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„Guten Morgen! Meine Morgenroutine“ Blogparade

Guten Morgen! Meine Morgenroutine - Blogparade auf ZENtreasures.de. Mach mit!

Heute war wieder so ein Tag.
Du kennst ihn; wir kennen ihn alle.

Ein Tag, an dem schon beim Aufstehen irgendetwas schief läuft und du das Gefühl nicht loswirst, dass der Tag schon jetzt für die Tonne ist.
Wie zäher, schwarzer Kaugummi zieht sich dieser Gedanke durch den ganzen Tag – und lockt so alles an negativen Einflüssen, Fettnäppfchen, Peinlichkeiten und Ärgernissen an, die das Universum zu bieten hat.
Und das Universum ist in der Hinsicht ziemlich einfallsreich.

Schlecht geschlafen, hundemüde, der Himmel um 6:15 Uhr morgens dunkel und dicke Regenschauer klopfen ans Fenster. Nichts, was mir den Blick aus dem Fenster versüßt.
Im Bad trödle ich länger als üblich und ärgere mich anschließend, dass ich nur noch 15 Minuten Zeit zum Lesen und der obligatorischen Tasse Tee habe.
Den Gedanken an Sport habe ich bereits beim Zähneputzen verdrängt, außerdem fehlt mir die Lust, noch 10 Minuten meiner Zeit für eine Meditation zu opfern.

Um 7:10 Uhr verlasse ich das Haus.
Noch immer ist es duster und der Regen nicht weniger geworden.
Gestern waren wir zu faul, um noch einkaufen zu gehen, deshalb gehe ich im Kopf die Einkaufsliste durch, entriegle mein Auto, öffne die Tür… und KLATSCH, schlage ich mir diese an den Kopf.

Türrahmen-Ecke trifft Hirn, mich der Schmerz und mir entfährt ein lauter Fluch.

In der Arbeit erzähle ich kleinlaut von meinem Malheur, weil ich fürchte, die Kollegen würden sonst nur auf die Beule an meinem Haaransatz – inzwischen ist sie rot und deutlich sichtbar – starren.

Weiter jammern kann ich nicht, denn die Kinder der Chefs wollen bespaßt werden – vor der Schule und von mir.
Als mir die Aufgabe übertragen wird, Unterlagen von weit vor meiner Zeit zu finden und ich zwei Stunden erfolglos mit der Sucherei verbringe, ist meine Stimmung im Keller. Das einzige, das aufblüht, ist die Beule auf meiner Stirn – und der zugehörige Kopfschmerz.
Und es ist erst 10 Uhr morgens… Heute kommt sicher noch mehr Mist auf mich zu.

Guten Morgen! Meine Morgenroutine. Eine Blogparade zum Thema Morgenroutine finden auf ZENtreasures.de
Szenenwechsel – Einige Wochen später.
Ich wache auf, weil es hell in meinem Schlafzimmer geworden ist. Ein Blick auf den Wecker verrät mir, dass er erst in 10 Minuten klingeln wird – aber das ist egal, denn ich habe Lust, jetzt schon aufzustehen.
Nach ein paar Dehnübungen, rolle ich meine Yoga-Matte aus und beginne meine Morgenroutine. Erst Sport – dann ist der weg und ich bin stolz! – dann Yoga und schließlich eine Morgen-Meditation. In der Zwischenzeit ist mein Tee trinkbereit. Ich genehmige mir eine Tasse und setze mich mit meinem Block auf die Couch. Morgenseiten schreiben.
Ich kritzle ganze drei Seiten voll und würde am liebsten noch länger, aber es wird Zeit, mich für die Arbeit fertigzumachen.

Aus einem Implus heraus frage ich meine Schwester per WhatsApp, ob wir am Wochenende wandern gehen. Es ist erst Dienstag, aber ein bisschen Vorfreude kann man sich ruhig schon machen.
Allein der Gedanke daran verursacht mir ein warmes Gefühl im Bauch.

Im Anschluss, so habe ich gerade beschlossen, werde ich zwei Freunden schreiben, die beide schon ziemlich lange auf eine E-Mail von mir warten – und mir trotzdem wunderschöne, lange Kommentare hinterlassen haben.
Das hat mich glücklich gemacht und nun will ich sie glücklich machen.

Obwohl ich spät dran bin, weil ich an der Tankstelle länger als gewohnt warten musste, lasse ich mich nicht hetzen.

Kaum auf den Firmenparkplatz, werde ich schon von den Kindern meiner Chefs begrüßt. Der Große erzählt mir im Vorbeigehen, dass er heute Wandertag mit seiner Schulklasse hat und die Kleine, noch im Schlafanzug, lobt mein blaues Kleid. (Später wird sie übrigens ordentlich angezogen ins Büro watscheln – auch in einem blauen Kleid, weil „wir beide Kleid“, wie sie mir erklärt. Und obwohl ich bekanntlich nicht der größte Kinder-Freund bin, werde ich nicht umhin kommen, mich zu freuen.)

Im Büro habe ich noch nichtmal meine Tasche abgesetzt, das klingelt das Telefon sturm.
Kaum aufgelegt, muss ich mich wiedereinmal auf die Suche nach uralten Akten machen. Innerlich graut es mir, aber diesmal werde ich mit einem Kollegen, der mir spontan seine Hilfe anbietet, schnell fündig.

Kurz geht der Griff zum Handy. Ein Kommentar und eine E-Nail von einem Verlag! Mein Herz klopft und ich bin jetzt schon aus dem Häuschen.

Es ist erst 10 Uhr morgens! Heute kommen sicher noch einige großartige Dinge auf mich zu.

Guten Morgen! Meine Morgenroutine. Eine Blogparade zum Thema Morgenroutine finden auf ZENtreasures.de

An welchem dieser beiden Tage bin ich glücklich ins Bett gegangen?

Natürlich am zweiten Tag.

Warum das so ist?
Durch ein Zusammenspiel verschiedener Dinge war ich von Anfang an gut gelaunt: Das Wetter hat gepasst; ich hatte mehr Zeit, war entspannter.
Und: Ich führte meine Morgenroutine durch.

… ich behaupte nicht, dass es allein der Verdienst der Morgenroutine ist, die meinen All-Tag zu einem guten Tag gemacht hat.

Es ist eine Sache der Einstellung.

Wenn dich so eine Kleinigkeit wie schlechtes Wetter schon dazu bringt, deinen ganzen Tag – diese rund 15 Stunden, die noch vor dir liegen – zu verfluchen – dann liegt es möglicherweise an einer negativen Grundeinstellung.
Für mich war es an diesem Tag/zu dieser Zeit jedenfalls so.

Aber so ein neuer Morgen kann erstmal nichts dafür, wie du ihn findest. Er ist einfach.
Deshalb ist es unheimlich wichtig, den Tag mit einer positiven Einstellung zu starten. Und dafür ist die Morgenroutine da.

Viele Menschen setzen Frühaufstehen eher mit einem Albtraum gleich als mit Etwas, worauf sie sich freuen.

Dass ich total überzeugt von meiner Morgenroutine bin, habe ich oft genug erzählt.
Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich sie jeden Tag praktiziere. Gerade im Winter war es wirklich schwer und oft habe ich die Stunde Extra-Schlaf ausgenutzt, anstatt den Tag mit Yoga, Meditation & Co. zu beginnen.

Aber ich merke, wie viel positiver und motivierter ich bin, wenn ich mir Zeit für die Routine am Morgen nehme.

Ein weiterer großer Vorteil ist nicht von der Hand zu weisen: Die Zeit, die du dir damit schenkst.
Für die meisten von uns sind die Morgenstunden die einzige Möglichkeit, etwas in Ruhe für sich zu tun.

Ich kann mich zum Beispiel nach der Arbeit nicht mehr zum Sport aufraffen, also mache ich ihn morgens gleich als Erstes. Sonst würde ich gar keinen Sport treiben.

Morgens etwas zu tun, auf das man stolz ist, bildet die Basis für einen guten Tag!

Vorhang auf für die Blogparade
„Guten Morgen! Meine Morgenroutine“

Zum Thema Morgenroutine habe ich hier ja schon eine Menge erzählt.
Aus diesem Grund steht die allererste, von ZENtreasures organisierte, Blogparade genau unter diesem Motto!

Erzähl mir von deiner ganz persönlichen Morgenroutine!

Ein paar Anregungen als Hilfestellung:

  • Wie hast du sie gefunden?
  • Seit wann praktizierst du sie?
  • Wann stehst du auf?
  • Was machst du alles?
  • Kannst du bestimmte Übungen/Meditationen/Bücher/ect. empfehlen?

Du solltest eine Morgenroutine haben oder gerade eine einführen.
Mach dir dabei keine Sorgen, wenn sie ganz anders ist als meine. Selbst wenn du dich morgens nur für die Arbeit/Uni fertigmachst und dabei Musik hörst, ist das eine kleine Morgenroutine.
Und genau davon möchte ich in dieser Blogparade erfahren!

Für mehr Inspirationen klick dich doch durch meine #Zen-Morning Reihe.

Was macht deinen Morgen zu einem Guten Morgen? Chrissi von @zentreasures_de möchte deine Morgenroutine in ihrer Blogparade dabei haben!

Guten Morgen! Meine Morgenroutine. Eine Blogparade zum Thema Morgenroutine finden auf ZENtreasures.de
Teile dieses Bild gerne!

So nimmst du an der Blogparade teil

Stelle bis Freitag, 28.04.2017, deinen Beitrag zum Thema online.
Du kannst auch gerne einen vorhandenen Post wiederverwenden!

Erwähne diese Blogparade dabei namentlich und verlinke auf meinen Ausgangspost.
Die URL: http://zentreasures.de/blogparade-guten-morgen-meine-morgenroutine

Wenn du fertig bist, hinterlasse mir unter diesem Beitrag einen Kommentar mit dem Link zu deinem Post.

Ich sammle alle Beiträge in einer ausführlichen Zusammenfassung und teile sie hier und auf meinen Social Media Kanälen.
Die schönsten Beiträge werde ich zudem in einem ebook veröffentlichen.

Und jetzt bin ich neugierig: Was für eine Morgenroutine hast du? Erzähl mir im Rahmen dieser Blogparade davon!
Du kannst diesen Beitrag auch gerne mit allen teilen, für die das Thema interessant sein könnte. 🙂

Guten Morgen! Meine Morgenroutine. Eine Blogparade zum Thema Morgenroutine finden auf ZENtreasures.de
 

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1 Jahr ZENtreasures: 10 Dinge, die sich in meinem Leben verändert haben

1 Jahr ZENtreasures.de! Denkst du, ein Blog kann dein Leben verändern? Ja, tut er! Hier erzähle ich, Was ich in einem Jahr als professionelle Bloggerin gelernt habe.

1 Jahr ZENteasures – 10 Dinge, die sich in meinem Leben verändert haben

Am 17.02.2016 ging der erste Beitrag hier online. Nach fast 1,5 Jahren des Planens, Überdenkens und sich-doch-nicht-Trauens.

Im Nachhinein betrachtet ärgere ich mich manchmal über mich selbst und meine (völlig unbegründete!) Angst. Genauso ist es aber müßig, weiter darüber nachzudenken, denn letztlich war ich noch nicht bereit.
Sicher, ich hätte in diesem Jahr mehr schaffen können. Mehr posten, mehr promoten, mehr „auf Business machen“. Aber auch das fühlte sich nicht richtig an.

Ich glaube, dass alles zu seiner Zeit kommt und passieren wird, wenn man bereit ist.

Ich so übertrieben es klingt: Bloggen kann ein Leben verändern. Und ZENtreasures ist das Beste, das mir bisher passiert ist. #nojoking

Ab ins 2. Jahr: Wo soll es hingehen?

Die Leserumfrage vom Januar (Danke für deine Teilnahme!), bestätigte mich auf meinem Weg; gab mir aber auch viel neuen Input.
Ein Großteil von euch setzt Träume aufgrund fehlender finanzieller Mittel nicht um. Okay, dabei kann ich (leider) nicht helfen.
Einige sind unzufrieden mit ihrem Leben, ruhen sich aber aus Bequemlichkeit oder mangels Alternativen aus und verändern nichts. Da mir das allzu bekannt vorkommt, werde ich in der Hinsicht sicher noch mehr Hilfestellungen bieten.

Außerdem kam mehrfach der Wunsch nach den Büchern/Blogs/Methoden, die mir weitergeholfen haben. Nächsten Dienstag gibt es dazu schon einen ausführlichen Ressourcen-Post.

Ich will in Zukunft noch mehr Content für dich kreiieren, um dich auf deinem eigenen Weg in Richtung Selbstverwirklichung zu unterstützen.
Außerdem wird es mehr Exklusiv-Inhalte für meine #ZENletters Abonnenten geben (gehörst du schon dazu?); ich arbeite an einem Podcast und seit Monaten steht auch noch diese Youtube-Idee im Raum… aber noch fehlen mir da konkrete Themen.

Gibt es etwas, das du hier gerne sehen/lesen möchtest?

Happy Birthday ZENtreasures! Denkst du, ein Blog kann dein Leben verändern? Ja, tut er! Hier erzähle ich, Was ich in einem Jahr als professionelle Bloggerin gelernt habe. ZENtreasures.de

Meine Learnings aus 1 Jahr professionellem Bloggen – und was du für dich daraus mitnehmen kannst

1.So ein Blog ist lebensverändernd. Also versuch’s doch einfach mal!

Okay. Die Überschrift ist der Witz des Jahrhunderts. Wenn es dir nur ännähernd so geht wie mir, überdenkst du jede Entscheidung tausendmal – und machst sie in den meisten Fällen doch nicht.
Es gibt kein Geheimrezept, wie du am besten deine Komfortzone verlässt. Unser Hirn ist darauf gepolt, immer den bequemsten Weg auszusuchen – den, der ihm am wenigsten Anstrengung kostet.
Und so ein Blog ist anstrengend. Die Pflege ist zeitintensiv und es gibt so viel, woran du denken musst (Themen, Design, SEO, Rechtschreibung, Verlinkungen, Fotos,…)

Aber: Für mich war ZENtreasures seit Tag Eins eine Bereicherung. Zu 100%. Ich habe immer noch genügend Postentwürfe in petto und fast täglich neue Ideen. Und vorallem ist der Spaß nach wie vor groß, wenn nicht sogar gewachsen.
Obwohl es wesentlich mehr Arbeit ist, als ich dachte.

Wenn du selbst mit dem Gedanken spielst, zu bloggen (egal zu welchem Thema), mach es!
So ein Blog ist blitzschnell erstellt und du kannst direkt loslegen.
Ich bin der festen Überzeugung, das jeder von uns etwas zu sagen hat, das die Welt hören sollte (… außer Donald Trump…).

Also trau dich!
… Das gilt übrigens für alle Bereiche des Lebens! 🙂

2. Du musst nicht alles bieten.

Würdest du vielleicht gerne – mir ging es genauso.
Ein breit gefächertes Themengebiet muss nicht unbedingt mehr Besucher bedeuten. Willst du Menschen ansprechen oder Klicks?
Es spricht nichts dagegen, dass du viele Bereiche auf deinem Blog behandeln willst. Mit der Zeit wird sich von selbst herauskristallisieren, was dir besonders Spaß macht und am besten bei deinen Besuchern ankommt.

Ich wollte beispielsweise jeden Monat über meine Ziele – und ihren Fortschritt schreiben; gab das Ganze aber schon nach einem Monat wieder auf.
Und im Gegensatz dazu hatte ich meine Interview-Reihe #ZENtalks absolut nicht auf dem Schirm, als ich angefangen habe.

Es ist keine Schande, eine Reihe nicht fertigzustellen oder einen alten Beitrag zu löschen, weil du dich damit nicht mehr identifizieren kannst.

3. Persönlicher Austausch ist essentiell

In letzter Zeit beklagten sich einige große (Mode-)Blogger über sinkendes Feedback ihrer Leser.
Das Problem ist dieses: Ich verstehe die Seite der Blogger – mir ist deine Rückmeldung auch extrem wichtig. Doch viele machen es sich leicht: Sie freuen sich über Kommentare, gehen aber selbst kein bisschen darauf ein.
Deshalb verstehe ich auch die Seite der Kommentierenden: Klar verteilt man schnell ein Like oder lobt einen Beitrag.

Aber: Wozu sollte ich mir als Leser öfter die Mühe machen, einen ausführlichen Kommentar zu hinterlassen, wenn ich nie eine Reaktion des Bloggers darauf bekomme?

Gerade zu Anfang von ZENtreasures wusste ich nicht, wie ich mit Feedback umgehen sollte und vernachlässigte die Kommentare total.
Inzwischen beantworte ich sie aber alle – einfach, weil ich finde, dass die Mühe des Kommentierenden dadurch besser wertgeschätzt wird.

Ich wiederhole mich nochmal: Behandle deine Leser wie Menschen, nicht wie Klickzahlen.
Beantworte Fragen, Kommentare und hinterlasse selbst Feedback bei Anderen aus deiner „Branche“.

4. Es gibt noch Andere da draußen…!

Andere Blogger nämlich; andere Menschen mit denselben Interessen, Sorgen, Gedanken.

Jahrelang las ich nur dieselben 5, 6 Blogs. Ich hatte gar kein Interesse daran, Neue zu suchen.
Aber wenn du selbst bloggst, besonders in so einer Nische wie hier, schaust du dich wieder nach neuen Blogs um. Plötzlich öffnest du deine Augen und entdeckst so viele tolle Webseiten; spannende Menschen und inspirierende Geschichten.

Gerade dank sozialen Netzwerken wie Instagram ist es super easy geworden, ähnlich tickende Menschen zu finden und sich zu vernetzen.

Man kann sich gegenseitig motivieren, Ideen austauschen und das ist so viel wert!

5. Organisation ist das A & O

… sonst kann es nämlich gut sein, dass du schneller wieder aufgibst, als dir lieb ist.

Ich bastle seit mehr als 12 Jahren Websites und blogge genauso lange. Aber meine Beiträge geplant habe ich nie; sah nicht einmal eine Notwendigkeit darin (und dabei habe ich sogar im Print-Bereich gearbeitet, wo ein Redaktionsplan gang und gäbe ist. Ups.).

Wenn du auf professioneller Ebene bloggen willst, musst du lernen, dich zu organisieren. Führst du „nur“ einen Hobbyblog, ist ein Plan kein Muss. Ich empfehle es dennoch; einfach, um den Überblick zu behalten.

Wie du das machst, liegt ganz bei dir. Für die Einen funktioniert vielleicht ein Wandkalender, für Andere ein Trello-Board.
Ich plane meine Beiträge und die Social Media Posts mit einem Google Pages Sheet – also quasi einer ganz normalen Excel-Tabelle. Blogentwürfe schreibe ich in Evernote, das immer noch mein Lieblings-Tool ist.

7. Curiosity makes the cat alive!

Seit ich an ZENtreasures arbeite, habe ich viele alte und neue Interessen (wieder-)entdeckt. Es macht solchen Spaß, sich in neue Themen einzulesen und frühere Leidenschaften wieder aufzunehmen.

U.a. erweitere ich gerade meinen Software-Horizont: Nach 15 Jahren nur mit Photoshop wird es Zeit, andere Adobe Programme auszuprobieren. Und ich habe den größten Spaß dabei, mich mit InDesign und Illustrator zu spielen.
Außerdem lerne ich manuelle Fotografie und meine Liebe für japanische Anime & Manga ist wieder neu entfacht.

Lernen kann unheimlich Spaß machen, wenn es etwas ist, das dich interessiert!

8. Ich war noch nie so selbstbewusst!

Durch das Feedback hier (danke!) bin ich so viel überzeugter von meinen Fähigkeiten als früher!

Ich fand zum Beispiel immer, dass ich gut schreiben kann. Aber seitdem mir fremde Menschen hier mitteilen, sie würden meinen Schreibstil mögen, glaube ich wirklich daran.

Lob und Feedback von anderen treibt an. Du solltest immer auf deine Fähigkeiten stolz sein, aber es schadet nicht, ab und an Bestätigung zu bekommen.

9. Prioritäten verschieben sich

ZENtreasures hat mich fokussierter und disziplinierter werden lassen.
Ja, ich schiebe immer noch oft genug auf. Leider.
Aber ich habe in den letzten Monaten gemerkt, wie sich meine Prioritäten hin zum Blog und weg von anderen Dingen schieben.

Mittlerweile lasse ich lieber eine Party sausen, um noch einen Blogbeitrag vorzubereiten. Früher hätte ich das nicht gemacht.

Natürlich ist bloggen ein sehr zeitintensives Hobby, aber warum solltest du nicht deine Zeit mit etwas verbringen, das du liebst?

10. Es kommt alles, wie es kommen muss

Noch so ein Satz, den ich immer für völlig übertrieben gehalten habe.
Aber er ist vermutlich der wichtigste in dieser Aufzählung: Es wird sich alles genau so fügen, wie es sein soll.

Vielleicht hast du eine Chance verpasst und ärgerst dich darüber.
Aber vielleicht musste es so kommen. Weil sich morgen oder in einem Jahr eine andere, neue Chance auftut.

Ich konnte die Arbeitszeiten in meinem Brotjob reduzieren (hätte ich nie erwartet!), ich durfte erste Kooperationserfahrungen sammeln, Gastposts und Beiträge für spannende Blogparaden schreiben – andere Menschen kamen von sich aus auf mich zu und baten mich um meine Teilnahme.
Ganz ehrlich, das ist ein unglaubliches Gefühl! Und ich weiß, das ist erst der Anfang.

Ich blicke positiver in die Zukunft als ich es noch vor anderthalb Jahren getan hätte.
Wie steht’s mit dir?

HAPPY BIRTHDAY, ZENTREASURES!
Happy Birthday ZENtreasures! Denkst du, ein Blog kann dein Leben verändern? Ja, tut er! Hier erzähle ich, Was ich in einem Jahr als professionelle Bloggerin gelernt habe. ZENtreasures.de
 

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Selbstreflexion. Vom Scheitern und sich Eingestehen.

Selbstreflexion. Weil Scheitern leichter wird, wenn du es dir eingestehst. ZENtreasures.de Blogpost.

So ein Jahresbeginn ist immer irgendwie magisch. Klar, alle rennen wie verrückt ins Fitnessstudio, nur um zwei Wochen später wieder aufzugeben (hab ich auch schon gemacht) – das ist mehr ein fauler Zauber.

Aber meist liegt im Januar etwas der Luft – dieses Gefühl von Veränderung.
365 neue, unbeschriebene Seiten.

Ganz im Gegenteil die Zeit zwischen den Jahren. Hast du auch immer den Eindruck, dass eine seltsame Stimmung herrscht?
All der Weihnachtstrubel ist vorbei; die Zeit vergeht, ohne dass wir wissen, welcher Tag eigentlich ist – und das ist egal.

Gerade 2016 habe ich das so richtig gespürt.

In dieser Zeit entstand auch der heutige Beitrag.
Weißt du, ursprünglich hatte ich ihn nur für mich geschrieben. Hier teilen wollte ich ihn gar nicht, weil ich dachte, dass er für dich ohnehin keinen Mehrwert hat.
Aber ZENtreasures steht auch für die Erfahrungen, die ich mache; die Learnings, die ich daraus ziehe.

Deshalb erzähle ich dir heute eine Geschichte des Sich-Eingestehens. Sich eingestehen, dass man gescheitert ist. Und trotzdem etwas Positives daraus ziehen kann.

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Du kannst dir diesen Beitrag auch anhören!

Selbstreflexion. Vom Scheitern und sich eingestehen. ZENtreasures.de
Okay, das klingt erstmal ordentlich überspitzt.

2016 launchte ich – neben ZENtreasures – auch noch einen zweiten Blog für meine zukünftigen Design-Dienstleistungen.

Ursprünglich sollte er Anfang März gelauncht werden, dann Ende des Monats; schließlich am 1. Mai – Juni – September – bis es Oktober wurde. Und ich nur noch mit halbem Herzen dabei war.

Die Seite ist zwar online, gammelt aber seit Wochen ohne neue Beiträge vor sich her.
Das einzige, was ich dafür tue? Die Erinnerungen auf meinem Handy wegdrücken.

Zuerst war ich überzeugt, einfach nur wieder in der Aufschiebe-Falle gelandet zu sein. Redete mir ein, dass ich eben gerade keine Zeit hätte; keine Muße; dass das schon anlaufen würde.

Im Grunde wusste ich es besser.

Denn: Schon im Sommer kam mir die Idee für ein weiteres Projekt. Ich war so begeistert, dass ich umgehend die Domain registrierte – und sie damit wieder in die Schublade mit den „irgendwann mal“-Projekten ablegte.
Die Themen wollte ich ohnehin auf dem Design-Blog behandeln.

Scheinbar klemmte die Schublade aber, denn sie sprang immer wieder auf. Besonders dann, wenn ich gerade wieder mit größer werdendem schlechten Gewissen die Blog-Erinnerungen für die andere Seite löschte.

Ich bin großartig im Verdrängen. Das ist bei peinlichen Party-Erinnerungen super, sonst eher nicht so.

Wenn man einmal daran denkt, lässt der Gedanke sich weiter unterdrücken.
Kommt er wieder – und wieder – muss man sich damit auseinandersetzen.

Das heißt, dass ich verdrängen kann, so viel ich will. Die Idee will raus und wird sich so lange gegen das Innere der Schublade werfen, bis ich sie herauslasse.

In dem ich das hier schreibe, habe ich es zu meiner Realität gemacht: Mein Projekt ist nicht das, was ich mir vorgestellt habe und muss nochmal zurück in die Traumfabrik.

Ich hatte immer das Gefühl der Niederlage erwartet. Wie in der 3. Klasse, als ich als einzige keine Urkunde bei den Bundesjugendspielen erhielt. (Side note: Später wurde ich eine der besten Weit-Springerinnen meines Jahrgangs.)

Stattdessen fühlte ich mich… erleichtert.

Das Feuer für dieses Projekt war längst erloschen, weil ich es in Verdrängung erstickt hatte. Doch diese Tatsache war okay.

Ich glaube, das ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich so eine „Niederlage“ einfach hinnehme.
Und weißt du, wieso?
Weil ich mir dadurch endlich selbst den Weg freimache, die andere Schublade zu öffnen – und die neue Idee ans Licht zu bringen. (Das wird auch Zeit, die Schublade klemmt nämlich inzwischen und lässt sich – auch mit Gewalt – nicht mehr schließen. :-))

Wie Liz Gilbert sagt:

Es ist große Magie. Du musst nur lernen, ihr zu vertrauen. Es dreht sich alles ums Ja.

Meine neue Idee ist die Magie und ich sage jetzt ganz offiziell „ja!“ zu ihr.

Was du aus meiner Erfahrung lernen kannst:

Eine Niederlage ist okay. Sie zu verdrängen nicht.

Es ist kein Scheitern und ein Weltuntergang schon gar nicht. Es ist mehr ein Umweg. Eine falsche Kreuzung im Labyrinth aus Träumen und Ideen, die mich hat in die falsche Richtung in eine Sackgasse laufen hat lassen.
Aber ein Labyrinth wäre kein Labyrinth, wenn es nicht weitere Winkel, Kreuzungen und schließlich einen Ausgang gäbe.

Zudem wird mir eins immer bewusster: Du kommst nicht voran, wenn du Probleme immer wieder verdrängst.
Es ändert nichts an deiner Situation.

Weil ich verdrängte, dass ein offenes Projekt auf meine Zeit und Liebe wartete – die ich ihm beides nicht bereit zu geben war – blockierte ich mich nur selbst.

Eingestehen hilft dir, voranzukommen.

Natürlich fühlt es sich ernüchternd an – oder richtig beschissen. Aber wenn du dir eingestehst, dass du dich übernommen/verplant/oder einfach ent-liebt hast, wird es leichter.

Sich eine Niederlage einzugestehen heißt nicht, dass du gescheitert bist.

Vielleicht steckst du gerade in einer kleinen Blogkrise und weißt nicht, worüber du schreiben sollst?
Dann schreib doch genau darüber! Wie fühlst du dich dabei, was geht dir durch den Kopf?

Nur weil du nur digital zeichnest, heißt das nicht, dass du weniger ein Künstler bist.
Nur weil deine ganze Familie erwartet, dass du dir „einen sicheren Job bis ans Lebensende“ angelst und deswegen BWL studierst (es aber hasst), heißt das nicht, dass du dabei bleiben musst. Du kannst immer noch Archäologe werden (wollte ich auch mal :-))

Wenn du für deinen Traumjob eine Absage erhalten hast – versuche, weiterzudenken. Welche anderen Firmen gibt es in dieser Branche? Wo wird dein Wissen noch gebraucht?
(Ich weiß, es klingt sehr lapidar, eine Website mit einem Job zu vergleichen. Wenn du wirklich in dieser Situation steckst, kann ich gerne einmal ausführlich von meinen Erfahrungen bei der Jobsuche berichten. Vielleicht gibt dir das neuen Input.)

Zitat Buddha zum Thema Selbstreflexion. ZENtreasures.de

Wie geht es weiter?

Ich weiß, dass es unter Anderem scheiterte, weil ich keinen Plan hatte. Das war mir bewusst – und bewusst egal.
Seit ungefähr vier Jahren spiele ich schon mit der Idee Ping Pong. Könntest du die Anzahl der Notizen mit Ideen in meinem Handy sehen, würdest du dich wahrscheinlich nicht wundern, dass daraus nichts wurde.

Auch hier bei ZENtreasures habe ich schon eine Postreihe aufgegeben, weil sie im Nachhinein nicht passte (die Quartalsziele).

In den nächsten Tagen werde ich mich also umsehen und einen Plan machen, wie ich aus dem Labyrinth wieder herauskomme. Ein Konzept ausarbeiten, den Businessplan schreiben; eine Landingpage erstellen. Den Fokus auf die nächsten Schritte legen.

Und glaub mir, ich bin euphorisch deswegen! 🙂

Manchmal ist es gar nicht schlecht, dass Pläne sich ändern…

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Falls du schon einmal in so einer Situation warst, erzählst du mir, wie du damit umgegangen bist?

… Und solltest du dir diesen Beitrag angehört haben, freue ich mich über dein Feedback!

Selbstreflexion. Vom Scheitern und sich eingestehen. Teile diese Grafik gerne! ZENtreasures.de

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Kleiner Satz mit großer Wirkung: So kriegst du, was du willst

So kriegst du, was du willst! Ein kleiner Satz mit großer Wirkung. ZENtreasures.de

Kleiner Satz mit großer Wirkung:
So kriegst du, was du willst

Es gibt Menschen, denen fällt alles in den Schoß.
Sie ergattern mit Leichtigkeit ihren Traumjob, führen ein beneidenswertes Leben, sind glücklich – und tragen dieses Glück für alle sichtbar mit sich herum.
Die volle Packung eben.

Ich war nie so.
Viel mehr halte ich es wie der großartige Lemmy Kilmister, der einmal sagte:

Glück ist was für Arschlöcher. Nur wer sonst nichts auf dem Kasten hat, braucht Glück.

Vielleicht ein wenig drastisch, aber im Kern hat er völlig recht: Das Glück mag nicht auf deiner Seite sein, aber mit Neugier, harter Arbeit und einer gewissen Prise Kreativität kommst du genauso an dein Ziel.
Natürlich dauert es; ist hart und oft genug willst du alles nur hinschmeißen – doch du hast es dir erarbeitet. Du.
Und das zählt am Ende genauso, wie wenn dir alles nur in den Schoß fällt.

Trotzdem gibt es einen entscheidenen Punkt abseits von purem Glück, den erfolgreiche Menschen tun – und den du von ihnen lernen kannst.

Weißt du, was all diese vermeintlich beneidenswerten Menschen anders machen als wir?

Sie fragen.

Zitat: You don't get what you don't ask for. So kriegst du, was du willst! ZENtreasures.de
„You don’t get what you don’t ask for.“

Du kriegst es nicht, wenn du nicht danach fragst. As simple as that.

Noch drastischer ausgedrückt: Egal, was du brauchst – wenn du nicht danach fragst, wird die Antwort von vornherein „Nein!“ lauten.
Und nicht dein Gegenüber gibt sie dir, sondern du selbst.

Nein zu Veränderung.
Nein zu einem positiveren Leben.
Nein dazu, selbst eine „volle Packung“ zu werden.

Ich will genau das alles nicht mehr. Wie steht’s mit dir?

„You don’t get what you don’t ask for.“

Lange habe ich gegrübelt: Wie bringe ich dir dieses Satz; diese Einstellung, näher, ohne dass es komplett bescheuert rüberkommt? (Die Selbstzweifel, wir erinnern uns.)
Durch Jans BlogparadeKleine Idee mit großer Wirkung“ bekam ich aber den richtigen Impuls.

Denn ja, es ist nur ein einfacher kleiner Satz.
Und doch ist er mittlerweile sowas wie mein persönliches Mantra. In heiklen Situationen spreche ich die Worte gedanklich immer wieder vor mir her – denn sonst würde ich nicht fragen.

Dabei ist es egal, worum es geht. Vielleicht hast du den Wunsch, in einem neuen Aufgabengebiet in deinem Betrieb tätig zu werden?
Oder hast eine Firma entdeckt, mit der du unbedingt eine Blog-Kooperation eingehen willst?

Selbst, wenn es nur die Frage nach einem kurzfristigen Urlaub ist. Du solltest sie stellen!

Kann ich mir freinehmen?

Ein ehemaliger Vorgesetzter hatte offensichtlich Freude daran, Mitarbeiter zu schikanieren. Selbst die Frage nach ein paar Urlaubstagen wurde zum Spießrutenlauf. (Uns war es ohnehin nur erlaubt, maximal zwei Wochen am Stück wegzubleiben.)

„Haben Sie sich das überhaupt verdient?“ war seine beliebteste Aussage, mit der er uns regelmäßig vor den Kopf stieß.

Der eine Teil der Kollegen ließ sich dadurch völlig verunsichern und knickte ein. Die Anderen begannen, zu diskutieren – und marschierten mit verärgertem Gesicht wieder aus dem Büro, weil sie ein „Nein“ kassiert hatten.

Ich probierte es auf die freundliche Tour. Lächeln, Augenkontakt halten und „Natürlich! Ich habe mir sogar drei Wochen Urlaub verdient!“

Was sich nach einer souveränen Reaktion anhört, war in Wirklichkeit ein einziger Bluff.
Denn eigentlich war es so: Ich hatte so richtig Schiss.
Wenn ich Urlaub plante, zögerte ich den Gang zu meinem Chef immer so weit hinaus wie es nur ging.
Schon Tage vorher plagten mich Anspannung und reine Übelkeit.

Ich traute mich einfach nicht, zu fragen.
Wegen eines Urlaubsantrags. Etwas, das jedem Mitarbeiter grundsätzlich zusteht.

Eigentlich vollkommen bescheuert, oder?

Und doch: In den 4 Jahren, in denen ich dort angestellt war, bekam ich als Einzige drei Wochen frei und hatte fortan kein Problem mehr, die Genehmigung meines Chefs zu bekommen.

So kriegst du, was du willst! Zitat You don't get what you don't ask for. ZENtreasures.de

Es lebt sich so viel leichter, wenn du fragst.

Die Situation oben zeigt, dass es durchaus eine positiven Effekt haben kann, wenn du dich traust – und dabei ging es nur die Frage nach Urlaub.

Mir war klar, dass sich nichts ändern würde, wenn ich nie fragte. Die Bauchschmerzen und die Anspannung waren deshalb nicht weg, aber sie wurden leichter.

Ja, du wirst dich dazu durchringen und deine Komfortzone verlassen müssen. Gerade, wenn du von Natur aus introvertiert und/oder schüchtern bist, kann selbst so eine einfache Frage eine Menge Überwindung bedeuten.
Mir ging (und geht!) es ja genauso.

Aber wenn du nicht fragst, wirst du nie wissen, was passiert wäre. Du gibst damit von vorneherein auf.

Gehen wir das Problem einmal von der anderen Seite an:

Weißt du, was das Schlimmste ist, das passieren kann?

Dass dein Gegenüber „nein“ sagt.
Nein, der Spontanurlaub ist so gerade nicht drin.
Nein, ich habe keine Zeit für eine Kooperation.
Nein, wir suchen gerade keine neue Bürokraft.

Weißt du auch, was daran gut ist?

  1. Du hast gefragt. Hast dich getraut, etwas auszusprechen, was dir vielleicht schon länger auf der Seele liegt. Und das fühlt sich fantastisch an, nicht wahr?
  2. Du weißt, woran du bist. Keine insgeheimen Spekulationen und Hoffnungen mehr, sondern Klarheit.
  3. Ja, vielleicht bekommst du nicht die Antwort, die du dir erhofft hast. Aber in den allermeisten Fällen wird sie nichts mit dir zu tun haben, sondern liegt an deinem Gegenüber. Er hat schlicht keine Zeit, keine Lust oder andere Beweggründe. Du hast dir aber nichts vorzuwerfen.

„You don’t get what you don’t ask for.“

Es ist nur ein kleiner, auf den ersten Blick unbedeutender, Satz.
Aber er ändert dich.
Dennoch hast du es verdient, glücklich zu sein. Genauso wie diese „beneidenswerten Menschen“.
Und mit dieser Technik kannst du dazu erheblich beitragen.

Hier musst du nicht fragen. :) Teile diese Grafik gerne bei Pinterest! ZENtreasures.de

Wann hast du zuletzt eine Frage gestellt, die du lange mit dir herumgetragen hast?

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Mein Wort für 2017. Mit Habit Tracker Printable.

Mein Wort für 2017 und drei gute Gründe, warum du dir auch eines zulegen solltest. Mit kostenlosem Habit Tracker. ZENtreasures.de

Mein Wort für 2017.

„Happy new year! Und, hast du dir etwas vorgenommen?“, schreibt sie; ein Emoji dahinter. Das, das zwinkernd seine Zunge herausstreckt. Als ob es sagen würde „Haha ja klar, du und Vorsätze. Das ist wie eine belegte Semmel mit Butter – absolut inkompatibel.“

… Diese Reaktion kommt nicht von ungefähr.
Früher behauptete ich immer ganz stolz, mir fürs neue Jahr keine Vorsätze zu machen, „weil ich sie eh nicht einhalte“.
Wow. Welches Selbstvertrauen in das eigene Durchhaltevermögen, nicht wahr?

Doch ich bin auf dem Weg der Besserung:
Seit letztem Jahr formuliere ich Ziele, die ich über das Jahr verteilt erreichen will.

2017 stelle ich mein Jahr außerdem unter ein Wort, das mich bei allem antreibt, unterstützt – und eventuell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt.
Zum ersten Mal davon gelesen hatte ich schon 2015 auf dem Blog von Jen Carrington. Irgendwie war ich aber noch nicht 100% überzeugt. Ich meine, es ist ja nur ein Wort, richtig?

Da ich inzwischen aber lieber selbst ausprobiere, als meckere, habe ich der Idee eine Chance gegeben.
Und was soll ich sagen? Mittlerweile bin ich echt angetan von dieser Idee!

3 gute Gründe, das neue Jahr unter ein Wort zu stellen

1. Du lernst (wieder), dich mit dir selbst auseinanderzusetzen

Wenn du dich ähnlich „gerne“ mit dir allein bist wie ich früher, ist dieser Punkt nicht ganz leicht.
Um dein persönliches Wort/deinen Begriff zu finden, musst du dich mit dir auseinandersetzen. Mit deinen Wünschen und deinen Gedanken.
Realistisch sein ist hier erst einmal zweitrangig – dream big!

Beantworte Fragen wie diese: Was will ich eigentlich?
Wohin will ich in diesem Jahr?
Wofür will ich stehen?

Und jetzt sag nicht, dass dir da sowieso nichts einfällt. Ausreden!
Versuch es! Ich wette, du wirst eine Antwort finden.

2. Dein Wort gibt dir eine Richtung vor

Du weißt wieder einmal nicht, worüber du auf deinem Blog schreiben kannst?
Hast keine Ahnung, warum du einfach keine Follower bekommst, obwohl du regelmäßig postest?
Bestimmt weißt du, was ich meine.

Indem du dein Jahr unter ein bestimmtes Wort oder Motto stellst, gibst du dir eine Richtung vor. Das ist dein Weg, dorthin möchtest du gehen.
Und daran kannst du dich orientieren.
Bei der Auswahl deiner Blogthemen ebenso wie bei deine Instagram-Fotos.
Ideal ist, wenn alles ein einheitliches Bild ergibt und dafür eignet sich so ein „persönliches“ Wort hervorragend.

3. Es hilft dir durch Veränderungen

Veränderungen sind schwer. Aus gewohnten Routinen (= der sogenannten Komfortzone) auszubrechen, ebenfalls.
Der Berg vor dir mag gigantisch aussehen; womöglich siehst du noch nicht einmal seinen Gipfel. Du fühlst dich klein, schwach und eigentlich hast du auch gar keine Lust mehr, ihn zu besteigen.
Das sind die – metaphorisch gesprochenen – Momente, in denen du dir wieder dein Wort des Jahres ins Gedächtnis rufen musst.

Pack es in deinen Rucksack, denn es ist Erfrischung und Wegweiser zugleich. Es gibt dir die richtige Motivation, doch hinaufzuklettern. Die Veränderung zuzulassen und durchzustehen.

Zu Veränderungen gehört auch, alte Gewohnheiten zu hinterfragen.

Hast du Lust, im neuen Jahr an deinen Gewohnheiten zu arbeiten?

Ja? Dann hol dir hier meinen „Habit Tracker“! Ich nutze ihn seit Anfang des Jahres, um alte Gewohnheiten aufzuzeichnen und mir neue anzutrainieren. Da ich absolut überrascht war, wie gut das funktioniert, habe ich einen Tracker zum Ausdrucken für dich erstellt.
Du kannst ihn in deinen Kalender kleben oder lochen und in den Filofax heften (Größe A5). Wenn du lieber am PC ausfüllst – auch das geht!

Um den Tracker zu erhalten, gib‘ bitte deine E-Mailadresse in dem Formular unten an. Du wirst so zu den ZENletters angemeldet und erhältst 1x monatlich Post von mir.
Wenn du nur das Freebie möchtest, kannst du dich danach sofort wieder austragen. 😉



Melde dich hier an und erhalte den ZENtreasures Habit Tracker als Geschenk!

Jaaa, gib mir den Habit Tracker!




Für welches Wort soll ich mich nur entscheiden?

Alles, was dich irgendwie motiviert; an etwas erinnert – oder beschreibt, wie du gerne sein und wo du stehen willst.
Ich habe hier ein paar Beispiele für dich zusammengetragen:

  • Selbstliebe
  • #einfachmachen
  • Offenheit
  • Achtsamkeit
  • Neugier
  • Magie
  • Veränderung
  • Bewegung
  • mit ganzem Herzen
  • minimalistisch
  • furchtlos
  • ja sagen
  • loslassen
  • authentisch

Wenn hier nichts passendes dabei ist, such bei Pinterest nach „inspirational words“, o.ä.
Hilfe findest du auch bei tellyventure, die dazu kürzlich eine Blogparade gehostet hat.

Mein Wort für 2017:

Das Wort Fokus in goldener Glitzerschrift. Mein Wort für 2017. ZENtreasures.de

Fokus.

… Zuerst fand ich dieses Wort ziemlich einfallslos.

Laut der Autorin und Karriereberaterin Barbara Sher treffen wir nach einem Gedanken innerhalb von fünf Sekunden eine Entscheidung – und zwar die, die uns richtig erscheint.
Nur fünf Sekunden. Danach beginnen wir bereits, uns genauer mit unserem Einfall auseinander zu setzen; Vor- und Nachteile und Konsequenzen abzuwägen.

In den meisten Fällen wird sich dadurch der erste Gedanke ändern.

Plötzlich erscheint es uns gar nicht mehr so klug, eine Reise blind zu buchen oder diese Einladung zum Blind Dining anzunehmen.
Unsere Komfortzone meldet sich und wedelt mahnend mit dem Finger vor unseren Gesichtern.
„Bist du dir da wirklich sicher?“
„Das kannst du doch nicht machen, denk an deine Eltern, den Arbeitgeber! Was wird der Hamster deines Nachbarn von dir denken!“

„Fokus“ war so ein Fünf-Sekunden-Gedanke.
Ich überlegte trotzdem weiter, verwarf aber alle Alternativen (das waren übrigens die Begriffe „Authentizität“, „einfach machen“ und „Grenzen überschreiten“).
Es blieb bei meiner ersten Idee. Und ich bin inzwischen sicher, dass sie die richtige ist.

2017 will ich mich mehr auf das fokussieren, was mir wirklich wichtig ist. Dabei bleiben und weniger aufgeben.

2016 habe ich den Grundstein für meine Selbstverwirklichung gelegt.
Aber wenn ich ehrlich bin, hätte ich viel mehr schaffen können.
Anstatt ganze Abende vor Netflix zu verbringen, hätte ich meine Fotografie-Kenntnisse erweitern können. An meinem Mediakit arbeiten. Blogposts vorschreiben. Und und und. Die Liste ist endlis und das schlechte Gewissem war es manchmal auch.
Besonders die Frage beschäftigt mich: Wo wäre ich jetzt, wenn ich den Fokus auf die richtigen Dinge gelegt hätte?

Aber – hätte hätte Fahrradkette.
Es ist nicht zu ändern und von der Möglichkeits-Form halte ich sowieso nichts.

Es ist so einfach, wichtige To-Dos zu verdrängen und stattdessen das 20. Musikvideo bei Youtube zu schauen. Unangenehme Telefonate beispielsweise schiebe ich so lange vor mir her, in der Hoffnung, sie würden sich irgendwann selbst erledigen. Tun sie nur meistens nicht. Mist.

Kurz vor Weihnachten streckte mich die erste Grippe seit Jahren nieder – und schon war der Fokus dahin. Wo ich vorher noch voller Elan, Motivation und Freude an meinen Projekten arbeitete, blieb nichts mehr übrig.

Genau deshalb passt „Fokus“ für 2017 so gut zu mir.

Welche konkreten Pläne verfolgst du?

Planen, aber nicht ver-planen

Ich bin ziemlich verplant. Bestes Beispiel kurz vor Weihnachten, als ich begeistert meiner Freundin zusagte, am Mittwoch vor Heiligabend noch einen kleinen Umtrunk zu geben.
Bis mir am Dienstag einfiel, dass der nächste Tag schon mit meiner Firmen-Weihnachtsfeier verplant ist.
Also wieder alles absagen und in lange Gesichter sehen.

Das ist ein harmloses Beispiel, aber es ist bezeichnend für mich. Ich überplane und bin dadurch nur noch mehr verplant.
Struktur muss her, dringend.

Gehörst du auch zu den Menschen, die sich immer wieder an besserer Organisation versuchen; sich einen schicken Moleskine-Kalender zulegen, nur um ihn dann nach 5 Wochen wieder „zu vergessen“?
Das Dumme: Ich muss mir alles aufschreiben, um es mir zu merken. Bei der Flut an Gedanken und Ideen in meinem Kopf geht es einfach nicht anders.

Für 2017 werde ich also wieder einen analogen Kalender führen – und ihn überall hin mitnehmen. Bin ich zuhause, liegt er an meinem Schreibtisch; gehe ich zur Arbeit, landet er in der Handtasche.
Bisher klappt das wirklich gut.

Feste Zeiten – auch für Hobbys

Hand in Hand mit dem vorherigen Punkt geht auch das: Für die Dinge, die ich gerne tue, muss ich mir feste Termine setzen. Make time to make time.
In der Arbeit kann ich auch nicht kommen und gehen, wann ich will (keine Gleitzeit), also werden in Zukunft feste Zeiten geblockt, an denen ich an meinen Websites arbeite.
Ich erhoffe mir, so mit der Zeit eine Routine anzugewöhnen und dadurch fokussierter arbeiten zu können.

Hier auf ZENtreasures werden ab sofort alle neuen Beiträge dienstags statt wie bisher am Montag veröffentlicht.

Lieber online, als perfekt

Mit einer fokussierteren Einstellung will ich dem Perfektionismus entgegentreten.
Fakt ist, ich lasse mich gerne ablenken. Bevor ich etwas online stelle, verschwinde ich lieber 3 Tage, grüble und frage mich, welche Kleinigkeit ich nicht noch verändern könnte, bevor ich es der Welt präsentiere.

Ein Beispiel dafür ist zum Beispiel der Habit Tracker, den du dir in diesem Beitrag herunterladen kannst.
Nein, ich bin nicht zufrieden damit. Ich komme mir sogar vor wie der größte Anfänger, dabei erstelle ich schon seit über 10 Jahren Grafiken.
Aber: Er sieht gut aus und erfüllt seinen Zweck. Also wurde es Zeit, ihn zu teilen, damit du etwas davon hast.
Auf meiner Festplatte kann er schließlich niemandem helfen.

Das Credo lautet: Mehr mit ganzem Herzen hinter meiner Arbeit stehen und mich mehr trauen. Was ich mache, ist gut und es wird Zeit, dass ich das auch selbst kapiere.

Foto von Bergen und dem Wort Fokus. Mein Wort für 2017. ZENtreasures.de
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Und jetzt bist du dran! Was ist „dein“ Wort für 2017?

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