden noch.
Wenn es doch im Bett so warm und gemütlich ist und man genau weiß, dass einen außer kühlen Fliesen im Bad und Dunkelheit nichts Angenehmes erwartet.

Dazu kommt, dass es ist seit Tagen grau, neblig und einfach eklig ist; ich seit Ewigkeiten nicht mehr in den Bergen war und statt wenigstens zuhause in eine Decke gewickelt an einem wärmenden Tee zu nippen, schob ich in letzter Zeit eher Überstunden.
Und Abends? Am liebsten schlafen und alle Verpflichtungen ignorieren.

Das sind die Seiten am Herbst, die in den Instagram #autumnlovers gerne vergessen werden.

Ich gestehe: Momentan fällt es mir extrem schwer, früh aufzustehen und meine Morgenroutine beizubehalten.
Schuldig im Sinne der Anklage.

Den ganzen Sommer über war ich absolut überzeugt von meiner Morgenroutine.
Es war wie im oben erwähnten Zitat: Bereits vor dem Schlafengehen war die Vorfreude auf den kommenden Morgen; die Sporteinheiten, die Meditation, das Lesen und Morgenseiten schreiben; so groß wie die eines Kindes am 24. Dezember.

Anstrengende Cardio-Übungen bei hellstem Lampenlicht? Muss ich jetzt nicht haben.
Kein Morgenrot am Himmel, das man bei einer ersten Tasse Tee auf dem Balkon bewundern kann? Meh.

Aber Fakt ist: Ich liebe meine Morgenroutine viel zu sehr, als dass ich sie einfach wieder aufgegeben hätte.
Deshalb habe ich über die letzten zwei Monate Möglichkeiten ausprobiert und Erfahrungen gesammelt, wie wir uns auch für die dunklen Tage im Jahr motivieren können, aufzustehen.

Motivation für die dunklen Tage im Herbst und Winter. So stehst du auch in der Winterzeit gerne auf! #ZenMorning

Finde deine Zeit

Wie schön wäre es, wenn es DIE perfekte Aufstehzeit gäbe.
Aber wenn du hier schon eine Weile mitliest, weißt du, dass ich von gäbe/hätte/sollte nicht viel halte.

So findest du die richtige Zeit für dich

Bist du z.B. bisher um 8 Uhr aufgestanden und möchtest künftig eine Stunde früher raus?
Stell dir den Wecker morgen 10 Minuten früher als sonst.
Stehe dann konsequent auf und schau, wie es dir geht: Fühlst du dich gut; fiel es dir leicht, früher aufzustehen?
Oder hast du eher das Gefühl, aus dem Tiefschlaf gerissen worden zu sein?

Behalte dein Empfinden im Hinterkopf – und mach die nächsten 7 Tage genauso weiter.
In unserem Beispiel stehst du somit eine Woche lang um 7:50 Uhr auf.

Klappt? Dann stelle in Woche 2 den Wecker nochmals 10 Minuten zurück – auf 7:40 Uhr.
Und so weiter.
So tastest du dich langsam ans frühere Aufstehen heran – egal, wie dunkel es draußen noch sein mag.

Von heute auf morgen einfach eine Stunde früher aufzustehen kann einschüchternd und nicht gerade angenehm sein, deshalb bringt es oft mehr, wenn du dich langsam darauf vorbereitest.

Wichtig: Mach wirklich nur kleine Schritte – 5, 10 oder 15 Minuten. Mehr muss es gar nicht sein, denn sonst demotivierst du dich mehr, als dass du dir hilfst.

Alles ist schwer, bevor es einfach wird.

– Hal Elrod

Es gibt auch sogenannte Lichtwecker, die dich durch die Simulation von Tageslicht sanft wecken. So wie diesen hier von Philips*

Hast du dein Handy sowieso immer neben dem Bett liegen, ist vielleicht auch eine App etwas für dich? Für Android gibt es Lichtwecker (kostenlos).
Ich habe sie allerdings nicht getestet, da ich iOS nutze.

Genauso wichtig: Gehe zeitig schlafen

Vielleicht hast du schon davon gehört: Die optimale Schlaf-Zeit sind sieben bis acht Stunden.
Wer zu wenig schläft, riskiert seine körperliche und geistige Gesundheit – zu VIEL Schlaf ist aber auf die Dauer ebenso schlecht.

Du möchtest um 7 Uhr aufstehen? Dann gehe spätestens gegen Mitternacht ins Bett.
5:30 Uhr soll es sein? Zwischen 22 und 23 Uhr ist die ideale Schlafenszeit für dich.

Bleibe konsequent!

Hast du die für dich passende Weckzeit gefunden, behalte sie bei!

Eine Routine ist nur dann eine Routine, wenn sie auch regelmäßig durchgeführt wird.
Also steh immer möglichst zur selben Zeit auf. Du wirst dich daran gewöhnen.
Es wird leichter. Versprochen.

Wir alle wissen, was zu tun wäre, wir folgen diesem Wissen nur nicht konsequent genug.

– Hal Elrod

Mach dir das Aufstehen so angenehm wie möglich

Wenn es keinen Grund gibt, warum sollte ich dann überhaupt aufstehen?
Berechtigte Frage.

Deshalb solltest du dir das Aufstehen so angenehm wie möglich machen. Lass es langsam angehen!
Strecke dich ein paar Mal, setz Kaffee auf und schaue zu, wie er durchläuft, während dir der Duft in die Nase steigt – oder wandere vom Bett erstmal auf die Couch und starre vor dich hin. Ja, alles schon ausprobiert.

Nur weil du „nichts“ tust, heißt das nicht, dass deine Morgenroutine hinfällig ist. Werde erstmal wach – und zwar möglichst sanft.

Wenn du bereit bist, widme dich deiner Morgenroutine.

Ich habe beispielsweise gemerkt, dass mir Sport umso schwerer fällt, je länger es dunkel ist.
Aber das ist okay. Die schweißtreibenden Übungen lasse ich daher weg und mache lieber eine längere Yoga-Einheit.

Keine Idee, wo du passende Yoga-Übungen finden sollst? Youtube ist hier wieder eine tolle Quelle; such einfach nach „Morning Yoga“ oder „Morgen Yoga“ (je nachdem, ob dir englisch oder deutsch lieber ist), und du wirst eine Menge Videos finden.
Ich mache morgens gerne diese Morgenroutine von Brett Larkin Yoga oder das Wakeup Yoga Workout von Happy And Fit Yoga.

Luft + Licht = gute Laune

Frische Luft tut gut – selbst, wenn es die kühle Nachtluft von draußen ist. Also Fenster auf!
So bläst du nicht nur den Mief aus der Wohnung, sondern dir auch den Schlaf aus den Augen.

Ein paar Minuten lüften reichen schon, schließlich besteht im Winter Erkältungsgefahr.

Mache dir außerdem ausreichend Licht. Wenn schon draußen keine Helligkeit herrscht, wollen wir es wenigstens drinnen gemütlich und uns einen schönen Tag vorgaukeln.
Licht ist, besonders im Winter, unheimlich wichtig für dein Wohlbefinden. Da die Tage nie so lange hell sind wie im Sommer, schüttet unser Körper weniger Endorphine aus – das Mittel, das uns glücklich macht. Deshalb müssen wir nachhelfen und glücklicherweise funktioniert künstliches Licht dafür ganz gut.

Tipp: Sollte dir helles Licht am Morgen zu grell sein, zünde Kerzen an! Sie machen nicht nur die Adventszeit gemütlicher, sondern auch den Morgen.

Hör‘ nicht auf deine innere Stimme!

Morgens ist unsere innere Stimme eher hinterhältiger Feind als nützlicher Ratgeber.
Sie flüstert dir Sätze zu wie „Ach komm, fünf Minuten kannst du doch noch liegenbleiben!“ oder „Sieh nur, es ist stockdunkel draußen, da kannst du deinen Wecker auch noch eine Stunde weiterstellen.“
Also, meine flüstert das mindestens einmal pro Woche. Nach über einem halben Jahr Morgenroutine. Immer noch.
Und ich? Ich ignoriere sie.

Gerade in der Winterzeit klappt das nicht immer, aber dennnoch versuche ich so gut wie möglich, das Gegenteil von dem zu tun, was die Stimme mir da einzureden versucht.

Wenn deine Stimme ähnlich penetrant ist, rufe dir ins Gedächtnis, warum du trotzdem lieber aufstehen willst. Obwohl es möglicherweise draußen schneit und ganz sicher dunkel und schweinekalt ist.
Mache dir bewusst, dass dich niemand zwingt. Du tust es, um mehr Zeit für dich zu haben und/oder dich deinen Leidenschaften zu widmen.
Dann steht es sich (fast) von selbst auf. Auch bei Dunkelheit.

Don’t stress!

… ich weiß, das klingt nach den bisherigen Punkten wie ein Widerspruch, aber: Stresse dich nicht zu sehr wegen deiner Morgenroutine!

Wenn es dir wie mir geht, neigst du dazu, dich umso mehr zu stressen, je weniger etwas klappt.

Bist du heute wieder kaum aus dem Bett gekommen und mehr wie ein Zombie denn erfolgreiche Businesswoman in den Tag gestartet?
Na und. Dann ist es eben so.
Sich darüber aufzuregen ist es nicht wert. Glaub mir – ich habe mich oft sinnloserweise darüber aufgeregt.

Die Morgenroutine an einem Tag sausen zu lassen, ist vertretbar. An zweien auch.

Aber wenn es sich häuft, solltest du überlegen, woran es liegt.
Ist es wirklich die Dunkelheit draußen?
Oder hast du eigentlich so gar keinen Bock, überhaupt je früher aufzustehen?
Willst du dich wirklich verändern oder sind deine Pläne vielleicht doch nicht die richtigen?

Möglicherweise ist es Zeit, an deiner Morgenroutine zu arbeiten; neu zu arrangieren oder auszutauschen.
Du wirst merken, wenn du die für dich richtigen Bestandteile gefunden hast.

Und vergiss nicht: Manches passt einfach nicht. Nimm es an, akzeptiere es – und lass es gut sein.

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Diese Anregungen sind nichts für dich? Frühes Aufstehen fällt dir generell schwer? Dann lies im Anschluss unbedingt noch meine 7 Tipps, um Frühaufsteher zu werden.

Bonus: Mach deinen Morgen zu einem „Miracle Morning“!

Erinnerst du dich noch, wie alles angefangen hat?
Ohne das Buch „Miracle Morning“ von Hal Elrod* wäre ich wohl nie auf das Thema Morgenroutine gestoßen – und man, was hätte ich verpasst!

Inzwischen ist das Werk auch auf deutsch erschienen; der Verlag hat dazu ein ausführliches Special online gestellt, wo du dir einen Überblick verschaffen kannst.
Auf der deutschen „Miracle Morning“-Seite gibt es außerdem eine Menge Bonusmaterial, das du dir kostenlos herunterladen kannst. Dazu gehören unter anderem die Affirmationen, die Hal Elrod auch selbst anwendet. Das erwähne ich, weil dieser Bereich bisher der ist, den ich in meiner Morgenroutine am häufigsten „vergesse“. Denn sich selbst quasi über den Klee zu loben ist nichts, was den meisten von uns leicht fällt, nicht wahr?
Ich will mich daher unbedingt noch ausführlicher befassen – auch hier am Blog.

Motivation für die dunklen Tage im Herbst und Winter. So stehst du auch in der Winterzeit gerne auf! #ZenMorning

Win win win!

Na, habe ich dich angefixt mit all den #ZenMorning-Beiträgen? Sehr gut!
Denn heute gibt es noch ein Bonus obendrauf: In Zusammenarbeit mit dem Irisiana Verlag darf ich nämlich zwei Exemplare von „Miracle Morning“ verlosen!

Das Gewinnspiel aus ausgelost und die Bücher wurden verschickt.

Herzlichen Dank an Frau Kochseder von der Verlagsgruppe Random House GmbH für den freundlichen Kontakt!

Motivation für die dunklen Tage im Herbst und Winter. So stehst du auch in der Winterzeit gerne auf! #ZenMorning

Hier geht es zu den anderen #ZenMorning Beiträgen:

#1 – Finde deine Morgenroutine
#2 – Morgenseiten schreiben
#3 – Miracle Morning von Hal Elrod
#4 – Blogparade: Mit diesen 7 Tipps wirst du zum Frühaufsteher

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#ZenMorning 3: Miracle Morning von Hal Elrod Buchreview

ZenMorning Miracle Morning by Hal Elrod, Buchreview, die Blogserie auf Zentreasures Blogpost

#ZenMorning 3
Buchreview zu Hal Elrod’s „Miracle Morning“

Es gibt Bücher, die willst du unbedingt lesen – und sie hauen dich um. Und ich spreche hier nicht von „Das Lied von Eis und Feuer“, obwohl die auch ziiiemlich gut sind.

Es gibt Bücher, die willst du unbedingt lesen – und dann fängst du an und quälst dich und hast eigentlich gar keine Lust mehr, weiterzulesen… aber du tust es doch, denn du hast Geld dafür gezahlt. „Miracle Morning“ von Hal Elrod ist genau so eins.

Wow. Klingt absolut lesenswert, Chrissi. Erzähl bitte weiter. Nicht.

Warum dieses Buch tatsächlich hält, was es verspricht, liest du hier.

Miracle Morning von Hal Elrod, Buchreview. Die ZenMorning Blogserie auf ZENtreasures.de

„Oh bitte nein.“ Der Einstieg

Der Einstieg: Ist „Weglegenswert“ ein anerkanntes Wort? Nein? Dann erschaffe ich es hiermit.
Denn die Leseprobe der ersten paar Seiten ist absolut weglegenswert.
Wir erfahren, das Hal, der Autor, schon mit Anfang 20 ein super erfolgreicher Sales Mitarbeiter war. Verdienst: 100k im Jahr. Locker.
Bis der Unfall kommt. Der schreckliche Unfall, den er gerade noch so überlebt – obwohl die Ärzte nicht dran glaubten.
Für ihn ist das einer dieser Momente, eine dieser „lifechanging experiences“, in denen Menschen nur zu gerne ihr Leben rigoros umkrempeln.
Völlig gesund. Gut gelaunt. Erfolgreich. (bzw. in Hal Elrod’s Fall noch erfolgreicher.) Ein besserer Mensch.

… Ich bekam wortwörtlich Schmerzen vom vielen Augen verdrehen. Klischee!

Es wurde nicht besser: Als Hal erzählte, wie er sein Programm „Miracle Morning“ entwickelte und wie hervorragend alles sofort klappte, war ich kurz davor, das Buch endgültig beiseite zu legen.
Etwas vornehmen und am nächsten Tag sofort durchziehen. Mhmmm.
Sein Leben von jetzt auf gleich ändern. Mhmmm.
Und doch habe ich mir das gesamte Buch noch gekauft.
Keine Ahnung, warum ich drangeblieben bin.

Jetzt wird es interessant: Die Hard Facts

Schau dir hier an, was der Autor Hal Elrod selbst dazu sagt:

On the one hand, we all want to be happy.
On the other hand, we all know the things that make us happy.
But we don’t do those things.
Why? Simple. We are too busy.
Too busy doing what? Too busy trying to be happy.
– Matthew Kelly

95% der US-Bewohner leben ein durchschnittliches Leben. Sind mal mehr, mal weniger zufrieden; wurschteln sich so durch den Tag und fragen sich, wann eigentlich ihre große Chance kommt.
Die kommt allerdings nicht. Nie.
Denn, so Elrod, diese Menschen (er)warten nur und tun nichts.

Die übrigen 5% sind die, die mehr wollen. Und dafür etwas tun. Es sind diese 5%, die raus aus dem Durchschnitt gekommen sind, weil sie an sich arbeiten und dabei sind, ihre Wünsche, Träume und Ziele zu erreichen.

Wir wollen doch alle zu diesen 5% gehören, nicht wahr?

Miracle Morning von Hal Elrod, Buchreview. Die ZenMorning Blogserie auf ZENtreasures.de

Das Konzept des Miracle Morning soll aus uns solche Menschen machen.

Anfangs habe ich nicht verstanden, was eine Morgenroutine damit zu tun hat, seine Träume zu erfüllen, erfolgreich und sportlich zu werden und mehr Geld zu verdienen.
Inzwischen ist mir das „große Ganze“ klar. Für mich definiere ich das so: Die Morgenroutine hilft natürlich nicht, dich um 180 Grad zu wandeln. Aber du lernst, neue Gewohnheiten aufzubauen. Schenkst dir Zeit, die Dinge zu tun, die du gerne tust.
Und merkst, dass du es kannst – nämlich dein Leben zu verändern.

Your entire life changes the day that you decide you will no longer accept mediocrity for yourself.
– Hal Elrod

Das Life-S.A.V.E.R.S.-Prinzip

Für den Autor ist nicht nur die morgendliche Routine an sich wichtig, sondern auch das, was wir in dieser Zeit machen.
Dafür hat er sich ein cleveres Prinzip ausgedacht, dass er S.A.V.E.R.S. nennt.

Die S.A.V.E.R.S. sind kleine Rituale, die du in deinen Miracle Morning einbauen sollst kannst.


S – Silence Ruhe
A – Affirmations Affirmationen
V – Visualization Visualisierung
E – Exercise Sport
R – Reading Lesen
S – Scribe Schreiben

Hal Elrod’s S.A.V.E.R.S. kurz erklärt

S – Silence: Ruhe verschaffst du dir Meditation, durch Atemübungen, Beten – oder einfach aus dem Fenster schauen, das Handy und alle anderen Ablenkungen ganz weit weg. Wie lange du das machst, liegt ganz bei dir. Hal Elrod meditiert inzwischen 30 Minuten am Tag, aber selbst 2 Minuten konzentriertes Ein- und Ausatmen machen dich ruhiger und befreiter.

A – Affirmations: Gemeint sind damit positive Sätze und Worte, die du dir immer wieder vorsagst. Ob laut ausgesprochen oder in Gedanken spielt dabei keine Rolle. Ich sage die Affirmationen inzwischen laut vor mich her, es kostet aber ein wenig Überwindung.
Je öfter du positive Affirmationen aufsagst, umso mehr glaubt dein Unterbewusstsein daran, dass das wirklich so ist.
Sage Dinge wie „Ich verdiene es, dass sich meine Träume erfüllen.“ oder schlicht „Ich liebe mich.“
Mal ehrlich, wenn du dir nicht sagst, dass du eine Rakete bist, wer soll es sonst tun?

V – Visualization: Nachdem du dir selbst positive Worte zugesprochen hast, geht es ans Träume erfüllen. Mach es dir gemütlich, schließ die Augen und stelle dir vor, wie du endlich deine langersehnte Reise nach Bali antrittst. Oder wie du deinen Job kündigst, um endlich voll in die Selbstständigkeit zu gehen.
Was siehst du? Was fühlst du dabei? Wer ist bei dir?
Stelle dir die Situation Schritt für Schritt vor und spüre deinen Traum mit allen Sinnen! Glaub mir, du wirst dich automatisch besser fühlen.
Durch die Visualisierung deines idealen Lebens/der Erfüllung deiner Wünsche kommst du der wirklichen Erfüllung näher. Irgendwann wird es nämlich wahr.

E – Exercise: Bewege dich! Lauf eine Runde um den Block oder beginne deinen Tag mit einem Sonnengruß.
Der Vorteil, Sport schon in deine Morgenroutine einzubauen? Du hast für den Rest des Tages deine Ruhe.
Morgensport geht trotzdem gar nicht? Dann baue deine Sportroutine einfach in deinen Tag ein. Hal Elrod rät, zumindest ein paar Dehnübungen oder Yoga zu machen, um deinen Kreislauf in Schwung zu bringen.

R – Reading: Lesen bildet. Außerdem stärkt es unser Wohlbefinden und verbessert unser Sprachgeschick. Also schnapp dir diesen Roman, den du schon seit Wochen weiterlesen wolltest und lies ein paar Seiten daraus. Oder durchstöbere deine Lieblingszeitschrift (die schon seit Wochen auf deinem Couchtisch liegt, ähem) nach einem interessanten Artikel.
Von der allseits geliebten Tageszeitung würde ich übrigens abraten. Den Morgen mit lauter Negativschlagzeilen zu füllen, ist quasi reine Selbstsabotage. Wenn du auf die Zeitung nicht verzichten willst, filtere zumindest die Beiträge.

S – Scribe: Schreibe Tagebuch, kritzle ein wenig herum, tippe an deinem Roman weiter, verfasse eine Blogpost oder schreibe einer Freundin einen Brief. Oder versuche dich doch einmal an Morgenseiten!
Schreibe. Ob zwei Zeilen oder fünf Seiten; es geht nur darum, zu schreiben.
Entspannungseffekt? 10/10.

Ausführlichere Infos kannst du dir auch in Hals Podcast (englisch) anhören.

Simpel, variabel – gestalte deinen Miracle Morning

Die S.A.V.E.R.S. sind wirklich simpel, für jeden umsetzbar und lassen sich beliebig variieren. Und hey, sie funktionieren!

Ich kann Sport beispielsweise nicht ausstehen. Deshalb mache ich mein E gleich zu Beginn.
Anschließend wird noch ein wenig auf der Matte verweilt, für S, wo ich meditiere. A und V mache ich derzeit nicht täglich, sondern mal abwechselnd, mal direkt auf die Meditation folgend. Am liebsten sind mir guided Meditations, die Affirmationen oder Visualisierungsübungen enthalten. Diese oder diese höre ich sehr gerne.

Den Kanal der Honest Guys kann ich ohnehin nur empfehlen! Wenn du nichts gegen männliche Stimmen bei deiner Meditation hast, hör sie dir unbedingt einmal an!

Anschließend schreibe (S) ich meine Morgenseiten und lese (R) noch ein paar Minuten. Derzeit übrigens „The 4-hour Workweek“ von Tim Ferrissund den Fantasy-Roman „Die dreizehnte Fee: Erwachen“im Wechsel.

„Aber wir ham doch keine Zeit!“

Meine Morgenroutine benötigt ca. 70 Minuten.
Die hast du nicht?
Auch dafür hat Hal Elrod eine Methode entwickelt. Den 6-Minuten Miracle Morning.
Alle sechs S.A.V.E.R.S. in genau 6 Minuten abgehandelt und trotzdem einen fantastischen Morgen haben? Hier beschreibt er, wie.

Ich habe es noch nicht ausprobiert, stelle mir das Prinzip aber z.B. auf Reisen sehr praktisch vor.

Miracle Morning von Hal Elrod, Buchreview. Die ZenMorning Blogserie auf ZENtreasures.de

Was der Miracle Morning wirklich bringt? Ein Fazit.

Nach meiner anfänglichen Skepsis „Miracle Morning“ gegenüber, gebe ich zu: Das mit den „lifechanging experiences“ stimmt doch.
Es ist nur ein Buch und doch ist der Effekt auf mein Leben riesengroß.

Natürlich ist das nicht immer so. Es gibt Tage, da beginne ich drei Mal mit einer neuen Meditation, weil mir die vorherigen nicht gefallen wollten – und gebe dann doch genervt auf.
Manchmal reicht die Zeit nicht mehr zum Schreiben und ich ärgere mich darüber („Scribe“ ist mit Abstand mein Favorit unter den S.A.V.E.R.S.).

Aber: Der Miracle Morning bringt was. Ich bin morgens wesentlich besser gelaunt; happy, weil ich mich schon bewegt habe und sprudle vor Ideen.
Und das will ich in jedem Fall beibehalten.
Damit der nächste Tag wieder ein #ZenMorning wird.

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'Miracle Morning' von Hal Elrod
Miracle Morning bei Amazon: englisch deutsch Kindle Version

Hal’s Website (hier gibt es auch zwei Gratis-Kapitel zum Reinlesen!)

Nachtrag 01.10.2016: Mittlerweile ist das Buch auf auf deutsch im Irisiana Verlag erschienen! Hier geht’s zu einem ausführlichen Special und unter diesem Link kostenloses Bonusmaterial sowie Hal’s „30 Tage zum Miracle Morning“-Kurs. Damit gibt es keine Ausreden mehr! 😉

Wenn du über die Amazon-Links etwas kaufst, bekomme ich eine kleine Provision dafür. Es müssen nicht einmal die Bücher sein; alles, was du über diesen Link gekauft hast, zählt. Dich kostet das keinen Cent extra; für mich ist es aber ein kleines Zuckerl für die Arbeit an diesem Post und wird in Lesestoff für zukünftige Reviews oder Software für meine Selbstständigkeit investiert. Vielen Dank für deine Unterstützung!

Wie findest du das Prinzip des Miracle Morning nach Hal Elrod?
Was davon praktizierst du selbst, was nicht? Erzähl‘ mir in den Kommentaren davon und vergiss nicht, das Bild unten bei Pinterest zu teilen, wenn du möchtest! 🙂

Miracle Morning von Hal Elrod, Buchreview. Die ZenMorning Blogserie auf ZENtreasures.de

Du bist auf den Geschack gekommen? Dann geht es hier und hier zu meinen früheren #ZenMorning-Beiträgen.

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