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Monthly Recap: November 2017 – Der erste Monat als selbstständige Online-Unternehmerin

Selbstständigkeit: So sieht der erste Monat als selbstständige Online-Unternehmerin aus

Monthly Recap #16 – November 2017
Der erste Monat als selbstständige Online-Unternehmerin

… und schon ist der vorletzte Monat des Jahres 2017 vorüber.

Ich habe das Gefühl, je näher wir uns in Richtung Jahreswechsel bewegen, desto schneller verfliegt die Zeit. Als wäre ihr geheimes Motto „Beschleunigen, statt entschleunigen“. Empfindest du das ähnlich?

Erlebt/Gereist

Sicher spielt da hinein, dass der November für mich der aufregendste Monat 2017 war: Seit 1.11. bin ich nun selbstständige Online-Unternehmerin und als Virtuelle Assistentin, Content Creator & Designerin tätig. Jeden Tag lerne ich aufs Neue die Höhen und Tiefen der Selbstständigkeit kennen. Oder besser: einen Vorgeschmack davon.

Die freie Zeiteinteilung ist schon jetzt der für mich größte Vorteil als selbstständige Online-Unternehmerin: Mal saß ich schon um 7 Uhr morgens am PC, mal um 23 Uhr. Wie es eben passte.
Darin findet sich gleichzeitig auch mein größtes Hindernis: Organisation und Zeitmanagement. Es fällt mir schwer, nach Prioritäten zu sortieren. Ich merkte schnell, dass es zwar wichtig ist, sich um seine Kundinnen zu kümmern, aber dadurch blieben meine eigenen Projekte liegen.
Ich bin hier also noch am Ausprobieren. Aber nach gerade einmal 4 Wochen darf man ruhig noch ein wenig schwimmen, stimmts?

Zugleich stelle ich fest, wie viel ich plötzlich in 1, 2 Stunden schaffe! Während man als Angestellte ja doch gerne mal ungeliebte Aufgaben verschiebt oder abgibt, muss ich sie jetzt natürlich selber machen. Macht aber nichts, denn bisher habe ich alles gebacken gekriegt. Das ist ein tolles Gefühl!

Trotzdem wache ich beinahe jeden Morgen dem Gedanken auf: „Du musst zur Arbeit!!“…

Mitte November war ich noch für einen Kurzbesuch in Köln beim Feminess Kongress. Der Bonus daran: Meine Freundin Franzi wieder sehen zu können (und von ihr bekocht zu werden). Das mag ich so an meinen Internetfreundschaften: Auch wenn man sich ein Jahr lang mal nicht persönlich sieht – man versteht sich sofort wieder, als würde man täglich quatschen.
Das ist so wertvoll!

Instagram-Recap

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Instagram @zentreasures.de

Highlight des Monats

Wenn du eine Nachricht bekommst – und dich erstmal fragst „Ups, das sollte wohl nicht an mich gehen…“.
Doch, sollte es. Und da Jollys Angebot so herausfordernd wie aufregend zugleich ist, freue ich mich schon jetzt auf die Umsetzung im neuen Jahr… Auch einer der Vorteile der Selbstständigkeit: Man bekommt unerwartete neue Aufgaben, von denen man nie geträumt hätte! 🙂

Außerdem: Ich hab‘ jetzt grün-blaues Mermaid-Hair! Naja, mehr oder weniger.
Seit Monaten gewünscht, jetzt nach Ende meiner Festanstellung endlich umgesetzt. 5 Stunden, 4 Töpfe Directions „Alpine Green“ und 3 Blondierungsgänge später bin ich super happy mit meinen neuen bunten Haaren.
(Über die Blicke der Leute bei mir im Dorf reden wir aber lieber nicht…)

Stolz auf

Meine oben schon erwähnte Freundin Franzi.

Sie hat über die Jahre eine bemerkenswerte Wandlung durchgemacht – vom schüchternen Mädchen, das sich selbst verachtet hat, zu einer jungen Frau, die immer mehr lernt, das Positive an sich zu schätzen, die sich Neues traut, auf Menschen zugeht und Rückschläge überwindet.

Auf ihrem Blog hat sie ihren Weg beschrieben und ich könnte nicht stolzer sein!

Warum du auch als Selbstständige ruhig auf's Universum vertrauen darfst

Geklickt

Yoga-Blogs! Und wow – es gibt ja so viele im deutschsprachigen Raum!
Hintergrund: Ich beteilige mich mit ZENtreasures an einem ganz wunderbaren Yoga-Adventskalender.

Die teilnehmenden Blogs:

Ganzwunderbar, Yoga Gypsy, House of Grace, Mutwärts, MOMazing, Ayla Yoga, Yogareich, The Soulfood Traveller, Miris Way, Monkey Yoga, Lotte Laib, Soul & Yoga, Medizin und Yoga, Follow your Trolley und Travel Yoga Love

Es sind ein paar wahre Schätze dabei, also klick dich gerne mal durch!

Der Yoga Blog Adventskalender 2017

Mein Türchen öffnet sich übrigens am 16.12.2017!

Gelesen

Du musst nicht verreisen, um bei dir anzukommen*, der neue Ratgeber von Diana Dreeßen. Sie überzeugte mich schon mit „Mach dich unbeliebt und glücklich“ (vorgestellt hier) und der neue Titel gefällt mir noch besser, weil er sich mehr auf Achtsamkeit und Sinnsuche bezieht. Spannendes Thema, das ich sicher auch hier noch ausführlicher thematisieren werde.

Erst vor ein paar Tagen habe ich „Die Schöpfer der Wolken*“ angefangen. Das ist das neue Werk von Marie Graßhoff, dieser jungen und so wahnsinnig talentierten deutschen Autorin.
Ihre Kernstaub*-Reihe ist ein All-Time-Favorite meinerseits.

Gehört

Podcasts! Oh, ich bin süchtig.
Meine Favoriten (immer noch):

In mir formt sich derweil der Wunsch, endlich einen eigenen Podcast aufzunehmen. Ich sammle immer mal wieder Ideen, nehme auf… und hadere dann doch. Ist das, was ich zu erzählen habe, interessant genug?
Momentan ganz oben auf der „Sprich doch darüber!“-Liste: Meine Learnings, Zweifel und die Glücksgefühle in meiner neuen Arbeit als selbstständige Online-Unternehmerin.
Was sagst du – klingt das hörenswert?

Geschaut

Flesh and Bones! Was für eine intensive Serie!

Dabei bin ich nur zufällig darauf gestoßen, da es keine neuen Folgen meiner Lieblingsserien gab und ich Amazon nach interessanten Alternativen durchforstete.
Flesh and Bones wird mit dem Film „Black Swan“ verglichen und das machte mich neugierig. Den Film fand ich extrem gut.
Die Serie – ist noch besser!

Wir begleiten die junge Ausreisserin Claire auf ihrem Weg weg aus der Armut hinein an die Spitze der New Yorker Ballett Academy.
Gewalt, Sex, Drogen, Missbrauch, die Intrigen unter Sportlern und Abgründe der menschlichen Psyche sowie die explizite Darstellung all dessen machen diese Miniserie zu einer heftigen Erfahrung.

Ich saß wie gebannt vor dem Bildschirm, konnte mir so manchen geschockten Aufschrei jedoch nicht verkneifen. Die Serie ist ab 16, ich muss aber sagen, dass ich sie als so psychisch verstörend empfunden habe, wie bisher keine andere (und ich bin großer Fan der Hannibal-Serie!).

Die 8 Episoden von Flesh and Bones kannst du hier bei Amazon Prime Video streamen.

Selbstständigkeit: So sieht der erste Monat als selbstständige Online-Unternehmerin aus

Gelernt

Age is just a number.

Das klingt jetzt dramatischer als es ist, deshalb lass mich erklären.
In diesem Monat traf ich außergewöhnlich viele junge Frauen, die wissen, wo sie hin wollen oder ihre Träume bereits leben – und das mit gerade einmal 23.

Irgendwie bedrückte mich das. Ich werde nächstes Jahr 30 und diese Zahl hängt schon über mir seit ich 18 bin. Weil die Gesellschaft uns zu gerne suggeriert, dass eine Frau mit 30 „abbaut“ und sie ihre goldenen Zeiten hinter sich lässt.
Manchmal wünschte ich, ich wäre auch 23; gerade frisch selbstständig und mit noch genügend Zeit.
Nur: Zeit wofür?

Versteh mich nicht falsch. Ich weiß genau, dass diese Gedanken totaler Blödsinn sind. Das hat mich gleichzeitig unheimlich froh gemacht, denn ich wusste mit 23 noch nicht, wo mich mein Weg hinführen sollte. Deshalb bin ich lieber 29 und habe jetzt meine Berufung gefunden. Und selbst, wenn ich 53 wäre, würde ich so fühlen. Das hoffe ich zumindest.

Inspiriert hat mich besonders

Katharina Pommer. Wer meine Blogbeiträge über sie gelesen hat, kann das vielleicht nachvollziehen. Diese Frau ist so dermaßen inspirierend – ich habe eine Stunde lang mit ihr telefoniert und war danach schlicht baff vor lauter wertvollem Input und neuen Erkenntnissen.

Hier findest du die Artikel dazu: Interview | Katharina Pommers Erfolgsformel

Zitat des Monats

Warum du immer auf das Universum vertrauen solltest

Trust in divine timing. The universe always has your back.

Vertraue auf das Universum, es steht immer hinter dir.
Nach der Autorin Jen Sincero arbeitet das Universum (auch: Gesetz der Anziehung) mit dem, was es von dir bekommt. Es ist neutral.
Schickst du ihm aber negative Gedanken (z.B. weil du dich in Selbstmitleid windest), wird es dir mehr negative Gedanken aufhalsen. Wer sich aber in Selbstliebe übt und eine positive Einstellung ausstrahlt, den reflektiert das Universum genauso positiv.

Ich finde diesen Gedanken ziemlich spannend und habe dadurch instinktiv angefangen, mehr auf meine inneren Gedankengänge zu achten.

Random Fact

Wenn ich eines nicht verstehe, dann ist es dieser Einhorn-Hype derzeit! Einhorn-Cookies, Einhorn-Shampoo, Einhorn-Pyjamas, Einhorn-Plüschtiere.
Das einzig wahre Einhorn ist für mich „Das letzte Einhorn“. Ich liebe den Film, ich liebe die Geschichte, die Optik und die Musik. So möchte ich meine Einhörner, nicht bunt und pummelig.

Was im Dezember ansteht

Das kommende Wochenende (oder besser: Jedes kommende Wochenende, ha!) mache ich die Christkindlmärkte in der Umgebung unsicher. Für den ersten geht es direkt nach Meran, Südtirol. Ich liebe das! Die Lichter, die Gerüche, den Glühwein, die Crepes, die Stände und die Kälte – das sind mir sogar die Menschenmassen relativ egal.

Und mal ehrlich, ich kann den 1. Dezember gar nicht mehr abwarten: Endlich wieder ungeniert Weihnachts-Musik hören! Insbesondere „Last Christmas“, das wohl immer mein liebster Weihnachtssong bleibt. Wie steht’s mit dir: Team „Jaaaa, Last Christmas“ oder Team „Bloß nicht!“

Und was ist für ZENtreasures geplant, Chrissi?

Im Dezember stehen noch drei Blogartikel an, bevor ich mich in die Feiertage verabschiede und mich vorrangig meiner Neu-Selbstständigkeit widmen werde.

  • ein Gift Guide mit meinen Buchfavoriten und Empfehlungen für alle, die sich für Selbstverwirklichung, Achtsamkeit und mehr Selbstbewusstsein/Selbstliebe sehnen
  • die Review zu einem ziemlich coolen Planer für Girlbosses
  • mein Adventskalender-Türchen, das sich um Achtsamkeit und Entschleunigung drehen wird – eben das, was im November gefehlt hat.

Ich freue mich drauf – du hoffentlich auch!

Wie war dein November? Gibt es ein Zitat, das du teilen möchtest oder hast du etwas Neues in diesem Monat gelernt?

Selbstständigkeit: So sieht der erste Monat als selbstständige Online-Unternehmerin aus

 

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ZENtalks 3: Katharina Pommer – Warum Selbstliebe essentiell ist, wenn du deine Berufung leben willst

Warum Selbstliebe essentiell ist, wenn du deine Berufung leben willst: Interview mit Katharina Pommer auf zentreasures.de

ZENtalks 3: Katharina Pommer: Warum Selbstliebe essentiell ist, wenn du deine Berufung leben willst

Kennst du das? Manchmal unterhält man sich mit einem Menschen und es passt einfach?
Ihr redet und redet und dann ist eine Stunde vorüber, du hast nicht einmal die Hälfte von dem gefragt, das du wissen wolltest – und es ist vollkommen in Ordnung. Sogar besser als das, denn deine Fragen wären nicht annähernd so wertvoll wie das, was dein Gegenüber dir offenbart.
So ging es mir während meines Telefonats mit Coach und Heilpraktikerin für Psychotherapie, Katharina Pommer.

Katharina arbeitet mit Marina Friess (klicke hier um ihr Interview zu lesen) am Selfmade Woman Project. Ich durfte sie im Rahmen des letzten Feminess Kongress interviewen.

Heute stelle ich dir diese unwahrscheinlich inspirierende und sympathische Frau erst einmal ausführlich vor.
im nächsten Blogbeitrag zeige ich dir Katharinas „Erfolgsformel“, durch die du dein wahres Potenzial erkennen – und leben – lernst.

Wie das Umfeld die eigene Berufung erwecken kann

Dass Katharina Pommer heute erfolgreich andere Frauen bei der Hand nimmt, ihnen ihr Potenzial aufzeigt und beibringt, es auch zu entfalten, hat sich aus einer kontrastreichen Kindheit ergeben.
Aufgewachsen in einer streng katholischen Familie auf einem Mehrgenerationen-Hof in Österreich ist Katharina schon von klein auf mit Gegensätzen der menschlichen Natur in Berührung gekommen: Sie begleitete ihre Mutter zu Gesprächen mit Obdachlosen und Drogenabhängigen – und wird vom Vater mit zum Golfspielen und auf Kulturveranstaltungen genommen.
Ihre Großeltern nahmen sie jeden Sonntag in die Kirche mit. Früh lernte sie, dass es nur demjenigen besser ergeht, der sich an die Regeln Gottes hält – und es denen nicht gut geht, die sich nicht daran halten.

Wie ist es möglich, dass die einen da sind, wo sie sind – und die anderen an einer ganz anderen Stelle im Leben stehen?

… fragt sich Katharina schon als Kind.

Der Hunger nach Wissen sorgt dafür, dass sie mit 5 Jahren selbstständig lesen beibringt; zwei Jahre später auch die Bibel – und zu hinterfragen beginnt. Zugleich stehen in ihrem Zuhause Bücher von Gelehrten wie Platon, Sokrates, Theresa von Avila, Merton, Coelho – Katharina Pommer hat sie alle gelesen.
Sie begleitet ihre Mutter bei deren Seminaren und leitet sie bald mit ihr zusammen. Von ihrem Taschengeld bezahlte sie als 14-jährige eine Psychotherapie, um ihren Wissensdurst weiter zu stillen.

Als sie mit 18 von einem Mann schwanger wird, der alles andere als liebevoll war, entscheidet sie sich, das Kind zu bekommen – und trotzdem ihre Matura/Abitur anzugehen.

Weil ich keinen Plan habe, kann ich doch nicht daran schuld sein, dass meine Tochter das ebenfalls durchmachen muss. Sie hat doch trotzdem einen Anspurch auf ein tolles Leben.

Dann trifft sie einen Schamanen, dessen Worte ihr schließlich den Anstoß geben, sich weiter mit Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen:

Du weißt, dass du eine große Aufgabe hast. Dein Job jetzt ist es, zu erkennen, was das ist.

Katharina bildet sich zurHeilpraktikerin für Psychotherapie aus.

Ihre „Lehrzeit“ verbringt sie hauptsächlich in den USA; lernt von Menschen wie Marianne Williamson, Tony Robbins und Byron Katie alles über die menschlichen Psyche, Potenziale, Visionen und die Erfüllung dessen.

Coach und Online-Unternehmerin Katharina Pommer im Interview auf zentreasures.de

Erste Schritte in Richtung Online-Business

Viele Jahre nach ihrer Rückkehr in die Heimat schlägt sie die nächste große Gabelung auf ihrem Weg ein.
Der Verlust eines Kindes, eine Krebserkrankung – und Katharina erzählt das so, dass man denkt „Okay, wenn sie das übersteht, überstehen das wir alle!“ihr Glaube an sich selbst hilft ihr durch diese Zeit.

Sie will all das gesammelte Wissen teilen; anderen Menschen helfen. Über’s Internet!

Doch in den frühen 2000ern gab es keine Online-Seminare, Webinare oder Coaches.
Während wir anderen uns 2008 zum ersten Mal an Facebook herangetastet haben (Lokalisten war ja so viel besser), postete sie bereits auf ihrer Facebook-Seite motivierende Zitate, so, wie du heute täglich siehst (auch bei mir).

Katharina Pommers Antrieb? Frauen und Mütter, die zuhause sitzen und sich nicht weiterbilden können, weil sie natürlich Verpflichtungen ihren Kindern gegenüber haben.

Daraufhin habe ich eine Online-Ausbildung angeboten, ohne dass mir bewusst war, dass da irgendwann einmal ein richtiger Beruf draus werden könnte.

Als eine der ersten überhaupt, gründet sie ein Online-Business.

Die Entstehung von Train your Quality of Life

Wie kann ich Menschen helfen, ihr Potenzial zu erkennen, zu entfalten, und Geld damit zu verdienen?

Aus diesem Gedanken entwickelt Katharina Pommer zusammen mit ihrem Partner, der lange bei Google arbeitete und anderen StartUps zum Erfolg verhalf, eine neue Idee:

Das Online-Portal TQL – Train your Quality of Life.

Damit vernetzen die beiden auf globaler Basis Menschen, die ihre Berufung leben wollen; helfen ihnen, so Geld zu verdienen und sich weiter zu vernetzen.
Gleichzeitig geben sie ihren Mitgliedern eine Absicherung, denn über TQL werden nur hochwertige Dienstleistungen zur Verfügung gestellt. Qualität ist das Wichtigste.

Du merkst es ja vielleicht selbst immer wieder: In der Vielfalt aus Angeboten ist es für dich als Konsumenten extrem schwer, zu unterscheiden: Wem kann ich vertrauen? Wo kann ich Geld investieren und bekomme etwas zurück?
Mit TQL möchte Katharina Pommer Qualität wieder ankurbeln.

Du bist ein Leuchtturm und darfst strahlen

Katharina Pommers Herzensbotschaft:

Es ist wichtiger als je zuvor, dass Menschen ihre Potenziale leben.

Das ist es, was uns langfristig erfüllt. Selbst, wenn wir heute noch nicht ahnen, was dieses Potenzial genau ist.

Katharina vergleicht das sehr treffend mit einem Leuchtturm:

Du bist ein Leuchtturm. Trau dich, zu strahlen! (Zitat von Katharina Pommer für zentreasures.de)

Es darf kein Leuchtturm mehr an einer Supermarktkasse sitzen, nur, weil er keine Möglichkeit hat, mit seiner wahren Berufung Geld zu verdienen.

Auch ich habe vor ein paar Wochen ähnliches geschrieben:

Mein Leuchtturm bin ich selbst. Ich strahle nicht immer, aber wenn, dann umso heller. Damit motiviere mich, weiter zu leuchten.
Zu Beginn mag es dir so ergehen wie mir und nichts davon zeigt Wirkung.
Du bist an diesem Punkt jedoch dabei, aus deinem Tief herauszukommen. Aufzutauchen. Wieder Luft zu erhaschen. Du kannst dieses Tief überwinden. Sei dein eigener Leuchtturm! Es ist ganz normal, nicht immer genug Kraft zum Leuchten zu haben. Aber du hast es in dir. Zu strahlen liegt in deiner Natur!

Warum Positionierung nicht alles ist

Interessen und Positionierungen wandeln sich. Ziele ebenso.
Da überrascht es nicht, dass Katharina Pommer selbst kein Freund von Spezialisierung und Positionierung ist.

Denn jemand, der z.B. eine harte Scheidung durchmachte und dank dieser Erfahrung nun anderen dabei hilft, ihre Scheidung zu überstehen, arbeitet nur so lange gut, bis er/sie selbst wieder in einer neuen, glücklichen Beziehung ist. Plötzlich bist du so glücklich wie nie zuvor – sollst aber gleichzeitig anderen helfen, ihre Trauer über zerbrochene Ehen zu überwinden?

Das sieht Katharina Pommer jedoch nicht als Scheitern, sondern als Meilenstein auf dem Weg zu deiner wahren Berufung.

Wir sollten keine Zeit mehr vergeuden, herauszufinden, was wichtig für uns ist.

Es ist nicht schlimm, wenn du dich nicht mehr mit deinem ursprünglich gewählten Weg identifizieren kannst.

Warum wir andere Menschen brauchen, um unsere Berufung leben zu können

Menschen brauchen Menschen, die sie berühren.
Wir wollen gesehen, gehört, berührt und verstanden werden – schon als Baby. Nur so werden unsere Grundbedürfnisse erfüllt. Wenn nicht, verkümmern wir.

Katharina hat mir von einem Experiment erzählt, das der japanische Wissenschaftler Dr. Masaru Emoto durchgeführt hat:

Er besprach 3 Gläser in Wasser eingelegten Reis für die Dauer von 3 Wochen.
Zum 1. Glas sagte er: „Ich bin dankbar dass du da bist“. Zum 2. „Ich hasse, dass du da bist.“. Das letzte Glas Reis ignorierte er ganz.

Was glaubst du, ist in den folgenden Wochen passiert?

Der Reis, der liebevoll angesprochen wurde, war auch nach drei Wochen noch genießbar. Der Reis, der Emotos Hass abbekommen hatte, war zersetzt und dunkel geworden.
Am schlimmsten traf es das Glas, das mit Ignoranz gestraft worden war: Die Reiskörner verschimmelten.

Zu diesem Experiment gibt es auch ein Youtube-Video, dass du dir hier anschauen kannst.

Dieses System lässt sich 1 zu 1 auf unsere Persönlichkeit übertragen.
Wenn wir unsere Talente, Begegnungen und Fähigkeiten, Potentiale ignorieren (auch untereinander), liegt dieses Wissen brach und verschimmelt. Wir verkümmern.

Wir sind richtig, so wie wir sind und meine Mission ist es, die Menschen daran zu erinnern.

Glaubst du, nicht dafür geschaffen zu sein, deine Berufung zu leben, weil du z.B. sehr sensibel bist? Das macht überhaupt nichts.
Du bist genauso wichtig, wie jemand, der einen starken, unnachgiebigen Charakter hat.

Genauso braucht es die Menschen, die als Brücke fungieren, um die Botschaft eines anderen weiterzutragen, damit sie noch stärker gehört wird. Sie verbindet den Menschen und sein Tun.

Warum Selbstliebe essentiell ist, wenn du deine Berufung leben willst: Interview mit Katharina Pommer auf zentreasures.de

Sag ja zu dir selbst

Diese Verbindung gibt Katharina Pommer auch den Frauen weiter, die sie in ihrer Online-Akademie ausbildet. Über einen Zeitraum von 2 Jahren bekommen ihre „Schülerinnen“ nicht nur Werkzeuge, sondern einen ganzen Werkzeugkasten an die Hand; „The PROCESS Method“ genannt. Die Methode vereint u.a. Kenntnisse aus Psychotherapie, Existenzanalyse, Gestalttheraphie, Heilungsarbeit und Meditation, aber auch Businessfragen und Existenzgründung.

Die Ausbildungs-Inhalte sollen jedem helfen, weiterzukommen, ohne sich spezialisieren zu müssen. So wird ein Gesamtpaket an Fähigkeiten vermittelt.

Zuerst lernen die Frauen, diese Werkzeuge bei sich selbst anzuwenden. Selbstliebe ist ein großer Punkt dabei. Denn nur, was man selbst erprobt hat, kann man auch weitergeben. Wie soll jemand, der von sich selbst nichts hält, anderen Liebe schenken?

Am Ende der Ausbildung heiraten die Teilnehmerinnen sich quasi selbst – sie sagen „Ja!“ zu sich, ihren Talenten, Fähigkeiten und ihrer Berufung.

Wann sagst du „Ja!“ zu dir und deiner Berufung?

Möchtest du mir in den Kommentaren von deinem Weg erzählen?

 

Warum Selbstliebe auch im Online-Business am Wichtigsten ist: Interview mit Katharina Pommer auf zentreasures.de

 

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Das Pareto-Prinzip. Deshalb musst du nicht perfekt sein!

Das Pareto-Prinzip a.k.a. Die 80/20 Regel - So kannst du deinen Perfektionismus überwinden

Deshalb musst du nicht perfekt sein.
& Das Pareto-Prinzip

Mein Perfektionismus treibt mich regelmäßig an den Rand des Wahnsinns.
Manchmal habe ich 10 und mehr Entwürfe für ein Web-Layout erstellt und keines davon erblickte je das Licht der Web-Welt.
Warum es so viele Entwürfe sind? Weil ich jedes Mal wieder an folgenden Punkt kam:

Irgendwas fehlt. Wenn ich diesen Text um fünf Pixel nach links verschiebe… nee. Lieber nur drei. Und einen nach unten. Perfekt!
… Oder? Der Hintergrund könnte sowieso einen Tick grüner sein… Tannengrün oder Emerald? Sollte ich das Bild nicht anders positionieren? Es sieht schon gut aus, aber…

… Wenn ich das so schreibe, muss ich selbst darüber schmunzeln.

In Wirklichkeit ist dieser Vorgang grauenvoll, frustrierend und zeitraubend.

Ich sitze in der Perfektionismus-Falle.

Fakt ist nämlich: Alle 10 Entwürfe waren gut.

Anstatt weitere Stunden und Nerven an neuen Versuchen zu verschwenden, hätte ich eines der Vorhandenen nehmen und weiterbearbeiten können.

Noch schlimmer ist Perfektionismus nur noch in Kombination mit Aufschieberitis.
Das Eine entsteht aus dem Anderen. Ich weiß, wovon ich spreche.

Das Ergebnis des Ganzen: Nichts wird fertig – außer meine Nerven. Denn je weniger ich schaffe, desto mehr frustriert es mich.

Perfektionismus und seine Ursachen.

Fight Procrastination with the Pareto Principle

Kommen dir Situationen wie diese bekannt vor?

Gut möglich, dass du jetzt zusammen mit mir in der Perfektionismus-Falle sitzt.

Da war dieses weiße Kaninchen namens „Idee“, das uns ins bunte Wunderland lockte.
Nur sind wir scheinbar dem falschen Tier gefolgt, denn wo es uns hinbringt, ist es frostig und düster. Aber wir sind viele, also bleiben wir.

Perfektionismus heißt nichts anders, als dass du etwas perfekt, zu 100% – wenn nicht sogar 110% machst.
Der Traum eines jeden potenziellen Arbeitgebers, oder?
Naja. Nicht mehr, denke ich.

Denn gerade im Berufsleben kann uns übertriebener Perfektionismus fertig machen. Dauerhaft hoher Anspruch an uns selbst, gepaart mit ständiger Kritik; ebenfalls an uns selbst, schafft nur eines: Mehr Druck.

Und mal ehrlich: Kein Personaler will mehr hören, wie ach so perfektionistisch du bist.

Oft hindert uns die Angst vor Ablehnung oder Kritik davor, Dinge zu tun/auszusprechen/zu ändern, die uns eigentlich wichtig sind.
Mehr noch: Die Angst schürt den falschen Perfektionismus nur weiter an.

Ich gebe es ungern zu, aber das ist auch mein Problem.
Lieber kritisiere ich mich selbst vorab schon ausgiebig, bevor es jemand Anders tut, wenn mein Werk online ist.
Klingt bescheuert? Ist es auch.
Aber schwer abzulegen.

Wann kommt das Andere; weiße Kaninchen und zieht mich mit hinunter ins Wunderland?

Falls du dich jetzt fragst, warum ich überhaupt iiirgendetwas mit Design beruflich machen will? Nach meinem wenig rühmlichen ersten Auftrag und einer solchen Einstellung?

Berechtigte Frage.

Ich will es, weil ich es liebe. Trotz allem Nichts begeistert mich mehr als kreativ zu arbeiten und Photoshop ist eben zufälligerweise meine erste Wahl.
Außerdem will ich mir selbst beweisen, dass ich es eben trotz Selbstzweifel, Perfektionismus & Co. schaffen kann.

Wir pushen uns immer ans Limit und gehen am härtesten mit uns selbst ins Gericht.
Nur, um dann doch nicht zufrieden zu sein.

Warum willst du weniger Perfektionismus und mehr #einfachmachen?

„Da geht noch mehr?“ Nein. Diesmal nicht.
Es wird Zeit, dass wir uns endlich ein bisschen entspannen. Bist du dabei?

Den Schlüssel zum Wunderland gibt es hier:

Das Pareto-Prinzip oder: Die 80/20-Regel

Anfang des 20. Jahrhunderts untersuchte der Italiener Vilfredo Pareto die Verteilung des Bodenbesitzes in seinem Land.
Er stellte fest, dass 20% der italienischen Bevölkerung im Besitz von ganzen 80% des Bodens waren. Pareto forschte weiter und bemerkte bald, dass sich diese Verteilung auf viele andere Lebensbereiche übertragen ließ.

So entstand das Pareto-Prinzip.
Es besagt:

80% der Ergebnisse können mit 20% des Gesamtaufwandes erreicht werden. Die verbleibenden 20% der Ergebnisse benötigen mit 80% die meiste Arbeit.

Das heißt, dass du einen Großteil deiner Ergebnisse in einem verhältnismäßig geringen Zeitaufwand schaffst. Je mehr Zeitaufwand (hust, Perfektionismus, hust!) du dann noch hineinsteckst, desto geringer werden deine weiteren Ergebnisse.

Das Pareto Prinzip. Den Perfektionismus mit der 80/20 Regel in den Griff kriegen

Ein paar Beispiele für das Pareto-Prinzip

Mit 20% deiner Freunde verbringst du 80% deiner Zeit.
80% der Vokabeln lernst du in 20% der Zeit.
80% deiner Zeit trägst du nur 20% deiner Klamotten. (True that!)
80% deines Blogposts schreibst du in 20% der Zeit.

In manchen Fällen verteilen sich die Werte ein wenig anders, aber der Grundsatz bleibt gleich.
Mit einem Mitteleinsatz von 20% könnten 80% aller Probleme gelöst werden.

Für mich bedeutet das im Umkehrschluss aber auch: Einen Großteil meiner Zeit habe ich bisher für nur 20% an Ergebnissen verplempert.

Was das Pareto-Prinzip dir nicht gibt

100%.

Es bringt nichts, 20% Aufwand und 80% Ergebnis miteinander zu addieren und bäm, 100%! Diese beiden Dinge sind nicht dasselbe.
3x die Woche Salat zu essen, wird nicht reichen, um dich schlanker zu machen.

Erwartest du 100% des Ergebnisses, dann gib‘ auch 100%!

Super Rat, Chrissi. Und wie mache ich das?

Gehe das Problem aus einer anderen Perspektive an!

Du weißt nicht, was du willst?
Warum versuchst du es nicht andersherum?

Oft fällt uns eher auf, was wir nicht mögen/was uns nicht gefällt. Nutze das für dich!
Frage dich also: Was willst du NICHT?
Ich wette, hier fallen dir sofort einige Beispiele ein.

Wenn ich bei einem Design in der Perfektionismus-Falle stecke, lasse ich ein, zwei Tage vergehen und schaue mir dann alle Entwürfe nacheinander wieder an. Die, die nicht in den ersten fünf Sekunden überzeugen, werden gelöscht. Rigoros.

Und für alle Fälle gibt es immer noch die Wiederherstellen-Funktion des digitalen Papierkorbes.

Setze dir ein Zeitlimit!

Früher fand ich oft genau dann an Allem etwas auszusetzen, wenn eine Deadline drohte.
Inzwischen arbeite ich aktiv damit und setze mir ein zeitliches Limit..

Bis wann willst du deinen Blogbeitrag fertig haben? Heute Abend, 20 Uhr?
Wie lange wirst du dafür brauchen? 4 Stunden?
Dann nimm‘ dir die Zeit; blocke sie dir im Kalender und schreibe.

Wichtig ist, dein Zeitlimit genau einzuhalten. Fünf Minuten mehr sind vielleicht kein Weltuntergang. Aber alles, was darüber hinaus geht, stürzt dich zurück in die Perfektionismus-Grube.

Wechsle deine Arbeitsweise, um wieder in den Flow zu kommen!

Bloggen läuft zwar nicht, aber vielleicht schreibst du erstmal etwas anderes, um in den Flow zu kommen? Beantworte E-Mails oder Kommentare oder nimm dir ein Blatt Papier und kritzle darauf herum.

Wenn du gar nicht weißt, was du schreiben sollst, empfehle ich dir meine Tipps zum Schreiben von Morgenseiten.

Mach‘ mal Pause!

Gerade, wenn du nicht den Geistesblitz hast, wie du weiterarbeiten sollst – lege dein Projekt beiseite. Es wird in diesem Moment nichts besseres dabei rauskommen.
Wirklich nicht.

Beschäftige dich erstmal mit etwas ganz Anderem. Gehe raus oder wirf Netflix an und lass dich eine Stunde lang berieseln.
Ich kochte zum Beispiel oft, wenn ich feststecke.

Für mich funktioniert das nicht immer, aber vielleicht ist es für dich genau die richtige Methode.

So nutzt du dieses Wissen am besten für dich

Merke es dir. Verinnerliche es. Klebe es dir mit einem Post-It an deinen Bildschirm oder den Badezimmer-Spiegel – egal wo, nur erinnere dich immer wieder daran, dass du nicht perfekt sein musst – und deine Arbeit ebenfalls nicht.

Mir hat allein dieser Gedanke schon unheimlich geholfen.

Das heißt nicht, dass ich plötzlich keine Perfektionistin mehr bin.
Ich höre aber auf, wenn ich zufrieden bin. Denn mittlerweile weiß ich, dass es gut genug ist und dass weitere Änderungen so gering sein werden, dass ich es auch jetzt schon fertigstellen kann.

Genau dann, wenn du wieder vor dem Kaninchenloch stehst und nicht weißt, ob du springen sollst oder nicht.
Spring.

Und freu dich! Du hast gerade etwas Wundervolles geschaffen!

Das Pareto-Prinzip a.k.a. Die 80/20 Regel - So kannst du deinen Perfektionismus überwinden

 
Und jetzt erzähl mir: Wo kannst du das Pareto-Prinzip für dich anwenden?
 

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Was mir wirklich weitergeholfen hat: Meine Ressourcen

Was mir wirklich weitergeholfen hat: Meine Ressourcen-Liste- ZENtreasures.e

„Es muss sich was ändern“ war der auslösende Gedanke. Aber viele weitere Ressourcen – Menschen, Blogs und Bücher – haben mich ebenso inspiriert, unterstützt und beeindruckt und dafür gesorgt, dass ich mich jetzt auf dem Weg – meinem Weg – in Richtung Selbstverwirklichung befinde.

Hier findest du eine Übersicht all meiner Ressourcen. Ich kann sie dir alle uneingeschränkt weiterempfehlen.
Und wenn dich eins davon ebenso begeistert wie mich, lass es mich gerne wissen!

Diese Liste wird immer wieder aktualisiert.

Ressourcen Zentreasures Titelbild

Meine Ressourcen: Blogs und inspirierende Menschen

Lavendaire von Aileen Xu:
Aileen ist mittlerweile so etwas wie mein Spirit Animal geworden. 🙂 Ihre Videos sind schon visuell ein Traum, aber vorallem inhaltlich. Du kannst aus jedem einzelnen so viel mitnehmen! Manchmal sitze ich einfach nur da, einen Kloß im Hals und möchte sofort mein Leben ändern. Und dank ihr habe ich das immer wieder geschafft.
Video-Empfehlung: Do what makes you come alive

Um 180 Grad von Carina Hermann:
Carina ist digitale Nomadin und erfolgreiche Business-Inhaberin – und die Stimme, die mir (und dir) durch ihre Blogposts den oft gebrauchten Tritt in den Hintern gibt. Ihre Beiträge sind oft ungeschönt, ja, aber jedes Mal, wenn ich sie lese, kriege ich die Motivation, selbst loszulegen.
Post-Empfehlung: Wenn Dich Selbstzweifel am Anfangen hindern

byRegina von Regina Anaejionu:
Ein absolutes Vorbild und mein Favorit in Sachen Entrepreneurship. Zwar lässt sich nicht immer alles auch für deutsche/europäische Standarts umsetzen, aber das ist mir egal. Regina ist super cool, super hilfreich und super motivierend.
Post-Empfehlung: Be consistent and small. That’s how you win at business.

Planet Backpack von Conni Biesalski:
Für mich DER Blog zum Thema Digitales Nomadentum. Durch Conni bin ich überhaupt zum ersten Mal damit in Berührung gekommen und mag ihren Blog seither sehr. Ihr Schreibstil trifft immer genau da, wo er soll.
Post-Empfehlung: Ein offener Brief an alle, die noch nicht ihr geilstes Leben führen

Ellathebee:
Ellas Youtube-Kanal fand ich während einer ziemlichen Down-Phase, 2014 und seitdem begleitet und motiviert sie mich. Immer Sonntags gibt es den „Kaffeeklatsch“, wo schwierige Themen wie Selbstliebe oder Prokrastination bespricht und ihre Erfahrungen mit uns teilt. Mein Highlight sind aber ihre Planungs- und Organisations-Videos – die stecken an, glaub mir! 🙂
Video-Empfehlung: Neustart-Routine pt. 1, pt. 2

Meine Ressourcen: Weitere Lieblingsblogs

  • Jen Carrington (Ich mag ihre Beiträge unheimlich gerne, weil sie meistens mitten ins Herz treffen und mich wachrütteln)
  • So little time (Andreas Beiträge zum Thema Minimalismus/sich befreien sind großartig und haben mir schon extrem viel geholfen!)
  • MyMonk (Ein Wegweiser in Sachen Achtsamkeit und dem Verändern von alten Denkweisen. Sehr zu empfehlen ist auch Tims ebook 12 Gewohnheiten, die dein Leben verändern)
  • DariaDaria (Maddie bringt mich immer wieder dazu, meinen Konsum zu hinterfragen)

Meine Ressourcen: (Geführte) Meditationen bei Youtube

The Honest Guys:
Hier bin ich in erster Linie hängen geblieben, weil die Sprecherstimme so angenehm war. Herausragend sind aber vorallem die Themen ihrer geführten Meditationen. Da kann es durchaus passieren, dass du am Ende mit einem dicken Kloß im Hals zuhörst.
Lieblings-Meditationen: Morning Uplift || Positive Life Affirmations

Jason Stephenson:
Zwar macht er hauptsächlich „Sleep Music“, aber auch seine Meditationen sind sehr, sehr angenehm. Durch seine wunderbar ruhige Stimme bleibt man auch als Anfänger aufmerksam.
Lieblings-Meditationen: Surrender Meditation || Guided Meditation for Grounding

Meine Ressourcen: Bücher und ebooks

Big Magic – Elizabeth Gilbert:
Liz Gilbert teilt in ihrem Buch ihre Ansichten und Erfahrungen zum Thema Kreativität mit uns und mal ehrlich, ich habe selten etwas inspirierenderes gelesen; mich selten so in einem Buch wiedergefunden! Wenn du ein kreativer Mensch bist – und laut Miss Gilbert sind wir das alle! – ist „Big Magic“ ein Must-Read!
Klicke hier, um mehr über das Buch zu erfahren.
 
Miracle Morning – Hal Elrod:
Dieses Buch beschreibt eine Art der Morgenroutine, den „Miracle Morning“. Du lernst, neue Gewohnheiten aufzubauen und schenkst dir schon Morgens Zeit für die Dinge, die du gerne tust.
Den Einstieg fand ich eher abschreckend, aber das ganze Prinzip ist unheimlich hilfreich. Ohne hätte ich wohl nie meine Morgenroutine angefangen.
Hier geht es zu meiner ausführlichen Review.
 
Die Kunst, ein kreatives Leben zu führen – Frank Berzbach:
Wer sich einen Einblick in die Psycho kreativer Menschen (einen ziemlich akkuraten, muss ich sagen!) wünscht, einen Anreiz zur Optimierung kreativer Arbeitsweisen sucht oder einfach optisch ansprechenden Lesestoff liebt, ist hiermit gut beraten!
 
 

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Selbstreflexion. Vom Scheitern und sich Eingestehen

Selbstreflexion. Weil Scheitern leichter wird, wenn du es dir eingestehst

So ein Jahresbeginn ist immer irgendwie magisch. Klar, alle rennen wie verrückt ins Fitnessstudio, nur um zwei Wochen später wieder aufzugeben (hab ich auch schon gemacht) – das ist mehr ein fauler Zauber.

Aber meist liegt im Januar etwas der Luft – dieses Gefühl von Veränderung.
365 neue, unbeschriebene Seiten.

Ganz im Gegenteil die Zeit zwischen den Jahren. Hast du auch immer den Eindruck, dass eine seltsame Stimmung herrscht?
All der Weihnachtstrubel ist vorbei; die Zeit vergeht, ohne dass wir wissen, welcher Tag eigentlich ist – und das ist egal.

Gerade 2016 habe ich das so richtig gespürt.
Zeit, zu reflektieren.

In dieser Zeit – einer Zeit der Selbstreflexion – entstand auch der heutige Beitrag.
Weißt du, ursprünglich hatte ich ihn nur für mich geschrieben. Hier teilen wollte ich ihn gar nicht, weil ich dachte, dass er für dich ohnehin keinen Mehrwert hat.
Aber ZENtreasures steht auch für die Erfahrungen, die ich mache; die Learnings, die ich daraus ziehe.

Deshalb erzähle ich dir heute eine Geschichte des Sich-Eingestehens. Sich eingestehen, dass man gescheitert ist. Und trotzdem etwas Positives daraus ziehen kann.

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Du kannst dir den Beitrag „Selbstreflexion. Vom Scheitern und sich Eingestehen“ auch anhören!

Selbstreflexion. Vom Scheitern und sich eingestehen
Okay, das klingt erstmal ordentlich überspitzt.

2016 launchte ich – neben ZENtreasures – auch noch einen zweiten Blog für meine zukünftigen Design-Dienstleistungen.

Ursprünglich sollte er Anfang März gelauncht werden, dann Ende des Monats; schließlich am 1. Mai – Juni – September – bis es Oktober wurde. Und ich nur noch mit halbem Herzen dabei war.

Die Seite ist zwar online, gammelt aber seit Wochen ohne neue Beiträge vor sich her.
Das einzige, was ich dafür tue? Die Erinnerungen auf meinem Handy wegdrücken.

Zuerst war ich überzeugt, einfach nur wieder in der Aufschiebe-Falle gelandet zu sein. Redete mir ein, dass ich eben gerade keine Zeit hätte; keine Muße; dass das schon anlaufen würde.

Im Grunde wusste ich es besser.

Denn: Schon im Sommer kam mir die Idee für ein weiteres Projekt. Ich war so begeistert, dass ich umgehend die Domain registrierte – und sie damit wieder in die Schublade mit den „irgendwann mal“-Projekten ablegte.
Die Themen wollte ich ohnehin auf dem Design-Blog behandeln.

Scheinbar klemmte die Schublade aber, denn sie sprang immer wieder auf. Besonders dann, wenn ich gerade wieder mit größer werdendem schlechten Gewissen die Blog-Erinnerungen für die andere Seite löschte.

Ich bin großartig im Verdrängen. Das ist bei peinlichen Party-Erinnerungen super, sonst eher nicht so.

Wenn man einmal daran denkt, lässt der Gedanke sich weiter unterdrücken.
Kommt er wieder – und wieder – muss man sich damit auseinandersetzen.

Das heißt, dass ich verdrängen kann, so viel ich will. Die Idee will raus und wird sich so lange gegen das Innere der Schublade werfen, bis ich sie herauslasse.

In dem ich das hier schreibe, habe ich es zu meiner Realität gemacht: Mein Projekt ist nicht das, was ich mir vorgestellt habe und muss nochmal zurück in die Traumfabrik.

Ich hatte immer das Gefühl der Niederlage erwartet. Wie in der 3. Klasse, als ich als einzige keine Urkunde bei den Bundesjugendspielen erhielt. (Side note: Später wurde ich eine der besten Weit-Springerinnen meines Jahrgangs.)

Stattdessen fühlte ich mich… erleichtert.

Das Feuer für dieses Projekt war längst erloschen, weil ich es in Verdrängung erstickt hatte. Doch diese Tatsache war okay.

Ich glaube, das ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich so eine „Niederlage“ einfach hinnehme.
Und weißt du, wieso?
Weil ich mir dadurch endlich selbst den Weg freimache, die andere Schublade zu öffnen – und die neue Idee ans Licht zu bringen. (Das wird auch Zeit, die Schublade klemmt nämlich inzwischen und lässt sich – auch mit Gewalt – nicht mehr schließen. :-))

Wie Liz Gilbert sagt:

Es ist große Magie. Du musst nur lernen, ihr zu vertrauen. Es dreht sich alles ums Ja.

Meine neue Idee ist die Magie und ich sage jetzt ganz offiziell „ja!“ zu ihr.

Selbstreflexion. Vom Scheitern und sich eingestehen

Was du aus meiner Erfahrung lernen kannst:

Eine Niederlage ist okay. Sie zu verdrängen nicht.

Es ist kein Scheitern und ein Weltuntergang schon gar nicht. Es ist mehr ein Umweg. Eine falsche Kreuzung im Labyrinth aus Träumen und Ideen, die mich hat in die falsche Richtung in eine Sackgasse laufen hat lassen.
Aber ein Labyrinth wäre kein Labyrinth, wenn es nicht weitere Winkel, Kreuzungen und schließlich einen Ausgang gäbe.

Zudem wird mir eins immer bewusster: Du kommst nicht voran, wenn du Probleme immer wieder verdrängst.
Es ändert nichts an deiner Situation.

Weil ich verdrängte, dass ein offenes Projekt auf meine Zeit und Liebe wartete – die ich ihm beides nicht bereit zu geben war – blockierte ich mich nur selbst.

Eingestehen hilft dir, voranzukommen.

Natürlich fühlt es sich ernüchternd an – oder richtig beschissen. Aber wenn du dir eingestehst, dass du dich übernommen/verplant/oder einfach ent-liebt hast, wird es leichter.

Sich eine Niederlage einzugestehen heißt nicht, dass du gescheitert bist.

Vielleicht steckst du gerade in einer kleinen Blogkrise und weißt nicht, worüber du schreiben sollst?
Dann schreib doch genau darüber! Wie fühlst du dich dabei, was geht dir durch den Kopf?

Nur weil du nur digital zeichnest, heißt das nicht, dass du weniger ein Künstler bist.
Nur weil deine ganze Familie erwartet, dass du dir „einen sicheren Job bis ans Lebensende“ angelst und deswegen BWL studierst (es aber hasst), heißt das nicht, dass du dabei bleiben musst. Du kannst immer noch Archäologe werden (wollte ich auch mal :-))

Wenn du für deinen Traumjob eine Absage erhalten hast – versuche, weiterzudenken. Welche anderen Firmen gibt es in dieser Branche? Wo wird dein Wissen noch gebraucht?
(Ich weiß, es klingt sehr lapidar, eine Website mit einem Job zu vergleichen. Wenn du wirklich in dieser Situation steckst, kann ich gerne einmal ausführlich von meinen Erfahrungen bei der Jobsuche berichten. Vielleicht gibt dir das neuen Input.)

Zitat Buddha zum Thema Selbstreflexion

Selbstreflexion: Wie geht es weiter?

Ich weiß, dass es unter Anderem scheiterte, weil ich keinen Plan hatte. Das war mir bewusst – und bewusst egal.
Seit ungefähr vier Jahren spiele ich schon mit der Idee Ping Pong. Könntest du die Anzahl der Notizen mit Ideen in meinem Handy sehen, würdest du dich wahrscheinlich nicht wundern, dass daraus nichts wurde.

Auch hier bei ZENtreasures habe ich schon eine Postreihe aufgegeben, weil sie im Nachhinein nicht passte (die Quartalsziele).

In den nächsten Tagen werde ich mich also umsehen und einen Plan machen, wie ich aus dem Labyrinth wieder herauskomme. Ein Konzept ausarbeiten, den Businessplan schreiben; eine Landingpage erstellen. Den Fokus auf die nächsten Schritte legen.

Und glaub mir, ich bin euphorisch deswegen! 🙂

Manchmal ist es gar nicht schlecht, dass Pläne sich ändern…

Falls du schon einmal in so einer Situation warst, erzählst du mir, wie du damit umgegangen bist?

… Und solltest du dir diesen Beitrag angehört haben, freue ich mich über dein Feedback!

 

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