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Monthly Recap: April 2017 – Anti-Aufschiebe-Taktik und ein Schreibtipp, der es in sich hat

Monthly Recap: April 2017

Monthly Recap #10 – April 2017: Anti-Aufschiebe-Taktik und ein Schreibtipp, der es in sich hat

Erlebt/Gereist:

Der April war – wie seine Wetterlage – wechselhaft. Es fühlte sich an, als sei ich täglich von einem Hoch in ein Tief gerutscht, nur um tags darauf wieder die gefühlt beste Zeit meines Lebens zu haben. Erlebst du solche Momente auch manchmal?
Ich kenne das von mir jedenfalls gar nicht.

Je mehr Zeit ich damit verbringe, zu texten, zu designen, zu fotografieren, zu zeichnen – eben all die kreativen Dinge, die mich glücklich machen – desto weniger habe ich das Gefühl, dass mein Brotjob im Büro noch das Richtige ist.
Er war schon immer ein Mittel zum Zweck; ein stabiles Einkommen. Ich habe kein Interesse an der Arbeit an sich, sie erfüllt mich nicht, fordert mich nicht und langweilt meistens nur (besonders in den Momenten, in denen ich gerne an eigenen Projekten weiterarbeiten würde… also täglich).

… So fühlt es sich an, wenn man seine Berufung gefunden hat.

Ich weiß, dass ich von meiner Selbstständigkeit noch lange nicht leben kann.
Ich weiß auch, dass in einem halben Jahr noch viel passieren kann und ich hart arbeiten muss, um nach vorne zu kommen.
Und mir ist klar, dass ich gerade auf hohem Niveau jammere.

Letztlich versuche ich also, mich an meinen eigenen Ratschlag zu halten und die Dinge auf mich zukommen zu lassen.
Wenn eines sicher ist, dann das: Es wird sich alles fügen.

Instagram-Recap:

All about Iceland! Immer noch und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht daran denke.
Mittlerweile habe ich fast alle Fotos gepostet, aber selbst zwei Monate nach der Reise bin ich immer noch total im Island-Modus.

Instagram-Feed mit Bildern aus Island und motivierenden Zitaten.
Instagram @zentreasures.de

Stolz auf:

2 Jahre ohne H&M!
Ich habe das hier noch nie thematisiert, aber im April 2015 entschied ich aus einer Laune heraus, dass ich nichts mehr bei H&M kaufen werde.
Wo ich früher ungefähr alle 8 Wochen Kleidung bei H&M geshoppt habe, die ich sowieso kaum getragen habe, hat sich das total reduziert.

Es gab eine einzige Ausnahme letzten Sommer: Ich brauchte für die Festivalsaison eine kompakte, schlichte Umhängetasche und im Schweden fand sie.

Mein Kaufverhalten in Sachen Kleidung hat sich komplett geändert, nicht nur bei H&M, sondern generell. Ich kaufe kaum mehr neue Kleidung.
Zugute kommt mir dabei, dass die Kollektionen und Trends der meisten Retailer einfach meinen Geschmack nicht mehr treffen.
Ich habe in den letzten zwei Jahren überhaupt nur 2x Kleidung gekauft – im Februar Funktionskleidung von Engelbert Strauss und Jeans bei ASOS, beides für Island.

Zwar bin ich noch weit entfernt von einer Capsule Wardrobe, wie sie z.B. Sunray erfolgreich trägt und auch der Nachhaltigkeitsfaktor spielte in dieser Entscheidung keine wirkliche Rolle, aber ich habe es durchgezogen und werde weiterhin dranbleiben!

Kannst du dir vorstellen, dir auch einen (Klamotten)Shopping-Stop aufzuerlegen?

Monthly Recap April auf ZENtreasures.de. Mit einem Schreibtipp, der gold wert ist, einer Anti-Aufschieberitis-Taktik und jeder Menge Vorfreude

Geklickt:

Einen Artikel, der mir Gänsehaut verschafft hat!
Weil Lina und ich einen Traum teilen: Für eine Weile ins Ausland zu gehen.
Sie macht es nun wahr und hat gebucht. Zwar geht es für sie in eine völlig andere Gegend, aber ich kann ihre Gefühle so dermaßen nachvollziehen.

Im Gegensatz zu ihr hänge ich allerdings noch am berühmten seidenen Faden – schneide ich ihn selbst ab? Oder baumle ich noch weiter?

Gelesen:

Nichts inspirierendes; nichts, wobei man etwas lernt – sondern pure Unterhaltung: Ich habe wieder mit Harry Potter angefangen!
Diesmal in Englisch und auf dem kindle statt als Buch.
Ich war nie der große Harry Potter Fan. Zwar mochte ich die Bücher gerne, aber Kindheitshelden waren Harry & Co. nie für mich. Macht aber nichts, denn bisher ist es sehr unterhaltsam 🙂

Übrigens: Besitzt du einen kindle und bist Amazon Prime Mitglied? Dann hast du Zugriff auf die kindle Leihbücherei, wo es alle 7 HP-Teile in englisch als kostenloses Bundle zu leihen gibt!

Was liest du gerade?

Geschaut:

Girlboss, die Serie.

Das Buch, das den Weg von Sophia Amoruso (Gründerin von Nasty Gal) erzählt, habe ich verschlungen.
Ich fand es inspirierend, erheiternd, aufrüttelnd – und Sophia mit ihrer erfrischenden Art entwickelte sich sofort zu einem #girlcrush.

Als eine Netflix-Serie zum Buch verkündet wurde, war ich Feuer und Flamme. Die Beschreibung „Comedyserie“ schreckte mich allerdings ziemlich ab. Comedy mag ich nur, wenn es New Girl ist.
Trotzdem warf ich einen Blick in die erste Folge, die mit knapp 30 Minuten ohnehin nicht zu lang ist.

Und nein, als seichte Komik würde ich Girlboss nicht bezeichnen. Sicher, einiges ist arg übertrieben dargestellt, aber: Es kommt sofort dieses #girlboss Feeling hervor; man leidet mit Sophia mit, genauso wie man sich über ihr erstes erfolgreiches ebay-Geschäft freut. Auch die weiteren Folgen bleiben dem Schema treu.
Dennoch war die Serie für mich nicht mehr, als ein netter Zeitvertreib. Ich bleibe lieber bei der Buchversion.

Welche Serie guckst du gerade?

Geniale Anti-Aufschieberitis-Taktik + ein Schreibtipp, der gold wert ist

Gelernt:

Aufschieberitis kann man austricksen!

Je mehr ich mein eigenes Aufschiebeverhalten beobachte, desto häufiger fällt mir auf, dass ich nur eine Sache aufschieben muss und umso mehr Lust auf eine Andere habe.
… Okay, das klingt wirr.
Lass es mich so erklären.

Bei mir läuft das immer so:
Das Herz sagt: „Ich will schreiben!“
„Genau, du musst diesen Blogartikel nämlich noch fertigstellen!“, mischt sich der Kopf ein.
Und schon vergeht mir die Lust, den Beitrag zu schreiben.
Das heißt aber nicht, dass ich es dann ganz sein lasse – Herz und Bauch haben nämlich immer noch Lust aufs Schreiben.
Also mache ich mir das zunutze und schreibe trotzdem – nur eben keinen Blogpost, sondern zum Beispiel eine Szene für mein Romanprojekt.
So sind die „inneren Stimmchen“ zufrieden und ich bin es auch. Das klappt erstaunlich gut!

Wie findest du diesen Ansatz? … ich hoffe, es war verständlich erklärt. Ich finde mich gerade selbst etwas weird…

Word Count:

1.497 Wörter für mein Buch.

Davon abgesehen, habe ich im April so viel geschrieben wie noch nie. Aufträge, Blogposts, Website-Texte und – was mich ganz besonders freut – ich habe mit der Arbeit an meinem ersten ebook angefangen. Genaueres verrate ich noch nicht, aber wenn alles klappt, wird es im Juni erscheinen! 🙂

Schreibtipp

Manchmal fehlen uns die Worte. Oder besser: ein bestimmtes Wort.
Anstatt eine Lücke zu lassen oder eine halbe Ewigkeit im Duden nach einem Wort suchen, setz‘ einen Platzhalter ein!

Bei der späteren Überarbeitung kannst du nämlich über die Suchen- und Ersetzen-Funktion deines Schreibprogramms (meist ist es die Tastenkombi STRG + F) alle Platzhalter ausfindig machen und mit einem passenden Wort austauschen.

Ich habe das immer mit xxx gelöst – viele Texter und Autoren empfehlen aber ein Substantiv wie Elefant einzusetzen. Warum? Ich vermute, weil die Chance ziemlich gering ist, dass du es in deinem Text sonst brauchst. 🙂

Zitat des Monats:

Wenn das Herz sich schon entschieden hat, kann der Kopf einpacken.

Meistgeklickter Post auf ZENtreasures:

Der März-Recap und mein Beitrag übers Nett sein halten sich die Waage. (PS: Das Gewinnspiel geht noch bis morgen Abend!)

Ich freue mich besonders, dass meine Monatsrückblicke doch so gut ankommen! <3

Random Fact:

Mein Sternzeichen ist Fische. Das passt wie die Faust aufs Auge – ich bin ein Fisch, durch und durch. Kreativ und künstlerisch vielfältig begabt, verträumt, hilfsbereit, aber genauso ohne Disziplin, launisch und entscheidungsunfreudig.

Nur mein Element, das Wasser, mag ich gar nicht. 😉

Was im Mai ansteht:

Wien Prag haben wir verschoben, deshalb darf ich mich nun im Mai darauf freuen. Prag ist mit Abstand meine liebste Stadt und obwohl ich schon an die zehn Mal dort war, wird es nicht langweilig.

Fast noch aufgeregter bin ich allerdings über mein allererstes Fotoshooting, das Mitte des Monats stattfindet! Schon lange wollte ich neue Bilder von mir für diesen Blog und als ich die wunderbare Carolina von Foxografie entdeckt habe, war klar: Wenn ein Stil zu mir passt, dann ist es ihrer.
Die Vorfreude ist riesig!

Neuer Monat, gleiche Frage:
Wie war dein April? Welche Highlights gab es, was hat dich beschäftigt?
 

Geniale Anti-Aufschieberitis-Taktik + ein Schreibtipp, der gold wert ist
 

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Monthly Recap: März 2017 – Wie Networking Spaß macht

Monthly Recap: März 2017 - Networking für Introvertierte

Monthly Recap #9 – März 2017 – Wie Networking Spaß macht

Instagram-Recap:

Blumen, Blumen, Blumen – mein Feed ist aktuell voller Frühlingsimpressionen und ganz ehrlich, ich muss mich zusammenreißen, nicht das 100. Schneeglöckchen-Bild zu posten. Dafür gibt es die in diesem Beitrag. 😉
Bist du auch so ein Frühlings-Fan?


Ein frühlingshafter Instagram-Feed
Instagram @zentreasures.de

Für alle, die schon auf Bilder aus Island warten: Ab sofort poste ich sie auf Instagram!
Viele Fotos sowie einen ausführlichen Reisebericht gibt es bei meiner Reisebegleitung Steffi auf ihrem Blog „Lebensbummlerin“.

Highlight des Monats:

Nachdem ich ihn seit November 2016 angekündige, ist vor einer Woche endlich der erste ZENletter rausgegangen!
Das Gefühl nach Fertigstellung des Newsletters war unbeschreiblich. Ich war so glücklich!
Dann folgten die Zweifel: Werden sie es mögen? Finden sie mich nicht nervig? Wahrscheinlich melden sich gleich alle wieder ab…

Natürlich waren die Sorgen völlig unbegründet: 80% von euch haben reingelesen und fast die Hälfte sogar darauf geanwortet. Danke!

Ich hoffe, meine ZENletters geben dir ein positives Gefühl, helfen beim Verarbeiten von Zweifeln und machen deinen Montag ein bisschen besser!

… Und wenn du das nächste Mal auch einen möchtest, findest du rechts in der Sidebar das Anmeldeformular!

Stolz auf:

Hast du schonmal ausprobiert, wie toll ist es, ein altes Hobby neu wiederzuentdecken?

Nach Island musste ich wieder ein wenig Abwechslung (und Ablenkung!) in meinen Alltag bringen und dabei fiel mir Annas Beitrag ein.

Sie hat sich für 2017 vorgenommen, jeden Monat etwas Neues zu erlernen; bzw. sich endlich die Zeit für die Dinge zu nehmen, die sie schon lange einmal ausprobieren wollte.

Inspiriert davon habe ich im Januar angefangen, mich intensiver mit dem Grafikprogramm Adobe InDesign zu beschäftigen. Und dieses „sich reinfuchsen“ hat so viel Spaß gemacht!
Danach verschwand meine Euphorie allerdings wieder – bis ich vor zwei Wochen, angefixt von Svenja, einen ungenutzten Block hervorzog und zu zeichnen anfing.

… Ich habe 6 Jahre (!) lang nicht mehr gezeichnet! Und je länger ich es nicht mehr tat – desto größer wurde die Angst, total zu versagen.

Glücklicherweise habe ich nichts verlernt.
Zeichnen hat mir schon immer Spaß gemacht, allerdings bin ich nie über den Status „Abzeichnen mit Bleistift“ hinausgekommen.
Freihand „aus dem Kopf“ sehen meine Bilder eher mäßig aus, deshalb bin ich dabei geblieben, zu kopieren. Mangaart macht mir dabei am meisten Spaß, aber mittlerweile nehme ich mir auch Objekte, die ich abzeichne. Wer weiß, vielleicht entwickelt sich dadurch irgendwann ein eigener Stil.

Im Moment bin ich total verrückt nach Mandalas und übe mich darin, eigene zu entwerfen. Wie sieht’s aus, hättest du Interesse an Mandalas zum Ausdrucken? 🙂

Für den April habe ich mir übrigens wieder eine Adobe Software vorgenommen: Premiere Pro.

Welche Sache wolltest du schon immer mal ausprobieren, hast es aber bisher nicht getan?
Aus welchen Gründen?

Schneeglöckchen

Geklickt:

Angela hat einen emotionalen Beitrag darüber geschrieben, warum du, so wie du bist, genau richtig bist.
Viel zu oft halten wir uns selbst klein, kritisieren uns und trauen uns nichts zu. Genau das verarbeitet Angela in wunderschönen Worten – ich hatte jedenfalls einen ordentlichen Kloß im Hals.
Gerade, wenn dich ständige Selbstzweifel plagen, solltest du dir den Text durchlesen. Gut möglich, dass du dich danach besser fühlst.

Und noch ein zweiter Beitrag blieb mir diesen Monat ganz besonders im Gedächtnis: Die Psychologin Wiebke Rimasch befasst sich mit all unseren Ängsten und nimmt einigen „Angst-Mythen“ den Schrecken. Sie gibt viele kluge Denkanstöße, erklärt, warum wir uns nicht von der Angst übermannen lassen sollten – und zeigt neue Blickwinkel auf bekannte Ängste.

Gefreut:

Über eine spannende neue Job-Chance!
Manchmal ergeben sich ja die unmöglichsten Zufälle. So entdeckte ich neulich auf der Suche nach freien Texter-Aufträgen eine Anzeige einer Person, die mir bekannt vor kam – ich hatte sie schon eine ganze Weile auf meienr Facebook-Freundesliste. Also schrieb ich sie an, fragte nach und… unterschrieb wenige Tage später den Projektvertrag.

Desweiteren winken zwei mögliche Webdesign-Aufträge, die mir Arbeitskollegen zugetragen haben. Dazu kam es nur, weil ich reinen Tisch gemacht und ihnen von meinen Selbstständigkeits-Plänen erzählt habe. Normalerweise rede ich über sowas nicht, weil ich mir wie eine Angeberin/Spinnerin vorkomme.
Aber: Woher sollten sie wissen, dass ihnen jemand gegenübersitzt, der sich mit HTML & Co. auskennt? Jaa, manchmal ärgere ich mich selbst über meine Unfähigkeit, sowas auszusprechen. Aber ich arbeite daran.

Das zeigt wiedermal, dass sich manche Möglichkeiten einfach ergeben, sobald man bereit dazu ist.

Schneeglöckchen

Genervt:

Das Universum macht ja doch, was es will.

Kaum hatte ich offiziell gemacht (= meinen Eltern davon erzählt ;)), dass ich ab Herbst in die Vollzeit-Selbstständigkeit gehe, bot mir die Firma, in der ich derzeit noch arbeite, eine Verlängerung meiner Assistenten-Stelle an.
Eigentlich eine gute Sache, weil damit auch ein fixes Einkommen winkt – wäre die Stundenaufteilung nicht ziemlich blöd.
Ich habe inzwischen einen Alternativ-Vorschlag gemacht und warte auf die endgültige Entscheidung.

Gelernt:

Networking als Introvertierte ist schwer – aber machbar! … und macht sogar Spaß!
Während ich mich bei echten Networkung-Veranstaltungen meist so unwohl fühle, dass ich mich am liebsten in Luft auflösen würde, ist es online direkt angenehm.
In letzter Zeit habe ich mich deshalb bei einigen Blogger-Gruppen auf Facebook eintragen. Vieles ist wirklich nur „Folgst du mir, folg ich dir“-Spam, den ich meist überfliege und mir nur Beiträge herausfiltere, die für mich von Interesse sein könnten.
Wenn man Geduld hat, finden sich wirkliche Schätze!

Deshalb ein Shout-Out an all die tollen Menschen, die ich über Facebook überhaupt erst entdeckt habe: Sunray von The Organized Cardigan, Anna von Fräulein Stressfrei, Maike von Spring of Vitality, Marlene von Das Eine Alles, Sarah von Hazeleyed Nerd, Katharina von Modernslow und Kea von Hello Mrs Eve.
 

Wenn du dich dafür interessierst – ich bin in folgenden Gruppen:
Bloggeria
Gastblogger gesucht
Blogparaden
Blog Gastautoren gesucht
Bloggerinnen und Blogger gesucht

Du musst eine Beitrittsanfrage versenden (ist nur ein Klick auf den Button) und wirst im Normalfall innerhalb eines Tages als Mitglied freigeschaltet.

Inspiriert hat mich besonders:

Sandra vom Chaospony Verlag, auf die ich im Zuge meiner Facebook-Recherche gestoßen bin.
Mal davon abgesehen, dass sie mir sofort sympathisch war, wir die Liebe zu Fantasy, Festivals und Achtsamkeit teilen; hat sie mich mit ihrem Durchhaltevermögen und ihrer Power total beeindruckt.
Nachdem sie schon einige Bücher per Selfpublishing veröffentlicht hat, hat sie nun mit Chaospony ihren eigenen Verlag gegründet. #TeamChaospony

Wenn du ähniche Interessen hast, behalte unbedingt das Verlagsprogramm im Auge!
Und falls du selbst im Bereich Fantasy/Dystopie schreibst, ist der Chaospony Verlag vielleicht genau der richtige Ort für deinen Roman…!

Word Count:

2.248.

Nachdem ich im Februar gar nicht an meinem Romanprojekt geschrieben habe, habe ich mir diesen Monat endlich wieder Zeit dafür genommen.
Wie du weißt, schreibe ich alles in Evernote – Blogbeiträge, To-Do-Listen und eben Buch-Szenen.
Für einzelne Szenen ist das perfekt, um aber alles zusammenzubauen und die Einzelteile richtig zu strukturieren, war Evernote mir zu unübersichtlich. Seit kurzem benutze ich daher den FocusWriter, eine Open Source Software, die auf das Wesentliche reduziert ist. Das Schreiben.
Bisher kann ich nur sagen: Das klappt hervorragend!

Zitat des Monats:

When Women support each other, incredible things happen

When Women support each other, incredible things happen.

Wenn Frauen sich gegenseitig unterstützen, entstehen unglaubliche Dinge.
Und wieder sind wir beim Thema Networking – außerdem ist es ein passendes Motto zum International Women’s Day am 08. März.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viel Neid und Missgunst vorallem unter Frauen herrscht. Der Einen wird nicht gegönnt, dass sie erfolgreich ist, der Nächsten neidet man ihr Aussehen… mich regt das auf!
Zu Schul- und Ausbildungszeiten war ich aber genauso. Ich hielt mich für etwas besseres „weil ich kein typisches Mädchen bin und sowieso mit Jungs besser klar komme“.

Heute bin ich froh, dass ich diese Denkweise geändert habe!
Wir Frauen sollten uns zur jeder Zeit unterstützen, uns gegenseitig austauschen, anfeuern und mit Konfetti bewerfen – denn: Wer tut es sonst? Ich bin definitiv für mehr #Girlpower und gerade die oben beschriebene Networking-Situation hat mir wieder gezeigt, dass so viele tolle Frauen mit spannenden Projekten und fantastischen Ideen da draußen sind!
Ich wünsche mir mehr Austausch, mehr Zusammenarbeit, mehr gemeinsame Projekte unter Frauen!
… Zu diesem Thema könnte ich Seiten füllen und vielleicht tue ich das hier in Form eines Blogposts noch…

Wenn wir gerade dabei sind: Wer ist eigentlich dein weibliches Vorbild?

Random Fact:

Meine Lieblingsfarbe ist schwarz. (Doch, in meiner Welt ist das eine Farbe!)

Immer wenn ich mir allerdings meinen Instagram-Feed ansehe, wundere ich mich über all das Grün. Ich mochte diese Farbe nämlich nie.
Aber ZENtreasures ändert meine Meinung langsam aber sicher.

Was im April ansteht:

Die im letzten Recap angekündigten Projekte habe ich nicht fertiggestellt. Zwischenzeitlich steckte ich nämlich wieder in der Perfektionismus-Falle fest (daraus ist auch der letzte Beitrag hier entstanden) und . Nun habe ich mir vorgenommen, keine Design-Änderungen mehr vorzunehmen, sondern nur noch die Inhalte zu texten und die Webseiten online zu bringen.
Deadline: Der 10.04.2017. Drück mir die Daumen. 🙂

Außerdem will ich das Thema Networking (gerade über Facebook) weiter verfolgen und mich mit tollen Frauen vernetzen.
Hast du weitere Empfehlungen für Blogs oder Unternehmerinnen für mich?

Hättest du Bock, zwei Tage mit mir nach Wien oder Prag zu fahren?

Wenn mich so eine Nachricht erreicht, muss ich grundsätzlich erstmal grinsen. Meine Namensvetterin Chrissi weiß, wie sie mich ködern kann.
Und so geht es im April spontan noch weg. Prag ist meine absolute Lieblingsstadt, aber Wien habe ich noch nie besucht, deshalb tendiere ich eher zu Österreichs Hauptstadt.

Was empfiehlst du? Wien oder Prag?

Wie wär dein März? Was lief gut, was nicht?
Welche Pläne hast du für den April?

Erzähl mir gerne in den Kommentaren davon!
 

Networking für Introvertierte
 

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Monthly Recap: Februar 2017 – Was so eine Island-Reise anrichten kann.

Monthly Recap: Februar 2017 - Reise mit mir nach Island

Monthly Recap #8 – Februar 2017

Heute ist der 15. März, was bedeutet, dass ich seit fast zwei Wochen an diesem Recap hänge und eine unfreiwillige Blogpause eingelegt habe.
Nicht, dass es an Beiträgen mangeln würde. Im Gegenteil. Es mangelte an mir und meiner Einstellung.
Island war schuld. Zumindest zum Teil.

Inzwischen bin ich im Alltag angekommen und kann darüber schreiben, was mich blockiert hat.
… Und natürlich ein paar Reise-Eindrücke mit dir teilen!

Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Dyrholaey Klippen im Süden von Island
Island – Kap Dyrhólaey

Erlebt/Gereist:

Schneemassen. Glatte Straßen. Orkanböen.
Monströse Berggipfel. Kilometerlange Gletscher. Gigantische Wasserfälle – einer beeindruckender als der Andere. Der schwarze Sand und das tosende Meer. Diese gar unwirkliche Natur.
Islandpferde (-pferde, nicht -ponys!).
Offene, freundliche Menschen. Ohne Aufdringlichkeit, aber mit Gelassenheit.
Schnuckelige kleine Häuser mit bunten Fassaden. Reykjavik.

Island hat mich völlig umgehauen.
Ich meine, mir war bewusst, dass dieses Land etwas besonderes ist. Dass es mir gefallen würde.
Träume ich doch schon seit ich Kind bin davon, hinzureisen. (Damals allerdings nur wegen den Pferden.)

Unsere Reise führte uns von Keflavik über den Golden Circle nach nach Vik, Hof; rauf bis zur Jökusarlon Gletscher Lagune und zurück nach Reykjavik.
Eine machbare Route im Winter.

Den größten Teil meines Herzen verlor ich in Vìk, einem kleinen Ort im Süden Islands.
Die Lage ist perfekt für Ausflüge und die Mischung aus Bergen und Meer hat mich total umgehauen.

Die raue Natur hat mir teilweise einen ordentlichen Respekt eingejagt.
Du willst nicht mit dem Rücken zur Brandung stehen.
Es verursacht Herzklopfen, wenn du durch eine Szene wie aus einem Dystopie-Roman fährst: Der Himmel seltsam orange-grau, die Sicht schlecht; Sturmwind, der an deinem Auto zerrt, zerklüftete Felsen, die wie Lanzen aus dem Boden ragen und kein einziges Auto; keine Menschen in der Nähe.

Doch dieses Gesamtbild aus schroff und bezaubernd macht Island zu einem ganz besonderen Ort.

Dyrholaey Klippen im Süden von IslandIsland – Kap Dyrhólaey

Erkannt:

Je mehr man verreist, desto kleiner wird das Fernweh? Nein. Es wird nur noch größer.
Ich muss einfach für längere Zeit ins Ausland gehen. Ich muss es wahr machen.
Dieser Traum wächst schon seit so vielen Jahren in mir, war aber nie wichtig genug, um ihn aktiv anzugehen.

Inzwischen hat die Planung Form angenommen und weiß, wie ich vorgehen werde.
Ob es Island wird? Vielleicht. Aber zu 90% wird es mich in den Hohen Norden verschlagen.

Interessiert dich meine Planung in Form eines Blogbeitrags?
Schreib mir gerne deine Meinung!

Gedacht:

Manchmal bist du vielleicht von dir selbst genervt.
Dann wieder richtig zufrieden.
Stolz sogar.

Doch es gibt auch noch diese Zeiten, in denen du dich schlicht selbst ankotzt.

Oder – um es mit Rangers weisen Worten aus dem „Schuh des Manitu“ zu formulieren:

Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden!

Kennst du das?

Mir ging es in den letzten beiden Wochen so.

Oft werde ich gefragt „Chrissi – wie machst du das? Du bist so positiv eingestellt und wirkst immer happy!“
Well. Bei mir ist nicht ständig Happiness und Motivation.
Nach Island wollte ich nichts lieber tun, als mich unter einer Decke zu verkriechen und zu schlafen. Winterschlaf halten.

In der Arbeit war ich kurz angebunden (as in „ich könnte heulen, wenn mich jemand nach Island fragt“) und genervt (as in „erst nen halben Tag wieder im Büro und schon kotzt mich alles an“). Zuhause landete ich – nach ungesundem Irgendwas als Mahlzeit – auf der Couch und schaute Youtube-Videos… die mich gar nicht interessierten.

Es ist die klassische Nach-Reise-Depression. Wenn du selbst gerne und häufig verreist, kennst du dieses Gefühl der Leere danach vielleicht.
Diesmal hat es mich besonders heftig erwischt. In kurzer Zeit so viele Eindrücke – Gehirn und Herz sind noch gar nicht in der Lage, sie zu verarbeiten.

Ich weiß, das sind Luxusprobleme.
Und glaub mir, ich bin unheimlich dankbar, dass ich so viel reisen kann.

Dennoch sind solche „Alles doof“-Löcher tief und fordern eine Menge Anstrengung, um wieder aus ihnen herauszuklettern. Anstrengung, die ich erstmal nicht bereit war, zu investieren.

Dyrholaey Klippen im Süden von IslandIsland – Kap Dyrhólaey

Wie ich wieder herausgekommen bin?

Indem ich erstmal in dem Loch blieb, Serien schaute, nicht nachdachte und mir erlaubte, mich mies zu fühlen.

Als das Gefühl, endlich wieder etwas tun zu wollen, anwuchs, nahm ich mir kleine Aufgaben vor.
Fotos auf die Festplatte laden und aussortieren.
Unkomplizierte Grafiken erstellen.
Kommentare beantworten.
Bücherregale sortiert und gelesen.
Den Recap schreiben.

Kleine Dinge eben, um wieder in den Rhythmus zu kommen.
Und – es hat funktioniert.

Gelesen:

Reiseführer. Blogs. Alles, was ich las, hatte mit Island zu tun.
Ich freue mich auf leichte Lektüre und habe mir erstmal die neue Happinez geholt und alle sieben Harry Potter Teile auf meinen kindle geladen.

Word Count:

Null. Ups.

Ganz untätig war ich trotzdem nicht: Ich plottete die Story, arbeitete Charakterbeschreibungen aus und organisierte meinen Inspirations-Ordner.

Außerdem hat meine Reise die Fantasie ordentlich angeregt. Zwar spielt mein Roman in einer Metropole, aber in Islands Natur fanden sich durchaus brauchbare Ideen dafür.

Inspiriert hat mich besonders:

… Neben der „Insel aus Feuer und Eis“ auch ein Video!
Glücklicherweise habe ich mir letzten Monat nicht nur uninteressanten Mist bei Youtube reingezogen, sondern DariaDarias Video „How and why I love my body“:

Ich bin die Erste, die die Stange für #BodyPositivity hochhält und zehn Dinge an dir aufzählt, die wunderschön sind. Nur bei mir selbst fällt mir das schwer. In und nach Island habe ich mich total ungesund ernährt, Alkohol getrunken und war zeitweise nicht nur angeekelt von mir, sondern auch von meinem Körper.

Maddies Video kam daher zur richtigen Zeit. Auf ihre großartige Art bringt sie uns näher, wie wir unseren Körper (wieder) lieben lernen. Must watch!

Gelernt:

Die Sache mit dem Mehrwert.

Seit gut drei Monaten arbeite ich mit einem Redaktionsplan und plane meine Beiträge vor.
Nur die Monatsrückblicke schreibe ich spontan; meist stückchenweise.

Das funktionierte wirklich gut – bis jetzt. Vor lauter Island, Island, Island, kam ich plötzlich ins Grübeln: Wo ist denn der Mehrwert für meine Leser, wenn ich nur schreibe, wie mein Urlaub war?
Das ist jetzt überspitzt gesagt, aber dennoch wurde es zu einer kleinen Blockade, die dafür sorgte, dass ich das ganze Konzept hinterfragte.

Die Monthly Recaps gibt es, damit du als Leser ein bisschen mehr Einblick in mein Privatleben bekommst. Mich besser kennenlernen kannst.
Ändern oder gar rausnehmen werde ich sie bis auf Weiteres nicht – denn sie lockern den Blog schön auf.

Trotzdem kann es nicht schaden, auch alteingesessene Dinge zu hinterfragen.

Zitat des Monats:

Leb dein Leben wie du willst. Die Anderen meckern sowieso

Leb‘ dein Leben wie du willst. Die Anderen meckern sowieso.

Meistgeklickter Post auf ZENtreasures:

Der Geburtstags-Post mit meinen Learnings aus einem Jahr ZENtreasures!

Random Fact:

Ich hasse Autofahren wie die Pest. Dass ich es trotzdem unbeschadet über Islands winterliche Straßen geschafft habe, macht mich ziemlich stolz. 🙂

Was im März ansteht:

Endlich arbeite ich wieder aktiv an meiner Selbstständigkeit.
Vor und nach Island war ich (wie schon geschrieben) völlig blockiert. Seit ein paar Tagen geht es aber wieder aufwärts und ich kann mich a) wieder motivieren und b) habe mein Feuer wieder gefunden.

So ist für diesen Monat der Launch zweier neuer Projekte geplant: Meiner „digitalen Visitenkarte“, auf der ich Texter- und Virtuelle Assistenz-Dienste anbiete sowie einem neuen Blog zum Thema Selbstständigkeit und Introversion. Das ist übrigens diese Idee, die unbedingt ihre Schublade verlassen musste. 🙂 Wenn du magst, schau dir gerne schonmal den zugehörigen Instagram-Account an, den ich gestern live gestellt habe. @chrissi.intropreneur

Gebastelt:

… habe ich auch noch eine Kleinigkeit, nämlich ein Desktop Wallpaper; Auflösung 1920 x 1080!

Motivierendes Desktop Wallpaper

Du brauchst eine andere Größe? Schreib mir einfach deine Bildschirmauflösung in die Kommentare, dann passe ich das Wallpaper an.

Und jetzt erzähl mir gerne, wie dein Februar so war!
Was waren deine Highlights; wer/was hat dich letzten Monat besonders motiviert?

 

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Monthly Recap: Januar 2017

Monthly Recap #7 – Januar 2017

Erlebt/Gereist:

Januar ist der Monat, in dem alle dem Winter entfliehen – oder gar nichts machen.

Und zum ersten Mal in meinem Recap habe ich hier nichts zu erzählen. Ich war viel zuhause, bin wenig feiern gewesen, habe mich einzig um mich alleine gekümmert. Sowas tut – gerade zu Anfang des Jahres – wahnsinnig gut. Ende Januar gab es ein kleines Tief, aber selbst das konnte ich ausgleichen.
Denn: Es läuft. Und zwar größtenteils dank mir selbst.
Eine Erkenntnis, die ich vermutlich zum ersten Mal in meinem Leben so bewusst habe und die mich nur noch mehr pusht.

Instagram-Recap:

Instagram Recap auf ZENtreasures.de mit Fotos aus Japan.
Instagram @zentreasures.de

Stolz auf:

Zuerst wollte ich schreiben „Ich will mir ja nicht selbst auf die Schulter klopfen…“
Aber es ist so: Ich WILL mir auf die Schulter klopfen; mich selbst loben. Wir müssen öfter stolz auf uns sein, findest du nicht?
Denn, wie zu Beginn dieses Beitrags angedeutet, lief der Januar richtig gut.
Ich habe es geschafft, fast täglich zu meditieren und Yoga zu machen, mindestens 1x pro Woche Sport zu treiben, meine Morgenroutine wieder zu dem zu machen, was sie ist – nämlich einer täglichen Routine. Außerdem konnte ich Mitte des Monats bereits die Hälfte meiner Januar-Ziele als „Geschafft!“ abhaken. Meinen Kalender benutze ich täglich,

Worauf bist du diesen Monat besonders stolz?

Geklickt:

Einen Beitrag, der zwar schon ein paar Monate alt ist, aber mich trotzdem ins Herz getroffen hat:
Die Welt braucht dich – mach dich jetzt sichtbar!

Sichtbar sein, der Welt zuzurufen „Hier bin ich! Seht, was ich kann!“ fällt mir unheimlich schwer.
Schon als ich vorhin schrieb, was ich im Januar alles geschafft hatte, meldete sich mein Gewissen… Wobei, ein Gewissen kann das eigentlich nicht sein. Nenne wir es die „falsche Bescheidenheit“.
Sie flüsterte „Du Angeberin!“ und wollte, dass ich den Text kürze. Damit bloß nicht so offensichtlich wird, für wie „ach so toll“ ich mich halte.
Ich hasse diese Stimme. Ebenso weiß ich ganz genau, dass sie Unsinn redet und zuhören sollte ich ihr schon gar nicht.
Wie Andrea in ihrem Beitrag schreibt:

Wer bist du, dich klein zu machen?

Sie hat recht.
Doch etwas, das man Jahrzehntelang „aufgebaut“ hat; lässt sich schwer ablegen.
Ich arbeite daran und werde das hier auch noch auf dem Blog thematisieren.

Erzähl mir bis dahin doch, ob du dieses Problem auch hast? Und wenn ja, was tust du dagegen?

Gelesen:


Mein Blind Date mit dem Leben*
Das Buch von Saliya Kahawatte ist eine kurzweilige Angelegenheit. Was aber nicht heißt, dass es langweilig wäre. Im Gegenteil: Immer wieder markierte ich mir Stellen daraus; verfluchte den Autor für das, was er sich alles aufbürdete – und bewunderte zugleich seine Stärke. Das Zusammenspiel aus körperlichen und seelischen Leiden und Buddhismus wird ausführlich beschrieben und war für mich auch der Grund, wieso dieses Buch überhaupt meine Aufmerksamkeit erweckt hat.

Derzeit läuft auch der Film dazu im Kino (laut des Autors ist er aber nicht allzu nahe an der Original-Geschichte und mehr humorvoll als düster).

Brauchst du noch Buch-Inspirationen für 2017? Mirjam Helder hat eine ganz fantastische Lese-Liste zusammengestellt. Dank ihr ist meine persönliche Wunschliste um einige Punkte gewachsen! 🙂

Gehört:

Ganz viel Sólstafir, was perfekt passt, wenn ich mir meine Reisepläne so ansehe… 🙂

Zwei Worte: Gänsehaut-Musik.

Gelernt:

Jemandem einfach mal so zu sagen, wie gerne man ihn hat; wie sehr man ihn schätzt, macht nicht nur diese Person glücklich, sondern auch dich selbst.

Franzi schrieb neulich unerwartet „Ich hab dich lieb“.
Diese vier kleinen Worte zauberten mir nicht nur sofort ein Lächeln ins Gesicht, sondern haben meinen Tag von „okay“ zu „besonders“ erhoben.

Wem sagst du heute, dass du ihn lieb hast?

Word Count:

5.043

Damit habe ich den 1. Meilenstein erreicht und die 50.000 Wörter für meinen Roman geschafft.
Im Januar ging schreibtechnisch ordentlich was voran.
Pinterest ist hierbei Helfer Nr. 1. Auf geheimen Boards lege ich mir Inspirationen für Charaktere, World Building und den Plot an und sammle Schreibtipps. Mehrmals die Woche gehe ich alles durch und freue mich über die Entwicklung.

Wenn du selbst schreibst, kann ich dir das nur ans Herz legen!

Wie du ein geheimes Pinterest Board anlegst, erkläre ich übrigens hier ausführlich.

Zitat des Monats:

Motivational Quote für Instagram. One Day or Day One. You decide. ZENtreasures.de Januar Recap

One Day or Day One. You decide.

Im Grunde sagt dieses Zitat nichts anderes als: Irgendwann oder Heute. Es liegt an dir.
Mich beschäftigte diese Frage vorallem, wenn es um das leidige Thema Sport ging: Jedes Mal, wenn ich dachte, den Sport heute sein zu lassen, hielt ich inne. Stattdessen sagte ich mir,
dass ich morgen nur wieder vor demselben Problem stehen würde. „Also kannst du es auch gleich machen, Chrissi.“
Das funktionierte überraschend gut – zwar nicht jedes Mal – aber häufiger als erwartet.

Sieh‘ es von dieser Seite: Wenn dich heute dafür entscheidest, etwas anzugehen, kannst du morgen stolz auf dich sein. Und nicht erst irgendwann.

Wie du siehst, habe ich mich diesmal an einer anderen Form der Insta Quotes versucht – wie findest du das Design? Beibehalten oder lieber das Alte weiter nutzen?

Meistgeklickter Post auf ZENtreasures:

Mein Beitrag über einen „kleinen Satz mit großer Wirkung: So kriegst du, was du willst“, in dem ich der Sache auf den Grund gehe, warum wir uns eigentlich so wenig trauen, nach etwas zu fragen – obwohl wir es unbedingt tun sollten.

Random Fact:

Ich glaube, meine Washi Tape Sucht wurde so eben geheilt:
Es auf einem Fensterbrett aufzubewahren, ist nämlich keine so gute Idee…
Merkte ich beim Knipsen der heutigen Beitragsbilder – die Tapes sind nämlich alle vertrocknet und reißen oder rollen sich von selbst auseinander.
Keins davon klebt mehr. Neiiiin.

Washi Tape in IKEA Blumentöpfen

Was im Februar ansteht:

Die erste große Reise in diesem Jahr: Island!
Schon als Kind war ich Island-Fan – wegen der Ponys. Die interessieren mich zwar inzwischen nicht mehr, aber die Natur der „Insel aus Feuer und Eis“ umso mehr.
Vermutlich kann ich mir nicht ansatzweise vorstellen, wie schön dieses Land ist.

Warst du schon auf Island? Ich bin über jede Art von Tipp dankbar!
Ich nehme dich auf jeden Fall über Instagram und Insta Stories mit.

Auf ZENtreasures erwartet dich außerdem nächste Woche eine neue Beitragsreihe, auf die ich mich schon lange freue. 🙂

Wie lief der Januar für dich? Erzähl mir doch in den Kommentaren von deinen Highlights!

 

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Monthly Recap: Jahresrückblick 2016 + Leserumfrage

Monthly Recap: Dezember 2016 - ZENtreasures Monatsrückblick

Bevor wir mit meinem Dezember- und Jahresrückblick beginnen, habe ich noch eine besondere Bitte an dich.
Im neuen Jahr möchte ich mich mehr nach den Wünschen meiner Leser richten. Damit ich weiß, worauf du und alle anderen Leser wert legen, habe ich eine Umfrage erstellt. Du würdest mir unheimlich helfen, wenn du dir kurz die Zeit nimmst und sie bearbeitest. Vielen, vielen Dank!

ZENtreasures.de Leserumfrage 2016

Erlebt/Gereist:

London, Peking, Rom, Prag. Dazu diverse Festivals und Deutschland-Trips.
Das hört sich auf den ersten Blick übertrieben viel an. Eigentlich war es aber zu wenig. Für mich jedenfalls.

Ich habe mich 2016 sehr oft sehr ausführlich für meine Reisen rechtfertigen müssen.
Warum so oft? Woher hast du das Geld; die Urlaubstage?
Wenn ich den Leuten dann erzähle, dass die drei Tage Prag vermutlich billiger waren als ein Party-Wochenende oder dass viele Trips nur dank zuvor angehäuften Überstunden stattfanden konnten, glaubt das meist keiner.
Mittlerweile ist es mir aber egal. Denn Reisen zählt für mich am meisten und das lasse ich mir sicher nicht nehmen.

Für 2017 sind einige Trips bereits gebucht, andere zumindest fest eingeplant.
Ab der 2. Jahreshälfte möchte ich aber wirklich kürzer treten und sparen, denn für 2018 stehen mindestens 3 Monate am Stück im Ausland leben ganz oben auf der Prioritätenliste.

Welches Erlebnis/welche Reise aus 2016 blieb dir besonders hängen?

Instagram-Recap:

Im Dezember habe ich kaum Fotos geschossen. Trotzdem möchte ich dir zumindest meine #2016bestnine nicht vorenthalten! Das sind die Bilder, die am meisten Anklang fanden.

Instagram Recap auf ZENtreasures.de
Instagram @zentreasures.de

Natur (vorallem die Berge, natürlich), Reisebilder und meine Montagsmotivationen waren die Hauptbestandteile von ZENtreasures‘ Instagram-Account.
Es sind auch meine liebsten und ich werde das in jedem Fall so beibehalten.

Hier kannst du deine eigenen #2016bestnine auswerten lassen.

Highlight des Monats:

Weihnachten. Und zwar nicht unbedingt das, wo man drei Tage lang durchgehend frisst ;), sondern die kleine, private Heiligabend-Feier mit meiner Schwester.
Wir packten uns warm ein, luden heißen Tee, Wein und eine Brotzeit in unsere Rucksäcke und wanderten auf verschneiten Wegen zu einer Alm. Es war schlicht magisch.

Weihnachten auf der Alm

Stolz auf:

Auf mich selbst. Darf man das sagen? Doch, darf man.
Es hat nichts mit Egoismus zu tun, sich auch selbst einmal zu loben – egal, was Andere sagen.

Warum genau ich stolz bin? Weil ich selbst aktiv dazu beigetragen habe, mein Leben positiver zu gestalten.
Manchmal fühlte es sich zwar so an, als sei ich kaum gewachsen; andererseits hat sich 2016 so viel getan wie schon lange nicht mehr.
Es zeichnete sich eine Richtung ab, in die ich gehen will.
Ich habe mich wieder mehr ausprobiert, war neugierig; bin gescheitert, habe so aber auch gelernt, mal um Probleme herumzudenken.
Reisen ist immer noch das wichtigste Gut für mich.

Natürlich liegt noch ein weiter Weg vor mir. Aber inzwischen kenne ich meine Fehler; habe sie mir eingestanden und kann daran arbeiten.
Allein dieses Bewusstsein macht 2016 zu einem sehr guten Jahr!

Worauf bist du 2016 besonders stolz gewesen?

Gelesen:

Die Lesebilanz war mau. Leider. Ich habe so wenig Romane wie nie gelesen, aber gleichzeitig mehr Sachbücher/Ratgeber als in meinem bishrigen Leben.
Trotzdem bleibt die Bilanz für meine sonstigen Leseverhältnisse schlecht: 10 Bücher in 12 Monaten, aiaiai.

Mein absolutes Lieblingsbuch im Bereich Belletristik ist „Kernstaub“. Hier schrieb ich schon einmal ausführlicher darüber.
Ansonsten war „Big Magic“ der literarische Wegbegleiter für mich (Ich habe ihm hier sogar einen ganzen Beitrag gewidmet.). Inzwischen habe ich es schon drei Mal durch und schlage es immer mal wieder auf, wenn ich gerade unter einem KreaTief leide.

Was war dein persönlicher Buchfavorit 2016?

Word Count:

Im Dezember – naja, nichts.
Gesamt bin ich auf ca. 37.000 Wörter gekommen, was… nicht wirklich viel ist. Zumindest, wenn man ernsthaft daran denkt, etwas zu veröffentlichen.

Mit Svenja habe ich jemanden gefunden, die ebenfalls schreibt. Gemeinsam wollen wir uns im neuen Jahr mehr reinhängen.

Gelernt:

Wie entspannend es sein kann, mal keinen Plan B zu haben.
Du musst wissen, ich bin eine Planerin. Habe für alles eine To-Do-Liste und Häkchen setzen gibt mir den größten Motivationskick.

Nachdem ich im März allerdings meinen Flug nach London verpasste, änderte sich meine Einstellung.
Denn in dieser Situation – einer, vor der ich immer Angst hatte, seitdem ich verreise – blieb ich cool.
Es war egal.
Oder besser: Es war schlicht nicht schlimm. Kein Beinbruch; die Welt drehte sich weiter. Es war wirklich egal.
Wir buchten kurzerhand neue Flüge und verbrachten schließlich doch noch ein grandioses Wochenende in London.

Einen Monat später war ich in Peking und stand erneut vor einem Problem, das meiner Planungswut ordentlich in den Hintern trat: Unser Rückflug wurde gecancelt.
Ja, ich war beunruhigt. Einen Flug im Heimatland zu verpassen, ist das Eine. Aus einem völlig fremden Land – ohne Sprach- und Ortskenntnisse – keinen Weg nachhause mehr zu haben, das Andere. Aber sobald die Airline uns eine Alternative vorgelegt hatte, war es… egal.
Auch als mein Gepäck dann noch in China hängen blieb, war ich – anstatt in Panik zu verfallen – total gechillt.
Passt schon, sagt man bei uns.

Nichtsdestotrotz will ich unbedingt organisierter werden. Ich plane immer noch, wenn es um meinen Alltag geht, schreibe mir To-Do-Listen und hake diese gerne ab.
Aber gerade auf Reisen lasse ich die Dinge mittlerweile einfach auf mich zukommen. Bisher hat mir das nicht geschadet.
Und so entspannt wie 2016 war ich auf Reisen schon lange nicht mehr.

Ein weiteres, wichtiges Learning, das ich gerade im Dezember wieder machen musste: Manchmal passt es einfach nicht.
Nicht jede Idee ist so gut, wie sie anfangs scheint und man muss nachjustieren und neu zusammenschrauben.
Dazu bald in einem seperaten Beitrag mehr.

Was hast du im vergangenen Jahr gelernt?

Zitat des Monats:

If it's still in your mind it's worth taking a shot.

If it’s still in your mind, it’s worth taking a shot.

Dieses (und ähnliche Zitate) haben mich 2016 besonders geprägt.
Geistert dir nicht auch so manche Idee seit Tagen, Wochen, Monaten im Kopf herum, von der du denkst „Eigentlich wäre das echt genial, aber das schaffe ich eh nicht…“?
Eines meiner Geister war ZENtreasures – und schau, wo wir jetzt stehen! 🙂

Wenn du diese Idee nicht losbekommst, ist es an der Zeit, sie umzusetzen.
Und wenn du erst eine „offizelle Erlaubnis“ dafür brauchst: Es ist ein neues Jahr, ein neuer Monat – go for it!

Meistgeklickter Post auf ZENtreasures:

Im Dezember: Mein 5. Beitrag der #ZenMorning Reihe.
Random Fact: Hätte mir zum Start von ZENtreasures jemand gesagt, dass ich mich einmal so ausführlich mit dem Frühaufstehn auseinandersetzen und eine Morgenroutine entwickeln würde – ich hätte dieser Person den Vogel gezeigt.

Meistgeklickter Beitrag im ganzen Jahr 2016 war übrigens dieser hier.

Random Fact:

Ich mache schon seit 2006 jedes Jahr einen privaten Jahresrückblick. Dieser hier ist der erste, der tatsächlich im Internet erscheint. 🙂

Was im Januar ansteht:

Im Dezember habe ich so ziemlich alles schleifen lassen: Morgenroutine, Sport, Ernährung.
Zudem streckte mich kurz vor Weihnachten eine fiese Grippe nieder und bis jetzt bin ich so nicht vollständig los.
Daher das Motto für Januar: Getting back on track!
Bisher läuft es sehr gut, aber wir sind ja auch erst bei Tag 3. 🙂 Aber hey, ich bin zuversichtlich!

Hast du dir Vorsätze gemacht? Oder lässt du das Jahr lieber auf dich zukommen?

Happy New Year!

Zum Schluss wünsche ich dir ein grandioses neues Jahr! Gemeinsam kriegen wir das schon hin, oder?
Danke, dass du hier mitliest!

PS: Falls du es noch nicht gemacht hast, nimm doch bitte noch an meiner Leserumfrage teil. Ich wäre dir unheimlich dankbar für dein ehrliches Feedback! Es dauert auch nur ein paar Minuten; du musst dich nirgends registrieren und wirst auch nicht mit Werbung belästigt.

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