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Monthly Recap: Juni + Juli 2017: Entscheidungen treffen und damit umgehen

Entscheidungen treffen und damit umgehen. Monthly Recap: Juni-Juli 2017

Monthly Recap #13 – Juni + Juli 2017

Der Juni wird gut, ich weiß es!

… schrieb ich im letzten Rückblick.

Da wusste ich noch nicht, dass das beinahe der letzte Beitrag für fast sieben Wochen sein würde und ich in der zwischenzeit Entscheidungen treffen würde, die diverse Hindernisse mit sich ziehen würden.

Deshalb war es hier so still oder:
Entscheidungen treffen und damit umgehen

Juni und Juli waren seltsame, teils unwirkliche Monate.
Wo ich vor einem Jahr ein absolutes Hoch hatte, fühlte es sich diesmal an, als würde mir die Zeit aus den Fingern rinnen, während ich – wie der berühmte Siebenschläfer – komplett erstarrt war.

Schweden, Finnland, Österreich. Ich war gut drei Wochen unterwegs und kam körperlich zwar zuhause an, aber seelisch nicht. Irgendwie wurde mir alles zu viel und plötzlich war keine Energie mehr da – für nichts.

Dabei war der Juli so aufregend gestartet: Ich durfte mein erstes Bloggerevent mit Pure Encapsulations besuchen und es war unglaublich! (Ich erzähle bald mehr dazu.)
Danach war ich so geflasht von all den Eindrücken, dass ich eine Woche eine Entscheidung traf:

Ich kündigte meinen Brotjob – endgültig.

Entscheidungen treffen und damit umgehen

Vielleicht erinnerst du dich an meinen Recap vom März, wo ich berichtete, dass mir eine Verlängerung der Anstellung angeboten wurde und ich überlegte, diese anzunehmen.

Nach der ersten Reaktion („Schade, aber wir verstehen das.“), hat sich das Klima im Büro zu meinen Vorgesetzten merklich verschlechtert.
Es ist offensichtlich, dass mir die Kündigung übel genommen wird.

Ein Glück stehen ausnahmslos alle Kollegen hinter mir, denn momentan entspricht die Arbeit einem Kampf. Und ich bin jeden Tag genervt.

An dieser Stelle ein Sorry & Danke an meinen Freund, der sich täglich mein Gemecker anhören muss!

Ich gebe zu: Fast wäre ich wieder eingeknickt und hätte alles zurückgenommen. Entscheidungen treffen und sich positiv verändern? More like: Das ist es doch gar nicht wert.
Aber das ist Blödsinn. Denn dieses Hochgefühl direkt nach der Kündigung, war der Wahnsinn.
Ich fühlte mich fantastisch, sah alle Türen vor mir offen stehen und meinen Weg; meinen Traum klar vor mir.
Hast du dieses Gefühl auch schon erlebt? Wann und wo?

Vielleicht werde ich irgendwann ausführlich über all das schreiben, denn ich weiß, viele von euch haben ebenfalls Probleme in der Arbeit.
Im Moment halte ich aber die Füße still, denn ich habe noch drei Monate in der Firma vor mir und will nicht im „Schlechten“ auseinandergehen. Also? Ignorieren und Zähne zusammenbeißen.

Denn ich bin froh, dass ich so entschieden habe. Trotz allem Ärger.

Bei all den Zweifeln kann ich am Ende doch nur Sunray zustimmen: „Wenn die jetzt auch doof sind, dann wars wohl die richtige Entscheidung.“ #truthspoken

Diese unterschwellige Genervtheit hinderte mich auch am Bloggen.

ZENtreasures ist der Ort, an dem ich meinen Weg zu einem positiveren Leben und zu meiner Berufung teile (= Erfahrungen, Rückschläge, Erfolge und all das, was mich vorangebracht hat).
Damit du als Leser/in selbst angespornt wirst, ins Tun kommst oder einfach neue Möglichkeiten ausprobierst.

Im Moment befolge ich kaum einen meiner eigenen Ratschläge.
Und wie soll ich z.B. weiter darüber schreiben, wie großartig eine Morgenroutine ist, wenn ich sie seit Wochen nicht mehr nutze?

Deshalb verzeih bitte meine Stille!
Ich arbeite daran, wieder Oberwasser zu gewinnen und neue inspirierende und hilfreiche Inhalte für dich zu zaubern. Denn eigentlich hat sich mein Herz aufs Neue so mit nuen Eindrücken, Ideen und Träumen gefüllt, dass es mich direkt überwältigt.

Der erste Beitrag kommt jedenfalls bald und ist – passenderweise – eine Hilfestellung, wie du dich aus einem Tief kämpfst und damit umgehst, wenn du Entscheidungen treffen musst, die anderen vielleicht nicht gefallen werden!
Außerdem beantworte ich noch alle Kommentare.

Aber jetzt legen wir endlich richtig mit dem Juni-/Juli-Recap los! 🙂

Instagram-Recap:

Egal, wie mies meine Laune ist, es bereitet mir Freude, meinen Instagram-Account durchzustöbern. Die Bilder und Farben strahlen immer so viel Positivität aus!

Wir wanderten gemeinsam vom Karwendel nach Tegernsee, an die Stockholmer Schärenregion, in die finnische Natur und nach Österreich.

Entscheidungen treffen und damit umgehen

Instagram @zentreasures.de

Hast du eigentlich Empfehlungen, welchen Accounts zu Natur/Yoga/Achtsamkeit/positivem Lifestyle/Kreativität ich unbedingt folgen sollte?

Getrauert:

Zuerst wollte ich es nicht ansprechen, aber es beschäftigt mich immer noch…
Chester Bennington, Sänger der Band Linkin Park, hat sich am 20. Juli das Leben genommen. Er verlor den Kampf gegen seine langjährigen Dämonen, Depressionen.
Diese thematisierte er in den Texten der Band, aber es schien, als ginge es ihm soweit gut.

… Das macht mich fassungslos. Immer noch.

Linkin Park war für mich der Einstieg in die Metal-Szene und Chester mein erstes Vorbild (außerdem war ich mit 15 ziemlich verknallt in ihn…).
Ich liebte nicht nur seine Stimme, sondern auch seine Texte, die mir – und vielen anderen auch – wahnsinnig viel gaben.
Als Teenager fühlte ich mich von seinen Lyrics verstanden; „Crawling“ war DER Song zu meiner Romangeschichte, die damals entstand und an der ich heute schreibe – aber im Moment kann ich keine seiner Lieder mehr anhören.

Es macht mich unglaublich traurig, dass Chester es nicht geschafft hat, obwohl er immer offen mit seinen Depressionen umging.
Es gibt mir aber auch Hoffnung, dass diese Krankheit endlich mehr Beachtung findet und anderen geholfen wird.

Stolz auf:

ZENtreasures‘ erste eigene Visitenkarten!

Sie sind mit Goldfolie verziert und super hochwertig – ich würde sie am liebstem jedem in die Hand drücken! 🙂
Das Design ist von mir. Gedruckt hat sie Moo, die ich dir sehr empfehlen kann, wenn du selbst auf der Suche nach einem Anbieter für Visitenkarten bist.

ZENtreasures.de Visitenkarten

Geklickt:

DariaDarias Abenteuer auf dem Jakobsweg. Nie hätte ich gedacht, dass das etwas für mich sein könnte. Pilgern klingt zu sehr nach Kirche – und zu der habe ich keinerlei Bezug mehr.
Aber jetzt bin ich angefixt, auch einmal eine mehrtägige Wanderung anzugehen…

Gelernt:

Gelesen:

Nachdem ich im Mai schon ihr Werk „You Are a Badass at Making Money: Master the Mindset of Wealth“* (gibt es bisher nur in englisch) verschlungen habe, musste auch Jen Sincero’s erstes Buch Du bist der Hammer!: Hör endlich auf, an deiner Großartigkeit zu zweifeln, und beginn ein fantastisches Leben* her.

Ich bin noch nicht durch, aber Jen hat mich wieder restlos begeistert! (Auch, wenn ich es lieber in englisch gelesen hätte, denn dieses Gesieze stört mich an der deutschen Version wirklich.)
Die Frau schafft es durch ihre direkte Art, mich voll abzuholen und mitzureissen. Ihre Bücher schaffen es, mich sofort zu motivieren und meine Laune zu heben – was in letzter Zeit auch wirklich nötig war.

Gehört:

So gut Bücher sind: Wenn alles nervt, hilft Musik immer noch am besten.

Deshalb habe ich bei Spotify eine Playlist mit meinen persönlichen „Happy Songs“ angelegt, die ich in letzter Zeit rauf und runter höre (seien wir ehrlich, Black Metal hilft halt nicht besonders, um die Stimmung zu heben).

Das Genre ist erstmal egal, hauptsache, ein Lied macht gute Laune.

Falls du auch eine kleine Aufmunterung nötig hast, kannst du bei Spotify reinhören – oder gleich hier:

Welches ist dein persönlicher
Gute-Laune-To-Go-Song?

Inspiriert hat mich besonders:

Michelle alias Daughter of the Woods. Ursprünglich habe ich sie bei Instagram entdeckt und bin ihr gefolgt, weil sie ein Auslandssemester in Finnland gemacht hat. Zwar ist sie inzwischen wieder zuhause in Deutschland, arbeitet aber daran, ihren Traum von einer „Cabin in the woods“ im Hohen Norden zu erfüllen.
Vielleicht liegt es daran, dass wir diesen Traum teilen; vielleicht ist es auch ihre ehrliche, ungestellte Art, die mich immer wieder mitreißt.

Vorallem in diesem Video. Wenn du heute nur ein Video schaust, nimm dieses!

Word Count:

… oder besser „page count“: 11 DIN A4 Seiten.

Ich habe nämlich meinen Businessplan geschrieben!

Der Finanzplan fehlt noch (und ich gebe zu, den schiebe ich gerade so ein bisschen vor mir her, weil ich nicht weiß, wie ich ihn angehen soll).
Dennoch: Der größte Part ist erledigt und das wäre nicht passiert, wenn ich nicht zuvor bewusst die Entscheidung nach Veränderung getroffen hätte.

Zitat des Monats:

Entscheidungen treffen und damit umgehen. Be gentle with yourself. You're doing the best you can.

Be gentle with yourself. You’re doing the best you can.

 

Ich neige dazu, mich innerlich fertig zu machen, wenn ich nicht voran komme.
Das führt allerdings zu noch schlechterer Stimmung – was mich nur weiter runter zieht. Wie so oft in letzter Zeit.

Weil ich aber aus diesem Kreis ausbrechen will, sage ich mir dieses Zitat immer wieder vor.
Sei gut zu dir. Du tust alles, was du kannst.
Gib dir selbst die Zeit. Verurteile dich nicht.

Falls du das heute auch hören musstest, speicher dir dieses Zitat gerne ab oder teile es!

Meistgeklickter Post auf ZENtreasures:

Warum du endlich anfangen musst, anstatt darauf zu warten dass die Motivation sich blicken lässt. Kann sein, dass ich auch ein paar Mal reingeklickt habe in letzter Zeit… 😉

Entscheidungen treffen und damit umgehen

Was im August ansteht:

Reisen: Nachdem es mich bisher in diesem Jahr nur in kühlere Gefilde zog, geht es nächste Woche mit meiner Mama auf einen kleinen Trip nach Südtirol.

Ernährung und Gesundheit: Mein letzter Urlaub war dagegen der metaphorische Tritt in die Magengrube für meinen Körper. Kaum Bewegung (in Stockholm lief ich wenigstens noch viel, aber in Finnland hörte auch das auf), nur ungesundes Essen (Barbecue all day long); zu viel Kaffee, noch mehr Alkohol.
Zum ersten Mal in meinem Leben fühle ich mich wirklich schlecht, weil ich meinen Körper so rücksichtslos behandelt habe. Ich merke, wie blaue Flecke sich nicht mehr so schnell verabschieden; wie trocken meine Lippen sind und wie fettig die Haut geworden ist.

Deshalb lautet der Fokus in den nächsten Wochen: Gutes tun für meinen Körper!

Trotz all den Plänen hat der Blog die höchste Priorität! Ich hoffe, du freust dich genauso auf neue Beiträge wie ich!
 
Erzähl mir doch von deinem Sommer – wie hast du die letzten Wochen verbracht? Was waren deine Highlights?
 

Entscheidungen treffen und damit umgehen
 

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Warum du aufhören solltest, auf Motivation zu warten

Warum du aufhören solltest auf Motivation zu warten

Warum du aufhören solltest, auf die Motivation zu warten

Hast du schon einmal eine Biene auf Nahrungssuche beobachtet?
Ununterbrochen geht sie ihrer Arbeit nach, von Tag zu Tag, von Blume zu Blume.
Sie denkt nicht, sie tut es einfach. Weil es das ist, was sie kann; wofür sie geschaffen wurde.

Lass uns mehr wie Bienen sein.

Warum du aufhören solltest, auf Motivation zu warten

Warum du aufhören solltest, auf die Motivation zu warten

Ich habe kein Problem mit der Motivation. Wenn mich etwas fesselt, dann mit Haut und Haaren – ich brenne für Dinge, will alles sofort und – genau da „bricht’s ma ’s G’nack“, wie man hier sagt.
So schnell das Feuer entfacht ist, so rasch verglüht es auch wieder. Da ist kein Anzünder; keine Motivation, um das Feuer erneut brennen zu lassen.

Motivation gets you going, but discipline keeps you growing
– John C. Maxwell

Selbstdisziplin und Motivation haben nicht zwingend etwas miteinander zu tun.

Wir müssen uns immer wieder aufs Neue aufraffen und motivieren.

Sonst wären wir doch längst alle fit, erfolgreich und glücklich, oder?

Es ist so: Nicht die Motivation sorgt am Ende dafür, dass du deine Ziele erreichst, sondern deine Disziplin.

Ich liebe das Wort „Motivation“. Ich liebe es, motiviert zu sein. Das assoziiert etwas Positives, am Ball zu sein; an Ergebnissen zu arbeiten.

Motivation ist aber auch eine wunderbare Ausrede.

Heute fehlt mir die Motivation, irgendetwas zu tun.“
„Ich bin so demotiviert, ich lasse es lieber ganz sein.

Kommen dir Sätze wie diese bekannt vor?

Ich weiß nicht, ob es mit meinem Sternzeichen zusammenhängt (Fische werden als disziplinlos und entscheidungsunfreudig beschrieben), irgendeine kosmische Zusammenstellung schuld ist – oder ob ich einfach nur faul bin.
„Wahrscheinlich letzteres“, hätte ich früher gesagt und diese Behauptung hätte mich stolz gemacht.

Denn faul bin ich ganz sicher nicht. Und ich wette, auch du bist es nicht.

Mein Problem ist – Disziplin.
Egal, ob es um die Arbeit, den Sport oder das Abnehmen ging.
Egal, wie wichtig mir etwas war. Ich arbeitete nur daran, wenn ich motiviert war.
Vielleicht kannst du das nachfühlen.

Ich bewundere die Menschen – Entrepreneure, Designer, Macher – die loslegen.
Durchziehen.
Dranbleiben.
Eben wie eine Biene unermüdlich weiterarbeiten. Die Frage, ob heute genug Motivation vorhanden ist, stellt sich ihnen überhaupt nicht.

Also komm, ändern wir unser Mindset; unsere Einstellung!

Warum du aufhören solltest auf Motivation zu warten

Disziplin als Lösung für Aufschieberitis

Ich denke: Wenn du diszipliniert bist, prokrastinierst du nicht.
Denn mit Disziplin arbeitest du an dem, was dir wichtig ist. Du schiebst es nicht auf.
Du wartest nicht darauf, dass die Motivation zu dir (zurück) kommt.
Du machst es einfach.

Nur: Wie werde ich denn bitte diszipliniert?

Start before you’re ready – Die Krux mit dem #einfachmachen

„Tu es! Jetzt!“
„Lege das Buch jetzt weg und fang an!“
„Nicht Montag oder nächstes Jahr – jetzt gleich!“

Fange an, bevor du dazu bereit bist.

Du hast eine funktionsfähige Kamera und kannst mit ihr umgehen. Den Blick für außergewöhnliche Motive hast du, also warum nimmst du deine Kamera heute auf dem Weg zur Arbeit nicht mit und knipst alles, was?

Dein Lieblingsspiel zockst du täglich und der Twitch-Account besteht längst. Also warum tust du nicht den letzten Schritt, installierst die Streaming-Software – und fängst an, deine heutige Session live zu senden?

Du hast die Mail in deinem Kopf schon hundert Mal geschrieben. Den Empfänger herausgesucht. Wieso schreibst du sie nicht endlich und klickst auf „senden“?
(Das geht an mich, aber wenn du selbst vor diesem Schritt stehst, fühl dir hiermit in den Hintern getreten.)

… Warum das aber gar nicht so leicht ist

Ich muss es einfach dazu sagen. „Start before you’re ready“ ist der beste Tipp, den ich dir geben kann. Und der am schwersten umsetzbare.

#einfachmachen – sagt sich so leicht. Da kann Shia LaBeuf noch so oft „Just do it.“ plärren.
Ohne weiteres loszulegen fällt mir wahnsinnig schwer. Dir nicht auch?

Es braucht Zeit. Unser Kopf muss überlegen, zerdenken, durchplanen. Das ist nur menschlich. Manchmal streichen wir Ideen wieder, die wir eine Woche vorher für bahnbrechend gehalten haben. Das ist okay. Lass dir Zeit.

Um diszipliniert durchzustarten, musst du deinen üblichen Tagesablauf oder die gewohnte Umgebung verlassen. Die oft erwähnte Komfortzone.
Es ist so viel bequemer, abends doch wieder ein Youtubevideo nach dem anderen zu schauen, als etwas Neues anzufangen. Etwas, vor dem man insgeheim auch noch Angst hat.
Ich weiß das nur zu gut.

Aber mal ehrlich: Willst du es bequem haben, aber von dir selbst genervt sein oder etwas wagen und neue Begeisterung zu entwickeln (und ja, vielleicht auch mal auf die Schnauze fallen).

Ich habe im Laufe der Zeit einige „Disziplin-Booster“ gesammelt, die ich dir jetzt vorstelle. Für mich funktionieren sie alle – aber auch nicht immer. Wenn du dir Wunder erwartest, bist du hier falsch, denn Einhörner gibt es keine.
Allerdings habe ich aus Island ein bisschen Feenstaub mitgenommen und der kann was… 🙂

Feenstaub aka Wie kann ich mich motivieren #1: Make time to make stuff

Es nur ein simpler Satz. Make time to make stuff – Nimm dir die Zeit, um Dinge zu tun.

Ich komme um 17:30 Uhr aus der Arbeit; gehe gegen 23 Uhr schlafen. Das sind (abzüglich Abendessen und Haushalt) ca. 5 Stunden, die ich Zeit für das habe, was ich liebe. Designen, Bloggen, Fotografieren, Lesen, Schreiben und Animes. Ist gar nicht so schlecht, stimmts?

In der Theorie jedenfalls.
Denn oft genug lande ich nach dem Essen bei Youtube. „Nur dieses eine Video…“ und plötzlich ist Schlafenszeit. Ups. Wieder nichts geschafft.

Rechne doch mal eben nach: Wie viel an reiner Freizeit bleibt dir jeden Tag?

Sei ehrlich. Du hast die Zeit, oder? Vielleicht hast du sogar mehr Freizeit als du denkst.
Nun frage dich: Ist das, womit du deine Zeit verbringst, auch das, womit du sie verbringen WILLST? (Die „notwendigen Übel“ Arbeit/Uni/Schule ausgeschlossen.)

Wenn du weißt, dass du jeden Tag ein wenig Zeit abzwacken kannst (und seien es nur 15 Minuten): Nimm dir diese Zeit!
Blocke sie, stelle einen Timer und nutze sie dann aktiv, um das zu tun, was du dir vorgenommen hast. Denn wenn du wieder auf die Motivation wartest, kannst du lange warten.

Es geht darum, Engagement zu zeigen. Du vereinbarst einen Termin mit dir selbst für etwas, das du liebst – ist es da nicht ein Zeichen der Wertschätzung dir selbst gegenüber, ihn auch einzuhalten?
Sei da und sei pünktlich.

Warum du aufhören solltest auf Motivation zu warten

Wie kann ich mich motivieren #2: Visualisiere deine Ziele

Darüber habe ich schon ausführlich geschrieben, deshalb nur kurz: Je deutlicher du etwas vor dir siehst, desto größer ist die Chance, dass es Wirklichkeit wird.

So trickse ich mich selbst beispielsweise aus, wenn es um Sport geht.
Ich stelle mir am Vorabend vor, wie ich morgens ein Workout mache. Was ich an habe, welche Übungen ich mache – und vorallem stelle ich mir vor, wie gut und stolz ich mich danach fühle.

Wie kann ich mich motivieren #3: Die Pomodoro-Technik

Diese Zeitmanagementtechnik hat ein gewisser Francesco Cirillo in den 80er Jahren entwickelt. Wenn du gerne mit To-Do-Listen arbeitest (so wie ich :)), solltest du sie einmal ausprobieren! Mit der Pomodoro-Technik arbeitest du 25 Minuten ohne Ablenkung und hast danach fünf Minuten Pause.
Dadurch, dass du in diesem relativ kurzen Zetraum konzentriert arbeitest, bringst du deinen Kopf eher dazu, durchzuhalten. „Ist ja nicht so lang.“
Und glaub mir, wenn du erstmal drin bist, vergeht die Zeit wie im Flug.
Auf die Pause danach solltest du trotzdem nicht verzichten. Du kannst sie nutzen, um alle inzwischen erledigten Punkte abzuhaken.

Cirillo stellte sich damals übrigens eine Eieruhr in Tomatenform als Timer, deshalb der Name (Pomodoro = Tomate).

Warum es 25 Minuten sind? Diese Zeit hat sich als am Produktivsten herausgestellt.

Nach vier solcher Durchgänge hast du dir eine 30-minütige Pause verdient.

Ich finde diese Taktik am Effektivsten, wenn ich straight durchschreiben will, z.B. Texter-Aufträge oder an meinem Buch.

Motivation - ZENtreasures.de Blogpost

Wie kann ich mich motivieren #4: Lass andere deine Cheerleader sein

Umgib dich mit Dingen, die dich inspirieren! Schaue dir andere Webseiten an, höre Podcasts, lies Fachbücher; gehe in Museen oder Kunstausstellungen.

Ich besuche gerne Websites meiner Freunde/Bekannten, die sich mit denselben Themen beschäftigen (<- das ist in diesem Fall besonders wichtig!).
Hier und da hinterlasse ich einen lieben Kommentar – was beide glücklich macht.

Zu sehen, was andere für tolle Dinge kreiieren, inspiriert mich.
Und: Ich bekomme automatisch Lust, an eigenen Projekten (weiter) zu arbeiten.

Disziplin – Auch das Feedback anderer hilft!

Okay, woher sollst du Feedback kriegen, wenn dein Blog erst online gegangen is?!
Verständlich und richtig.
Doch haben wir nicht alle Jemanden, auf dessen Meinung wir viel Wert legen oder mit dem wir vielleicht sogar dasselbe Hobby teilen?

Mich motiviert es a) total, wenn ich positives (oder überhaupt!) Feedback bekomme und b) ist es ein schöner Vertrauensbeweis, wenn mich jemand darum bittet.

Einigen Online-Freundinnen schicke ich regelmäßig Designentwürfe und frage nach ihrer Meinung. Das reicht als Whats App Nachricht und eine Rückmeldung kommt immer.

Mein Freund – eigentlich null an ZENtreasures‘ Themen interessiert – liest sich alle Blogposts durch und teilt mir Fehler mit. Dafür bin ich ihm extrem dankbar.

Zu sehen, dass Leute gut finden, was du tust, stärkt deine Disziplin!

Wenn du keinen persönlichen Cheerleader hast, schreib mich an (gerne auch anonym). Lass mich deinen Buchentwurf lesen, dein Design ansehen oder erzähl mir von deiner geplanten Geschäftsidee.
Du bekommst ein Feedback – und einen Schub für deine Disziplin dazu. 🙂

Vielleicht sollten wir es wirklich wie die Bienen halten und #einfachmachen. Auch mit kleinen Schritten kommt man ans Ziel.

Was hältst du von meinen Gedanken!
Wie motivierst du dich, wenn mal wieder gar nichts laufen will?

Warum du aufhören solltest auf Motivation zu warten
 

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Monthly Recap: Mai 2017 – Warum manche Freundschaften nicht halten

Monthly Recap: Mai 2017

Monthly Recap #11 – Mai 2017: Warum manche Freundschaften nicht halten

Erlebt/Gereist:

Prag. Again. Ich war in den letzten drei Jahren sieben Mal in der Stadt und fühle mich, als würde ich auf Zeit bereits dort leben.
Wahrscheinlich kenne ich das Zentrum von Prag besser als den Ort, in dem ich wohne. Auch, wenn die Metro-Zeiten mir noch nicht so vertraut sind, die Stadt ist es.

Über die Karlsbrücke zu laufen bereitet mir jedes Mal so eine immense Freude – trotz der vielen Massen an Menschen. Zum Petrin hochzuwandern fühlt sich immer noch an, als würde es mein Geheimweg sein, den ich nur der Person offenbare, die mit mir reist.
Aber jedes Mal finde ich neue Flecken dieser wunderbaren Stadt – solche, die ich aufbewahre, als wären sie ein Schatz.
Das Kloster, in dem so hervorragendes Bier gebraut und Essen serviert wird – das aber nur meiner Schwester vorbehalten ist.
Der Park, in den ich immer gehe, wenn diese eine Freundin dabei ist – weil das unser Geheimnis ist.
Und auch jetzt – die Orte, die ich mit einer anderen Freundin neu erkundete und jetzt schon weiß, dass ich dort erst wieder hingehen werde, wenn sie mich begleitet.

In Prag gibt es eine Menge toller, günstiger Wohnungen. Nicht, dass ich nicht schon recherchiert hätte.

Hast du schon Erfahrungen gemacht – oder davon gelesen – wie Prag für Digitale Nomaden so ist? Ich finde die Stadt dafür einerseits genial, andererseits frage ich mich, ob er ständige Touristen-Trubel nicht zu viel wird, um wirklich fokussiert zu arbeiten…
Teile gerne deine Meinung und Links in den Kommentaren mit mir!

Erlebt habe ich letzten Monat auch mein erstes Fotoshooting. Und obwohl ich nicht recht wusste, was mich erwartet (ich bin immer die, die andere fotografiert>) – war es SO toll!

Mai war der perfekte Monat dafür. Ich liebe diese Zeit des Jahres; wenn die Bäume gerade frisch am Austreiben sind; das Grün noch zart ist und die ersten Wiesenblumen blühen.

Die Bilder zeige ich dir bald hier~

Instagram-Recap:

Mein Instagram ist auch immer sehr vorhersehbar, nicht wahr? 😉 Viel grün, viele Berge und Prag.

Monthly Recap Mai 2017 - Instagram
Instagram @zentreasures.de

Highlight des Monats:

Anfang Mai habe ich wieder einmal gemerkt, wie unheimlich wertvoll der Austausch mit Gleichgesinnten ist!

Ich hänge nie an die große Glocke, dass ich mir eine kreative Selbstständigkeit aufbaue. Und ich hasse das. Aber es fällt mir wahnsinnig schwer, solche „privaten“ Dinge auszuplaudern. #workingonit
Deshalb hat es vermutlich auch über ein halbes Jahr gedauert, bis mein „neuer“ Kollege im Brotjob mich darauf ansprach und mir verriet, dass er ebenfalls nebenberuflich selbstständig ist.

Honestly. Das war eins der besten Gespräche seit Langem!
Wir haben fast zwei Stunden lang mehr geredet als gearbeitet, weil auch er kreativ arbeitet und wir deshalb in vielerlei Dingen ähnliche Erfahrungen machen, bzw. uns dadurch auch besser verstehen.
Plötzlich hatte ich kein Problem mehr, darüber zu reden, was ich alles vorhabe, was meine Träume sind und wie schwer es manchmal mit all den Selbstzweifeln ist.

Ich bin in einigen online Mastermind-Gruppen. Aber gepostet habe ich noch nirgends etwas. Warum? Weil ich immer noch Angst habe. Weil ich denke, dass ich ohnehin nichts nützliches zu sagen habe.
Aber meinem Kollegen habe ich sogar von diesem Blog erzählt. Und das hat einen weiteren Knoten in mir gelöst.
Denn ich habe ihn meinen Eltern gezeigt. Habe meiner Schwester davon erzählt. Und den anderen Kollegen.

Das hört sich nach nichts Besonderem an. Für mich – ist das eine riesengroße Sache. Ich bin es so gewöhnt, zurückzustecken; bescheiden zu sein; dass ich völlig verlernt habe wie es ist, sich herauszutrauen und zu sagen „Schaut, was ich kann!“

Ich weiß nicht, ob du das nachvollziehen kannst.
Wenn du hier öfter mitliest, habe ich die Vermutung, dass es dir ähnlich geht. Wissen Andere, was dir wirklich Freude bereitet? Woran du arbeitest? Was deine Leidenschaften sind?

Ich werde dem bald auch noch einen Beitrag widmen.

Übrigens: Das Gespräch hat mir noch etwas gebracht – einen neuen Kunden. 🙂

Erkannt

Interessen ändern sich. Auch die an bestimmten Menschen.

Ich war auf einer Geburtstagsfeier, wo eine Menge alter Freunde und Bekannter zu Gast waren. Die alte Clique.
Auf dieser Feier wurde mir klar, wieso wir nicht mehr wirklich viel miteinander zu tun haben. Es gab nur eine Person, über deren Anwesenheit ich mich gefreut habe – und die auch noch Interesse an mir zu haben schien.

Alles andere lief eher so:
„Und Chrissi, wohin bist du zuletzt gereist?“
„Nach Island“.
*verwirrter Blick* Ins Tropical Island oder wie?
„Neiiin, Island. In Skandinavien.“
„Achso. Hmm.“

Ich erwarte nicht, dass jemand weiß, wo Island liegt (naja, doch…). Viel mehr erwarte ich ein bisschen mehr Interesse.

Mein Interesse gegenüber den Anderen war jedenfalls da.
Aber wirklich interessiert? Hat es mich auch nicht. Denn – und das ist meine Erkenntnis des Monats – so ungern ich es wahrhaben will: Diese Personen sind mir nicht mehr so wichtig wie sie einmal waren.

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass du als mein/e Blogleser/in mehr über mich weißt, als meine Freunde es tun. Das ist traurig. Aber irgendwie auch nicht.
Denn ich wollte es so.

Interessen ändern sich.
Beziehungen ändern sich.
Gemeinsamkeiten wandeln sich in Gegenteile.
Und das sind die Momente, in denen man abschließen muss.

Ja, es ist schade. Aber es ist der Lauf der Dinge. Und es ist okay.

Warum manche Freundschaften nicht halten - Monthly Recap Mai 2017

Geklickt

Manchmal habe ich das Gefühl, Jolly würde direkt in mein Gedankenchaos sehen, denn sie schreibt mir regelmäßig von der Seele.
Derzeit befasse ich mich mit dem Gesetz der Anziehung; dem Jolly schon vor einem Jahr einen Beitrag gewidmet hat. Perfekt für alle, die mit diesem Thema noch nicht vertraut sind!

Gelernt

… bzw. noch dabei, es zu neu lernen: Mein Geld-Mindset.
Das muss sich nämlich dringend verändern.
Geld war immer ein notwendiges Übel, um mir meine Reisen finanzieren zu können und es geht sich zwar jeden Monat gerade so aus. Aber das habe ich immer einfach hingenommen und wollte mich nicht weiter damit beschäftigen.
Würden jetzt aber unvorhersehbare Kosten eintreffen (… ich klopfe auf Holz!), stünde ich – salopp gesagt – blöd da.

Deshalb muss sich meine Einstellung zu Geld ändern.

Ich habe mich letzten Monat ausgiebig damit befasst, mich eingelesen und erste Änderungen an meinem Umgang mit Geld vorgenommen.
Welche das genau sind, dazu erzähle ich dir in ein paar Wochen in einem separaten Beitrag.

Wenn du dich für das Thema interessierst, schau unbedingt bei MyMoneymind rein! Das ist der beste Blog, den ich dazu bisher gesehen habe.

Gelesen

Passend zum Thema Geld – und weil auch Lavendaire in einem ihrer neusten Videos darüber gesprochen hat:

You are a badass at making money von Jen Sincero*

Jen schreibt, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen und das gefällt mir an ihr. Ihre Ansichten sind neu und dennoch nachvollziehbar und obwohl ich erst bei der Hälfte des Buches bin (ich lese die kindle Version), ist der Lerneffekt gigantisch!

Monatsliebling

Laura Seilers Video „Zeig dich der Welt – Wie du die Angst vorm Sichtbar werden überwindest“

Wenn es dir so geht wie ich weiter oben beschrieben habe, hilft dieses Video ungemein!
Es weckt die Motivation, den Kampfgeist und es ist gut möglich, dass du dich immer wieder fragst, wieso dir das nicht schon von vornherein klar war.

Inspiriert hat mich besonders

Was wäre dieser Blog ohne Marie Forleo?
In diesem Interview mit dem Digitalen Nomaden, Online-Unternehmer und Autor Mike Manson geht es darum, unwichtige Dinge loszulassen und generell weniger „fucks“ zu geben, was andere denken.
Definitiv einer der Punkte, an denen ich arbeiten muss.

Wobei willst du endlich mehr „fucks“ geben – und wo solltest du das endlich weniger tun?

Word Count

676.

Nicht viel und trotzdem ein Höhepunkt meiner „Schreibkarriere“. Denn meine Freundin Chrissi (ja, wirklich!) hat mir die nötige Idee gegeben, wie ich den Anfang meines Buchs gestalten könnte. Etwas, an dem ich schon seit Jahren knabbere!

Und auch das Ende habe ich aufgeschrieben – es kam mir während der Heimfahrt von Prag.

Zitat des Monats

What you feel now is what you're going to attract.

What you feel now is what you’re going to attract.

Was du fühlst, ziehst du auch an.
Im Moment kann ich noch mich zu sehr ins Detail gehen, aber im Mai sind gleich mehrere Dinge passiert, von denen ich schon lange träume – sie jedoch alle für „die passieren irgendwann bestimmt mal“ hielt.

Meistgeklickter Post auf ZENtreasures

… Zugleich auch der, der mich selbst am meisten berührt hat: Der Mutbrief

Was im Juni ansteht

Suomi calling! Ich reise wieder in den Hohen Norden, diesmal aber nach nach Finnland!

Einen Zwischenstop machen wir in Stockholm (Schweden), wo einer meiner finnischen Freunde zu uns stößt und gemeinsam fahren wir dann per Fähre nach Finnland.
Die Sommersonnenwende – der längste Tag des Jahres – steht an und diese wird in ganz Skandinavien ausgiebig zelebriert!
Für uns heißt das: Sommerhaus am See, Grillen und feiern.

Außerdem plane ich, einige offene Baustellen endlich abzuschließen (die professionellen Fotos und mein neues Money-Mindset spielen da eine ganz große Rolle).
Der Juni wird gut, ich weiß es!

Verreist du in den nächsten Wochen? 

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Wenn du gerade wieder zweifelst, lies diesen Mutbrief

Mutbrief. An die Person, die meinen größten Respekt verdient hat.

Mutbrief an die Person, die meinen größten Respekt verdient

Die Person, die meinen größten Respekt verdient…
Sie ist unsicher. Mal mehr, mal weniger.
Eigentlich weiß sie ganz genau, was sie will.
Nur wie soll sie ihre Träume umsetzen? Darf sie überhaupt? Kann sie es?
Was ist, wenn alles schief geht? Wenn niemand hinter ihr steht?
Wenn alle sagen, sie sei verrückt. Desillusioniert. Naiv. „Such dir doch eine Arbeit mit Zukunft, ein gesichertes Einkommen!“, sagen sie, während sie in ihren eigenen ungeliebten Jobs verharren; unfähig, auch nur daran zu denken, dass es anders gehen könnte.

Die Person, die meinen größten Respekt verdient, strebt nach etwas Anderem.
Nach Erfüllung. Beruflich – und persönlich.
Nach einem Leben, an dem man Montage nicht mehr verflucht und Urlaube nicht mehr herbeisehnt.
Nach etwas mit Sinn, etwas, das sie fordert; vielleicht auch mal überwältigt – aber diese Person weiß insgeheim, dass sie jedes Hindernis überwinden kann, wenn es für ihre Leidenschaft ist.

Sie will mit vor Freude leuchtenden Augen davon erzählen, anstatt Blicken auszuweichen und auf ein „Und, was machst du so?“ mit „Ach, nichts besonderes…“ antworten zu müssen.
Weil ihr Leben nämlich besonders ist.

Doch sie hat Angst, diese Person.
Angst davor, sich endlich in die Welt hinauszuwagen; zu rufen „Hier bin ich!“.
Sie zweifelt ständig; ist unsicher, ob sie die richtige Kurve genommen oder gerade einen Umweg gemacht hat.
Vielleicht steht sie schon seit einer ganzen Weile unbeweglich auf einer Stelle – weiß nicht, wohin sie nun gehen; wie sie anfangen soll.

Und sie fragt sich, ob sie gut genug ist. Ob sie es überhaupt verdient, ihre Träume leben zu dürfen.
Sie fühlt sich zu dumm, zu ungebildet, zu hässlich – früher haben das schon alle gesagt und mittlerweile weiß sie selbst, dass sie eh nichts auf die Reihe kriegt.
Andererseits… diese eine Sache lässt sie doch nicht los.
Und so arbeitet sie an sich. An ihren Fähigkeiten, ihrem Können – man kann alles lernen und die Person, von der ich spreche, schafft das in jedem Fall.

Mein Mutbrief an dich. Für die Tage, an denen du zweifelst.

Ich glaube auch, dass sie Geben will. Sie will anderen, gleichgesinnten Menschen helfen und zieht daraus auch Glück und Erfüllung für sich selbst.
Die Person, der dieser Mutbrief gewidmet ist, will jemand sein, an den man sich wenden kann. Die große Schwester mit Erfahrung vielleicht oder die beste Freundin, die auch einmal einen Tritt in den Hintern vergibt.
Außerdem will sie sich austauschen und ihre Botschaft hinaustragen – aber sie glaubt, ihr hört sowieso niemand zu. Vielleicht hat sie bereits ihr Herzensthema; ihre Berufung gefunden, aber es ist ihr peinlich, es laut zu sagen.
Stattdessen reden alle mit guten Ratschlägen auf sie ein. Als gäbe es nicht schon genug Kreuzungen und Wegweiser in die Irre.

Und doch findet sie einen Weg. Immer.

Sie bleibt dran. Weil das, wofür ihr Herz schlägt, einfach raus in die Welt muss. Weil Geben ihr selbst so viel gibt.
Weil sie weiß, dass sie etwas zu sagen hat. Weil sie der einzige Mensch mit ihrer Stimme ist.

Die Person, die meinen größten Respekt verdient

bist Du.


Du bist ein Mensch mit Träumen und diese darfst – sollst! – du leben!

Mit all den Möglichkeiten, die wir heute haben, hat jeder eine Chance verdient – selbst, wenn du dir das jetzt noch nicht vorstellen kannst.

Du bist kein Versager, weil du mit 19 noch nicht wusstest, wohin dich dein Herz zieht.
Du bist auch keiner, wenn du es mit 39 immer noch nicht weißt. Oder es bisher nicht geschafft hast, diesem Herzensruf zu folgen.

Ich bin inzwischen fest davon überzeugt, dass alles zu seiner Zeit passiert. Nämlich dann, wenn du dafür bereit bist.
Das zeigt sich nach außen nicht – es gibt keine Zeitvorgabe und keine Zauberformel. Aber glaub mir, du wirst es merken.
Ich habe es gemerkt. Und ich kann dir sagen, obwohl ich immer noch täglich an mir zweifle, bleibe ich dran. Vielleicht bin ich nicht die Schnellste; hätte schon längst viel mehr schaffen können, erfolgreicher sein können – aber ich gehe eben auf meine Weise voran. Und das ist völlig in Ordnung so.
Du tust das auch, nicht wahr?

Selbst, wenn du nicht an dich glaubst – ich glaube an dich.

Egal, was du dir vornimmst: Du kriegst das hin.
Egal, wo du gerade stehst: Wirf einen Blick zurück und sieh‘, wie weit du schon gekommen bist!

Und jetzt geh weiter, durchschreite diese Tür (egal, ob es die erste, zweite oder zehnte ist) und mach dich auf in das Leben, dass du dir wünscht.
Du hast ein Recht darauf.

Denn du bist die Person, die meinen größten Respekt verdient hat.

Mein Mutbrief an dich. Für die Tage, an denen du zweifelst.

Dieser Mutbrief ist für dich.

Schon lange wollte ich ihn schreiben, konnte ihn aber einfach nicht online stellen – aus genau den vorher beschriebenen Gründen. Ich dachte, wer bin ich denn, dass ich soetwas schreibe. Wo ich doch selbst nichts auf die Reihe kriege.
Aber gerade in solchen Momenten voller Zweifel müssen wir sowas hören.

Ich bin jemand.
Du bist jemand.

Komm hierher zurück; wenn gerade wieder alles zu viel ist, wenn die Selbstzweifel unüberwindbar scheinen und scheinbar keiner an dich glaubt.
Pack dir diesen Beitrag in die Favoriten, pinne ihn auf dein Vision Board oder druck ihn dir aus – ich wünsche mir einfach nur, dass du ihn liest und anfängst, ein bisschen mehr an dich zu glauben.

Du kannst mir auch jederzeit privat schreiben, wenn du jemanden zum reden brauchst oder eine Meinung zu einer Idee hören willst.

Du rockst, okay! 

Mein Mutbrief an dich. Für die Tage, an denen du zweifelst.
 

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7 Dinge, die ich in 1 Jahr Morgenroutine gelernt habe

#ZenMorning 6: 7 Dinge, die ich in einem Jahr Morgenroutine gelernt habe & Auswertung Blogparade 'Guten Morgen - Meine Morgenroutine

7 Dinge, die ich in 1 Jahr Morgenroutine gelernt habe & Auswertung Blogparade

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich meinen Wecker eine Stunde früher gestellt.
Seither hat sich eine Menge getan. Ich habe ausprobiert, verworfen, nachjustiert – und die für mich ideale Morgenroutine gefunden.

Und weil ich so überzeugt davon bin, wollte ich wissen, wie andere darüber denken.
Das war der Startschuss für die erste Blogparade auf ZENtreasures!

Blogparade „Guten Morgen! Meine Morgenroutine“

… Was war ich nervös, als ich den Startbeitrag dazu online gestellt habe!

Obwohl jeder eine andere Morgenroutine hat, eins haben alle gemeinsam: Sie haben sie vor kurzem – oder vor längerer Zeit – in ihren Alltag integriert und wollen sie nicht mehr missen.

Das sind die Beiträge im Überblick

Lebensbummlerin steht eine Stunde früher auf als ich – obwohl sie absolut kein Morgenmensch ist. Warum sie es trotzdem tut? Weil sie es genießt, Zeit und Ruhe für sich zu haben; „herumzudümpeln“.

Außerdem gibt sie ihre Tipps weiter. Einen davon hat sie von ihrer Heilpraktikerin bekommen und ich kann dir sagen: Er funktioniert. 😉

Auch Shin springt jeden Morgen sehr früh aus den Federn. Zwar praktiziert er keine große Morgenroutine, eine Sache gibt es allerdings, die er regelmäßig für sich tut: Auf dem Weg zur Arbeit Podcasts hören!

Was mir an Josefs Morgenroutine besonders gefällt, ist die Wichtigkeit, die er dem Frühstück mit seiner Frau einräumt. Die beiden essen jeden Morgen zusammen, obwohl sie in Schichten arbeitet und so die Frühstückszeiten immer variieren.

Josef empfiehlt außerdem, sich Vorbilder zu suchen: Besonders für (angehende) Selbstständige kann es äußerst hilfreich sein, sich an Anderen zu orientieren – auch bei der Morgenroutine!

Eine gute Morgenroutine bedeutet weniger Stress – das lässt sich schon mit wenig Aufwand umsetzen. Anna erklärt auf Fräulein Stressfrei fünf Basic-Schritte, die sie auch selbst umsetzt und sich so von der notorisch gestressten Snoozerin zu einem entspannten, gut gelaunten Menschen entwickelt hat.

Dass es sich im Winter schwerer aufsteht, hat auch Vanessa gemerkt und davon in den Kommentaren erzählt. Dennoch liebt sie ihre Morgenroutine und will sie jetzt wieder richtig angehen.

ZenMorning 6: 7 Dinge, die ich in einem Jahr Morgenroutine gelernt habe

Sirka berichtet, wie sich ihr Morgen über die Jahre gewandelt hat – unbewusst. Ihr Leben lang war sie erklärter Morgenmuffel, bis sie ihren Freund kennengelernt und sich an seinen Rhythmus angepasst hat. Mittlerweile steht sie gerne auf und frühstückt gemeinsam, anstatt liegenzubleiben.

Sport, Meditieren oder Zeichnen? Von wegen. Jollys Art, in den Tag zu starten, hat mich doch ein wenig überrascht: Sie putzt! Dass das auf Dauer jedoch nur Druck schafft, wurde ihr bald bewusst und sie entschied, etwas zu ändern. Alles nach dem Credo:

Die Morgenroutine tut gut, wenn man Dinge tut, die einem gut tun.

Well said, Jolly!

Jo kümmert sich morgens besonders um ihren Körper. Im Beitrag stellt sie ihre Beauty-Routine vor und die Produkte, die sie verwendet.
Denn auch die Entscheidung, ob du ein pflegendes, gut duftendes Duschgel verwendest oder irgendeines, trägt zum Wohlbefinden bei!

Marlene stellt in ihrem Post ihr frühes Leben ohne bewusste Morgenroutine ihrem jetzigen Ich mit Routine gegenüber. Die positiven Veränderungen sind bemerkenswert. Inspiration garantiert!

Hinter jeder unserer Handlungen ist eine bestimmte Intention versteckt. Ich wünsche mir, dass du dir deinen Intentionen bewusst wirst (ob sie nun positiv sind oder nicht), dir selbst auf den Grund gehst und in Zukunft achtsamer in den Tag startest und bewusster durchs Leben gehst!
Marlene – daseinealles.de

Im Gegensatz zu den Meisten hier, führt Robert schon seit einigen Jahren eine Morgenroutine durch, die ihn „gleich zu Beginn des Tages in Hochform bringt“. Er erklärt die einzelnen Bestandteile und was sie ihm bringen. Besonders das von ihm angesprochene Thema Sport hat mich mitgerissen, da mir das immer noch am Schwersten fällt.

Denise muss extrem früh raus. Ihr Tag startete meist mit schlechter Laune, Demotivation und Durchhängern. Kein Wunder, dass es ihr irgendwann reichte. Seit sie von Morgenroutinen erfahren hat, ist sie entschlossen, selbst eine zu etablieren. Lies hier, was sie sich vorgenommen hat!

Danke an euch alle!

7 Dinge, die ich in einem Jahr Morgenroutine gelernt habe

So sieht meine Morgenroutine aus (Stand: Mai 2017)

    Ein Glas lauwarmes Wasser trinken: Die erste Amtshandlung! Lange fiel mir das schwer; mittlerweile steht das Glas schon neben der Spüle, wo ich es auffülle und trinke, bevor ich irgendetwas anderes tue.
  • Sport: Ich geb’s zu, Sport war der Punkt, den ich am schnellsten „vergaß“ und der sich am schwersten wieder etablieren lässt. Außer Montagmorgen . Eine Lösungsidee: An den Tagen, an denen ich keinen Sport mache, will ich zumindest Yoga machen, um etwas Bewegung zu haben. Hast du weitere Tipps?
  • Meditation: Dieser Punkt hat sich – ganz entgegen meiner Erwartungen! – zu dem Morgenritual entwickelt, dass ich immer einbaue. Zwar meditiere ich noch lange nicht täglich, aber selbst an Tagen, an denen ich länger im Bett bleibe, lege ich wenigstens eine 5 Minuten Meditation ein.
  • Morgenseiten: Mein liebster Bestandteil damals – und auch heute noch. Drei Din A4 Seiten vollzuschreiben schaffe ich auch jetzt nicht, aber eine wird es jeden Tag.
  • (Weiter-)Bildung: 10 – 15 Minuten gebe ich mir, um in einem Sachbuch zu lesen (aktuell ENDLICH ‚The Power of now!‘ von Eckhart Tolle*) oder ein interessantes Youtube-Video zu schauen (z.B. TED-Talks).
  • Frühstück: Gefrühstückt wird täglich (außer, ich habe am Vortag vergessen, Brot zu kaufen). Mit süßen Breakfasts wie Porridge oder Overnight Oats kann man mich leider nur selten hinterm Ofen hervorlocken. Darauf muss ich Lust haben und so gibt es normalerweise ein Brot.
    Dafür habe ich mir angewöhnt, Obst in die Arbeit mitzunehmen und als Vormittagssnack zu essen.

Das Wochenende ist in diese Morgenroutine nicht miteinbezogen. Hier genieße ich die Zeit mit einer Tasse Tee und meiner Lieblings-TV-Serie, einem ausgiebigen Frühstück mit dem Freund – und ohne Zeitvorgaben.

7 Dinge, die ich in 1 Jahr Morgenroutine gelernt habe

Du merkst, meine Morgenroutine hat sich in den letzten 12 Monaten verändert.
Nachdem ich mich anfangs strikt an die S.A.V.E.R.S. aus Hal Elrods „Miracle Morning“ gehalten habe, wurde mir das irgendwann zu… aufgesetzt.

Deshalb habe ich über die Monate meine eigene Routine etabliert.

Hier die wichtigsten Dinge, die ich in einem Jahr Morgenroutine gelernt habe:

1. Die wichtigste Regel: Es gibt keine Regeln

Egal, was dir Blogger oder Online-Gurus verkaufen wollen; welche Methode „die einzig Wahre für (d)ein besseres Leben ist!!!11“: glaub bitte nicht daran.

Jeder muss für sich die optimale Routine herausfinden und das geht nur, indem man viel aus- und rumprobiert.

Also lass dich nicht stressen. Betrachte solche „Vorgaben“ lieber als Ideen.
Lass dich davon inspirieren, aber fühl dich nicht gezwungen, sie genau so umsetzen zu müssen und nur dann eine Morgenroutine kreiieren zu können. Das führt nämlich eher dazu, dass du es am Ende ganz sein lässt. #storyofmylife

2. Mach dich nicht fertig, wenn es nicht klappt

Bei mir gab und gibt es immer wieder Durchhänger. Letzten Herbst kam ich beispielsweise überhaupt nicht mehr aus dem Bett – trotz fast 6 Monaten Morgenroutine.
Ich stand sogar wieder zu meiner alt-gewohnten Zeit auf. Die Stunde extra? Wurde zum Schlafen genutzt.

Zu Beginn hat mich das tierisch genernvt. Ich fand mich schwach und faul und wasweißich.

Irgendwann entschied ich aber, mich deswegen nicht mehr aufzuregen und diesen Zustand zu akzeptieren.

3. Wie viel Zeit am Morgen ist zu viel?

Eine Morgenroutine von anderthalb Stunden ist wunderbar, wenn man sie an einem freien Tag durchführen kann – ohne Zeitdruck.
Im Alltag hat sich das auf Dauer so nicht bewährt und mir – trotz Meditation & Co. – letztlich mehr Stress bereitet als vorher.
Ich wollte sie gerne weiterführen, so ist es nicht! Dennoch war es zu viel.

Deshalb habe ich mich auf das beschränkt, was mir am Wichtigsten ist und verteile den Rest über den Tag.
Yoga mache ich beispielsweise immer öfter am Abend. Zwar wird es in jeder Morgenroutine empfohlen, jedoch bringt es mich vor dem Schlafen runter.
That being said, Yoga ist morgens wie abends entspannend! 🙂

4. Wenn du mies gelaunt bist, ist es dein Morgen auch

Es gibt diese Tage, da nützt selbst die längste Meditation; das leckerste Frühstück nichts.
Um dem vorzubeugen, nutze ich folgenden Trick:

Sage dir bereits vor dem Einschlafen, dass morgen ein guter Tag wird!

Oft jammern wir ja schon nach einem langen Abend, weil wir früh raus müssen und viiiel zu wenig Schlaf haben werden – warum das nicht mal umdrehen?
Denke stattdessen, dass du super schlafen und erholt aufwachen wirst. Fünf Stunden Schlaf hin oder her.

Für mich funktioniert das in den meisten Fällen!

It's a good day to have a good day

It’s a good day, to have a good day!

5. „Alle erfolgreichen Menschen besitzen eine Morgenroutine!“

Quatsch, sage ich! Du musst keine Morgenroutine haben, um erfolgreich zu sein.
Was ist denn mit all den Nachteulen da draußen; denen, die erst nach Mitternacht so richtig aufblühen?

Gezwungen zum Frühaufsteher werden, nur um dann im Halbschlaf Morgenseiten zu schreiben?
Bitte nicht. Wenn du das wirklich umsetzen willst, taste dich langsam ran.

Für mich ist die Morgenroutine wirklich eins der besten Dinge, die ich meinem Leben geben konnte. Aber ich hatte auch nie Schwierigkeiten damit, um 6 Uhr morgens fit zu sein.
Du bist nicht weniger wert, wenn du dir diese Rituale auf den Vorabend legst! Denn vor dem Schlafengehen wünschen wir uns Entspannung (Yoga, Meditation, Lesen), sind aber gleichzeitig sehr aufnahmefähig (Morgenseiten, Affirmationen, Lesen).
Und wo wir schon dabei sind…

6. „Du bist ein guter Mensch“ – Affirmationen

Affirmationen und ich – wir wurden nicht recht warm bisher. Zu ihrer Verteidigung muss ich sagen, ich habe sie schnell wieder aufgegeben und mich nicht mehr weiter damit beschäftigt, auch wenn sie im Miracle Morning als essentiell angesehen werden.
Wie stehst du zu dem Thema Affirmationen? Interessiert dich ein Blogbeitrag dazu?

7. Push für die Schreibroutine

Morgenseiten sind immer noch meine liebste Beschäftigung. Schreiben gibt mir so viel und so habe ich dank der Morgenseiten inzwischen eine Schreibroutine etabliert, die ich auch am Wochenende einhalte. Einfach, weil es mir Freude bereitet.

Wenn auch du Probleme damit hast, regelmäßig zu schreiben, versuch dich doch mal an Morgenseiten!
 

… Du siehst, selbst nach einem Jahr ist das Thema Morgenroutine extrem präsent bei mir.
Was hältst du davon? Welche Tipps setzt du um; welche würdest du gern noch umsetzen? 

ZenMorning 6: 7 Dinge, die ich in einem Jahr Morgenroutine gelernt habe

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