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So rockst du 2018: 8 Rituale für dein bestes Jahr

Mein bestes Jahr: 8 Rituale für dein bestes Jahr 2018 - Zielsetzung, Zeitmanagement, Morgenroutine

8 Rituale für dein bestes Jahr 2018

And now we welcome the new year. Full of things that never have been. – Rainer Maria Rilke

Wir stehen wieder vor einem Neuanfang, wo alles möglich ist!

Ist das nicht eine Einstellung, die Mut macht?

Aus diesem Grund habe ich 8 Rituale zusammengetragen, die du zum Jahreswechsel umsetzen kannst und damit den Grundstein für dein bestes Jahr 2018 legst.

Dieser Artikel ist Teil der „Mein bestes Jahr“-Blogparade.
Mein bestes Jahr 2018 Business BookDieser Artikel ist Teil der „Mein bestes Jahr“-Blogparade.

Das „Mein bestes Jahr“ Business Book ist perfekt für alle Selbstständigen, die mit mehr Klarheit an ihre Jahresplanung herangehen wollen. Ich habe es durchgearbeitet und durfte für diesen Beitrag einige Auszüge verwenden. Bis 22.12.2017 erscheinen noch weitere Beiträge zur Blogparade. Heute veröffentlichen außerdem die Blogs 30Rockt und Paradoxes Leben einen Beitrag zum Buch, in die du unbedingt im Anschluss reinlesen solltest.

Mit diesen 8 Ritualen wird 2018 dein bestes Jahr!

1. Reflektiere und schaue voraus

Selbstreflexion ist eine mächtige Taktik, um Erfolge auszumachen, Stärken festzustellen oder Potenziale zu erkennen.

Ehrlich mit sich selbst sein und das vergangene Jahr gedanklich Revue passieren lassen, ist nicht leicht. Vor allem dann, wenn wir kein gutes Jahr hatten.
Aus den negativen Erlebnissen lernt man. Das weißt du. Oftmals merkt man erst, wenn man zurückblickt, wozu eine unbequeme Erfahrung gut war.

Folgende Fragen helfen dir, die letzten 12 Monate zu reflektieren:

  • Was lief im vergangenen Jahr besonders gut?
  • Was nicht?
  • Was habe ich gelernt?
  • Welche Ziele habe ich erreicht?
  • Was war meine größte Herausforderung und wie habe ich sie gemeistert?
  • Welche Menschen habe ich um mich?
  • Fühle ich mich in ihrer Gegenwart wohl?
  • Dieses Zitat hat mich 2017 geprägt
  • Wer hat mich inspiriert und warum?
  • Welche Filme, Bücher, Songs haben mich 2017 inspiriert?
  • Wohin bin ich gereist?
  • Was ist meine liebste Erinnerung aus dem vergangenen Jahr?

Brauchst du noch weitere Anregungen? Die Mädels von „Mein bestes Jahr“ haben mehrere Seiten dem Jahresrückblick 2017 gewidmet. Hier kannst du dir zwei davon als kostenloses PDF herunterladen. Einfach ausdrucken, ausfüllen und inspirieren lassen.

8 Rituale für dein bestes Jahr 2018 - Zielsetzung, Zeitmanagement, Morgenroutine
Genauso wichtig: Der Ausblick ins neue Jahr! Damit meine ich weniger die typischen guten Vorsätze, die sowieso zwei Tage nach Neujahr wieder vergessen sind. Vielmehr geht es darum, zu ermitteln: Was kannst du besser machen? Worauf willst du (noch) mehr Fokus legen?

Beantworte gerne folgende Fragen dazu:

  • Hier hin möchte ich reisen…
  • Das möchte ich mir gönnen,…
  • Das möchte ich neu lernen, weil…
  • Das möchte ich beibehalten, weil…
  • Das möchte ich loslassen, weil…

Diese Selbstreflexion unterstützt dich bei der Planung deiner Jahresziele.

2. Setze dir Ziele

Zielsetzung ist schwer.
Konkrete Zielsetzung erst recht.

Man hat vielleicht einen uuungefähren Plan, aber dieser verläuft sich mehr und mehr im Sand. Mit der nächsten großen Welle sind die fragilen Ziele und Vorsätze dahin. Und man steht wieder am Strand und verflucht sich, nicht schneller gewesen zu sein.

Und damit bleiben Fragen wie diese unbeantwortet:

Wie kann ich sehen, ob ich abgenommen habe, wenn ich mir nie gewogen oder gemessen?

Woran erkenne ich, dass mein Unternehmen Erfolg hat, wenn ich keine Ziele habe, die es zu erfüllen gilt?

Wandel und Erfolg sind nur messbar, wenn es eine Vorgabe gibt.

Hier kommt deine Zielsetzung ins Spiel. Man unterscheidet u.a. zwischen:

  • Jahresziele: Machen Sinn bei großen, zeitintensiven Aufgaben.
  • Quartalsziele: Ideal, wenn du über einen längeren – aber nicht zu langen Zeitraum – Ergebnisse messen willst.
  • Monatsziele: Meist Teilschritte für die größeren Ziele.
  • Wochenziele: Alles, was aktuell ansteht.

Letztere plane ich nicht voraus (dazu später mehr).

Je nachdem, was du dir für 2018 vorgenommen hast, kannst du dir Jahresziele setzen oder die Ziele in kleinere Schritte aufteilen. Führe einen Kalender, in den du deine Ziele sichtbar einträgst. Weil du sowieso täglich hineinschaust, verlierst du sie nicht aus den Augen.

Eine effektive Methode, um deine Ziele noch genauer zu definieren, habe ich dir voriges Jahr schonmal vorgestellt.

In „Mein bestes Jahr“ gibt es zur Jahresplanung und Zielsetzung ebenfalls jede Menge großartiger Denkanstöße.

Ich habe mir zwei Abende lang das Workbook für meine Neu-Selbstständigkeit vorgenommen.
Einmal aufgeschrieben, kann ich durchblättern und mich bei Bedarf neu ausrichten, sollte ich von meinen Zielvorgaben abkommen.

8 Rituale für dein bestes Jahr 2018 - Zielsetzung, Zeitmanagement, Morgenroutine

Daneben ist meine To-Go-Quelle für Zielsetzung die Youtuberin EllaTheBee. Wenn du tiefer in das Thema eintauchen willst, nimm dir 15 Minuten und schau dir dieses Video an. Ella erklärt, wie sie plant und gibt nachvollziehbare Praxistipps.

Was hast du dir für 2018 vorgenommen?

3. Lege dein Wort des Jahres fest

Sein Jahr unter ein Wort/einen Begriff zu stellen, wird immer beliebter.
Das Wort des Jahres ist wie ein Motto, das dich antreibt, unterstützt – oder wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt.

Für welches Wort du dich entscheiden sollst? Alles, was dich irgendwie motiviert oder beschreibt, wie du gerne sein und wo du stehen willst.
z.B. Freiheit, Selbstliebe, Neues wagen, Achtsamkeit, furchtlosigkeit, loslassen, „Nein“-sagen lernen,…

Drei gute Gründe, warum du ein Wort des Jahres brauchst:

  1. Du lernst, dich mit dir selbst auseinanderzusetzen
  2. Durch dein Wort gibst du dir eine Richtung vor
  3. Es hilft dir durch Veränderungen

Mein Wort des Jahres 2017? Fokus.
Das für 2018 stelle ich dir im übernächsten Blogbeitrag vor. 🙂

Mehr zum Thema findest du bei Tellyventure und ihrer Blogparade zum Wort des Jahres. Fühl dich hiermit herzlich dazu eingeladen!

4. Eigne dir eine Morgenroutine an

Wenn man anfängt, sich mit Persönlichkeitsentwicklung und Selbstverwirklichung zu beschäftigen, kommt man daran nicht vorbei: Der Morgenroutine.

Manche Menschen arbeiten morgens am effektivsten (ich gehöre auch dazu). Andere starten lieber gemütlich in den Tag.

Mit der Morgenroutine (oder Morgenritual) nimmst du dir zu Beginn eines neuen Tages bewusst Zeit für dich und dein Wohlbefinden. Du gewinnst Entspannung, Klarheit und startest mit Freude durch diese Art der Selbstfürsorge in den Tag.

Entwickelt hat sie der Unternehmer Hal Elrod in seinem Buch Miracle Morning. Seine ideale Morgenroutine besteht aus diesen Bestandteilen:

  1. Ruhe
  2. Affirmationen
  3. Visualisierung
  4. Sport
  5. Lesen
  6. Schreiben

Ich habe meine eigene Morgenroutine einige Monate lang danach ausgerichtet, verwende mittlerweile aber mein eigenes System.

Du bist alles andere als ein Frühaufsteher? Verständlich. Sich morgens aus dem Bett zu quälen (und zu Zeiten, zu denen man noch gar nicht aufstehen müsste), braucht die richtige Motivation. Besonders im Winter, wenn es noch bis 8 Uhr morgens dunkel ist.

Du kannst deine Morgenroutine natürlich auch zu einer Abendroutine machen.
Du siehst, eine Morgenroutine kannst du an deine Bedürfnisse anpassen, wie du es brauchst.

Schenke dir einfach eine halbe Stunde oder mehr am Tag, die du nur für dich hast.

5. Lerne eine Zeitmanagement-Technik

Unabhängig davon, welche Zeitmanagement-Methode du nutzt – diese Punkte helfen jedem:
Hör auf mit dem Multitasking! Vor einigen Jahren noch als DIE Produktivitätstechnik angepriesen, wissen wir heute, dass es alles andere als effektiv ist, alles gleichzeitig zu machen. Man verzettelt sich,

Beseitige alle Störquellen! Kaum geht der Blick weg vom Arbeitsplatz, hat man das Handy in der Hand, checkt Facebook, Instagram, Whats App, das Wetter, die Nachrichten, usw. Kommt dir bekannt vor? Mir definitiv.

App-Empfehlungen für mehr Produktivität und besseres Zeitmanagement

  • Die Forest App pflanzt einen Baum. Solange du konzentriert arbeitest, wächst dein Bäumchen. Gerätst du aber in Versuchung und öffnest z.B. Facebook, stirbt dein Baum. Funktioniert bei mir erstaunlich gut als Motivator.
  • Mit Rescure Time kannst du das Internet und seine Ablenkungen für einen bestimmten Zeitraum ganz „abstellen„.
  • Du müsstest an deiner Hausarbeit oder dem nächsten Blogartikel schreiben? Written Kitten belohnt dich mit niedlichen Katzenbildern, sobald du eine gewisse Wortanzahl geschrieben hast. Wenn das mal nicht die ultimative Belohnung ist (… hier spricht ein Katzenmensch!)!
  • Einfach und ohne große Einlernzeit nutzbar sind Apps wie Evernote und Trello.
  • Für Teams: Asana und Meistertask.

Meine liebste Zeitmanagement- und Organisationstechnik: Der Braindump

Schreibst du auch so gerne Listen? Dann ist das hier etwas für dich:

Bei einem Braindump – oder wie es Cordula Nussbaum nennt: „Zeitmanagement für kreative Chaoten“ – notierst du dir auf einem Blatt Papier oder einem offenen Dokument am PC alle deine To-Do’s.
Schreibe einfach untereinander und ohne Reihenfolge – Hauptsache, raus aus deinem Kopf. Damit schaffst du dir einerseits eine Übersicht, was alles ansteht. Andererseits machst du Platz für neue Ideen.

Ich nutze dafür ein Ringbuch, das aufgeschlagen an meinem Arbeitsplatz liegt. Wenn mir eine neue Idee kommt, schreibe ich sie auf die Liste.
Alles, was erledigt ist, streiche ich durch.
Was ich nicht geschafft habe, übertrage ich auf die nächste Liste.

Ich verwende dieses System bisher seit 2 Monaten und fühle mich wesentlich entspannter, weil ich weiß, dass alle Einfälle in diesem Ringbuch notiert sind. Für mich eine funktionierende Alternative zu Wochen- und Monatszielen.

8 Rituale für dein bestes Jahr 2018 - Zielsetzung, Zeitmanagement, Morgenroutine

6. Führe ein Erfolgs- oder Dankbarkeitsjournal

Dankbarkeit sorgt für eine positive Einstellung, hilft dir, Perfektionismus einzudämmen und macht dich happy.

Ich blättere regelmäßig in meinem Dankbarkeitsjournal – und freue mich zu lesen, was ich schon erreicht habe oder welche Erfolge ich verzeichnen konnte. Das ist Gold wert, wenn sich mal wieder die Selbstzweifel melden oder man in einem Tief steckt!

Nimm dir während deiner Morgenroutine Zeit dafür oder schreibe vor dem Schlafengehen. Gewöhn dir an, immer zur selben Zeit zu schreiben. Damit wird dein Erfolgsjournal / Dankbarkeitsjournal zur Gewohnheit.

Ein, zwei Sätze – oder gar Stichpunkte – jeden Tag reichen vollkommen.

Zu Beginn kommst du vielleicht ins Stocken. Vielen von uns geht es so, wenn wir reflektieren sollen, was gut an uns ist.

Hier ein paar Anhaltspunkte:

  • Was hat dich heute glücklich gemacht?
  • Hast du etwas erreicht / ein Ziel abhaken können?
  • Worauf bist du heute stolz?
  • Hast du ein Kompliment bekommen oder hat jemand etwas Nettes über dich gesagt? Was?

Selbst, wenn du keinen außergewöhnlichen Erfolg aufzuschreiben hast: Hat die Sonne geschienen und dich glücklich gemacht? Schreib das auf!

Hat der Postbote ein unerwartetes Weihnachtspäckchen gebracht? Schreib es auf!

Hast du ein Telefonat hinter dich gebracht, vor dem es dir schon seit Tagen graut? Aufschreiben! 🙂

7. Gestalte dein Vision Board

Mit einem Vision Board visualisierst du deine Ziele und Wünsche; d.h. du stellst sie bildlich dar. So kannst du neue Motivation schöpfen, wenn du gerade einen Durchhänger hast.

Ziele erfüllen sich nämlich eher, wenn du sie visualisierst.

Nicht jeder von uns ist ein visueller Typ und merkt sich Dinge am besten, wenn er sie sieht.
Aber wenn du eine Möglichkeit hast, dir deine Träume und Pläne regelmäßig vor Augen zu führen, tut sich dennoch etwas in dir: Du erinnerst dich, warum du tust, was du tust.

Und: Der Blick aufs Vision Board macht glücklich! Denn selbst wenn du noch längst nicht da bist, wo du einmal sein willst: Das Vision Board regt dich zum Träumen an und weckt deine Vorstellungskraft.

Deshalb gilt: Alles, was dein Herz zum Klopfen bringt, gehört auf dein Vision Board! (Dazu passt übrigens auch der nächste Punkt.)

Wie du mithilfe von Pinterest Schritt für Schritt ein Vision Board erstellst, erkläre ich dir hier.

Probier es aus und schreib mir, wie du es findest!

So rockst du 2018: Zielsetzung, Zeitmanagement, Morgenroutine
 

8. Dream Big!

Weißt du was? Ich finde, neben all den Vorsätzen, der Organisation und der Zielsetzung kommt eines meist zu kurz: Das Träumen!

Also sei mal so richtig unrealistisch!

Mach es dir in einer ruhigen Minute gemütlich (evtl. mit Zettel + Stift um mögliche Geistesblitze aufschreiben zu können) und träume dich zu dem Moment, in dem du deine Ziele erreichst. 

Aus jedem noch so bunten, wilden Traum kann ein echtes Ziel entstehen!
Packe alles auf dein persönliches Vision Board. Du weißt nie, was davon wahr werden könnte… 🙂

Weitere Anhaltspunkte gibt dir dieses Arbeitsblatt aus dem „Mein bestes Jahr“ Workbook.

Hört sich alles gut an? Für noch mehr Einblicke ins Buch und das zugehörige „Life & Work-Book“ schau gern auf der Website vorbei, wo du beides bei Interesse direkt bestellen kannst.

Erzähl mir doch zum Abschluss noch in den Kommentaren, ob du solche (und ähnliche) Jahresend-Rituale hast und was du dir vornimmst, um 2018 zu deinem besten Jahr zu machen?

So machst du 2018 zu deinem besten Jahr: Zielsetzung, Zeitmanagement, Morgenroutine
 

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Erkenne dein Potential! Die Erfolgsformel nach Katharina Pommer

Erkenne dein Potential! Die Erfolgsformel - Erkenne dein Potential durch diese 7 Fragen / zentreasures.de

Erkenne dich selbst und entfalte dein Potenzial mit der Erfolgsformel nach Katharina Pommer

Ich vermute, dass du diesen Blog liest, weil du nicht nicht weißt, wohin dich dein (beruflicher) Weg führt, welche Potentiale und Talente in dir stecken und wie du deine Berufung leben könntest.

„Lebe deine Vision!“ hört/liest man ja ständig irgendwo. Aber wie oft habe ich mich selbst gefragt, wie das gehen soll?! Wie erkenne ich denn, was meine Vision ist? Wie entdecke ich versteckte Fähigkeiten in mir und wie höre ich auf, dauernd an mir zu zweifeln und die Dinge stattdessen endlich anzugehen?

Katharina Pommer, über deren inspirierenden Werdegang ich dir letzte Woche schon erzählt habe, hat dafür ihre Erfolgsformel entwickelt.

In dieser Erfolgsformel stellt sie 7 Fragen, mit denen du erkennst:

  • Wer bin ich?
  • Was brauche ich?
  • Wie baue ich Selbstvertrauen auf – sowohl beruflich, als auch mir selbst und meiner Familie/meinem Partner gegenüber?

Damit legst du die Grundmauern, um deine Berufung leben zu können.

Schauen wir uns die einzelnen Fragen aus Katharina Pommers Erfolgsformel und ihre Hintergründe genauer an:

Frage 1 der Erfolgsformel: Wo bist du? – Deine Grundbedürfnisse

Diese Frage ist auch die am Schwersten zu beantwortende.

Werden deine Grundbedürfnisse, d.h. Sicherheit, Liebe, Geborgenheit, befriedigt? Und wurden sie auch in deiner Kindheit erfüllt?

Um die Tragweite dieser Frage verständlicher zu machen, hat Katharina Pommer mir vom „Still Face Experiment“ erzählt: Dabei wurden Babys darauf getestet, wie sie auf ihre Mütter reagieren. Bis in den 80er Jahren dachte man nämlich, dass Babys überhaupt nichts fühlen.
Bekam das Baby während des Experiments Aufmerksamkeit von der Mutter, ein Lächeln und liebevolle Worte, war alles gut. Das Baby war zufrieden, sicher und glücklich.
Kümmerte sich die Mutter jedoch mit einem „still face“, also einem unbewegten, emotionslosen Gesichtsausdruck, um das Baby, versuchte es zwar eine Zeitlang, nach Aufmerksamkeit zu schreien und zu weinen – aber irgendwann resignierte es und bliebt still und reglos.

Dieses Beispiel verdeutlicht, dass wir bereits von klein auf Selbstbewusstsein verlieren und keinen Selbstwert aufbauen können, wenn wir ignoriert werden.

Selbstbewusstsein fußt ganz stark auf Kindheitserfahrungen. Wurden meine Bedürfnisse gehört? Welche Beziehung hatte ich zu meinen Eltern? Wie bin ich groß geworden?

Gerade wenn die Grundbedürfnisse nicht richtig erfüllt wurden, wachsen wir zu Menschen heran, die immer versuchen, aber nichts schaffen.
„Ich versuche alles – aber komme nicht weiter, denn niemand interessiert sich wirklich für mich.“ Je nachdem, Wie sich um uns als Baby gekümmert wurde.

Die Neurowissenschaft hat herausgefunden, dass nicht jeder Mensch Freude und Erfolg, aber auch Trauer und Misserfolg gleichermaßen aushält. Warum?

Stell dir vor, du hattest einen wunderschönen Tag, hast dich mit deinen liebsten Menschen umgeben und warst glücklich. Und dann bist du abends zuhause – und fühlst dich leer oder fabrizierst unnötiges Drama, von dem du vielleicht selbst nicht weißt, woher es kommt.
Vielleicht kennst du diese Situation?

Das ist ein ganz normaler Vorgang. Dadurch balanciert dein Gehirn quasi deine Gefühle wieder aus, damit du wieder zurück in deine Komfortzone gelangst.

Frage 2 der Erfolgsformel: Wer bist du? – Dein Potential

Hier geht es darum, dich mit deinem Selbst zu beschäftigen.

Anhand Fragen wie

  • Wer bin ich?
  • Welche Visionen, Träume habe ich?
  • Welche Stärken, Talente und Fähigkeiten habe ich?

lernst du dich und dein Potential besser kennen.

Tatsächlich beschäftigen sich die wenigsten damit. Sie kennen ihre Talente und Fähigkeiten überhaupt nicht. Das ging mir auch lange so.

Die Gesellschaft macht es uns doppelt schwer. Denn wer etwas besonderes kann, wird entweder hochgelobt oder mit „Ach, die gibt doch nur an“ herabgewürdigt.

Ein Beispiel: Die Schule. Wir funktionieren in der Schule immer auf die gleiche Weise. Stehen zur selben Zeit auf, setzen uns auf unsere Plätze; wenn der Gong schlägt und melden uns, wenn uns eine Frage gestellt wird. Wir machen alle dasselbe – werden aber nicht in unseren eigenen Fähigkeiten gefördert.
Man würde nie auf die Idee kommen, dieses System zu hinterfragen, nicht wahr? Denn es ist einfach so – war schon immer so. Selbes gilt für die Entdeckung deines Potentials. Nur, wenn du dich wirklich hinsetzt und deinem Innersten zuhörst.

Hier kann es dir auch helfen, eine zweite Meinung einzuholen. Andere sehen oft besser, was für Stärken und Potentiale in uns versteckt sind.

Mit der Erfolgsformel von Katharina Pommer erkennst du in 7 Schritten dein wahres Potienzial

Frage 3 der Erfolgsformel: Was tust du damit? – Dein Charisma

Du solltest nun deine Gaben/Potenziale kennen. Überlege dir, was du damit tun kannst!

Setzt du sie ein oder nicht? Lässt du sie brach liegen oder beginnst du, ihnen mit Leidenschaft und Enthusiasmus nachzugehen und zeigst der Welt, was du kannst? Oder lässt du dein Potential in der hintersten Schublade liegen?

Selbstzweife sind ein großer Faktor, der uns davon abhält, unser Charisma zu entfalten. Wir glauben von vorneherein, etwas nicht zu schaffen, also warum überhaupt überlegen, was wir aus unseren Gaben machen könnten?

Verständlich. Aber – dare to dream! Erlaube dir ruhig einmal, wild zu spinnen, zu träumen und zu überlegen, was du alles tun könntest. Egal, wie realistisch oder unrealistisch es auch sein mag.

Was tust du mit deinen Gaben?

Frage 4 der Erfolgsformel: Wie tust du es? – Die Qualität

Du weißt, wo du herkommst, wer du bist. Du kennst dein Potenzial und hast Selbstvertrauen in deine Fähigkeiten aufgebaut. Jetzt geht es darum, zu entscheiden, wie du deiner Berufung so nachgehen kannst, dass sie den bestmöglichen Wert für andere bringt.

Welche Werte zeichnen dich und dein Produkt/deine Idee aus? Was für eine Qualität haben deine Fähigkeiten und Produkte? Wie wichtig ist dir Qualität überhaupt?
Und: Wie kannst du das, was du bist und du kannst, einsetzen?

Du hast dich schon immer gerne mit Grafikdesign beschäftigt und willst das weiterhin verfolgen? Dann liegt die Wahl nun bei dir, ob du mit Paint oder Adobe Photoshop arbeitest..

Frage 5 der Erfolgsformel: Für wen tust du es? – Die Menschen

Deine Kunden, deine ideale Zielgruppe – sind Menschen. Die, die den oben angesprochenen Wert durch deine Berufung erhalten sollen.
Für wen willst du also zuständig sein? Wer sind die Menschen, die du ansprechen und als Kunden haben willst?

Stell dir vor, du ziehst eine neue Kaffeerösterei auf mit dem besten Fair Trade Kaffee, den man kriegen kann. Der Ehrgeiz hat dich gepackt und so willst du deinen perfekten Kaffee unbedingt an die Menschen verkaufen, die normalerweise keinen Kaffee trinken.
Mit ziemlicher Sicherheit wirst du keinen Kaffee verkaufen.
Viel mehr Sinn macht es deshalb, andere Kaffeeliebhaber mit deinem Produkt anzusprechen, die de Geschmack wirklich wertschätzen werden.

Frage 6 der Erfolgsformel: Warum tust du es? – Deine Vision

Die Frage nach dem Warum ist laut Katharina Pommer die Wichtigste. Beantworten kannst du sie dir jedoch erst, wenn du die vorherigen Fragen geklärt hast.
Jeder Mensch hat ein Warum; eine Vision. Verlieren wir dieses Warum, werden wir mutlos und sogar depressiv.

Es ist wie beim Bergsteigen:Du stehst auf dem Gipfel, genießt die Aussicht, bist stolz… und dann fragst du dich: Was kommt jetzt?
Der Mensch ist erst voll eingebunden und erfüllt, wenn er den nächsten Gipfel erklimmen kann.
Doch um nach oben zu kommen, muss man erstmal wieder nach unten ins Tal.
Das Schöne: Du musst den nächsten Berg nicht alleine erklimmen. Du packst dir alles, was du brauchst in deinen Rucksack und wenn das nicht reicht, lässt du dich von einem erfahrenen Bergführer anleiten.

Sei bereit, um Hilfe zu bitten – und sie anzunehmen.

Auf die höchsten Berge fährt keine Seilbahn.

(… mit solchen Beispielen kriegt man mich halt auch immer :D)

Mit der Erfolgsformel von Katharina Pommer erkennst du in 7 Schritten dein wahres Potienzial

Frage 7 der Erfolgsformel: Mit wem umgibst du dich? – Dein Umfeld

In der Neurowissenschaft wurde auch erkannt, dass die Nervensysteme der Menschen sich wie ein Herzschlag einander angleichen. Dieser Vorgang ist dafür verantwortlich, dass du dein Selbstvertrauen stärkst oder es verlierst.

Um auf das Reis-Experiment zurückzukommen:
Wenn ich von Menschen umgeben bin, die den Reis ignorieren – verschimmle ich.
Wenn ich aber von jemandem umgeben bin, der mir gut zuredet – kann ich wachsen.

Verstehst du?

Das ist Kraft eines erfüllten Erfolges.
Schau dich in deinem näheren Umfeld einmal um. Wer sind die Menschen, die du (täglich) in deinem Leben hast. Tun sie dir gut? Unterstützen sie dich oder blockieren und bremsen sie dich?

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Katharina Pommer hat mir eine Übersicht dieser Fragen für dich zum Download zur Verfügung gestellt. Du kannst sie dir hier kostenlos herunterladen:

Mit der Erfolgsformel von Katharina Pommer erkennst du in 7 Schritten dein wahres Potienzial

© Katharina Pommer

Dein wichtigstes Werkzeug, um dich selbst zu erkennen und dein Potential zu entfalten

Eigenverantwortung.

Nach Katharina Pommers Erfahrung sind die Auslöser für unseren Wunsch nach Veränderung Lebenskrisen. Ein Unfall, eine Krankheit, eine Scheidung und andere einschneidende Erlebnisse verleiten uns dazu, nach etwas zu suchen.

Es reicht nicht, am Ende „eventuell vielleicht“ glücklich zu werden – sondern wirklich zurückblicken zu können und zu sagen „Ja, ich habe meine Berufung gelebt und ein erfülltes Leben gehabt.“

Deshalb ist Eigenverantwortung so wichtig. Du musst aufhören, die Schuld ständig bei anderen zu suchen.

Zu Freud’s Zeiten haben wir es uns einfach gemacht: Er sah die Schuld für unsere Persönlichkeitsstörungen in unseren Müttern – und das macht es einfach. Die Mama ist schuld, dass ich so bin und nicht vorankomme. Mimimi.

Doch die Kraft, dein Potential zu entfalten und deiner Berufung zu folgen, liegt in dir. Nicht in deiner Mutter, deinem Vater, deinem Partner/Partnerin. Nur in dir.

Du hast alles, was du brauchst.

Sich selbst vertrauen ist Selbstvertrauen

Selbstvertrauen baut sich auch durch Erfahrung auf. Alles, was neu ist, macht uns Angst. Immer. Uns fehlt das Vertrauen – und das ist okay.

Wie kannst du dein Selbstvertrauen steigern?

Entweder fasst du dieses Vertrauen in dich durch dich selbst: Noch weiß ich es nicht, aber ich glaube an mich und werde es schaffen.

Oder du hast jemanden, der an dich glaubt – den Bergführer. Keinen Bergtreiber.
Ich traue es mir nicht zu, weil ich es nicht gewohnt bin, etwas in die Hand zu nehmen. Deshalb hole ich mir Unterstützung.

Wir brauchen andere Menschen, die uns an die Hand nehmen und uns Vertrauen schenken, bevor wir es uns selbst geben können. Auch das ist Eigenverantwortung.

Sei wie eine gute Freundin, die deinen Gegenüber in den Arm nimmt und ihm/ihr gut zuredet. Du schaffst das, probieren wir es gemeinsam!“
Und wenn dir genau diese Person fehlt, kannst du mich gerne jederzeit privat anschreiben – stärken wir uns gegenseitig auf unserem Weg!

Hast du Fragen zur Erfolgsformel? Stell sie mir gerne und ich leite sie bei Bedarf an Katharina Pommer weiter!

You are made of stars
 

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Wie Glaubenssätze Einfluss auf deine Veränderung nehmen

Wie deine Glaubenssätze Einfluss auf deine Veränderung nehmen

Deine Gedanken haben enormen Einfluss auf die Realität.
Positive, motivierende Gedanken rütteln dich auf; spornen dich an.
Negative, desaströse Gedanken jedoch – sorgen dafür, dass du dich nicht vom Fleck bewegst.
Diese Gedanken nennt man Glaubenssätze.

„Ich bin doch sowieso zu blöd dazu.“
„Wieso sollte das ausgerechnet mir gelingen?“

Du kennst das, oder?
Ich jedenfalls schon.

Stell dir diese Glaubenssätze in deinem Kopf wie einen Glasbläser vor, der eine Vase formt. Der Glasbläser hat die volle Kontrolle über die Entstehung des Gefäßes. Er formt sie langsam und sorgfältig.
Macht er einen Fehler, ist das Kunstwerk zerstört. Er kann es nur durch mühevolle, langwierige Arbeit retten.

Ob es das wert ist?
Was denkst du?
Ist deine innere Einstellung es wert, von negativen Glaubenssätzen befreit zu werden?

Was sind Glaubenssätze – und wie entstehen sie?

Der Begriff „Glaubenssatz“ ist hier schon öfter gefallen und tatsächlich plane ich schon einen Beitrag dazu, da war ZENtreasures noch gar nicht online.

Glaubenssätze sind in deinem Denken fest verankerte Gedanken, die deine Persönlichkeit, deine Einstellung und dein Weltbild repräsentieren.
Sie können Sprichwörter sein oder markante Sätze, die jemand mal zu dir gesagt hat oder eigene Gedanken.
Du bist überzeugt, dass sie der Wahrheit entsprechen, du glaubst an sie – ohne sie je hinterfragt zu haben.

Unsere Glaubenssätze – und somit unsere Überzeugungen – werden zu 90% in unseren ersten sechs Lebensjahren festgelegt. Sie bleiben unser Leben lang bestehen.
Jeder Gedanke, der sich in deinem Bewusstsein festsetzt, wird irgendwann zur Realität.

Das Problem daran?

Dass sie unser weiteres Leben lang bestehen bleiben, ist die Schuld des sogenannten rekulären Aktivierungssystems.
Du kannst es dir vorstellen wie ein Schutzmechanismus für deine Gedanken. Es lässt nur die Informationen bis zu deinem Bewusstsein durch, die mit deinen Glaubenssätzen übereinstimmen.

Hast du seit der Grundschule geglaubt, du wärst handwerklich unbegabt, wirst du immer davon überzeugt sein, deine Möbel nicht allein aufbauen zu können – oder es gar nicht erst zu versuchen.

Falls doch, schaltet sich dein Bewusstsein ein.
„Moment“, sagt sich dein Bewusstsein. „Das stimmt aber nicht mit meinen Glaubenssätzen überein!“
Es aktiviert sein rekuläres Aktivierungssystem – und in deinen Gedanken kommt an: „Was rede ich? Es wäre schon schön, das neue Bett selbst aufzubauen, aber ich habe es bisher noch nie geschafft, sowas richtig zusammenzubauen, außerdem fehlen mir die Werkzeuge und es ist ohnehin besser, jemand anderes macht das. Ich mach es bloß kaputt.“

Wie deine Glaubenssätze Einfluss auf deine Veränderung nehmen

Negative Glaubenssätze und du wie sie identifizierst

Einen Glaubenssatz erkennst du daran, dass er sich ständig wiederholt; dir immer wieder in den Sinn kommt.

Glaubenssätze können natürlich auch positiv sein.

Hat sich ein Glaubenssatz erstmal in deinem Kopf verankert, macht sich dein Geist auf die Suche nach Bestätigungen. Schließlich muss der Glaubenssatz ja wahr sein, nicht?
Wenn du dir vorstellst, du seist hässlich, wird dein Gehirn dir beim nächsten Blick in den Spiegel die Bestätigung liefern. „Da wächst schon wieder ein Pickel. Und meine Nase ist auch viel zu groß. Unästethisch. Wer soll mich schon mögen?“

Das ist das – ich formuliere es mal vorsichtig – „gefährliche“ an Glaubenssätzen.
Wenn du von Haus aus positiv denkst, mit dir zufrieden bist und überzeugt davon bist, dass du dein Traumleben verdient hast, schenkt dein Gehirn dir die Bestätigung dessen.

Nichts passiert zufällig.
Auch dein Erfolg ist kein Zufall, sondern reine Einstellungssache.

Beispiele für negative Glaubenssätze

Ich wette, du kennst mindestens einen davon:

  • Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
  • Ich bin zu dumm dafür.
  • Natürlich kann ich das nicht. Ich war ja noch nie gut in Sport.
  • Das war schon immer so.
  • Ich bin wertlos/unattraktiv/langweilig.
  • Geld verdirbt den Charakter.
  • Niemand liebt mich.
  • Arbeit abgeben? Am Ende muss ich ja doch alles selber machen.
  • Kreative Arbeit ist wertlos.
  • Ich muss noch viel lernen.
  • Lernen fällt mir schwer.
  • Ohne meine Belohnungs-Schokolade bin ich zu nichts zu gebrauchen.

Mein ‚guilty Glaubenssatz‘

Save the best for last – Heb‘ dir das Beste bis zum Schluss auf

Dieser Glaubenssatz entstand ursprünglich durch etwas so Banales wie das Mittagessen. Denn das, was du am liebsten magst, isst du zum Schluss, um die Vorfreude aufzubauen.
Erst wurden Rosenkohl, Zucchini und andere unbeliebte Speisen gegessen, danach belohnte man sich mit den besten Stücken.
Der Teller musste leer gegessen werden. So aß ich also erst, was ich nicht mochte und hob mir die besten Teile bis zum Schluss auf.

Der Witz daran: War ich bei meinen Lieblingsspeisen angelangt, hatte ich keinen Hunger mehr.
Oft wunderte ich mich noch, warum ich schon satt war, bevor ich die wirklich leckeren Teile überhaupt nur angerührt hatte. Well well.

Ich habe es jahrelang nicht geschnallt. Vielmehr habe ich diesen Glaubenssatz später auch auf andere Bereiche meines Lebens geschoben:
Erst Arbeiten gehen und den Haushalt schmeißen, dann das „Schmankerl“ in Form eines Feierabend-Biers mit Freunden.
Erst auf Reisen jeden Tag das ungeliebte Frühstück verschlingen, bevor ich mir dann Sonntags ENDLICH den Obstteller gönne, der mich schon die ganze Woche anlacht.

Ist das nicht bescheuert?

Auch wenn es ein gutgemeinter Ratschlag meiner Eltern war (wenn auch unterschwellig – denn Mama musste ja irgendwie für meine Gemüse-Zufuhr sorgen), er hat sich dermaßen verfestigt, dass ich mir letzten Endes damit schadete.

Glaubenssätze von Tatsachen unterscheiden

Wichtig ist, solche und ähnliche Glaubenssätze von Tatsachen zu unterscheiden.
Denn wer solche destruktiven Gedanken hat wie „Ich bin total unfähig“, hält sie für Tatsachen.

Aber: Ein Glaubenssatz ist keine Tatsache und entspricht nicht der Realität!

Eine Tatsache ist:
„Meine Arbeit macht mir keinen Spaß.“

Ein Glaubenssatz dagegen ist:
„Ich kriege nicht mal die einfachsten Aufgaben hin – ich bin echt zu blöd für diesen Job.“

Glaubenssätze werden nie in Frage gestellt. An sich ist das ja gut so.
Ist der Glaube doch der Anker, an dem wir Menschen uns festhalten.

Ich bin kein gläubiger Mensch. Zumindest nicht in der Hinsicht, dass der Glaube an Gott oder eine höhere Macht mir Kraft gibt. Ich glaube – an mich. Meine Fähigkeiten, mein Urteilsvermögen, mein Menschenverstand.
Es gab allerdings Zeiten, da habe ich das nur so dahingesagt. In Wirklichkeit war ich nicht von der Überzeugung erfüllt, mit der ich “Ich glaube an mich!” aussprach.
Vielmehr dachte ich insgeheim „Ich kann das ja doch nicht.“, wenn es um berufliche Entscheidungen und Selbstständigkeit ging.
Negativer Glaubenssatz detected!

Meine Familie ist bekannt dafür, immer zu spät zu kommen. Mal davon abgesehen, wie unhöflich das gegenüber den Wartenden ist, nervt es uns auch selbst.
Da werden Witze gemacht „Typisch. Ihr seid wieder die letzten.“
Ich dachte selbst 25 Jahre lang, dass ich einfach nicht in der Lage sei, pünktlich zu sein. Es liegt ja in der Familie. Da kann man nichts machen.
Auch das ist ein negativer Glaubenssatz.

Das ist allerdings nur meine Realität, nicht die Wirklichkeit!
Nur weil ich denke, nichts gegen meine Unpünktlichkeit tun zu können und es ohnehin jeder von mir erwartet, heißt das nicht, dass ich die Unpünktlichkeit akzeptieren muss.

Ich kann dem aktiv entgegen wirken.

Es hat gedauert, bis ich das wahrhaben wollte. Seit ich es verstanden habe, fällt es mir viel leichter, negativen Glaubenssätze keine so große Beachtung mehr zu schenken.
Und keine Sorge, du kannst das auch.

Never let your fear decide your future.

Negative Glaubenssätze in etwas Positives umwandeln

Machen wir uns daran, deinen negativen Glaubenssätzen ihre Wirkung zu nehmen.

Der wichtigste Schritt, um deine Glaubenssätze zu entlarven?

Sie aufzuschreiben.

Such dir einen ruhigen Ort und forsche in dich hinein. Welche Sätze kommen dir immer wieder in den Kopf?
Was denkst du, wenn du Fehler gemacht hast?

Notiere dir all diese Sätze. Das kann in ein paar Minuten erledigt sein, aber wenn es dir wie mir geht, wirst du diese Übungen zwei, drei Mal wiederholen müssen, um alle Glaubenssätze zu erfassen.

Gehe einen Satz nach dem anderen durch und beantworte dir folgende Fragen (du kannst sie auch gerne daneben notieren, das macht es visueller):

  1. Verbessert sich mein Leben wirklich, wenn ich an diesem Glaubenssatz festhalte?
  2. Was könnte passieren, wenn ich ihn loslasse?
  3. Warum ist dieser Glaubenssatz totaler Blödsinn und entspricht nicht der Realität?

Durch dieses Hinterfragen nimmst du dem Glaubenssatz seine Unfehlbarkeit.
Ich streiche am Schluss die alten Glaubenssätze durch – das suggeriert, dass ich damit abgeschlossen habe.

Am Schluss formulierst du den Glaubenssatz in etwas positives um.
So wird aus „Save the best for last“„Ich bestimme selbst und genieße jederzeit so, wie es mir gerade gut tut“.
Und ich fühle mich besser, weil der Druck verschwunden ist.

Wichtig ist, diesen neuen, positiven Glaubenssatz zu verinnerlichen.
Das klappt am besten, indem du ihn notierst und ihn dir jeden Tag vorsagst/durchliest.
Ich habe meine positiven Glaubenssätze in einer Notiz am Handy gespeichert, wo ich jederzeit Zugriff habe.

Ist dir schon leichter ums Herz geworden?

Veränderung braucht Zeit

Wie deine Glaubenssätze Einfluss auf deine Veränderung nehmen

Ich habe viel zum Thema Glaubenssätze recherchiert und eine Sache stieß mir regelmäßig sauer auf: Das Verändern von Glaubenssätzen wird immer als so easy dargestellt. Als müsstest du einfach nur entscheiden, einen negativen Glaubenssatz loszulassen und – paff – wird alles gut.

Du fühlst dich dumm? – Dann fang einfach an, ab heute zu lernen und schlau zu werden.
Du findest dich hässlich und deswegen liebt dich niemand? – Sage dir, du bist schön und irgendwo wartet die richtige Person auf dich?

Hahaha ha.
So funktioniert das Leben nicht.

… Und ja, ich hasse es, jetzt die Spielverderberin zu sein, doch Veränderung braucht Zeit.
Einen negativen Glaubenssatz in einen positiven Gedanken zu verwandeln, braucht Zeit. Viel Zeit.
Es braucht Kontinuität; dranbleiben ist gefragt!

Aus eigener Erfahrung – ich arbeite seit ca. 2,5 Jahren mehr oder weniger aktiv an meinen Glaubenssätzen – kann ich dir wirklich nur raten, dran zu bleiben. Denn nur, weil du einen negativen Glaubenssatz positiv umformulierst, ändert sich deine innere Einstellung nicht von jetzt auf gleich (leider!).
Vergiss nicht, die meisten deiner Glaubenssätze existieren bereits dein Leben lang. Sie lassen sich nicht plötzlich ausknipsen. Aber sie lassen sich ausknipsen.

Dennoch ist es ein riesengroßer, unterstützender Schritt für deine Veränderung, wenn du dich mit deinen Glaubenssätzen auseinandersetzt.

Damit die nächste Figur des Glasbläsers deines Lebens eine ganz besondere wird.
 

Hast du noch Fragen zu dem Thema?
Verrätst du mir einen Glaubenssatz, von dem du dich gerne befreien würdest?

Wie deine Glaubenssätze Einfluss auf deine Veränderung nehmen
 

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Wie du dein Mindset findest und dich selbst verwirklichst

Wie du dein Mindset findest und dich selbst verwirklichst

Wie du dein Mindset findest und dich selbst verwirklichst

Deine Freunde Stefan und Stefanie wollen einen Marathon laufen.
Stefan geht die Sache zielstrebig an: Er markiert sich das Start-Datum im Kalender, stellt sich einen Trainingsplan zusammen und trainiert täglich für sein Ziel.
Er erzählt allen in seinem Umfeld von seinem Plan, wird motiviert; er trackt seine Laufzeiten und pusht sich zu immer neuen Höchstleistungen.

Stefanie macht es anders: Sie markiert sich zwar auch das Start-Datum im Kalender, weiß aber nicht, wie genau sie nun weiter vorgehen soll.
Also geht sie wie gewohnt 3x pro Woche laufen.
Der Marathon rückt aus ihren Gedanken und niemand erinnert sie daran oder spornt sie an.
Ihre Zeiten verbessern sich, aber sie verändert nichts an ihrer gewohnten Laufstrecke.

Als der Tag des Laufs gekommen ist, gehen beide an den Start.

Was denkst du – wer von beiden wird den Marathon erfolgreich abschließen und wer wird aufgeben?

Was ist ein Mindset und wie finde ich es?

Alle reden davon:

Du brauchst das richtige Mindset!

Schön und gut, nur was ist das überhaupt? Wie finde ich es? Kann man das essen?

Dein Mindset ist das, was dich antreibt; dich motiviert. Deine innere Einstellung.
Es fußt auf deinen Glaubenssätzen. Wenn du dir dauernd einredest, du wärst dumm, hässlich und zu nichts zu gebrauchen – glaubst du es irgendwann.
Dein Kopf; deine Gedanken gaukeln dir vor, dass es genau so ist.

Genauso verstärkt dein Mindset aber auch die positiven Gedanken. Du bist davon überzeugt, dass du deinen Traum, erfolgreiche Buchbloggerin zu werden, verwirklichen wirst?
Solche Gedanken mag dein Mindset! Denn es hilft dir dabei, sie wahr werden zu lassen.

Du kannst dir das Mindset wie einen massiven Baumstamm vorstellen. Es ist das Fundament deiner persönlichen Entwicklung und deines zukünftigen Erfolges.
Die Baumkrone – der Schmuck – stellen deine Talente und Fähigkeiten dar.

Bei vielen von uns ist dieser Stamm ein dünner Ast, kaum dick genug, um massivem Gegenwind zu trotzen.
Aber du kannst lernen, diesen Ast wachsen zu lassen und zu einem festen Anker werden zu lassen.

Darum ist das Mindset so wichtig für deinen Erfolg

Kommen wir auf das Marathon-Beispiel von oben ein.
Was denkst du, wer hat es über die Ziellinie geschafft?

Richtig, Stefan. Denn sein Mindset war das Richtige.
Er hat sich ganz auf dieses Ziel konzentriert und alles dafür getan, was nötig war.

Stefanies Mindset dagegen lässt auf eines schließen: Sie wollte es nicht fest genug.

Um ein Ziel zu erreichen musst du es wirklich wollen. Zu 100%, nein, zu 110%.
Du musst deine Zeit und deine Leidenschaft in dieses Ziel stecken. Langfristig. Ich verwende dieses “muss” normalerweise nicht gerne, aber hier „muss“ es sein.

Halbherzigkeit bringt dich nicht aus der Mittelmäßigkeit heraus.
Glaub mir, ich habe das selbst oft genug erlebt. Mein Mindset war lange Zeit kaum präsent.
Doch die Planung für mein eigenes Business hat ein Feuer entfacht, das beständig loderte. Das kannte ich von mir überhaupt nicht.
Meist begeistert mich etwas eine Nacht lang oder eine Woche und dann geht es mir wie Stefanie und der Gedanke wird zur unwichtigen Nebensache.
Der Baum verkümmert.

Lass nicht zu, dass dein Traum ebenso verkümmert.

Wie du dein Mindset findest und dich selbst verwirklichst
 

Scheitern ist okay!

Auch das gehört in dein Mindset!
Denn viele von uns (ich eingeschlossen) geben direkt auf, wenn sie es nicht schaffen, das erste Hindernis zu überwinden oder sich eine unerwartete Hürde in den Weg stellt.

Scheitern ist ganz normal. Es gehört zum Prozess deiner Veränderung!

„Aus Fehlern lernt man“ entlockt dir vielleicht nur ein genervtes Augenrollen, doch – dieser Spruch ist wahr!

Ich habe mit diesem Thema in meinem Beitrag über Selbstreflexion bereits ausgiebig gewidmet. Lies gerne rein, wenn du möchtest.

Wichtiger ist mir heute der Fokus auf einen anderen Punkt:
Es wird immer jemanden geben, der besser ist als du.

Jemanden, der besser schreibt, besser singt, schneller lernt, mehr verkauft, mehr verdient und durchschlagende Ideen vor dir veröffentlicht.
Lass dein Mindset davon nicht runterziehen. Das hat nichts mit dir zu tun!

Stell dir vor, J. K. Rowling hätte Harry Potter nie veröffentlicht, nur, weil sie dachte, dass es doch schon genug Zauberer-Geschichten gibt. Was wäre uns da für eine generationenverändernde Buchreihe vorenthalten geblieben!

Erlaube dir zu scheitern, daraus zu lernen und trotzdem weiterzumachen.
Der Baum, aus dem dein Mindset besteht, wird so nur noch weitere Wurzeln schlagen.

Dein Umfeld und dein Mindset, Status: Es ist kompliziert

Es heißt, du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du dich am meisten umgibst.

Sind diese fünf wichtigsten Menschen Personen, die erfolgreich in ihren Berufen sind und in ihrer Arbeit aufgehen? Dann ist es wahrscheinlich, dass du genauso bist.

Sind diese Fünf allerdings Dauer-Jammerer ohne große Ziele, wirst du in ihren Sog gezogen und dich ebenso kraft- und ziellos fühlen.

Aber auch du kannst durch deine positive Einstellung die Leben der anderen fünf Menschen um dich herum verändern, wenn du über das richtige Mindset verfügst.

Jeder kann sich ändern.
Wenn er will.

Do what makes your soul most alive

Du musst nicht immer tun, was Anderen gefällt. Zumindest nicht dann, wenn es um deine Zukunft geht – siehst du, DEINE Zukunft. Nicht die deiner Eltern, deiner Tante Erna, deines Großvaters oder die der 4.-Klass-Lehrerin, die damals meinte, du könntest ebenfalls Lehrerin werden, weil du so gut in Mathe warst. Denn du hasst Mathe. Ja, ich spreche da gerade von mir.

Wie du dein Mindset findest und dich selbst verwirklichst. Zitat Do what makes your soul most alive.

Do what makes your soul most alive
– Tue, was deine Seele am Leben hält.

Dieses Zitat habe ich sogar schon mal gepostet, aber damals mehr mit Arbeit und Berufung in Verbindung gebracht.
Dabei lebt unsere Seele nicht nur von Arbeit.
Auch in unserer freien Zeit sollten wir tun, was uns Freude bereitet. Oder besser: Wir sollten – soweit möglich – immer tun was unsere Seele mit Leben erfüllt.
Nur das weckt Glücksgefühle, Leidenschaft und Vorfreude – wie bei einem kleinen Bäumchen, das im Frühling endlich austreiben und seine leuchtend grünen Blätter zeigen darf.

Finde dein Mindset: Übungen

Lebe deinen perfekten Tag

Meine Lieblingsübung, die ich jedes Jahr einmal mache, seit ich Ende 2014 mit meinem Veränderungs-Prozess angefangen habe.

Du darfst nämlich träumen! So wild und bunt und unrealistisch, wie du nur willst.
Überlege dir, wie dein perfekter Tag aussieht – in allen Details. Wann stehst du auf, was frühstückst du, was arbeitest du, mit wem umgibst du dich, usw.

Ich habe dir dazu ein 2-seitiges PDF-Worksheet erstellt. Du kannst es dir hier herunterladen und es direkt am PC ausfüllen oder ausdrucken.

Wie du dein Mindset findest und dich selbst verwirklichst. Worksheet Download

Interview mit dir selbst

Spiel Karla Kolumna! Stelle dir selbst ein paar Mindset- und Zukunfts-bezogene Fragen – und beantworte sie.

Folgende Fragen kannst du dir stellen:

  • Wenn ich morgen genau das tun könnte, was meiner Berufung entspricht: Was würde ich tun?
  • Wie würde ich diese Sache angehen?
  • Welche Probleme/Hürden könnten sich mir in den Weg stellen?
  • Wie würde ich sie lösen?
  • Was erhoffe ich mir von meiner Berufung; welches Ziel will ich damit erreichen?

Die Ergebnisse notierst du oder nimmst sie dir als Sprachmemo auf. Hauptsache, du kannst immer wieder darauf zugreifen, wenn dein Mindset wieder schwankt!

Present Me vs. Future Me

Diese Übung ist ideal für dich, wenn du ein visueller Typ bist. Und gerne malst. 🙂
Nimm dir zwei leere Seiten in einem Notizbuch vor. Ein großes Blatt Papier geht auch, wenn du es in der Mitte faltest. Wichtig ist, zwei Seiten nebeneinander zu haben.

Jetzt male dich selbst auf die linke Seite. Es kommt hier nicht auf den künstlerischen Wert an, aber es soll erkennbar sein, dass du es in deiner aktuellen Form bist.
Was trägst du gerade? Wie ist deine Stimmung? Lächelst du? Wie sieht dein Körper aus? Wie deine Haltung?

Schreibe dann alles auf, was dich momentan ausmacht.
z.B. unzufrieden, gelangweilt, 5 kg zu viel/wenig, langweilige Frisur, schöne Frisur, traurig, glücklich, usw.

Auf die rechte Seite malst du dich erneut. Diesmal aber dein Wunsch-Ich. So willst du in einem Jahr sein.
Hast du vorher beispielsweise ein trauriges Gesicht gemacht, malst du dich jetzt lachend. Hattest du vorher langweilige Klamotten an, trägst du jetzt das, was du magst.
Hast du dir schon immer bunte Haare gewünscht, aber bisher nur deinen langweiligen Braunton auf dem Kopf? Dann hat dein “Future Me” vielleicht pinke Haare.

Auch hier schreibe wieder stichpunktartig auf, wie du dich dann fühlen willst.

Ziel dieser Übung ist es, dich selbst in einem Jahr vor dir zu sehen. So willst du sein. Dieses Bild erinnert dich immer wieder daran und stärkt dein Mindset.

Eine weitere hilfreiche Übung, um dein Mindset zu finden, ist das Vision Board. Hier habe ich einen Artikel dazu verfasst.

Außerdem find ich diese Meditation sehr angenehm, weil sie dich auf das Thema Mindset und die dazugehörigen Übungen einstimmt: Seeing your true self Meditation – The Honest Guys
 
Diesem Beitrag werde ich demnächst eine Podcast-Folge widmen – jap, ich werde es angehen!. Wenn du also noch Fragen zum Thema Mindset hast, stell sie mir in den Kommentaren! So kann ich sie im Podcast klären.

Und jetzt widme dich deiner inneren Einstellung. Du hast es verdient, deine Berufung zu leben und dich selbst zu verwirklichen!

Hast du von dem Begriff Mindset schon gehört?
Wofür wünscht du dir ein stärkeres Mindset?

 

Wie du dein Mindset findest und dich selbst verwirklichst
 
 

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So kannst du dein Tief überwinden, obwohl alles nervt

Tief überwinden, auch wenn alles nervt

So kannst du dein Tief überwinden, obwohl alles nervt

Disclaimer
Dies ist keine Depressions-Beratung. Ich maße mir nicht an, genug darüber zu wissen.

Hier teile ich meine Erfahrungen und Learnings daraus, wie man ein temporäres Tief überwinden kann.

Wie kann man ein Tief überwinden, das einem völlig den Antrieb raubt?

Sommer. Da will man fantastische Menschen kennenlernen, Nächte durchtanzen, Träume leben.
Meine Zeit in Finnland im Juni war genau das.
Davon beflügelt tat ich etwas, das schon lange überfällig war – und ließ mich dann von der Reaktion und der daraus folgenden Angst total aus der Bahn in hinein in das schlimmste Tief seit Jahren werfen.

Vorneweg: Mir geht es gut. Ich bin da wieder herausgekommen.
Das heißt nicht, dass der Grund für mein Tief abgetaucht ist. Er ist immer noch da, aber ich räume ihm keine Präsenz mehr ein – soweit möglich. Stattdessen konzentriere ich mich auf mich selbst und die Erfüllung meiner Pläne. Fühlt sich ohnehin viel besser an, als dauernd wie in Trance seinen Ärger zu unterdrücken.

Wenn selbst Yoga nichts mehr hilft

Was tut man, um ein Tief zu überwinden, das sein Denken völlig vereinnahmt hat?
Meditation? Yoga? Rausgehen? Laut Musik hören und sich dabei die Seele aus dem Leib schreien?
Nichts davon half. Es lockerte die Wassermassen vielleicht ein wenig, senkte den Druck. Dauerhaft an Land ziehen konnte ich mich trotzdem nicht.

Ich fühlte mich an manchen Tagen (gerade, wenn es beruflich Ärger gab) wie in einem Sturm mitten im Meer. Schiffbrüchig.Nein, ich gebe nicht auf!

Aber Halt fand ich nicht.
Und während ich paddelte und versuchte, oben zu bleiben, kam der Ärger zurück und drückte mich erneut unter Wasser.

Meine Blockade wirkte sich schließlich auch auf diesen Blog aus.
Ich befolgte kaum einen meiner eigenen, funktionierenden (!) Ratschläge mehr.
Wie hätte ich weiter darüber schreiben sollen, wie großartig eine Morgenroutine ist, wenn ich sie seit Wochen nicht mehr nutzte?
Ich hätte mich wie eine Lügnerin gefühlt.

ZENtreasures ist der Ort, an dem ich meinen Weg zu einem positiveren Leben und zu meiner Berufung teile (= Erfahrungen, Rückschläge, Erfolge und all das, was mich vorangebracht hat).
Damit du als Leser/in widerum selbst angespornt wirst; ins Tun kommst oder einfach neue Herangehensweisen ausprobierst.

Komischerweise bin ich nicht die einzige, deren Sommer von einem persönlichen Tief verdunkelt wurde. Jolly hatte z.B. mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Wenn du dir häufig zu viel Druck machst und dadurch in ein Tief hineinrutscht, kann ich dir ihren Beitrag nur ans Herz legen!
Ich habe mich gefragt, ob wir unbewusst miteinander verbunden sind und deswegen zur selben Zeit ähnliches durchmachten? Doch das ist Stoff für einen anderen Beitrag.

So kannst du dein Tief überwinden, obwohl alles nervt

So kannst du dein Tief überwinden (auch, wenn es anfangs unmöglich erscheint!)

Doch damals war mir das nicht bewusst, weil ich in meinem eigenen Sturm festsaß. Zuerst musste ich mich um mich selbst kümmern.
Zuerst musst du dich um dich selbst kümmern.
Um dein Tief überwinden zu können, musst du verstehen, was deine Gedanken mit dir machen.

„What you think you become“

– das funktioniert auch in die andere Richtung. Denkst du negativ, ziehst du weitere Negativität an.

Das Universum (… Gott, Energie, eine höhere Macht; setze hier ein, wen/was du möchtest) hat dich immer auf dem Schirm. Es denkt sich „Sowas, Chrissi ist im Moment ja ganz schön negativ eingestellt… Das heißt, ich gebe ihr noch mehr Negatives. Scheinbar will sie es so.“

Das ist das Gesetz der Anziehung. Das Universum gibt dir das, nach dem du forderst – selbst wenn es eigentlich nicht gewollt ist. Es unterscheidet nicht. Es gibt, was du ausstrahlst.
Und du kannst nicht ständig negativ denken und frustriert sein und dann positive Veränderungen in deinem Leben erwarten!

Nimm dein Tief an und akzeptiere es

Tiefs sind normal. Tiefs sind menschlich.
Und sie sind nicht dauerhaft.

Wenn es mir nicht gut geht, neige ich dazu, unterzutauchen.
Das ist keine Eigenschaft, auf die ich sonderlich stolz bin. Aber auch keine, die sich so leicht ablegen lässt.

Unterdrücken oder davonlaufen sind keine Lösung.
Du kannst nur mit deinem Tief umgehen und es überwinden, wenn du deine Emotionen und den Schmerz zulässt!

Es ist okay, eine Zeit lang unterzutauchen. Heilung erfährst du jedoch nur, wenn du dich damit auseinandersetzt und akzeptierst, dass der Schuh gewaltig drückt.

Laura Seiler hat eine – wie ich finde – wunderbare Metapher geschaffen: Stell dir vor, du bist wie das Meer. Ein Ozean aus den unterschiedlichsten Blau-Facetten.
Manchmal brodelt es an deiner Oberfläche. Du bist unruhig und deine Wellen schlagen hoch.
Aber unter der Oberfläche ist es ruhig. Du bist immer noch du. Ein tiefes, ruhiges blau.

Die Ruhe, das Glück und die positiven Gedanken stecken immer noch in dir, auch wenn du es gerade nicht merkst!

Akzeptanz ist der erste Schritt. Jetzt gilt es, tiefer zu tauchen.

So kannst du dein Tief überwinden, obwohl alles nervt
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Fische im Trüben um Klarheit zu finden

Auf den ersten Blick erscheint alles doof. Unfair. Beschissen.
Um aus diesem negativen Gedankenstrudel wieder herauszukommen und dein Tief zu überwinden, musst du sprichwörtlich erst einmal tiefer tauchen. Forschen, was unter der Oberfläche aus Frust liegt.

Was ist es, das dich so fühlen lässt?

Bei mir waren es Handlungen anderer Menschen.
Den wirklichen Schaden richtete ich aber selbst an.
Weil ich durchgehend daran dachte. An Gespräche durch zusammengebissene Zähne und gezwungene Lächeln. An unterschwelligen Ärger, der sofort wieder hochkochte, wenn ich die betreffende Person nur vorbeigehen sah.

Ich ließ mich so davon einsaugen, dass sich mein Denken nur noch darum drehte (das kann ich gut!).

Hinzu kamen weitere Sorgen: Angst vor der Selbstständigkeit und möglichen daraus entstehenden Geldsorgen und Druck, den ich mir selbst aufbaute.

Herauszufinden und zuzugeben, was die Ursache für dein Tief ist, erfordert Mut und Ehrlichkeit. Mach es nicht so wie ich und verdränge solche Sachen. Denn besser kann es nur werden, wenn du dich mit deinen Sorgen auseinandersetzt!

Dann kannst du loslassen.

Lass los

Normalerweise behalte ich meine Sorgen und Probleme für mich.
Ich werde von anderen als stark und selbstbewusst angesehen. Und mag es so.
Doch inzwischen frage ich mich: Ist wahre Stärke nicht genau das: Zuzugeben, dass man nicht weiter weiß, Sorgen teilen und um Hilfe bitten?

Als ein Arbeitskollege direkt fragte, was los ist und ich resigniert „Wenn man es mir schon anmerkt, muss es wirklich schlimm sein.“ antwortete, merkte ich, dass es Zeit ist, loszulassen.

Kotz dich aus. Lass alles raus.
Bei Menschen, denen du vertraust.
Ich bin normalerweise die erste, die sagt: Schreib es auf!
Aber in dieser Situation half es mir mehr, darüber zu reden. Und zwar mit direkt Beteiligten, wie mit neutralen Personen.

Mein Freund war als neutraler Beobachter enorm wichtig – hier konnte ich schimpfen, so viel ich wollte. Die Arbeitskollegen, die meine Situation täglich mitbekommen, bestärkten mich in meiner Entscheidung und holten mich immer wieder aus dem Strudel des Ärgers heraus.

Schreiben wirkt Wunder, weil du ohne Rücksicht alles loswerden kannst, was dein Tief nährt.
Du kennst dich selbst am besten – lass auf die Art los, die dir am meisten hilft.

Zum Loslassen gehört auch, zu erkennen, wann es reicht. Ich hatte schlicht keine Lust mehr auf mich selbst in dieser Verfassung.
Gut möglich, dass es dir auch so gehen wird.

Ich habe mich bewusst entschieden, diese Gefühle nicht mehr weiter zu füttern. Emotionen müssen raus, man darf sich gleichzeitig auch nicht von ihnen vereinnahmen lassen.
Erkenne, wofür du dankbar sein kannst. Alles ist nicht schlecht! Ist es nie. Wir verlieren es bloß vor lauter Wasser um und unter uns aus den Augen.

Und dann…

Finde zurück zu deinem inneren Leuchtturm

Vor Kurzem fragte die wunderbare Kea von Garnier, was wir als unseren persönlichen Leuchtturm sehen.
Meine Antwort möchte ich dir hier zitieren:

So blöd es klingen mag, mein Leuchtturm bin ich selbst. Ich strahle nicht immer, aber wenn (weil ich etwas geschaffen oder erreicht habe oder mich überwunden habe), dann umso heller und motiviere mich dadurch nur selbst, weiter zu leuchten.

Dieser Gedanke kam mir, ohne vorher groß darüber nachgedacht zu haben. Und ich finde ihn so treffend!

So ein Leuchtturm kann auch etwas sein, das dir Freude bereitet. Sport, meditieren, malen, Musik machen, kochen, in die Natur gehen, usw.
Zu Beginn mag es dir so ergehen wie mir und nichts davon zeigt Wirkung.
Du bist an diesem Punkt jedoch dabei, aus deinem Tief herauszukommen. Aufzutauchen. Wieder Luft zu erhaschen. Du kannst dieses Tief überwinden.

Sei dein eigener Leuchtturm! Es ist ganz normal, nicht immer genug Kraft zum Leuchten zu haben. Aber du hast es in dir. Zu strahlen liegt in deiner Natur!

So kannst du dein Tief überwinden, obwohl alles nervt

 
Findest du meine Tipps hilfreich?
Wie hast du zuletzt ein persönliches Tief überwunden?
 
 

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