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ZENtalks 3: Katharina Pommer – Warum Selbstliebe essentiell ist, wenn du deine Berufung leben willst

Warum Selbstliebe essentiell ist, wenn du deine Berufung leben willst: Interview mit Katharina Pommer auf zentreasures.de

ZENtalks 3: Katharina Pommer: Warum Selbstliebe essentiell ist, wenn du deine Berufung leben willst

Kennst du das? Manchmal unterhält man sich mit einem Menschen und es passt einfach?
Ihr redet und redet und dann ist eine Stunde vorüber, du hast nicht einmal die Hälfte von dem gefragt, das du wissen wolltest – und es ist vollkommen in Ordnung. Sogar besser als das, denn deine Fragen wären nicht annähernd so wertvoll wie das, was dein Gegenüber dir offenbart.
So ging es mir während meines Telefonats mit Coach und Heilpraktikerin für Psychotherapie, Katharina Pommer.

Katharina arbeitet mit Marina Friess (klicke hier um ihr Interview zu lesen) am Selfmade Woman Project. Ich durfte sie im Rahmen des letzten Feminess Kongress interviewen.

Heute stelle ich dir diese unwahrscheinlich inspirierende und sympathische Frau erst einmal ausführlich vor.
im nächsten Blogbeitrag zeige ich dir Katharinas „Erfolgsformel“, durch die du dein wahres Potenzial erkennen – und leben – lernst.

Wie das Umfeld die eigene Berufung erwecken kann

Dass Katharina Pommer heute erfolgreich andere Frauen bei der Hand nimmt, ihnen ihr Potenzial aufzeigt und beibringt, es auch zu entfalten, hat sich aus einer kontrastreichen Kindheit ergeben.
Aufgewachsen in einer streng katholischen Familie auf einem Mehrgenerationen-Hof in Österreich ist Katharina schon von klein auf mit Gegensätzen der menschlichen Natur in Berührung gekommen: Sie begleitete ihre Mutter zu Gesprächen mit Obdachlosen und Drogenabhängigen – und wird vom Vater mit zum Golfspielen und auf Kulturveranstaltungen genommen.
Ihre Großeltern nahmen sie jeden Sonntag in die Kirche mit. Früh lernte sie, dass es nur demjenigen besser ergeht, der sich an die Regeln Gottes hält – und es denen nicht gut geht, die sich nicht daran halten.

Wie ist es möglich, dass die einen da sind, wo sie sind – und die anderen an einer ganz anderen Stelle im Leben stehen?

… fragt sich Katharina schon als Kind.

Der Hunger nach Wissen sorgt dafür, dass sie mit 5 Jahren selbstständig lesen beibringt; zwei Jahre später auch die Bibel – und zu hinterfragen beginnt. Zugleich stehen in ihrem Zuhause Bücher von Gelehrten wie Platon, Sokrates, Theresa von Avila, Merton, Coelho – Katharina Pommer hat sie alle gelesen.
Sie begleitet ihre Mutter bei deren Seminaren und leitet sie bald mit ihr zusammen. Von ihrem Taschengeld bezahlte sie als 14-jährige eine Psychotherapie, um ihren Wissensdurst weiter zu stillen.

Als sie mit 18 von einem Mann schwanger wird, der alles andere als liebevoll war, entscheidet sie sich, das Kind zu bekommen – und trotzdem ihre Matura/Abitur anzugehen.

Weil ich keinen Plan habe, kann ich doch nicht daran schuld sein, dass meine Tochter das ebenfalls durchmachen muss. Sie hat doch trotzdem einen Anspurch auf ein tolles Leben.

Dann trifft sie einen Schamanen, dessen Worte ihr schließlich den Anstoß geben, sich weiter mit Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen:

Du weißt, dass du eine große Aufgabe hast. Dein Job jetzt ist es, zu erkennen, was das ist.

Katharina bildet sich zurHeilpraktikerin für Psychotherapie aus.

Ihre „Lehrzeit“ verbringt sie hauptsächlich in den USA; lernt von Menschen wie Marianne Williamson, Tony Robbins und Byron Katie alles über die menschlichen Psyche, Potenziale, Visionen und die Erfüllung dessen.

Coach und Online-Unternehmerin Katharina Pommer im Interview auf zentreasures.de

Erste Schritte in Richtung Online-Business

Viele Jahre nach ihrer Rückkehr in die Heimat schlägt sie die nächste große Gabelung auf ihrem Weg ein.
Der Verlust eines Kindes, eine Krebserkrankung – und Katharina erzählt das so, dass man denkt „Okay, wenn sie das übersteht, überstehen das wir alle!“ihr Glaube an sich selbst hilft ihr durch diese Zeit.

Sie will all das gesammelte Wissen teilen; anderen Menschen helfen. Über’s Internet!

Doch in den frühen 2000ern gab es keine Online-Seminare, Webinare oder Coaches.
Während wir anderen uns 2008 zum ersten Mal an Facebook herangetastet haben (Lokalisten war ja so viel besser), postete sie bereits auf ihrer Facebook-Seite motivierende Zitate, so, wie du heute täglich siehst (auch bei mir).

Katharina Pommers Antrieb? Frauen und Mütter, die zuhause sitzen und sich nicht weiterbilden können, weil sie natürlich Verpflichtungen ihren Kindern gegenüber haben.

Daraufhin habe ich eine Online-Ausbildung angeboten, ohne dass mir bewusst war, dass da irgendwann einmal ein richtiger Beruf draus werden könnte.

Als eine der ersten überhaupt, gründet sie ein Online-Business.

Die Entstehung von Train your Quality of Life

Wie kann ich Menschen helfen, ihr Potenzial zu erkennen, zu entfalten, und Geld damit zu verdienen?

Aus diesem Gedanken entwickelt Katharina Pommer zusammen mit ihrem Partner, der lange bei Google arbeitete und anderen StartUps zum Erfolg verhalf, eine neue Idee:

Das Online-Portal TQL – Train your Quality of Life.

Damit vernetzen die beiden auf globaler Basis Menschen, die ihre Berufung leben wollen; helfen ihnen, so Geld zu verdienen und sich weiter zu vernetzen.
Gleichzeitig geben sie ihren Mitgliedern eine Absicherung, denn über TQL werden nur hochwertige Dienstleistungen zur Verfügung gestellt. Qualität ist das Wichtigste.

Du merkst es ja vielleicht selbst immer wieder: In der Vielfalt aus Angeboten ist es für dich als Konsumenten extrem schwer, zu unterscheiden: Wem kann ich vertrauen? Wo kann ich Geld investieren und bekomme etwas zurück?
Mit TQL möchte Katharina Pommer Qualität wieder ankurbeln.

Du bist ein Leuchtturm und darfst strahlen

Katharina Pommers Herzensbotschaft:

Es ist wichtiger als je zuvor, dass Menschen ihre Potenziale leben.

Das ist es, was uns langfristig erfüllt. Selbst, wenn wir heute noch nicht ahnen, was dieses Potenzial genau ist.

Katharina vergleicht das sehr treffend mit einem Leuchtturm:

Du bist ein Leuchtturm. Trau dich, zu strahlen! (Zitat von Katharina Pommer für zentreasures.de)

Es darf kein Leuchtturm mehr an einer Supermarktkasse sitzen, nur, weil er keine Möglichkeit hat, mit seiner wahren Berufung Geld zu verdienen.

Auch ich habe vor ein paar Wochen ähnliches geschrieben:

Mein Leuchtturm bin ich selbst. Ich strahle nicht immer, aber wenn, dann umso heller. Damit motiviere mich, weiter zu leuchten.
Zu Beginn mag es dir so ergehen wie mir und nichts davon zeigt Wirkung.
Du bist an diesem Punkt jedoch dabei, aus deinem Tief herauszukommen. Aufzutauchen. Wieder Luft zu erhaschen. Du kannst dieses Tief überwinden. Sei dein eigener Leuchtturm! Es ist ganz normal, nicht immer genug Kraft zum Leuchten zu haben. Aber du hast es in dir. Zu strahlen liegt in deiner Natur!

Warum Positionierung nicht alles ist

Interessen und Positionierungen wandeln sich. Ziele ebenso.
Da überrascht es nicht, dass Katharina Pommer selbst kein Freund von Spezialisierung und Positionierung ist.

Denn jemand, der z.B. eine harte Scheidung durchmachte und dank dieser Erfahrung nun anderen dabei hilft, ihre Scheidung zu überstehen, arbeitet nur so lange gut, bis er/sie selbst wieder in einer neuen, glücklichen Beziehung ist. Plötzlich bist du so glücklich wie nie zuvor – sollst aber gleichzeitig anderen helfen, ihre Trauer über zerbrochene Ehen zu überwinden?

Das sieht Katharina Pommer jedoch nicht als Scheitern, sondern als Meilenstein auf dem Weg zu deiner wahren Berufung.

Wir sollten keine Zeit mehr vergeuden, herauszufinden, was wichtig für uns ist.

Es ist nicht schlimm, wenn du dich nicht mehr mit deinem ursprünglich gewählten Weg identifizieren kannst.

Warum wir andere Menschen brauchen, um unsere Berufung leben zu können

Menschen brauchen Menschen, die sie berühren.
Wir wollen gesehen, gehört, berührt und verstanden werden – schon als Baby. Nur so werden unsere Grundbedürfnisse erfüllt. Wenn nicht, verkümmern wir.

Katharina hat mir von einem Experiment erzählt, das der japanische Wissenschaftler Dr. Masaru Emoto durchgeführt hat:

Er besprach 3 Gläser in Wasser eingelegten Reis für die Dauer von 3 Wochen.
Zum 1. Glas sagte er: „Ich bin dankbar dass du da bist“. Zum 2. „Ich hasse, dass du da bist.“. Das letzte Glas Reis ignorierte er ganz.

Was glaubst du, ist in den folgenden Wochen passiert?

Der Reis, der liebevoll angesprochen wurde, war auch nach drei Wochen noch genießbar. Der Reis, der Emotos Hass abbekommen hatte, war zersetzt und dunkel geworden.
Am schlimmsten traf es das Glas, das mit Ignoranz gestraft worden war: Die Reiskörner verschimmelten.

Zu diesem Experiment gibt es auch ein Youtube-Video, dass du dir hier anschauen kannst.

Dieses System lässt sich 1 zu 1 auf unsere Persönlichkeit übertragen.
Wenn wir unsere Talente, Begegnungen und Fähigkeiten, Potentiale ignorieren (auch untereinander), liegt dieses Wissen brach und verschimmelt. Wir verkümmern.

Wir sind richtig, so wie wir sind und meine Mission ist es, die Menschen daran zu erinnern.

Glaubst du, nicht dafür geschaffen zu sein, deine Berufung zu leben, weil du z.B. sehr sensibel bist? Das macht überhaupt nichts.
Du bist genauso wichtig, wie jemand, der einen starken, unnachgiebigen Charakter hat.

Genauso braucht es die Menschen, die als Brücke fungieren, um die Botschaft eines anderen weiterzutragen, damit sie noch stärker gehört wird. Sie verbindet den Menschen und sein Tun.

Warum Selbstliebe essentiell ist, wenn du deine Berufung leben willst: Interview mit Katharina Pommer auf zentreasures.de

Sag ja zu dir selbst

Diese Verbindung gibt Katharina Pommer auch den Frauen weiter, die sie in ihrer Online-Akademie ausbildet. Über einen Zeitraum von 2 Jahren bekommen ihre „Schülerinnen“ nicht nur Werkzeuge, sondern einen ganzen Werkzeugkasten an die Hand; „The PROCESS Method“ genannt. Die Methode vereint u.a. Kenntnisse aus Psychotherapie, Existenzanalyse, Gestalttheraphie, Heilungsarbeit und Meditation, aber auch Businessfragen und Existenzgründung.

Die Ausbildungs-Inhalte sollen jedem helfen, weiterzukommen, ohne sich spezialisieren zu müssen. So wird ein Gesamtpaket an Fähigkeiten vermittelt.

Zuerst lernen die Frauen, diese Werkzeuge bei sich selbst anzuwenden. Selbstliebe ist ein großer Punkt dabei. Denn nur, was man selbst erprobt hat, kann man auch weitergeben. Wie soll jemand, der von sich selbst nichts hält, anderen Liebe schenken?

Am Ende der Ausbildung heiraten die Teilnehmerinnen sich quasi selbst – sie sagen „Ja!“ zu sich, ihren Talenten, Fähigkeiten und ihrer Berufung.

Wann sagst du „Ja!“ zu dir und deiner Berufung?

Möchtest du mir in den Kommentaren von deinem Weg erzählen?

 

Warum Selbstliebe auch im Online-Business am Wichtigsten ist: Interview mit Katharina Pommer auf zentreasures.de

 

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Entspann dich! Warum achtsam leben nicht alles ist

Warum achtsam leben / Achtsamkeit nicht alles ist und wie du dich trotzdem verändern kannst

Das heute wird ein reiner „Gedanken-Post“. Er enthält weniger machbare Schritte, sondern meine Gedankengänge zum Thema Veränderung und wieso wir das Thema Achtsamkeit/achtsam leben auch mal beiseite lassen sollten.

 

Von dir erwartet man nicht unbedingt, dass du über solche Themen schreibst.

Das ist die übliche Reaktion meines Umfelds, wenn sie erfahren, dass ich blogge – und worüber.
Ich verstehe, warum sie so denken. Achtsam leben ist nach außen hin nur ein winziger Teil meines Selbst.
Oft genug wundere ich mich selbst.

Ich bin kontrastreich. Und lange dachte ich, ich mache zu viel falsch auf diesem Weg in Richtung Selbstverwirklichung.
Weil ich schwarze Jeans mit zerrissenen Knien trage anstatt bunte Yogahosen.
Weil mir der herabschauende Hund immer noch schwerer fällt, als auf einen Baum zu klettern.
Weil ich lieber Metal höre als Mantras.
Weil ich Bier immer einem grünen Smoothie bevorzugen würde.

Weil ich mich von all dem, was mich ausmacht, nicht trennen will. Weil auch diese Seiten zu den guten Dinge gehören; denen, die ich bin.

Kann man so trotzdem ein achtsames, erfülltes Leben führen?

Achtsamkeit = Glück und Positivität 24/7

Seit ich in der „Mindfulness“-Blogosphäre unterwegs bin, fällt mir eines ganz besonders auf:
Diese Menschen wirken immer glücklich, strahlen Positivität aus, sind Zen-Meister und leben achtsam – und sehen dabei auch noch gut aus.
Auch ich wirke auf viele so.

Das ist aber nur ein Teil der Realität.

Entspann dich! Achtsamkeit ist nicht alles!

Ich zeige mich in den Insta-Stories nur, wenn ich mich selbst gut finde. An manchen Tagen hilft aber kein Sonnenstrahl-Regenbogen-Filter der Welt – und das ist okay. Denn ist es meine eigene Entscheidung, ob ich mich jetzt filme oder lieber erst morgen wieder.
Viele Storys habe ich nie online gestellt, weil sie mich verärgert zeigen oder enttäuscht.

Ich würde gerne mehrere Yoga-Beiträge hier veröffentlichen, habe aber nicht das Selbstvertrauen, mich bei den Asanas zu fotografieren und die Bilder online zu stellen.

Ich denke zu viel; zerdenke noch mehr; zweifle und schlucke Wut hinunter.
Dann wickle ich mich in eine Decke, bingewatche Gossip Girl oder höre lautstark alte Evanescence-Songs und lasse das Handy außer Reichweite. LasstmichbloßinRuhe.

Einfach mal weg – das geht im Internet nur nicht.
Nie.
Denn die Quittung folgt prompt: Follower und Leser verschwinden, die Reichweite geht zurück.

„Tja, kein Wunder“, heißt es dann seitens des WWW. „Dir scheint es am richtigen Mindset zu fehlen.“

Mag sein.
Aber weißt du was? Langsam höre ich auf, mich deswegen schlecht zu fühlen. Nur weil ich mich gestern nicht getraut habe, die Bilder zu machen oder die Story zu teilen und mich heute unsicher deswegen fühle, heißt das nicht, dass ich es nicht in Zukunft doch teilen werde.

Das hat für mich nichts mit einem falschen Mindset oder gar fehlender Achtsamkeit zu tun.

Du solltest immer das tun, wobei du dich wohlfühlst. Soweit das eben möglich ist.
Sicher, auch ich predige, dass es wichtig ist, seine Komfortzone zu verlassen, um Veränderung herbeizuführen. Ich tue es auch.
Aber manchmal muss man sich erst vorsichtig herantasten, um etwas Großes in Gang zu setzen.

Achtsamkeit ist kein Wettbewerb

Immer mal wieder bekomme ich E-Mails, in denen ich vorsichtig gefragt werde:
„Yoga macht mir so gar keinen Spaß. Kann ich überhaupt achtsam leben?“

„Ich habe nicht mal Zeit, um mehr zu lesen. Macht es überhaupt Sinn, mich mehr mit Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen?“

Ja. Und ja.

Jeder kann sich ändern.

Wenn er will.
Trotz unterschiedlicher Ausgangssituationen, die wir zweifellos alle haben. Denn kein Leben verläuft gleich, kein Mensch macht genau dieselben Erfahrungen wie ein anderer.

Achtsamkeit / achtsam zu leben ist kein Wettbewerb. Es geht nicht darum, wer sich am schnellsten selbstverwirklicht oder am längsten mit seiner Meditation durchhält.

Dem Wunsch nach Veränderung zu folgen, ist genauso wunderbar wie furchteinflößend.

Das Web ist voll von Selbsthilfe-Blogs, Video-Gurus und Coaching-Services. Wirst du nicht direkt von der Masse an Angeboten und Möglichkeiten erschlagen, musst du immer noch erst jemanden finden, der dir sympathisch ist und zudem die Qualität hält, die er/sie verspricht.

Leider gibt es dadurch auch diese Masse an Lebenstipps, bei denen ich regelmäßig meinen Bildschirm schütteln möchte.

  • „Um deine Träume zu erfüllen, musst du einfach anfangen!“
  • „Um glücklich zu sein, musst du Sport machen und dich von ungesunden Beziehungen trennen!“
  • „Lache und liebe dich selbst!“

Sagt sich alles so leicht.
Doch stellt sich die Frage: WIE DENN?!

Ich bin kein Coach, kein Psychologe, kein Spirit Guru und niemand, dessen Lösungen sowas wie die Allheilmittel sind.
Ich bin selbst auf dem Weg. So wie so viele meiner Leser. So wie du vielleicht auch.

Ich arbeite daran, mein Leben zu verbessern – auf meine Art. Und ich denke, jeder sollte seine Veränderung auf seine Art angehen.

Natürlich könnte ich schneller sein, erfolgreicher, bekannter. Aber will ich das? Nein.

Vielmehr erkenne ich immer mehr die Wichtigkeit, Veränderung in seinem eigenen Tempo anzugehen.
Nur weil dir jemand verspricht, innerhalb eines Monats 10k mit einem Onlinebusiness zu verdienen oder glücklich zu werden, indem du dir 21 Tage lang 10x am Tag „Ich liebe mich selbst“ vor dem Spiegel vorsagst: Es mag für diese Person funktioniert haben und das ist beeindruckend.

Aber ich glaube, uns sollte bewusster werden, dass wir unseren eigenen Weg gehen müssen.

Ich konnte die Morgenroutine innerhalb weniger Wochen in mein Leben integrieren – weil es mir stets leicht fiel, früh aufzustehen. Vielleicht kämpfst du im Gegensatz schon seit Monaten und schaffst es nicht? Das ist okay.

Du frühstückst dafür täglich grüne Smoothies, bereitest dir gesunde Bowls zu und hast Spaß an gesunder Ernährung und dem Ausprobieren neuer Rezepte – während ich nach ein, zwei Tagen doch wieder bei einer Leberkässemmel lande. Auch das ist okay.

Solange du nur nicht aufgibst!
Solange wir beide nur nicht aufgeben.

Der Umschwung kommt. Niemand weiß, wann. Aber er kommt.
Seit ich an einem Novembertag vor 3 Jahren, den ich genervt von der Arbeit draußen verbrachte, angefangen habe, mich mit Achtsamkeit und bewusster Veränderung zu beschäftigen, war es immer so.

Ich möchte dir hiermit also ein bisschen Hoffnung mitgeben. Auch du kriegst das hin.
Also entspann dich – achtsam leben ist nicht alles.

achtsam leben ist nicht alles! Wie dich du verändern kannst, auch wenn du dich mit Achtsamkeit bisher noch nicht anfreunden konntest
 

Warum du genau richtig so bist, wie du bist

Auch wenn du Probleme mit dem Konzept der Achtsamkeit hast, es (noch) nicht schaffst, achtsam zu leben oder ein bisschen „Zen“ in deinen Alltag zu bringen:
Jeder von uns hat eine Geschichte zu erzählen. Hat etwas erlebt, hat Veränderungen durchgemacht – gewollte und ungewollte.

Vielleicht ist deine Geschichte ja gerade, wie du Yoga nach Jahren des Versuchens endlich lieben gelernt hast – oder dich eben entschlossen hast, es einfach sein zu lassen.

Für jeden von uns gibt es das Richtige – es offenbart sich uns nur meist nicht sofort.
Veränderung muss nichts Schlechtes sein – im Gegenteil, sie kann uns gut tun (auch, wenn wir das oft erst viel später erkennen).

Du musst dich erst ausprobieren, musst Neues wagen und Altes loslassen und immer wieder deine Interessen hinterfragen.

Ich weiß, alte Glaubenssätze lassen sich nicht so einfach auflösen.
Und auch das ist okay. Weil du erkannt hast, dass du etwas ändern willst – selbst, wenn du jetzt noch nicht greifen kannst, was es eigentlich ist und wohin deine Reise gehen wird – ist der erste Schritt!

Tipp:
Tipp: Ich kann dir hier Ellas „Neustart-Routine“-Videos ans Herz legen. Sie hat diese Suche in nachvollziehbare Schritte gepackt, die du an einem ruhigen Wochenende durchprobieren kannst.
Hier geht es zu Teil 1 und hier zu Teil 2.

Veränderung fängt nicht durch, sondern mit Achtsamkeit an

Hast du auch so eine Scheiß-Angst vor der Zukunft?
Fürchtest du dich, zu scheitern und dein Leben lang gelangweilt einem ungeliebten Job nachgehen zu müssen? Für mich ist diese Vorstellung ein Albtraum.
Glaubst du, keinen Partner zu finden und auf ewig allein zu bleiben? Deine Berufung nicht zu finden und am Ende zu bereuen, weil du so vieles nicht getan hast?
Diese (und ähnliche) Zukunftsängste kennt jeder von uns, nicht wahr?

Die Lösung?

Do what makes your soul most alive

Tue, was deine Seele mit Leben erfüllt.

Du kannst noch so viele Selbsthilfe-Bücher lesen. Noch so achtsam leben und meditieren.
Am Ende bringt dich deiner Berufung nur näher, wenn du etwas tust, dass deiner Seele am meisten Leben bringt.

Wie eine kleine Blume, die sich unnachgiebig streckt, um zwischen Gräsern, Blättern und Farnen einen Sonnenstrahl abzukriegen. Sie wird ihre Zeit brauchen; wird ihren Kopf immer mal wieder wenden, um eine bessere Position zu erhaschen. Aber sie wird weiter nach der Sonne Ausschau halten, die ihr Leben bringt und sie erblühen lässt.

Bis vor ein paar Monaten wusste niemand, dass ich blogge. Ich habe nie davon erzählt, denn es war mir peinlich.
In meinem Freundes- und Bekanntenkreis interessiert sich niemand für diese Dinge. Achtsam leben? Ruhe durch Meditation finden?
Yoga, ja, davon haben sie zumindest gehört. Das ist das, wo man so komische Verrenkungen macht, richtig?
Kein Wunder also, dass niemand so richtig glauben konnte, dass ich über „sowas“ blogge.

Do what makes your soul most alive

Aber dann sind die wieder diese Momente.
Wenn ich mir mein Leben in einem Jahr ausmale.
Wenn ich anderen von meinen Ideen erzähle und reine Begeisterung zurückbekomme.

Der Teil mit den Zweifeln in mir ist allgegenwärtig.
Aber – da ist auch der andere Teil. Der, der aufgeregt ist, begeistert und überzeugt, es zu schaffen.
Inzwischen kann ich darüber reden – nicht nur über den Blog, sondern über meine beruflichen Pläne. Kann anderen davon erzählen, ohne peinlich berührt auf den Boden zu schauen und zu sagen „Ach wer weiß, ob es überhaupt klappt…“
Neulich überraschte mich ein Freund mit seiner reinen, ehrlichen Unterstützung für meine Pläne.
Meine Ex-Arbeitskollegen sind super supportive und mein Freund ebenfalls.

Hast du ebenfalls solche Menschen in deinem Leben? Wen?

Diese Blume wächst, wenn sie ausreichend Licht gewinnt.
Du ebenfalls.

Möchtest du mir in den Kommentaren ein wenig von deinem Weg erzählen?
 

Do what makes your soul alive
 
 

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ZENtalks 2: Interview mit Marina Friess von Feminess

ZENtalks 2: Marina Friess von Feminess

Oprah, Marie Forleo, aber auch Barbara Schöneberger, Judith Williams und Delia Fischer – all diese Frauen sind für die Unternehmerin Marina Friess #girlbosses.
Dabei ist sie selbst eine absolute Power-Frau: Sie coacht und zeigt ihren Klienten den Weg in ein erfolgreiches, selbstbestimmtes und erfülltes Leben. Außerdem gibt sie Seminare, führt einen Podcast und mehrere Online-Businesses (u.a. das „Selfmade Woman Project“ mit ihrer Kollegin Katharina Pommer).

Eins ihrer großen Herzensprojekte ist der Feminess Kongress, eine Veranstaltung für Unternehmerinnen und die, die es noch werden wollen.
An einem Tag werden Impulse gegeben, Wissen geteilt, genetworkt und gemeinsam Workshops besucht – von Frauen für Frauen. Dabei spielen Unternehmertum und Persönlichkeitsentwicklung die Hauptrollen.

Über den Feminess Kongress
Der nächste Feminess-Kongress findet am 17.11.2017 in Bonn statt und auch ich werde vor Ort sein und live berichten. Alle Infos und die Tickets gibt es hier.

Ich hatte vorab die Ehre, Marina interviewen zu dürfen. Ihre Tipps und meine Erkenntnisse daraus habe ich heute für dich im 2. ZENtalk zusammengefasst. Stell dich auf einen Artikel voller Inspiration ein! 🙂

Los geht’s…

Du musst deinen Weg jetzt noch nicht kennen

Obwohl Marina heute als Business-Coach erfolgreich ist, war ihr Traum lange ein ganz anderer: Sie wollte Visagistin werden.
Doch die gelernte Kosmetikerin merkte, dass dieser Weg nicht der ihre war und – kündigte. Aus der Not heraus begann sie in einem Call-Center zu arbeiten und Abendseminare für Trainer zu vermarkten. Erste Berührungspunkte mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung entwickelten sich.
Obwohl ihre Mutter sogar Bücher von Tony Robbins im Regal stehen hatte und Weiterbildung Marina immer wichtig war, merkte sie erst über diese neue Arbeit, dass sich hier eine neue Leidenschaft entwickelte.

Sie zog zurück zu ihren Eltern, um Mietkosten zu sparen. Nebenbei vermarktete sie weiterhin Trainer-Seminare, wodurch sie die Möglichkeit bekam, live vor Ort zu sein – etwas, das sie sich vermutlich sonst nie hätte leisten können.

Langsam aber sicher reifte der Wunsch in ihr, eigene Seminare auf die Beine zu stellen und anderen Frauen zu helfen…

Was du von Marina Friess lernen kannst

Du musst nicht sofort wissen, was dein Traumjob / dein Lebensziel ist. Durch Offenheit, Neugier – und manchmal eben auch, weil du schlicht keinen anderen Plan hast, ergeben sich immer neue Chancen.

Ich wollte zum Beispiel nie eine Ausbildung zur Bürokauffrau machen. Vielmehr war das eine Notlösung, denn die erste Zusage war eben für eine Büro-Stelle.
Und schau, wo ich heute bin: Selbstständig als Virtuelle Assistenz! Eine bessere Ausgangslage als diese Büro-Ausbildung hätte es für mich nicht geben können – auch, wenn ich das erst viele Jahre später verstanden habe.

Doch es muss kein Millionenunternehmen sein, um sich Respekt zu verschaffen. So ist für Marina eine alleinerziehende Mutter ebenso ein #girlboss wie die Frau, die neben ihrem Vollzeitjob noch an ihrem eigenen Business arbeitet.
Wahre Stärke und echter Mut ist, wer seinen Weg geht; obwohl das Umfeld sagt, „Das wird doch eh nichts“.

Jeder, der den Mut hat, zu sagen – ich will selbstständig sein – und das mit voller Energie und Kraft bewundernswert. Und ich finde jede Frau bewundernswert, die sagt, ich will Mutter sein. Oder eine Frau, die sagt, ich will lieber im Angestelltenverhältnis sein. Ich bewundere jede Frau, die weiß, wo sie hingehört – und das macht.
– Marina Friess

Interview mit Marina Friess von Feminess

Du kannst Selbstbewusstsein und Zielstrebigkeit lernen

Jemand, der ein Coaching-Business und einen ganzen Kongress für andere Unternehmerinnen aufbaut, muss super selbstbewusst und zielstrebig sein. Denkt man. Wie hat Marina Friess sich diese Fähigkeiten angeeignet?
Zum einen, indem sie sich intensiv mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt hat. So bekam sie die Werkzeuge an die Hand, ihre Einstellung und ihr Mindset zu ändern.

Doch noch viel wichtiger: Richtige Zielsetzung.
Marinas Ziel für ihren ersten Feminess-Kongress waren 500 Teilnehmerinnen.
Sie hat darauf hingearbeitet, Werbung gemacht – und am Ende 450 Frauen begrüßen können. Wenn das mal keine Erfolgsstory ist!
Hätte sie sich dieses Ziel nicht gesetzt – oder nicht so hoch gepokert – wäre auch das Erfolgsgefühl nicht so groß gewesen.

Was du von Marina Friess lernen kannst

Zielsetzung ist für deinen Erfolg enorm wichtig. Setze dir große Ziele; unmöglich erscheinende sogar! Denn wenn du sie erreichst, pushst du nicht nur dein Selbstbewusstsein, sondern merkst, dass nichts unmöglich ist (und mal ehrlich – 450 von 500 ist alles andere als ein Scheitern, sondern schlicht der Hammer!).
Ja, das erfordert Disziplin und Ausdauer. Deshalb hol dir Unterstützung. Baue Elemente in dein Leben ein, die dein Selbstbewusstsein von Grund auf steigern. Das können Erfolgserlebnisse sein, die du dir täglich notierst oder das Feedback deiner Freunde und Kunden, das dich aufbaut.

… Ich habe nach dem Telefonat mit Marina erst mal meine eigenen, zugegebenermaßen mickrigen Ziele überarbeitet.
Als Beispiel: Bis zum Jahresende wollte ich 325 Instagram-Follower auf meinem ZENtreasures-Account generieren. Ich hatte bereits 310, also war das gesetzte Ziel nicht besonders hoch. Jetzt will ich die 400 schaffen und habe bereits 330. 🙂
Ein kleine Aufgabe also, aber mit hochgestecktem Ziel.

Die Macht der Entscheidungen

Marina Friess‘ größte Stärke ist ihre Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen.

Die Entscheidungen, die ich damals für schwierig hielt – jetzt würde ich mich freuen, wenn ich vor ihnen stehen würde
– Marina Friess

Machen wir uns nichts vor: Wie oft hast du dich stunden- oder tagelang um eine Entscheidung gedrückt und als du sie dann getroffen hattest, festgestellt: „Ach, so schwer war das gar nicht.“

Was du von Marina Friess lernen kannst

Du musst deine Wahl nicht sofort treffen (außer, sie erfordert es), aber: Du musst sie treffen.
Marina fragt sich vor großen Entscheidungen: Was ist das Schlimmste, das passieren kann? Was das Beste?
Wenn sie mit dem schlimmsten Ergebnis leben kann – oder wenn das Schönste sie absolut von den Socken haut – macht sie es.

Meine große Entscheidung war in diesem Jahr meine Kündigung. Das Gefühl, das mich danach eingenommen hat, war unglaublich. Selten habe ich mich so stark gefühlt. Und dabei trug ich den Gedanken zu kündigen schon Monate vorher mit mir herum.
Was war deine letzte wichtige Entscheidung?

Es gibt keine Schwächen, nur Potenziale

Trainer sagen ‚Konzentriere dich auf deine Stärken, lass deine Schwächen von jemand anderen machen.‘ Manche Dinge kann einfach kein anderer machen. Wenn du also in einem Bereich eine Schwäche hast, mach daraus eine Stärke.
– Marina Friess

Die Frage nach Schwächen impliziert nichts anderes als zuzugeben „Wo bin ich schlecht?“. Der Fokus liegt auf dem Negativen.
Indem du deine Schwächen jedoch als Potenziale betrachtest, denkst du positiv.
Frage dich: Wo kann/will ich noch besser werden?
Deine Aufmerksamkeit richtet sich auf positive Dinge, Energie kann fließen und deine Veränderung ankurbeln.

Was du von Marina Friess lernen kannst

Es gibt keine Schwächen, nur Potenziale.
Daraus folgt auch, dass du nicht alles können musst. Manche Dinge (bei Marina ist es z.B. die Buchhaltung) darfst du ohne schlechtes Gewissen abgeben.

Ich hatte ursprünglich vor, mich in meiner Selbstständigkeit auch selbst um die Buchhaltung zu kümmern.
Bis ich schnell gemerkt habe, dass es zwei paar Stiefel sind, mit Freude seine eigene Steuerklärung zu erledigen und die Buchhaltung für ein Einzelunternehmen zu managen. Also habe ich mir einen Steuerberater gesucht, die Arbeit abgegeben und bin froh darüber.

Wachstum trotz Selbstzweifeln

Es gibt kaum jemanden, der nicht mit Selbstzweifeln zu kämpfen hat. Auch so eine Power-Frau wie Marina Friess kennt sie.
Doch sie weiß, dass Selbstzweifel uns nur darauf hinweisen wollen, dass wir an einem Punkt im Leben angekommen sind, wo enormes Wachstumspotential besteht.
In solchen Momenten ruft sie meist ihren Coach an, um ein, zwei Stunden mit ihr zu arbeiten. So bekommt sie den Kopf frei und gewinnt eine neue Sicht auf die Dinge.

Was du von Marina Friess lernen kannst

Selbstzweifel sind nichts Negatives, sondern ein Signal unseres Unterbewusstseins, dass eine Veränderung bevorstehen könnte. Versuche nicht, sie alleine zu lösen. Es hilft viel mehr, wenn jemand Unbefangenes von außen Impulse gibt. Denn oft sind die Zweifel völlig unbegründet oder zumindest aus der Sicht eines Anderen nicht so schlimm, wie du denkst.
Versuche, deine Zweifel anzunehmen und entscheide, was du daraus machen kannst. Und – go for it!

Nimm nochmal Anlauf - und dann spring!

Nimm nochmal Anlauf – und dann spring!
– Marina Friess


Hier kannst du mehr zum Thema lesen. Ich arbeite außerdem an einem ebook über die Überwindung von Selbstzweifeln. Es wird Anfang 2018 herauskommen. <3

Bereuen lohnt sich nicht

Für die Feminess-Initiatorin war immer klar, sie möchte reisen und Visagistin werden. Ihren Weg würde sie trotzdem nicht anders gehen.
Denn gerade diese Höhen, Tiefen, Zweifel und Ängste, die sie erlebt hat, helfen ihr nun, andere Frauen zu unterstützen, die das Gleiche erleben.

Mach alles wie gehabt – du hast alles gut gemacht!
– Marina auf die Frage, was sie ihrem 25-jährigen Ich raten würde

Es macht keinen Sinn, Vergangenes zu bedauern. Was vergangen ist, kannst du nicht mehr ändern. Aber du kannst es heute besser machen.

Was du von Marina Friess lernen kannst

Das Leben zeigt dir ganz genau, wo du stehst, wo du hinsollst. Viele hören nur eben nicht darauf und verlieren das Vertrauen ins Leben. Wenn du dein Vertrauen ins Leben wieder aufleben lässt, kommen auch genau die Situationen; die Menschen und die Antworten in dein Leben, die du brauchst, um ein erfülltes Leben zu führen. Man muss sich die Zeit nehmen, hinzuhören.“
– Marina Friess

Meine eigene Erfahrung dazu: Ich wollte selbstständig werden, seit ich 19 bin. Habe mich jedoch nicht getraut, bzw. hielt meine Fähigkeiten für unzureichend. Ich habe nicht hingehört, sondern diesen Wunsch unterdrückt.
Doch heute, zehn Jahre später, habe ich den Sprung gewagt und könnte nicht glücklicher sein. Es ist egal, wann dieser Moment für dich kommt – er wird kommen.

Warum es okay ist, sich etwas von anderen abzuschauen

In vielen E-Mails meiner LeserInnen stehen Sätze wie „Ich würde ja gerne, aber ich habe die entsprechenden Fähigkeiten nicht!“, „Ich habe keine Zeit, das zu lernen!“.

You know what? Das macht nichts. Denn du musst nicht alles selbst lernen. Es gibt genug Menschen, die diese Erfahrungen schon gemacht haben. Schau es dir von ihnen ab, lerne von ihnen oder lasse dich unterstützen!

Du musst nicht jede Erfahrung selber machen
– Marina Friess

Was du von Marina Friess lernen kannst

Es ist wie mit dem Autofahren. Du gehst ja auch erst zur Fahrschule und lernst mithilfe eines Fahrlehrers. Genauso kannst du auch von einem Coach lernen, wie man ein Online-Business aufzieht oder von der erfahrenen Köchin, wie du das perfekte Schokoladensoufflé zubereitest.

Deine Zeit und dein Geld sind kostbar, also investiere sie lieber in etwas, das dich voranbringt, anstatt zu versuchen, alles selbst zu machen.

 

Marina Friess von Feminess über Powerfrauzen, Potenziale und Selbstzweifel

Herzlichen Dank für das Interview!

Mehr über Marina und ihr Angebot findest du auf ihrer Website.

Wie fandest du diesen Beitrag? Schreib mir gerne in die Kommentare, was ist dir besonders im Gedächtnis geblieben ist oder hat dich inspiriert?

… Und wen treffe ich noch beim Feminess Kongress am 18.11.? Sag hallo! 🙂

 

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Monthly Recap #15 – Oktober 2017: Wertschätzung und wie du deinen Wert finden kannst

Über Wertschätzung - und wie du lernst, dich selbst wert zu schätzen

Monthly Recap #15 – Oktober 2017
Über Wertschätzung und wie du deinen eigenen Wert finden kannst

Erlebt/Gereist

Oktober – mein letzter Monat im Brotjob. Kein Wunder, dass sich alles um die Arbeit drehte. Es galt, offene Baustellen abzuschließen, Arbeitsanweisungen zu schreiben, den Bewerbungsmarathon für meine Nachfolgerin überwachen und die neue Kollegin einlernen und aufzuräumen. Teilweise wusste ich nicht mehr wo oben und unten war, wenn schon um 8 Uhr morgens die Kollegen im Büro Schlange an meinem Platz standen, um mir „noch schnell“ eine Aufgabe aufzudrücken.
Geschafft habe ich trotzdem alles (ich glaube ja, da war Magie im Spiel :)) und die Zeit ist geflogen.

Zwischendurch war ich für ein Wochenende in Prag (wenn du jetzt gähnst, weil das ja nichts Neues mehr ist, es sei dir verziehen! ;-)). Die Reisebegleitung dieses Mal? Meine Mutter. Seit sie in Rente ist, sprüht sie vor Tatendrang und wollte sich die Stadt von mir zeigen lassen.
Ganz so begeistert war ich zu Beginn nicht, weil wir bei einem Busreise-Unternehmen gebucht hatten. Zwar nutze ich gerne Fernbusse; kümmere mich um Unterkünfte und Tagesplanung jedoch selbst.
Diesmal wurden wir also zu einem Hotel gebracht, das zum Reiseveranstalter gehörte und hatten dieselben Leute dabei (dass ich den Altersdurchschnitt ziemlich nach unten zog, muss ich wohl nicht erwähnen).
Nicht meine bevorzugte Art zu reisen. Ich will unterwegs meine Ruhe, mich nicht unterhalten müssen und tun und lassen können, was ich will.
Immerhin: Die meisten Führungen waren freiwillig. Die Prager Burg schauten wir uns zusammen mit der Gruppe an, weil ich zugegebnermaßen bei weitem nicht so viele Infos dazu hätte geben können, wie der Reiseführer. Alles andere unternahmen wir zu zweit. Meine Mutter war überrascht wie bezaubernd die Stadt ist. Einziges Manko für sie als Weintrinkerin? Prag ist eine Bierstadt. 😉

Psst. Den Instagram-Recap spare ich mir, weil ich im Oktober kaum gepostet habe.

Highlight des Monats

Klar: Mein Ausstand im Brotjob.
Ich habe noch in keiner Firma eine Ausstandsfeier gegeben. Es war entweder nicht notwendig oder ich selbst wollte es nicht.
Diesmal lud ich alle Mitarbeiter zu Freibier ein; nichts großes, nichts aufwändiges. Einfach nach Feierabend ein bisschen zusammensitzen und danke sagen.
Und was für ein Fest es war! Fast alle sind gekommen (es waren mehr Leute da als auf der jährlichen Grillfeier im Sommer…); es war emotional, lustig und so viele sagten mir, sie fänden meinen Weggang schade.

Dass einer meiner Kollegen sogar von allen Geld gesammelt hat „um mir den Start in die Selbstständigkeit ein kleines bisschen zu erleichtern“, hat mich echt vom Hocker gehauen.
Der nächste – und letzte – Tag war trotz Kater ebenso emotional: Viele Kollegen haben sich nochmal verschiedet und mir alles gute gewünscht. Hach.

Wie ist das bei dir? Werden Ausstände gefeiert, wenn ein Kollege das Unternehmen verlässt oder gibt es sowas nicht?

Stolz auf

Meine Kundinnen.

Seitdem ich nebenberuflich als Virtuelle Assistentin arbeite, merke ich, wie befreiend es ist, auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten.
Da ruft die eine an und bedankt sich, weil sie einfach jemandem zum „gut zureden“ brauchte.
Die andere freut sich über die Zusammenarbeit, weil sie findet, dass ich genau die Richtige für sie bin.

Ich erzähle bald mehr zu meiner Selbstständigkeit, versprochen.

Über Wertschätzung - und wie du deinen eigenen Wert finden kannst

Geklickt

Shameless Selfpromotion: Ich durfte für LETTERS einen Gastartikel über eine Herzensangelegenheit schreiben: Mit diesen 6 authentischen Tricks erhöhrst du deine Sichtbarkeit als Texter

Bereitet es dir Probleme, der Welt zu zeigen, was du kannst? Dann ist dieser Beitrag für dich. (Auch wenn du kein Texter oder Selbstständiger bist.)

Gelesen

Im Oktober war ich tagsüber so unter Strom, dass ich meine Freizeit nicht noch mit Business-Ratgebern verbringen wollte.
Klassische Urban Fantasy musste her!
Glücklicherweise ist mein Bücherregal da bestens ausgerüstet: Ich habe wieder mit der Reihe „Gilde der Jäger“ von Nalini Singh angefangen; Engelskuss* (Affiliate-Link) ist der 1. Teil davon.

Kurzbeschreibung: In einer Welt, die von Engeln beherrscht wird und Vampire deren Lakaien sind, sind Gilden-Jäger wie Elena Deveraux gut im Geschäft. Als sie jedoch Raphael, der himmlische Anführer ihrer Stadt, für einen riskanten Auftrag engagiert, ist sie nicht sicher, ob sie dem wirklich gewachsen ist…

Ja, Vampire spielen mit und ja, es gibt auch eine Lovestory. Beides fand ich aber nie zu aufdringlich platziert. Dagegen ist viel Action geboten und Elena eine Heldin genau nach meinem Geschmack: Mutig, realistisch, schlau. Lese-Empfehlung!

Sind hier noch andere Urban Fantasy-Fans? Lass gerne deine Lieblingstitel da!

Der vergangene Monat war außerdem eine Premiere: Ich habe ein Hörbuch gehört – und Gefallen daran gefunden.
Lange war ich Hörbüchern gegenüber ebenso ablehnend eingestellt, wie ebook-Readern: Brauchst du nicht, ein echtes Buch ist viel besser!
Stimmt. Ein echtes Buch kann beides nicht ersetzen.
Mittlerweile bin ich aber zu 100% von meinem Kindle Paperwhite* überzeugt, habe ihn auf jeder Reise dabei und lese sogar zuhause im Bett bevorzugt darauf.

Da Spotify täglich bei mir läuft, habe ich einfach die Hörbücher-Sektion durchsucht. Gefunden und geliebt habe ich „Ein ganz neues Leben“ von Jojo Moyes, die Fortsetzung ihres Bestsellers „Ein ganzes halbes Jahr“. Die Lesestimme war total angenehm (es ist die deutsche Stimme von Scarlett Johansson), die Geschichte einfach schön, die Charaktere sympathisch. Ich fand es sogar besser als Teil 1.

Hier kommst du zur Künstlerseite von Jojo Moyes auf Spotify, wo es auch die beiden Hörbücher gibt.

Gehört

Hallatar – No Stars Upon the Bridge

Ein Disclaimer vorneweg: Diese Musik ist nicht sicher nicht jedermanns Geschmack.

Die Band Hallatar entstand, weil Gitarrist Juha Raivio seiner Geliebten, seiner verstorbenen Freundin, musikalischen Partnerin und Seelenverwandten Aleah Starbridge, ein Denkmal setzen wollte. Er tat sich mit weiteren Musikern zusammen und nahm das Album auf.
Sänger Tomi Joutsen ist zudem mein absoluter Lieblingssänger, Juha’s eigentliche Band Swallow the Sun, höre ich unglaublich gerne und Drummer Gas Lipstick gehörte zu HIM, die ich als Teenie verehrt habe.

Alle Texte stammen aus Aleahs Feder; es sind teils Gedichte, teils unfertige Songlyrics.

Hallatar’s Musik ist auf eine tragische Art wunderschön. Man spürt den Schmerz, aber durch Aleahs Texte fühlt man sich trotzdem nicht „schlecht“, sondern hoffnungsvoll. Für mich ein Gänsehaut-Werk! <3

Gelernt

Du bist wertvoller, als du denken magst.

Bei Pinterest habe ich vor einer Weile folgendes Zitat gepinnt:

I just want to create beautiful things. Even if noone cares.

Je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger trifft dieser Spruch zu.
Ja, ich möchte kreiieren, erschaffen. Selbst, wenn es niemanden interessiert. Doch wahrscheinlich wäre irgendwann die Luft raus. Wie bei einem dieser donutförmigen Schwimmringe, der nach dem Sommer im Gartenhaus vergessen wurde. Er wird Luft verlieren, ganz wenig nur; langsam – bis er im nächsten Sommer hervorgeholt wird und in sich zusammengefallen ist.

Je weniger zurück kommt, desto mehr verliert man langfristig an Leidenschaft.

Mein (jetzt) Ex-Chef hielt es mit der Wertschätzung für seine Mitarbeiter immer so: Nicht gemeckert ist Lob genug.
Das pflegte er regelmäßig zu sagen und demnach erwartete ich keine Lobpreisungen. Aber immer nur angesprochen zu werden, wenn man einen Fehler macht, trägt nicht unbedingt zur „Mitarbeiter Motivation“ bei. Das habe nicht nur ich so empfunden.
Selbst bei meinem Abschied gab es kein Wort des Dankes oder der Appreciation.

Ich tue zwar immer so, als wäre mir egal, was andere sagen. In gewissen Bereichen (z.B. was meinen Kleidungsstil oder den Musikgeschmack betrifft), stimmt das auch.
Aber: Man möchte hier und da Wertschätzung erfahren.

Über Wertschätzung - und wie du deinen eigenen Wert finden kannst

Du merkst, ich bin ein wenig gefrustet. Überteibe ich? Wie siehst du das?

Zumindest kann ich es nun besser machen, weil ich – wie oben angesprochen – eigene, wunderbaren Kundinnen betreue und sie mir genauso viel Wertschätzung entgegen bringen wie ich ihnen.
In meiner letzten Arbeitswoche habe ich von den Kollegen enorm viel Wertschätzung erhalten. Von Menschen, bei denen ich mich bereits geschätzt gefühlt habe und von anderen, von denen ich gar nicht dachte, dass sie meine Arbeit und mich selbst so schätzen.

Bestimmt motiviert es dich auch, wenn jemand deine Arbeit wert schätzt und dir das auch zeigt?
Für jeden bedeutet Wertschätzung etwas anderes. Der eine möchte für seine Arbeit gelobt werden, der nächste für sein Aussehen oder für etwas was er geschaffen hat.

Doch wie kannst du Wertschätzung und deinen Wert finden, wenn es dir niemand sagt?

Es gilt, zuerst zu verstehen, dass du wertvoll bist. Du bist es wert, von anderen wertgeschätzt zu werden. Kein Aber.

Ich bin kein Fan von diesem „Stell dich vor den Spiegel, lächle und sage dir zehn Mal ‚Ich bin wertvoll.‘-Praktiken. Zwar zweifle ich nicht an, dass sie wirken, aber ich selbst fühle mich dabei einfach dämlich.
Besser finde ich tägliche Schreib-Rituale, z.B.:

  • ein Dankbarkeits-Journal, in dem du täglich 3 – 5 Dinge einträgst, die dich an diesem Tag glücklich gemacht haben und für die du dankbar bist
  • das Erfolgstagebuch, wo du ebenfalls täglich hineinschreibst, worauf du heute stolz bist

Dadurch, dass du dich täglich mit positiven Geschehnissen beschäftigst, polst du deine Einstellung um. Dir fallen schätzenswerte Dinge an dir eher auf – und du entdeckst sie auch an anderen.
Wenn du kannst, sag anderen Menschen, dass du sie wertvoll sind.
Ich habe mir angewöhnt, offen zu loben und sage, wenn ich beeindruckt davon bin, was jemand leistet. Wenn jemand mich mitgerissen hat oder ich mich durch diese Person glücklich fühle.

Schreib mir in die Kommentare, was du an dir schätzt!

Geschämt

Liebe ZENletters-Abonennten, es tut mir leid!
Da schreibe ich einen einzigen Newsletter – und lasse wieder monatelang nichts mehr von mir hören.
Dabei habt ihr alle eure E-Mailadressen „hergegeben“, um von mir mit inspirierenden Beiträgen und Mut versorgt zu werden.

Nun ist es gerade dieser Mut, der mir hier selbst fehlt. Lange Zeit wusste ich nicht, was mich blockiert. Inzwischen habe ich genauer hingehört und merke, dass ich schlicht Angst habe, dass ich nichts Hilfreiches abliefere; dass ihr keinen Wert aus meinen E-Mails zieht.
Die Krux ist: Wie könnte ich wissen, ob die ZENletters nützen, schließlich versande ich sie ja nichtmal.

Word Count

1068.
Ich setze meine Hoffnungen auf den #NaNoWriMo.

Zitat des Monats

Life is not about finding yourself, it is about creating yourself. - Zitat von George Bernard Shaw

Life is not about finding yourself, it is about creating yourself.
– George Bernard Shaw

Was im November ansteht

Der vorletzte Monat im Jahr ist für mich immer etwas besonderes. In meinem Umfeld jammern alle; es ist grau, kalt, nebelig, der Winter steht bevor,… Die Frage ist doch, was du draus machst!
Ich mache mir meinen November also seit einigen Jahren schon zu einem Highlight, in dem ich reise, Freunde wiedertreffe oder einen persönlichen Wandel durchmache und z.B. einen Sprachkurs anfange oder Challenges wie den #NaNoWriMo plane.
2017 steht der Fokus auf Veränderung und Selbstständigkeit. Ich will noch nicht zu viel vorweg nehmen, aber der neue Monat wird einige Male dafür sorgen, dass ich meine Komfortzone verlassen muss, er wird optische Veränderung bringen und Wiedersehensfreude mit einer meiner Lieblingsmenschen.
Ich hab Angst vor diesem November, das kannst du mir glauben. Gleichzeitig ist die Vorfreude riesengroß. Ein gutes Zeichen, oder?
 
Wofür wünscht du dir mehr Wertschätzung von anderen?
 

Über Wertschätzung - und wie du deinen eigenen Wert finden kannst

 

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Monthly Recap #14 – September 2017: Mit Veränderungen umgehen

Monthly Recap September 2017: Mit Veränderungen umgehen

Monthly Recap #14 – September 2017:
Mit Veränderungen umgehen

Der Übergang von Sommer auf Herbst zeigte sich diesmal besonders deutlich: Nicht nur die Jahreszeit veränderte sich, auch ich selbst musste mit Veränderungen umgehen lernen. Das war teilweise ziemlich schwierig, doch umso aufregender…

Erlebt/Gereist

In diesem vergangenen Monat habe ich die anstehende Veränderung so stark wie noch nie gespürt: Meine Selbstständigkeit hat Fahrt aufgenommen; ich musste mehr und mehr aus meiner Komfortzone herausspringen, um Preisverhandlungen zu führen, musste (teils unangenehme) Termine wahrnehmen und als Unternehmerin auftreten.

Zugleich galt es, einige unangenehme Gespräche im Brotjob zu händeln, wo es um verweigerte Urlaubstage und Arbeitszeugnisse geht. Das Thema ist noch nicht durch, aber mittlerweile bin ich über dem Status hinaus, mir deswegen noch Sorgen zu machen.

An einem Freitag Mitte des Monats zeigte sich trotzdem, dass zumindest mein Körper vorerst keine Lust mhr hätte, mit weiteren Veränderungen umgehen zu müssen: Ich hatte nach der Arbeit von einem Termin zum nächsten hetzen müssen (ich bin das nicht gewohnt!), um meine Eltern beim jährlichen Almabtrieb zu unterstützen. Dabei stürzte ich einer Kuh hinterher, die offensichtlich noch keine Lust hatte, die Bergwiesen zu verlassen (verständlich!).
Während sie darüber sprang, übersah ich die Felsspalte und fiel bis zum Oberschenkel hinein. Zwar bin ich aus eigener Kraft wieder herausgeklettert und konnte weiterlaufen, jedoch ziert meinen linken Oberschenkel nun ein blauer, geschwollener Fleck von der Größe zweier Handflächen.

Meine Energie verließ mich endgültig und ließ mich 14 Stunden schlafen (die Tage darauf konnte ich ohnehin kaum laufen).
Kennst du diese Momente, an denen du einfach fertig mit der Welt bist? Done?
Genau so fühlte sich das an.

Hinzu kommt, dass ich mich ja an das Projekt „zuckerfreie Ernährung“ gewagt habe.
Bisher habe ich es relativ strikt durchgezogen. Die ersten beiden Wochen waren überhaupt kein Problem.
Seit besagtem Freitag sank mein Energielevel jedoch gen Null – und hielt sich dort.
Ich verzichte nicht zu 100% auf Zucker, habe die Zuckerzufuhr allerdings stark reduziert. Obst esse ich seit dieser Woche wieder, um den neu eingesetzten Hunger auf Süßes entgegenzusetzen (… und weil es wieder Satsumas gibt, diese Mandarinenähnlichen Früchte, die super sauer schmecken <3 <3 <3) Trotzdem: Im Gegensatz zum letzten Sommer-Tief geht es mir gut. Ich bin glücklich und lasse mich von diesen kleinen Rückschlägen nicht ausbremsen, sondern lache sie weg.

Instagram-Recap

Das Leben hatte mich so im Griff, dass die Lust an Instagram im September ziemlich weg war. Ich kann nicht einmal genau sagen, wieso, denn ich habe bisher so viele wahnsinnig tolle Frauen darüber kennengelernt, deren Beiträge ich gerne verfolge. Im Moment mache ich die App allerdings kaum noch auf.
Möglicherweise ist es so eine Art „Sortierungs-Phase“. Ich muss mir klar werden, wie ich meine Accounts führen möchte und vorallem, wie ich sie organisiere. Falls unter meinen Lesern jemand mehrere Insta-Accounts führt – wie machst du das am effizientesten?

Monthly Recap September 2017 - Instagram Zusammenfassung mit Reisefotos aus Japan, motivierenden Zitaten und dem Achensee in Tirol
Instagram @zentreasures.de

Highlight des Monats & Stolz darauf

Wenn Menschen, auf deren Meinung du besonders Wert legst, dich bestätigen.
Und – wenn Menschen, von denen es du es nicht dachtest, zeigen, dass sie dich mögen.
Nachvollziehbar, oder?

Außerdem durfte ich an einem besonderen Interview teilnehmen: Janina von lebensbeat – eine Bloggerin, deren Artikel ich sehr schätze – stellte mir nämlich 5 Fragen über Selbstliebe. Klicke hier, um den Beitrag zu lesen.

Geweint… und Gelacht

Wie schon angesprochen, war der September diesmal eine Berg- und Talfahrt sondergleichen.
Vielleicht lag es an der #zuckerfrei Challenge und der dadurch fehlenden Energie…
Vielleicht an den vielen kleinen Veränderungen, die mich sicherheitsliebenden, introvertierten Menschen teils ganz schön aus der Bahn warfen. Jedenfalls war ich extrem dünnhäutig, oft unsicher und emotional.

Geweint…
Ich hatte einem Termin im Arbeitsamt, der schlicht ernüchternd war.
„Mit Ihrer Ausbildung müssen Sie wieder ins Büro gehen! Da brauchen Sie sich doch nicht selbstständig zu machen.“
Da saß dieser Berater, schmetterte meine Pläne sofort ab, drückte mir Vermittlungsvorschläge für verschiedene Bürostellen in die Hand – und ich saß gegenüber, wie das klassische Häufchen Elend, unfähig, ihm Widerworte entgegenzubringen.

Danach – saß ich 15 Minuten im Auto und heulte.

Dabei war mir bewusst, dass die Arbeitsagentur so reagieren würde. Schließlich ist es ihre Aufgabe, jemanden in eine neue Festanstellung zu vermitteln und nicht die Unterstützung für Gründer spielen zu spielen. Trotzdem.

und Gelacht
Ein paar Tage später saß ich erneut in einem Beratungs-Gespräch, diesmal bei der IHK.
„Ich bin so unsicher, ob das Geld reichen wird…“
„Wollen Sie diese Selbstständigkeit denn um jeden Preis?“ – „… Ja.“ – „Da haben Sie ihre Antwort.“

Ich wurde dort in meinen Plänen so bestätigt, dass ich nur noch lachen konnte.

(Zuvor hatte ich übrigens 4 Stunden Kinder-Betreuung im Brotjob hinter mir, stand dann im Stau, kam zu spät und steckte schließlich im Fahrstuhl fest. Kein Witz. KEIN WITZ.
Auch das war wieder so ein Moment im letzten Monat, in dem ich mir dachte „Scheiß drauf, ist jetzt auch egal.“ – und es weglachte. Hat funktioniert.)

Mit Veränderungen umgehen

Geklickt

Immer wieder die #blogmuse Kategorie auf Mohntage, sowie den Blog von Janneke, Blog Your Thing. Beide liefern wertvolle Tipps und Anleitungen für Blogger, die eine Selbstständigkeit aufbauen wollen.

Gelesen

Ziemlich viel!
Louise Hay’s Buch Du kannst es!*, um mich besser in das Thema Affirmationen einzufinden.
Frau Hay ist Anfang des Monats verstorben – umso wertvoller sind ihre Werke dadurch für mich geworden. Ich bin immer noch nicht mit Affirmationen warm geworden. Dennoch möchte ich ihnen jetzt nochmal eine Chance geben…

Das Café am Rande der Welt* von John Strelecky, das im Moment ja ziemlich gehypt wird.
Bis zur Hälfte fand ich das Buch… total seltsam. Ich bin nicht in die Geschchte hineingekommen, fand die Methaphern blöd und fragte mich dauernd, ob der Autor mich verarschen will.

Der Rest war dann aber besser und im letzten Drittel konnte das Buch mich wirklich mitreissen. Trotzdem: Den Hype ist es nicht wert. Oder?

Wenn ich viele Ratgeber lese, brauche ich Abwechslung in Form von richtigen Geschichten.
Derzeit läuft meist ein Podcast oder Hörbuch im Hintergrund, wenn ich zuhause arbeite. Im September habe ich „Ein ganz neues Jahr“, den 2. Teil von Jojo Moyes‘ „Ein ganzes halbes Jahr“ gehört – und wurde ziemlich gefesselt! So ein schönes Buch! (Und auch die Sprecherin hat mich beeindruckt – es ist die deutsche Stimme von Scarlett Johansson!)
Ich höre Hörbücher bisher kostenlos auf Spotify. Hier findest du „Ein ganz neues Jahr“.

Außerdem greife ich zwischendurch immer wieder zu Keas Lyrikband „Poetische Zeiten„, um abzutauchen, zu träumen und den Kopf voller schöner Worte zu bekommen.

Geträumt

Von Island. Immer wieder von Island.
Ich kriege die Insel nicht aus meinem Kopf. Spätestens zu meinem Geburtstag im März will ich wieder dort sein. Gerne früher…

Inspiriert hat mich besonders

Dieser Beitrag von „Schreibsuchti“ Walter Epp.
Er räumt damit mit der ewigen „Ohne Talent hast du eh keine Chance“-Lüge auf – und nach diesem Post willst du sofort loslegen und schreiben, schreiben, schreiben.
… Was für ein Aufrüttler!

Word Count

Trotz dem eben erwähnten Blogartikel, nur 487. (Und selbst die wären ohne diesen Artikel vermutlich nicht entstanden.)
Andere Dinge haben derzeit Priorität – und das ist okay. Spätestens ab November will ich mir feste Schreibzeiten nehmen und jeden Tag mindestens 30 Minuten für den Roman aufbringen.

Schreibst du regelmäßig? Hast du Tipps, um das Schreiben, zu einem täglichen Ritual zu machen?

Zitat des Monats

Sometimes the smallest step in the right direction ends up being the biggest step of your life.


Manchmal ist der kleinste Schritt in die richtige Richtung der, der für dich zum bisher größten Schritt deines Lebens wird.

Bestes Beispiel: Meine Unternehmenswebsite, die ich Anfang September gelauncht habe, und über die bisher schon mehrere Anfragen reingekommen sind. Ich hatte absolut nicht damit gerechnet und doch – die Anfragen kamen. Interessanterweise alle von bisherigen Bloglesern.
Für mich war es selbstverständlich, eine Firmenwebsite online zu stellen. Es war der kleine Schritt, der in die richtige Richtung führt.

Vielleicht möchtest du deine Zeichnungen oder Fotografien schon lange einmal einem Publikum präsentieren? Dann ist es an der Zeit, sie bei DeviantArt oder auf einem persönlichen Portfolio auszustellen!
Hast du schon einen ganzen Schwung handgemachter Häkeleien zuhause liegen? Wieso nicht den Schritt tun und dich bei einem Onlne-Marktplatz wie DaWanda oder Etsy anmelden und sie dort zum Verkauf anbieten?
Willst du deine Gabe in die Welt hinaustragen? Warum dann nicht damit starten und sie in Form eines spontanen Podcasts oder Videos online bringen?

Das braucht Überwindung.
Diese Schritte sind aber so klein, dass nichts schief gehen kann, wenn du sie gehst!
Was ist das Schlimmste, was passieren könnte? Dass niemand dein Werk sieht? Das dachte ich auch. Und doch sind bereits drei Anfragen auf meiner völlig unbekannten Website eingetrudelt. Für mich hat sich der Aufwand schon jetzt mehr als gelohnt. Probier es! <3

Meistgeklickter Post auf ZENtreasures

Weiterhin der mit Abstand populärste Beitrag auf ZENtreasures: Wie du dein Ikigai findest – den Grund, morgens aufzustehen. Wurde ich irgendwo verlinkt und habe davon nichts mitbekommen?! 🙂

Btw. Ich plane, neue Beiträge zukünftig nicht mehr dienstags zu veröffentlichen, da das der Tag ist, an dem die wenigsten Menschen hier auf ZENtreasures vorbeischauen.
Was ist dir lieber? Neue Artikel gleich am Montag oder lieber mittwochs?
Bitte stimme doch hier kurz für deinen Favoriten ab! Dankeschön!

Random Fact

Ich bin kein Süßigkeiten-Fan. Der Verzicht auf Naschereien im Zuge meiner Zuckerfrei-Challenge fällt mir daher gar nicht schwer.
Das Problem sind eher meine Liebe für Brot (süße Frühstücke mag ich nämlich auch nicht – da muss schon ein Wurst- oder Käsebrot herhalten) und Obst. Letzteres ist aufgrund von Fruchtzucker verboten und das bereitet mir echt Probleme…

Mit Veränderungen umgehen

Was im Oktober ansteht

Mein letzter Monat im Brotjob, bevor es endgültig in die Vollzeit-Selbstständigkeit geht! Kein Wunder, dass ich wahnsinnig aufgeregt bin und gerade quasi neu lernen muss, wie man mit entscheidenden Veränderungen umgeht…
Es beginnen einige neue Aufträge für tolle, tolle Kunden und auch das macht mich aufgeregt und gespannt zugleich.

Zwischendurch gönne ich mir nochmal ein verlängertes Wochenende in meiner Lieblingsstadt Prag habe einen weiteren Termin bei der IHK, um meinen Businessplan prüfen zu lassen.
Es bleibt also spannend und ich platze fast vor Vorfreude! 🙂

 
Mein September war aufreibend und aufregend. Wie war deiner?
 

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