Beiträge von Chrissi Chrissi

Warum du den Konjunktiv aus deinem Wortschatz streichen solltest

Weg mit dem Konjunktiv!

Der Konjunktiv: Ich ändere meine Schreib – (und Denk!)weise

Liebe Leserin, lieber Leser.
Ich würde dich heute gerne über Thema informieren, das möglicherweise auch für dich wichtig sein könnte – also, nur, wenn es dir nichts ausmacht.

Warum du den Konjunktiv aus deinem Wortschatz streichen sollst

(Wenn ich den Anfangssatz so ansehe, ist das dringend nötig. Dringend.)

Ich hatte da einen Lehrer. Herr F. war einer meiner Lieblinge an der Berufsschule. Er unterrichtete u.a. kaufmännische Büroorganisation, sprich Serienbriefe, DIN-Normen und die WENN-DANN-Formel in Excel – die ich längst wieder vergessen habe.
Wir hatten unsere Probleme, bzw. er hatte sie mit meinen Schachtelsätzen in Geschäftsbriefen und Aufsätzen. Mir war das aber egal. Denn ich mochte (und mag!) meine Art zu schreiben und behielt es bei.

Eine Sache gab es da allerdings, die er mir beibrachte und die ich immer noch als unheimlich wichtig erachte.

Verbanne den Konjunktiv aus deinem Sprachgebrauch!

Hätte würde sollte möchte könnte.
Weg damit.

Kein „ich könnte dir helfen“ mehr.
Kein „ich würde ja gerne“.
Kein „ich möchte Ihnen mitteilen“.

Möchte ich oder TUE ich das nicht gerade?
Würde ich oder WERDE ich?
Könnte ich oder KANN ich/kann ich nicht?

Diese Sätze waren eine Art Augenöffner für mich.

Egal ob in geschäftlichen E-Mails oder im Gespräch mit Freunden. Möglichst kein Konjunktiv mehr.
Denn seien wir ehrlich, wir wissen doch meist schon, ob wir können oder nicht; ob wir wollen oder nicht.

Weg mit dem Konjunktiv!
Zurück zum Anfang:
Ich habe da nämlich auch einen Kollegen. Mitte 50, super kompetent, zudem super nett.
Trotz dem, dass er über ein enorm großes Fachwissen verfügt, hapert es hin und wieder an der Grammatik. Wir haben uns diesbezüglich aber ganz gut arrangiert.
So lässt er mich seine E-Mails und wichtigen Schriftverkehr immer Korrektur lesen. Der Rechtschreibfreak in mir freut sich und er sich ebenfalls, wenn alle Fehler ausgebessert wurden.

Nun ist er jemand, der den Konjunktiv immer verwendet.
Und ich, die 30 Jahre jüngere Kollegin, weise ihn regelmäßig darauf hin, nicht „wir möchten Sie bitten“, sondern „wir bitten Sie“ zu schreiben.
Wir arbeiten seit einem Jahr daran und er kriegt den Konjunktiv nicht aus seinem Kopf.

Woran liegt das?

Möchten wir höflich sein?

Wollen wir nicht mit der Tür ins Haus fallen?

Haben wir Angst, unhöflich rüberzukommen, wenn wir zu direkt sind? Oder fühlen wir uns zu fordernd?

Es ist eine Mischung aus allem.
Der Konjunktiv ist eine wunderbare Art, sich vage auszudrücken. Oder, lass es mich drastischer formulieren: sich vor einer konkreten Aussage zu drücken.

Im Duden wird diese Weise, sich auszudrücken, folgendermaßen erklärt:

Kọn·junk·tiv
Substantiv [der]
ein Modus des Verbs, die Möglichkeitsform (die man beispielsweise in der indirekten Rede verwendet).

Ich gehe nun nicht weiter auf Konjunktiv I und II ein, denn das würde zu weit führen.

Natürlich möchte kaum jemand ein unhöflicher mit-der-Tür-ins-Haus-Faller sein. Ich auch nicht. Ich versuche immer, möglichst nett zu sein, selbst, wenn ich jemandem eine Absage erteilen muss.
Aber man kann auch höflich, nett und zuvorkommend sein, indem man klare Aussagen trifft und sich nicht im Wischi-Waschi-Konjunktiv ausdrückt.

Warum du den Konjunktiv aus deinem Wortschatz streichen solltest - und was das mit deiner Einstellung zu tun hat

Tja – und wie kriege ich den Konjunktiv nun los?

Wenn du selbst gerne den Konjunktiv verwendest, versetze dich einmal in deinen Gegenüber (egal ob in einem persönlichen Gespräch, am Telefon oder per E-Mail).

Frage dich:
Bringt es meinen Gesprächspartner weiter, wenn ich ihr/ihm ständig im Konjunktiv antworte? Bringt es MICH weiter, wenn ich nur vage Antworten bekomme?

Hand aufs Herz, wir wissen beide, was die Antworten sind.
Durch genaue Aussagen lässt sich eben einfach besser planen und schneller entscheiden.
Zudem wird dir jeder dankbar sein, wenn du konkrekte Ansagen machst.

Sei es nur, ob du einen Salat für die nächste Firmen-Grillfeier mitbringst oder nicht.

Wirklich ganz auf den Konjunktiv verzichten?

Komplett verzichten? Nein.
Hin und wieder ist die Verwendung der Möglichkeitsform in Ordnung.
Nämlich dann, wenn du einfach noch nicht weißt, wie sich eine Situation entwickelt.

Beispielsweise kannst du heute noch nicht sagen, ob du am Sonntag in einer Woche wandern gehst, oder nicht. Spielt das Wetter mit, gehst du vermutlich. Regnet es, wohl eher nicht.
Buchst du die Reiserücktrittsversicherung für den Spanien-Trip in fünf Monaten mit oder nicht? Du könntest krank werden, es kann aber genauso gut alles in Ordnung sein.
Dies sind Zustände, in denen der Konjunktiv meiner Meinung nach vollkommen gerechtfertigt ist.

Ich handhabe es derzeit so:

  • Im Schriftverkehr verwende ich diese Zeitform überhaupt nicht mehr – außer, es passt als Stilmittel (wie z.B. in diesem Blogpost).
  • Auch im Berufsleben verzichte ich darauf. In E-Mails und Geschäftsbriefen sowieso, aber auch am Telefon, soweit es geht.

Was mir noch schwer fällt: Die Sprache. In meinem Dialekt (bayerisch) besteht gefühlt der gesamte Wortschatz aus könnte-würde-täte. Meist merke ich nicht einmal, dass ich schon wieder „Ich könnte ja…“ gesagt habe.
Wie nimmst du den Konjunktiv in deiner Sprache/deinem Dialekt wahr? Ist er ähnlich alltäglich wie im Bayerischen?

Egal, ob man nun Grammatik-Freak ist oder nicht – in unserer Gesellschaft wird viel zu oft viel zu vage kommuniziert. Weil es der einfachere Weg ist, der niemanden vor den Kopf stößt.
Dabei würden (hier passt es! :)) gerade klare, ehrliche Aussagen unser Miteinander viel unkomplizierter machen.
Selbst, wenn du kurz angefressen bist, weil du mit dem „Nein, ich kann dir nicht helfen“ als Antwort nicht gerechnet hast.
Haken drunter machen, jemand anderen fragen. Vielleicht kann genau diese andere Person dir umso besser weiterhelfen.

Und du weißt, woran du bist.

Weg mit dem Konjunktiv!

 
Gehörst du auch zu den Verwendern des Konjunktiv?
Ist es dir egal oder findest du es auch besser, darauf zu verzichten?

 

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Treasures: Happinez Magazin

Happinez Magazin

Wenn es um eine Zeitschrift geht, die kreativen, spirituell angehauchten Menschen gefällt, wird ein Name immer genannt: Flow.

Well. Ich mag die Flow. Zig Blogs haben schon über sie geschrieben. Die Themen sind interessant, das Heft ist ordentlich dick und man kann Stunden darin schmökern.

Aber – ich bin ein Design-Mensch. Und die Aufmachung dieses Magazins gefällt mir leider gar nicht. Wahrscheinlich stehe ich mit dieser Meinung alleine da.
Trotzdem – heute muss ich die Lanze für eine andere Zeitschrift auf dem deutschsprachigen Markt brechen. Das Happinez Magazin.

Happinez? What? Nie gehört.

Wie die Flow, stammt auch die Happinez ursprünglich aus Holland und wird seit 2011 in Deutschland veröffentlicht.
Sie selbst beschreibt sich so:

In verständlicher Art, in hochwertigster Haptik und Optik macht Happinez seine Leser bekannt mit einer großen Palette von Themen und Ideen, die sich mit Weisheit, Psychologie und Spiritualität beschäftigen.

Das Heft will eine Inspiration sein für seine Leser, inspirierend durch Reportagen, Interviews, anspruchsvolle Texte, hochklassige Autoren, exzellente Fotos und herausragende Layouts.

Ich kann dazu nur sagen: YES! Genau das bringt das Magazin auch rüber. Sonst würde ich es dir auch nicht vorstellen. 😉

Happinez Magazin

Ein riesengroßer Kauf-Grund für mich: Die Happinez – die spricht meine innere Elster an. Viel gold im Heft und auf dem Cover, fantasievolle Muster, satte Farben, Prägungen. Dazu ein Schriftbild aus schönen Fonts (was ich schon an Schriftarten online gesucht habe, nur weil mir wieder eine Überschrift in der Happinez besonders gut gefallen hat!) und einer übersichtlichen Aufteilung.

Und was ist drin? Ein Blick ins Heft – in Worten

Doch klar, Optik ist nicht alles. In meinen Augen überzeugt die Happinez auch absolut in Sachen Inhalten.

Jede Ausgabe steht unter einem Motto; einem Motto, das aus einer Phrase; oft sogar nur aus einem Wort besteht. Einem Wort mit Bedeutung.

So gab es schon Einzelhefte über „Glück“, „Freude“, „Achtsamkeit“, „Bleibe Dir selbst treu“, „Einfach loslassen“ (eine meiner Lieblingsausgaben!) und „Inspiration“.

Die Beiträge umfassen die verschiedensten Bereiche: Spiritualität, Reisen, Literatur, Küche, Wohnen, Schönheit, Gesundheit.

Zudem finden sich in jeder Ausgabe Interviews mit interessanten Menschen. Auch der bekannte Autor Paulo Coelho schreibt eine Kolumne für die Flow, ebenso wie Spirit-Guru Gabby Bernstein und der inspirierende Eckhart Tolle.

… und in Bildern

Happinez Magazin

Happinez Magazin

Happinez Magazin

Happinez Magazin

Happinez Magazin

Happinez Magazin

Ein Heft kostet 5,40 €. Und ja, da habe ich schon geschluckt.
Allerdings soll guter Content auch entsprechend entlohnt werden und andere Zeitschriften dieser Art sind preislich ähnlich.

Ich habe einige Jahre im Printbereich gearbeitet und die Entwicklung mitverfolgt: Dachte man 2010 noch, dass gedruckte Zeitschriften ausgedient hätten, war zwei Jahre später klar: Haben sie nicht. Im Gegenteil: Menschen lesen wieder vermehrt Magazine. Sie möchten etwas zum Anfassen; schöne, hochwertige Aufmachung und wertvolle Inhalte.

Der Hype um Magazine wie die Flow, die My Harmony und eben Happinez treffen den Nerv der Zeit.

Happinez und die Esoterik-Schublade

Ich denke, um diese Zeitschrift wirklich genießen zu können, schadet ein gewisses Grund-Interesse an Spiritualität nicht. Mich persönlich inspiriert dieses Heft immer. Genauso sind aber auch in jeder Ausgabe ein, zwei Beiträge, die mich so gar nicht ansprechen oder die mir zu hochtrabend esoterisch sind.
Auch habe ich noch nie eins der Rezepte nachgekocht oder einen der beschriebenen Beautytipps ausprobiert. Interessiert mich auch gar nicht – denn das habe ich noch bei keiner Zeitschrift.

Dafür sind besonders die psychologischen Themen extrem spannend.

Die Happinez war durchaus auch ein Anstoß, diesen Blog zu gründen. Denn auch, wenn ich nicht uninteressiert an Spiritualität war/bin, habe ich dadurch erst die ganze Bandbreite kennengelernt und angefangen, mich mehr in Themen wie Achtsamkeit und positiveres Leben einzulesen.

Es mag blödsinn sein, jedoch muss auch der Name Happinez noch einmal extra erwähnt werden. Denn: Ich finde diesen Namen toll. Es hat zwar seine Zeit gedauert, bis ich die korrekte Schreibweise drauf hatte, aber: der Name hält genau das, was er verspricht: Dieses Magazin macht wirklich glücklich!

So ist Happinez seit einer ganzen Weile das einzige Heft, welches ich regelmäßig lese und mich jedes Mal darauf freue, es im Zeitschriftenregal zu entdecken. (Leider ist es – noch? – nicht überall zu bekommen. Bei uns hat es beispielsweise nur der Tengelmann und presse&buch am Bahnhof, aber in Kiosken oder anderen Supermärkten habe ich es noch nicht gesehen.)

Happinez Magazin

Auf einen Blick
„Happinez – Das Mindstyle Magazin“ erscheint im Bauer Verlag.
Heftpreis: 5,40 €
Erscheinungsrhytmus: 8x/Jahr + Sonderhefte
weitere Infos hier

Wie siehst es mit dir aus? Kennst du die Happinez bereits oder liest sie sogar?

Welche Magazine liest du gerne?

Happinez - Das Mindstyle Magazin
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Aufschieberitis – Warum du prokrastinierst und dagegen hilft

Über Aufschieberitis. Warum du prokrastinierst und was du dagegen tun kannst. ZENtreasures.de Blogpost

Im letzten Post habe ich bereits über meine berufliche Zukunft gesprochen.
Heute ist das Wohlbefinden; positive life, dran. Und dieser Beitrag fällt mir alles andere als leicht, denn gleich zu Anfang muss ich dir etwas gestehen. Etwas, das mich vielleicht nicht gerade sympathisch macht.

Hi, ich bin Chrissi… und ich leide unter akuter Aufschieberitis.

„Aha“, denkst du dir nun vielleicht, „ich hatte auch nur selten Lust, für meine Prüfungen zu lernen oder endlich die Küche aufzuräumen. Wir prokrastinieren doch alle mal.“

Das stimmt. Kennen wir wohl alle.

Nicht so cool ist es allerdings, wenn man nicht nur Alltagsdinge aufschiebt, sondern vielmehr die Dinge, die man eigentlich GERNE tut/tun würde.

Fällt mir irgendetwas ein, worauf ich Lust habe (z.B. ein neues Projekt in Photoshop umsetzen oder fotografieren), sagt eine gedehnte, lockend klingende Stimme in meinem Kopf:

„Komm, stresse dich doch heute nicht mehr. Mach das am Wochenende, wenn du ausgiebig Zeit hast!“
Du hast doch bald Urlaub, mach es da, denn dann kannst du dich richtig darauf konzentrieren!“

Und wann mache ich es letztendlich?
Nie.
Stattdessen schiebe und schiebe und schiebe ich meine Hobbys vor mir her. (Keine Sorge, meine Aufschieberitis beinhaltet auch ganz normale „blöde“ Dinge, nicht nur meine Hobbys.).

Mein Herz will so viele Dinge ausprobieren – vieles sind sogar nur Kleinigkeiten, schnell und einfach zu machen. Aber ich – ich schiebe sie wieder aufs nächste Wochenende. Seien wir ehrlich, das ist bescheuert. Total bescheuert.

Beispiele gefällig?

  • Das Leid mit den Sprachen: Ich liebe Sprachen, das Lernen derer fällt mir leicht. Eigentlich. Denn ich bringe mich nicht mal dazu, die 10 Minuten fürs tägliche Vokabeln lernen aufzuwenden. So bin ich in den letzten Jahren schon 2x an japanisch gescheitert und aktuell wohl auch an spanisch.
  • Briefe schreiben -heutzutage eine fast vergessene Tätigkeit und trotzdem eine wundervolle Sache. Eigentlich. In einem Anfall von #einfachmachen hatte ich Anfang Dezember in einer internationalen Facebook-Gruppe nach Brieffreundschaften gefragt. Es meldeten sich an die 10 Leute. Und bis heute habe ich keiner davon geschrieben.
  • Ich stehe jeden Morgen 30 Minuten früher auf als ich müsste. Um Laufen gehen, Yoga, gemütlich frühstücken oder an den PC setzen und schreiben – das waren ursprünglich mal die Gründe für weniger Schlaf. Stattdessen vertrödle ich die Zeit im Bad oder bei Youtube.
  • Von meinen „ewig in der Planung“-Homepage-Ideen, den halbherzigen Versuchen, endlich richtig mit einer Spiegelreflexkamera umgehen zu lernen und meiner seit Jahren nie wiederbeliebten Leidenschaft fürs Zeichnen brauchen wir gar nicht anfangen.

Ich werde zu all dem ja von niemandem gezwungen; alles ist rein freiwillig.
Und doch…

Ist es von vorne herein die Angst, etwas nicht hinzukriegen; gar zu scheitern?

Oder die Sorge, dass die Sache mir doch keinen Spaß macht und ich damit nur Zeit verschwendet habe?

Will ich es vielleicht immer noch nicht genug? Ist es wie mit dem Abnehmen – ich versuche es immer ein bisschen, aber so richtig unzufrieden bin ich mit meinem Körper dann scheinbar doch nicht, als dass ich auf meine Wochenend-Pizza mit Bier verzichten würde.

Ich glaube, bei mir ist es eine fiese Mischung aus allen Punkten.
Doch obwohl ich das weiß, kann ich bisher nicht aus meiner Haut. So schiebe ich stattdessen fröhlich weiter und verfluche mich selbst dafür.

Der Feierabend, der eigentlich einige Stunden für meine Hobbys wird mit faulem Rumliegen vor dem TV, am iPad oder am Gameboy vergeudet. (Ich suchte derzeit Dexter, böööse!)
„Was man in dieser Zeit alles machen könnte!“, würde meine Mutter sagen. Und sie ist eine wirklich vielbeschäftigte Frau.
Also, Warum mache ich nichts daraus?

Aufschieberitis - Warum du prokrastinierst und was dagegen hilft.

Hallo, Aufschieberitits: Warum schieben wir nur ständig Dinge auf?

Schon komisch, oder?
Warum macht man die Dinge, die man gerne tut, nicht? Dinge, die einen interessieren oder weiterbringen könnten – warum fängt man nicht an?

Per Definition ist Aufschieberitis (oder auch Prokrastination) das ständig wiederkehrende Nicht-erledigen von ungeliebten Aufgaben.
Bestimmte Telefonate. Der Zahnarztbesuch. Die Steuererklärung.
Man schiebt diese Tätigkeiten immer weiter hinaus; verzögert dadurch das eigene Vorwärtskommen und wird letztlich unproduktiv und gefrustet.

Wir verbinden oft schlechte Erinnerungen mit den Dingen, die wir aufschieben.
Der Zahnarzt war sicher noch nie dein Freund – meiner ist es jedenfalls nicht.
Das unangenehme Telefonat mit der Tante, bei der man sich immer noch für das Weihnachtsgeschenk bedanken muss. Ehm ja. Sie wird uns kaum den Kopf herunterreissen, aber die Fantasie heißt nunmal nicht umsonst so.

(Gut, die Steuer mache ich tatsächlich ganz gerne. Wirklich!)

Antibiotika hilft nicht. Was dann?

Schlimm wird es, wenn der Aufschieberitis-Virus uns befällt und wir ihn nicht mehr losbekommen.
Antibiotika hilft hier nicht. Die Schule, die Uni oder die Arbeit einfach zu schwänzen, auch nicht.
Denn gerade das macht es nicht besser.

Aber es gibt Möglichkeiten, den Virus einzudämmen. Auch für mich und alle anderen, die selbst ihre Hobbys prokrastinieren.

Was wirklich hilft

1. Aufgaben stückeln.

Einmal durch den Fleischwolf, bitte.
Eine große Aufgabe in viele kleine Stückchen zu teilen, verringert die Gefahr der Aufschieberitis.
Überlege dir also, in welche kleinen „Untertätigkeiten“ du deine ungeliebte Große aufteilen kannst. Je kleiner und einfacher die einzelnen Schritte, desto eher ringst du dich für das große Ganze durch.

Ich habe mir das nun für meine Morgenroutine vorgenommen. Anstatt alles auf einmal zu wollen, versuche ich nun, mich nach und nach zu ändern.
Dieses Schema, ebenso wie das Thema „Morgenroutine“ finde ich extrem spannend, deshalb wird es zu beidem bald noch ausführliche Beiträge geben.

2. Trenne dich.

… Trenne dich von Tätigkeiten, die du sowieso immer wieder aufschiebst. Denn solche Dinge bringen dich nicht weiter.

Das klingt einschüchternd, oder?
Ich habe mich daher – vorerst – von einer eher kleinen Sache getrennt.
Erinnert du dich, dass ich weiter oben schrieb, Brieffreundschaften zu suchen? Nun, inzwischen ist es Ende Februar und ich habe noch keinen einzigen Brief fertiggestellt; geschweige denn, abgeschickt. Eine halbherzige „Oh, Briefe schreiben ist doch schwieriger als gedacht, haha“-Nachricht war schnell geschrieben. Die Erinnerung in meinem Handy – die wurde trotzdem Woche für Woche weitergestellt. Das schlechte Gewissen wuchs.
Als ich kürzlich wiedereinmal versuchte, einen Brief aufzusetzen, wurde mir endgültig klar: Das hier bringt nichts. Hör auf damit, bevor du es noch länger schiebst.
Und so habe ich nach einer halben Seite aufgegeben und stattdessen eine Nachricht an die Wartenden geschickt. Habe erklärt, dass ich die Brieffreundschaft gerne abbrechen möchte, mich entschuldigt und ihnen alles Gute gewünscht.

Glaube mir, das fühlte sich so gut an!
Natürlich war niemand begeistert. Dennoch warf mir niemand Beschimpfungen an den Kopf oder wünschte mir eine lebenslange Schreibblockade (Gott bewahre!).
Ich konnte zufrieden die Erinnerung „Brief an XXX schreiben!“ in meinem Handy abhaken und das schlechte Gewissen ruhig stellen.

Du siehst, selbst wenn es nur solche Kleinigkeiten sind. Wenn sie uns beschäftigen, sind sie nicht klein. Sie sind es wert, sich damit auseinanderzusetzen.
Auch, wenn du vielleicht jemanden dadurch enttäuscht, letztlich musst du dich für das entscheiden, was dir wichtiger ist.
Mir waren Brieffreunde offensichtlich doch nicht so wichtig, denn sonst hätte ich mich vielleicht schon längst an die Briefe gesetzt. Tat ich nicht – und trotzdem fühle ich mich jetzt um ein vielfaches besser. Denn der Druck ist weg.

Eine Möglichkeit von Vielen…

Diese beiden Tipps ändern nichts daran, dass ich immer noch Dinge aufschiebe, die ich gerne tue.
Dafür habe ich gelernt, besser in mich zu hören und abzuwägen.
Ich weiß, dass ich Sprachen lernen will.
Ich weiß, dass ich morgens immer noch Sport machen will.

Ich weiß auch, dass es wohl noch dauert, bis ich das hinbekomme.

Aber: Auch Zentreasures stand auf dieser Liste, anderthalb Jahre lang. Ich habe das „große Ganze“ = ‚einen Blog zum Thema Selbstverwirklichung und positivieren Lebensstil‘ in viele kleine Schritte aufgeteilt.
Es hat funktioniert. Deswegen liest du heute diesen Eintrag. Und er motiviert dich hoffentlich, deiner Aufschieberitis den Kampf anzusagen.

Falls nicht – ich bin gerne bereit, auch deiner Aufschieberitis mithilfe motivierender Worte einen Tritt in den Hintern zu verpassen!

Schreib mir, wie es dir mit diesem Thema geht! Hast du weitere gute Anti-Aufschieberitis-Mittel auf Lager?

Aufschieberitis - Warum du prokrastinierst und was dagegen hilft.
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Neustart – Meine Pläne für die Selbstständigkeit

Selbstständigkeit

Ein wesentlicher Bestandteil von Zentreasures ist das Thema Selbstständigkeit – „Going Freelance“.
Heute möchte ich dir erzählen, was mich antreibt, bzw. wie eigentlich meine konkreten Pläne in Sachen „Beruf“ sind.

Mein Arbeitsvertrag in der Firma, in der ich derzeit als Bürokraft angestellt bin, läuft noch acht Monate.
Im September 2014 habe ich als Elternzeitvertretung für 2 Jahre angefangen. Mehr als die Hälfte dessen ist nun vorüber.
Und ich habe meinen Kopf so voller Pläne, dass ich gar nicht mehr weiß, wo ich anfangen soll.

Als ich zuletzt 2014 Bewerbungen schrieb, stand darin „mein Metier liegt in der Büroarbeit, in diesem Bereich will ich noch lange tätig sein.“
Damals erschien mir das passend – Bürokauffrau gelernt, sonst keine beruflichen Pläne. Was also sonst?
Von Selbstständigkeit war nie die Rede.

Inzwischen ist mir längst klar geworden, dass es eben „nicht meins“ ist, im Büro zu sitzen und Arbeiten zu erledigen, auf die ich keine Lust habe. Weder tut das mir gut, noch ist es fair meinem Arbeitgeber gegenüber.
Stattdessen ist da draußen die Welt. Und die will ich.

Lange hatte ich keine rechte Vorstellung, was ich denn statt einem Bürojob machen soll.
Nun (nach viel, viiiel Recherche) kristallisiert sich immer mehr ein konkreter Plan heraus:
 

  1. Ich will unabhängig sein. Arbeiten können, wo ich will, solange es mir ein Laptop und funktionierendes WIFI erlauben
  2. Ich will nicht tagein tagaus dasselbe machen, sondern in verschiedenen, kreativen Bereichen tätig sein (schreiben, designen, verwirklichen)
  3. Meine Zeit will ich mir selbst einteilen können – und wenn ich nachts um 1 noch am PC arbeite, dafür aber vormittags um 10 zum Sport gehen kann – why not?
  4. Ich will – passend zu Punkt 1 – reisen, reisen, reisen! (Lesetipp: Meine Bucketliste.) Dementsprechend muss es möglich sein, auch passives Einkommen zu generieren, sodass auch Geld reinkommt, wenn ich grade durch Kyoto streife oder in Finnland im Camper rumfahre
  5. Ich will auch Anerkennung. Das etwas bleibt und die Leute sagen, „Schau, das hat die Tante von Zentreasures gemacht, genial!“. Anerkennung für etwas, was ich mit Freude geschaffen habe und kein halbherziges Danke, weil ich so freundlich am Telefon weitergeholfen habe.

Du merkst schon – der große Oberbegriff muss lauten: Selbstständigkeit.
Als mir das wirklich klar wurde, hat mich die Angst gepackt. Dazu aber demnächst mehr. Schließlich möchte ich dir erstmal zeigen, was ich mir vorstelle, damit du dir ein Bild meiner Situation machen kannst.

Lernen? Weiterbilden? Kommt drauf an.

Meine Wünsche klingen theoretisch super, aber wie die sich in der Praxis umsetzen lassen…?
Denn ehrlichgesagt habe ich weder Bock auf „lebenslang“ denselben Beruf, noch auf irgendwelche beruflichen Weiterbildungen. Ich schiebe das auf diesen „Kreativling“-Status – liebe Kreative, wie seht ihr das?
 

Story of my life

 
In Sachen „Bildung“ muss man sowieso differenzieren:
„Berufliche Weiterbildungen“ im Sinne von Betriebswirt oder Business Englisch, o.ä. interessieren mich nicht.
Stattdessen bilde ich mich darin weiter, was mich interessiert; was mir Bock macht: WordPress und Programmierung, Fremdsprachen (aktuell spanisch), Content-Optimierung, Social Media Management an der Web-Front; Adobe Illustrator, Handlettering, zeichnen an der Kreativ-Front.

Drum herum denken!

Nur weil es ein grüner Apfel ist, muss er nicht sauer sein.
Äh, Chrissi? – Ja, das habe ich mir gerade ausgedacht. Und dennoch, es stimmt, oder nicht? Ich mag nämlich saure Äpfel. Und dachte immer, alle Grünen sind sauer. Falsch gedacht.
Ein Granny Smith ist sauer. Ein Golden Delicious nicht. Beide sind grün. Das habe ich gerade gegoogelt. Denn mit Äpfeln kenne ich mich null aus, weswegen ich im Supermarkt auch ständig die süßen grünen Äpfel erwische. #expertenstatus #confirmed

Was ich damit sagen will?
Man muss lernen, drum herum zu denken. Nur weil man einen Beruf gelernt hat/ein bestimmtes Studium abgeschlossen hat, bedeutet es nicht, das sein Leben lang machen zu müssen.
Nur weil es „beruflich weiterbilden“ heißt, muss es nicht ein Abend-Kurs in BWL sein, sondern kann auch ein Fotografie-Kurs sein.
Wenn du natürlich den BWL-Kurs machen möchtest – go for it!

Ich will schon seit Jahren als Webdesignerin tätig sein. Tatsächlich habe ich es vor ein paar Jahren schon einmal versucht – und bin gescheitert. Arzt-Praxen und Landmaschinen-Verkäufer als Kunden waren überhaupt nicht mein Fall. Ich tat mich schwer, deren Wünsche umzusetzen, hatte keinerlei Freude dabei und habe durchaus auch Aufträge abgebrochen.
Glaube mir, ich bin nicht stolz darauf.

Das Schlimmste: Diese ganze Zeit war ich der Meinung, es länge an mir. Ich bin nicht gut genug. Kann mich nicht richtig in die Wünsche der Kunden hineinversetzen.

You’re totally wrong, girl!

Irgendwann – ich hatte das Webdesignen als Nebenerwerb längst wieder aufgegeben und arbeite im Layout einer Zeitschrift – kam mir aus heiterem Himmel die Erkenntnis: Es liegt eben nicht an dir.
Das Einzige, das ich mir vorwerfen kann, ist, mir nicht die richtigen Kunden ausgesucht zu haben.
Wie soll auch jemand, der seine Zeit damit verbringt, zu bloggen, einen Fantasy-Roman zu schreiben und Anime Grafiken zu basteln, eine Seite für jemanden erstellen, der Aufsitzrasenmäher verkauft.
Nicht falsch verstehen – es gibt genug Menschen, die genau das können. Sie können sich in jeden hineinversetzen und seine/ihre Wünsche entsprechend umsetzen. Ich kann das nicht.

Nur weil ich Websites für andere Menschen erstellen will, muss das nicht heißen, dass ich mir nicht meine Lieblingsbereiche herauspicken kann.
Seitdem mir das klar geworden ist, ist es ganz leicht, sich meine berufliche Zukunft vorzustellen.

Verstehst du? Nur weil bestimmte Berufe eine bestimmte Laufbahn vorgeben, muss es nicht heißen, dass du dieser folgst.
Wenn du schon seit 10 Jahren in einem Autohaus arbeitest, aber viel lieber für eine Zeitung schreiben würdest (wie eine gute Freundin von mir) – tu es! Versuch dein Glück. Bewirb dich, mach Praktikas, übe in deiner Freizeit. Meine Freundin hat es übrigens geschafft.
Wenn du gerade Mathematik studierst, aber sich soziale Arbeit für dich viel besser anfühlt – wechsle. Klar redet sich das nun leicht, denn ich kenne ja deine persönlichen Gegebenheiten nicht. Dennoch: Stelle dir vor, wie es dir in fünf Jahren geht. Was machst du? Was bereitete dir Freude? Ist es deine Arbeit als Mathematik-Professorin oder als Sozialarbeiterin?

Das Zauberwort heißt Selbstständigkeit!?

… Zumindest so halb. Vorerst. Nachfolgend meine konkreten Pläne für meine berufliche Zukunft:

1. Designtreasures.de Ein Design-Business, das sich hauptsächlich an von Frauen geführte Blogs, Handmade-Unternehmen und andere kreative Menschen richtet und Branding, Blogdesigns, Header und andere Webgrafiken erstellt. Zudem werde ich auch meine Schreibfähigkeiten als Texterin anbieten.

2. Punkt = mein jetziger Bürojob. Ich habe auf jeden Fall vor, die nächsten Monate noch Vollzeit zu arbeiten und meine Kreativfirma nebenberuflich aufzuziehen. Es wird stressig werden, ja. Aber „wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, nicht wahr?

Ob es dann wirklich so kommt, ob ich es packe und überhaupt Erfolg haben werde… wir werden sehen. Mit Zentreasures ist der erste Schritt getan, denn dieser Blog begleitet mich auf meinem Weg. Ehrlich und ungeschönt.

Es sind noch acht Monate. Und in dieser Zeit will ich den Grundstein für meine berufliche Zukunt legen.
 

Create a vision that makes you wanna jump out of bed in the morning

Wie sieht es bei dir aus?

Erzählst du mir/uns, wie es bei dir beruflich so läuft?
Ist das, was du gerade machst, dein Traumjob oder machst du es auch „weil es nichts besseres gibt“?
Was würdest du gerne machen?

 
Krokodil-Bild via tumblr, alle anderen Bilder selbstgemacht

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Bucketlist – Unsinn oder sinnvoll (und Koboldgold!)

Bucketlist Zentreasures
Bucketlists – Unsinn oder sinnvoll?
Bucketlist, ein Begriff, den ich ehrlichgesagt unmöglich finde. Ich denke dabei automatisch an… „Müllliste“ (öchem) – was sie ganz und gar nicht ist.
Im Gegenteil.

Eine Bucketlist bringt dich deinen Zielen näher

… Glaubst du nicht?

Nun. Lass uns zuerst ein wenig zurückgehen.

Vor ein paar Jahren – da hatte ich nämlich gar keine Wünsche. Keine Ziele. Keine Träume mehr.
Ich schrieb damals auf meinem Blog. „[…] somit konnte ich nun auch den letzten Punkt von meiner Wunschliste streichen. Und jetzt? Ich bin gesund, habe einen Job, verdiene nicht schlecht, bin mit einem tollen Menschen zusammen und habe gute Freunde. Ich bin zufrieden. Was will ich eigentlich noch mehr?“
(Der ‚letzte Punkt auf der Liste‘ war übrigens ein Konzert der Band Foo Fighters.
Inzwischen kann ich sagen: eine grandiose Liveband! :D)

Was will ich noch mehr?

Das ließ mich wochenlang nicht mehr los.
Je mehr ich mir das Hirn zermarterte, ob es nicht doch noch etwas gibt, das es zu erreichen gilt, desto mehr machte mich der Gedanke traurig, keine Ziele im Leben zu haben.
Schließlich hatte jeder irgendetwas, das er/sie sich am Silvesterabend vornahm. Die eine Freundin wollte abnehmen, der andere Freund unbedingt ein Informatik-Studium beginnen.

Schön und gut. Mir war langweilig.
Und wie so oft, wenn die Langeweile mich überkommt, spielte ich mit meinem Handy und tippte (sinnvolle und sinnbefreite) Dinge in meine Notiz-App.

Ich möchte so gerne Macchu Picchu sehen!

Daraus wurden zwei Punkte, fünf, zehn. Ich kam gar nicht mehr aus dem Schreiben heraus; die Worte und Wünsche sprudelten und die Liste wurde länger und länger.
Meine persönliche Bucketlist war geboren. Durch Zufall.
Und ich – ich war wahnsinnig froh, doch noch Ziele zu haben.

Warum auch du dir eine Bucketlist anlegen solltest

Das Zauberwort heißt aufschreiben!
Denn Träume und Wünsche wollen aufgeschrieben werden!

Was dir in den Sinn kommt.
Notiere es.

Ich würde gerne mal…
– koreanisch essen gehen
– den Sonnenaufgang fotografieren
– Yaks streicheln
– einen eigenen Blog eröffnen

Es ist egal, wie viele Punkte sich auf deiner Bucketlist finden und genauso spielt es keine Rolle, ob sie realistisch sind oder nicht.
Selbst der Wunsch, einen Eimer voll Koboldgold am Ende des Regenbogens zu finden, gilt. (Wenn ich so drüber nachdenke, ja, das ist tatsächlich ein guter Wunsch!)
Es geht auch nicht darum, jeden Punkt abzuhaken.

Wichtig ist, es zu Papier (oder in die Notizapp deines Handys) zu bringen.
Dadurch visualisierst du dir deinen Wunsch/dein Ziel. Es nicht nur in Gedanken, sondern aufgeschrieben; öffentlich gemacht vor dir auf einem Blatt Papier zu haben – das allein bringt dich der Erfüllung schon näher.
Wenn du etwas „aus dem Kopf“ schreibst, merkt sich dein Gehirn diese Sache automatisch besser.

Meine Bucketlist ist zum Beispiel im Handy gespeichert, wo ich sie mir immer aufrufen, durchlesen und erweitern kann. Durch Hilfsmittel wie Mood Boards oder das obligatorische Post-It am Kühlschrank wirst du immer wieder daran erinnert – und freust dich.
Wenn nicht: Keine Bucketliste nimmt es dir krumm, wenn du einen Punkt davon wieder streichst!

Bucketlist: Eine Metal-Kreuzfahrt mitmachen: 2014, das Motörboat

Meine persönliche Bucketlist

Travel, Wanderlust und Abenteuer

  1. Macchu Picchu sehen
  2. nach Okinawa reisen
  3. Japan komplett bereisen
  4. Irland Rundreise
  5. Brighton sehen
  6. alle begehbaren Thingstätten besuchen
  7. in die Anden reisen
  8. Tibet sehen
  9. eine Zentral-/Südamerika-Rundreise machen
  10. Berg Emei Shan in China besteigen + buddhistische Städte
  11. Island! Februar 2017
  12. ins Wikinger-Museum in Stockholm gehen
  13. nach Trannssilvanien zu Draculas Anwesen reisen
  14. Trekking in Nepal / Kathmandu
  15. New York, New York – den Big Apple besuchen

Messner Mountain Museum Firmian - Bucketlist Zentreasures

besondere Erlebnisse, Ausflüge, Abenteuer

  1. Zugspitze besteigen
  2. Fallschirmsprung ausm Heli
  3. Foo Fighters Konzert erleben 2013 Chiemsee Rocks Festival + 2015 Rock im Park
  4. Macklemore live sehen 2015, Lollapalooza Berlin Festival
  5. Huskyschlittenfahrt in Lappland
  6. Weihnachtsmanndorf in Lappland
  7. im London Eye fahren
  8. eine Metal-Kreuzfahrt machen 2014 Motörboat
  9. Schloß Neuschwanstein sehen
  10. Messner Mountain Museum Sigmundskron 2015
  11. … und die übrigen vier MMMs besuchen!
  12. einen 2.000er besteigen
  13. … Und höher
  14. in einem Baumhaus übernachten
  15. ein Wochenende in einem Berghotel in der Natur verbringen
  16. eine Zeit lang im Ausland leben
  17. mit einem Gebirgszug fahren
  18. eine Reise blind buchen
  19. Moomin Freizeitpark in Japan besuchen
  20. „One Piece Tower“ im Tokyo Tower besichtigen
  21. in Korsika flanieren
  22. Weihnachten in Finnland / Polarkreis
  23. Interrail-Tour durch Osteuropa machen
  24. Deutschland-Tour und alle Online-Freunde besuchen
  25. Himalayagebirge sehen

Bucketlist: Ein Festival im Ausland besuchen: Nova Rock 2014

Lernen / Sonstiges

  1. spanisch sprechen können
  2. Japanisch sprechen (und lesen!) können
  3. Poledancing ausprobieren November 2016… well, war jetzt nicht so meins 😉
  4. einen Roman schreiben
  5. eine Pi­ña­ta schlagen
  6. eine Überraschungsparty bekommen

Ob und wie sich diese Dinge umsetzen lassen? Das steht zum Einen in den Sternen – zum Anderen liegt es jedoch an mir. Denn für Dinge wie Sprachen lernen ist mein eigener Schweinehund zuständig (hierzu kommen in Zukunft noch so einige Beiträge!).
Viele Reisewünsche brauchen das nötige Kleingeld, um sich zu erfüllen. Aber: Es ist alles machbar.
Ich habe es in der Hand. Du hast es in der Hand.
Solange wir eine Freude an unseren Bucketlisten haben und nicht aufhören, sie zu füllen.

Behalte das immer im Hinterkopf. Selbst, wenn du dir wirklich vorgenommen hast, Koboldgold zu finden… wer weiß, hinter welchem Fels sich der prall gefüllte Topf auf dem nächsten Irland-Trip versteckt?

So, und nun bist du dran! Was steht denn auf deiner persönlichen Bucketlist?
Schreib es mir in die Kommentare, ich freue mich darauf!

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