10 Dinge, mit denen dieser Blog mein Leben verändern konnte

Denkst du, ein Blog kann dein Leben verändern? Ja, tut er! Hier erzähle ich, was ich in einem Jahr als professionelle Bloggerin gelernt habe.

1 Jahr ZENteasures – 10 Dinge, mit denen dieser Blog mein Leben verändern konnte

Am 17.02.2016 ging der erste Beitrag hier online. Nach fast 1,5 Jahren des Planens, Überdenkens und sich-doch-nicht-Trauens. Wer gätte gedact, dass ein Blog ein Leben verändern kann?

Im Nachhinein betrachtet ärgere ich mich manchmal über mich selbst und meine (völlig unbegründete!) Angst. Genauso ist es aber müßig, weiter darüber nachzudenken, denn letztlich war ich noch nicht bereit.
Sicher, ich hätte in diesem Jahr mehr schaffen können. Mehr posten, mehr promoten, mehr „auf Business machen“. Aber auch das fühlte sich nicht richtig an.

Ich glaube, dass alles zu seiner Zeit kommt und passieren wird, wenn man bereit ist.

Denn ja, so übertrieben es klingt: Bloggen KANN ein Leben verändern. Und ZENtreasures ist das Beste, das mir bisher passiert ist. #nojoking

Ab ins 2. Jahr: Wo soll es hingehen?

Die Leserumfrage vom Januar (Danke für deine Teilnahme!), bestätigte mich auf meinem Weg; gab mir aber auch viel neuen Input.
Ein Großteil von euch setzt Träume aufgrund fehlender finanzieller Mittel nicht um. Okay, dabei kann ich (leider) nicht helfen.
Einige sind unzufrieden mit ihrem Leben, ruhen sich aber aus Bequemlichkeit oder mangels Alternativen aus und verändern nichts. Da mir das allzu bekannt vorkommt, werde ich in der Hinsicht sicher noch mehr Hilfestellungen bieten.

Außerdem kam mehrfach der Wunsch nach den Büchern/Blogs/Methoden, die mir weitergeholfen haben. Nächsten Dienstag gibt es dazu schon einen ausführlichen Ressourcen-Post.

Ich will in Zukunft noch mehr Content für dich kreiieren, um dich auf deinem eigenen Weg in Richtung Selbstverwirklichung zu unterstützen.
Außerdem wird es mehr Exklusiv-Inhalte für meine #ZENletters Abonnenten geben (gehörst du schon dazu?); ich arbeite an einem Podcast und seit Monaten steht auch noch diese Youtube-Idee im Raum… aber noch fehlen mir da konkrete Themen.

Gibt es etwas, das du hier gerne sehen/lesen möchtest?

Denkst du, ein Blog kann dein Leben verändern? Ja, tut er! Hier erzähle ich, was ich in einem Jahr als professionelle Bloggerin gelernt habe.

Meine Learnings aus 1 Jahr professionellem Bloggen – und was du für dich daraus mitnehmen kannst

1.So ein Blog ist lebensverändernd. Also versuch’s doch einfach mal!

Okay. Die Überschrift ist der Witz des Jahrhunderts. Wenn es dir nur ännähernd so geht wie mir, überdenkst du jede Entscheidung tausendmal – und machst sie in den meisten Fällen doch nicht.
Es gibt kein Geheimrezept, wie du am besten deine Komfortzone verlässt. Unser Hirn ist darauf gepolt, immer den bequemsten Weg auszusuchen – den, der ihm am wenigsten Anstrengung kostet.
Und so ein Blog ist anstrengend. Die Pflege ist zeitintensiv und es gibt so viel, woran du denken musst (Themen, Design, SEO, Rechtschreibung, Verlinkungen, Fotos,…)

Aber: Für mich war ZENtreasures seit Tag Eins eine Bereicherung. Zu 100%. Ich habe immer noch genügend Postentwürfe in petto und fast täglich neue Ideen. Und vorallem ist der Spaß nach wie vor groß, wenn nicht sogar gewachsen.
Obwohl es wesentlich mehr Arbeit ist, als ich dachte.

Wenn du selbst mit dem Gedanken spielst, zu bloggen (egal zu welchem Thema), mach es!
So ein Blog ist blitzschnell erstellt und du kannst direkt loslegen.
Ich bin der festen Überzeugung, das jeder von uns etwas zu sagen hat, das die Welt hören sollte (… außer Donald Trump…).

Also trau dich!
… Das gilt übrigens für alle Bereiche des Lebens! 🙂

2. Du musst nicht alles bieten.

Würdest du vielleicht gerne – mir ging es genauso.
Ein breit gefächertes Themengebiet muss nicht unbedingt mehr Besucher bedeuten. Willst du Menschen ansprechen oder Klicks?
Es spricht nichts dagegen, dass du viele Bereiche auf deinem Blog behandeln willst. Mit der Zeit wird sich von selbst herauskristallisieren, was dir besonders Spaß macht und am besten bei deinen Besuchern ankommt.

Ich wollte beispielsweise jeden Monat über meine Ziele – und ihren Fortschritt schreiben; gab das Ganze aber schon nach einem Monat wieder auf.
Und im Gegensatz dazu hatte ich meine Interview-Reihe #ZENtalks absolut nicht auf dem Schirm, als ich angefangen habe.

Es ist keine Schande, eine Reihe nicht fertigzustellen oder einen alten Beitrag zu löschen, weil du dich damit nicht mehr identifizieren kannst.

3. Persönlicher Austausch ist essentiell

In letzter Zeit beklagten sich einige große (Mode-)Blogger über sinkendes Feedback ihrer Leser.
Das Problem ist dieses: Ich verstehe die Seite der Blogger – mir ist deine Rückmeldung auch extrem wichtig. Doch viele machen es sich leicht: Sie freuen sich über Kommentare, gehen aber selbst kein bisschen darauf ein.
Deshalb verstehe ich auch die Seite der Kommentierenden: Klar verteilt man schnell ein Like oder lobt einen Beitrag.

Aber: Wozu sollte ich mir als Leser öfter die Mühe machen, einen ausführlichen Kommentar zu hinterlassen, wenn ich nie eine Reaktion des Bloggers darauf bekomme?

Gerade zu Anfang von ZENtreasures wusste ich nicht, wie ich mit Feedback umgehen sollte und vernachlässigte die Kommentare total.
Inzwischen beantworte ich sie aber alle – einfach, weil ich finde, dass die Mühe des Kommentierenden dadurch besser wertgeschätzt wird.

Ich wiederhole mich nochmal: Behandle deine Leser wie Menschen, nicht wie Klickzahlen.
Beantworte Fragen, Kommentare und hinterlasse selbst Feedback bei Anderen aus deiner „Branche“.

4. Es gibt noch Andere da draußen…!

Andere Blogger nämlich; andere Menschen mit denselben Interessen, Sorgen, Gedanken.

Jahrelang las ich nur dieselben 5, 6 Blogs. Ich hatte gar kein Interesse daran, Neue zu suchen.
Aber wenn du selbst bloggst, besonders in so einer Nische wie hier, schaust du dich wieder nach neuen Blogs um. Plötzlich öffnest du deine Augen und entdeckst so viele tolle Webseiten; spannende Menschen und inspirierende Geschichten.

Gerade dank sozialen Netzwerken wie Instagram ist es super easy geworden, ähnlich tickende Menschen zu finden und sich zu vernetzen.

Man kann sich gegenseitig motivieren, Ideen austauschen und das ist so viel wert!

5. Organisation ist das A & O

… sonst kann es nämlich gut sein, dass du schneller wieder aufgibst, als dir lieb ist.

Ich bastle seit mehr als 12 Jahren Websites und blogge genauso lange. Aber meine Beiträge geplant habe ich nie; sah nicht einmal eine Notwendigkeit darin (und dabei habe ich sogar im Print-Bereich gearbeitet, wo ein Redaktionsplan gang und gäbe ist. Ups.).

Wenn du auf professioneller Ebene bloggen willst, musst du lernen, dich zu organisieren. Führst du „nur“ einen Hobbyblog, ist ein Plan kein Muss. Ich empfehle es dennoch; einfach, um den Überblick zu behalten.

Wie du das machst, liegt ganz bei dir. Für die Einen funktioniert vielleicht ein Wandkalender, für Andere ein Trello-Board.
Ich plane meine Beiträge und die Social Media Posts mit einem Google Pages Sheet – also quasi einer ganz normalen Excel-Tabelle. Blogentwürfe schreibe ich in Evernote, das immer noch mein Lieblings-Tool ist.

7. Curiosity makes the cat alive!

Seit ich an ZENtreasures arbeite, habe ich viele alte und neue Interessen (wieder-)entdeckt. Es macht solchen Spaß, sich in neue Themen einzulesen und frühere Leidenschaften wieder aufzunehmen.

U.a. erweitere ich gerade meinen Software-Horizont: Nach 15 Jahren nur mit Photoshop wird es Zeit, andere Adobe Programme auszuprobieren. Und ich habe den größten Spaß dabei, mich mit InDesign und Illustrator zu spielen.
Außerdem lerne ich manuelle Fotografie und meine Liebe für japanische Anime & Manga ist wieder neu entfacht.

Lernen kann unheimlich Spaß machen, wenn es etwas ist, das dich interessiert!

8. Ich war noch nie so selbstbewusst!

Durch das Feedback hier (danke!) bin ich so viel überzeugter von meinen Fähigkeiten als früher!

Ich fand zum Beispiel immer, dass ich gut schreiben kann. Aber seitdem mir fremde Menschen hier mitteilen, sie würden meinen Schreibstil mögen, glaube ich wirklich daran.

Lob und Feedback von anderen treibt an. Du solltest immer auf deine Fähigkeiten stolz sein, aber es schadet nicht, ab und an Bestätigung zu bekommen.

9. Prioritäten verschieben sich

ZENtreasures hat mich fokussierter und disziplinierter werden lassen.
Ja, ich schiebe immer noch oft genug auf. Leider.
Aber ich habe in den letzten Monaten gemerkt, wie sich meine Prioritäten hin zum Blog und weg von anderen Dingen schieben.

Mittlerweile lasse ich lieber eine Party sausen, um noch einen Blogbeitrag vorzubereiten. Früher hätte ich das nicht gemacht.

Natürlich ist bloggen ein sehr zeitintensives Hobby, aber warum solltest du nicht deine Zeit mit etwas verbringen, das du liebst?

10. Es kommt alles, wie es kommen muss

Noch so ein Satz, den ich immer für völlig übertrieben gehalten habe.
Aber er ist vermutlich der wichtigste in dieser Aufzählung: Es wird sich alles genau so fügen, wie es sein soll.

Vielleicht hast du eine Chance verpasst, dein Leben zu verändern, und ärgerst dich darüber.
Aber vielleicht musste es so kommen. Weil sich morgen oder in einem Jahr eine andere, neue Chance auftut.

Ich konnte die Arbeitszeiten in meinem Brotjob reduzieren (hätte ich nie erwartet!), ich durfte erste Kooperationserfahrungen sammeln, Gastposts und Beiträge für spannende Blogparaden schreiben – andere Menschen kamen von sich aus auf mich zu und baten mich um meine Teilnahme.
Ganz ehrlich, das ist ein unglaubliches Gefühl! Und ich weiß, das ist erst der Anfang.

Ich blicke positiver in die Zukunft als ich es noch vor anderthalb Jahren getan hätte.
Wie steht’s mit dir?

HAPPY BIRTHDAY, ZENTREASURES!
Denkst du, ein Blog kann dein Leben verändern? Ja, tut er! Hier erzähle ich, was ich in einem Jahr als professionelle Bloggerin gelernt habe.
 

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