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Monthly Recap: April 2017 – Anti-Aufschiebe-Taktik und ein Schreibtipp, der es in sich hat

Monthly Recap: April 2017

Monthly Recap #10 – April 2017: Anti-Aufschiebe-Taktik und ein Schreibtipp, der es in sich hat

Erlebt/Gereist:

Der April war – wie seine Wetterlage – wechselhaft. Es fühlte sich an, als sei ich täglich von einem Hoch in ein Tief gerutscht, nur um tags darauf wieder die gefühlt beste Zeit meines Lebens zu haben. Erlebst du solche Momente auch manchmal?
Ich kenne das von mir jedenfalls gar nicht.

Je mehr Zeit ich damit verbringe, zu texten, zu designen, zu fotografieren, zu zeichnen – eben all die kreativen Dinge, die mich glücklich machen – desto weniger habe ich das Gefühl, dass mein Brotjob im Büro noch das Richtige ist.
Er war schon immer ein Mittel zum Zweck; ein stabiles Einkommen. Ich habe kein Interesse an der Arbeit an sich, sie erfüllt mich nicht, fordert mich nicht und langweilt meistens nur (besonders in den Momenten, in denen ich gerne an eigenen Projekten weiterarbeiten würde… also täglich).

… So fühlt es sich an, wenn man seine Berufung gefunden hat.

Ich weiß, dass ich von meiner Selbstständigkeit noch lange nicht leben kann.
Ich weiß auch, dass in einem halben Jahr noch viel passieren kann und ich hart arbeiten muss, um nach vorne zu kommen.
Und mir ist klar, dass ich gerade auf hohem Niveau jammere.

Letztlich versuche ich also, mich an meinen eigenen Ratschlag zu halten und die Dinge auf mich zukommen zu lassen.
Wenn eines sicher ist, dann das: Es wird sich alles fügen.

Instagram-Recap:

All about Iceland! Immer noch und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht daran denke.
Mittlerweile habe ich fast alle Fotos gepostet, aber selbst zwei Monate nach der Reise bin ich immer noch total im Island-Modus.

Instagram-Feed mit Bildern aus Island und motivierenden Zitaten.
Instagram @zentreasures.de

Stolz auf:

2 Jahre ohne H&M!
Ich habe das hier noch nie thematisiert, aber im April 2015 entschied ich aus einer Laune heraus, dass ich nichts mehr bei H&M kaufen werde.
Wo ich früher ungefähr alle 8 Wochen Kleidung bei H&M geshoppt habe, die ich sowieso kaum getragen habe, hat sich das total reduziert.

Es gab eine einzige Ausnahme letzten Sommer: Ich brauchte für die Festivalsaison eine kompakte, schlichte Umhängetasche und im Schweden fand sie.

Mein Kaufverhalten in Sachen Kleidung hat sich komplett geändert, nicht nur bei H&M, sondern generell. Ich kaufe kaum mehr neue Kleidung.
Zugute kommt mir dabei, dass die Kollektionen und Trends der meisten Retailer einfach meinen Geschmack nicht mehr treffen.
Ich habe in den letzten zwei Jahren überhaupt nur 2x Kleidung gekauft – im Februar Funktionskleidung von Engelbert Strauss und Jeans bei ASOS, beides für Island.

Zwar bin ich noch weit entfernt von einer Capsule Wardrobe, wie sie z.B. Sunray erfolgreich trägt und auch der Nachhaltigkeitsfaktor spielte in dieser Entscheidung keine wirkliche Rolle, aber ich habe es durchgezogen und werde weiterhin dranbleiben!

Kannst du dir vorstellen, dir auch einen (Klamotten)Shopping-Stop aufzuerlegen?

Monthly Recap April auf ZENtreasures.de. Mit einem Schreibtipp, der gold wert ist, einer Anti-Aufschieberitis-Taktik und jeder Menge Vorfreude

Geklickt:

Einen Artikel, der mir Gänsehaut verschafft hat!
Weil Lina und ich einen Traum teilen: Für eine Weile ins Ausland zu gehen.
Sie macht es nun wahr und hat gebucht. Zwar geht es für sie in eine völlig andere Gegend, aber ich kann ihre Gefühle so dermaßen nachvollziehen.

Im Gegensatz zu ihr hänge ich allerdings noch am berühmten seidenen Faden – schneide ich ihn selbst ab? Oder baumle ich noch weiter?

Gelesen:

Nichts inspirierendes; nichts, wobei man etwas lernt – sondern pure Unterhaltung: Ich habe wieder mit Harry Potter angefangen!
Diesmal in Englisch und auf dem kindle statt als Buch.
Ich war nie der große Harry Potter Fan. Zwar mochte ich die Bücher gerne, aber Kindheitshelden waren Harry & Co. nie für mich. Macht aber nichts, denn bisher ist es sehr unterhaltsam 🙂

Übrigens: Besitzt du einen kindle und bist Amazon Prime Mitglied? Dann hast du Zugriff auf die kindle Leihbücherei, wo es alle 7 HP-Teile in englisch als kostenloses Bundle zu leihen gibt!

Was liest du gerade?

Geschaut:

Girlboss, die Serie.

Das Buch, das den Weg von Sophia Amoruso (Gründerin von Nasty Gal) erzählt, habe ich verschlungen.
Ich fand es inspirierend, erheiternd, aufrüttelnd – und Sophia mit ihrer erfrischenden Art entwickelte sich sofort zu einem #girlcrush.

Als eine Netflix-Serie zum Buch verkündet wurde, war ich Feuer und Flamme. Die Beschreibung „Comedyserie“ schreckte mich allerdings ziemlich ab. Comedy mag ich nur, wenn es New Girl ist.
Trotzdem warf ich einen Blick in die erste Folge, die mit knapp 30 Minuten ohnehin nicht zu lang ist.

Und nein, als seichte Komik würde ich Girlboss nicht bezeichnen. Sicher, einiges ist arg übertrieben dargestellt, aber: Es kommt sofort dieses #girlboss Feeling hervor; man leidet mit Sophia mit, genauso wie man sich über ihr erstes erfolgreiches ebay-Geschäft freut. Auch die weiteren Folgen bleiben dem Schema treu.
Dennoch war die Serie für mich nicht mehr, als ein netter Zeitvertreib. Ich bleibe lieber bei der Buchversion.

Welche Serie guckst du gerade?

Geniale Anti-Aufschieberitis-Taktik + ein Schreibtipp, der gold wert ist

Gelernt:

Aufschieberitis kann man austricksen!

Je mehr ich mein eigenes Aufschiebeverhalten beobachte, desto häufiger fällt mir auf, dass ich nur eine Sache aufschieben muss und umso mehr Lust auf eine Andere habe.
… Okay, das klingt wirr.
Lass es mich so erklären.

Bei mir läuft das immer so:
Das Herz sagt: „Ich will schreiben!“
„Genau, du musst diesen Blogartikel nämlich noch fertigstellen!“, mischt sich der Kopf ein.
Und schon vergeht mir die Lust, den Beitrag zu schreiben.
Das heißt aber nicht, dass ich es dann ganz sein lasse – Herz und Bauch haben nämlich immer noch Lust aufs Schreiben.
Also mache ich mir das zunutze und schreibe trotzdem – nur eben keinen Blogpost, sondern zum Beispiel eine Szene für mein Romanprojekt.
So sind die „inneren Stimmchen“ zufrieden und ich bin es auch. Das klappt erstaunlich gut!

Wie findest du diesen Ansatz? … ich hoffe, es war verständlich erklärt. Ich finde mich gerade selbst etwas weird…

Word Count:

1.497 Wörter für mein Buch.

Davon abgesehen, habe ich im April so viel geschrieben wie noch nie. Aufträge, Blogposts, Website-Texte und – was mich ganz besonders freut – ich habe mit der Arbeit an meinem ersten ebook angefangen. Genaueres verrate ich noch nicht, aber wenn alles klappt, wird es im Juni erscheinen! 🙂

Schreibtipp

Manchmal fehlen uns die Worte. Oder besser: ein bestimmtes Wort.
Anstatt eine Lücke zu lassen oder eine halbe Ewigkeit im Duden nach einem Wort suchen, setz‘ einen Platzhalter ein!

Bei der späteren Überarbeitung kannst du nämlich über die Suchen- und Ersetzen-Funktion deines Schreibprogramms (meist ist es die Tastenkombi STRG + F) alle Platzhalter ausfindig machen und mit einem passenden Wort austauschen.

Ich habe das immer mit xxx gelöst – viele Texter und Autoren empfehlen aber ein Substantiv wie Elefant einzusetzen. Warum? Ich vermute, weil die Chance ziemlich gering ist, dass du es in deinem Text sonst brauchst. 🙂

Zitat des Monats:

Wenn das Herz sich schon entschieden hat, kann der Kopf einpacken.

Meistgeklickter Post auf ZENtreasures:

Der März-Recap und mein Beitrag übers Nett sein halten sich die Waage. (PS: Das Gewinnspiel geht noch bis morgen Abend!)

Ich freue mich besonders, dass meine Monatsrückblicke doch so gut ankommen! <3

Random Fact:

Mein Sternzeichen ist Fische. Das passt wie die Faust aufs Auge – ich bin ein Fisch, durch und durch. Kreativ und künstlerisch vielfältig begabt, verträumt, hilfsbereit, aber genauso ohne Disziplin, launisch und entscheidungsunfreudig.

Nur mein Element, das Wasser, mag ich gar nicht. 😉

Was im Mai ansteht:

Wien Prag haben wir verschoben, deshalb darf ich mich nun im Mai darauf freuen. Prag ist mit Abstand meine liebste Stadt und obwohl ich schon an die zehn Mal dort war, wird es nicht langweilig.

Fast noch aufgeregter bin ich allerdings über mein allererstes Fotoshooting, das Mitte des Monats stattfindet! Schon lange wollte ich neue Bilder von mir für diesen Blog und als ich die wunderbare Carolina von Foxografie entdeckt habe, war klar: Wenn ein Stil zu mir passt, dann ist es ihrer.
Die Vorfreude ist riesig!

Neuer Monat, gleiche Frage:
Wie war dein April? Welche Highlights gab es, was hat dich beschäftigt?
 

Geniale Anti-Aufschieberitis-Taktik + ein Schreibtipp, der gold wert ist
 

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Kill them with kindness – oder: Mach dich unbeliebt und glücklich

Mach dich unbeliebt und glücklich und nimm dir vom Leben, was du willst - Buch und Workbook von Diana Dreeßen

Ach, Sie schon wieder.

… sind das nicht die Worte, die du an einem Dienstagmorgen hören willst?

Ich auch nicht.

Ausgesprochen hat sie dieser überaus sympathische Mann – vermutlich ein Vertreter – der zum dritten Mal in zwei Wochen im Büro auftauchte und meine Chefin sprechen wollte.
„Sie ist im Urlaub.“, erklärte ich ihm schon damals.

Der Mann aber regte sich furchtbar auf und unterstellte mir, zu lügen.
Auf mein „Erklären Sie mir doch, worum es geht oder lassen Sie eine Visitenkarte da. Dann kann ich es weitergeben und Frau XXX meldet sich bei Ihnen, sobald sie wieder da ist.“
Das wollte er nicht – warum auch immer.

… In solchen Momenten bin ich die Ruhe in Person.
Je lauter mein Gegenüber wird, desto breiter wird mein freundliches Lächeln.

Aber dieser Kerl trieb es mit seinem erneuten Besuch auf die Spitze.
Er ging auf nichts ein, wollte nichts preisgeben und warf mir stattdessen ein „Wie soll jemand wie Sie mir helfen können?“

Und da platzte zum ersten Mal der Knoten in mir.

Mit erhobener Stimme teilte ich ihm mit, dass er mit so einem Niveau auf der Stelle das Büro verlassen soll. Das Gespräch war für mich beendet.

… Und tatsächlich. Ohne ein weiteres Wort verließ er daraufhin das Büro.

Glaub mir, danach zitterten meine Hände wie blöd und das Herz pochte mir bis zum Hals!
Selbst meine Kollegen waren überrascht – das waren sie von mir nicht gewöhnt.

Be kind…

In meinen Beitragsentwürfen gammelt schon seit 2015 ein Text über’s Nett sein vor sich her.
Immer mal wieder schrieb ich daran, aber… irgendetwas fehlte.

Weißt du, ich war schon immer die Nette.
Als Kind brachte es mich voran. Als Erwachsene iebenfalls.
Aueßerdem – bin ich gerne nett.

Gerade im Arbeitsalltag kristallisiert sich aber immer deutlicher heraus: Nettigkeit reicht nicht.
Es heißt: Beiß dich durch, sei dreist – so kommst du weiter!

Oft ärgere ich mich über Leute, die für ihre Dreistigkeit und Unverfrorenheit auch noch belohnt werden.
Du kennst das bestimmt:
Der Vordrängler an der Supermarktkasse, der dich halb umrennt, um nach vorne zu kommen.
Der Autofahrer, der sich im Kreisverkehr schnell vor dir hinein quetscht, wodurch du eine Vollbremsung machst und dein Herz ebenfalls.
Die Designerin, die viel mehr Aufträge bekommt als du, weil sie in jedem Gespräch erwähnt, was sie macht.

Ich für meinen Teil will mich aber nicht aufdrängen und nicht unhöflich sein.
Also bin ich nett und warte, bis ich an der Reihe bin. Denn ich will auf meine Art vorwärts kommen.
Zumindest war das immer meine feste Überzeugung.

Inzwischen frage ich mich, ob Nett sein nicht auch eine Grenze erreichen kann. Nämlich die, an der du nicht mehr weiterkommst, und härtere Geschütze auffahren musst. Worte oder gar Ellenbogen.

Mach dich unbeliebt und glücklich – und nimm dir vom Leben was du willst

Was meine doch sehr naive Einstellung ins Wanken gebracht hat?
Das Buch „Mach dich unbeliebt und glücklich – und nimm dir vom Leben was du willst“ von Diana Dreeßen.*

Mach dich unbeliebt und glücklich und nimm dir vom Leben, was du willst

Die Autorin beschreibt ein spannendes Konzept: Du magst vielleicht nicht überall beliebt sein, aber du bist glücklich und lebst dein Leben so, wie du es willst.

Und Diana Dreeßen hat es wahr gemacht: Nachdem sie jahrelang an der Frankfurter Börse arbeitete, folgte sie fast 20 Jahre später endlich ihrer Berufung und wurde Managementtrainerin.

Wir können unser Leben nur dadurch verändern, dass wir uns selbst verändern. Wenn wir selbst anders denken und handeln, müssen auch die Menschen um uns herum anders mit uns umgehen.

So einfach gesagt, so schwierig umzusetzen.

Etwas, das du als Kind von deinen Eltern beigebracht oder vorgelebt bekommst; das sich zehn, 20, 30 Jahre lang in deinem Bewusstsein verankert hat, kannst du nicht einfach so ablegen.

Diana Dreeßen nennt die Hauptursache für dieses Verhalten – und erklärt, wie man sie überwinden kann.

Die Harmoniefalle

Neulich schrieb ich noch über die Perfektionismus-Falle – nun haben wir die nächste Falle, aus der man sich ähnlich schwer befreien kann.

Wie wichtig ist es dir, dass du beliebt bist und von anderen als „nett“ beschrieben wirst?
Wie viel Wert legst du darauf, wie andere dich wahrnehmen?

Dahinter stecken meist Selbstzweifel.
„Ich habe Angst, etwas falsch zu machen.“
„Ich will mit Niemandem streiten.“
„Was werden die Anderen denken, wenn ich keine Antwort weiß?“

Wenn du lieber schweigst, anstatt ein unangenehmes Thema anzusprechen, machst du dir vermutlich genau um solche Fragen Gedanken. Willkommen in der Harmoniefalle.

Diana Dreeßen bringt es auf den Punkt:

Wer nichts sagt, spielt nicht mit.

Das heißt, es kann sich lohnen, einfach zu fragen und deine Wünsche und Bedürfnisse auszuformulieren.

… but don’t take no bullshit

Das Kontroverse an diesem Buch – und zugleich der Kern: Wenn du glücklich sein willst, wirst du immer wieder anecken.
Die große Frage ist: Nimmst du das in Kauf, oder bist du lieber allseits beliebt, aber unglücklich?

Ging dein erster Gedanke auch lautstark in die Richtung „Klar will ich glücklich sein, egal, was die Anderen denken!“?
Meiner natürlich auch.
Aber ich habe lange Zeit lieber selbst zurückgesteckt, als jemanden vor den Kopf zu stoßen oder mich gar unbeliebt zu machen.

Meinen Geburtstag im März beispielsweise verbrachte ich im Ausland.
Du kannst dir nicht vorstellen, wie viel Gejammer es Vorab von allen Seiten deswegen gab:
Ist dir deine Familie denn gar nicht wichtig?
Das kannst du doch den Leuten nicht antun, die dir gratulieren wollen!

… doch, kann ich. Tat ich. Und hatte eine fantastische Zeit.

Glaub mir, früher hätte ich die Reise verschoben. Nicht meinetwegen. Sondern, weil Andere (Familie/Verwandte/Freunde/Kollegen) es von mir erwarteten.

Warum es sich und Anderen nicht leichter machen und von vorneherein das tun, was man selbst will?

Und hier ging es nur um einen Geburtstag.

Vielleicht hast du angeeckt; manche vor den Kopf gestoßen, aber das Gemecker kannst du ausblenden. Wirklich.
Klar, gewisse Dinge im Leben haben wir nicht in der Hand: Krankheiten, Todesfälle, Arbeitslosigkeit.

Dennoch bin ich der Meinung; ein Abenteuer, eine außergewöhnliche Erfahrung – oder einfach nur ein gutes Gefühl im Bauch – ist so viel mehr wert, als Andere zufriedenzustellen.

Was ist wichtiger als dein eigenes Glück?

Ja, das Glück deiner Lieblingsmenschen ist wichtig; soll es sein.
Aber sieh es einmal so: Wenn du unglücklich bist, wie sollst du jemand anderen happy machen?
Genauso liegt diesen Menschen auch DEIN Glück am Herzen!
Du bist glücklich, sie sind glücklich – eine Win-Win-Situation. 🙂

Be nice but take no bullshit.

So eine Einstellung legt man sich natürlich nicht von heute auf morgen zu.
In „Mach dich unbeliebt und glücklich“ nennt Diana Dreeßen die „Sieben Schlüssel“ als nützliches Werkzeug.

Die Sieben Schlüssel

Ich reiße sie hier nur kurz an, sonst müsste ich den Rahmen nur noch mehr sprengen.
Wenn du Fragen dazu hast, stell sie gerne in den Kommentaren oder per Mail – oder lies das Buch!

1. Dein persönlicher Kompetenzraum

Dein Kompetenzraum ist quasi ein imaginärer Raum, an dem du all deine Fähigkeiten, Talente und Erfolge sammelst und dir so für Tage voller Selbstzweifel einen Ort schaffst, an dem du neue Kraft schöpfen kannst.

2. Lass Altes los und fang an, an dich zu glauben!

Um ein neues Selbstbewusstsein aufzubauen, musst du dich vom Altem trennen. Egal, ob das Denkmuster, Glaubenssätze oder sogar Menschen sind.
Einfach ist das nicht.

Diana Dreeßen schlägt da eine ungewöhnliche, aber sehr effektive Methode vor: Den Container.
Stell dir doch mal vor, ein riesiger Container würde vor deinem Haus stehen und nur darauf warten, dass du dein Leben entrümpelst.
In diesen packst du

  • deine Ängste (a la „Warum tue ich dieses und jenes nicht? Was könnte schief gehen?“)
  • deine Glaubenssätze (Dinge, die du schon von Klein auf so beigebracht bekommen hast, wie z.B. „Ich muss immer nett und bescheiden sein, damit ich gemocht werde“ oder „Arbeit darf keinen Spaß machen“)
  • deine Werte (wie stehst du zu Geld, zu Arbeit, zu Pünktlichkeit, usw. und vorallem: Sind diese Werte für dich noch aktuell?)
  • deine mögliche übertriebene Harmoniesucht (das soll dir verdeutlichen, was ich oben schon angesprochen habe: Viele Menschen kommen durch Dreistigkeit weiter und die Netten gucken blöd aus der Wäsche – es gilt, ein richtiges Maß zu finden)
  • deinen Perfektionismus (Musst du wirklich perfekt sein? Bist du nicht schon gut so, wie du bist?)

Loslassen fällt fast jedem schwer. Es wird eine also Weile dauern, bis du deinen Container voll gemacht hast und ihn abholen lassen kannst.

Ich mache solche Loslassens-Übungen übrigens immer ganz symbolisch. Dazu male ich einen Mülleimer (oder in diesem Fall einen Sperrmüllcontainer) auf ein Blatt Papier, „befülle“ ihn mit all dem, was ich „entsorgen“ will und werfe das Blatt dann tatsächlich in den Abfall. Das befreit!

Mach dich unbeliebt und glücklich und nimm dir vom Leben, was du willst. Buch und Workbook von Diana Dreeßen

3. Lerne, dich durchzusetzen!

Kennst du deine Ziele?
Wie Diana Dreeßen schreibt:

Wenn man keine Ahnung hat, wofür es sich lohnt zu kämpfen, dann ist es schwer, sich aus seinen alten Verhaltensmustern herauszubewegen.

Um dich durchsetzen zu können, musst du also wissen, warum du es tust!
Wenn du z.B. genau weißt, dass du den Anforderungen dieses neuen Jobs gerecht werden kannst, macht dich das automatisch viel selbstbewusster, als wenn du dir insgeheim nicht sicher bist, ob du es packst.
Wird dich das Wissen, dass auch dein nerviger Kollege mit dieser neuen Stelle liebäugelt, anstacheln oder gibst du direkt auf?

Begegne anderen möglichst immer mit Wohlwollen. So wie ich das in meinem Beispiel zu Beginn gemacht habe: Die ersten beiden Male war ich immer freundlich zu dem Vertreter und auch beim letzten Mal versuchte ich nach bestem Gewissen, zu helfen.

Eigentlich ist es ganz einfach: Hast du ein Ziel vor Augen, belasse es genau da: Immer im Blickfeld! Lass dich nicht vom Weg abbringen (Umwege sind okay!) und mach keine Kompromisse.
Du kannst nur das beeinflussen, was du selbst in Bewegung setzt!

4. Du bist mehr, als du denkst: Deine Rollen und Facetten

Wir Menschen ordnen uns gegenseitig zu gerne in bestimmte Rollen ein. Die graue Maus. Die falsche Schlange. Die Süße. Der Choleriker.
Gut möglich, dass auch du so eine Rolle eingenommen hast – egal, ob das von dir oder von anderen ausging.
Du kannst diese Rolle jedoch steuern. Wir alle sind so facettenreich und gerade wenn man sich neu kennenlernt, setzt sich schnell ein Bild fest, das einen bestimmten Typ darstellt und nicht die vielen verschiedenen Facetten.
So sage ich, dass ich die Nette bin. Für Franzi bin ich aber die „coole Sau aus München“. Schon ein gewisser Unterschied, nicht wahr?

Lass dich nicht in eine Rolle drängen, die dir gar nicht oder nur zum Teil entspricht!
Entscheide dich stattdessen für den Part, der du gerne sein willst und zeige das! Träumen ausdrücklich erlaubt! 🙂

5. Bereite dir Strategien für schwierige Situationen vor

Hast du es, Präsentationen oder Referate vor Publikum zu halten?
Ein gutes Bild willst du aber trotzdem abgeben, nicht wahr? Sehr wahrscheinlich hat jemand sein Vertrauen in dich gesetzt und zu kneifen wäre noch wesentlich schlimmer (… finde ich zumindest, ich trage allerdings gerne vor).

Da gibt es nur eine Lösung: Bereite dich bestmöglich darauf vor!
Übe, teste, lerne auswendig. Hab einen Plan B (und C und D) für den Notfall vorbereitet. Einen zweiten Stick mit der Präsentation, weil der erste nicht funktioniert. Oder jemanden, der für dich einspringt. You get the idea.

Ich lege mir z.B. für schwierige Telefonate immer ein Script bereit, an das ich mich, so gut es geht, halte. Das gibt mir Sicherheit und sorgt dafür, dass ich die Aufgabe eher durchziehe als völlig unvorbereitet mit dem Anruf konfrontiert zu werden.

Außerdem stelle ich mir immer vor, wie ich etwas schaffe. Das zu lernen, hat lange gedauert. Anfangs dachte ich wirklich, ich würde mich damit selbst belügen.
Mittlerweile denke ich automatisch an das bestmögliche Ergebnis – und an das Schlimmste, das passieren kannn… und das meist gar nicht so schlimm ist, wie ich meine.

6. Wo stehst du – deine Positionierung im Leben

Manchmal reicht eine Entscheidung aus, um alles über den Haufen zu werfen.
Wir haben gewisse Erwartungen, andere Menschen in unserem Umfeld ebenfalls. Manchmal decken sich diese Erwartungen, oft tun sie es nicht. Und von allen Seiten folgen gute Ratschläge und Vorwürfe.
Eins ist sicher: Dabei kristallisiert sich heraus, wer deine wahren Freunde sind und an dich glaubt.
Und selbst wenn keiner an dich glaubt, dann kannst du das doch wenigstens tun, oder?

Gib dir ruhig die Erlaubnis, das zu tun, was du willst (mehr dazu gleich) und setze dir Prioritäten!

7. Erkenne, was du willst und was nicht

Oder: Mach’s wie Pippi Langstrumpf! Sie ist sich sicher, dass sie jeder Herausforderung gewachsen ist und kein Sturm bringt ihre Einstellung ins Wanken – und wenn doch, macht sie das Beste daraus.
Was hindert dich daran, genauso zu leben wie Pippi; mit unerschütterlichem Willen und einem Ziel vor Augen? Denn findet, dass du es verdient hast, deine Träume zu leben – und das sehe ich ganz genauso.
Was macht dich glücklich? Wofür brennst du?

Diana Dreeßen schlägt in ihrem Buch vor, einen „Film“ zu drehen.
Lege dir dazu wieder ein Blatt Papier bereit und notiere alle Wünsche, die dir einfallen.
Denke dann an die „Schauspieler“; alle Personen, die in deinem Film vorkommen sollen. Selbes Spiel mit den „Drehorten“. Wo spielt der Film deines Lebens? Wo willst du leben? Wie fühlst du dich dabei?
All das verbindest du jetzt miteinander und „drehst“ die einzelnen Szenen. Das kannst du durch Schreiben, malen oder tatsächliches filmen machen.

Was das ganze bringt?
Du programmierst dein Unterbewusstsein damit auf etwas, das wirklich passiert. Es hält den Film für richtig und wird alles daran setzen, ihn auch wahr zu machen.

Mehr über das Buch + Gewinnspiel

Meine liebste Botschaft aus dem Buch ist ZENtreasures pur:

Du darfst dir erlauben, deiner Berufung zu folgen und an deinen Zielen zu arbeiten!
Du musst glücklich werden. Es ist dein Leben.

„Mach dich unbeliebt und glücklich“ ist keine steife Theorie, sondern ein Mitmach-Buch. Eins, wo du dir Stift und Notizbuch bereit legst – oder den Textmarker, wenn du lieber direkt im statt mit dem Buch arbeitest.

Die Aufmachung hat mir sofort gefallen: immer wieder pink hervorgehobene Überschriften und… Kakteen!

Außerdem mag ich die Art, wie Diana Dreeßen mit den Lesern spricht. Modern, offen, persönlich und mit jeder Menge Beispielen aus ihrer Coaching-Praxis.

Passend dazu hat der Verlag Ende 2016 ein Workbook herausgebracht.

Mach dich unbeliebt und glücklich und nimm dir vom Leben, was du willst. Buch und Workbook von Diana Dreeßen width=

Durchsetzen leicht gemacht – so werden Sie in 7 Schritten unbesiegbar!*
ist ein Intensivtraining voller Übungen, Listen und Fragebögen daher, die helfen, sich selbst und sein Verhalten besser kennenzulernen.
Es ist kein Muss, denn alles Wesentliche lernst du über das Buch.
Wenn dir aber „Adult Homework“ genauso viel Spaß macht wie mir, solltest du dir das Workbook holen.

Suchst du allerdings etwas, das du an zwei, drei Abenden abhaken kannst, ist dieses Training nichts für dich.
Hier geht es nicht um ein paar Vokabel-Übungen zum Auswendig lernen, sondern um Persönlichkeitsentwicklung. Das Ziel ist, etwas, das du im wahrscheinlichsten Fall schon seit Jahrzehnten aufgebaut hast, dauerhaft zu verändern.

Mir gingen viele Übungen leicht von der Hand (z.B. das Aufzählen der eigenen Talente und Fähigkeiten).
An anderen wiederum habe ich mir den Kopf zerbrochen, keine Lösung gefunden (oder nicht finden wollen) … und das Workbook zwei Wochen lang nicht mehr angerührt (z.B. die Rollen und den Perspektivenwechsel).

Die Aufgaben erfordern viel Ehrlichkeit mit sich selbst!

Mach dich unbeliebt und glücklich und nimm dir vom Leben, was du willst

Infos zum Buch

Mach dich unbeliebt und glücklich… und nimm dir vom Leben, was du willst!
Erschienen 2014 im dtv Verlag. Neuauflage 2016.
ISBN: 978-3-423-26050-3
237 Seiten, broschiert

Bei Amazon kaufen: Buch* || kindle Version* || Workbook*

PS: Ich freue mich, wenn du mich über die Affiliate Links hier unterstützt (das bedeutet keine Extrakosten für dich)! 🙂

Win win win!

Eine/n von euch darf ich nun glücklich (und mich beliebt ;-)) machen: Ich verlose ein Set aus Buch und Workbook!

Mach dich unbeliebt und glücklich und nimm dir vom Leben, was du willst.

Die Bücher sind neu; ich habe sie nur verwendet, um die Fotos für diesen Beitrag zu schießen.

Beides wurde mir kosten- und bedingungslos vom dtv Verlag zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank an die liebe Laura für den netten Kontakt!

Das Gewinnspiel wurde beendet und Fou wurde als Gewinnerin ausgelost!

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Unbeliebt und glücklich… oder beliebt und dafür unglücklich? Wie stehst du zu dieser Thematik?
Kennst du das Buch?
 

Mach dich unbeliebt und glücklich und nimm dir vom Leben, was du willst. Ein Plädoyer für's auch mal nicht Nett sein!
 

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Yoga für Anfänger. Die 1. Yogastunde und warum ich drangeblieben bin

Yoga für Anfänger. Deshalb solltest du auch als Sportmuffel damit anfangen

Meine erste Yogastunde war peinlich. Peinlich und zugleich augenöffnend.

Selbst Yoga für Anfänger war für mich zu schwer.
Ich bin der totale Bewegungsmuffel. Kaum Kondition, null Dehnbarkeit, schlechter Gleichgewichtssinn. Der herabschauende Hund ging gerade noch, doch schon als es hieß „Und jetzt halten, haaalteeen!“, fingen Arme und Beine zu zittern an und ich war die Erste, die absetzen musste.

Bei den anderen Figuren lief ähnlich.

Immer wieder warf ich verstohlene Blicke in die Runde und merkte schnell: „Die halten alle länger durch als ich.“

Am Ende der Stunde verließ ich mit hochrotem Kopf den Raum und begriff vor lauter „Bestimmt halten mich alle für eine Versagerin!“ gar nicht, was diese 60 Minuten Yoga mit mir gemacht hatten.

Zurück am Schreibtisch merkte ich langsam, dass mein Körper von einer angenehmen Wärme erfüllt war. Ich fühlte mich zufrieden, leicht.
In der Nase einen letzten Duftrest des Massageöls auf meinem Nacken und ich war … tatsächlich tiefenentspannt.

Was ist Yoga eigentlich genau?

Da bin ich mal wieder mit der Tür ins Haus gefallen. 🙂

Alle Welt redet von Yoga, aber wusstest du, dass dieser „neue Trend“ eigentlich eine jahrtausende alte Lehre zur Selbstfindung ist?

Yoga wurde in Indien erfunden. Während wir es heute auf der ganzen Welt vorallem für unseren Körper und unser Wohlbefinden praktizieren, war Yoga damals dazu da, den Geist in Einklang und sich auf einen spirituellen Pfad zu bringen.
Durch die Kombination aus den Yogaroutinen, Asanas genannt; Atemübungen, Meditation, Entspannung und auch durch bewusste Ernährung, sollen sich unser Körper und Geist zu einer Einheit verbinden.

Innerhalb des Oberbegriffs „Yoga“ gibt es zahlreiche unterschiedliche Stile. Die bekanntesten bei uns sind:

  • Kundalini, eine energiegelandenere Form; fördert Körper und Geist
  • Sivananda (auch ‚Hatha‘), als ganzheitliche Yoga-Form; umfasst Körperstellungen, Atem- und Entspannungsübungen
  • Ashthanga oder Vinyasa, aus Hatha Yoga entstanden; eine modernere Form davon
  • Jivamukti, bei dem zu Musik geübt wird
  • Bikram, wo man bei 40° Raumtemperatur und hoher Luftfeuchtigkeit trainiert

Etwas haben sie alle gemeinsam: Sie verwenden dieselben Asanas – 84 Haupt-Figuren gibt es. Nicht alle davon sind für jeden geeignet und man muss sie nicht alle beherrschen.

Yoga für Anfänger

Warum mir Yoga gut tut – und dir auch

Seien wir ehrlich. Seit ich erzähle, dass ich Yoga praktiziere, kamen die unterschiedlichsten Reaktionen:
„Zündet man sich da nicht Räucherstäbchen an und betet ‚Omm‘ vor sich her?“
„Yoga? Das ist doch sowas wie das Kamasutra, oder?“ (lol!)
„Bringt das was?“
„Das ist doch stinklangweilig. Warum gehst du nicht lieber joggen?“

Was macht Yoga denn eigentlich so attraktiv?
Es…

  • baut Stress ab
  • löst Verspannungen
  • stärkt deine Rückenmuskulatur / deine Muskulatur im Ganzen
  • macht deinen Körper beweglicher
  • ist für jedermann lernbar
  • fördert die Blutzirkulation
  • stärkt deinen Gleichgewichtssinn
  • gibt dir ein neues Körperbewusstsein
  • verbrennt Kalorien
  • schüttet Glückshormone aus

Klingt nicht schlecht, oder? 🙂
Aber lass uns das genauer ausführen.

1. Jeder kann mit Yoga anfangen

Yoga für Anfänger bedeutet genau das: Jeder kann mit Yoga anfangen.

Die Yoga-Lehrerin damals meinte zu mir:

Es kommt dir vielleicht noch nicht so vor, aber du kannst Yoga. Du hast einen Körper und atmest, also kannst du auch Yoga.

„Aber muss ich dafür nicht irgendwie… spirituell sein?

Nein.
Klar ist es hilfreich, wenn du eine gewisse Offenheit für Spiritualität mitbringst.
Aber das ist absolut kein Muss. Besonders die modernen Yoga-Formen wie Ashtanga, sind mehr auf den Bewegungs- und den Entspannungseffekt spezialisiert.

„Aber ich bin zu unsportlich, zu klein, zu dick, zu dünn, zu wenig gelenkig…“

Zu „irgendwas“ gibt es beim Yoga nicht.
Ich bin extrem ungelenkig und trotzdem sind die Übungen machbar für mich.

Es geht nicht darum, die Position auf die perfekte Weise darzustellen.
Vielmehr bist du frei, so weit zu gehen, wie du eben schaffst. Je nach körperlicher Verfassung.

Wie immer beim Sport, kommt auch beim Yoga die Beweglichkeit und der Fortschritt von allein. Du musst nur dranbleiben.

… Apropos!

2. Yoga ist auch Sport

Selbst, wenn du Yoga-Anfänger bist oder es noch gar nie ausprobiert hast: Yoga ist Sport!
Du bewegst deinen Körper, stärkst und dehnst ihn und tust ihm gut damit.

Gleichzeitig machst du deinen Körper flexibler und verbesserst deine Haltung. Dies kann sogar gegen Schmerzen helfen.

Ja, Yoga eignet sich auch, um Gewicht zu verlieren. Jedoch wirst du Geduld brauchen, wenn das dein Hauptziel ist. Die Ergebnisse auf der Waage sind gering und zeigen sich erst auf lange Sicht.

3. Yoga fördert dein Bewusstsein

Du kennst das vermutlich: Ständig kreisen deine Gedanken – über die Arbeit, Beziehungen, persönliche Bedürfnisse und Probleme… Zur Ruhe kommen? Fehlanzeige.
Das Ergebnis: Du fühlst dich ausgelaugt und kraftlos.

Eine regelmäßige Yogapraxis beruhigt deinen Geist und hilft dir, zu entspannen.
Es lässt dich achtsamer werden und deine Umgebung (wieder) wahrzunehmen.

Außerdem wirkt Yoga erfrischend und verschafft dir an stressigen Tagen neue Energie.

Log out. Shut down. Do Yoga.

Mit Yoga anfangen – so kannst du reinschnuppern

Ich praktiziere derzeit nur nach Youtube-Videos.
Das klappt wunderbar, jedoch empfehle ich dir, erst ein paar Stunden unter professioneller Anleitung in einem Studio zu nehmen.
Bei den Haltungen kann man viel falsch machen und es besteht verletzungsgefahr! Auch wenn ein Online-Lehrer die Übungen gut erklärt; lerne es lieber von Anfang an richtig.
Ein Yoga-Lehrer wird dich unterstützen; dir genau zeigen, wo und wie du eine Haltung auszuführen hast – und vorallem bemerkt er mögliche Haltungsfehler sofort.

Yoga bei Youtube

Wenn du schon ein wenig Erfahrung hast und von zuhause aus üben willst, hier meine Youtube-Empfehlungen:

Happy & Fit Yoga

Happy & Fit Yoga ist ein deutschsprachiger Kanal mit verschiedenen Yoga-Lehrerinnen.

Die Auswahl an Videos ist riesengroß und bunt gemischt. Ob für Anfänger, Fortgeschrittene; jemanden, der etwas für den Rücken tun will oder vorhat, für den Sommer seinen Körper zu straffen: Die Chancen stehen gut, dass du hier fündig wirst.

Meine liebste Trainerin ist Amiena – probier unbedingt mal ein Video mit ihr aus (z.B. dieses hier für mehr Flexibilität)! Ihre Art ist total angenehm (ich liebe ihre Stimme!) und sie erklärt und zeigt die Übungen auch für Anfänger verständlich.
(Mittlerweile ist sie nicht mehr bei Happy & Fit Yoga, sondern hat einen eigenen Youtube-Kanal, den du hier findest).

Yoga with Adriene (Englisch)

Wenn man bei Youtube nach „Yoga“ sucht, stößt man zwangsläufig auf Adrienes Mishlers Kanal. Sie ist sowas wie die Yoga-Koryphäe der Plattform und eine wahnsinnig angenehme Person. Man macht einfach gerne mit ihr zusammen Yoga. 🙂

Seit kurzem übe ich ihr „Yoga Revolution“-Programm. Dabei wird 31 Tage lang trainiert; jeder Tag steht unter einem bestimmten Thema und enthält ein Video.
Das Ziel: Ein Gefühl für Yoga zu bekommen, flexibler und stärker zu werden.
Ich bin erst bei Tag 6, aber: Selten sind 30 Minuten so schnell vergangen wie mit diesen Übungen!

Hier kannst du dich kostenlos anmelden und bekommst deinen Trainings-Plan.
Und hier geht es direkt zu der Youtube-Playlist mit 31 Videos.

Yoga TX (Englisch)

Ein bisschen mehr „low budget“, aber deswegen nicht weniger gut: Yoga TX.
Auch hier unterrichten verschiedene Yoginis. Meine Favoritin ist Cole Chance, weil auch sie eine sehr entspannte Art hat und die Asanas gut rüberbringt.

Yoga im Studio

Wenn du lieber einen richtigen Kurs besuchen willst, google doch mal nach Yogastudios in deiner Umgebung.
Viele größere Orte haben mittlerweile eines (sogar unser 4.500-Seelen-Dorf); Städte sowieso.
Es gibt zwar einige Studio-Finder, allerdings fand ich keinen davon wirklich hilfreich. Gib am besten das gute alte „Yoga PLZ Ort“ bei Google ein.

Oft werden kostenlose (oder zumindest vergünstigte) Schnupperstunden angeboten. Meiner Meinung reicht so eine Probestunde schon aus, um ein Gefühl zu bekommen: Gefällt mir das?

Wie läuft so eine Yoga-Stunde im Studio ab?

Ich kann natürlich nur von meinen Erfahrungen aus zwei verschiedenen Studios berichten, habe mir aber sagen lassen, dass der Ablauf überall ähnlich ist.

Eine Yogastunde dauert ein- bis anderthalb Stunden. Anfangen wird meist im Liegen (Rückenlage) mit Atem- und Meditationsübungen, um zur Ruhe zu kommen.
Anschließend beginnt die eigentliche Praxis: Die Trainerin leitet mit ruhiger Stimme durch die Asanas und hilft hier und da auch nach.
Die letzten 15 Minuten sind zum Runterkommen. Augen schließen, einfach daliegen. Mit Glück gibt es noch eine kurze Nackenmassage mit Aromaöl zu genießen. Mein persönlicher Lieblingspart. 😉

Das war nun ein grober Überblick über dieses riesengroße Thema Yoga, bzw. Yoga für Anfänger (schließlich bin ich selber noch Anfänger :)).
Ich werde sicher noch mehr darüber berichten (in Planung sind zum Beispiel ein Bericht über passende Ausrüstung und über Yoga-Übungen für die Morgenroutine).

Schreib mir doch bis dahin, ob du schon Yoga-Erfahrung hast oder vorhast, damit zu beginnen?

Winke, Winke! 

Yoga für Anfänger oder: Meine 1. Yogastunde und warum ich drangeblieben bin
 

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Über Reinhold Messners und mein Leben am Limit (Buchreview)

Buchreview Reinhold Messner - Mein Leben am Limit

Der heutige Beitrag ist etwas anders als du es sonst von mir kennst.

Immer wieder werde ich gefragt, warum ich die Berge eigentlich so liebe.
Deshalb erzähle ich heute ein wenig aus meiner Kindheit – und stelle dir die Biographie eines Südtirolers, den ich ganz besonders schätze, vor.
Die Blogparade #meinBergbuch von Himmel die Berge hat den perfekten Anlass gegeben, über dieses Herzensthema zu sprechen. Eben ganz #meinBergbuch.

Woher meine Liebe zu den Bergen kommt

Klein-Chrissi war schon mit 5 Jahren dafür bekannt, die Berge rauf und runter zu laufen.

Als Bauernhof-Kind war ich jedes Jahr auf der Alm, um unsere Jungrinder zur „Sommerfrische“ bringen. Immer lief ich den Anderen voraus, kraxelte überall herum und verbrachte später sogar meine Ferien auf einer Alm.
… Letzteres war allerdings eine einmalige Sache. In meiner Fantasie sah ich mich jeden Tag in der Sonne liegen und bräunen und ein Buch nach dem Anderen lesen.
Die Realität sah etwas anders aus: Um 5:30 Uhr aufstehen, Stall vorbereiten, Rinder suchen gehen und auf Vollständigkeit durchzählen, den ganzen Tag Wanderer bedienen, nachmittags wieder Rinder zählen, Stallarbeit – und abends um 10 halbtot ins Bett fallen. Braungebrannt war ich nach diesen zwei Wochen allerdings wirklich. 🙂

Mein Papa erzählt noch heute ganz stolz die Geschichte, wie ich – noch nicht einmal ein Schulkind – stundenlang bei der Suche nach unseren Tieren half.
Die Jungrinder waren ausgebüxt und Maria, die Sennerin der Alm, total verzweifelt deswegen. Nachdem sie den ganzen Tag erfolglos gesucht hatte und ein Gewitter nahte (und ein Gewitter in den Bergen möchtest du nicht mitmachen!), zogen sie und mein Papa nochmal los. Die Rinder sich selbst überlassen kam nicht in Frage.
Die Familie sollte in der Almhütte auf ihre Rückkehr warten. Aber ich – ich wollte mitgehen.
Und das durfte ich.

Zu dritt streiften wir durch mir völlig unbekanntes Almgebiet, abseits von Wegen, durch Wälder und Moore.
Ich erinnere mich dunkel an hüfthohes, braunes Gras mit Morastlöchern dazwischen, bei denen mein Papa mich hochnehmen musste, weil ich sonst eingesunken wäre.
Außerdem ist es in meiner Erinnerung schwülheiß, mit einem seltsamen gelblichen Licht; überall zirpte es, während der Himmel dunkelgrau wurde.

Nicht der optimalste Zeitpunkt für eine Wanderung ohne Ziel.

Buchreview Reinhold Messner - Mein Leben am Limit

Drei Stunden waren wir unterwegs, bis wir die Rinder schließlich fanden; alle unversehrt.
Das Gewitter erreichte uns glücklicherweise erst auf dem Rückweg und so kamen wir völlig durchnässt wieder an der Hütte an.

Aber auch in den folgenden Jahren habe ich die Berge nie aus den Augen verloren.
Wie du vielleicht weißt, gehe ich regelmäßig wandern (momentan ist mein Instagram Account zwar voller Island-Fotos, aber normalerweise poste ich dort meine Berg-Bilder.). Ein riesen Pluspunkt ist, dass ich sehr nahe an den Alpen lebe – ich muss quasi nur umfallen, und habe schon diverse Wanderwege vor mir. (Gut, das ist eeetwas übertrieben ;-).
Für 2017 habe ich mir die bisher größte Herausforderung vorgenommen – eine Alpenüberquerung. Von Bayern über Tirol nach Italien; eine Woche lang.
Um so eine Wanderung zu packen, muss ich aber noch trainieren, was sich zuzugebenermaßen durch meine vielen Reisen verzögert.
Wenn es soweit ist, erzähle ich hier aber sicher davon. 🙂

Das Südtirol-Trauma – und was Reinhold Messner damit zu hat

Abgesehen von den Tagen in den Bergen ging mein einziger Urlaub als Kind/Jugendliche nach Südtirol. Jedes Jahr zur gleichen Zeit in den gleichen Ort; in dieselbe Unterkunft.

Mit 14 hatte ich es statt und streikte. Südtirol war blöd.

Und Reinhold Messner? Der – als gebürtiger Südtiroler – auch. Grundsätzlich.

Blöd von mir, so voreilige Schlüsse zu ziehen, immerhin war er von Klein auf ein Bergfex – wie ich.

Denn 10 Jahre später hörte ich von seinen Messner Mountain Museum Konzept. Und war Feuer und Flamme. Museen über die Berge und den Alpinismus; in alten Burgen, in Gletschern oder in Stein gehauen – das musste ich sehen!
So kam ich 2015 wieder nach Südtirol, besuchte eins seiner Museen… und war fortan sein Fan. 🙂

Ich entschuldige mich im aller Form bei allen Südtirolern – ihr habt es wunderschön und… im Sommer komme ich wieder!

Im selben Jahr habe ich Reinhold Messner dann zum ersten Mal im Rahmen seiner „Über-Leben“-Tour live gesehen.
Er redete zu schnell, wirkte irgendwie kantig und so, als würde er überall auf der Welt lieber sein als auf diesem Podest… Aber halleluja! Wie dieser Mann über Berge sprach – als seien sie eine Geliebte.
Und diese Geliebte schätzt er, ist um ihr Wohlergehen besorgt und manchmal auch ein wenig egoistisch ihr gegenüber.

#meinBergbuch:
Reinhold Messner – Mein Leben am Limit

Buchreview Reinhold Messner - Mein Leben am Limit

Reinhold Messner - Mein Leben am Limit
Reinhold Messner – Mein Leben am Limit:
Untertitel: Eine Autobiographie in Gesprächen mit Thomas Hüetlin
Erschienen 2004 im Piper Verlag. Neuauflage 2014.
ISBN 978-3-492-24535-7

Bei Amazon kaufen: Taschenbuchausgabe* kindle ebook*
PS: Ich freue mich, wenn du mich über die Affiliate Links hier unterstützt (das gibt keine Extrakosten für dich) – aber noch mehr freut sich dein lokaler Buchhändler, bei dem du das Buch mit Sicherheit auch kaufen oder zumindest bestellen kannst. 🙂

Über das Buch

23 Stunden sind Journalist Thomas Hüetlin und sein Interviewpartner Reinhold Messner angeblich zusammengesessen. 23 Stunden, in denen fast 60 Jahre eines Lebens abgehandelt werden. Eine Biographie in Dialog-Form – kann das funktionieren?
Ich bin normalerweise kein Fan davon, aber gerade durch den Dialog liest es sich auch an den unangenehmen Stellen relativ leicht und ich fühlte mich durchweg unterhalten.

Kurze Abschnitte erzählt Messner in der Ich-Form.

Thomas Hüetlin stellt kluge Fragen; hinterfragt und bringt schonungslos auf den Punkt.
Messners Antworten fallen dadurch manchmal etwas schroff aus – aber das ist einfach seine Art.

Und darum geht es in „Mein Leben am Limit“

Um Messners Leben.
Von seiner Kindheit über erste Klettertouren mit dem Vater, den Brüdern; Höhentouren in den Himalaya, und unzählige Rekorde und Erstbesteigungen.
Ungeschönt wird auch die Geschichte um den Tod seines jüngeren Bruders Günther besprochen – nach 40 Jahren ist das noch immer ein kontroverses Thema. (Viele – auch damalige Weg- und Wandergefährten, unterstellen Reinhold, dass er seinen Bruder aus Geltungssucht am Nanga Parbat zurückließ, wo dieser dann umkam. Ich persönlich glaube ihm, dass das nicht der Hintergrund war.)
Selbst als Dialog sind seine Erinnerungen an diese extreme Zeit absolut mitreißend. Mich fror es quasi instinktiv, obwohl ich beim Lesen in der Sonne saß…

Doch – so banal es klingt – das Leben geht weiter und so erzählt Reinhold Messner auch über die Zeit danach; über Kritik an seiner Person und Rechtfertigungen; über folgende Touren, seine Zeit im EU-Parlament und neue Wege in die Wüste und in Gletscherhöhlen, und über den zweiten großen Traum – den von seinen schon angesprochenen Alpin-Museen.

Diese sind ein wahrer Schatz für Bergfreunde. Ich war damals im Messner Mountain Museum Firmian bei Bozen und völlig geplättet. Einen halben Tag verbrachte ich dort und träume mich seither immer wieder hin.

„Mein Leben am Limit“ habe ich übrigens dort gekauft. Die Verkäuferin fragte, ob ich nicht ein signiertes Exemplar wollte – wollte ich! Bis heute ist es ein ganz besonderes Souvenir für mich.

Man muss Reinhold Messner nicht mögen.
Aber: Dieser Mann sprüht einfach vor Liebe und Ehrfurcht zu den Bergen, sodass mir immer wieder die Emotionen durchgehen, wenn ich ihn reden höre – oder eben lese.
Weil ich seine Ansichten absolut nachvollziehen kann.

Buchreview Reinhold Messner - Mein Leben am Limit

3 Lebensweisheiten, die du von Reinhold Messner lernen kannst

Wie oft habe ich mir gesagt: Es ist genug! Trotzdem, Wochen später, wenn die Anstrengung, die Sorgen, die Schinderei vergessen waren, begann ich von einer neuen Herausforderung zu träumen; eine neue Klettertour zu planen.

Dieser Mann lebt seine Passion mit allem, was er hat.
Ich kann das nachvollziehen. Wie steht es mit dir?

Natürlich sind wir keine Kletterer (oder bist du einer? Dann hast du meinen höchten Respekt!), aber ich kenne solche Situationen. Wie oft verfluche ich Photoshop lautstark, weil mir ein Webdesign nicht so gelingen will, wie ich es mir vorstelle. Ich werde erst sauer, später beleidigt und schalte den PC schließlich drei Tage lang nicht mehr an.
Bis… die Lust zurück kommt; die Muse sich wieder zeigt. Und ich setze ich wieder ran und es läuft und ich liebe Photoshop und die ganze Welt……

Nach meinem Verständnis ähnelt Reinhold Messners Beschreibung dem, was auch Liz Gilbert in „Big Magic“ thematisiert: Wir haben diese Leidenschaft in uns und sie will raus – egal, wie sehr wir uns dagegen sträuben.

Was ist deine absolute Leidenschaft? Wobei fühlst du diesen immer wiederkehrenden Ansporn?

Irgendwie hatte ich das Gefühl, ich versäume mein Leben. Indem ich mit allem guten Willen versuchte, meinen Ingenieur zu machen, zwang ich mich zu etwas, was ich nicht wollte.

Obwohl Messner die 60er Jahre beschreibt, ist dieses Thema so aktuell.
Wir würden gerne unseren Träumen folgen und doch drängen uns die Umstände so oft in ein anderes Leben. Das mag okay sein; manchmal aushaltbar – aber der Gedanke, sein Leben nicht vollständig und selbstbestimmt zu leben, bleibt.

Egal, wohin dich andere treiben, egal, was sie für Erwartungen an dich haben – am Ende wirst du dem Ruf deines Traumes hören und ihm folgen können.
Jeder hat eine Berufung. Für mich eine schöne Vorstellung!

Wann waren Sie zuletzt glücklich? – […] Glück. Ich sehne es nicht ständig herbei. Und wenn ich keins habe, schaffe ich es mir an.

Ich mag die Einstellung, die Herr Messner zu Glück hat. Er sagt nichts anderes aus, als dass wir für unser Glück selbst verantwortlich sind (auch, wenn wir uns das oft nicht zutrauen oder gar nicht vorstellen können).
Im weiteren Gespräch zählt er übrigens auf, was Glück für ihn bedeutet: Ein toller Satz, der beim Schreiben entstand. Ein Glas Wein mit guten Freunden. Spielende Kinder. Ein Waldspaziergang. Neue Ideen.

Zu vorhersehbar? Vielleicht.
Aber ich finde, alles, was glücklich macht, zählt. Egal wie unbedeutend es für jemand anderen sein mag.

Was ist Glück für dich?

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Vielleicht hat dich dieser Beitrag glücklich gemacht? Mich auf jeden Fall.
Und ich hoffe, Ruth ist glücklich mit all den Einsendungen für ihre Blogparade.

PS: Apropos Blogparade: Hast du Lust bei meiner mitzumachen?

Bei mir sind es die Berge – welche Leidenschaft hast du und warum? 

Buchreview Reinhold Messner - Mein Leben am Limit
 

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Monthly Recap: März 2017 – Wie Networking Spaß macht

Monthly Recap: März 2017 - Networking für Introvertierte

Monthly Recap #9 – März 2017 – Wie Networking Spaß macht

Instagram-Recap:

Blumen, Blumen, Blumen – mein Feed ist aktuell voller Frühlingsimpressionen und ganz ehrlich, ich muss mich zusammenreißen, nicht das 100. Schneeglöckchen-Bild zu posten. Dafür gibt es die in diesem Beitrag. 😉
Bist du auch so ein Frühlings-Fan?


Ein frühlingshafter Instagram-Feed
Instagram @zentreasures.de

Für alle, die schon auf Bilder aus Island warten: Ab sofort poste ich sie auf Instagram!
Viele Fotos sowie einen ausführlichen Reisebericht gibt es bei meiner Reisebegleitung Steffi auf ihrem Blog „Lebensbummlerin“.

Highlight des Monats:

Nachdem ich ihn seit November 2016 angekündige, ist vor einer Woche endlich der erste ZENletter rausgegangen!
Das Gefühl nach Fertigstellung des Newsletters war unbeschreiblich. Ich war so glücklich!
Dann folgten die Zweifel: Werden sie es mögen? Finden sie mich nicht nervig? Wahrscheinlich melden sich gleich alle wieder ab…

Natürlich waren die Sorgen völlig unbegründet: 80% von euch haben reingelesen und fast die Hälfte sogar darauf geanwortet. Danke!

Ich hoffe, meine ZENletters geben dir ein positives Gefühl, helfen beim Verarbeiten von Zweifeln und machen deinen Montag ein bisschen besser!

… Und wenn du das nächste Mal auch einen möchtest, findest du rechts in der Sidebar das Anmeldeformular!

Stolz auf:

Hast du schonmal ausprobiert, wie toll ist es, ein altes Hobby neu wiederzuentdecken?

Nach Island musste ich wieder ein wenig Abwechslung (und Ablenkung!) in meinen Alltag bringen und dabei fiel mir Annas Beitrag ein.

Sie hat sich für 2017 vorgenommen, jeden Monat etwas Neues zu erlernen; bzw. sich endlich die Zeit für die Dinge zu nehmen, die sie schon lange einmal ausprobieren wollte.

Inspiriert davon habe ich im Januar angefangen, mich intensiver mit dem Grafikprogramm Adobe InDesign zu beschäftigen. Und dieses „sich reinfuchsen“ hat so viel Spaß gemacht!
Danach verschwand meine Euphorie allerdings wieder – bis ich vor zwei Wochen, angefixt von Svenja, einen ungenutzten Block hervorzog und zu zeichnen anfing.

… Ich habe 6 Jahre (!) lang nicht mehr gezeichnet! Und je länger ich es nicht mehr tat – desto größer wurde die Angst, total zu versagen.

Glücklicherweise habe ich nichts verlernt.
Zeichnen hat mir schon immer Spaß gemacht, allerdings bin ich nie über den Status „Abzeichnen mit Bleistift“ hinausgekommen.
Freihand „aus dem Kopf“ sehen meine Bilder eher mäßig aus, deshalb bin ich dabei geblieben, zu kopieren. Mangaart macht mir dabei am meisten Spaß, aber mittlerweile nehme ich mir auch Objekte, die ich abzeichne. Wer weiß, vielleicht entwickelt sich dadurch irgendwann ein eigener Stil.

Im Moment bin ich total verrückt nach Mandalas und übe mich darin, eigene zu entwerfen. Wie sieht’s aus, hättest du Interesse an Mandalas zum Ausdrucken? 🙂

Für den April habe ich mir übrigens wieder eine Adobe Software vorgenommen: Premiere Pro.

Welche Sache wolltest du schon immer mal ausprobieren, hast es aber bisher nicht getan?
Aus welchen Gründen?

Schneeglöckchen

Geklickt:

Angela hat einen emotionalen Beitrag darüber geschrieben, warum du, so wie du bist, genau richtig bist.
Viel zu oft halten wir uns selbst klein, kritisieren uns und trauen uns nichts zu. Genau das verarbeitet Angela in wunderschönen Worten – ich hatte jedenfalls einen ordentlichen Kloß im Hals.
Gerade, wenn dich ständige Selbstzweifel plagen, solltest du dir den Text durchlesen. Gut möglich, dass du dich danach besser fühlst.

Und noch ein zweiter Beitrag blieb mir diesen Monat ganz besonders im Gedächtnis: Die Psychologin Wiebke Rimasch befasst sich mit all unseren Ängsten und nimmt einigen „Angst-Mythen“ den Schrecken. Sie gibt viele kluge Denkanstöße, erklärt, warum wir uns nicht von der Angst übermannen lassen sollten – und zeigt neue Blickwinkel auf bekannte Ängste.

Gefreut:

Über eine spannende neue Job-Chance!
Manchmal ergeben sich ja die unmöglichsten Zufälle. So entdeckte ich neulich auf der Suche nach freien Texter-Aufträgen eine Anzeige einer Person, die mir bekannt vor kam – ich hatte sie schon eine ganze Weile auf meienr Facebook-Freundesliste. Also schrieb ich sie an, fragte nach und… unterschrieb wenige Tage später den Projektvertrag.

Desweiteren winken zwei mögliche Webdesign-Aufträge, die mir Arbeitskollegen zugetragen haben. Dazu kam es nur, weil ich reinen Tisch gemacht und ihnen von meinen Selbstständigkeits-Plänen erzählt habe. Normalerweise rede ich über sowas nicht, weil ich mir wie eine Angeberin/Spinnerin vorkomme.
Aber: Woher sollten sie wissen, dass ihnen jemand gegenübersitzt, der sich mit HTML & Co. auskennt? Jaa, manchmal ärgere ich mich selbst über meine Unfähigkeit, sowas auszusprechen. Aber ich arbeite daran.

Das zeigt wiedermal, dass sich manche Möglichkeiten einfach ergeben, sobald man bereit dazu ist.

Schneeglöckchen

Genervt:

Das Universum macht ja doch, was es will.

Kaum hatte ich offiziell gemacht (= meinen Eltern davon erzählt ;)), dass ich ab Herbst in die Vollzeit-Selbstständigkeit gehe, bot mir die Firma, in der ich derzeit noch arbeite, eine Verlängerung meiner Assistenten-Stelle an.
Eigentlich eine gute Sache, weil damit auch ein fixes Einkommen winkt – wäre die Stundenaufteilung nicht ziemlich blöd.
Ich habe inzwischen einen Alternativ-Vorschlag gemacht und warte auf die endgültige Entscheidung.

Gelernt:

Networking als Introvertierte ist schwer – aber machbar! … und macht sogar Spaß!
Während ich mich bei echten Networkung-Veranstaltungen meist so unwohl fühle, dass ich mich am liebsten in Luft auflösen würde, ist es online direkt angenehm.
In letzter Zeit habe ich mich deshalb bei einigen Blogger-Gruppen auf Facebook eintragen. Vieles ist wirklich nur „Folgst du mir, folg ich dir“-Spam, den ich meist überfliege und mir nur Beiträge herausfiltere, die für mich von Interesse sein könnten.
Wenn man Geduld hat, finden sich wirkliche Schätze!

Deshalb ein Shout-Out an all die tollen Menschen, die ich über Facebook überhaupt erst entdeckt habe: Sunray von The Organized Cardigan, Anna von Fräulein Stressfrei, Maike von Spring of Vitality, Marlene von Das Eine Alles, Sarah von Hazeleyed Nerd, Katharina von Modernslow und Kea von Hello Mrs Eve.
 

Wenn du dich dafür interessierst – ich bin in folgenden Gruppen:
Bloggeria
Gastblogger gesucht
Blogparaden
Blog Gastautoren gesucht
Bloggerinnen und Blogger gesucht

Du musst eine Beitrittsanfrage versenden (ist nur ein Klick auf den Button) und wirst im Normalfall innerhalb eines Tages als Mitglied freigeschaltet.

Inspiriert hat mich besonders:

Sandra vom Chaospony Verlag, auf die ich im Zuge meiner Facebook-Recherche gestoßen bin.
Mal davon abgesehen, dass sie mir sofort sympathisch war, wir die Liebe zu Fantasy, Festivals und Achtsamkeit teilen; hat sie mich mit ihrem Durchhaltevermögen und ihrer Power total beeindruckt.
Nachdem sie schon einige Bücher per Selfpublishing veröffentlicht hat, hat sie nun mit Chaospony ihren eigenen Verlag gegründet. #TeamChaospony

Wenn du ähniche Interessen hast, behalte unbedingt das Verlagsprogramm im Auge!
Und falls du selbst im Bereich Fantasy/Dystopie schreibst, ist der Chaospony Verlag vielleicht genau der richtige Ort für deinen Roman…!

Word Count:

2.248.

Nachdem ich im Februar gar nicht an meinem Romanprojekt geschrieben habe, habe ich mir diesen Monat endlich wieder Zeit dafür genommen.
Wie du weißt, schreibe ich alles in Evernote – Blogbeiträge, To-Do-Listen und eben Buch-Szenen.
Für einzelne Szenen ist das perfekt, um aber alles zusammenzubauen und die Einzelteile richtig zu strukturieren, war Evernote mir zu unübersichtlich. Seit kurzem benutze ich daher den FocusWriter, eine Open Source Software, die auf das Wesentliche reduziert ist. Das Schreiben.
Bisher kann ich nur sagen: Das klappt hervorragend!

Zitat des Monats:

When Women support each other, incredible things happen

When Women support each other, incredible things happen.

Wenn Frauen sich gegenseitig unterstützen, entstehen unglaubliche Dinge.
Und wieder sind wir beim Thema Networking – außerdem ist es ein passendes Motto zum International Women’s Day am 08. März.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viel Neid und Missgunst vorallem unter Frauen herrscht. Der Einen wird nicht gegönnt, dass sie erfolgreich ist, der Nächsten neidet man ihr Aussehen… mich regt das auf!
Zu Schul- und Ausbildungszeiten war ich aber genauso. Ich hielt mich für etwas besseres „weil ich kein typisches Mädchen bin und sowieso mit Jungs besser klar komme“.

Heute bin ich froh, dass ich diese Denkweise geändert habe!
Wir Frauen sollten uns zur jeder Zeit unterstützen, uns gegenseitig austauschen, anfeuern und mit Konfetti bewerfen – denn: Wer tut es sonst? Ich bin definitiv für mehr #Girlpower und gerade die oben beschriebene Networking-Situation hat mir wieder gezeigt, dass so viele tolle Frauen mit spannenden Projekten und fantastischen Ideen da draußen sind!
Ich wünsche mir mehr Austausch, mehr Zusammenarbeit, mehr gemeinsame Projekte unter Frauen!
… Zu diesem Thema könnte ich Seiten füllen und vielleicht tue ich das hier in Form eines Blogposts noch…

Wenn wir gerade dabei sind: Wer ist eigentlich dein weibliches Vorbild?

Random Fact:

Meine Lieblingsfarbe ist schwarz. (Doch, in meiner Welt ist das eine Farbe!)

Immer wenn ich mir allerdings meinen Instagram-Feed ansehe, wundere ich mich über all das Grün. Ich mochte diese Farbe nämlich nie.
Aber ZENtreasures ändert meine Meinung langsam aber sicher.

Was im April ansteht:

Die im letzten Recap angekündigten Projekte habe ich nicht fertiggestellt. Zwischenzeitlich steckte ich nämlich wieder in der Perfektionismus-Falle fest (daraus ist auch der letzte Beitrag hier entstanden) und . Nun habe ich mir vorgenommen, keine Design-Änderungen mehr vorzunehmen, sondern nur noch die Inhalte zu texten und die Webseiten online zu bringen.
Deadline: Der 10.04.2017. Drück mir die Daumen. 🙂

Außerdem will ich das Thema Networking (gerade über Facebook) weiter verfolgen und mich mit tollen Frauen vernetzen.
Hast du weitere Empfehlungen für Blogs oder Unternehmerinnen für mich?

Hättest du Bock, zwei Tage mit mir nach Wien oder Prag zu fahren?

Wenn mich so eine Nachricht erreicht, muss ich grundsätzlich erstmal grinsen. Meine Namensvetterin Chrissi weiß, wie sie mich ködern kann.
Und so geht es im April spontan noch weg. Prag ist meine absolute Lieblingsstadt, aber Wien habe ich noch nie besucht, deshalb tendiere ich eher zu Österreichs Hauptstadt.

Was empfiehlst du? Wien oder Prag?

Wie wär dein März? Was lief gut, was nicht?
Welche Pläne hast du für den April?

Erzähl mir gerne in den Kommentaren davon!
 

Networking für Introvertierte
 

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