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ZENtalks 3: Katharina Pommer – Warum Selbstliebe essentiell ist, wenn du deine Berufung leben willst

Warum Selbstliebe essentiell ist, wenn du deine Berufung leben willst: Interview mit Katharina Pommer auf zentreasures.de

ZENtalks 3: Katharina Pommer: Warum Selbstliebe essentiell ist, wenn du deine Berufung leben willst

Kennst du das? Manchmal unterhält man sich mit einem Menschen und es passt einfach?
Ihr redet und redet und dann ist eine Stunde vorüber, du hast nicht einmal die Hälfte von dem gefragt, das du wissen wolltest – und es ist vollkommen in Ordnung. Sogar besser als das, denn deine Fragen wären nicht annähernd so wertvoll wie das, was dein Gegenüber dir offenbart.
So ging es mir während meines Telefonats mit Coach und Heilpraktikerin für Psychotherapie, Katharina Pommer.

Katharina arbeitet mit Marina Friess (klicke hier um ihr Interview zu lesen) am Selfmade Woman Project. Ich durfte sie im Rahmen des letzten Feminess Kongress interviewen.

Heute stelle ich dir diese unwahrscheinlich inspirierende und sympathische Frau erst einmal ausführlich vor.
im nächsten Blogbeitrag zeige ich dir Katharinas „Erfolgsformel“, durch die du dein wahres Potenzial erkennen – und leben – lernst.

Wie das Umfeld die eigene Berufung erwecken kann

Dass Katharina Pommer heute erfolgreich andere Frauen bei der Hand nimmt, ihnen ihr Potenzial aufzeigt und beibringt, es auch zu entfalten, hat sich aus einer kontrastreichen Kindheit ergeben.
Aufgewachsen in einer streng katholischen Familie auf einem Mehrgenerationen-Hof in Österreich ist Katharina schon von klein auf mit Gegensätzen der menschlichen Natur in Berührung gekommen: Sie begleitete ihre Mutter zu Gesprächen mit Obdachlosen und Drogenabhängigen – und wird vom Vater mit zum Golfspielen und auf Kulturveranstaltungen genommen.
Ihre Großeltern nahmen sie jeden Sonntag in die Kirche mit. Früh lernte sie, dass es nur demjenigen besser ergeht, der sich an die Regeln Gottes hält – und es denen nicht gut geht, die sich nicht daran halten.

Wie ist es möglich, dass die einen da sind, wo sie sind – und die anderen an einer ganz anderen Stelle im Leben stehen?

… fragt sich Katharina schon als Kind.

Der Hunger nach Wissen sorgt dafür, dass sie mit 5 Jahren selbstständig lesen beibringt; zwei Jahre später auch die Bibel – und zu hinterfragen beginnt. Zugleich stehen in ihrem Zuhause Bücher von Gelehrten wie Platon, Sokrates, Theresa von Avila, Merton, Coelho – Katharina Pommer hat sie alle gelesen.
Sie begleitet ihre Mutter bei deren Seminaren und leitet sie bald mit ihr zusammen. Von ihrem Taschengeld bezahlte sie als 14-jährige eine Psychotherapie, um ihren Wissensdurst weiter zu stillen.

Als sie mit 18 von einem Mann schwanger wird, der alles andere als liebevoll war, entscheidet sie sich, das Kind zu bekommen – und trotzdem ihre Matura/Abitur anzugehen.

Weil ich keinen Plan habe, kann ich doch nicht daran schuld sein, dass meine Tochter das ebenfalls durchmachen muss. Sie hat doch trotzdem einen Anspurch auf ein tolles Leben.

Dann trifft sie einen Schamanen, dessen Worte ihr schließlich den Anstoß geben, sich weiter mit Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen:

Du weißt, dass du eine große Aufgabe hast. Dein Job jetzt ist es, zu erkennen, was das ist.

Katharina bildet sich zurHeilpraktikerin für Psychotherapie aus.

Ihre „Lehrzeit“ verbringt sie hauptsächlich in den USA; lernt von Menschen wie Marianne Williamson, Tony Robbins und Byron Katie alles über die menschlichen Psyche, Potenziale, Visionen und die Erfüllung dessen.

Coach und Online-Unternehmerin Katharina Pommer im Interview auf zentreasures.de

Erste Schritte in Richtung Online-Business

Viele Jahre nach ihrer Rückkehr in die Heimat schlägt sie die nächste große Gabelung auf ihrem Weg ein.
Der Verlust eines Kindes, eine Krebserkrankung – und Katharina erzählt das so, dass man denkt „Okay, wenn sie das übersteht, überstehen das wir alle!“ihr Glaube an sich selbst hilft ihr durch diese Zeit.

Sie will all das gesammelte Wissen teilen; anderen Menschen helfen. Über’s Internet!

Doch in den frühen 2000ern gab es keine Online-Seminare, Webinare oder Coaches.
Während wir anderen uns 2008 zum ersten Mal an Facebook herangetastet haben (Lokalisten war ja so viel besser), postete sie bereits auf ihrer Facebook-Seite motivierende Zitate, so, wie du heute täglich siehst (auch bei mir).

Katharina Pommers Antrieb? Frauen und Mütter, die zuhause sitzen und sich nicht weiterbilden können, weil sie natürlich Verpflichtungen ihren Kindern gegenüber haben.

Daraufhin habe ich eine Online-Ausbildung angeboten, ohne dass mir bewusst war, dass da irgendwann einmal ein richtiger Beruf draus werden könnte.

Als eine der ersten überhaupt, gründet sie ein Online-Business.

Die Entstehung von Train your Quality of Life

Wie kann ich Menschen helfen, ihr Potenzial zu erkennen, zu entfalten, und Geld damit zu verdienen?

Aus diesem Gedanken entwickelt Katharina Pommer zusammen mit ihrem Partner, der lange bei Google arbeitete und anderen StartUps zum Erfolg verhalf, eine neue Idee:

Das Online-Portal TQL – Train your Quality of Life.

Damit vernetzen die beiden auf globaler Basis Menschen, die ihre Berufung leben wollen; helfen ihnen, so Geld zu verdienen und sich weiter zu vernetzen.
Gleichzeitig geben sie ihren Mitgliedern eine Absicherung, denn über TQL werden nur hochwertige Dienstleistungen zur Verfügung gestellt. Qualität ist das Wichtigste.

Du merkst es ja vielleicht selbst immer wieder: In der Vielfalt aus Angeboten ist es für dich als Konsumenten extrem schwer, zu unterscheiden: Wem kann ich vertrauen? Wo kann ich Geld investieren und bekomme etwas zurück?
Mit TQL möchte Katharina Pommer Qualität wieder ankurbeln.

Du bist ein Leuchtturm und darfst strahlen

Katharina Pommers Herzensbotschaft:

Es ist wichtiger als je zuvor, dass Menschen ihre Potenziale leben.

Das ist es, was uns langfristig erfüllt. Selbst, wenn wir heute noch nicht ahnen, was dieses Potenzial genau ist.

Katharina vergleicht das sehr treffend mit einem Leuchtturm:

Du bist ein Leuchtturm. Trau dich, zu strahlen! (Zitat von Katharina Pommer für zentreasures.de)

Es darf kein Leuchtturm mehr an einer Supermarktkasse sitzen, nur, weil er keine Möglichkeit hat, mit seiner wahren Berufung Geld zu verdienen.

Auch ich habe vor ein paar Wochen ähnliches geschrieben:

Mein Leuchtturm bin ich selbst. Ich strahle nicht immer, aber wenn, dann umso heller. Damit motiviere mich, weiter zu leuchten.
Zu Beginn mag es dir so ergehen wie mir und nichts davon zeigt Wirkung.
Du bist an diesem Punkt jedoch dabei, aus deinem Tief herauszukommen. Aufzutauchen. Wieder Luft zu erhaschen. Du kannst dieses Tief überwinden. Sei dein eigener Leuchtturm! Es ist ganz normal, nicht immer genug Kraft zum Leuchten zu haben. Aber du hast es in dir. Zu strahlen liegt in deiner Natur!

Warum Positionierung nicht alles ist

Interessen und Positionierungen wandeln sich. Ziele ebenso.
Da überrascht es nicht, dass Katharina Pommer selbst kein Freund von Spezialisierung und Positionierung ist.

Denn jemand, der z.B. eine harte Scheidung durchmachte und dank dieser Erfahrung nun anderen dabei hilft, ihre Scheidung zu überstehen, arbeitet nur so lange gut, bis er/sie selbst wieder in einer neuen, glücklichen Beziehung ist. Plötzlich bist du so glücklich wie nie zuvor – sollst aber gleichzeitig anderen helfen, ihre Trauer über zerbrochene Ehen zu überwinden?

Das sieht Katharina Pommer jedoch nicht als Scheitern, sondern als Meilenstein auf dem Weg zu deiner wahren Berufung.

Wir sollten keine Zeit mehr vergeuden, herauszufinden, was wichtig für uns ist.

Es ist nicht schlimm, wenn du dich nicht mehr mit deinem ursprünglich gewählten Weg identifizieren kannst.

Warum wir andere Menschen brauchen, um unsere Berufung leben zu können

Menschen brauchen Menschen, die sie berühren.
Wir wollen gesehen, gehört, berührt und verstanden werden – schon als Baby. Nur so werden unsere Grundbedürfnisse erfüllt. Wenn nicht, verkümmern wir.

Katharina hat mir von einem Experiment erzählt, das der japanische Wissenschaftler Dr. Masaru Emoto durchgeführt hat:

Er besprach 3 Gläser in Wasser eingelegten Reis für die Dauer von 3 Wochen.
Zum 1. Glas sagte er: „Ich bin dankbar dass du da bist“. Zum 2. „Ich hasse, dass du da bist.“. Das letzte Glas Reis ignorierte er ganz.

Was glaubst du, ist in den folgenden Wochen passiert?

Der Reis, der liebevoll angesprochen wurde, war auch nach drei Wochen noch genießbar. Der Reis, der Emotos Hass abbekommen hatte, war zersetzt und dunkel geworden.
Am schlimmsten traf es das Glas, das mit Ignoranz gestraft worden war: Die Reiskörner verschimmelten.

Zu diesem Experiment gibt es auch ein Youtube-Video, dass du dir hier anschauen kannst.

Dieses System lässt sich 1 zu 1 auf unsere Persönlichkeit übertragen.
Wenn wir unsere Talente, Begegnungen und Fähigkeiten, Potentiale ignorieren (auch untereinander), liegt dieses Wissen brach und verschimmelt. Wir verkümmern.

Wir sind richtig, so wie wir sind und meine Mission ist es, die Menschen daran zu erinnern.

Glaubst du, nicht dafür geschaffen zu sein, deine Berufung zu leben, weil du z.B. sehr sensibel bist? Das macht überhaupt nichts.
Du bist genauso wichtig, wie jemand, der einen starken, unnachgiebigen Charakter hat.

Genauso braucht es die Menschen, die als Brücke fungieren, um die Botschaft eines anderen weiterzutragen, damit sie noch stärker gehört wird. Sie verbindet den Menschen und sein Tun.

Warum Selbstliebe essentiell ist, wenn du deine Berufung leben willst: Interview mit Katharina Pommer auf zentreasures.de

Sag ja zu dir selbst

Diese Verbindung gibt Katharina Pommer auch den Frauen weiter, die sie in ihrer Online-Akademie ausbildet. Über einen Zeitraum von 2 Jahren bekommen ihre „Schülerinnen“ nicht nur Werkzeuge, sondern einen ganzen Werkzeugkasten an die Hand; „The PROCESS Method“ genannt. Die Methode vereint u.a. Kenntnisse aus Psychotherapie, Existenzanalyse, Gestalttheraphie, Heilungsarbeit und Meditation, aber auch Businessfragen und Existenzgründung.

Die Ausbildungs-Inhalte sollen jedem helfen, weiterzukommen, ohne sich spezialisieren zu müssen. So wird ein Gesamtpaket an Fähigkeiten vermittelt.

Zuerst lernen die Frauen, diese Werkzeuge bei sich selbst anzuwenden. Selbstliebe ist ein großer Punkt dabei. Denn nur, was man selbst erprobt hat, kann man auch weitergeben. Wie soll jemand, der von sich selbst nichts hält, anderen Liebe schenken?

Am Ende der Ausbildung heiraten die Teilnehmerinnen sich quasi selbst – sie sagen „Ja!“ zu sich, ihren Talenten, Fähigkeiten und ihrer Berufung.

Wann sagst du „Ja!“ zu dir und deiner Berufung?

Möchtest du mir in den Kommentaren von deinem Weg erzählen?

 

Warum Selbstliebe auch im Online-Business am Wichtigsten ist: Interview mit Katharina Pommer auf zentreasures.de

 

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Entspann dich! Warum achtsam leben nicht alles ist

Warum achtsam leben / Achtsamkeit nicht alles ist und wie du dich trotzdem verändern kannst

Das heute wird ein reiner „Gedanken-Post“. Er enthält weniger machbare Schritte, sondern meine Gedankengänge zum Thema Veränderung und wieso wir das Thema Achtsamkeit/achtsam leben auch mal beiseite lassen sollten.

 

Von dir erwartet man nicht unbedingt, dass du über solche Themen schreibst.

Das ist die übliche Reaktion meines Umfelds, wenn sie erfahren, dass ich blogge – und worüber.
Ich verstehe, warum sie so denken. Achtsam leben ist nach außen hin nur ein winziger Teil meines Selbst.
Oft genug wundere ich mich selbst.

Ich bin kontrastreich. Und lange dachte ich, ich mache zu viel falsch auf diesem Weg in Richtung Selbstverwirklichung.
Weil ich schwarze Jeans mit zerrissenen Knien trage anstatt bunte Yogahosen.
Weil mir der herabschauende Hund immer noch schwerer fällt, als auf einen Baum zu klettern.
Weil ich lieber Metal höre als Mantras.
Weil ich Bier immer einem grünen Smoothie bevorzugen würde.

Weil ich mich von all dem, was mich ausmacht, nicht trennen will. Weil auch diese Seiten zu den guten Dinge gehören; denen, die ich bin.

Kann man so trotzdem ein achtsames, erfülltes Leben führen?

Achtsamkeit = Glück und Positivität 24/7

Seit ich in der „Mindfulness“-Blogosphäre unterwegs bin, fällt mir eines ganz besonders auf:
Diese Menschen wirken immer glücklich, strahlen Positivität aus, sind Zen-Meister und leben achtsam – und sehen dabei auch noch gut aus.
Auch ich wirke auf viele so.

Das ist aber nur ein Teil der Realität.

Entspann dich! Achtsamkeit ist nicht alles!

Ich zeige mich in den Insta-Stories nur, wenn ich mich selbst gut finde. An manchen Tagen hilft aber kein Sonnenstrahl-Regenbogen-Filter der Welt – und das ist okay. Denn ist es meine eigene Entscheidung, ob ich mich jetzt filme oder lieber erst morgen wieder.
Viele Storys habe ich nie online gestellt, weil sie mich verärgert zeigen oder enttäuscht.

Ich würde gerne mehrere Yoga-Beiträge hier veröffentlichen, habe aber nicht das Selbstvertrauen, mich bei den Asanas zu fotografieren und die Bilder online zu stellen.

Ich denke zu viel; zerdenke noch mehr; zweifle und schlucke Wut hinunter.
Dann wickle ich mich in eine Decke, bingewatche Gossip Girl oder höre lautstark alte Evanescence-Songs und lasse das Handy außer Reichweite. LasstmichbloßinRuhe.

Einfach mal weg – das geht im Internet nur nicht.
Nie.
Denn die Quittung folgt prompt: Follower und Leser verschwinden, die Reichweite geht zurück.

„Tja, kein Wunder“, heißt es dann seitens des WWW. „Dir scheint es am richtigen Mindset zu fehlen.“

Mag sein.
Aber weißt du was? Langsam höre ich auf, mich deswegen schlecht zu fühlen. Nur weil ich mich gestern nicht getraut habe, die Bilder zu machen oder die Story zu teilen und mich heute unsicher deswegen fühle, heißt das nicht, dass ich es nicht in Zukunft doch teilen werde.

Das hat für mich nichts mit einem falschen Mindset oder gar fehlender Achtsamkeit zu tun.

Du solltest immer das tun, wobei du dich wohlfühlst. Soweit das eben möglich ist.
Sicher, auch ich predige, dass es wichtig ist, seine Komfortzone zu verlassen, um Veränderung herbeizuführen. Ich tue es auch.
Aber manchmal muss man sich erst vorsichtig herantasten, um etwas Großes in Gang zu setzen.

Achtsamkeit ist kein Wettbewerb

Immer mal wieder bekomme ich E-Mails, in denen ich vorsichtig gefragt werde:
„Yoga macht mir so gar keinen Spaß. Kann ich überhaupt achtsam leben?“

„Ich habe nicht mal Zeit, um mehr zu lesen. Macht es überhaupt Sinn, mich mehr mit Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen?“

Ja. Und ja.

Jeder kann sich ändern.

Wenn er will.
Trotz unterschiedlicher Ausgangssituationen, die wir zweifellos alle haben. Denn kein Leben verläuft gleich, kein Mensch macht genau dieselben Erfahrungen wie ein anderer.

Achtsamkeit / achtsam zu leben ist kein Wettbewerb. Es geht nicht darum, wer sich am schnellsten selbstverwirklicht oder am längsten mit seiner Meditation durchhält.

Dem Wunsch nach Veränderung zu folgen, ist genauso wunderbar wie furchteinflößend.

Das Web ist voll von Selbsthilfe-Blogs, Video-Gurus und Coaching-Services. Wirst du nicht direkt von der Masse an Angeboten und Möglichkeiten erschlagen, musst du immer noch erst jemanden finden, der dir sympathisch ist und zudem die Qualität hält, die er/sie verspricht.

Leider gibt es dadurch auch diese Masse an Lebenstipps, bei denen ich regelmäßig meinen Bildschirm schütteln möchte.

  • „Um deine Träume zu erfüllen, musst du einfach anfangen!“
  • „Um glücklich zu sein, musst du Sport machen und dich von ungesunden Beziehungen trennen!“
  • „Lache und liebe dich selbst!“

Sagt sich alles so leicht.
Doch stellt sich die Frage: WIE DENN?!

Ich bin kein Coach, kein Psychologe, kein Spirit Guru und niemand, dessen Lösungen sowas wie die Allheilmittel sind.
Ich bin selbst auf dem Weg. So wie so viele meiner Leser. So wie du vielleicht auch.

Ich arbeite daran, mein Leben zu verbessern – auf meine Art. Und ich denke, jeder sollte seine Veränderung auf seine Art angehen.

Natürlich könnte ich schneller sein, erfolgreicher, bekannter. Aber will ich das? Nein.

Vielmehr erkenne ich immer mehr die Wichtigkeit, Veränderung in seinem eigenen Tempo anzugehen.
Nur weil dir jemand verspricht, innerhalb eines Monats 10k mit einem Onlinebusiness zu verdienen oder glücklich zu werden, indem du dir 21 Tage lang 10x am Tag „Ich liebe mich selbst“ vor dem Spiegel vorsagst: Es mag für diese Person funktioniert haben und das ist beeindruckend.

Aber ich glaube, uns sollte bewusster werden, dass wir unseren eigenen Weg gehen müssen.

Ich konnte die Morgenroutine innerhalb weniger Wochen in mein Leben integrieren – weil es mir stets leicht fiel, früh aufzustehen. Vielleicht kämpfst du im Gegensatz schon seit Monaten und schaffst es nicht? Das ist okay.

Du frühstückst dafür täglich grüne Smoothies, bereitest dir gesunde Bowls zu und hast Spaß an gesunder Ernährung und dem Ausprobieren neuer Rezepte – während ich nach ein, zwei Tagen doch wieder bei einer Leberkässemmel lande. Auch das ist okay.

Solange du nur nicht aufgibst!
Solange wir beide nur nicht aufgeben.

Der Umschwung kommt. Niemand weiß, wann. Aber er kommt.
Seit ich an einem Novembertag vor 3 Jahren, den ich genervt von der Arbeit draußen verbrachte, angefangen habe, mich mit Achtsamkeit und bewusster Veränderung zu beschäftigen, war es immer so.

Ich möchte dir hiermit also ein bisschen Hoffnung mitgeben. Auch du kriegst das hin.
Also entspann dich – achtsam leben ist nicht alles.

achtsam leben ist nicht alles! Wie dich du verändern kannst, auch wenn du dich mit Achtsamkeit bisher noch nicht anfreunden konntest
 

Warum du genau richtig so bist, wie du bist

Auch wenn du Probleme mit dem Konzept der Achtsamkeit hast, es (noch) nicht schaffst, achtsam zu leben oder ein bisschen „Zen“ in deinen Alltag zu bringen:
Jeder von uns hat eine Geschichte zu erzählen. Hat etwas erlebt, hat Veränderungen durchgemacht – gewollte und ungewollte.

Vielleicht ist deine Geschichte ja gerade, wie du Yoga nach Jahren des Versuchens endlich lieben gelernt hast – oder dich eben entschlossen hast, es einfach sein zu lassen.

Für jeden von uns gibt es das Richtige – es offenbart sich uns nur meist nicht sofort.
Veränderung muss nichts Schlechtes sein – im Gegenteil, sie kann uns gut tun (auch, wenn wir das oft erst viel später erkennen).

Du musst dich erst ausprobieren, musst Neues wagen und Altes loslassen und immer wieder deine Interessen hinterfragen.

Ich weiß, alte Glaubenssätze lassen sich nicht so einfach auflösen.
Und auch das ist okay. Weil du erkannt hast, dass du etwas ändern willst – selbst, wenn du jetzt noch nicht greifen kannst, was es eigentlich ist und wohin deine Reise gehen wird – ist der erste Schritt!

Tipp:
Tipp: Ich kann dir hier Ellas „Neustart-Routine“-Videos ans Herz legen. Sie hat diese Suche in nachvollziehbare Schritte gepackt, die du an einem ruhigen Wochenende durchprobieren kannst.
Hier geht es zu Teil 1 und hier zu Teil 2.

Veränderung fängt nicht durch, sondern mit Achtsamkeit an

Hast du auch so eine Scheiß-Angst vor der Zukunft?
Fürchtest du dich, zu scheitern und dein Leben lang gelangweilt einem ungeliebten Job nachgehen zu müssen? Für mich ist diese Vorstellung ein Albtraum.
Glaubst du, keinen Partner zu finden und auf ewig allein zu bleiben? Deine Berufung nicht zu finden und am Ende zu bereuen, weil du so vieles nicht getan hast?
Diese (und ähnliche) Zukunftsängste kennt jeder von uns, nicht wahr?

Die Lösung?

Do what makes your soul most alive

Tue, was deine Seele mit Leben erfüllt.

Du kannst noch so viele Selbsthilfe-Bücher lesen. Noch so achtsam leben und meditieren.
Am Ende bringt dich deiner Berufung nur näher, wenn du etwas tust, dass deiner Seele am meisten Leben bringt.

Wie eine kleine Blume, die sich unnachgiebig streckt, um zwischen Gräsern, Blättern und Farnen einen Sonnenstrahl abzukriegen. Sie wird ihre Zeit brauchen; wird ihren Kopf immer mal wieder wenden, um eine bessere Position zu erhaschen. Aber sie wird weiter nach der Sonne Ausschau halten, die ihr Leben bringt und sie erblühen lässt.

Bis vor ein paar Monaten wusste niemand, dass ich blogge. Ich habe nie davon erzählt, denn es war mir peinlich.
In meinem Freundes- und Bekanntenkreis interessiert sich niemand für diese Dinge. Achtsam leben? Ruhe durch Meditation finden?
Yoga, ja, davon haben sie zumindest gehört. Das ist das, wo man so komische Verrenkungen macht, richtig?
Kein Wunder also, dass niemand so richtig glauben konnte, dass ich über „sowas“ blogge.

Do what makes your soul most alive

Aber dann sind die wieder diese Momente.
Wenn ich mir mein Leben in einem Jahr ausmale.
Wenn ich anderen von meinen Ideen erzähle und reine Begeisterung zurückbekomme.

Der Teil mit den Zweifeln in mir ist allgegenwärtig.
Aber – da ist auch der andere Teil. Der, der aufgeregt ist, begeistert und überzeugt, es zu schaffen.
Inzwischen kann ich darüber reden – nicht nur über den Blog, sondern über meine beruflichen Pläne. Kann anderen davon erzählen, ohne peinlich berührt auf den Boden zu schauen und zu sagen „Ach wer weiß, ob es überhaupt klappt…“
Neulich überraschte mich ein Freund mit seiner reinen, ehrlichen Unterstützung für meine Pläne.
Meine Ex-Arbeitskollegen sind super supportive und mein Freund ebenfalls.

Hast du ebenfalls solche Menschen in deinem Leben? Wen?

Diese Blume wächst, wenn sie ausreichend Licht gewinnt.
Du ebenfalls.

Möchtest du mir in den Kommentaren ein wenig von deinem Weg erzählen?
 

Do what makes your soul alive
 
 

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